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Leben mit Jesus Christus

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Leben mit Jesus Christus

Beitrag  Gast am Sa 27 Jun 2009, 19:29

Hallo ihr Lieben,

heute beschäftigt mich etwas, dass ich gerne mal unter Geschwistern bringen möchte, um euch um eure Erfahrung zu bitten.

Mein Leben mit Jesus Christus ist absolut erfüllt. Ich spüre jeden Tag seine Liebe und kenne die Stimme des guten Hirten und bin Jesus Christus für alles dankbar....er hat mich sehr direkt am Schopf aus dem größten Sumpf gerissen und könnte vor freude jubeln. Ich arbeite in der Krankenpflege Vollzeit und arbeite auch oft sehr viele Tage am Stück durch. Mal 8 Tage, dann einen Tag frei und dann gleich wieder 7 Tage Dienst. Da ich in der mobilen Krankenpflege tätig bin, habe ich das große Glück, zu jeder Zeit mit Jesus Christus laut beim Auto fahren zu reden oder auchmal, wenns zeitlich hinkommt und ich paar Minuten auf den nächsten Patiententermin warten muß, in der Bibel lese. Ich sehe meinen Beruf als Berufung, der mir extrem viel Spass bereitet. Der Herr hat mich hier zum Dienste eingesetzt, um Menschen in ihrer schwersten Zeit zu begleiten und ihnen über den Heilsplan Jesus Christus zu berichten. Habe sogar eine ganz tolle 88 jährige Schwester in Christus gefunden, die ich täglich pflege und wir lesen zusammen Bibel und beten.

Momentan spüre ich aber so ein resignieren im geistlichen. Nicht das ich es so will, ganz im Gegenteil...früh morgens, wenn mein Mann u ich Frühstücken, eh wir beide zur Arbeit gehen, beten wir gemeinsam und lesen auch noch die Losungen....aber die letzten 2 Tage fiel mir auf, dass es mich nicht so richtig ans Bibel lesen ranzieht, ich dann kurze Phasen bemerke, in denen ich weltlicher denke und mich dann bei sündhaften Gedanken erwische, für die ich dann bei Christus auch gleich wieder um Vergebung bitte...Aber irgendwie gefällt mir meine Trägheit im geistlichen nicht. Ich sagte laut zu Christus, egal wie bescheuert ich momentan denke, er mich bitte bitte niemals aus seinen Händen lässt und er mich bitte bitte festhält und mit mir momentan diese Phase durchgeht. Ich vermute, dass der Auslöser dafür diese sehr vielen Dienste sind. Ich habe nur Frühdienst und stehe sehr zeitig auf, schleppe mich die letzten Tage aus dem Bett,wenn um 5 der Wecker klingelt. kümmere mich nebenbei zuhause um alles und habe im Beruf für sehr kranken Mneschen eine sehr große Verantwortung, für das mir der Herr ein beständiges Herz gegeben hat, dass alles mit Hilfe von Jesus Christus zu tragen.

Kennt ihr manchmal auch solche Zeiten der Trägheit im gestlichen, die temporär auftauchen?

Falls jemand nach meiner Wiedergeburt fragen möchte, ja ich bin von neuem in Christus geboren, es bestehen auch keine okkulten Belastungen, ich bin ein wahres Kind Gottes und diese Gewissheit hat mir Christus geschenkt!

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Re: Leben mit Jesus Christus

Beitrag  Heidi am Sa 27 Jun 2009, 21:23

Liebe Sephora,

diesmal habe ich deinen Beitrag mehrmals gelesen und immerzu gesucht, was genau die "Trägheit im Geist" ist, die dich bekümmert. Ist es das, dass du 2 Tage keine Bibel gelesen hast und mal unchristliche Gedanken hattest?
Weil...ansonsten steht doch die "Leitung" zu Gott wunderbar gut.

So wie du es machst, den ganzen Tag in Gedanken mit Jesus und Gott verbunden...so gut wie bei jeder Tätigkeit und Begegnung mit Menschen mache ich das auch. Ich finde zunächst mal, dass diese Dauerleitung das Beste ist, was wir haben können. Manche Christen kennen diese Standleitung gar nicht...schaaade. Ich bete auch oft laut im Auto, daheim, wie es passt...vielleicht kindlich kindisch...damit Gott das auch "bestimmt hört".Wink Aber eines darf auch nicht fehlen...man muss manchmal auch mit seinen Sorgen- und Fürbittengebeten einen Mitbeter haben. Mir ist das total wichtig, wenn mal was Besonderes ist und ich jemanden anrufen kann und erzählen kann, was mir auf der Seele brennt...oder eben auch das Ganze umgekehrt...oder man sich persönlich trifft und sagt: "Du weißt du was? Das und das ist jetzt passiert oder die oder der bräuchte echt mal ein Gebet - können wir mal zusammen BETEN? Ich genieße das total, wenn dann jemand die Sachen, die sich dann bei mir überschlagen in ein "vernünftiges" Gebet verpackt und mit dem AMEN dann oftmals ein Stein vom Herzen fällt und die Sache dann total an Gott abgegeben ist. Du bist ja noch neu in der Stadt, hast du da jemanden?

Dass du so viel arbeitest...und das als Auftrag und Berufung Gottes weißt, dass du neben dem medizinischen Dienst eben noch Leute zu Gott führen magst, sehe ich nicht so als Problem an. Ich schließe mal von mir auf dich - anders weiß ich es nun leider nicht: Solange ich für den Herrn unterwegs bin...egal, was ich tue....darf ich sagen: Vater, ich kann nimmer, ich bin so müde, ich habe Angst, dass ich hinschmeißen mag...und dann aufleben kann echt nach dem Bibelwort: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Ich arbeite keine Vollzeit...habe also vielleicht gut reden....aber wollte dir sagen: Wenn es im Beruf noch so dicke und hektisch kommt...besinne ich mich drauf, dass ich als Christ dann nicht unfreundlich sein brauche, für jeden Menschen da sein mag, weil er WICHTIG ist...ich evtl mal ein Segenswort anbringen kann usw. Ja, hm, dann komm ich heim...und habe einmal einen Tag vor der Glotzkiste verbracht und gesehen, wie schnell man mit diesem Weltkram versinken kann.

Du hast gefragt, wie es bei uns ist. Ich kann auch nicht immer Bibel lesen. Heute hatte ich den ganzen Tag frei und samstags ist immer mein Faulenzertag daheim...und ich wollte soooo viel Bibel bzw ein christliches Buch lesen...und habe den ganzen Tag verplempert und gar NIX gelesen!!! Das ist nicht nur heute so - ich kenne wenig diese sogenannte "stille Zeit", weil ich einfach zu quirlig bin.
Und oft weiß ich gar nicht mehr, WAS ich in der Bibel lesen soll! Ich kenne schon so vieles (bilde ich mir ein) ...also was mehr soll ich lesen? Wie ist das bei dir? Nach welchem Schema liest du die Bibel? Kreuz und quer? Ich hatte jetzt mit dem AT angefangen...und dachte mir: So, nun gucke ich mal, wie Gott dort ist...also, er ist immer der selbe...wollte mir also ein Rundrum"bild" machen...verstehen auch was ihn kränkt oder zornig machte...auch wenn WIR mit Christus dem Zorn nun entgangen sind.
Also mit deiner derzeitigen Bibelunlust die Frage: WIE liest du die Bibel...was liest du?
Ich bin froh, dass es christliche Foren gibt, da wird man oft herausgefordert, zu lernen, wenn ein Thema angeschnitten ist.

Oder auch, wenn man mal des Bibellesens müde ist - es gibt doch sooo viel christliche Literatur...das ist manchmal richtig schöne einfache Balsamkost. Gerade, wenn man müde und überfordert ist, kann man sich doch mal in so Büchern was "vorkauen" lassen.

So mit sündhaften Gedanken: Muss man sich viel Sorgen machen? Du kennst doch Jesus genau...er korrigiert uns immer...früher oder später - oft in aller Geduld...so liebevoll und persönlich. Ein Gebet, wie du es ja auch machst in dem Sinne: "Oh Herr, guck mal, wie ich bin, was ich denke!" und Gott wird das sicher verbessern. Sephora...perfekt wird es erst im Himmel Very Happy - bis dahin haben wir eben mit unsere menschlichen Hülle und menschlichem Gehirn noch so manches mal unsere "Last".

Ich wünsche dir weiter viel Freude in Gott und dass er dir so richtige Perlen schenkt aus seinem Wort und mit seiner Nähe...auch wenn du im Moment so ne Ruhephase hast.

Am liebsten würde ich dich jetzt mal im Park in München in der Sonne auf einer Wiese liegen sehen und relaxen und dort schön gemütlich Bibel lesen oder ein christliches Buch. Erhol dich gut und dann mit neuer Kraft Voraus....in diesen Wettlauf zum Ziel.

Alles Liebe
Gottes Segen euch!

heidi

Heidi
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Lieben Dank <3

Beitrag  Gast am Sa 27 Jun 2009, 21:52

Danke Liebe Heidi, deine Zeilen taten mir so richtig gut... <3

Du fragtest, wie ich die Bibel lese. Ich lese ja täglich die Losung und zusätzlich viel im NT, wobei ich auch vieles im AT lese, aber mich interessiert jedes Drum, was sich mit Jesus christus beschäftigt, wenn ich über Christus lese, dann ist das wie eine "Sucht" und das tut mir auch gut. Du hast mich wahrscheinlich mißverstanden, ich lese auch seit ich momentan so einen Tiefpunkt habe (2 Tage sind das jetzt) in der Bibel, weil ich mich auch in meiner stressigen und rastlosen Zeit mich extrem gerne in der Nähe von Jesus christus wohl und geborgen fühle. Ich weiß, dass er mich nicht verlassen wird und ich fühle auch, dass er mir nahe ist und auch wenn ich alleine bin, so bin ich es doch nicht, verstehst du? Smile Aber momentan erreicht mich das Lesen der bibel nicht so wie sonst auch. ich arbeite nun den 7. Tag. Montag und Dienstag habe ich mal frei, vielleicht liegt es auch daran?
Die Arbeit macht enormen Spass.....Heidilein, wenn du wüßtest, wie mich der Herr reich beschenkt hat, es ist eigentlich fast unglaublich....
Als ich nach München zog, hatte ich zunächst eine Stelle in einer Katholischen Einrichtung, dessen Namen alle geläufig ist, ich ihn aber hier nicht unbedingt nennen will C*****S Very Happy Die Kirche hatte mich Ende letzten Jahres gezwungen, in die rkk wieder einzutreten und nichtmehr in der Freikirche zu bleiben. Ich habe das damals aus Verzweiflung getan. Für diese stelle trat ich also wieder ein und konnte damit nicht leben. So legte ich mich anflehend vor Christus zu Boden und heulte und bat den Herrn um eine andere Lösung, um aus dieser Kirche wieder auszutreten. Mir wäre es lieber gewesen, ich dürfte in die evangelische Landeskirche wechseln, aber nicht in der rkk und schon garnicht als katholikk mal sterben müssen...Für mich persönlich wäre das UNDENKBAR. Aber C***S wollte auch DIESE Lösung nicht akzeptieren, entweder ich BLEIBE katholisch oder ich würde gekündigt werden. Naja, so habe ich mich auf Christus verlassen, er hat uns versprochen, dass uns Kindern Gottes alles zum guten dienen wird. Nun hatte ich im April 2 neue Stellen in Vollzeit bekommen. Einmal in der Diakonie für den selben Lohn und dann in einer mobilen Pflege....ich bat Christus, nun für mich die richtige Entscheidung zu treffen. Beides gefiel mir sehr gut. Habe damals an meinen freien Tagen Probe gearbeitet und es wäre beides in Frage gekommen. So habe ich mich dann für die mobile entschieden, auch weil ich dort noch mehr verdiene, als in einer kirchlichen Einrichtung. So bin ich nun wieder aus der rkk ausgetreten und der Herr hat mich zum Dienste dort einberufen, indem ich anderen Menschen zuhause zum Segen werden darf. Der Herr hat sovieles für mich getan...es ist einfach wudnerbar...
Es ist eben momentan so eine Niedergeschlagenheit, mich erreicht einiges nicht....vielleicht liegt das auch einfach daran, weil ich enorm kaputt und niedergeschlagen bin. morgen der letzte Tag und dann muß ich mich echt mal erholen.
Bibel lese ich aber täglich, ich brauche auch Gemeindeleben und Bibelkreis, den Austausch mit Geschwistern ist mir sehr wichtig.

Gottes Segen

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Re: Leben mit Jesus Christus

Beitrag  Heidi am Sa 27 Jun 2009, 23:09

Sephora schrieb:aber mich interessiert jedes Drum, was sich mit Jesus christus beschäftigt, wenn ich über Christus lese


Very Happy ...das hast du sehr gut gesagt mit dem "Drum"...ich habe es mal eben im NT so lesend probiert...genau geguckt, was Jesus gesagt hat mit dem Augenmerk eben auf Jesus. In Jesus sehen wir, wie Gott ist. Danke für diesen Lesehinweis.

Vielleicht ist die Bibel dir aber auch einfach im Moment etwas "still", eben weil du müde bist. Manchmal liest man dann ja und liest doch nicht richtig und reißt sich dann zusammen und dann kommt in die Müdigkeit hinein nicht sofort die klare Ansprache Gottes usw usw. Wart mal ab mit deinen 2 freien Tagen. Vielleicht kannst und sollst du ja auch etwas von der Zeit herunterfahren?

Die kath. Einrichtung C*****S kenne ich auch. Ich muss sagen, so manche Einrichtung der kath. Kirche tut für die Leute richtig was. Kann man sich ne Scheibe von abschneiden. Aber Eintreten wäre für mich innerlich auch unmöglich *fröstel*

Hier noch ein gute Nacht Vers aus Ps 63:
Gott, du bist mein Gott, den ich suche, es dürstet meine Seele nach dir.
Wenn ich mich zu Bett lege, so denke ich an Dich, wenn ich wach liege, so sinne ich über dich nach. Du bist mein Helfer und unter dem Schatten deiner Flügel frohlocke ich.


Gute Nacht!

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Re: Leben mit Jesus Christus

Beitrag  Eva am So 28 Jun 2009, 20:20

Liebe Sephora,
...fiel mir auf, dass es mich nicht so richtig ans Bibel lesen ranzieht, ich dann kurze Phasen bemerke, in denen ich weltlicher denke ...

solche Zeiten kenne ich auch.

Wenn ich einen vollgepackten Tag vor mir habe, vielleicht noch etwas spät aufstehe, dann kommt es ab und an auch mal vor, dass es mich dann "nicht so richtig ans Bibel lesen ranzieht".
Oder es gibt Tage, da lese ich morgens die Bibel und schweife dann ständig in Gedanken ab.

Ich denke, es ist bei dir momentan auch ein ausgepowert-sein, wenn du jeden Tag 5:00 aufstehst, Vollzeit arbeitest und dich der Dienst voll fordert. Und zu Hause geht es auch noch weiter...

Weißt du, mir geht es zur Zeit ähnlich. Ich habe seit einigen Wochen keine Muße, mich tiefgründig mit Bibelstellen oder Glaubensfragen auseinanderzusetzen. Deshalb liest du auch wenig von mir hier im Forum. Ich habe große Probleme mit meiner Tochter (hier kannst du was dazu lesen http://jesus.aktiv-forum.com/gebetsanliegen-f5/eine-bitte-um-furbitte-t2-15.htm), dazu brauche ich meine ganze Kraft. Ich arbeite 30 Std./Woche in einer Zahnarztpraxis, habe noch einen 18-jährigen Sohn, der gerade sein Abi bestanden hat und wir haben noch dazu ein ziemlich großes Haus und Grundstück.
Das fordert mich alles voll und es gibt Tage, da falle ich nur noch ins Bett.

Aber gerade in dieser Zeit fühle ich mich näher zu Jesus hingezogen. Bemerke jeden Tag etwas, wo er mir zeigt, dass er mich liebt. Manchmal sind es ganz leise Gedanken, die nicht mal als Wunsch oder Gebet formuliert worden. Plötzlich sind sie erfüllt. Da staune ich immer, wie Gott mich als kleinen Menschen unter Milliarden anderer ernst nimmt, ja sogar kliztekleine Gedanken liest.
Dann lese ich manchmal einen Bibelvers und genau DER trifft mich blitzartig, da merke ich, Gott wollte mich jetzt genau DAMIT ansprechen.

Ich wünsche dir nach diesem großen Arbeitspensum ein paar erholsame segensreiche Tage. Gott wird dir wieder Kraft an Leib und Seele geben Very Happy

Liebe Grüße
Eva

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Re: Leben mit Jesus Christus

Beitrag  Gast am Mo 29 Jun 2009, 07:10

Liebe Eva,

Ich werde nachher deinen verlinkten Thread lesen. Vielen Dank dafür <3

Du hast schon recht. Eigentlich offenbart sich dann der Herr am meisten, wenn man klein und schwach zu sein scheint. Aber ich "dussl" sehe das erst rückblickend, wie mich der Herr dann aus solchen Situationen herausgetragen hat und ich dann im Sand nur eine Spur sah und denke...AHA, der Herr trug mich ja.. Very Happy

Der herr hat sogar für mich in solchen ausgepowerten Situationen vorgesorgt...ich hatte nämlich vor 2 Wochen in einem ganz tollen, riesigen Christenladen einen Schwung Kerzen,Karten, sogar ne Bibel und andere Utensilien gekauft....Die tollen Karten mit den Sprüchen drauf habe ich in der Küche an einem Bild vorm Tisch in den Rahmen gesteckt. Als ich gestern nach der arbeit erschöpft auf der Couch einschlief und ich abends aufgestanden bin, um die Brotzeit für meinen Mann für Montag zu richten, las ich die Karte, und was darauf steht, schreibe ich auch DIR zur Erbauung. Mir hat es jedenfalls sehr arg geholfen:

GEBORGEN

Geborgen
in den Händen des Vaters
darf ich getrost erwarten
was mir die Zukunft bringt
allen Schwarzsehern zum Trotz

Ich vertraue darauf
dass diese Hände mich führen werden
und leiten bis ich sicher am Ziel ankomme

In manchen Momenten
wenn mich die Angst überfällt
ich den Mut verliere
nicht mehr weiter weiß
erinnere ich mich daran
dass einer mich in den Händen hält

und ich weiß, ich kann das Dunkel aushalten, weil ER mich hält



gefällt dir das Eva? Mir hat es soviel Trost geschenkt.

Heute, an meinem freien Tag geht es mir wieder besser. Ich freue mich, dann wieder etwas mit Freude in der Bibel zu lesen...weniger Hast und Hektik...einfach nur mal in aller Stille, kein Lärm, kein TV..werde mir heute Nachmittag nen Kaffee kochen und wieder etwas Bibel lesen..

Am Mittwoch haben wir wieder in der Gemeinde Bibelkreis, auf das wir uns sehr freuen.

Gottes Segen für dich Eva und der Herr sorgt auch für dich <3 <3 <3

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Re: Leben mit Jesus Christus

Beitrag  Gast am Mo 29 Jun 2009, 07:31

Ach ja ich hab nochwas vergessen Eva Very Happy

Ich hab hier ein tolles Lied für dich. Das Lied war auf der Lobpreis CD, die ich aber meinen 17 jährigen Pflegekind geschenkt habe, der auch Christ ist und im CVJM aktiv tätig ist.
Das ist diese Doppel CD
http://www.asaph24.net/epages/asaph.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/asaph/Products/097076


Und das ist das Lied...ohhh ist DAS TOLL
Man muß es aber richtig laut aufdrehen Very Happy

http://www.youtube.com/watch?v=jZ8vWt4KZuU&feature=PlayList&p=C5062F2A86CC71E9&playnext=1&playnext_from=PL&index=36

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Re: Leben mit Jesus Christus

Beitrag  Diana am Mo 29 Jun 2009, 08:35

Hallo ihr Lieben,
mir geht es an manchen Tagen auch so wie euch!
Ich lese dann einen Psalm und singe ganz laut, "Gottes liebe ist so wunderbar,Gottes Liebe ist so wunderbar...so wunderbar groß."
Da ich okkult vorbelastet bin,(fand ich einen interessanten Aspekt Sephora,war mir gar nicht sooo klar der Zusammenhang)spüre ich manchmal eine Schwere und ich lache dann die feindliche Gedanken aus.Das hilft mir ungemein.
Was ich auch mache ist einfach jemanden was gutes tun,zB einem fremden Menschen einen Kaffee ausgeben,oder einen Menschen den ich nicht so mag einfach was nettes sagen.
Ich wünsche euch allen Gottes Segen, Diana

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Re: Leben mit Jesus Christus

Beitrag  Gast am Mo 29 Jun 2009, 09:39

Liebe Diana,

das mit der okkulten Vorbelastung meinte ich vermutlich anders, wie du es evtl. aufgefasst hast.

Ich gehe fest davon aus, wer in Jesus Christus eine neue Kreatur wurde und Christus sein Leben übergeben und ihm die Herrschaft seines Leben übergeben hat, MUß der Satan weichen. Der Herr Jesus IST stärker als Satan und wenn du in Jesus Christus dein Leben neu angefangen HAST und deine vorigen okkulten Belastungen bereut hast, sie unters Kreuz gebracht hast, so existiert KEINE okkulte Belastung mehr, sie hat auch keine Auswirkung mehr auf dein jetziges Leben. Wir dürfen solche Sachen, wie Hellseherei,Wahrsagerei, Kaffeesatz lesen, Horoskope und das alles NICHT in Anspruch nehmen, denn das sind ganz besondere Greuelsünden!
Ich schalte regelmäßig und sehr konsequent Radio und Fernsehgerät ab, wenn irgendwas okkultes dran kommt, wie beispw. Horoskope oder habe meinem Pflegesohn damals verboten, diesen UriGeller anzusehen! Da müssen wir im Namen des Herrn eindeutige Stellung beziehen.
Wenn Du nach Deiner Wiedergeburt solches nichtmehr in Anspruch genommen hast, so lastet auf dir keine okkulte Sünde, denn dann beglückwünsche ich dich, liebe Schwester, denn dann hat dich der Herr Jesus wirklich frei gemacht und das Geschenk DARFST du annehmen, weil der Herr Jesus stärker ist!!!!

Die Anfechtungen im Glauben sind aber auch völlig normal. Ich glaube, Paulus sagte sogar, dass es wir mit Geduld ertragen sollen und wir dann auf dem richtigen Weg sind.

ach ja Dianalein...schade das Du in meiner Email zu Dir den Link mit dem Lied nicht anhören kannst..les mal den text mit...hach ist das TOLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL

http://www.youtube.com/watch?v=jZ8vWt4KZuU&feature=PlayList&p=C5062F2A86CC71E9&playnext=1&playnext_from=PL&index=36

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Re: Leben mit Jesus Christus

Beitrag  Eva am Mo 29 Jun 2009, 10:13

Liebe Sephora,
noch ganz schnell eine Antwort, bevor ich zum Dienst los muss....

Ganz herzllichen Dank für das Lied aus der Feiert-Jesus To Go !!!!
Ich habe diese CD zum Geburtstag geschenkt bekommen und dieses Lied gehört mit zu meinen Lieblingsliedern. Es gab Zeiten, da habe ich das tagelang immer wieder angehört. Es ist sooooo schööööön !!!

Gestern habe ich es mir u.a. mit noch einigen von dieser Doppel-CD auf den mp3-player geladen, damit ich es im Urlaub auch immer anhören kann. Heidi, du natürlich auch, wenn du willst Laughing

In dem Link vom Asaph-Verlag
http://www.asaph24.net/epages/asaph.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/asaph/Products/097076
ist unter dieser Doppel-CD noch `ne neue Feiert-Jesus! Lobpreis CD, die weinrote für 4,95 - die habe ich vorletzte Woche auch geschenkt bekommen, "einfach mal so......", die ist auch sehr schön, 10 Klassiker von den Lobpreis-Liedern.
Mit so einer kleinen Aufmerksamkeit z.B. spüre ich auch Gottes Liebe.

Danke auch für das GEBORGEN-Gedicht.
Das ist auch wunderschön.

Auch wenn ich heute bis 19:00 arbeiten muss, habe ich doch das Bedürfnis, anschließend noch zum Gebetskreis in unserer Gemeinde zu gehen. Gott gibt mir sicher die Kraft und den Elan dazu.

Ich wünsche dir einen gesegneten freien Tag, erhol dich gut !

Liebe Grüße
Eva

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Re: Leben mit Jesus Christus

Beitrag  Diana am Di 30 Jun 2009, 07:41

Liebe Sephora,
das ist mir schon klar,daß ich dank dem Herrn frei bin.
Vielleicht zur Erklärung:Ich bin voll in der Anthro-Szene aufgewachsen:Waldorfschule,Ausbildung-die ganze Gehirnwäsche mit allem drum und dran und es passiert manchmal,daß sich eine große dunkle Schwere bemächtigt,die immer seltener wird und ganz schnell mit der Kraft Jesu verschwindet.
Der Herr hat noch mehr für mich getan:Als ich schwere Depressionen hatte,die bis ins körperliche gingen,ich konnte meine Hände nicht mehr benutzen und tw. nicht mehr laufen,habe ich mein Leben Jesus übergeben und bin dieser Nacht frei von Schmerzen gewesen.Das ist vor einem Jahr geschehen.
Seitdem hat sich einges getan,von meine Ehe ist auf dem besten Wege (hatte schon die Scheidung eingereicht) bis dahin,daß ich keine Antidpressiva mehr nehmen muß!Und das alles dank dem Herren!Ich fühle mich so gesegnet und bin so dankbar,daß ich ein Kind Gottes sein darf und ich weiß einfach bei Gott ist alles möglich.
Euch allen Gottes Segen,Diana

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Re: Leben mit Jesus Christus

Beitrag  Harald am So 05 Jul 2009, 22:39

Hallo Sephora,

die Berufsnähe und damit auch die Problematik, die mir sehr bekannt vorkommt, bringt es mit sich, daß man sich irgendwie "nahe fühlt".
Zur Berufung wollte ich anmerken, daß ich auch jahrelang quasi überzeugt davon war, daß es meine Berufung war, daß ich Altenpfleger wurde. Neulich las ich glaub von Spurgeon in etwa, daß es vollkommen egal ist, mit was man sein Geld verdient, der Beruf nicht die Berufung ist, sondern wir einzig und allein dazu berufen sind, andere Menschen von Jesus zu erzählen, Zeugnis abzulegen. Das hat mich zum nachdenken gebracht.

Auch von meinen Dienstzeiten kenne ich das, daß ich regelrecht ausgepowert bin nach mehreren Tagen Dienst ohne frei dazwischen. Ich bemerke dann an mir, daß ich nicht mehr fröhlich sein kann, daß es mir schwer fällt, anderen in der Liebe Jesu zu begegnen, ich zumindest in Gedanken ungerecht werde. All das belastet mich, weil ich nicht so sein will. Ich bitte Jesus um Vergebung und um Kraft und Liebe und daß ich seine Liebe weitergeben kann, nicht für mich behalte, nicht als Besitz ansehe, den ich wie einen Schatz ansehe, der mir allein geschenkt wurde, ganz egoistisch.
Dazu kann ich meist eher wenig bis gar nichts erzählen von Jesus. So vieles was ich negativ bewerten würde, wie mein Christenleben aussieht, mein Versagen in vielen Bereichen. Und doch weiß ich mich geliebt von Jesus und habe endlich Ruhe gefunden in Jesus Christus, meinem Heiland.

Die letzten Tage hatte ich nichtmal Zeit (oder die Ruhe, oder "Lust") für wirkliche Zeit mit Gott, außer eher kürzeren Gebetszeiten morgens und abends, und einiger Stoßgebete den Tag durch.
Wir machen vermutlich öfter den Fehler, daß wir uns zu sehr an unseren Gefühlen orientieren. Ich orientiere mich wohl auch noch zusätzlich zu oft an mir und meiner Unzulänglichkeit, eben, daß ich (auch) zu wenig in der Bibel lese, daß ich oft wenig davon behalte was ich gelesen hatte, daß ich leider oft während der Arbeitszeit selten bis gar nicht an Jesus/Gott denke, daß ich zu wenig bete, meine Gebete manchmal nicht ernstlich genug sind, manchmal eher Routine sind undundund.
Dazu kommt noch, daß ich denke, ob die Frucht ausreicht, ja ob es überhaupt schon Frucht ist, was sich bisher so in meinem Leben an kärglicher Außenwirkung bemerkbar machte.
Prediger 2:11:
Als ich mich aber umsah nach all meinen Werken, die meine Hände gemacht hatten, und nach der Mühe, die ich mir gegeben hatte, um sie zu vollbringen, siehe, da war alles eitel und ein Haschen nach Wind und nichts Bleibendes unter der Sonne!


Die Frage ist wohl immer dieselbe: An was glaube ich, was ist für mich entscheidend, glaube ich Jesus, Gott und dem Wort Gottes, oder schaue ich auf mich?
Wir haben hier einen Verheißungsthread begonnen, der sollte nicht verschollen gehen, denn DAS ist es, auf das wir unser Leben stellen sollten, dem wir uneingeschränkt vertrauen sollten, daß das absolut wahr ist, weil es Gott selbst versprochen hat.
Bleibe ich bei Jesus, werde ich Frucht bringen Punkt aus. Das ist unabhängig davon, wie ich mich fühle, welche Eigenheiten, Mankos, Probleme ich mit mir rumschleppe, es ist so, weil Gott es zusagt.

Es wird (leider) wohl unser Leben lang immer wieder Phasen geben, wo wir denken, Gott ist uns fern, Jesus hat uns vergessen, wir sind IHM nicht wichtig, ER verbirgt sich vor uns. Oder eben, daß wir im Wort lesen und lesen und doch scheinbar überhaupt nix begreifen, uns nix anspricht. Vielleicht wird es auch noch "schlimmere" Zeiten in unserem Leben geben, vielleicht werden schwere Krankheiten kommen, Jesus wickelt uns nicht in Watte, Jesus versetzt uns nicht sofort ins Paradies nach unserer Bekehrung.
Die Gewißheit ist die, daß Jesus bei uns ist, daß ER uns beisteht, uns durchträgt, ER uns bis ans Ziel bringt. Die Gewißheiten der Bibel gelten immer und ewig, egal welche Lebensumstände uns ereilen mögen.

Wie Heidi schon schrieb helfen dabei auch Geschwister, daß man wieder Boden unter den Füßen spürt, neu Gewißheit erlangt, sich erinnert an die Wohltaten Jesu. Immer wieder läßt man sich auch einnehmen von seinen Problemen. Bibelabend, Hauskreis, christliche Foren Very Happy etc., können dabei helfen und den Blick wieder frei machen, von sich wegzuschauen.

Grüße und Gottes Segen
Harald

PS: ich finde es toll und ganz gewiß segensreich, daß ihr auch als Ehepaar Zeiten mit Gott habt, nicht jeder für sich seinen Glauben lebt. Naja das ist natürlich bei Ehepaaren die erste Adresse wenn es um Ansprechpartner geht, um Mut machen, beistehen etc.

Harald
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