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Was sagt mir die Heilung des Blinden in Bethsaida (Markus 8,22-26)

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Was sagt mir die Heilung des Blinden in Bethsaida (Markus 8,22-26)

Beitrag  Harald am Sa 10 Nov 2012, 01:03

Hallo, wieder mal habe ich mir einen Vortrag angehört und darüber gestaunt, was der Redner, dessen Name ich nicht weiß, über dieses Wunder berichtet und wie er das auslegte und andere Begebenheiten in diesen Zusammenhang mit einflechtete. Doch zunächst den Text:
Markus 8:22-26:
Und er kommt nach Bethsaida; und sie bringen ihm einen Blinden und bitten ihn, daß er ihn anrühre. Und er faßte den Blinden bei der Hand und führte ihn aus dem Dorfe hinaus; und als er in seine Augen gespützt hatte, legte er ihm die Hände auf und fragte ihn, ob er etwas sehe. Und aufblickend sprach er: Ich sehe die Menschen, denn ich gewahre solche, die wie Bäume umherwandeln. Dann legte er wiederum die Hände auf seine Augen, und er sah deutlich, und er war wiederhergestellt und sah alles klar. 26 Und er schickte ihn nach seinem Hause und sprach: Geh nicht in das Dorf, [sage es auch niemand im Dorfe].
Und dazu die anderen Bibelstellen - ich hoffe ich finde sie.
Matthäus 26:31-35:
Da spricht Jesus zu ihnen: Ihr werdet euch in dieser Nacht alle an mir ärgern; denn es steht geschrieben: «Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden sich zerstreuen.» Wenn ich aber auferstanden sein werde, will ich euch nach Galiläa vorangehen. Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Wenn sich auch alle an dir ärgern, so werde doch ich mich niemals ärgern! Jesus spricht zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, in dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen! Petrus spricht zu ihm: Und wenn ich auch mit dir sterben müßte, werde ich dich nicht verleugnen!
Bei der Heilung stellt sich die Frage, ob Jesus nicht sofort auf einmal den Blinden hätte heilen können? Die Antwort kann nur klar "JA" lauten. Warum also machte es Jesus nicht? Was sollte das bedeuten, was soll uns das sagen? Vielleicht wollte Jesus uns einen Hinweis geben, wie wir "ticken". Der Blinde sah zunächst nicht scharf, da er sich noch viel zu sehr im Vordergrund sah und die anderen Menschen nur vage in Umrissen - er war von sich noch viel zu sehr eingenommen. Dann legt ihm Jesus nochmals die Hände auf die Augen und dann sieht der Blinde auch seine Nächsten. Er sah alles klar. Klar kann auch bedeuten, dass er sich so sah, wie ihn Gott sah, dass er sah, dass er wirklich vollkommen verloren ist ohne die Gnade Gottes, dass er sah, dass er Gott nichts bringen konnte, mit dem er hätte glänzen können.
Ganz genauso geht es Petrus. Und ich möchte sagen, ich hätte vermutlich ähnliches von mir gegeben, wenn ich mich sicher auch nicht mit Petrus vergleichen möchte. Und später hätte ich mich wohl auch ähnlich dafür geschämt ...
Auch Petrus mussten zunächst die "Augen geöffnet" werden, wie sehr er sich noch auf sein Können, Wissen, Urteil, Tun verließ. Wie sehr stellte er sich über die anderen - Herr, wenn dich auch alle anderen verlassen, ABER ich doch nicht, niemals. Vielleicht die anderen schon, das kann sein, ABER ich doch nie nie nie. Er hatte seine Mitbrüder auch nur als Bäume wahrgenommen. Klar waren die anderen auch nicht besser, wenn man z.b. daran denkt ...
Matthäus 20:17-21:
Und als Jesus nach Jerusalem hinaufzog, nahm er die Zwölf auf dem Wege beiseite und sprach zu ihnen: Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem; und des Menschen Sohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten überantwortet, und sie werden ihn zum Tode verurteilen und werden ihn den Heiden überantworten, ihn zu verspotten und zu geißeln und zu kreuzigen; und am dritten Tage wird er auferstehen. Da trat die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen zu ihm, fiel ihm zu Füßen, um etwas von ihm zu erbitten. Er aber sprach zu ihr: Was willst du? Sie sagt zu ihm: Sprich, daß diese meine beiden Söhne einer zur Rechten, der andere zu deiner Linken sitzen sollen in deinem Reiche.!
Jesus sagt ihnen kurz vorher, dass er bald, ganz bald verspottet, gegeißelt und gekreuzigt wird und die Mutter und die zwei Jünger wissen nichts besseres, als um den besten Platz im Himmel zu buhlen. Furchtbar - ABER wir Menschen ticken so ... leider Embarassed

Danach kommt dann auch die Stelle wo Jesus sagt, wie wir klar sehen sollen und können:
Verse 26-28 ... unter euch aber soll es nicht so sein, sondern wer unter euch groß werden will, der sei euer Diener; und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht, gleichwie des Menschen Sohn nicht gekommen ist, sich dienen zu lassen, sondern damit er diene und sein Leben gebe zum Lösegeld für viele
Dadurch, dass mir meine Geschwister wichtig sind, sehe ich dann klar. Dadurch dass Gott die erste Stelle in meinem Leben einnimmt, sehe ich klar, weil mich der Heilige Geist verändern kann, weil dieses kleine Senfkorn in mir aufgehen kann. Mich hatte das beeindruckt, was der Redner sagte, das hier geschriebene sind dann auch teilweise meine Gedanken dazu, denn so genau habe ich mir nicht alles gemerkt heute morgen beim aufwachen.

Ich finde es echt hilfreich, wenn man solche Gedankenanstöße bekommt, wie man diese Begebenheiten, Gleichnisse und Wunder auch noch auslegen kann bzw. wie man sie eben in meine jetzige Situation übertragen kann, dass es was mit mir zu tun hat, was damals geschah. Das soll aber nicht heißen, dass ich nicht daran glaube, dass es damals wirklich so geschehen ist.

Grüße von Harald

Harald
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Re: Was sagt mir die Heilung des Blinden in Bethsaida (Markus 8,22-26)

Beitrag  Heidi am Sa 10 Nov 2012, 10:45

Harald schrieb:
Bei der Heilung stellt sich die Frage, ob Jesus nicht sofort auf einmal den Blinden hätte heilen können? Die Antwort kann nur klar "JA" lauten. Warum also machte es Jesus nicht? Was sollte das bedeuten, was soll uns das sagen? Vielleicht wollte Jesus uns einen Hinweis geben, wie wir "ticken". Der Blinde sah zunächst nicht scharf, da er sich noch viel zu sehr im Vordergrund sah und die anderen Menschen nur vage in Umrissen - er war von sich noch viel zu sehr eingenommen. Dann legt ihm Jesus nochmals die Hände auf die Augen und dann sieht der Blinde auch seine Nächsten. Er sah alles klar. Klar kann auch bedeuten, dass er sich so sah, wie ihn Gott sah, dass er sah, dass er wirklich vollkommen verloren ist ohne die Gnade Gottes, dass er sah, dass er Gott nichts bringen konnte, mit dem er hätte glänzen können.

Lieber Harald,

ich mag auch gern solche weiterführenden Aussagen zu einer Bibelstelle. Aber machmal denke ich auch, ob es von Gott beabsichtigt ist, dass wir so viel in den Text hineinlegen. Ich weiß es nicht!
Zu der Bibelstelle hatte ich mir mal notiert, dass Jesus
a) den Kranken zunächst einmal aus der Menge beiseite nahm und damit eine persönliche Beziehung entstand
b) dass der Blinde wohl vorher sehen konnte, sonst hätte er nicht den Vergleich zu den Bäumen benennen gekonnt
c) dass es uns sagen soll, dass in manchen Fällen eben auch schrittweise Heilungswunder geschehen.

viele grüße heidi

Heidi
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Re: Was sagt mir die Heilung des Blinden in Bethsaida (Markus 8,22-26)

Beitrag  budde harald am So 11 Nov 2012, 22:42

wir sind verschiedene menschen
alles Gotteskinder
einfache menschen (klein kinder ) so wie ich nehmen den text einfach hin
so wie er ist
nachsinnen und darüber nachdenken ist sehr
gruß harald budde

lieberGott läß mich Dein kleinkind sein
der geanken sind viele und der himmel ist zu hoch

budde harald
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Re: Was sagt mir die Heilung des Blinden in Bethsaida (Markus 8,22-26)

Beitrag  Gast am Do 15 Nov 2012, 19:20

Hallo an Alle!

Dieses Wunder, welches sich nur beim Evangelisten Markus findet, wirft mehrere nicht uninteressante Fragen auf:

  • Warum führte Jesus den Mann "aus dem Dorf hinaus", ehe er ihn heilte?

  • Warum heilte er ihn nicht, indem er ihn einfach anrührte?

  • Warum benutzte er ein so ungewöhnliches Mittel wie Speichel?

  • Warum erhielt der Mann nicht sofort sein volles Augenlicht zurück?

Nur zur Info:
Das ist die einzige Heilung in den Evangelien, die in mehreren Phasen verläuft.


Warum verbot Jesus dem Mann, in seinem Dorf von dem Wunder zu erzählen?
Unser Herr ist souverän und ist nicht verpflichtet, uns seine Handlungsweise zu erklären.
Sicher gab es einen guten Grund für alles, was er tat, auch wenn wir das vielleicht nicht erkennen können.
Jeder Fall einer Heilung ist anders, wie auch jede Bekehrung anders verläuft.
Manche haben gleich nach der Bekehrung eine bemerkenswerte geistliche Wahrnehmung.
Andere sehen zunächst noch verschwommen, um erst später die volle Überzeugung von ihrer Errettung zu haben.
Quelle: Kommentar zum Neuen Testament - William McDonald

Dieses dürfen wir nie vergessen.
Diese Sichtweise lässt sich auch an meinen Beiträgen im Forum ansehen, denn wir lernen bekanntlich nie aus.

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Re: Was sagt mir die Heilung des Blinden in Bethsaida (Markus 8,22-26)

Beitrag  Heidi am Fr 16 Nov 2012, 22:14

joerg.evangelist schrieb:
Warum führte Jesus den Mann "aus dem Dorf hinaus", ehe er ihn heilte?


Damit wird m.E. ausgesagt, dass der Mensch in seiner Krankheit aus dem Trubel herausgenommen wird in eine ganz persönliche Beziehung und Nähe zu Jesus.

Einen Teil der Fragen hattest du ja schon selber beantwortet.

Aber warum Jesus Spucke verwendete, weiß ich nicht. Warum denn?

grüße von heidi

Heidi
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Re: Was sagt mir die Heilung des Blinden in Bethsaida (Markus 8,22-26)

Beitrag  Günter am So 18 Nov 2012, 22:00

Jesus hat mehrfach durch Speichel heilt. Eine Begründung dafür habe ich nicht gelesen, die Bibel gibt wohl auch keine. „Unappetitlich“ und „unhygienisch“ fällt mir dazu ein. Die Geheilten konnten wohl damals trotzdem gut damit leben.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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