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Jahreslosung 2010
Fotonachweis Erwin W. Friese
Mit freundlicher Genehmigung:
Wort im Bild
Verlags- und VertriebsgmbH
Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?
Seite 3 von 3 • Austausch •
Seite 3 von 3 •
1, 2, 3
Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?
Lieber Tobias,
so, DANKE für die wunderbaren Erläuterungen zu den letzten 3 Bibelversen zu der Frage des Ausharrens.
Irgendwo hat es gerade mal bei mir "Klick gemacht"...ich hoffe, das hält nun an und ist auch richtig...jedenfalls fasse ich mal glücklich zusammen, was ich gerade verstanden habe.
Weil es nun schneller geht, kopiere ich dir einfach ein Mail, was ich eben erfreut in meinen einfacheren Worten an einen auch interessierten Mitchristen geschrieben habe:
Ich bin ganz ganz weit entfernt davon, an die Verlierbarkeit noch zu glauben, weil ich mich richtig lange mit Tobias (aus dem Forum) Ausführungen beschäftigt habe.
Die schwerste Stelle war ja diese:
Hebr. 10,26-29:
Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir
die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir hinfort kein
andres Opfer mehr für die Sünden,27 sondern nichts als ein schreckliches Warten auf das Gericht und das gierige Feuer, das die Widersacher verzehren wird. 28 Wenn jemand das Gesetz des Mose bricht, muss er sterben ohne Erbarmen auf zwei oder drei Zeugen hin. 29 Eine
wie viel härtere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn
Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes für unrein hält, durch
das er doch geheiligt wurde, und den Geist der Gnade schmäht?
Tobias schrieb, dass gar nicht ausgesagt ist, dass da jemand das Opfer Jesu schon angenommen hatte, sondern es steht da, dass es kein anderes Opfer mehr gibt ( ALS DIESES VON JESUS!) für die Sünden.
Und auch sonst geht es tatsächlich immer nur um echte Christen, die ja festhalten an der Hoffnung ALTERNATIV zu denen, die Paulus davor warnt, abzufallen. Denn wer abfällt, kann never ever ein wiedergeborener Christ gewesen sein, sondern vielleicht einer, bei dem auf einen schlechten Boden (Weg, Felsen oder Dornen gesät ist. (Mt 13,18-22)
Letztendlich krönt das Ganze noch 1. Petrus 1,5: die ihr in der Kraft Gottes durch Glauben bewahrt werdet zur Rettung5(Heil) , die bereitsteht, in der letzten Zeit offenbart zu werden.
heidi
Tobias, ich habe auch den Link gelesen zu dem Ölbaum. Das ist noch was zu schwer für mich, zumal ich verfestigt war, dass Jesus die Wurzel des ÖLbaums ist. Aber er ist der Weinstock und der Link sagt, dass Abraham die Wurzel des Ölbaums ist. Wenn ich das richtig verstanden habe, sozusagen Abraham als Vater der Verheißungen.
Dem möchte ich noch hinzufügen, dass Abraham nach Römer 4,11-12 ja auch Vater der Unbeschnittenen genannt wird. Vielleicht k ö n n t e n das ja dann nicht nur die unbeschnittenen Judenchristen, sondern sogar vielleicht die Heiden sein?, denn dann könnte es besser passen mit dem Ölbaum. Was meinst du?
Danke für deine Mühe und viele Arbeit mit der Ausarbeitung!
so, DANKE für die wunderbaren Erläuterungen zu den letzten 3 Bibelversen zu der Frage des Ausharrens.
Irgendwo hat es gerade mal bei mir "Klick gemacht"...ich hoffe, das hält nun an und ist auch richtig...jedenfalls fasse ich mal glücklich zusammen, was ich gerade verstanden habe.
Weil es nun schneller geht, kopiere ich dir einfach ein Mail, was ich eben erfreut in meinen einfacheren Worten an einen auch interessierten Mitchristen geschrieben habe:
Ich bin ganz ganz weit entfernt davon, an die Verlierbarkeit noch zu glauben, weil ich mich richtig lange mit Tobias (aus dem Forum) Ausführungen beschäftigt habe.
Die schwerste Stelle war ja diese:
Hebr. 10,26-29:
Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir
die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir hinfort kein
andres Opfer mehr für die Sünden,27 sondern nichts als ein schreckliches Warten auf das Gericht und das gierige Feuer, das die Widersacher verzehren wird. 28 Wenn jemand das Gesetz des Mose bricht, muss er sterben ohne Erbarmen auf zwei oder drei Zeugen hin. 29 Eine
wie viel härtere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn
Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes für unrein hält, durch
das er doch geheiligt wurde, und den Geist der Gnade schmäht?
Tobias schrieb, dass gar nicht ausgesagt ist, dass da jemand das Opfer Jesu schon angenommen hatte, sondern es steht da, dass es kein anderes Opfer mehr gibt ( ALS DIESES VON JESUS!) für die Sünden.
Und auch sonst geht es tatsächlich immer nur um echte Christen, die ja festhalten an der Hoffnung ALTERNATIV zu denen, die Paulus davor warnt, abzufallen. Denn wer abfällt, kann never ever ein wiedergeborener Christ gewesen sein, sondern vielleicht einer, bei dem auf einen schlechten Boden (Weg, Felsen oder Dornen gesät ist. (Mt 13,18-22)
Letztendlich krönt das Ganze noch 1. Petrus 1,5: die ihr in der Kraft Gottes durch Glauben bewahrt werdet zur Rettung5(Heil) , die bereitsteht, in der letzten Zeit offenbart zu werden.
heidi
Tobias, ich habe auch den Link gelesen zu dem Ölbaum. Das ist noch was zu schwer für mich, zumal ich verfestigt war, dass Jesus die Wurzel des ÖLbaums ist. Aber er ist der Weinstock und der Link sagt, dass Abraham die Wurzel des Ölbaums ist. Wenn ich das richtig verstanden habe, sozusagen Abraham als Vater der Verheißungen.
Dem möchte ich noch hinzufügen, dass Abraham nach Römer 4,11-12 ja auch Vater der Unbeschnittenen genannt wird. Vielleicht k ö n n t e n das ja dann nicht nur die unbeschnittenen Judenchristen, sondern sogar vielleicht die Heiden sein?, denn dann könnte es besser passen mit dem Ölbaum. Was meinst du?
Danke für deine Mühe und viele Arbeit mit der Ausarbeitung!
Heidi- Bibelkenner

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?
Diese wunderbar einfach und mit Bibelstellen belegte Erklärung, dass zwar ein Gläubiger (welcher Art kann man da lesen) , aber kein Wiedergeborener verloren gehen kann, habe ich mir irgendwo im Jahr 2006 mal kopiert und gerade wiedergefunden.
Können Gläubige abfallen?
Antwort: Es ist gut, dass Sie Ihre Frage so formuliert haben und nicht etwa gefragt haben: Können Wiedergeborene abfallen? Können Glieder des Körpers Christi abfallen? Darauf eine direkte Antwort zu geben, wäre nicht so einfach gewesen. Wir müssen ja bei solchen Fragen immer bestrebt sein, rasch biblischen Boden unter die Füße zu bekommen, anders ausgedrückt: das "Bild gesunder Worte“ festzuhalten (2. Tim. 1, 13). Viel Unklarheit und Streit unter Gotteskindern rührt daher, dass man keine klaren und der jeweiligen Frage angemessenen biblischen Begriffe verwendet.
Was nun die Frage betrifft: "Können Gläubige abfallen“?, so kann ich darauf unumwunden mit einem Ja antworten. In Lukas 8, 13 lesen wir von Menschen, die das Wort gehört und es mit Freuden aufgenommen, aber keine Wurzel haben; sie glauben für eine Zeit und fallen in der Zeit der Versuchung ab. – In Hebräer 3, 12 lesen wir: "Sehet zu, Brüder, dass nicht etwa in jemand von euch ein böses Herz des Unglaubens sei in dem Abfallen von dem lebendigen Gott.“ – Dass es diese Abfallsmöglichkeit auch im Raum der Gemeinde gibt und nicht etwa nur auf dem Boden Israels, bestätigt uns der "Lehrer der Nationen“, Paulus, in 1. Timotheus 4, 1, wo er schreibt: "Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche von dem Glauben abfallen werden, indem sie achten auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen.“ Alle drei Stellen sprechen klar und eindeutig davon, dass es einen Abfall Gläubiger gibt. Während also die Schrift die Begriffe "wiedergeboren“, "auserwählt“, "Glied des Leibes Christi“ nicht mit dem Wort "Abfall“ in Verbindung bringt, verbindet sie sehr wohl an mehreren Stellen die Begriffe "glauben“ und "abfallen“.
Damit wäre im Grunde Ihre Frage schon beantwortet; aber ich denke, es ist in Ihrem Sinne, wenn ich nun weiter darauf eingehe: Welche Gläubigen fallen denn ab? Gibt es dafür bestimmte Kennzeichen? Können unter Umständen auch wir, du und ich, wieder abfallen?
In dieser Frage gibt es viel Unklarheit und Unsicherheit. Man sagt mit Recht: Abfallen kann nicht die gottlose Welt; abfallen können nur die, die "dran“ sind. (Nur ein Apfel, der am Baum hängt, kann herunterfallen.) Aber wiederum: Abfallen kann nur, wer "nicht richtig dran“ ist!
Bruder Pastor Karl Merz weist in seiner Schrift "Kann ein Erretteter wieder verlorengehen?“ mit Recht darauf hin, dass es in der Bibel einerseits eine Reihe von Aussagen gibt, die, seelsorgerlich gesehen, für die Ängstlichen, Zitternden und Zagenden bestimmt sind, Stellen, in denen uns Zuversicht und Vertrauen hinsichtlich der persönlichen Vollendung geschenkt wird. Da wird gesagt: "Der das gute Werk in euch begonnen hat, der wird es auch vollenden.“ – "Niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“ – Er weist darauf hin, dass es auf der anderen Seite Aussagen ernster Warnung gibt, die, seelsorgerlich gesehen, den Leichtfertigen gelten. Ihnen wird gesagt: Sieh zu, dass du nicht abfällst! Es ist wichtig, solche Worte seelsorgerlich recht anzuwenden. Wenn du einem ängstlichen, zitternden Menschen begegnest, der um sein Heil bangt und ringt, dann sag ihm lieber nicht: "Schaffe, dass du selig wirst, mit Furcht und Zittern!" Weise ihn darauf hin, dass ER es ist, der das gute Werk begonnen hat und es auch vollenden wird. – Einem leichtfertigen, oberflächlichen Gläubigen aber sage nicht: "Es kann dir nichts passieren; niemand wird dich aus Seiner Hand reißen!" Das wäre eine falsche und gefährliche Anwendung biblischer Wahrheitsworte.
Welche Gläubigen sind es aber nun, die wieder abfallen können? Lukas 8, 13 gibt uns darauf eine klare Antwort. Es sind Menschen, die zwar das Wort hörten und es sogar mit Freuden aufnahmen, die aber keine Wurzel hatten. Entscheidend ist also die Verwurzelung. Nicht umsonst betet Paulus in seinem gewaltigen Gemeindegebet in Epheser 3 darum (Vers 17), dass "Christus durch den Glauben in unseren Herzen wohne, indem wir in Liebe gewurzelt und gegründet“ werden. Jeremia 17, 7-8 spricht von dem gesegneten Mann, der auf den Herrn vertraut. "Er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bache seine Wurzeln ausstreckt.“ Wenn wir fortwährend die Wurzeln ausstrecken nach den lebendigen Quellwassern des Wortes Gottes, dann gilt auch uns dieses Verheißungswort aus Jeremia 17, 8: Ein solcher fürchtet sich nicht, wenn die Hitze kommt, und sein Laub ist grün, und im Jahre der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen. Er fällt nicht nur nicht ab, sondern er ist und bleibt fruchtbar. – Bruder Karl Geyer schrieb ein Buch "Die Lebenswurzeln der Gemeinde“, und er verstand unter diesen Lebenswurzeln die vier Dinge von Apostelgeschichte 2, 42: "Sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.“
Die "Abfallskandidaten“ sind also solche, die keinen Wert darauf legen, verwurzelt, vertieft, gegründet zu werden; sie lassen sich am Glaubensanfang genügen; ja, man wird sagen dürfen: Ihr Glaube blieb mehr oder weniger im Verstand oder im Gefühl stecken, er kam nicht aus dem tiefsten Herzen. Ihr ganzes Glaubensleben war durch eine gewisse Oberflächlichkeit gekennzeichnet; es fehlten Saft und Kraft. Jesus stellt ja diese Gruppe im Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld (dort in Lukas
im Bilde des Felsgesteins dar, wo der Same des Wortes nach dem Aufgehen rasch verdorrt, weil die Feuchtigkeit fehlt (Luk. 8, 6 u. 13) – Gottes Wort dringt bei solchen Menschen nicht in die Tiefe; es kommt zu keiner Verwurzelung; sie strecken ihre Wurzeln nicht aus, tiefer gegründet zu werden im Wort, Gemeinschaft mit anderen Gotteskindern zu haben, Gebetsgemeinschaft zu pflegen, mit anderen Erretteten das Brot zu brechen. Sie wachsen nicht, sondern bleiben stehen. Stillstand aber ist Rückgang, auch im Geistlichen. Wenn dann eines Tages der Glaube sich in Spott, Druck und Leiden bewähren soll, wenn es auf Ehre, Anerkennung, Genuss oder Karriere um des Herrn willen zu verzichten gilt, dann sagen sie: Nein.
Ich darf zur Verdeutlichung noch auf eine Stelle in Hebräer 6 (V. 4-6) hinweisen: "Es ist unmöglich, diejenigen, welche einmal erleuchtet waren und geschmeckt haben die himmlische Gabe und teilhaftig geworden sind Heiligen Geistes und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Wunderwerke des zukünftigen Zeitalters und abgefallen sind, wiederum zur Buße zu erneuern...“ Auch hier ist von Leuten die Rede, die abgefallen sind; man kann sie nun, nachdem sie sich erst dem Herrn zuwendeten und Ihn dann verließen, nicht noch einmal zum Herrn führen; sie sind gleichsam immun (unempfänglich) für alles Göttliche geworden; solche Menschen müssen den Gerichtsweg gehen! (Was dann im Gericht mit diesen Menschen geschieht und was der Endzweck des göttlichen Richtens überhaupt ist, das steht auf einem anderen Blatt. Hüten wir uns im übrigen davor, hier Urteile zu fällen über Menschen, die wir etwa aus dem Gemeindeleben kannten und die innerlich zurückgegangen sind. Längst nicht jede Glaubenskrise ist endgültiger Abfall!)
Hier ist nicht die Rede vom Abfall Erretteter, sondern vom Abfall Erleuchteter. Sie haben geschmeckt, sie haben probiert, sie haben gekostet. So wie man – um ein profanes Bild zu gebrauchen – in einem Kaufladen dann und wann eine kostenlose Probepackung etwa eines neuen Waschmittels bekommt oder eine kostenlose Tasse Kakao von einer neuen Sorte, so bietet uns der große Gott Seine geistlichen Gaben zunächst zur Probe an – so weit erniedrigt Er sich und kommt Er uns entgegen! Diese Menschen haben nicht den Heiligen Geist, sondern nur (ohne Artikel) Heiligen Geist empfangen, so wie die Jünger Jesu vor Pfingsten nach Johannes 20, 22 Heiligen Geist empfingen; nach Pfingsten kam dann der Heilige Geist auf sie. Auch die Wirkung und Gegenwart des Heiligen Geistes haben jene Leute gleichsam probeweise schmecken dürfen; ebenso die himmlische Gabe (Christus nach 2. Kor. 9, 15), das gute Wort der Frohbotschaft und sogar Wunderkräfte, wie sie im kommenden Zeitalter (der irdischen Königsherrschaft Jesu) die Regel sein werden, jetzt aber noch "Zeichen“, Vorgeschmack sind.
Auch wir werden, bevor wir zu Jesus kommen, zunächst vom Wort erleuchtet – göttliches Licht fällt in unser Herz und Leben. Wir dürfen Gottes Gaben schmecken und kosten. Entscheidend ist nun, dass man in diesem Zustand nicht steckenbleibt, sondern Konsequenzen zieht, eine Entscheidung trifft, eine Umkehr vollzieht und sich dem Herrn, dem Zuge Seines Geistes folgend, bewusst hingibt und ausliefert. Ich fürchte, es gibt auch heute in Gemeinden und Gemeinschaften, Kirchen und Hauskreisen manche, die sich daran genügen lassen, erleuchtet zu werden und Gottes gute Gaben zu schmecken und zu probieren. Sie dringen nicht durch, sie bekehren sich nicht hinweg von ihren Götzen, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen. Das genügt nicht!
Ich fasse zusammen: Es gibt einen Abfall Gläubiger. Wer sich nicht danach ausstreckt, im Herrn, Seinem Wort und der Gemeinschaft Seiner Kinder verwurzelt und tief gegründet zu werden, bzw. wer immer nur durch Jahre und Jahrzehnte hindurch ganz unverbindlich schmecken und probieren will, der steht in dieser Gefahr. Gott schenke es uns, zur bewussten Hingabe, zur Entschiedenheit, zur Verwurzelung im Herrn, zum tiefen Gegründetsein in Seinem Worte durchzudringen, um nicht in die Abfallbewegungen hineingerissen zu werden, die von seiten der Weltlust, von seiten der glaubenslosen Bibelkritik und von der frommen Verführung her (1. Tim. 4, 1-3) gerade in unserer Vorendzeit mehr und mehr um sich greifen!
- Leider Autor und Seite jetzt nicht mehr bekannt -
heidi
Können Gläubige abfallen?
Antwort: Es ist gut, dass Sie Ihre Frage so formuliert haben und nicht etwa gefragt haben: Können Wiedergeborene abfallen? Können Glieder des Körpers Christi abfallen? Darauf eine direkte Antwort zu geben, wäre nicht so einfach gewesen. Wir müssen ja bei solchen Fragen immer bestrebt sein, rasch biblischen Boden unter die Füße zu bekommen, anders ausgedrückt: das "Bild gesunder Worte“ festzuhalten (2. Tim. 1, 13). Viel Unklarheit und Streit unter Gotteskindern rührt daher, dass man keine klaren und der jeweiligen Frage angemessenen biblischen Begriffe verwendet.
Was nun die Frage betrifft: "Können Gläubige abfallen“?, so kann ich darauf unumwunden mit einem Ja antworten. In Lukas 8, 13 lesen wir von Menschen, die das Wort gehört und es mit Freuden aufgenommen, aber keine Wurzel haben; sie glauben für eine Zeit und fallen in der Zeit der Versuchung ab. – In Hebräer 3, 12 lesen wir: "Sehet zu, Brüder, dass nicht etwa in jemand von euch ein böses Herz des Unglaubens sei in dem Abfallen von dem lebendigen Gott.“ – Dass es diese Abfallsmöglichkeit auch im Raum der Gemeinde gibt und nicht etwa nur auf dem Boden Israels, bestätigt uns der "Lehrer der Nationen“, Paulus, in 1. Timotheus 4, 1, wo er schreibt: "Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche von dem Glauben abfallen werden, indem sie achten auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen.“ Alle drei Stellen sprechen klar und eindeutig davon, dass es einen Abfall Gläubiger gibt. Während also die Schrift die Begriffe "wiedergeboren“, "auserwählt“, "Glied des Leibes Christi“ nicht mit dem Wort "Abfall“ in Verbindung bringt, verbindet sie sehr wohl an mehreren Stellen die Begriffe "glauben“ und "abfallen“.
Damit wäre im Grunde Ihre Frage schon beantwortet; aber ich denke, es ist in Ihrem Sinne, wenn ich nun weiter darauf eingehe: Welche Gläubigen fallen denn ab? Gibt es dafür bestimmte Kennzeichen? Können unter Umständen auch wir, du und ich, wieder abfallen?
In dieser Frage gibt es viel Unklarheit und Unsicherheit. Man sagt mit Recht: Abfallen kann nicht die gottlose Welt; abfallen können nur die, die "dran“ sind. (Nur ein Apfel, der am Baum hängt, kann herunterfallen.) Aber wiederum: Abfallen kann nur, wer "nicht richtig dran“ ist!
Bruder Pastor Karl Merz weist in seiner Schrift "Kann ein Erretteter wieder verlorengehen?“ mit Recht darauf hin, dass es in der Bibel einerseits eine Reihe von Aussagen gibt, die, seelsorgerlich gesehen, für die Ängstlichen, Zitternden und Zagenden bestimmt sind, Stellen, in denen uns Zuversicht und Vertrauen hinsichtlich der persönlichen Vollendung geschenkt wird. Da wird gesagt: "Der das gute Werk in euch begonnen hat, der wird es auch vollenden.“ – "Niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“ – Er weist darauf hin, dass es auf der anderen Seite Aussagen ernster Warnung gibt, die, seelsorgerlich gesehen, den Leichtfertigen gelten. Ihnen wird gesagt: Sieh zu, dass du nicht abfällst! Es ist wichtig, solche Worte seelsorgerlich recht anzuwenden. Wenn du einem ängstlichen, zitternden Menschen begegnest, der um sein Heil bangt und ringt, dann sag ihm lieber nicht: "Schaffe, dass du selig wirst, mit Furcht und Zittern!" Weise ihn darauf hin, dass ER es ist, der das gute Werk begonnen hat und es auch vollenden wird. – Einem leichtfertigen, oberflächlichen Gläubigen aber sage nicht: "Es kann dir nichts passieren; niemand wird dich aus Seiner Hand reißen!" Das wäre eine falsche und gefährliche Anwendung biblischer Wahrheitsworte.
Welche Gläubigen sind es aber nun, die wieder abfallen können? Lukas 8, 13 gibt uns darauf eine klare Antwort. Es sind Menschen, die zwar das Wort hörten und es sogar mit Freuden aufnahmen, die aber keine Wurzel hatten. Entscheidend ist also die Verwurzelung. Nicht umsonst betet Paulus in seinem gewaltigen Gemeindegebet in Epheser 3 darum (Vers 17), dass "Christus durch den Glauben in unseren Herzen wohne, indem wir in Liebe gewurzelt und gegründet“ werden. Jeremia 17, 7-8 spricht von dem gesegneten Mann, der auf den Herrn vertraut. "Er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bache seine Wurzeln ausstreckt.“ Wenn wir fortwährend die Wurzeln ausstrecken nach den lebendigen Quellwassern des Wortes Gottes, dann gilt auch uns dieses Verheißungswort aus Jeremia 17, 8: Ein solcher fürchtet sich nicht, wenn die Hitze kommt, und sein Laub ist grün, und im Jahre der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen. Er fällt nicht nur nicht ab, sondern er ist und bleibt fruchtbar. – Bruder Karl Geyer schrieb ein Buch "Die Lebenswurzeln der Gemeinde“, und er verstand unter diesen Lebenswurzeln die vier Dinge von Apostelgeschichte 2, 42: "Sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.“
Die "Abfallskandidaten“ sind also solche, die keinen Wert darauf legen, verwurzelt, vertieft, gegründet zu werden; sie lassen sich am Glaubensanfang genügen; ja, man wird sagen dürfen: Ihr Glaube blieb mehr oder weniger im Verstand oder im Gefühl stecken, er kam nicht aus dem tiefsten Herzen. Ihr ganzes Glaubensleben war durch eine gewisse Oberflächlichkeit gekennzeichnet; es fehlten Saft und Kraft. Jesus stellt ja diese Gruppe im Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld (dort in Lukas
Ich darf zur Verdeutlichung noch auf eine Stelle in Hebräer 6 (V. 4-6) hinweisen: "Es ist unmöglich, diejenigen, welche einmal erleuchtet waren und geschmeckt haben die himmlische Gabe und teilhaftig geworden sind Heiligen Geistes und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Wunderwerke des zukünftigen Zeitalters und abgefallen sind, wiederum zur Buße zu erneuern...“ Auch hier ist von Leuten die Rede, die abgefallen sind; man kann sie nun, nachdem sie sich erst dem Herrn zuwendeten und Ihn dann verließen, nicht noch einmal zum Herrn führen; sie sind gleichsam immun (unempfänglich) für alles Göttliche geworden; solche Menschen müssen den Gerichtsweg gehen! (Was dann im Gericht mit diesen Menschen geschieht und was der Endzweck des göttlichen Richtens überhaupt ist, das steht auf einem anderen Blatt. Hüten wir uns im übrigen davor, hier Urteile zu fällen über Menschen, die wir etwa aus dem Gemeindeleben kannten und die innerlich zurückgegangen sind. Längst nicht jede Glaubenskrise ist endgültiger Abfall!)
Hier ist nicht die Rede vom Abfall Erretteter, sondern vom Abfall Erleuchteter. Sie haben geschmeckt, sie haben probiert, sie haben gekostet. So wie man – um ein profanes Bild zu gebrauchen – in einem Kaufladen dann und wann eine kostenlose Probepackung etwa eines neuen Waschmittels bekommt oder eine kostenlose Tasse Kakao von einer neuen Sorte, so bietet uns der große Gott Seine geistlichen Gaben zunächst zur Probe an – so weit erniedrigt Er sich und kommt Er uns entgegen! Diese Menschen haben nicht den Heiligen Geist, sondern nur (ohne Artikel) Heiligen Geist empfangen, so wie die Jünger Jesu vor Pfingsten nach Johannes 20, 22 Heiligen Geist empfingen; nach Pfingsten kam dann der Heilige Geist auf sie. Auch die Wirkung und Gegenwart des Heiligen Geistes haben jene Leute gleichsam probeweise schmecken dürfen; ebenso die himmlische Gabe (Christus nach 2. Kor. 9, 15), das gute Wort der Frohbotschaft und sogar Wunderkräfte, wie sie im kommenden Zeitalter (der irdischen Königsherrschaft Jesu) die Regel sein werden, jetzt aber noch "Zeichen“, Vorgeschmack sind.
Auch wir werden, bevor wir zu Jesus kommen, zunächst vom Wort erleuchtet – göttliches Licht fällt in unser Herz und Leben. Wir dürfen Gottes Gaben schmecken und kosten. Entscheidend ist nun, dass man in diesem Zustand nicht steckenbleibt, sondern Konsequenzen zieht, eine Entscheidung trifft, eine Umkehr vollzieht und sich dem Herrn, dem Zuge Seines Geistes folgend, bewusst hingibt und ausliefert. Ich fürchte, es gibt auch heute in Gemeinden und Gemeinschaften, Kirchen und Hauskreisen manche, die sich daran genügen lassen, erleuchtet zu werden und Gottes gute Gaben zu schmecken und zu probieren. Sie dringen nicht durch, sie bekehren sich nicht hinweg von ihren Götzen, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen. Das genügt nicht!
Ich fasse zusammen: Es gibt einen Abfall Gläubiger. Wer sich nicht danach ausstreckt, im Herrn, Seinem Wort und der Gemeinschaft Seiner Kinder verwurzelt und tief gegründet zu werden, bzw. wer immer nur durch Jahre und Jahrzehnte hindurch ganz unverbindlich schmecken und probieren will, der steht in dieser Gefahr. Gott schenke es uns, zur bewussten Hingabe, zur Entschiedenheit, zur Verwurzelung im Herrn, zum tiefen Gegründetsein in Seinem Worte durchzudringen, um nicht in die Abfallbewegungen hineingerissen zu werden, die von seiten der Weltlust, von seiten der glaubenslosen Bibelkritik und von der frommen Verführung her (1. Tim. 4, 1-3) gerade in unserer Vorendzeit mehr und mehr um sich greifen!
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heidi
Heidi- Bibelkenner

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?
Ich habe kürzlich eine Dokumentation über Demenzkranke gesehen, die langsam aber sicher ihre Gedächtnisfähigkeit verlieren, einhergehend mit einem daraus resultierenden Persönlichkeitsverlust. Da macht es schon Sinn, wenn ein wahrer Gläubiger nicht verloren gehen kann. Es wäre schon makaber, wenn man verloren geht, weil man seinen Glauben krankheitsbedingt einfach vergessen hat.
Viele Grüße und Gottes Segen,
<°)))>< Günter
Viele Grüße und Gottes Segen,
<°)))>< Günter
„[Die Seele] ist an ihren Körper gefesselt und mit ihm verwachsen, gezwungen die Wirklichkeit durch den Körper zu sehen wie durch Gitterstäbe, anstatt durch ihre eigene ungehinderte Sicht.“
Platon (griechischer Philosoph, 427 - 347 v. Chr.)
Günter- Hat hier sein/ihr zweites Zuhause

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?
So, ich habe dank Tobias Link zu "Soundwords" in einerm anderen Beitrag dort eine Ausarbeitung zunächst mal zu Hebräer 6,4-6 gelesen und gebe mal in verkürzter Form, wieder, was ich verstanden habe und wovon ich wirklich überrascht bin.
Also hier der Text nochmal der Text aus der Bibel:
Denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet worden sind und geschmeckt haben die himmlische Gabe und Anteil bekommen haben am Heiligen Geist und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt und dann doch abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.
Erleuchtet werden heißt nicht, dass jemand im Licht Christi wandelt.
Siehe hierzu Ps. 119, 130 (Elb): Die Eröffnung deiner Worte leuchtet(erleuchtet) , sie gibt Einsicht den Einfältigen.
und das gilt lt Joh. 1,9 erstmal j e d e m.
Schmecken bedeutet nicht aufessen und sich davon nähren, sondern lediglich mal davon kosten. (Jesus als das Brot des Himmels, die Schriftrolle essen, sein Wort als tägliche Speise)
Anteil bekommen am Heiligen Geist heißt nicht, dass der Heilige Geist in jemandem Wohnung macht oder jemand mit Gottes Geist erfüllt ist.
Als Beispiele für welche, die zwar nah dran waren, aber nicht wirklich glaubten, kann man den Zauberer Simon und Judas nennen.
Also geht es hier um solche, die nie richtig mit Gott durch Jesus verbunden waren bzw nie richtig dran waren und dank dieser losen Verbindung abfallen konnten. Ich weiß nur, dass die Liebe richtig verbindet und würde mal meinen, dass Abfallende Gott und Jesusnie richtig geliebt haben können.
Außerdem ist hier die Rede an die Juden, die Jesus gekreuzigt haben und dann die Erleuchtung aus dem Wort bekamen und dennoch verwarfen und zurück zum Judentum mit der Werksgerechtigkeit gingen.
Soweit in Kürze nach einem langen Bibelnachmittag heute, der sich aber richtig gelohnt hat.
Gute Nacht
heidi
Also hier der Text nochmal der Text aus der Bibel:
Denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet worden sind und geschmeckt haben die himmlische Gabe und Anteil bekommen haben am Heiligen Geist und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt und dann doch abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.
Erleuchtet werden heißt nicht, dass jemand im Licht Christi wandelt.
Siehe hierzu Ps. 119, 130 (Elb): Die Eröffnung deiner Worte leuchtet(erleuchtet) , sie gibt Einsicht den Einfältigen.
und das gilt lt Joh. 1,9 erstmal j e d e m.
Schmecken bedeutet nicht aufessen und sich davon nähren, sondern lediglich mal davon kosten. (Jesus als das Brot des Himmels, die Schriftrolle essen, sein Wort als tägliche Speise)
Anteil bekommen am Heiligen Geist heißt nicht, dass der Heilige Geist in jemandem Wohnung macht oder jemand mit Gottes Geist erfüllt ist.
Als Beispiele für welche, die zwar nah dran waren, aber nicht wirklich glaubten, kann man den Zauberer Simon und Judas nennen.
Also geht es hier um solche, die nie richtig mit Gott durch Jesus verbunden waren bzw nie richtig dran waren und dank dieser losen Verbindung abfallen konnten. Ich weiß nur, dass die Liebe richtig verbindet und würde mal meinen, dass Abfallende Gott und Jesusnie richtig geliebt haben können.
Außerdem ist hier die Rede an die Juden, die Jesus gekreuzigt haben und dann die Erleuchtung aus dem Wort bekamen und dennoch verwarfen und zurück zum Judentum mit der Werksgerechtigkeit gingen.
Soweit in Kürze nach einem langen Bibelnachmittag heute, der sich aber richtig gelohnt hat.
Gute Nacht
heidi
Heidi- Bibelkenner

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?
es gibt aber etwas zu bedenken:
Joh 15, 4.6:
hier wird doch der wiedergeborene Mensch (Rebschoß) genannt- die Möglichkeit (verloren gehen) besteht also, sonst würde es hier nicht mit so drastischer Folge gesagt.
Röm 11,20-22;:
nun noch Gal 5, 4
unter 2 Petr. 2, 20 steht auch etwas, was bedenklich wäre:
wer war denn da zunächst entflohen mit der Erkenntnis des Herrn und Retters? nicht so richtig Wiedergeborene?
diese Teststellen gilt es zu überdenken- es gibt zudem noch mehr-z.B.
1Kor 15,1+2,Offb 3, 5
Joh 15, 4.6:
(4)Bleibet in mir, und ich [bleibe] in euch! Gleichwie das Rebschoß von sich selbst keine Frucht bringen kann, wenn es nicht am Weinstock bleibt, also auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibet.
(5)Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.
(6)Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er weggeworfen wie das Rebschoß und verdorrt; und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer, und sie brennen.
hier wird doch der wiedergeborene Mensch (Rebschoß) genannt- die Möglichkeit (verloren gehen) besteht also, sonst würde es hier nicht mit so drastischer Folge gesagt.
Röm 11,20-22;:
(20)Gut! Um ihres Unglaubens willen sind sie ausgebrochen worden; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern fürchte dich!
(21)Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont hat, so wird er wohl auch dich nicht verschonen.
(22)So schaue nun die Güte und die Strenge Gottes; die Strenge an denen, die gefallen sind; die Güte aber an dir, sofern du in der Güte bleibst, sonst wirst auch du abgehauen werden!
(23)Jene dagegen, wenn sie nicht im Unglauben verharren, sollen wieder eingepfropft werden; denn Gott vermag sie wohl wieder einzupfropfen.
nun noch Gal 5, 4
(4)Ihr seid losgetrennt von Christus, die ihr durchs Gesetz gerecht werden wollt, ihr seid aus der Gnade gefallen.
unter 2 Petr. 2, 20 steht auch etwas, was bedenklich wäre:
(20)Denn wenn sie durch die Erkenntnis des Herrn und Retters Jesus Christus den Befleckungen der Welt entflohen sind, aber wieder darin verstrickt werden und unterliegen, so wird es mit ihnen zuletzt ärger als zuerst.
(21)Denn es wäre für sie besser, daß sie den Weg der Gerechtigkeit nie erkannt hätten, als daß sie nach erlangter Erkenntnis sich wieder abwenden von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot.
wer war denn da zunächst entflohen mit der Erkenntnis des Herrn und Retters? nicht so richtig Wiedergeborene?
diese Teststellen gilt es zu überdenken- es gibt zudem noch mehr-z.B.
1Kor 15,1+2,Offb 3, 5
joachim- Routinier

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?
Lieber Joachim,
die Frage an dieser Stelle ist doch, worüber Paulus eigentlich redet:
»Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit aus dem Samen Abrahams, vom Stamme Benjamin.« (Vers 1)
»Denn ich will nicht, Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt sei, auf daß ihr nicht euch selbst klug dünket: daß Verstockung Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird;« (Vers 25)
Es geht hier um Israel als den natürlichen Zweigen des Ölbaums; und hier sagt Paulus »sie sind ausgebrochen worden durch den Unglauben« (Vers 20). Die Gemeinde ist »wider die Natur« (Vers 24) an ihre Stelle getreten.
Vielleicht kann man an dieser Stelle noch den Hinweis machen auf Matthäus 13: »Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Netze, das ins Meer geworfen wurde und von jeder Gattung zusammenbrachte, welches sie, als es voll war, ans Ufer heraufgezogen hatten; und sie setzten sich nieder und lasen die Guten in Gefäße zusammen, aber die Faulen warfen sie aus.« (Matthäus 13,47-48; Elb.)
Es ist eine Wahrheit, die viele nicht sehen wollen, dass im Reich der Himmel sowohl gute und faule Fische zusammengebracht werden. Der Herr sagt nicht, dass das Reich Gottes nur aus guten Fischen bestehen würde. Gott sieht die bekennende Christenheit als Ganzes - und beurteilt sie als Ganzes. Und in diesem Zusammenhang sehen wir, dass wenn die Vollzahl der Nationen eingegangen ist Israel wieder in den Ölbaum eingepfropft wird.
Es geht an dieser Stelle im Römerbrief also überhaupt nicht um Einzelne und ob diese wieder verloren gehen können, sondern das um das Unglaubens solcher die sich Gläubige nannten (da sie formal zu Israel gehörten) Israel aus der Linie der Verheißung ausgebrochen wurde.
»So sei euch nun kund, daß dieses Heil Gottes den Nationen gesandt ist; sie werden auch hören.« (Apostelgeschichte 28,28; Elb.) - vergleiche auch die vorhergehenden Verse.
Wieviele gehören heute formal der Christenheit an "ehren" Gott mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von Ihm und Ihre "Furcht" angelerntes Menschengebot (siehe Jesaja 29,13)? Der Herr sagt dieser Christenheit, dass auch sie nur durch Glauben steht - und wenn nicht wird sie ausgebrochen werden. Und genau das wird auch passieren wenn die wahren Gläubigen entrückt werden. Die bekennende Christenheit wird ausgebrochen und Israel wieder eingepflanzt werden.
Soviel dazu in Kürze. Mit dem Rest werde ich mich beschäftigen, wenn ich etwas Ruhe dazu habe...
die Frage an dieser Stelle ist doch, worüber Paulus eigentlich redet:
»Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit aus dem Samen Abrahams, vom Stamme Benjamin.« (Vers 1)
»Denn ich will nicht, Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt sei, auf daß ihr nicht euch selbst klug dünket: daß Verstockung Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird;« (Vers 25)
Es geht hier um Israel als den natürlichen Zweigen des Ölbaums; und hier sagt Paulus »sie sind ausgebrochen worden durch den Unglauben« (Vers 20). Die Gemeinde ist »wider die Natur« (Vers 24) an ihre Stelle getreten.
Vielleicht kann man an dieser Stelle noch den Hinweis machen auf Matthäus 13: »Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Netze, das ins Meer geworfen wurde und von jeder Gattung zusammenbrachte, welches sie, als es voll war, ans Ufer heraufgezogen hatten; und sie setzten sich nieder und lasen die Guten in Gefäße zusammen, aber die Faulen warfen sie aus.« (Matthäus 13,47-48; Elb.)
Es ist eine Wahrheit, die viele nicht sehen wollen, dass im Reich der Himmel sowohl gute und faule Fische zusammengebracht werden. Der Herr sagt nicht, dass das Reich Gottes nur aus guten Fischen bestehen würde. Gott sieht die bekennende Christenheit als Ganzes - und beurteilt sie als Ganzes. Und in diesem Zusammenhang sehen wir, dass wenn die Vollzahl der Nationen eingegangen ist Israel wieder in den Ölbaum eingepfropft wird.
Es geht an dieser Stelle im Römerbrief also überhaupt nicht um Einzelne und ob diese wieder verloren gehen können, sondern das um das Unglaubens solcher die sich Gläubige nannten (da sie formal zu Israel gehörten) Israel aus der Linie der Verheißung ausgebrochen wurde.
»So sei euch nun kund, daß dieses Heil Gottes den Nationen gesandt ist; sie werden auch hören.« (Apostelgeschichte 28,28; Elb.) - vergleiche auch die vorhergehenden Verse.
Wieviele gehören heute formal der Christenheit an "ehren" Gott mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von Ihm und Ihre "Furcht" angelerntes Menschengebot (siehe Jesaja 29,13)? Der Herr sagt dieser Christenheit, dass auch sie nur durch Glauben steht - und wenn nicht wird sie ausgebrochen werden. Und genau das wird auch passieren wenn die wahren Gläubigen entrückt werden. Die bekennende Christenheit wird ausgebrochen und Israel wieder eingepflanzt werden.
Soviel dazu in Kürze. Mit dem Rest werde ich mich beschäftigen, wenn ich etwas Ruhe dazu habe...
Gast- Gast
Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?
..nachdem ich jetzt eine Zeit über die Frage nachgedacht habe---
möchte ich durch bessere Erkenntnis wieder "zurückrudern". Es kam allerdings auch durch einen Beitrag , den ich bei meinen Recherchen im Internet fand:
http://laden.evangelium-verkuendigen.de/K%F6nnen%20Erl%F6ste%20wieder%20verloren%20gehen.pdf
ich war auf dem verkehrten Weg
gesegneten Sonntag!
joachim
http://laden.evangelium-verkuendigen.de/K%F6nnen%20Erl%F6ste%20wieder%20verloren%20gehen.pdf
ich war auf dem verkehrten Weg
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joachim
joachim- Routinier

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?
joachim schrieb:Es kam allerdings auch durch einen Beitrag , den ich bei meinen Recherchen im Internet fand...
Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Soweit ich das auf die Schnelle überblicke sagt Bruder Liebi nichts anderes als ich in diesem Thread versucht habe darzulegen - nur mal wieder um einiges besser als ich. Ich schätze den Bruder sehr; danke für den Literaturhinweis.
Gast- Gast
Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?
Hallo Tobias,
ich hatte in meiner vorletzten Antwort eigentlich eine andere Meinung vermittelt- bis ich dann diese Ausführungen von R. Liebi fand, von denen ich überzeugt wurde. Allerdings hatte mich Deine Antwort auch zum Überprüfen meines Standpunktes gebracht. War von mir ein wenig mißverständlich gepostet worden.
Gruss
joachim
ich hatte in meiner vorletzten Antwort eigentlich eine andere Meinung vermittelt- bis ich dann diese Ausführungen von R. Liebi fand, von denen ich überzeugt wurde. Allerdings hatte mich Deine Antwort auch zum Überprüfen meines Standpunktes gebracht. War von mir ein wenig mißverständlich gepostet worden.
Gruss
joachim
joachim- Routinier

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