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Apg 8,12-23 War Simon ein gläubiger Christ (mit Fehlern)?

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Apg 8,12-23 War Simon ein gläubiger Christ (mit Fehlern)?

Beitrag  Heidi am Do 27 Sep 2012, 20:15

ApG 8,12-24
Als sie aber den Predigten des Philippus von dem Reich Gottes und von dem Namen Jesu Christi glaubten, ließen sich taufen Männer und Frauen. Da wurde auch Simon gläubig und ließ sich taufen und hielt sich zu Philippus. Und als er die Zeichen und großen Taten sah, die geschahen, geriet er außer sich vor Staunen.
Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie zu ihnen Petrus und Johannes. Die kamen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen.
Denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus.
Da legten sie die Hände auf sie und sie empfingen den Heiligen Geist.
Als aber Simon sah, dass der Geist gegeben wurde, wenn die Apostel die Hände auflegten, bot er ihnen Geld an
und sprach: Gebt auch mir die Macht, damit jeder, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist empfange.
Petrus aber sprach zu ihm: Dass du verdammt werdest mitsamt deinem Geld, weil du meinst, Gottes Gabe werde durch Geld erlangt.
Du hast weder Anteil noch Anrecht an dieser Sache; denn dein Herz ist nicht rechtschaffen vor Gott.
Darum tu Buße für diese deine Bosheit und flehe zum Herrn, ob dir das Trachten deines Herzens vergeben werden könne.
Denn ich sehe, dass du voll bitterer Galle bist und verstrickt in Ungerechtigkeit.

Da antwortete Simon und sprach: Bittet ihr den Herrn für mich, dass nichts von dem über mich komme, was ihr gesagt habt.
Als sie nun das Wort des Herrn bezeugt und geredet hatten, kehrten sie wieder um nach Jerusalem und predigten das Evangelium in vielen Dörfern der Samariter.


War Simon nun ein gläubiger Christ, dem vorzuwerfen war, dass sein Herz nicht rechtschaffen war?
Jemand sagte, dass es ihm wohl im Macht ging...vielleicht auch Ansehen, vielleicht auch eine Geldquelle, aber eher wohl Macht.
Komisch, dass es keine Antwort in der Bibel gibt zu seiner Bitte an die Jünger, für ihn Fürbitte vor dem Herrn zu halten.

viele grüße heidi




Heidi
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Re: Apg 8,12-23 War Simon ein gläubiger Christ (mit Fehlern)?

Beitrag  Günter am Do 27 Sep 2012, 21:57

Hallo Heidi,

war Simon ein gläubiger Christ (mit Fehlern)? - Ja, das war er:

Apg 8,13:
Da wurde auch Simon gläubig.


Eine einfache Antwort auf eine einfache Frage.

War Simon nun ein gläubiger Christ, dem vorzuwerfen war, dass sein Herz nicht rechtschaffen war?

Mag sein, aber in irgend einer Art und Weise ist doch unser aller Herz mehr oder weniger degeneriert. Und wenn man bedenkt, dass einige der Großen in der Bibel Mörder, Säufer und sonst noch was waren, ..... .


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Re: Apg 8,12-23 War Simon ein gläubiger Christ (mit Fehlern)?

Beitrag  Harald am Fr 28 Sep 2012, 00:50

Hallo,

ich fürchte, ich bin andrer Ansicht als Günter ... sorry Embarassed
Wenn man alle Verse liest, kann man ersehen, dass es zumindest sehr fraglich ist, dass Simon ein gläubiger Christ wurde. Wobei man natürlich "gläubig" auf verschiedene Art definieren kann.
Auf ihn achteten alle, klein und groß, ...
... nachdem er getauft worden war, stets zu Philippus; und da er sah, daß Zeichen und große Wunder geschahen, staunte er.
Simon war ein Zauberer, war hoch angesehen, und dann da er vielleicht seine Felle davonschwimmen sah, als er sah, welche Zeichen und Wunder Philippus vollbringt, sprang er auf diesen "Zug" auf.

Man kann hier erkennen, dass die Taufe allein sicher nicht errettet.
daß sie den heiligen Geist empfingen; denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren nur getauft
Simon wollte sich dann die Vollmacht erkaufen, aber Petrus sagte es ihm direkt, dass er sich weder den Heiligen Geist erkaufen kann, noch die Vollmacht, den Heiligen Geist an andere weiter zu geben
Du hast weder Anteil noch Erbe an diesem Wort; denn dein Herz ist nicht aufrichtig vor Gott! So tue nun Buße
Es wird dann nicht explizit erwähnt, ob Simon sich noch besann und Buße tat. Mir erscheint es zumindest so, dass er erhoffte, dass andere für ihn beten. Das ist zwar richtig und gut, wenn wir für andere beten, ABER den Schritt tun, muss dann jeder Mensch für sich selbst. Wir können nicht stellvertretend für andere glauben (umkehren, Buße tun), leider nicht mal für unsere Kinder.

Für mich liegt der einzige Unterschied zu eurem Verständnis darin, dass für mich Simon leider nicht errettet war. Das ist ausschlaggebend und nicht, ob er ggf. als wiedergeborener Nachfolger Jesu Christi nicht sündlos lebte, denn das kann niemand auf der Welt, also kein Mensch. Dafür musste leider Jesus Christus seine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes Gottes aufgeben, für Nichtigkeit erachten, und sich so unvorstellbar erniedrigen und unvorstellbares erleiden, aufdass wir durch IHN wieder zu Gott kommen dürfen und den Allmächtigen Gott, der Alles erschaffen hat und Der über Allem regiert in Ewigkeit, dass wir uns dieser höchsten Majestät nahen dürfen, gar "Abba, lieber Vater" sagen dürfen und wir Seine Kinder und Erben geworden sind, allein durch Gnade.

Grüße von Harald

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Re: Apg 8,12-23 War Simon ein gläubiger Christ (mit Fehlern)?

Beitrag  Heidi am Fr 28 Sep 2012, 22:02

Ich habe nun meine Auslegebücher zu Rate gezogen und alle Ausleger sind der Meinung, dass Simon nicht aus Glauben wiedergeboren war, sondern nur ein Bekenner.
Günter, ich hatte aucn gedacht, wenn da steht, dass Simom g l a u b t e, dann gilt das auch so. Aber eben fiel mit die Stelle Jak. 2,19 ein, wo du lesen kannst, dass auch die Teufel g l a u b e n - und das ist ja auch kein rettender Glaube.

Petrus sagt zu Simon in Vers 20: "Auf dass du verdammt wirst, mitsamt deinem Geld". So spricht man ja nicht mit einem gläubigen Bruder im Herrn. Außerdem lautet das griechische Wort für dieses "verdammt" [Luther] oder verderben [Elberfelder] *apoleia* und meint Untergang/Zerstörung und bezieht sich im NT auf die Zeit nach dem Tod. So z.B. der Sohn des Verderbens (Judas).

Übrigens sehe ich gerade, dass es Simon nur um die Macht ging, so steht es ja sogar in Vers 19: "Gebt mir auch die Macht"

In Vers 21 sagt Petrus, dass Simon weder Anteil noch Anrecht an dieser Sache hat. An welcher Sache? Eine ältere Lutherübersetzung und eine sehr alte konkordante Übersetzung schreiben, er habe keine Anteil an diesem W o r t (anstatt Sache) . Das könnte auch gut passen und sich auf die Wortverkündigung in Vers 14 und Vers 6 beziehen, der zu Folge die Menschen in Samarien glaubten.

Außerdem war Simons Bitte nur die, dass er von den Folgen seiner üblen Gesinnung verschont bliebe, nicht etwa ein demütiges Zugeben einer falschen Herzensgesinnung..

viele grüße heidi

PS: Das hat Spaß gemacht... mit euch im Austausch und dann wieder ein nochmaliges Lesen und formulieren, wo man dann noch intensiever liest.

PSS: Günter, ich hatte erst so gedacht, wie du auch - aber nach den Fakten oben, fällt meine Überlegung, die an einem Wort "Simon glaubte" hing, in sich zusammen. Wie siehst du das denn jetzt?



Heidi
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Re: Apg 8,12-23 War Simon ein gläubiger Christ (mit Fehlern)?

Beitrag  Günter am Sa 29 Sep 2012, 08:49

Heidi schrieb:
Günter, ich hatte erst so gedacht, wie du auch - aber nach den Fakten oben, fällt meine Überlegung, die an einem Wort "Simon glaubte" hing, in sich zusammen. Wie siehst du das denn jetzt?
Liebe Heidi,

zumindest gehst da konform mit MacArthur und anderen namhaften Auslegern. "Simon glaubte" steht so in der Bibel. Damit ist er nach meiner Ansicht ein gläubiger Christ.

Harald schrieb:
Wenn man alle Verse liest, kann man ersehen, dass es zumindest sehr fraglich ist, dass Simon ein gläubiger Christ wurde. Wobei man natürlich "gläubig" auf verschiedene Art definieren kann.
Bei den weiteren Überlegungen, ob ihn das tatsächlich weiterbringt und es ihm zum Segen gereicht, wird es dann schwierig.

Apg 8,24:
Da antwortete Simon und sprach: Bittet ihr den Herrn für mich, dass nichts von dem über mich komme, was ihr gesagt habt.


Mag sein, dass ihr alle Recht habt. Für mich ist das aber zumindest offen.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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