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Feindesliebe

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feindesliebe

Beitrag  budde harald am So 16 Dez 2012, 17:33

wie weit geht die feindesliebe

sind grenzen gesetzt

oder gibt es keine grenzen?

gruß harald budde

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Re: Feindesliebe

Beitrag  Günter am So 16 Dez 2012, 23:41

budde harald schrieb:wie weit geht die feindesliebe
sind grenzen gesetzt
oder gibt es keine grenzen?
Hallo Harald,

ich schreibe mal alles auf, was mir da so in den Sinn kommt:

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ - Da ich mich selbst nicht grenzenlos liebe, kann mein Feind, der ja auch mein Nächster ist, das wohl auch nicht erwarten, zumindest nicht exzessiv.

In Wikipedia habe ich folgende Definition gefunden:

Als Feindesliebe wird ein individuelles und soziales Verhalten bezeichnet, das Feindschaft und Hass durch Wohltaten für Feinde und den Verzicht auf Rache und Gewalt an ihnen zu überwinden sucht. Ziel dieses Handelns ist je nach Tradition die Versöhnung, das beiderseitige Glück oder dauerhafter Frieden miteinander.

Jesus von Nazaret hat nach dem Neuen Testament (NT) „Liebet eure Feinde“ geboten und damit das Gebot der Nächstenliebe (die ihrerseits Feindschaft und Hass überwinden soll) aus der Tora des Judentums ausgelegt.

Quelle:
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Mit romantischer Liebe hat das nichts zu tun, im Alltag dann doch eher damit, dass der Feind zumindest respektiert wird, damit eine Feindschaft nicht eskaliert.

Aber auch das wird uns nicht immer gelingen. In einer Predigt hat ein Pfarrer mal folgendes Gebet empfohlen, wenn sonst nichts mehr geht:Herr vergib Du ihm, ich kann das gerade nicht.Damit sind wir aber sicherlich nicht mehr im grünen Bereich.

Der Vollständigkeit halber: In den Psalmen gibt es sogar die Bitte an Gott, die Feinde zu vernichten.
Das möchte ich aber nicht einfach so im Raum stehen lassen, ohne eine Erklärung mitzuliefern, die zumindest mir einleutet:

Konfliktgespräch mit Gott: Der Beter wird nicht nur ermutigt, seinen Ängsten Worte und Bilder zu geben, sondern sie ins Gespräch mit Gott zu bringen. Daher sind Klagepsalmen eine Athemhilfe des Alten Testamentes. Wer klagt, entfremdet sich nicht von Gott, sondern nimmt Gott mit in seine persönliche Fremde.
Dr. Michael Rohde, Professor für Altes Testament
Noch mal zurück zur Ausgangsfrage:

Wie weit geht die Feindesliebe, sind Grenzen gesetzt oder gibt es keine Grenzen? → Die grenzenlose Feindesliebe ist nach meinem Verständnis der Bergpredigt (Mt. 5,1–7,29) das Ziel, das aber unerreichbar ist.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


Wenn ich so darüber nachdenke, eigentlich habe ich keine Feinde, jedenfalls nicht dass ich wüsste. Neider vielleicht, Leute denen ich unsympatisch bin, oder auch welche, denen ich beruflich oder privat mal auf die Füsse getreten habe, aber Feinde im biblischen Sinn, solche die mich vernichten wollen?


Günter
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Re: Feindesliebe

Beitrag  budde harald am Mo 17 Dez 2012, 15:15

dankegünter

aktuell wüßte ich auch nicht von persönlichen feinden

Gott sei dank

unrecht vergeben fällt mir jetzt viel leichter als früher

auch dafür Gott sein dank

Gott gebe das es so bleibt

Gruß

harald budde

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Re: Feindesliebe

Beitrag  Heidi am Mo 17 Dez 2012, 20:33

Günter schrieb:
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ - Da ich mich selbst nicht grenzenlos liebe, kann mein Feind, der ja auch mein Nächster ist, das wohl auch nicht erwarten, zumindest nicht exzessiv.

Guck mal, was hier steht: Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst; sondern er nährt und pflegt es wie auch Christus die Gemeinde. (Eph. 5,29)

Ich würde jetzt auch denken, dass es um die Grundbedürfnisse des Feindes geht. Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln« (Rö. 12,20)

Manch anderer würde dem Feind eher die "Pest an den Hals wünschen" und ihn lieber verhungern und verdursten lassen.

Im weiteren Sinne sollten wir den unangenehmen und bösen Menschen genauso entgegenkommend behandeln, wie einen freundlichen und einfachen Menschen.

viele grüße
heidi

Heidi
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Re: Feindesliebe

Beitrag  Harald am Do 20 Dez 2012, 03:26

Hallo,
auf einer Weihnachtsgeschichten-CD oder im Radio, jedenfalls irgendwo hörte ich diese vielleicht wahre Begebenheit.
Sie handelte im 1. Weltkrieg in Belgien. Die Soldaten lagen schon sehr lange in Schützengräben ihren Feinden gegenüber. Ehe der Krieg begann war dieser Soldat ein Opernsänger oder so was. Jetzt überlegte er, ob er überhaupt noch singen könnte. Die langen Tage im Schützengraben ließen das Zeitgefühl schwinden. Er wußte nicht mehr genau, welcher Tag genau ist, was ja auch keine Rolle spielte. Dann überlegte er, dass er erst vor wenigen Tagen wieder zurück an die Front kam und heute Weihnachten sein müsste. Früher sang er dann Weihnachtslieder - und jetzt lag er im Schützengraben - die Feinde nur wenige Meter von ihm getrennt. Und trotzdem fing er ganz leise an zu singen. Seine Kameraden hörten die zaghaften Töne und munterten ihn auf, weiter zu singen. So traute er sich lauter zu singen, bis er zuletzt so inbrünstig für seine Kameraden sang, als ob er an einer großen Oper auftreten würde.
(ich weiß den Text nicht mehr so wortgetreu ...) Es hielt ihn nicht mehr im Schützengraben, er musste einfach aufstehen und seine Arme ausbreiten und singen. Seine Kameraden warnten ihn, die Feinde würden ihn so sicher gleich erschießen. Aber das unglaubliche geschah: Auf der anderen Seite hörte man dasselbe Lied in deutscher Sprache, zwar nicht von einer so gut ausgebildeten Stimme wie seine, aber es war dasselbe Lied, das mit Hingabe gesungen wurde. Auch diese Stimme wurde immer lauter
Langsam kamen immer mehr Kameraden auf beiden Seiten aus ihren Gräben und gingen aufeinander zu, begannen miteinander zu reden, tauschten kleine Geschenke, belgisches Bier und Tabak aus. Längst waren es keine Feinde mehr sondern Brüder, die einem da gegenüber standen.

Leider bekämpften sie sich wohl an den nächsten Tagen wieder ... aber an diesem Tag war etwas von Feindesliebe spürbar, denke ich. Jedenfalls erinnerte mich diese Passage "er sah nicht mehr den Feind in dem gegenüber, sondern seinen Bruder" das erinnerte mich an unseren Thread hier.
Über diese Begebenheit gab es vor nicht allzu langer Zeit einen Kinofilm "Merry Christmas", und auch die Tageszeitungen berichteten über dieses Ereignis erst vor ein paar Jahren noch - [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Hier [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] gibt es auch noch eine Abhandlung über den "Weihnachtsfrieden".

Für mich ist das sehr weitreichend, wenn man demjenigen Gutes tun soll, der einem genau das Gegenteil antun möchte oder gar antut, Ich verzichte auf das, was mir meinem Empfinden nach zusteht - Recht - und was der Andere tut ist dann Unrecht. Und dennoch soll ich nachgeben? Und nicht nur das, sondern eben ihm auch noch Gutes tun und nicht auf mein Recht beharren.
Jesus hat das doch vollendet für dich und mich getan - denn als wir noch Sünder waren (also Feinde Gottes, weil wir eigene Wege gingen, weil wir unser eigener Herr sein wollten, weil wir Gott ablehnten), hat uns Jesus mit Gott versöhnt.
Es spielte keine Rolle, ob wir das dann auch gebührend annehmen, vielleicht auch hoffentlich jahrelang dafür unsere Dankbarkeit zeigen, Jesus erwartete nichts, keine Gegenleistung - wie hätte die auch aussehen können?

IHN sollen wir als Vorbild nehmen, IHM nachfolgen, IHM dienen - der Diener kann nicht größer/höher/mehr sein als sein Herr.
viele Grüße harald

Harald
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