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Verschiedene Doktrinen - trotzdem Geschwister

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Verschiedene Doktrinen - trotzdem Geschwister

Beitrag  Heidi am Sa 08 Dez 2012, 19:45

Wo es hier so still geworden ist, habe ich mir in der letzten Zeit vermehrt Gedanken über die verschiedenen Doktrinen gemacht und wie hier damit umgegangen wird.
Früher gab es auch 2 Arten von Gemeinden, einmal die Judenchristen und zum zweiten die Heidenchristen - mehr nicht. Beide hatten dasselbe Fundament, also Jesus. Aber auch früher gab es hinsichtlich der Lehre und Überzeugung in manchen Punkten verschiedenes Verständnis.

Heute haben wir so viele Denominationen: Katholisch, evangelisch, Pfingstler, Baptisten, Brüdergemeinde, Methodisten, Adventisten.
Und jeder nimmt die Bibel als Beweis s e i n e r Doktrin.

Jeder meint die einzig richtige Lehre zu haben und auf diese Weise entstehen Spaltungen.

Welch ein großartiges Bild einer Christenheit könnten wir abgeben, wenn wir alle, deren Weg, Wahrheit und Leben Jesus ist, in Liebe zusammenhalten?! Daran dachte ich, als mich eine ältere Dame aus der katholischen Kirche zu sich einlud und so glücklich über Jesus erzählte, aber auch den Papst in allen Ehren hielt und auch Gebetszettelchen über die Mutter Maria ihr Eigen nannte. Ich habe es schnell aufgegeben, ihre Papstbildchen auf den Regalen madig machen zu wollen - und freu mich, dass sie auch Christ ist.

Neuerdings überlege ich, ob dieses, worüber wir uns hier die Köpfe heißreden überhaupt so sehr wichtig ist...z.B. ob eine Frau Röcke oder Kopfbedeckung tragen muss, ob man ein Kruzifix haben darf, ob man zum Heiligen Geist beten darf, ob man den Samstag als Sabbat heiligt, welche christliche Musikrichtung man hören darf usw.

In einem Buch las ich, wie fein das doch wäre, wenn die Christenheit e i n e Kirche hätte, und wenn es schon keinen gemeinsamen Gottesdienst gibt, wenigstens dasselbe Gebäude von allen Konfessionen genutzt würde.

Ich habe mir immer gewünscht, dass dieses Forum als "Gebäude" jedem offensteht und man sich über unterschiedliches Verständnis der Bibel austauschen kann.

In der Bibel steht, dass wir in einigen Dingen einig sein müssen. Das sind diese: Ertragt einer den andern in Liebe und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens:
"ein" Leib und "ein" Geist, wie ihr auch berufen seid zu "einer" Hoffnung eurer Berufung;
"ein" Herr, "ein" Glaube, "eine" Taufe;
"ein" Gott und Vater
aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.

Wie gesagt, da steht nicht: Ein Rock, eine Kopfbedeckung, ein Sabbat, k/ein Papst usw.

Heidi
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Re: Verschiedene Doktrinen - trotzdem Geschwister

Beitrag  Harald am So 09 Dez 2012, 00:55

Hallo,
"ein" Leib und "ein" Geist, wie ihr auch berufen seid zu "einer" Hoffnung eurer Berufung;
"ein" Herr, "ein" Glaube, "eine" Taufe;
"ein" Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.

Ich verstehe nicht, was du gleich machen möchtest? Du weißt sicher besser als ich, dass viele dieser von dir genannten Denominationen diese Wahrheiten anders auslegen - um nicht zu sagen, dass sie auch noch andere Wege lehren.
Nicht wir, nicht ich bin der Maßstab - sondern Jesus. Es ist leider unsäglich, wenn wir mal bei der Taufe beginnen, was die 2 großen Kirchen daraus gemacht haben. Wo steht es in der Bibel, dass man Kleinkinder taufen soll und dass sie dadurch gerettet sind? Mir geht es nicht um den einzelnen Menschen, der in diesem Glauben groß wird und seinen "Führern" vertraut - Gott ist gnädig und klopft bei jedem Menschen mehrmals an die Herzenstüre und vor die Entscheidung. So könnten wir hier eins nach dem anderen aufzählen, dass es eben leider nicht gleichgültig ist, ob man zu Maria betet und um Hilfe anfleht, dass sie für mich stellvertretend bittet, oder dass meine Sünden vergeben sind, wenn ich gebeichtet habe und meinetwegen 3 "Vater unser" gebetet habe.
Ähnliches ließe sich über die evang. Kirche berichten.
Johannes 14:6:
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!
Welchen Anspruch erhebt Jesus für sich? Sagt er, glaube an den Papst, glaube an Maria, mir ist es egal, hauptsache ist ja, dass du ein guter Mensch bist?
Johannes 16:13:
Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
Was ist die Aufgabe des Heiligen Geistes? Sich in den Mittelpunkt stellen, sich groß machen, angebetet werden?
Johannes 17:17:
Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.
Gott redet mit uns durch die Bibel, durch Sein Wort, DAS ist die Wahrheit. Wer nicht daran glaubt, dass die Bibel Gottes Wort ist, hm, der hat entweder eine bewußte Entscheidung getroffen, es selber besser zu wissen, oder aber er ist auf der Suche. Möge das bei möglichst allen der Grund sein für ihre Ablehnung, denn dann besteht noch Hoffnung.
Römer 1:25:
sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf mehr Ehre und Dienst erwiesen als dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen!
Kann das nicht der vorherrschende Grund - damals wie heute - sein, dass es Menschen angenehmer ist, eben ihren eigenen hausgemachten Weg zu gehen, nur damit sie angeblich "frei" sind und "selbstbestimmt" und Gott nicht die Ehre geben "müssen"?
1. Thessalonicher 2:13:
Darum danken wir auch Gott unablässig, daß ihr das von uns empfangene Wort der Predigt Gottes aufnahmet, nicht als Menschenwort, sondern als das, was es in Wahrheit ist, als Gottes Wort, welches auch in euch, den Gläubigen, wirkt.
Es geht nicht um beurteilen, ob nun die "Omi" die ihr Leben lang katholisch war und in diesem System gläubig lebte, ob sie nun errettet ist - ich kenne auch eine ältere Frau, die ich sehr schätze und ihr abnehme, dass sie es ernst meint mit ihrem katholischen Glauben. Ich bitte dennoch täglich im Gebet für sie, ja, weil ich mir nicht sicher bin für sie ...
Dennoch glaube ich fest daran, dass auch in evang. oder kath. Gottesdiensten Menschen Gott begreifen können, durch den Heiligen Geist, der Herzen anrührt. Daher bin ich glücklich um jeden, der Jesus als seinen Herrn und Heiland angenommen hat. Siehe z.B. Joh. 14,6 weiter oben.
Johannes 3:16:
Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.
1. Timotheus 6:5:
Zänkereien von Menschen, welche verdorbenen Sinnes und der Wahrheit beraubt sind und die Gottseligkeit für eine Erwerbsquelle halten, von solchen halte dich ferne!
Ohne Kommentar - bzw. doch ein Wort dazu: Es geht nicht um be- oder verurteilen, nicht um richten, aber doch um Abgrenzung, wenn man merkt, dass Menschen andere Interessen verfolgen.
2. Timotheus 4:4:
und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zuwenden.
Titus 1:14:
und nicht auf jüdische Legenden und Gebote von Menschen achten, welche sich von der Wahrheit abwenden.
1. Petrus 1:22:
Nachdem ihr eure Seelen durch Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt zu ungeheuchelter Bruderliebe, so liebet einander nachhaltig und von Herzen,

Johannes 15:9-17:
9 Gleichwie mich der Vater liebt, so liebe ich euch; bleibet in meiner Liebe!
10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin.
11 Solches habe ich zu euch geredet, auf daß meine Freude in euch bleibe und eure Freude völlig werde.
12 Das ist mein Gebot, daß ihr einander liebet, gleichwie ich euch geliebt habe.
13 Größere Liebe hat niemand als die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde.
14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr alles tut, was ich euch gebiete.
15 Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich alles, was ich von meinem Vater gehört habe, euch kundgetan habe.
16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingehet und Frucht bringet und eure Frucht bleibe, auf daß, was irgend ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er es euch gebe.
17 Das gebiete ich euch, daß ihr einander liebet.
Liebe hat immer auch etwas mit Wahrheit zu tun, beide sind miteinander verbunden. Gott kann die Menschen nicht retten, wenn sie IHN ablehnen, wenn sie Seinen Weg ablehnen, wenn sie lieber eigene Wege gehen.
Aber wenn wir Geschwister haben im Herrn, dann sollen, nein müssen wir die lieben, das ist ein Gebot von Jesus, es untersteht nicht meiner Einschätzung, ob ich das nun will oder Mühe damit habe oder mir der Bruder auf die Nerven geht, vielleicht zu übertrieben ist oder vielleicht zu unentschlossen ...

Sicher ist es in manchen Punkten die individuelle Führung Gottes durch den Heiligen Geist, ob und wann wir was erkennen, und vermutlich dürfte das auch nicht entscheidend sein, ob wir uns als Geschwister annehmen sollen oder nicht. Ich denke da an Musik, rauchen, Kleidung, Haare, Kopfbedeckung etc.pp. - wenn uns dieses Geschwister am Herzen liegt, dann beten wir für sie; nicht dafür dass sie unserem Verständnis entsprechen mögen, sondern, dass Jesus sie segnet, führt, hält, dass sie wachsen im Glauben, in der Erkenntnis (nicht der unsrigen), also um ihr Bestes bitten, für sie danken. Im Himmel ist ein Freudenfest über jeden, der umkehrt und Buße tut und zu Jesus findet. Daher sollten wir da auch einstimmen und uns sehr darüber freuen.

Grüße von Harald

Harald
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Re: Verschiedene Doktrinen - trotzdem Geschwister

Beitrag  Heidi am So 09 Dez 2012, 18:01

Lieber Harald,

am einfachsten, wir lassen es so stehen. Wollte noch anfügen, wenn Jesus der Weg ist - dann sind so Sachen wie der Papst, Maria, Heiligen Geist Anbetung, Kindertaufe, usw usw vielleicht nur kleine Haltestellen unterwegs, wo man nochmal nachdenken sollte.

Wie ich sicher schon mal hier irgendwo schrieb, war ich als ich Christ wurde ein Verfechter der Säuglingstaufe und habe Freikirchen und vor allem Baptisten als Wiedertäufer und Sekte verstanden - und dementsprechend bin ich auch auf die vieeeelen "Irrleher" losgegangen.
Die sind mir aber mit großer Gelassenheit und Bibelsprüchen begegnet - immer wieder von vorn, wenn wir uns im Kreis drehten mit den Argumenten. Ich hätte deren "Irrlehrertum" wahrscheinlich bestätigt gesehen, wenn man mich aus einem Kreis oder Forum verbannt hätte. Aber so waren wir auf dem selben Weg - aber mit unterschiedlichem Wissensstand und Verständnis von einigen Bibelstellen.

viele grüße heidi



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Re: Verschiedene Doktrinen - trotzdem Geschwister

Beitrag  Günter am Mo 10 Dez 2012, 22:30

Heidi schrieb:
am einfachsten, wir lassen es so stehen. Wollte noch anfügen, wenn Jesus der Weg ist - dann sind so Sachen wie der Papst, Maria, Heiligen Geist Anbetung, Kindertaufe, usw usw vielleicht nur kleine Haltestellen unterwegs, wo man nochmal nachdenken sollte.
Hallo Heidi,

Kirchen beruhen auf biblischer Lehre, aber auch auf Interpretationen, Fehlinterpretationen, Traditionen und Lehrmeinungen. Da hat sich in 2.000 Jahren so mancher Fehler eingeschlichen und deshalb gibt es da Unterschiede, obwohl sich doch alle auf die Heilige Schrift berufen. Und es gibt Rituale, die an sich nicht richtig oder falsch sind, die sich aber in verschiedenen Gemeinchaften unterschiedlich entwickelt haben.

So wie die Welt insgesamt langsam degeneriert, so degenerieren auch die Kirchen. Manche mehr, andere weniger. Trotzdem bin ich der Ansicht, dass es die Kirchen (nicht die Sekten) auch weiterhin geben muss, weil sie letztlich der Garant dafür sind, dass die nächsten Generationen in großem Umfang mit dem Wort Gottes bekannt gemacht werden.

Letztendlich wichtig ist aber für jeden Christen nur, ob er in den Himmel kommt, durch Selbsterkenntnis, Bußfertigkeit und der Gnade Gottes. Selbst wenn die Sünde blutrot ist, wenn er schwul ist, wenn ….. . Ob da mit dem Papst, der Verehrung Marias, der Anbetung des Heiligen Geistes, der Kindstaufe oder dem Kopftuch etwas nicht in Ordnung sein sollte, geht es letztendlich wie schon gesagt um Selbsterkenntnis, Bußfertigkeit und die Gnade Gottes.

Heidi schrieb:
Neuerdings überlege ich, ob dieses, worüber wir uns hier die Köpfe heißreden überhaupt so sehr wichtig ist...z.B. ob eine Frau Röcke oder Kopfbedeckung tragen muss,
Wichtig? Ja. - Sonst hätte Gott uns das nicht in seiner Offenbarung mitgeteilt. Für mich auch deshalb, weil ich bei den Diskussionen über meinen Tellerrand hinaussehen kann. Mich hat das über die Jahre weitergebracht. Und was mir persönlich auch wichtig ist: Wir hier im Forum suchen unsere Wahrheiten in der Bibel und damit in Gottes Offenbarung an uns Menschen und nicht etwa in kirchlichen Traditionen und Lehrmeinungen.

Heilsentscheidend? Nein. - Trotzdem ist es falsch, sich nicht um diese und andere Inhalte der Bibel zu kümmern oder sie nicht mal zu kennen.

Günter schrieb:
Ein abschliessendes Urteil über Kirchen und Glaubensgemeinschaften möchte ich mir nicht anmaßen, und schon gar nicht über die Heilserwartung ihrer Anhänger!
Verschiedene Doktrinen - trotzdem Geschwister? - Ja!


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

Heidi schrieb:
Neuerdings überlege ich, ob dieses, worüber wir uns hier die Köpfe heißreden überhaupt so sehr wichtig ist...z.B. ob eine Frau Röcke oder Kopfbedeckung tragen muss,
Das liegt noch etwas in der Zukunft, aber wenn ich bei meiner Bibellese wieder mal bei Paulus vorbeikomme, werde ich mal aufmerksam prüfen, ob seine umstrittenen Aussagen über die Frauen im Gesamtzusammenhang der Bibel für die damals herrschenden Bedingungen ihre begründete Gültig hatten, oder ob das wirklich kulturunabhängige, ewige Wahrheiten sind.


Günter
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Re: Verschiedene Doktrinen - trotzdem Geschwister

Beitrag  Heidi am Di 11 Dez 2012, 20:10

Heute hatte ich eine schöne Begegnung.
Ich habe ich bei REWE eine Frau wiedergesehen, die ist von ihrem Aussehen, na...sagen wir mal, sie ist besonders. Für mich hat sie ein unheimlich nettes Lächeln, eine von weitem schon sichtbare liebe Art - die sich mit Sicherheit auch über ein gutes Wort freut.
Ich kramte in meiner Tasche und hatte wie in letzter Zeit oft - keinen Bibelvers und nichts mit - aber ein paar Kulis mit "Gottes guter Segen sei mir dir". Gehe also hin und gebe ihr einen und sage: "Ich meine das ganz herzlich so, wie es da drauf steht." Darauf meint sie: "Mein Gott segne Sie auch!" Ich: "Oh danke!" *aber dann stutz* "Wer ist denn Ihr Gott?" Wie süß...sie sagt: "Katholisch, der katholische...also, ich bin katholisch!" - Ach so, zum katholischen Gott gehört ja auch Jesus. Also danke! Ob sie eine Bibel hat? Ja, im Schrank. Und sie hat früher mal im Kloster gelebt.

Ob der Kuli ein Weihnachtsgeschenk ist? Ja, gern, dann ein Weihnachtsgeschenk...ich überlege so, ob sie von irgendwem ein Geschenk bekommt? Wir verabschieden uns und sie ruft noch etwas. Ich laufe also wieder zurück und sie sagt: "Gott möchte alle Ihre (also meine) Probleme lösen." Eigentlich sehe ich nicht so aus, als hätte ich einen Korb voller Probleme - aber es ist doch so mit vielen Sachen. Ich freu mich. Sie nimmt meine Hand, oh schön warm ist ihre - so ein nette Begegnung! Wir winken nochmal - ich sitze in meinem Auto und jubiliere, ob das wohl ein Wort Gottes war: Er will meine Probleme lösen. Sowas hat noch keiner zu mir gesagt. Ich freu mich noch jetzt über diese schönen Worte.

Ich habe mich nicht getraut, sie zu unserem Bibelkreis einzuladen - obwohl ich weiß, sie wäre bei den Anderen herzlich willkommen.

Ich habs einfach mal hierher geschrieben.


Heidi
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