Wer ist online?
Insgesamt sind 6 Benutzer online: 0 Angemeldete, kein Unsichtbarer und 6 Gäste :: 1 Suchmaschine

Keine

[ Die ganze Liste sehen ]


Der Rekord liegt bei 69 Benutzern am Di 15 Sep 2015, 08:23
Besucher

counteronline.de

Die neuesten Themen
» Frage zum Vater unser
von Henoch Gestern um 21:12

» Advent, Advent
von UriKulm Gestern um 13:23

» Lieber Gott ich habe viel zu danken ...
von budde harald Fr 08 Dez 2017, 23:05

» ´Luther - teuflisch gut`
von budde harald Fr 08 Dez 2017, 22:43

» Psalm 22
von UriKulm Fr 08 Dez 2017, 00:23

» Erkenntnis von Gott gegeben
von UriKulm Sa 02 Dez 2017, 15:47

» Eine kleine Postkarte für verfolgte Christen?!
von Heidi Mi 29 Nov 2017, 20:18

» Gebetskampagne Nordkorea
von Heidi Mi 29 Nov 2017, 19:47

» Prädestination
von Henoch Mo 27 Nov 2017, 22:58

» Der Vorhang und die Bundeslade im Neuen Testament
von Henoch Mo 27 Nov 2017, 09:20

» Joh. 6.6: Was wollte Jesus prüfen?
von fetarubil So 26 Nov 2017, 17:38

» Das Evangelium, das der APOSTEL Paulus predigte ...
von Heidi Sa 25 Nov 2017, 11:56

» - Zitate -
von UriKulm Mi 22 Nov 2017, 15:01

» Weihnachten
von Heidi So 19 Nov 2017, 16:17

» Traum vom Abschied
von budde harald Sa 18 Nov 2017, 23:59

» Danke für den Regenbogen
von budde harald So 12 Nov 2017, 09:23

» Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?
von Eliah Do 09 Nov 2017, 18:52

» Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"
von UriKulm Fr 03 Nov 2017, 12:19

» Reformation
von UriKulm Do 02 Nov 2017, 22:59

Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Neues Thema eröffnen   Eine Antwort erstellen

Seite 1 von 2 1, 2  Weiter

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Christheute am Sa 06 Apr 2013, 23:39

Hallo,

viele Menschen sehen in Jesus nur das Baby in der Krippe oder den Mann am Kreuz. Aber Jesus ist viel mehr. In der Schöpfungsgeschichte steht in 1. Mose 1 in den Versen 3, 6, 9, 11, 14, 20, 22, 24, 26 und 28 das Gott s p r a c h und es geschah. Durch das Wort Gottes wurde die Welt erschaffen. Deshalb glaube ich auch an die 7-Tage-Schöpfung wie sie in der Bibel steht, denn durch das Wort konnte alles plötzlich, ohne Zeit zu benötigen, entstehen.

Mich würde interessieren wie Ihr darüber denkt.

Wer oder was war und ist das Wort Gottes? In Joh. 1, 1-3 steht:
"Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war am Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist."
Und Vers 14: "Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit."

Wenn noch ein Zweifel bestehen würde wer das "Wort" ist, erklärt der 14. Vers sehr deutlich das das Wort nur Jesus sein kann. Im Zusammenhang mit der Schöpfungsgeschichte betrachtet, ist durch Jesus die Welt am Anfang erschaffen worden.

Unmittelbar nach dem Sündenfall wurde Jesus auch schon als Erlöser angekündigt.
1. Mose 3, 15.: "Und ich will Feinschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Ferse stechen".

Damit dieser Beitrag nicht zu lange wird schreibe ich eine Fortsetzung, falls Interesse besteht.

LG Eli

Christheute
Kommt öfter vorbei
Kommt öfter vorbei

Anzahl der Beiträge : 34
Anmeldedatum : 04.04.13

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Günter am So 07 Apr 2013, 02:36

Christheute schrieb:
Mich würde interessieren wie Ihr darüber denkt.
Christheute schrieb:
….. Im Zusammenhang mit der Schöpfungsgeschichte betrachtet, ist durch Jesus die Welt am Anfang erschaffen worden.
Liebe Eli,

Werner Gitt hat das so beschrieben: „Jesus war der Werkmeister bei Gott“.

Christheute schrieb:
….. glaube ich auch an die 7-Tage-Schöpfung wie sie in der Bibel steht …..
Ich auch!

Christheute schrieb:
Unmittelbar nach dem Sündenfall wurde Jesus auch schon als Erlöser angekündigt.
1. Mose 3, 15.: "Und ich will Feinschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Ferse stechen".
Auch das sehe ich genau so.

Wir beide können uns hier über alles verständigen, was sich biblisch belegen lässt.



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


Günter
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1373
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Rheinland-Pfalz

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Gast am So 07 Apr 2013, 20:46

Christheute schrieb:
Deshalb glaube ich auch an die 7-Tage-Schöpfung wie sie in der Bibel steht, denn durch das Wort konnte alles plötzlich, ohne Zeit zu benötigen, entstehen.
Das sehe ich auch so, an der Welt und dem Universum sieht man die Hand eines Schöfers.
Christheute schrieb:
Unmittelbar nach dem Sündenfall wurde Jesus auch schon als Erlöser angekündigt.
1. Mose 3, 15.: "Und ich will Feinschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Ferse stechen".
Hier wird die Feindschaft zwischen Satan und den Menschen vorhergesagt und der Samen
der Frau zeigt auf Jesus hin.
Christheute schrieb:
Damit dieser Beitrag nicht zu lange wird schreibe ich eine Fortsetzung, falls Interesse besteht.
Ja bitte ...

LG
Michael

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Danke für eure Antworten Günter und Michael

Beitrag  Christheute am Mo 08 Apr 2013, 01:39

Hallo,

ich freue mich darüber das auch Ihr an die 7-Tage-Schöpfung glaubt, denn das ist heute auch bei Christen nicht selbstverständlich. Viele denken menschlich und können sich einfach nicht vorstellen, das die Welt mit allen Pflanzen und Tieren in sechs Tagen zu "schaffen" gewesen ist und vergessen das für Gott nichts unmöglich ist. Gott schuf den Menschen "ihm zum Bilde" und in Handarbeit, denn die Pflanzen- und Tierwelt entstand auf sein Wort hin aus der Erde. Aber Adam formte er aus Erde und Eva aus einer Rippe Adams. Diesen Unterschied zur Schöpfung der Tiere macht eigentlich die Menschenwürde aus.

Und am siebenten Tag vollendete er die Schöpfung indem er ruhte.

Nachdem sich die Menschen durch ihren Ungehorsam für das "Böse" entschieden hatten, hatten sie sich dem Einfluß Satans ausgeliefert. Und Sünde bedeutet auch immer "Trennung von Gott". Gott geht dem Menschen auch dann noch nach und vergibt ihm, wenn der Mensch ihn darum bittet, aber die Folgen seiner Übertretungen muß der Mensch trotzdem tragen.

Für Adam und Eva bedeutete das, das sie aus dem Paradies vertrieben wurden und (wenn auch erst viel später) sterben mussten. Aber dieses "sterben müssen" ist auch eine Gnade Gottes. Denn Gott verhinderte damit das die Menschen für immer in Sünde leben müssen. (1. Mose 3, 22b: "Nun aber das er nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich!). Die Cherubim bewachten den Weg zum Baum des Lebens. (1. Mose 3, 24.).

Michael, du hast schon geschrieben das in 1. Mose 3, 15. die Feindschaft zwischen Satan und dem Menschen angekündigt wird und der Same der Frau auf Jesus hinweist. Diese Ankündigung erging an die Schlage (Vers 14), denn Gott wusste das
der gefallene Mensch von sich aus keine Widerstandskraft gegen die Verführungen Satans (die er im Paradies noch gehabt hätte) hat. Deshalb wurde Jesus Mensch und nur durch sein Leben ohne Sünde konnte er das Gesetz erfüllen. Denn das Gesetz verurteilt den Menschen der sündigt und Jesus ist "des Gesetzes Erfüllung", er hat dem Gesetz "Genüge" getan.

Das bedeutet nicht das Gottes Gesetz nicht mehr gelten würde, es gilt ewig und wir sind aufgefordert unser Leben danach auszurichten. Aber es verurteilt uns nicht, obwohl die Sünde nur durch Blut und Tod gesühnt werden kann, aber auch das hat Jesus mit seinem Tod am Kreuz für uns getan. Unsere "Aufgabe" ist nur dieses Geschenk in Dankbarkeit anzunehmen.

Ich habe heute nicht so viele Bibeltexte angegeben, aber alles was ich geschrieben habe läßt sich anhand der Bibel prüfen.

Über das was Jesus für uns getan hat gibt es noch viel zu schreiben und ich würde mich freuen wenn Ihr Günter und Michael und noch andere mit schreiben.

Euch allen Gottes Segen und Gruß

Eli

Christheute
Kommt öfter vorbei
Kommt öfter vorbei

Anzahl der Beiträge : 34
Anmeldedatum : 04.04.13

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Gast am Mo 08 Apr 2013, 19:40

Hallo,

Christheute schrieb:
ich freue mich darüber das auch Ihr an die 7-Tage-Schöpfung glaubt, denn das ist heute auch bei Christen nicht selbstverständlich.
Es gibt so viele Beweise und Belege für die Glaubwürdigkeit der Bibel, warum sollte das dann nicht stimmen.
Christheute schrieb:
Und Sünde bedeutet auch immer "Trennung von Gott". Gott geht dem Menschen auch dann noch nach und vergibt ihm, wenn der Mensch ihn darum bittet
Gott ging sogar weiter, um die Trennung vom Menschen durch die Sünde zu überwinden opferte er seinen Sohn der als einziger Sündlos war.
Aber was meinst du mit:
aber die Folgen seiner Übertretungen muß der Mensch trotzdem tragen.

Interessant finde ich die Ansicht -Sterben ist eine Gnade um nicht ewig in Sünde leben zu müssen. Der Gedanke ist mir noch nicht gekommen.

Ja, wir müssen das Geschenk nur dankbar annehmen. Nur Jesus konnte das Sühneopfer für uns geben, niemand anderes konnte das tun.

LG
Michael

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Günter am Mo 08 Apr 2013, 21:17

_Michael_ schrieb:
Nur Jesus konnte das Sühneopfer für uns geben, niemand anderes konnte das tun.
Der Grund hierfür liegt wohl darin, dass Jesus ganz Mensch war (oder ist?) und ganz Gott ist. Der einzige Mensch, der keine Sünden auf sich geladen hat. Das macht Ihn einzigartig und das macht Ihn heilig.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


PS: Meine Beiträge fallen aus Zeitgründen etwas knapp aus. Ich hoffe, dass ich trotzdem den Kern treffe.


Günter
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1373
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Rheinland-Pfalz

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Christheute am Di 09 Apr 2013, 00:19

Hallo,



Aber was meinst du mit:

_Michael_ schrieb:aber die Folgen seiner Übertretungen muß der Mensch trotzdem tragen.

Bei Adam und Eva waren die Folgen der Rauswurf aus dem Paradies, die Sterblichkeit, das Mitansehen müssen das einer ihrer Söhne den anderen Sohn tötete, usw.

Heute kann (muss nicht) etwa ein Lebensstil der nicht dem Christsein entspricht z. B. gesundlheitliche Folgen haben, die der Mensch tragen muss. Oder ein Vergehen das strafrechtliche Folgen hat wird Gott dem Menschen nicht ersparen, obwohl er ihm vergibt, wenn der Mensch ihn darum bittet.

Auf jeden Fall bekommt der Mensch bei ihm eine neue Chance.





EDIT vom Admin: Ich habe das Zitat jetzt als solches hervorgehoben. Wie man zitiert kannst Du hier nachlesen:
http://jesus.aktiv-forum.com/t791-wiki-zitieren-einzelner-passagen-eines-beitrags


Zuletzt von Ralf-Peter am Di 09 Apr 2013, 17:09 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : Zitat als solches gekennzeichnet)

Christheute
Kommt öfter vorbei
Kommt öfter vorbei

Anzahl der Beiträge : 34
Anmeldedatum : 04.04.13

Nach oben Nach unten

Hallo

Beitrag  Christheute am Mi 10 Apr 2013, 23:33

Fortsetzung:

Jesus hatte durch sein sündloses Leben als Mensch auf der Erde das Gesetz erfüllt. Am Kreuz nahm er die Sünden der Menschheit auf sich und besiegte dadurch auch den Tod, der der "Sünde Sold" ist. Diese Last forderte von ihm als Mensch so viel Kraft, das er sich eine Möglichkeit wünschte diesen Weg nicht gehen zu müssen. Aber er unterstellte sich dem Willen seines Vaters.

Matth. 26, 38 - 44:
"Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibet hier und wachet mit mir! Und ging hin ein wenig, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst! Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Könnet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? Wachet und betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Zum andernmal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht möglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn, so geschehe dein Wille! Und er kam und fand sie abermals schlafend, und ihre Augen waren voll Schlafs. Und er ließ sie und ging abermals hin und betete zum drittenmal und redete dieselben Worte."

Das Sünde von Gott trennt musste auch Jesus spüren, als er die Sünden der Menschen ans Kreuz trug. Für ihn, der mit seinem Vater auch als Mensch eins war, musste das das Quälendste sein, unmittelbar bevor er starb.

Matthäus 27,46:
"Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"

Als Jesus starb zerriss der Vorhang im Tempel, der das Heilige vom Allerheiligsten trennte. (Matth. 27, 51., 52:) "Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben bis unten. Und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, und die Gräber taten sich auf, und standen auf viele Leiber der Heiligen, die da schliefen."

Eine "kleine" Auferstehung gläubiger Menschen gab es damals also unmittelbar nachdem Jesus verstorben war. Eine interessante Frage ist auch was es zu bedeuten hat das der Vorhang im Tempel zerriss und das Heilige nicht mehr vor Allerheiligsten getrennt war.

Das war es von meiner Seite für heute

Gottes Segen und LG

Eli

Christheute
Kommt öfter vorbei
Kommt öfter vorbei

Anzahl der Beiträge : 34
Anmeldedatum : 04.04.13

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Harald am Do 11 Apr 2013, 12:53

Christheute schrieb:Gott schuf den Menschen "ihm zum Bilde" und in Handarbeit, denn die Pflanzen- und Tierwelt entstand auf sein Wort hin aus der Erde. Aber Adam formte er aus Erde und Eva aus einer Rippe Adams. Diesen Unterschied zur Schöpfung der Tiere macht eigentlich die Menschenwürde aus.
Hallo,
ich sehe da jetzt nicht den großen Unterschied, woran man die Menschenwürde ausmachen könnte.
Vielleicht ist dies entscheidender, was dann hier zu finden ist:
1. Mose 2.7
Da bildete Gott der HERR den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und also ward der Mensch eine lebendige Seele.

Für uns interessant - neben dem, dass Jesus allein der Weg zu Gott ist, für den, der sich dies schenken läßt - ist es natürlich auch, wie Jesus wieder kommt in Macht und Herrlichkeit. Das ist einerseits sehr erfreulich und tröstlich für die, die IHM nachfolgen; andrerseits aber auch schrecklich für die, die sich gegen Jesus als ihren Retter entschieden haben.

Und trotz diesem Wissen fällt es doch schwer, möglichst jedem der uns (ok mir) über den Weg läuft, die Frohe Botschaft zu sagen. Noch leben wir in dem äußerst glücklichen Zeitalter -trotz aller Kriege und Nöte - der Gnadenzeit.

Aber ich möchte dir nicht vorgreifen, Eli, vielleicht schreibst du ja noch einige Fortsetzungen.

viele Grüße
Harald

Edit: auch wenn es nicht ganz zum Thema paßt, frage ich mich doch immer wieder, bzw. ich sehe es eigentlich so, dass dann in der Ewigkeit auch keine Tiere sein werden. Ich habs noch nirgends gelesen, nur vom tausendjährigen Reich heißt es ja so, dass der Knabe vor dem Loch der Otter spielen wird und der Löwe Gras frißt ...). Aus heutiger Sicht kann ich mir das gar nicht vorstellen, ohne all die "lieben" Tiere, also so Käfer, Maden, Kakerlaken, Schnaken etc. müsste es wegen mir nicht geben.
Jesaja 11:6-8 Dann ist der Wolf beim Lamm zu Gast, / und neben dem Böckchen liegt ein Leopard. / Kalb und Löwenjunges wachsen miteinander auf; / ein kleiner Junge hütet sie. Kuh und Bärin teilen eine Weide, / und ihre Jungen legen sich zusammen hin. / Und der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt am Schlupfloch der Schlange, / in die Höhle der Otter steckt das Kleinkind die Hand.

Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1693
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 57
Ort : Schwörstadt

http://jesus.aktiv-forum.com

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Eigner am Do 11 Apr 2013, 16:05

Hallo!

Ich finde eure Beiträge super, ich freue mich, dass es doch etliche Menschen gibt, die die Bibel als das nehmen, was sie ist: Gottes Wort.

Also ich bin fest davon überzeugt, dass die neue Erde so ist, wie der Garten Eden vor ein paar tausend Jahren. Und da waren viele Tiere. Wieso sollte Gott das kommende Paradies (= neue Erde) anders schaffen, als damals, als alles "sehr gut" war? Sogar der "Baum des Lebens" ist da (Offb.22,2), wobei interessant ist, dass die Blätter zur Heilung der Völker dienen - was denkt ihr darüber?

Das Problem ist vielleicht, ob mein treues Lieblingstier dort sein wird, da sagt die Bibel nichts aus - zumindest habe ich das noch nicht herausgefunden. Hat da jemand eine Idee?

Dass der Tod eine Gnade ist, sehe ich auch so. Als Sünder ewig zu leben - das wäre grausam.

Ich wünsche euch allen Gottes Segen!

Eigner


Eigner
Kommt öfter vorbei
Kommt öfter vorbei

Anzahl der Beiträge : 37
Anmeldedatum : 23.01.13

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Gast am Do 11 Apr 2013, 16:18

Christheute schrieb:
Eine interessante Frage ist auch was es zu bedeuten hat das der Vorhang im Tempel zerriss und das Heilige nicht mehr vor Allerheiligsten getrennt war.

Es ist ein Geschenk von Gott.
Zu dieser Zeit durfte nur der Hohepriester das Allerheiligste betreten und auch nur einmal im Jahr. Er war der Vemittler zwischen den Menschen und Gott.
Durch Jesus Tod haben wir Eintritt in das Heiligtum, zu Gott. Wir brauchen keinen Vermittler mehr und können uns direkt an ihn wenden und Vergebung und Versöhnung erhalten.

Harald schrieb:
Und trotz diesem Wissen fällt es doch schwer, möglichst jedem der uns (ok mir) über den Weg läuft, die Frohe Botschaft zu sagen. Noch leben wir in dem äußerst glücklichen Zeitalter -trotz aller Kriege und Nöte - der Gnadenzeit.
Nicht nur dir fällst es schwer. Die meisten Menschen wollen niichts von Gott hören, da es unmodern ist. Solche Regeln in der heutigen Zeit ...
Das wird mM nach auch durch das doch immer noch glückliche Zeitalter bestärkt.
Ich habe heute einen passenden Beitrag gehört, ungefähr:
Der Mensch nimmt den helfenden und vergebenden Jesus an, wenn er in der Klemme steckt.
Aber sein Leben ändern will er nicht, diesen Teil von Jesus lehnt er ab.

Und: ja, erst die Einhauchung von Gottes Atem machte ihn zu einem lebendigen Menschen.

Eigner schrieb:
Das Problem ist vielleicht, ob mein treues Lieblingstier dort sein wird, da sagt die Bibel nichts aus - zumindest habe ich das noch nicht herausgefunden. Hat da jemand eine Idee?
Das weiß ich auch nicht, hat ein Tier eine Seele?

LG
Michael

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Hallo

Beitrag  Christheute am Fr 12 Apr 2013, 23:15

Ich möchte heute nur kurz antworten, weil ich erst Mitte nächster Woche wieder Zeit habe mich ausführlich einzubringen und weiter zu schreiben. Aber ich freue mich sehr darüber das dieses Thema so lebendig geworden ist.

Tiere sind auch Geschöpfe Gottes und haben wie der Mensch Fleisch und Blut und leben durch den "Odem" Gottes (Atem). Aber der Mensch wurde "zum Bilde Gottes" geschaffen und der "Odem" wurde ihm von Gott eingehaucht. Ob Tiere auferstehen werden sagt uns die Bibel nicht, aber wenn Gott die Schöpfung erneuert, dann sicher mit Tieren und Pflanzen.

Wir sind aufgefordert die frohe Botschaft den Menschen zu bringen. Wenn das Echo ausbleibt fällt das manchmal schwer, aber unsere Aufgabe ist das Säen, das Wachstum ist die Aufgabe des Heiligen Geistes und ob jemand den Samen aufgehen lassen will ist der Wille des betreffenden Menschen.

Dadurch das der Vorhang im Tempel riss als Jesus verstarb, wurden die Tieropfer hinfällig, denn ab dann war Jesus das "Lamm Gottes". Die Menschen dürfen durch ihn zu Gott kommen um Vergebung zu erlangen. Er ist nach seiner Himmelfahrt unser Mittler und Anwalt im Himmel.

Gottes Segen und LG

Eli

Christheute
Kommt öfter vorbei
Kommt öfter vorbei

Anzahl der Beiträge : 34
Anmeldedatum : 04.04.13

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Günter am So 14 Apr 2013, 19:25

Christheute schrieb:
Ob Tiere auferstehen werden sagt uns die Bibel nicht, aber wenn Gott die Schöpfung erneuert, dann sicher mit Tieren und Pflanzen.
Eli

1. Mose 1,30 (Elberfelder 2006):
aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, in dem eine lebende Seele ist, <habe ich> alles grüne Kraut zur Speise <gegeben>


Die lebende Seele ist den Tieren eigen. Damit sollte eigentlich die Grundvoraussetzung für das ewige Leben von Tieren erfüllt sein. Ob das dann auch ausreichend ist, kann ich aus der Bibel nicht klar herauslesen. Ich nehme es mal an.

Im vergangenen Garten Eden hat es ja schließlich auch Tiere gegeben (OK, das ist jetzt spekulativ).



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


PS: Hunde, Katzen, Pferde? - für mich kein Problen. Stechmücken, Parasiten, ..... ? - Keine Ahnung, eher nicht. Die Erkenntnis von Gut und Böse hat mit Tieren nichts zu tun und die damit einhergehenden Sünden betreffen ausschließlich den Menschen. Für Tiere wird es also kein Gericht geben, am jüngsten Tag.


Günter
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1373
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Rheinland-Pfalz

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Harald am Mo 15 Apr 2013, 08:42

Hallo,
Christheute schrieb:
Ob Tiere auferstehen werden sagt uns die Bibel nicht, aber wenn Gott die Schöpfung erneuert, dann sicher mit Tieren und Pflanzen.
Eli
Kann man das in der Bibel finden, dass die Pflanzen und Tiere auferstehen werden confused
Ich weiß es nicht, aber mal schauen, was ich finde ...
1. Mose 3,17b-19a
verflucht sei der Erdboden um deinetwillen, mit Mühe sollst du dich davon nähren dein Leben lang; Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Gewächs des Feldes essen. Im Schweiße deines Angesichtes sollst du dein Brot essen,
Aber es kann ja schon sein, dass Gott nicht nur den Menschen andere Leiber gibt in der Ewigkeit, sondern eben auch, dass es dort vielleicht Ewigkeitspflanzen und -bäume gibt. Naja den Baum des Lebens wird es ja auf jeden Fall geben - oder hm, ist das auch in dem 1000jährigen Friedensreich? Ich bin zu müde, muss ins Bett hatte Nachtdienst.

Bei den Tieren, ehrlich ich würde mich freuen, wenn da Tiere im Himmel - also eigentlich ist es dann nicht der Himmel, eher der Himmel auf Erden sunny wären. Nur beim Menschen heißt es ausdrücklich, dass Gott dem Menschen den Odem des Lebens eingehaucht hat. Das lese ich nicht bei den Tieren. ABER beim Menschen heißt es dann ja weiter in demselben Vers ...
und also ward der Mensch eine lebendige Seele.
Genau das steht dann ja wie Günter schon zitierte im 30. Vers.

Grüße Harald

Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1693
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 57
Ort : Schwörstadt

http://jesus.aktiv-forum.com

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Ralf-Peter am Mo 15 Apr 2013, 21:57

Hallo,

es gibt eine für mich eindeutige Stelle im Römerbrief, woraus ich entnehme das die gesamte Schöpfung erlöst wird (also auch die Tiere).

Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden.
Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit - ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf Hoffnung; denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.
Römer 8, 19-21

Es gibt also wohl in der neuen Welt sowohl Pflanzen als auch Tiere (erlöste Tiere Smile )

Liebe Grüße
Ralf-Peter

Ralf-Peter
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 796
Anmeldedatum : 06.04.10
Alter : 46
Ort : Lotte - NRW

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Christheute am Mi 17 Apr 2013, 23:26

Hallo Günter

Du hast geschrieben:

1. Mose 1,30 (Elberfelder 2006):
aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, in dem eine lebende Seele ist, <habe ich> alles grüne Kraut zur Speise <gegeben>

Die lebende Seele ist den Tieren eigen. Damit sollte eigentlich die Grundvoraussetzung für das ewige Leben von Tieren erfüllt sein. Ob das dann auch ausreichend ist, kann ich aus der Bibel nicht klar herauslesen. Ich nehme es mal an.

Dieser Text ist sehr interessant, denn er beantwortet gleich mehrere Fragen. Die "Seele" ist in den Tieren (und den Menschen). Die Seele ist also das bewusste Leben an sich. Und nur wer bewusst lebt, kann sich für oder gegen etwas entscheiden und zur Verantwortung gezogen werden. Deshalb kann man nicht fragen ob das Tier eine Seele hat, denn das Tier (und der Mensch) ist eine (lebendige) Seele. Inwieweit Tiere deshalb für ihr Verhalten zur Verantwortung gezogen werden können ist schwer zu sagen und das wäre die Voraussetzung dafür ob sie von Gott ewiges Leben oder ewigen Tod erlangen können.

Das wertvollste "Tier" der Bibel ist das "Lamm Gottes". (Joh. 1, 29). Unzählige Tiere mussten im alten Bund für die Sünden der Menschen sterben und trotzdem reichte das nicht aus um die Sünde entgültig zu tilgen. Das konnte nur durch Jesus als das "unbefleckte Lamm" geschehen. Auch war nur das Lamm "das erwürget war" (Offb. 5, 6-10) würdig das Buch mit den 7 Siegeln zu öffnen und die Siegel zu brechen. Dieses Buch muß also mit der Erlösung der Menschen zu tun haben und trägt den Namen Gottes.

Jesus allein entscheidet darüber welche Menschen durch sein Blut errettet werden, denn Gott Vater hat dem Sohn das Gericht überlassen. Diese Menschen erscheinen dann "unbefleckt" (ohne Sünde) vor dem Thron Gottes.

LG Eli

Christheute
Kommt öfter vorbei
Kommt öfter vorbei

Anzahl der Beiträge : 34
Anmeldedatum : 04.04.13

Nach oben Nach unten

Fortsetzung

Beitrag  Christheute am So 28 Apr 2013, 00:23

Nachdem Jesus auferstanden war blieb er noch einzige Zeit auf der Erde und wurde gesehen (Luk. 24, 13-32; Luk. 24, 36-43; 1. Kor. 15,6). Dann fuhr er in den Himmel auf zu seinem Vater und versprach das der "Tröster", der Geist Gottes, auf die Erde kommen sollte. Er versprach seinen Nachfolgern bei seinem Vater "die Stätte zu bereiten" und sie dann zu holen, "damit Ihr seid wo ich bin". Wie sieht nun dieses "Stätte bereiten" aus?

Der Mensch war nach dem Sündenfall zum "Feind Gottes" geworden (wie es mehrfach in der Bibel steht), denn er hatte sich durch seinen Ungehorsam Gott gegenüber unter Satans Einfluß begeben. Gott versöhnte durch Jesus die Welt bzw. den Menschen "mit sich selbst". Das geschah durch Jesu Menschwerdung, seinen Tod, seine Auferstehung und Himmelfahrt, durch seinen

Vermittlungsdienst

Das Studium des Hebräerbriefes macht diesen Versöhnungsdienst deutlich.

Hebr. 4, 14-15:
"Dieweil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der gen Himmel gefahren ist, so lasset uns halten an dem Bekenntnis. Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte Mitleiden haben mit unsern Schwachheiten, sondern der versucht ist allenthalben gleichwie wir, doch ohne Sünde".

Hebr. 9, 15:
"Und darum ist er auch ein Mittler des neuen Bundes, auf dass durch seinen Tod, der geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, die, so berufen sind, das verheissene ewige Erbe empfangen."

Hebr. 6, 20
"Dahinein ist der Vorläufer für uns gegangen, Jesus, der ein Hoherpriester geworden ist in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks."

Der Hoherpriester "nach der Ordnung Melchisedeks" wird in Hebr. 7, 1-18 beschrieben.

Auch in 1. Tim. 2, 3-6 ist von dem einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen die Rede:
"Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland,
welcher will, daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Denn es ist EIN Gott und EIN Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus,
der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, daß dies zu seiner Zeit gepredigt werde".

Durch diese Texte wird klar warum Jesus gesagt hatte: "Niemand kommt zum Vater denn durch mich". Nur die Menschen, für die Jesus vor dem Thron Gottes als Hoherpriester eintritt, werden erlöst. Dadurch versöhnt Gott "die Welt mit sich selbst".

Gottes Segen und Gruß

Eli

Christheute
Kommt öfter vorbei
Kommt öfter vorbei

Anzahl der Beiträge : 34
Anmeldedatum : 04.04.13

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Christheute am Mo 06 Mai 2013, 23:48

Fortsetzung

Wie bereits erwähnt erlangen nur die Menschen das ewige Leben für die Jesus mit seinem Blut eintreten kann. Deshalb ist Jesus zugleich auch der

Richter

Johannes 5,22 Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben.

Jeder Mensch hat die freie Entscheidung Jesus als seinen persönlichen Erlöser anzunehmen. Aber bei Gott und Jesus gibt es keine "billige" Gnade, sondern nur eine "unverdiente" Gnade. Die Sünde führt, ohne Jesu Blut und diese unverdiente Gnade, unweigerlich zum ewigen Tod. (Offb. 20, 11 - 15; 21, 27.).

Für die Menschen die durch das Blut Jesu errettet werden kommt Jesus als Herr und König wieder. Sie dürfen ewig im "himmlischen" Jerusalem, das auf die Erde herab kommt leben und Gott wird bei ihnen wohnen. (Offb. 21, 1 - 7).

Zusammenfassung

Jesus war vor der Schöpfung, durch ihn wurde die Welt erschaffen, er wurde Mensch, starb am Kreuz, wurde der Erstling der Auferstehung um uns vor dem ewigen Tod zu erlösen. Er ist unser Mittler (Anwalt) vor dem Thron Gottes und er ist unser Herr in Ewigkeit.

Deshalb ist

Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit (Hebr. 13, 8.).

LG Eli

Christheute
Kommt öfter vorbei
Kommt öfter vorbei

Anzahl der Beiträge : 34
Anmeldedatum : 04.04.13

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Günter am Di 07 Mai 2013, 19:49

Christheute schrieb:
Wie bereits erwähnt erlangen nur die Menschen das ewige Leben für die Jesus mit seinem Blut eintreten kann.
Hallo Eli,

ich gehe davon aus, dass der Mensch ein Ewigkeitsgeschöpf ist, so oder so:

Matthäus 25,46:
Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


Günter
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1373
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Rheinland-Pfalz

Nach oben Nach unten

Hallo Günter

Beitrag  Christheute am Di 07 Mai 2013, 23:10

Günter schrieb:"ich gehe davon aus, dass der Mensch ein Ewigkeitsgeschöpf ist, so oder so:

Matthäus 25,46:
Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.

Der Mensch wurde ursprünglich dazu erschaffen ewig zu leben, aber durch seinen Ungehorsam Gott gegenüber hat er dieses ewige Leben aufs Spiel gesetzt. In Gottes zukünftigem Reich werden nur die Menschen leben, die sich an Jesus gehalten haben.

Die anderen erleiden die ewige Strafe, wobei "ewig" bedeuten kann das sie ewig an dieser Strafe leiden werden oder den ewigen Tod erleiden. Viele Christen haben das Bild der Hölle vor sich, in der die Ungläubien ewig brennen werden, aber so grausam ist Gott nicht. Hier einige Bibeltexte dazu:

Offenbarung 20,12.15
"Und ich sah die Toten, groß und klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. ... Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl."

Offbarung 21,8
"Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod."

2. Korinther 5,10
"Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse."
 
1. Petrus 4,17
"Denn die Zeit ist da, daß das Gericht anfängt an dem Hause Gottes"

Jeder Mensch muß also Rechenschaft über sein Leben geben und diese Rechenschaft wird zuerst von den Menschen gefordert die sagen sie folgen Gott nach. Auf die heutige Zeit übertragen könnte man sagen: "Die Echtheit unseres christlichen Lebens" wird geprüft. Deshalb ist die Gnade Gottes nicht "billig" (egal was ich tue, Jesus vergibt mir ohnehin), sondern unverdient (wenn ich meine Verfehlungen ernsthaft bereue tritt Jesu Blut für mich ein).

Wer nicht im Buch des Lebens steht gehört (leider) nicht zu denen die von Jesus angenommen werden. Diese Menschen werden am Ende "in den feurigen Pfuhl" geworfen. Die Kirche machte daraus die Hölle und verdiente mit der Angst der Menschen vor dem "ewigen Höllenfeuer" viel Geld. Aber Offb. 21,8 spricht vom
zweiten Tod . Diese Menschen brennen also nicht ewig sondern sie verbrennen und sind auf ewig tot.

So verstehe ich diese Texte und ich denke das ist eine klare Aussage der Bibel.

Gottes Segen und Gruß

Eli


Zuletzt von Ralf-Peter am Mi 08 Mai 2013, 17:25 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : Zitate bearbeitet (Gruß Ralf-Peter))

Christheute
Kommt öfter vorbei
Kommt öfter vorbei

Anzahl der Beiträge : 34
Anmeldedatum : 04.04.13

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Harald am Mi 08 Mai 2013, 02:59

Hallo Eli,

zitieren geht schon mit der eckigen Klammer, aber zu Beginn klickst du entweder auf dieses Sprechblasenzeichen da oben (wenn du am schreiben bist sieht man das dann da oben), dann kommt die erste Klammer ...
Dann leuchtet die Klammer da oben auch etwas rot, damit man sieht, dass man zum Ende des zitierens dann nochmal da drauf klicken muss, und dann kommt die zweite Klammer ...
Oder du schreibst es eben selbst: Erst am Beginn dies [quote] und am Ende dann [/ quote] ohne diese Leerzeile nach dem Schrägstrich, den habe ich nur gemacht, damit es sichtbar wird.

Aber nun zum Thema.
Ich kann deine Meinung nicht teilen, dass es quasi nur für Errettete ein ewiges Leben gibt. Ich möchte dafür ein paar Bibelstellen nennen.
Du hattest ja Offenbarung 20 angeführt. Im Vers 10 steht
10 Und der Teufel, der sie verführt hatte, wird in den Feuersee geworfen, den See, der mit brennendem Schwefel gefüllt ist, in dem sich schon das Tier und der falsche Prophet befinden. Dort werden sie für immer und ewig Tag und Nacht schreckliche Qualen erleiden.
Im Kapitel 14 heißt es
11 Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit; ...
In Matthäus lesen wir im
Kapitel 25 Vers 41 Dann wird er zu denen auf der linken Seite sagen: 'Geht mir aus den Augen, ihr Verfluchten! Geht in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel vorbereitet ist! ... 46 So werden diese an den Ort der ewigen Strafe gehen, die Gerechten aber in das ewige Leben."
Im Markus-Evangelium sagt es Jesus auch
9:43 Und wenn deine Hand dich zum Bösen verführt, dann hack sie ab! Es ist besser, du gehst verstümmelt ins Leben ein, als mit beiden Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer.

Schon im 5. Mose heißt es im
Kapitel 30:19 Ich nehme heute den Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch: Das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch! So wähle das Leben, auf daß du lebest, du und dein Same,
Genau dies müssen oder dürfen wir in diesem Leben entscheiden - wäre Gott nicht gnädig und barmherzig indem ER Jesus hingab zur Errettung an die, die Jesus annahmen, hätte ER jeden Grund uns wegen unserer Sünde eh zu verurteilen und in den ewigen "Tod" (getrennt von IHM) zu schicken.

Was das falsche Bibelverständnis der kath. Kirche anbelangt, bezog sich das darauf, also in unserem Zusammenhang hier, dass sie den Menschen anboten, sich durch gewisse Leistung, Geld und/oder Gebete (für die und die Sünde bete 5 Vater unser ...), von ihren Sünden freikaufen konnten. Oder durch kasteien. Manche rutschten auf den Knien die Pilgerwege lang oder die Stufen von heiligen Stätten hoch. Oder man schlug sich selbst, um die Sünde so aus sich herauszuprügeln, ein besserer Mensch zu werden ...
Alles auf die eine oder andere Art eben die Suche nach der Erlösung durch eigenes Schaffen bzw. verdienen. Man möchte durch eigene Leistung gerecht vor Gott werden.
Die Kirche sah darin eine gute Einnahmequelle und übte viel Macht damit aus.

Ich möchte noch
1. Timotheus Kapitel 2:1-4 zitieren:
So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen für alle Menschen darbringe, für Könige und alle, die in hervorragender Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit; denn solches ist gut und angenehm vor Gott unsrem Retter, welcher will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat.
Die Möglichkeit besteht für alle, aber nur in diesem Leben. Tun wir unser möglichstes, grad auch in der Fürbitte für andere ...

Grüße Harald




Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1693
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 57
Ort : Schwörstadt

http://jesus.aktiv-forum.com

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Günter am Mi 08 Mai 2013, 04:11


Wir hatten uns dieses Thema hier schon mal erarbeitet:

http://jesus.aktiv-forum.com/t537-wie-lange-dauert-die-holle?highlight=h%C3%B6lle

Was ich seinerzeit in meinen Beiträgen zusammen getragen habe hat für mich immer noch Bestand. Ich verzichte darauf, das noch mal hierher zu kopieren. Inhaltlich stimme ich also mit Harald darin überein, dass es ein ewiges Leben nicht nur für Errettete gibt, sondern auch für die Verdammten.

Das ist für mich das Ergebnis meiner Bibellesen und êigener gezielter Bibelarbeit, die ich bewusst ergebnisoffen betreibe.

Ich versuche dabei, den Vorgaben von Apg 17,11 gerecht zu werden:

sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte.


<°)))>< Günter


Günter
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1373
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Rheinland-Pfalz

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Eigner am Mi 08 Mai 2013, 22:58

Vielleicht hilft es bezügl. des "ewigen Höllenfeuers" weiter, wenn man den Begriff "AEON" genauer betrachtet, der mit "ewig" übersetzt wird.

Der Begriff bedeutet nur eine lange Zeit, Weltzeit, etc. und bedeutet nicht eine Ewigkeit ohne Ende.

In Offb. 20,14 wird der "feurige Pfuhl" als der "zweite Tod" bezeichnet. Ich verstehe das so, dass die Sünder tatsächlich verbrennen und dann so "tot" sind, wie die Bibel den Zustand im Tod beschreibt - ohne Bewußtsein, loben Gott nicht, haben kein Teil an dem was auf der Erde ist, etc.

Das würde mit dem übereinstimmen, was Eli schrieb, dass Gott gnädig ist und den Sünder nicht ewig leben (leiden) lässt.

Gott segne euch/uns beim Studium des Wortes Gottes.

Eigner


Eigner
Kommt öfter vorbei
Kommt öfter vorbei

Anzahl der Beiträge : 37
Anmeldedatum : 23.01.13

Nach oben Nach unten

Ewig und "ewig"

Beitrag  Christheute am Do 09 Mai 2013, 00:14

Hallo,

zunächst ein Dankeschön für die Erklärung an @Eigner. Der Begriff "ewig" kann eben verschieden gemeint und verstanden werden. "AEON" bezeichnet eine bestimmte Zeit, es kann z. B. auch eine Generation gemeint sein. Genau so ist es mit dem Begriff "Hölle".

Hölle kann bedeuten

hades (griechisch) oder sheol (hebräisch). Das bedeutet den Bereich des Todes, das Totenreich und das hat zunächst einmal nichts mit Feuer zu tun.

Das 2. griechische Wort heisst

gehenna
"Gehenna" war das nahe bei Jerusalem liegende Ben Hinnom Tal, das den Juden seit langem als Müllhalde diente und wo sie ihren Müll und ihren Unrat hinbrachten und verbrannten. Dieser Ort war in der Tat als ein "Ort ewigen Feuers" bekannt, weil der Müll nämlich ständig brannte und das Feuer dort nicht erlosch. Die Gehenna war daher ein Ort von Feuer, Unrat und Gestank. Jesus sprach von dieser Gehenna und nutzte dieses Bild abscheulichen Unrats und der ewigen Müllverbrennung in der Bergpredigt, als er zur Umkehr aufrief und das Ende jeglichen Verharrens in der Sünde mit dem "auf die Müllhalde Jerusalems geworfen werden" verglich.

Eine andere Erklärung zeigt das Gleichnis vom Unkraut in Matth. 13, 36. - 42.:

"Da ließ Jesus das Volk von sich und kam heim. Und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Geheimnis vom Unkraut auf dem Acker. Er antwortete und sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn ist's, der da Guten Samen sät. Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reiches. Das Unkraut sind die Kinder der Bosheit. Der Feind, der sie sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel. Gleichwie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt, so wird's auch am Ende dieser Welt gehen: des Menschen Sohn wird seine Engel senden; und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Ärgernisse und die da unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zähneklappen."

Hier werden die ungläubigen Menschen mit dem Unkraut verglichen und dieses "Unkraut" wird am Ende in den "Feuerofen" geworfen, in dem sie
verbrennenwerden.

@Günter, ich habe das "alte" Thema das Ihr bereits erarbeitet hattet durchgelesen. Um alles richtig zu verstehen ist, wie Ihr auch festgestellt habt, noch viel Bibelstudium nötig. Aber Gott hat uns verheißen das wir das verstehen werden, was zu unserer Erlösung notwenig ist.

Euch allen Gottes Segen und Gruß

Eli

Christheute
Kommt öfter vorbei
Kommt öfter vorbei

Anzahl der Beiträge : 34
Anmeldedatum : 04.04.13

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Harald am Do 09 Mai 2013, 17:26

Hallo,

ich hörte in einem Vortrag, dass aionios gebraucht wird für Ewigkeit, das also dort in der Bibel steht, wo es um Zeiträume geht, die nicht beginnen und auch nicht aufhören.
Vielleicht hilft das ja weiter, wenn wir da mal überlegen.
Da ich kein so Strong-Nummern Verzeichnis habe, hab ich mal gegoogelt.
Dabei bin ich auf dieses von englischen ins deutsche übersetzte gestossen ----> http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://www.biblestudytools.com/lexicons/greek/nas/aionios.html&prev=/search%3Fq%3Daionios%26client%3Dfirefox-a%26hs%3D93S%26sa%3DX%26rls%3Dorg.mozilla🇩🇪official%26biw%3D1600%26bih%3D762
ist ein langer link Smile Jedenfalls werden da 67 Bibelstellen im Neuen Testament aufgeführt, wo dieses Wort gebraucht wird. Die kann man sich alle anzeigen lassen, indem man auf die jeweiligen Bücher klickt

Ich habe noch ein Buch als PDF gefunden von W.F. Ouweneel, wo auch der Begriff aionios erklärt wird ... ab Seite 22
http://www.vergadering.nu/studie/wjo-allversoehnung.pdf - Das Buch war im CLV Verlag erschienen mit dem Titel "Ende gut - alle(s) gut? Gibt es eine Allversöhnung?"
Ich weiß, hier bei unserm Thema geht es nicht um Allversöhnung.

Was mir auch noch durch den Kopf ging bzgl. der ewigen Hölle/Verdammnis. Wäre es denn nach unseren Maßstäben "gerecht", wenn Kain oder die Menschen, die vielleicht in dieser Zeit lebten und Gott ablehnten, lieber ihr eigener Herr bleiben wollten, wenn die nun schon vielleicht 5000 oder 6000 Jahre auf ihr Gericht warten, es aber in diesem Aufenthaltsort, wo sie jetzt sind, auch alles andere als angenehm ist? Hätten die Menschen, die kurz vor Jesu Wiederkunft und dem Gericht da nicht ein Vorteil, dass ihnen diese Jahre erspart blieben? Wie können wir uns überhaupt Gedanken darüber machen, was denn in unseren Augen gerecht wäre? Was maßen wir uns da an? Sind wir gerechter als Gott? Wissen wir es besser? Muss Gott nach unserer Ansicht fragen? Und doch machen wir uns solche Gedanken.
Es hört sich alles falsch an, was man hierzu schreibt, denn sicher geht es jedem hier so, dass wir niemandem wünschen, dass er ewig verloren geht.

Grüße Harald


Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1693
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 57
Ort : Schwörstadt

http://jesus.aktiv-forum.com

Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Günter am Fr 10 Mai 2013, 00:25

Wie lange dauert den nun die Ewigkeit tatsächlich? Sehen wir uns mal Mt 25,46 an:

Mt 25,46:
Und 2532 diese 3778 werden hingehen 565 in 1519 die ewige 166 Pein 2851 , {O. Strafe} die Gerechten 1342 aber 1161 in 1519 das ewige 166 Leben 2222 .


166 aionios Synonyme siehe: S0001

165 ; Adj. (71)
I.) ewig
1) ohne Anfang und ohne Ende, immer gewesen und immerwährend.
1Mo 21,33; Röm 16,26; Hebr 9,14;
2) ohne Anfang. Röm 16,25; 2Tim 1,9; Tit 1,2;
3) ohne Ende, immerwährend, niemals aufhörend, endlos, für immer
(sowohl von d. ewigen Seligkeit d. Gläubigen mit Gott als auch
von d. ewigen Verdammnis d. Ungläubigen im Feuersee). Dan 12,2;
Mt 18,8; 19,16; 2Kor 5,1; 2Thes 2,16; Hebr 5,9; 13,20; 1Petr 5,10; uva.

In 1Ti 6:19 haben d. besten Hss.: 3689

S0001
Synonyme

126 aidioV : immerwährend; umfaßt die gesamte philosoph. Vorstellung
von "ewig", d.h. ohne Anfang und ohne Ende also immerwährend; oder
auch nur: ohne Anfang; oder nur: ohne Ende. Im Hinblick auf die
zeitliche Vergangenheit: das was vor unausforschlichen Zeiten
existierte.

166 aiwnioV : ewig; betont mehr die unbegreifbar lange Zeitspanne der
Ewigkeit.

Quellen:
- Alte Elberfelder 1871 mit Strongnummern
- Strong's Lexikon Griechisch/Deutsch

Das entspricht exakt dem, was Harald gegoogelt hat. Und ich sehe keinen Raum für Spekulationen.

"Ewig" im Sinne von Mt 25,46 ist also Ewig und nicht nur sehr lange. Meine Elberfelder Übersetzung zeigt alternative Lesarten sehr zuverlässig als Fußnote auf. Für diesen Vers wird da keine alternative Lesart genannt.

Luther, Elberfelder, Schlachter, Neue evangelistische Übertragung, Einheitsübersetzung, Interlinearübersetzung, → alles renomierte Übersetzungen und alle übersetzen sie das gr. Wort "aionios" mit “ewig”.

Mt 25,46:
Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.


Hier steht im selben Satz zwei mal das selbe grichische Wort für “Ewig”. Auch deshalb ist es schwer vorstellbar, dass das “ewige” Leben ewig dauern soll, aber die “ewige” Strafe zeitlich begrenzt ist.

Für mich ist das mit der ewigen Strafe eine einfache, klare, präzise Aussage.

Und so wie es aussieht, bin ich nicht alleine mit meiner Aussage. Ich stimme überein mit den Übersetzern namhafter Bibelübersetzungen und renomierter Kommentatoren, wie z.B. John MacArthur.

Damit lasse ich das mal gut sein mit diesem Thema.


<°)))>< Günter


Günter
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1373
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Rheinland-Pfalz

Nach oben Nach unten

Unser Ziel: Ewigim Reich Gottes

Beitrag  Christheute am Mo 13 Mai 2013, 00:16

Hallo,

ob geglaubt wird das die nicht erlösten Toten ewig brennen oder verbrennen und ewig tot sein werden, hängt wohl auch von der Kirchen- oder Gemeinschaftszugehörigkeit ab. Aber warum spricht die Bibel dann vom zweiten Tod? Wenn die Unerlösten ewig im Feuer weiterleben müssten, wäre es logischer wenn die Bibel von zwei ewigen Leben, eines in der Herrlichkeit Gottes und eines im Feuer, sprechen würde. Das nur noch einmal zum Nachdenken, zu diesem Thema schreibe ich zukünftig auch nichts mehr.

Offb. 20,9:
"Und sie zogen herauf auf die Fläche des Landes und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzehrte sie."
(Nach den 1000 Jahren).

Aus dem Sendschreiben an die Gemeinde zu Smyrna:
Offb. 2, 11b):
"Wer überwindet, dem wird kein Leid geschehen von dem zweiten Tod."

Offb. 21, 8b):
"ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod."

Zustand der Toten:
"Die Toten aber wissen nichts ... Ihr Lieben und ihr Hassen und ihr Eifern ist längst
dahin; sie haben kein Teil mehr auf der Welt an allem, was unter der Sonne
geschieht.“ Prediger 9:5-6
Im ewigen Feuer würden diese Menschen auch nicht mehr mitbekommen das sie brennen.

Dieses Problem stellt sich nicht für die Menschen die an Jesus fes halten. Sie dürfen sich auf ein ewiges Leben im Reich Gottes freuen. Das wünsche ich Euch allen und mir

Eli

Christheute
Kommt öfter vorbei
Kommt öfter vorbei

Anzahl der Beiträge : 34
Anmeldedatum : 04.04.13

Nach oben Nach unten

doch, ewig brennen

Beitrag  Gast am Di 04 Jun 2013, 14:07

Erlaubt mir bitte doch etwas zu diesem Thema zu sagen.

Lukas 16,23 ...
23 Und als er im Totenreich seine Augen erhob, da er Qualen litt, sieht er den Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.
24 Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich über mich und sende Lazarus, daß er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme!
25 Abraham aber sprach: Sohn, bedenke, daß du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben und Lazarus gleichermaßen das Böse; nun wird er getröstet, du aber wirst gepeinigt.
26 Und zu alledem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, so daß die, welche von hier zu euch hinübersteigen wollen, es nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen.


Hier steht nichts davon, dass der Tote nichts merkt. Nach dem Gericht folgt der Feuersee und die Pein und gleichzeitig die große Kluft. Heißt das nicht auch, dass die Gepeinigten die Getrösteten sehen können und KEINERLEI Chance mehr auf Hoffnung haben. Dadurch wird die Qual viel unerträglicher, so stelle ich mir das vor meinem Auge vor, was geschrieben steht. Und das ist dann der zweite Tod. Die endgültige Verdammnis. Ein VERBRENNEN auf ewig. Also so verstehe ich es. Das Gott Barmherzigkeit erweist, denen die glauben, kann doch nicht heißen, dass er nicht gerecht ist. Wäre es nicht ungerecht, würde der zweite Tod keine Folgen haben? Davor wird doch eindringlich gewarnt.


Prediger 9, 5..
bezieht sich m.E. nicht darauf, dass die Toten nichts spüren. Im Zusammenhang heißt es:

Denn die Lebendigen wissen, daß sie sterben müssen; aber die Toten wissen gar nichts, und es wird ihnen auch keine Belohnung mehr zuteil; denn man denkt nicht mehr an sie.
6 Ihre Liebe und ihr Haß wie auch ihr Eifer sind längst vergangen, und sie haben auf ewig keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht.


Deshalb kommt die Erkenntnis, dass alles nichtig ist, was wir hier auf Erden ansammeln und erstreben, wofür wir uns in der Welt abmühen.

Wenn dieses Thema aber nicht mehr diskutiert wird, dann habe ich mich einfach nur mal mit meinem Textverständnis eingebracht .


LG
Mari

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Jesus - gestern, heute und derselbe in Ewigkeit

Beitrag  Ralf-Peter am Di 04 Jun 2013, 21:27

Liebe Mari,

hier im Forum gibt es eigentlich kein Thema, das nicht irgendwann wieder diskutiert wird, weil es vielleicht wieder aktuell ist oder wäre.

Es kann sein, dass ein Jahr lang zu einem Thema kein Beitrag mehr kommt, und dann denkt man plötzlich doch wieder darüber nach, liest sich die Beiträge durch und diskutiert das Thema weiter oder neu. Von daher brauchst Du keine Bedenken haben.

endlichzuhause schrieb:Hier steht nichts davon, dass der Tote nichts merkt. Nach dem Gericht folgt der Feuersee und die Pein und gleichzeitig die große Kluft. Heißt das nicht auch, dass die Gepeinigten die Getrösteten sehen können und KEINERLEI Chance mehr auf Hoffnung haben. Dadurch wird die Qual viel unerträglicher, so stelle ich mir das vor meinem Auge vor, was geschrieben steht. Und das ist dann der zweite Tod. Die endgültige Verdammnis. Ein VERBRENNEN auf ewig. Also so verstehe ich es. Das Gott Barmherzigkeit erweist, denen die glauben, kann doch nicht heißen, dass er nicht gerecht ist. Wäre es nicht ungerecht, würde der zweite Tod keine Folgen haben? Davor wird doch eindringlich gewarnt.

Das sehe ich genauso, Jesus sagt auch in einem anderen Text über den zweiten Tod, dass die Toten wohl sehr wohl etwas merken. Er sagt dort folgendes: "Und den unnützen Knecht werft hinaus in die Finsternis, da wird sein Heulen und Zähneklappern." (Mt. 25, 30)

Oder im Lukasevangelium steht ähnliches, und hier ist ganz klar für mich, dass die Toten eben nicht tot (im Sinne von nichts spüren) sind:
Da wird Heulen und Zähneklappern sein, wenn ihr sehen werdet Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes, euch aber hinausgestoßen. (Lk. 13, 28)

Liebe Grüße und Gottes Segen
Ralf-Peter

Ralf-Peter
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 796
Anmeldedatum : 06.04.10
Alter : 46
Ort : Lotte - NRW

Nach oben Nach unten

absoluter Horror

Beitrag  Gast am Mi 05 Jun 2013, 00:49

Vor Augen halten kann man sich das fast gar nicht. Es so schlimm, dass es nicht verwundert, dass Hölle und Teufel lieber ins Reich der Märchen und Sagen verdrängt werden. Wenn wir die Bibelstellen wörtlich nehmen, dann müssten wir hinausrennen und jeden Menschen darauf hinweisen, wir müssten sie an den Schultern packen und wachrütteln...Was aber nicht so einfach geht, ohne eingewiesen zu werden ;-).

Nein, das ist nicht spaßig, das ist sogar so dramatisch, weil mir auch noch diese Aussage aus der Offenbarung dazu in den Sinn kommt: "Sie werden den Tod suchen (wegen ihrer Qualen) und er wird vor ihnen fliehen"...Allein diese Vorstellung der Qual ohne Hoffnung auf Besserung oder ein Ende kann vielleicht der verstehen, der schon einmal unter extremen Schmerzen litt, die man ja nur mit der Hoffnung auf ein Nachlassen durchstehen kann.
Nunja, ich kann nur von dem Jetzt-Zustand ausgehen, wie wir als Menschen empfinden und das ist die wahre absolute Horrorvorstellung. In dem Feuersee ist dann kein Trost mehr, dass es irgendwann einmal weniger wird. Kann sich das wirklich jemand überhaupt vorstellen?

Was das heißt, kann man wohl nur erahnen.

Verständlich, dass das nicht in das Bild des "lieben Gottes" (mit weißem Bart) paßt, was man so gern überall verkauft, wenn man immer nur einseitig von Liebe, Gnade und Barmherzigkeit spricht, nicht aber von Gerechtigkeit und Zorn Gottes. Du sollst dir kein Bildnis machen! ...also auch keins, dass die Größe und Allmacht Gottes verniedlicht.

Spannendes und erschreckendes Thema. Daran verglichen wird die Gnade des Herrn noch unbegreiflicher..., die er allen Menschen anbietet als ein unermeßliches Geschenk: Laßt euch versöhnen mit Gott und glaubt an die Worte der Weissagung.
Halleluja, Lob und Ehre sei dem Herrn, Jesus Christus.
AMEN



Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Seite 1 von 2 1, 2  Weiter

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum antworten