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Jahreslosung 2013: Hebr 13,14

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Jahreslosung 2013: Hebr 13,14

Beitrag  Günter am Di 12 Feb 2013, 22:39

Jahreslosung 2013:

Hebr 13,14:
Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.


»Wohnst du noch oder lebst du schon?« Dieser IKEA-Slogan gilt für Christen, wenn man ihn so versteht: »Bist du noch fixiert aufs Jetzt oder schon unterwegs in Richtung der Zukunft Gottes?«

Quelle: Internet
Die „bleibende Stadt“ ist für mich eng mit dem Begriff „Heimat“ verbunden, mit einer Gegend, in der ich mich auskenne, mit Menschen, die ich mag und die mich mögen, eben ein Stück „heile Welt“. Mit dem Alter geht zumindest bei mir das Heimatgefühl so nach und nach verloren. Freunde ziehen weg, der Arbeit oder der Liebe wegen. Alle sind mit dem Broterwerb und mit sich selbst beschäftigt, kaum einer hat mehr Zeit. ….. Die nächste Welt wird für uns Christen eine „heile Welt“ sein, eine bleibende Stadt, ewige Heimat.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Günter
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Re: Jahreslosung 2013: Hebr 13,14

Beitrag  Harald am Do 14 Feb 2013, 01:54

Hallo,

wenn ich an die diesjährige Jahreslosung denke, dann erinnert mich das zunächst mal daran, dass mir die "Welt" hier nicht zu wichtig sein sollte. All das, was ich mir vielleicht auch einreden lasse, dass es toll wäre, wenn ich dies oder jenes besitzen würde, oder dass mein Leben dann besser oder leichter wäre mit diesem und jenem. Es ist aber eigentlich ein "Haschen nach Wind", es hat keinen Bestand für die Ewigkeit, ich kann nichts mitnehmen, also nichts materielles.
Mir macht die Jahreslosung deutlich, dass ich öfter die Blickrichtung ändern sollte, weg von mir, weg von meinen Wünschen und Sehnsüchten hin zu dem Anfänger und Vollender des Glaubens.
Dabei muss aber jeder für sich selbst entscheiden, was für ihn noch ok ist und was eben nicht mehr geht. Mag es wahre Christen geben, die sehr viel Geld verdienen, die Reichtum besitzen und dennoch ihrem Herrn treu nachfolgen - ich kenne übrigens keine, würde es dann aber auch lieber gar nicht erfahren wollen, wenn es so jemand in der Gemeinde gäbe. Die Gefahr wäre zumindest vorhanden, dass man neidisch würde.
Andrerseits gibt es wohl auch Geschwister, denen es schon zu weit ginge, wenn ein Christ nen Fernseher, PC, Auto etc.pp. besitzt.
Ich spüre jedenfalls immer wieder, wenn auch in eher bescheidenem Rahmen, dass mich doch das eine oder andere weltliche Zeug "lockt" und ich dann manchmal auch Mühe habe, mir zu sagen, dass ich das jetzt aber nicht wirklich brauche und es unnötig wäre, das zu kaufen.
Und doch kaufe ich manchmal Zeug, das ich nicht gebraucht hätte. Eine zeitlang - Gott sei Dank schon ein paar Jahre zurück - schaute ich diese Teleshopping-Sendungen und die verstanden es dann schon, die Algentabletten oder das Kochtopfset usw. so anzupreisen, dass man meinte, man muss das jetzt haben. Und wenn du dann siehst, dass es nur noch wenige davon gibt, und die Anzahl immer weniger wird, dann denkst du, jetzt musst du zuschlagen ...
So vieles will uns in Beschlag nehmen und ablenken von dem, was wert hat für die Ewigkeit, was Beständigkeit hat. Da denke ich dann an diese Bitte: "Herr, was willst DU, das ich tun soll?" Immer wieder wegschauen von sich selbst, hin zu Jesus, der unsere Gedanken und Sinne verändern und prägen kann, wenn wir eben Zeit mit IHM verbringen, wenn ER uns gebrauchen kann als Seine Nachfolger und hie und da als Seine Botschafter bzw. Zeugen.
Darum wünschte ich mir mehr noch als vielleicht ein tolles Auto oder eine eigene Wohnung zu kaufen, dass ich einem Menschen (oder wenn ich an meine Kinder denke, besser doch, dass ich zwei Menschen) ein Wegweiser sein könnte, dass er bzw. dann sie errettet werden.

Viele Grüße
harald

Harald
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Re: Jahreslosung 2013: Hebr 13,14

Beitrag  Harald am Do 14 Feb 2013, 16:54

passenderweise las ich heute dann im 2. Korinther-Brief Kapitel 4 im Vers 18
uns, die nicht auf das Sichtbare starren, sondern nach dem Unsichtbaren Ausschau halten. Denn alles, was wir jetzt sehen, vergeht nach kurzer Zeit. Das Unsichtbare aber hat ewig Bestand.
Alles was wir jetzt sehen ist vergänglich ...

Aber noch ein Gedanke zu Heimat: "Heimat" bedeutet und beinhaltet ja schon viel und ich denke mal, dass jeder Mensch eine Sehnsucht danach hat, sich an einem Platz heimelig zu fühlen, dazugehörig, angenommen, gebraucht, geliebt und und und - in vollem Umfang werden wir es wohl nur bei Jesus im Himmel so erleben. Ein kleines bißchen können wir uns vielleicht bemühen, dass wir, ich und du, dazu beitragen, dass jemand anders das hier erfahren kann. Also nicht darauf warten, was die anderen z.B. in der Gemeinde für mich tun, dass es mir gut geht, sondern dass ich mir Gedanken darüber mache, was ich für andere tun kann.

harald

Harald
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