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Verzwickte Situation

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Verzwickte Situation

Beitrag  Anonym am Sa 27 Jul 2013, 18:29

Hallo,
ich lese sit einiger Zeit in der Bibel und suche nun nach einer gemeinde,damit ich mich Jesus Christus anschließen kann.
Nun habe ich mich bereits vorher schlaugemacht und habe herausgefunden, dass es kleine Gemeinden gibt, die keiner Organisierten Kirche, Freikirche oder Serkte angehören und nur an die Bibel glauben.
Nun kenne ich aber in meinem Umfeld niemanden, den ich als Gläubigen Christen einordnen würde, geschweige denn in einer solcehn gemeinde ist. (Ich weiß, man soll nicht über andere Urteilen aber ich wüsste nicht, dass irgendwer aus meinem bekanntenkreis überhaupt mal in die kirche geht.)
Außerdem bin ich ein Sünder und habe in meinem Leben schon VIEL Mist gebaut und ertappe mich auch immer wieder dabei, was ich auch am meisten an mir verabscheue. Alte Gewohnheiten sterben eben Langsam und das beunruhigt mich zusätzlich.
Die meisten Sorgen aber bereitet mir der Umstand meiner Moslemischen Wurzeln. Ich denke zwar nicht, dass ich gleich um mein Leben fürchten müsste, aber ich habe Angst, meine Familie zu verlieren und am Ende ganz alleine da zu stehen.
Ich habe also keinen Ansprechpartner für solche Themen und den wenigen gesellschaftlichen Rückhalt, den ich in meinem Umfeld und Familie habe, könnte ich auch verlieren.
Ich weiß, dass in der Bibel Steht, dass man sich freuen soll, wenn man um Jesu Namen willen gehasst wird, aber ich weiß nicht, ob ich die Kraft und den Mut dazu habe.
Seit Wochen Quäle ich mich nun schon mit diesen Gedanken herum. Ich bete zu Gott, das er die Feigheit von mir nimmt, damit ich das richtige tun kann aber irgend etwas scheine ich falsch zu machen.
Ich weiß nicht, was ich mir hier in diesem Forum erhoffe, weil das alles auch ziemlich verworren ist aber vielleicht hat ja jemand einen guten Rat für mich oder kann mir Mut machen.
Vielleicht hat ja jemand ähnliches durchgemacht.
Vielleicht könnt ihr auch einfach für mich beten, dass ich den nächsten schritt schaffe und Menschen finde, mit denen ich gemeinsam Gott dienen Kann.
In jedem Fall einen Schönen Gruß an alle, die das lesen!

Anonym
Gast


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Re: Verzwickte Situation

Beitrag  fetarubil am Sa 27 Jul 2013, 19:31

Hallo,

schön das du hier her gefunden hast. Hier hast du die Möglichkeit dich mit diesen Themen auszutauschen. Du hast sehr viel angesprochen, wo es viel zu erzählen gibt.

Gerne würde ich mehr von dir erfahren. Warst du denn bisher gläubiger Moslem? Wie kommt es, dass du dich nun Jesus Christus anschließen möchtest?
Wenn ich dich richtig verstehe, sind deine Familie, Verwanden und Freunde auch muslimisch? Sind sie denn sehr gläubige Muslime? Was denkst du, würde denn passieren, wenn du dich als gläubiger Christ outest?

Dann möchte ich dir noch zu den anderen Themen etwas schreiben.
Prinzipiell haben alle Kirchen, Freikirchen und (auch Sekten) die Bibel. Und sie glauben auch an die Bibel. Die Unterschiede zwischen den Kirchen sind andere. Die Landeskirche ist vom Staat anerkannt. Das sind die großen Gebäude, wo die Leute Sonntags zum Gottesdienst gehen. Man unterscheidet dort auch die Richtung wie z. B. Evangelisch oder Katholisch. Freikirchen unterscheiden sich von der Landeskirche dadurch, dass die dortigen Leute, aus einer freien Entscheidung zur Kirche gehen und den Glauben ausüben möchten. Während man bei der Landeskirche meist im Säuglingsalter getauft wird, und das Kind selbst die Entscheidung nicht getroffen hat. Sekten sind Organisationen die nach äußeren Schein oft an Gott glauben, oder auch an etwas anderes - oft haben sie die bibel, manche auch nicht. Der eigentliche Hintergrund bei Sekten ist, dass sie den Zweck verfolgen einen Nutzen durch dich zu ziehen, sei es von dir Geld verlangen oder etwas anderes. Sekten gehören also nicht zur Kirche oder Freikirche und werden in der Regel auch vom Staat verfolgt und verboten. Wenn du eine ("christliche") Sekte siehst, dann halte dich davon fern.

Für dich käme die Kirche oder die Freikirche in Frage (von anderen Organisationen ist mir übrigens nichts bekannt). Bei beiden kannst du ganz anonym hingehen. Du musst dich dort nicht namentlich anmelden oder einen Beitrag zahlen oder ähnliches.
Und dann möchte ich dir in diesem Zusammenhang eine gute Nachricht geben: Auch ohne eine Gemeinde kannst du zu Jesus Christus gehören. Das was für Jesus zählt, dass du dich für ihn entscheidest. An ihn glaubst. Das du ihm sein Leben gibst. Alles andere wie Gemeinde besuchen, Taufe, die Bibel studieren, usw. kommt nach und nach. Um Jesus anzugehören, musst du an ihn glauben. Das ist das wichtigste. Wie gibst du ihm dein Leben? Bete zu ihm, rede mit ihm, sag ihm das du ihm folgen willst.
Ich würde dir empfehlen eine Freikirche zu besuchen. Vielleicht in einer Stadt, wo dich keiner kennt, damit du erstmal nicht fürchten musst von anderen bekannten gesehen zu werden. Wenn du Hilfe dabei brauchst, sag bescheid. Bevor du in die Gemeinde gehst, ist es vielleicht Hilfreich wenn du den dortigen Pastor oder einen Zuständigen anrufst. Er hilft dir gerne weiter und hilft dir gerne bei deinen ersten Besuch. Warst du selbst denn schonmal in einer Kirche? Oder ist das völliges neuland für dich?

Ja du bist ein Sünder. Weißt du was? Ich bin auch einer. Und alle anderen auch! :-) Egal wie es in deinem Leben aussieht, wieviel Mist du gemacht hast oder das du noch Schwach bist. Mit Jesus Hilfe und seiner Führung kann und wird sich einiges Verändern. Wichtig ist, dass du deine Sünden vor Jesus bekennst und danach strebst nicht mehr zu sündigen. Auch ist es wichtig, dass du Jesus vertraust, besonders wenn sich in deinem Leben was verändert. Jesus vergibt dir den Mist den du gebaut hast, bitte ihn darum. Achte darauf, es aber jetzt nicht mehr zu machen. Du selbst hast es schon geschrieben, es braucht jede Menge Kraft und Mut. Und ich sage dir, es lohnt sich!! Bete für deine Eltern dass sie Verständnis haben. Bete für diejenigen, die du fürchtest. Bitte denn Herrn, dass er dir deine Sorgen abnimmt.
Er hat deine Gebete gehört. Wann und wie der Herr eingrifft in deinem Leben, dass bestimmt nur er. Sei Geduldig. Erforsche die Bibel solange. Begegne den Menschen mit Liebe. Achte die Gebote des Herrn. Der Herr hört deine Gebete. Sei ausdauernt bis er eingreift. Er wird es so machen, wie es für dich gut ist. Du musst nichts "falsch" gemacht haben, weil nichts passiert oder weil du dich noch nicht getraut hast. Manches braucht Zeit, und vielleicht ist die Zeit noch nicht da. Wenn sie da ist, denke ich, wirst du es spüren.

Wenn du Fragen hast, oder andere Anliegen, dann kannst du das gerne schreiben!

Liebe Grüße
fetarubil

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Re: Verzwickte Situation

Beitrag  Anonym am Sa 27 Jul 2013, 21:54

Okay, ich war vielleicht etwas Geizig mit Infos über mich.
Also mein Vater ist Moslem aber selber nicht strenggläubig. Trotzdem würde er einen Glaubensübertritt nicht gut aufnehmen, weil ihn das vor seinen Geschwistern schlecht aussehen lässt.
Außerdem ist mein Verhältnis zu ihm ohnehin recht angespannt, was wohl einigen falschen Entscheidungen, was das Studium angeht, geschuldet ist. Die Familie von seiner Seite sind alles Moslems, viele sehr gläubig.
Meine Mutter ist Deutsche. Sie ist nicht religiös aber mit ihr könnte ich wohl noch am ehesten darüber reden, dass ich christ werden möchte. Allerdings hat sie zur Zeit schon genug Sorgen am Hals, als dass ich sie damit noch belasten möchte. Meine Befürchtung ist, dass Sie die Leidtragende sein wird, wenn die Verwandtschaft väterlicherseits sich die Mäuler über den missratenen Sohn meines Vaters zerreißt. In der Familie ist sowieso ständig dicke Luft wegen verschiedener sachen und ich will nicht, dass sie komplett auseinander bricht.
Mein Freundeskreis besteht hauptsächlich aus Leuten, die mit Glauben nix anfangen können und aus Moslems. Die blocken bei Jesus alle gleich ab. Aber meine Freunde zu verlieren wäre für mich nicht so schlimm, wie meine Familie zu zerstören. Vielleicht eistieren diese Ganzen Probleme, die ich mir ausmale ja nur in mienem Kopf, aber sie reichen aus, um mir den Schaf zu rauben.
Theoretisch ist der Ausstieg aus dem Islam ein todeswürdiges Vergehen und wenn du der sohn eines Moslems bist, dann sind deine Kinder automatisch auch Moslems (wird immer über den Vater weitergegeben) also selbst wenn man nie den Islam Praktiziert hat, ist man trotzdem ein Islamaussteiger, wenn man sich zu einem anderen Glauben bekennt. Umgekehrt betrachtet, macht das meinen Vater auch gleich zu einem schlechten Menschen, weil er als Moslem seine Pflicht versäumt hat, mich zum Glauben zu erziehen. Was sein Ansehen in der Familie Beschädigt.
Für die Familie im kleinen (also meine Eltern und Geschwister) wäre das schon eine große Belastung, wenn sich die ganze Verwandschaft abfällig äußert, weil der einzige Sohn zu den Ungläubigen übergelaufen ist.

Ursprünglich wollte ich versuchen, ein richtiger Moslem zu werden. Allerdings kann ich kein Arabisch aber der Koran muss auf arabisch gelesen werden, sonst bringt es nichts. Und da fingen die Zweifel schon an. Was für ein Gott versteht deine Gebete nur, wenn du sie auf Arabisch machst? Gott ist doch Allmächtig. Er müsste also alle Sprachen kennen. Außerdem gibt es ungereimtheiten im Koran. So wird dort zum Beispiel behauptet, dass die Trinität der christen aus Gott, Jesus und Maria bestünde. Ein von Gott inspirierter Prophet hätte es besser wissen sollen.
Ich habe mir einige Youtube Videos angesehen, in denen die Sichtweisen des Islam erklärt wurden.da gab es einiges, was  vernünftig klang aber dann gab es wiederum dinge, die nicht dazu passten, die ein anderes Bild zeichneten.
Dann hab ich angefangen, mir videos über die Bibel anzusehen. einfach weil ich wissen wollte, wie die Christen denken und warum es immer diese Konflikte gibt. Dort ergaben die Dinge auf einmal einen Sinn. Viele Fragen die ich hatte, ließen sich auf einmal beantworten. Beispielsweise dass Jesus das ultimative Sühneopfer war, hatte ich vorher überhaupt nicht Verstanden.
Ich dachte immer, dass es nur um die Auferstehung geht.
Vor allem die Predigten von Pfarrer Wilhelm Busch haben mich sehr berührt. Und dann habe ich mir eine Bibel gekauft, um selber darin zu lesen. Das war vor etwa 2 monaten.
In dieser Zeit habe ich mir immer gewünscht, einmal Leute zu treffen, die etwas von der Bibel verstehen, um mit ihnen über die Bibel zu reden.
Naja, jetzt kann ich wenigstens online Fragen stellen.

Anonym
Gast


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Re: Verzwickte Situation

Beitrag  Christ am Sa 27 Jul 2013, 23:22

Ich wünsche dir von ganzem Herzen Gottes Segen. Du hast die beste und richtigste Entscheidung getroffen mit Jesus Christus das Geschenk der Gnade anzunehmen. Gottes Lamm.
Ich habe gern für dich gebetet.

Weißt du, dass es in einigen Städten auch Gemeinden ausländischer Christen gibt? Es gibt arabische, türkische und sogar iranische. Welche Nationalität hast du? Aus welchem Bundesland bist du?

Ich kann das gut verstehen, dass du deiner Familie erst einmal nichts sagen möchtest und würde dir raten, auf dein Herz zu hören. Ich habe hier einmal einen iranischen Christen getroffen, der war so voller Freude in seinem Glauben...ganz frei....und hat es über viele Jahre vorgezogen, seine Familie erstmal nicht zu informieren.

Gott wird dir den Weg ganz sicher zeigen.

Christ
Gast


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Hallo anonymer Gast

Beitrag  Christheute am Sa 27 Jul 2013, 23:31

Deine Situation ist wirklich ganz schön verzwickt, aber ich kann mir vorstellen das es noch viele Menschen in ähnlichen Situationen gibt.

Es ist schwierig wenn Menschen vrschiedener Kulturen und Glaubensrichtungen in einer Familie leben (und das hat gar nichts mit Vorurteilen zu tun), denn die Erziehung und die ganze Lebenseinstellung ist grundverschieden. Eine Familie ist von Gott gewollt und soll bewahrt werden, trotzdem müssen die einzelnen Familienmitglieder ihrem Gewissen folgen dürfen. Wenn das nicht der Fall ist kann eine Familie (leider) auseinander brechen. In diesem Fall kann Dir niemand die Entscheidung abnehmen.

Den Koran kenne ich nicht, deshalb kann ich ihn nicht beurteilen. Leider gibt es moderne Bibelübersetzungen, die nicht zu empfehlen sind.

Die Bibel ist das lebendige Wort Gottes. Das Christentum kennt auch nur einen Gott, bestehend aus Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist. Das ist kein Widerspruch, denn Jesus als Sohn Gottes wurde Mensch um uns zu erlösen, er ist unser Anwalt zu dem wir kommen dürfen und der für uns eintritt, wenn wir unsere Sünden bereuen. Er ist also unser "persönlicher" Gott. Der Heilige Geist gibt uns dieses Verständnis, wenn wir die Bibel unter Gebet lesen. Am Besten versteht man das, wenn man bedenkt, das der Mensch nach Gottes Bild erschaffen wurde und der Mensch besteht auch aus drei Teilen: nämlich Körper, Seele und Geist und ist doch nur ein Mensch.

Der Mensch ist auch ein soziales Wesen, deshalb braucht er auch Menschen die seinen Glauben teilen. Das geht schlecht ganz ohne Organisation. Weil es so viele christliche Kirchen, Freikirchen und Glaubensgemeinschaften gibt hilft nur die Bibel bei der Suche nach der "richtigen" Kirche oder Glaubensgemeinschaft. Hier hilft nur die Bibel unter Gebet zu studieren und den Heiligen Geist darum zu bitten, den richtigen Weg zu zeigen. Auch hier können Menschen helfen, aber letztlich ist die eigene Erkenntnis aufgrund des Wortes Gottes richtig.

Ich wünsche Dir Gottes Beistand bei der Lösung Deines Problems.

Gruß Eli

Christheute
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Re: Verzwickte Situation

Beitrag  Anonym am So 28 Jul 2013, 14:59

@Christ
Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass du für mich gebetet hast.

@Eli
Man muss kein Rassist sein, um zu verstehen, dass zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen einfach Unterschiede sind. Andere Mentalität, Andere Kleidung, anderes Essen, und Andere Ideale und Masstäbe. Da kommt es zwangsläufig zu Missverständnissen und es ist wichtig geduld zu bewahren. Das sind garkeine Vorurteile und jeder der etwas anderes behauptet, hat keine Ahnung, wovon er redet. Sogar menschen aus der gleichen Kultur und mit Ähnlichem Denken haben Meinungsverschiedenheiten. Solche kulturellen Unterschiede sind dann wie ein Multiplikator.

Was die Bibel Angeht habe ich mir eine Schlachter 2000 zugelegt. Die ist von der Sprache her verständlich und soll trotzdem sehr nah am Urtext sein. Ich habe auch über die zwei Urtexttypen gelesen, die es gibt, und dass die authentische Version wohl der Textus Rceptus sein soll. Ich habe mich also bereits im Vorfeld gründlich informiert.

Ich hatte am Anfang viele Videos der Siebten Tags Adventisten gesehen allerdings war mir Ihre Prophetin Ellen G.White nicht ganz geheuer. Gott hat uns die Bibel gegeben. Das sollte doch ausreichen. Außerdem bin ich in der Bibel auf einige Aussagen von Jesus und Paulus gestoßen, die die Sonderlehren der Adventisten in meinen Augen wiederlegen.
Letztendlich bin ich nun auf der suche nach einer Kleinen gemeinde, die keiner Staatskirche oder Organisation angehört, sondern die sich nur auf die Bibel verlässt und nicht in Dogmen und menschgemachten Traditionen gefangen ist. Jesus hat doch selber gesagt, dass dann, wenn 2 oder 3 in seinem Namen versammelt sind, er mitten unter ihnen ist.
Ich stelle mir vor, dass es in der Urgemeinde in etwa so war, dass dort die Leute auf Augenhöhe mit einander Diskutiert haben, wie dieses und jenes zu verstehen ist. Genau das Suche ich auch!

Auf jeden fall danke für eure Antworten.
und Herzliche Grüße

Anonym
Gast


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Hallo Gast

Beitrag  Christheute am So 28 Jul 2013, 23:10

@Anonym
Ja auch Menschen aus gleichen Kulturen haben Meinungsverschiedenheiten und kulturelle Unterschiede verstärken vorhandene Mißverständnisse noch. Aber nach dem was Du geschrieben hast bin ich davon überzeugt, das der Heilige Geist an Dir wirkt und Dir die nötige Geduld und die Sensibilität gibt, die Du in Deiner Situation benötigst.

Die Schlachterbibel ist wirklich sehr gut und nahe an Urtext. Die Bibel allein reicht auch aus um das Wesen Gottes zu verstehen und zu wissen was Gott uns Menschen zu sagen hat. Es gibt allerdings Texte und Textabschnitte die schwer zu verstehen sind und da ist christliche Literatur sehr hilfreich, aber wie Du erkannt hast, diese Literatur muß mit dem Wort Gottes übereinstimmen.

Jesus ist mitten unter 2 oder 3 Menschen, die sich in seinem Namen versammeln, aber es ist natürlich leichter mit mehr Menschen seine Überzeugungen teilen zu können. Ich wünsche Dir das Du eine kleine Gemeinde auf biblischem Fundament findest in der Du Dich geborgen fühlst und die Deinen Glauben mit Dir teilt.

Gottes Segen und Gruß
Eli

Christheute
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Re: Verzwickte Situation

Beitrag  Harald am Mi 31 Jul 2013, 00:38

Hallo anonymer Gast,
du schreibst sehr ehrlich (zumindest liest es sich so) und ich denke, das ist ein guter Weg.
Darf ich dich fragen, ob Du Jesus als deinen Herrn und Heiland angenommen hast? Durch den Heiligen Geist erkennen wir, dass wir Erlösung brauchen, dass wir Sünder sind und vor Gott niemals bestehen können durch unsere eigene Leistung oder Werke. Vor der Auferstehung war die Kreuzigung, Ehe wir aus Gnade mit bzw. in Jesus neues Leben bekommen, geht der Weg von dir und mir zum Kreuz auf Golgatha.
Aber auch wenn man als Christ lebt, überwindet man nicht automatisch alle Versuchung. Buße wird uns weiterhin täglich abverlangt, naja freiwillig, ich erkenne mehr und mehr dass ich leider noch manchmal meinem Willen nachgebe oder hintenrum schlecht Rede oder auch nur denke.
Es ist ein Wachstumsprozeß, ein Same wird auch nicht über Nacht eine schöne Blume.

Mein Weg zu Jesus zurück fing auch an über Videos der STA, aber auch mir war schnell klar, dass ich an der Bibel allein Orientierung wollte. Inzwischen bin ich in einer Brüdergemeinde. Ich weiß von meinem Freund, dass es Gemeinden gibt, wo sich türkische Christen oder arabische Christen treffen. http://www.orientdienst.de/download/ gibt es einiges Infomaterial und sicher könntest Du dort auch Fragen stellen, Hilfe bekommen, vielleicht auch bzgl. einer Gemeinde.

Mein Pc ist kaputt und drum schreibe ich ansich auch Grad nicht ganz so gerne.
Oft suchen wir Hilfe bei den Menschen Ehe wir zu Jesus gehen, dabei sollte immer unser erster Weg hin zu Jesus sein.

Ja oft brauchen wir aber auch unsere Geschwister...
Ich bete gerne für dich

Gruß Harald

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Re: Verzwickte Situation

Beitrag  Anonym am Mi 31 Jul 2013, 20:21

Hallo Harald,
Ich finde diese Frage am Anfang ist für mich noch sehr schwierig zu beantworten.
Ich weiß, dass Der Herr Jesus Christus der einzige Weg ins Reich Gottes ist und dass ein Mensch ohne das Opfer Jesu Christi anzunehmen nicht vor Gott bestehen kann.
Ich weiß, dass ich auf keinen Fall in die Hölle gehen möchte und dass die einzige möglichkeit, dort nicht hinzugehen, ehrliche und aufrichtige Buße zu tun und sein Leben in Seine Hände zu legen.

Trotzdem gerate ich immer wieder in Situationen, wo ich mich frage, ob meine Buße gerade wirklich Ehrlich war, oder ob ich mir, wie ich das schon oft im Leben getan habe, einfach ein paar reumütige Worte aus den Fingern gesaugt habe und dabei einen bekümmerten Gesichtsausdruck gemacht habe.
Ich hatte, seit ich den Kontakt zu Gott gesucht habe, ein Paar Wenige Momente, wo ich meine Ganze Schlechtigkeit begriffen habe und Gott alles gesagt habe. Das war eine sehr intensive Erfahrung.
Danach war ich total fertig aber hatte auch ein befreites gefühl.
Leider gelingt mir das nur sehr sehr selten und das macht mich traurig, denn ich weiß, dass nur so echte Buße funktioniert.

Aber auch mein Glaube ist noch schwach.
Ich bete täglich zu Gott im namen Jesu Christi, aber beim Kleinsten wirken des Herrn schaue ich ungläubig dort hin und kann es kaum fassen, dass ich wirklich erhört wurde.
Ich zweifele nicht daran, dass Gott Allmächtig ist und dass er alles kann, wenn er will.
Aber ich zweifele immer wieder an mir und meinem eigenen Glauben.
Ich bin froh, dass ich schon so weit gekommen bin aber ich denke momentan trete ich auf der Stelle.
Das schlimme ist, dass ich schon im Internet eine Kleine Gemeinde entdeckt habe, die sagen, dass sie einfach nur Christen sind, ca 100 Personen.
Aber ich hab schiss dort Kontakt aufzunehmen.
Ich hab angst vor zurückweisung oder, dass mich meine Familie für einen Spinner hält oder was weiß ich wovor! Ich kann es nicht einmal genau sagen, woran es letztendlich liegt.
So betrachtet denke ich, dass ich Jesus noch nicht als meinen Heiland angenommen haben KANN, sonst würde ich mich nicht wie ein feiges Wiesel hinter dem PC verstecken.

Anonym
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Re: Verzwickte Situation

Beitrag  Christ am Do 01 Aug 2013, 14:42

Hallo lieber Gast im Forum und Christ...Kind Gottes,

ich bin hier eher nur noch Mitleser, aber habe mir Gedanken über deine Frage gemacht , da es mir ähnlich ging, dass nach einer ersten großen und gefühls- und auch tränenreichen Buße dann später meistens nur ein einsichtiges Bekenntnis (1. Joh. 1,9) der folgenden Sünden kam ohne die seelische Erschütterung wie einst.

Hier die Antwort von einem Stefan S. dazu:

ich würde sagen, dass die Bekehrung und die damit verbundene Erkenntnis, bisher ein gottverlassener Sünder gewesen zu sein, ein wirklich erschütternder und einschneidender Punkt im Leben eines Menschen ist.

Jede weitere Sündenerkenntnis, wie Du sie beschreibst, geschieht unter dem Wissen, dass Gott gnädig ist und dass ER vergibt.


Ich hoffe, dir hilft das auch weiter. Ich bin für heute froh, dass ich nun durch deine Frage eine Antwort gefunden habe.

viele grüße von heidi


Christ
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Der erste Schritt

Beitrag  Apologet am Sa 03 Aug 2013, 02:21

Lieber anonyme Besucher dieses Forums!

Ich gratuliere dir von Herzen, denn ich bin fest davon überzeugt, daß der Heilige Geist bereits tüchtig in dir "arbeitet". Und ich freue mich aufrichtig mit dir, denn der Weg, auf dem wir als Christen gehen - egal, ob wir neu dabei sind oder "alte Hasen"- ist oftmals von Zweifel und Rückschlägen gepflastert, aber wichtig und entscheidend ist nur eines: Das es der Weg Jesu Christi ist! Freue dich, ja, freue dich allewege, denn wenn du dich selbst erkannt hast als verlorenen Sünder vor Gott, so wird der Sohn Gottes, wird JESUS CHRISTUS nicht fernbleiben; und der Heiland der Welt wird dich nicht abweisen, sondern dich mit liebenden Armen aufnehmen als eines seiner in ihm geborgenen Schafe!

Glaube und vertraue nur, so wird dir alles zum Besten dienen!

Alles Gute und Gottes gütigen Segen und Beistand.
-Apologet-

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Re: Verzwickte Situation

Beitrag  Anonym am Di 06 Aug 2013, 23:46

Vielen Dank euch Allen, dass Ihr mir Mut gemacht habt.
Heute habe ich mir ein Herz gefasst und habe eine Email an die Kleine Gemeinde Geschrieben, die ich im Internet entdeckt hatte, in der ich meine Situation kurz geschidert habe.
Jetzt heißt es Abwarten aber der Erste Schritt ist gemacht.

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Re: Verzwickte Situation

Beitrag  fetarubil am Di 06 Aug 2013, 23:58

Hört sich super an! Hab nur weiter Mut! Ich bete für dich. Erzähl uns wie es sich entwickelt :-)

Liebe Grüße
Fetarubil

P.S. Bin gerade im Chat wenn du magst


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Re: Verzwickte Situation

Beitrag  Harald am Mi 07 Aug 2013, 00:35

Hallo,

es ist soooo wichtig, eine (kleine) Gemeinde vorort zu haben, also Geschwister, um gemeinsam Gott zu loben, zu ehren, in der Bibel lesen, das Mahl des Herrn zu feiern, seinen Geschwistern zu dienen, und und und.

Aus eigener Erfahrung weiß ich aber auch, dass es manchmal zu wenig Gelegenheit gibt, um mit jemand über Fragen und Probleme zu reden. Oder man traut sich nicht sofort.
Wie auch immer, manches kann man "einfacher" in so einem Forum schreiben, fragen, ehe man sich dann vielleicht auch einem Bruder vorort öffnet.

Vertraue auf den Herrn, ER wird dich führen.
viele Grüße
harald

PS: der Chat geht nur für Mitglieder.

Harald
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Re: Verzwickte Situation

Beitrag  Anonym am So 11 Aug 2013, 22:54

Hmmm.., hab bis jetzt noch keine Antwort auf die Email bekommen.
Sieht so aus, als wollten die niemanden in ihrer Gemeinde haben, der so heißt, wie der Prophet der Moslems.

Naja, muss ich halt weitersuchen.
Schade!

Anonym
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Re: Verzwickte Situation

Beitrag  fetarubil am Fr 16 Aug 2013, 18:26

Hey,

das heißt nichts, wenn noch niemand geantwortet hat. Vielleicht sind die Mails noch gar nicht abgerufen worden. Versuch es einfach noch einmal. Alternativ ruf dort einfach mal an. Ist vielleicht einfacher und geht schneller. Vielleicht findest du auf der Webseite dort einen Ansprechpartner mit Telefonnr. Sag ihm das du seine Gemeinde im Internet gefunden hast und das du sie gerne besuchen würdest, dass du neu im Glauben bist usw. Dann ist der erste Schritt gemacht.
Am Anfang ist man oft noch gehemmt und stellt es sich viel schlimmer vor als es ist. Wenn du erstmal mit jemanden gesprochen hast und das erste mal dort warst, ist es viel einfacher!

Ich kenne auch Gemeinden, in denen auch Muslime Willkommen sind und auch regelmäßig kommen. Prinzipiell sollte sowas keine Rolle spielen. Versuch es einfach noch einmal!

Liebe Grüße
fetarubil

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Verzwickte Situation

Beitrag  Gast am Fr 23 Aug 2013, 16:11

Hallo,

ich bewundere Deinen Mut. Dein Zeugnis hat mir viel Mut und Kraft für meine vergleichsweise milde Situation gegeben.
Bei mir lehnen nur mir liebe Menschen Gott absolut ab.

Ich kann Dir nachfühlen. Ich weiß von ähnlichen Situationen von befreundeten holländischen Juden, die Christus annahmen.

Ich möchte Dir Mut machen. Gott hat Dich bei Deinem Namen gerufen. Sprich mit Jesus wie mit einem Freund,
schütte Dein Herz vor IHM aus. ER kennt es sowieso, genau wie Deine Situation.

Du bist IHM wichtig.

Wenn Du mal Zeit hast, möchte ich den ganzen Psalm 139 mit Dir teilen. Lass Dir Zeit dabei.

In so mancher dunklen Stunde hat mir das schon geholfen.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und nehme "die verzwickte Situation" mit ins Gebet. Das gibt dann auch mir wieder Kraft.

Gottes Segen
Thomas
(JQ672)

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Re: Verzwickte Situation

Beitrag  anonym am Fr 30 Aug 2013, 12:53

Hallo zusammen,
Nochmal vielen Dank, dass ihr mir mut macht.
Leider hatte ich die Letzten Wochen über sehr viel um die Ohren und konnte mich nicht weiter um die Suche kümmern.
Allerdings habe ich mittlerweile eine Antwort bekommen und man hat mich zum Gottesdienst eingeladen. Das musste ich zwar verschieben, weil ich nicht zuhause bin aber für die nächste Woche ist das schon fest eingeplant.
Es geht also bald weiter Smile
Ich halte euch dann auf dem Laufenden.
Schöne Grüße

anonym
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Re: Verzwickte Situation

Beitrag  fetarubil am Sa 31 Aug 2013, 19:44

Wie spannend bounce  :-)

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