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Der Weg zur Reinheit

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Der Weg zur Reinheit

Beitrag  Harald am Fr 27 Sep 2013, 22:05

Hallo,
 
ein hehrer Titel für einen Beitrag, dem ich dann vermutlich auch nicht gerecht werden kann.
"Gerecht" sein ist für uns vermutlich genauso unerreichbar hier auf der Erde in diesem Leben, wie diese "Reinheit" gänzlich zu erlangen, die vor Gott gilt.
 
Gleichzeitig weiß ich um diese Worte der Bibel:
Johannes 15:3: schrieb: Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
oder aus dem AT, das wir auch auf uns übertragen dürfen
Jesaja 43:1: schrieb: Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!
 
Diese Woche begleitet mich ein Bibelvers, den man wie alle diese wöchentlichen Merkverse, auswendig lernen sollte. Es ist kein berühmter Bibelvers, und sicher gibt es hundert weitere, die ähnliches aussagen, die einem klar machen, wo man steht, wie man leben sollte, was Gott von einem möchte, was der Wille Gottes ist.
 
Und gleichzeitig erlebe ich, wie ich scheitere, trotz Gebet und ernstgemeinten Vorsätzen. Dieser Merkvers diese Woche ist von 1. Könige 18:21 (mal schaun ob ich es noch richtig wusste ...)
1. Könige (Elia): schrieb:Wie lange hinket ihr nach beiden Seiten? Ist der HERR Gott, so folget ihm nach,
Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? WENN der HERR wirklich GOTT ist, WENN der HERR wirklich DER ist, DER ALLES erschaffen hat, DER ALLES in SEINER Hand hält, DER über ALLEM thront und vor DEM sich mal jedes Knie beugen muss ... WENN also DER wirklich Gott ist, warum will ich dann immer noch eigene Wege gehen, nicht auf IHN hören, IHM nicht immer glauben und vertrauen???
 
Wir können nicht Gott dienen und dem Mammon (oder dem, das uns eben in Beschlag nimmt, wegzieht von Gott). Jedem ist das bewusst, dass es nicht gelingen kann. Gott ist zudem ein eifernder Gott, ER wird uns nicht teilen mit Götzen etc. Wir können nicht unser fleischliches Leben so angenehm und selbstbestimmt wie möglich weiter leben und gleichzeitig denken, Gott wird schon zufrieden sein. Da wäre sowieso die Frage: Ist denn das was ich will, mir wünsche, erträume, vorstelle wirklich angenehmer als das, was Gott für mich bereit hält?
 
Diesen Weg zur Reinheit würde jeder gerne gehen. Jeder wäre froh, wenn es dafür eine Landkarte gäbe, auf der dieser Weg eingezeichnet wäre. Problematisch würde es dann, wenn sich der Weg nicht als ein ebener, schattiger, gut asphaltierter Spazierweg herausstellte, ja wenn sich gar herausstellte, dass dieser Weg mir viel Zeit und Kraft abverlangt, es durchaus unterwegs stärkere Regengüsse geben könnte, oder Strecken in sengender Hitze zu meistern wären, ich Durst leiden könnte, Blasen an den Füßen bekommen und mit meiner Kraft an meine Grenzen käme und darüber hinaus.
 
Letztlich erscheint mir dieser Weg zur Reinheit nicht weniger als unser Lebensweg zu sein.
Gut, wenn wir diesen Lebensweg mit dem Herrn gehen, wenn wir wissen, dass ER uns niemals alleine lässt. Und gut ist, wenn wir WISSEN ...
Johannes 14:6: schrieb: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg ...
Niemand geringeres als Jesus IST doch genau dieser Weg. Da fällt mir ein altes Lied ein:
Text: Henry Burton 1873 / Theodor Kübler 1880 - Melodie: Philip Paul Bliss 1873 schrieb:
Blicke nur auf Jesus, Seele, eil ihm zu
 
1)  Blicke nur auf Jesus, Seele, eil ihm zu!
Der für dich gelitten, gibt dir Fried und Ruh.
Er trug deine Schmerzen, alle deine Schuld.
Blicke nur auf Jesus, traue seiner Huld!

2)  Blicke nur auf Jesus mitten in dem Streit!
Wird der Kampf auch heißer, Hilfe ist bereit.
Ist der Feind gleich mächtig, deine Kraft nur klein,
blicke nur auf Jesus, sein Sieg ist auch dein!

3)  Blicke nur auf Jesus, wenn der Himmel hell!
Oft, wenn alles ruhig, kommt Versuchung schnell.
Erdenfreuden schwinden wie des Tages Licht.
Blicke nur auf Jesus, er entweichet nicht!

4)  Blicke nur auf Jesus bei der Arbeit Last!
Denn zu seinen Füßen findst du süße Rast.
Horch, er ruft so gnädig: „Alles ist bereit!"
Blicke nur auf Jesus, folg ihm allezeit!

5)  Einst wird's herrlich klingen dort im Himmelssaal;
dann wirst du mitsingen bei dem Hochzeitsmahl.
Doch bei allem Glänze, der dort ist bereit,
blicke nur auf Jesus, bis in Ewigkeit!
Wie gehe ich also diesen Weg der Reinheit, wie halte ich Kurs, was tue ich, wenn mein "ich" stärker war, wenn ich versagt habe?
Nun, die erste und wichtigste Antwort steht hier oben: "Blicke nur auf Jesus". Weiter möchte ich noch folgende Verse nennen:
Johannes schrieb:Johannes 9:31:
Wir wissen, dass Gott nicht auf Sünder hört; sondern wenn jemand gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, den hört er.
1. Johannes 1:9:
wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
Und da möchte ich dann zum Schluss noch eine Passage aus dem Buch: Pardon, ich bin Christ von C.S. Lewis zitieren:
“Wir können allerdings sicher sein, dass vollkommene Keuschheit [d.h. Enthaltsamkeit] - wie vollkommene Liebe – durch keine rein menschliche Anstrengung zu erreichen ist. Wir müssen Gott um Hilfe bitten. Und wenn wir das getan haben, kann es uns lange Zeit so scheinen, als erhielten wir diese Hilfe nicht oder als erhielten wir weniger, als wir brauchen. Aber das darf uns nicht entmutigen. Es gilt, nach jedem Versagen um Vergebung zu bitten, sich aufzuraffen und es nochmals zu versuchen. Oft will uns Gott zunächst nicht zu der Tugend selbst verhelfen, sondern er will uns die Kraft geben, nicht aufzugeben. [...] Wir erkennen einerseits, dass wir uns nicht einmal in unseren besten Momenten auf uns selbst verlassen können; andererseits sehen wir, dass wir auch in den schlimmsten Momenten nicht zu verzweifeln brauchen; denn unser Versagen ist vergeben. Verhängnisvoll wäre es nur, uns mit der Unvollkommenheit zufriedenzugeben.”
Als Wasserstandsmeldung sei angefügt, dass ich manchmal schon an dem Punkt war, wo ich dachte, wieso hat mich Jesus "ausgewählt" oder errettet, wo ich IHM so viel Unehre und Leid bereite (mir dadurch auch)? Aber wie C.S. Lewis schreibt, so ist es: Unser Versagen IST vergeben! DAS ist das Unglaubliche daran, dass wir Gott nicht zu viel werden, egal was wir tun, denn Jesus hat dafür die Strafe auf SICH genommen.

so weit mal für den Moment.
 
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Rein und Unrein

Beitrag  fetarubil am Sa 28 Sep 2013, 07:31

Hallo Harald,
 
nur ganz kurz:
 
Was unrein ist und rein, bzw. wie man Rein wird, dazu gibt es umfangreiche Regeln. Besonders auch bei den Speisevorschriften. Wer, wie, warum, woher sie kommen ist nicht eindeutig klar. Ein Großteil scheinen Menschen selbst gemacht zu haben?!
 
Zum Thema Rein-werden und Rein-bleiben gibt es tatsächlich einen Weg. Als ich den Weg der Reinheit vor Gott suchte, bin ich auf folgende Verse gestoßen:
 
Markus 7, 22 schrieb:
1 Eines Tages kamen Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu Jesus.
2-3 Dabei entdeckten sie, dass einige seiner Jünger die jüdischen Speisevorschriften nicht beachteten. Die Pharisäer und alle Juden essen nämlich erst, wenn sie sich die Hände sorgfältig gewaschen haben, so wie es den Überlieferungen ihrer Gesetzeslehrer entspricht.
4 Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie erst, nachdem sie sich nach bestimmten Vorschriften gewaschen haben. Es gibt noch viele solcher Vorschriften, die sie streng beachten, zum Beispiel bei der Reinigung von Trinkbechern, Krügen und Töpfen.
5 Deshalb also fragten die Pharisäer und Schriftgelehrten Jesus: "Warum beachten deine Jünger unsere alten Vorschriften nicht und essen mit ungewaschenen Händen?"
6 Jesus antwortete: "Wie Recht hat Jesaja, wenn er von euch Heuchlern schreibt: 'Diese Leute ehren Gott mit den Lippen, aber mit dem Herzen sind sie nicht dabei.
7 Ihr Gottesdienst ist wertlos, weil sie ihre menschlichen Gesetze als Gebote Gottes ausgeben.'1
8-9 Ja, ihr beachtet Gottes Gebote nicht, sondern ersetzt sie durch eure Vorschriften! Dabei geht ihr sehr geschickt vor.
10 So hat euch Mose das Gebot gegeben: 'Ehre deinen Vater und deine Mutter!' Und: 'Wer seinen Vater oder seine Mutter verflucht, der soll sterben!'2
11 Ihr aber behauptet: Wenn jemand seinen hilfsbedürftigen Eltern erklärt: 'Ich kann euch nicht helfen, weil ich mein Vermögen dem Tempel vermacht habe', dann hat er nicht gegen Gottes Gebot verstoßen.
12 In Wirklichkeit habt ihr damit aber nur erreicht, dass niemand mehr seinem Vater oder seiner Mutter helfen kann.
13 Ihr setzt also durch eure Vorschriften das Gebot Gottes außer Kraft. Und das ist nur ein Beispiel für viele."
14 Dann rief Jesus die Menschenmenge zu sich. "Hört, was ich euch sage, und begreift doch:
15 Nicht, was ein Mensch zu sich nimmt, macht ihn unrein, sondern das, was er von sich gibt.
16 Denkt genau darüber nach, was ich euch gesagt habe, und richtet euch danach!3"
17 Danach ging Jesus in ein Haus und war mit seinen Jüngern allein. Hier fragten sie ihn, was er mit dieser Rede gemeint hatte.
18 "Selbst ihr habt es immer noch nicht begriffen?", erwiderte Jesus. "Wisst ihr nicht, dass alles, was ein Mensch zu sich nimmt, ihn nicht verunreinigen kann?
19 Denn was ihr esst, geht nicht in euer Herz hinein; es kommt in den Magen und wird dann wieder ausgeschieden." Damit wollte Jesus sagen, dass im Grunde jede Nahrung rein ist.
20 Und er fügte noch hinzu: "Was aus dem Inneren des Menschen kommt, das lässt ihn unrein werden.
21 Denn aus dem Inneren, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken wie: Unzucht, Diebstahl, Mord,
22 Ehebruch, Habsucht, Bosheit, Betrügerei, ausschweifendes Leben, Neid, Verleumdung, Überheblichkeit und Unbesonnenheit.
23 Das kommt von innen heraus, und das macht die Menschen vor Gott unrein.
"
 
 
Nicht also die Rituale machen uns rein, sie können uns nur dabei helfen! Was uns Unrein macht, dass sind die bösen Gedanken!
 
Was nennt Jesus da für Folgen? Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habsucht,... Ich meine, doch sowas schonmal in den Geboten gelesen zu haben...
 
Wenn wir es nun schaffen rein zu werden (oder zu bleiben), d. h. keine bösen Gedanken zu haben, schaffen wir es in nahezu einem Rutsch alle Gebote einzuhalten.
Wie schaffen wir es keine bösen Gedanken zu haben? Und da scheint es ein Problem zu geben, das wir meistens nicht schaffen. Wir sollten hier einen Weg finden. Jeder für sich, wie er es am besten schaffen kann.
 
Ein Weg ist, Gott zu lieben und ein großer Glaube an ihn. Ein anderer ist, es mithilfe der Rituale zu versuchen. Jedenfalls sollte man alles daran setzen.
 
Und erst wer das geschafft hat, das darf sich wirklich glücklich nennen.
 
 
 
Mir hat der Vers, damals sehr viel gegeben. Und ich möchte es jeden Empfehlen, einmal eine Woche lang, bewusst darauf zu achten. Es gibt auch noch ähnliche und weitere Verse die oben genanntes ausführen und bekräftigen.
Nicht das, was ich aufnehme macht unrein, sondern das was ich von mir gebe entscheidet über die Reinheit.
Achtet eine Woche darauf, was ihr sagt, überprüft es, überlegt vorher was ihr sagt. Dann werdet ihr eure Gedanken und Motive festellen, könnt sie korrigieren. Wenn es fehlschlägt, dann korrigiert es. Und eines ist ganz wichtig, bittet Gott um Hilfe... Bittet ihn um Gnade wenn es an einen Tag nicht so oft geklappt hat. Es erfordert etwas Disziplin. Aber ich verspreche, dann wird sich etwas verändern!
 
Lg
Fetarubil


Zuletzt von Harald am Mo 30 Sep 2013, 02:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Vers 21 "Unzucht" eingefügt, das automatisch zensiert war wegen einer neueren Übersetzung dieses Wortes)

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Re: Der Weg zur Reinheit

Beitrag  Günter am So 29 Sep 2013, 21:42

2. Tim. 3,16:
Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,


Markus 7, 22 schrieb:
21 Denn aus dem Inneren, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken wie: \"zensiert\" Zügellosigkeit, Diebstahl, Mord,"
........Autsch!


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Der Weg zur Reinheit

Beitrag  Harald am Mi 02 Okt 2013, 01:25

Hallo,
 
danke für den Hinweis bzgl. der Zensur (siehe dazu mein Edit im Beitrag vorher - nicht jede Bibelübersetzung/-übertragung ist dann noch uneingeschränkt Gottes Wort, aber das nur am Rande; sicher kann man über eine generelle Zensur diskutieren). Dann wieder zurück zum Thema.
Epheser 3:20-21: schrieb:Dem aber, der weit mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, 21 IHM sei die Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen.
Dieser Vers und speziell die ersten Worte im 21. Vers haben mich doch beeindruckt, besonders deswegen, weil in der Erklärung der Studienbibel folgendes dazu steht:
MacArthur Studienbibel schrieb:Nur wenn Gottes Kinder ein solch hochgradiges Glaubensleben führen, wird Christus mit der Ehre verehrt werden, die IHM von Seiner Gemeinde gebührt
Dieses hochgradige Glaubensleben wird eben in den Versen zuvor ausgeführt. Darüber kann man dann schon diskutieren. Mir machte das aber jedenfalls schlagartig deutlich, dass ich Gott und Jesus nicht wirklich ehre, wenn ich sündige (egal ob in Gedanken, Worten und/oder Taten). Ich bete auch öfter, dass Gott die Ehre gehört etc., und meine das dann auch aufrichtig. Aber wo ist dann die Ehre Gottes, in solchen Momenten? Gott ist aber gnädig, barmherzig, treu und gerecht ...
1. Johannes 1:9:
wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit.
Vielleicht hilft es mir und euch, wenn wir uns daran erinnern, dass unser Bestreben darin liegt, in allem Gott zu gefallen und die Ehre zu geben.
Galater 5:24:
Welche aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden.
Auch das ist ein Bibelvers, der uns/mir viel abverlangt. Wir müssen unser Fleisch kreuzigen, dürfen nicht lau, lasch werden im Umgang mit Sünden, sie nicht bagatellisieren oder uns einreden, dass andere ggf. ja schlimmeres machen oder was auch immer es da für Versuche geben könnte. DAS war schon bei Adam und Eva so, dass Adam die Schuld auf Eva schob, und Eva dann sagte, dass die Schlange sie doch verführt hat. Jeder schiebt die Schuld auf den anderen - doch wir wissen es eigentlich genau, wenn wir gesündigt haben, zumindest in den meisten Fällen.
 
Wir müssen Buße tun, nicht die Schuld bei anderen suchen. Oder noch besser, vorher daran denken, ob ich dieses Wort nun sagen muss, ob ich grad "nur" aus Wut was Schlechtes sagen möchte. Generell ist es sinniger, solchen Situationen möglichst aus dem Weg zu gehen, die mich zur Sünde verführen könnten. Besser mit Jesus über das reden und IHM das sagen, womit man Mühe hat.
Daran erinnert mich auch das Wort von Jesus, wo er sagte, dass es besser ist, man reißt ein Auge aus oder einen Arm, anstatt mit allen Gliedern in der Hölle zu landen. Besser ich mache einen Bund mit meinen Augen und mit meinen Händen und mit meinen Ohren, und bitte Jesus, dass ER mir die Kraft gibt durch den Heiligen Geist, rein zu bleiben, IHM treu zu bleiben, nahe bei IHM zu bleiben, in Gedanken, Worten und Taten. Und das genügt dann, wenn ich das von Jesus täglich neu für diesen einen Tag erbitte.
 
Grüße Harald

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Re: Der Weg zur Reinheit

Beitrag  Ralf-Peter am Fr 23 Jan 2015, 22:06

Hallo,

ich möchte dieses Thema nochmal hochholen, weil mich vor allem die letzten Sätze die Harald schrieb, dass wir Buße tun müssen und nicht die Schuld bei anderen suchen, sehr zu denken gaben.

Mir ist in den letzten Tagen dazu eingefallen, dass es echte Buße und "weltliche Buße" (so will ich es einmal nennen) gibt.

Beides sieht zum Anfang erst einmal gleich aus. Buße ist eine innere Zerknirschung und eine gewissen Reuebereitschaft.
Aber auch hier kommt es auf die innere Motivation an.

Wenn ich nur die Strafe fürchte und deswegen eine bußfertige Reue zeigen, so wird die Buße kein langfristige Veränderung bringen.
Tue ich aber echte Buße, so wird das mein Leben verändern - es wird in mir einen festen Willen und eine große Kraft erzeugen, die Sünde, über die ich Buße getan habe, nicht mehr zu tun.

Und wir als Christen haben ja gerade einen großen Grund, wirklich wahre Buße zu tun - der Grund heißt GNADE.
Wenn ich auf die Gnade Jesu in meiner Buße vertraue - so wird mir diese Gnade zur Kraft, die Sünde zu lassen. Ich denke, dass wir viele gewohnheitsmäßige Sünden deswegen nicht so schnell ablegen können, weil wir uns selbst mehr vertrauen als Jesu Gnade.

LG
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Re: Der Weg zur Reinheit

Beitrag  Gast am Sa 24 Jan 2015, 10:33

Lieber Ralf-Peter,

da hast Du vollkommen Recht!

Weißt Du, bei mir war das so, ich habe mich mit 13 Jahren für Jesus entschieden, doch die Gnade Gottes erlebte ich 37 Jahre später.

Da hat Gott mich gezogen, aus lauter Liebe!

Gnade ist ein Geschenk, welches wir durch den Heiligen Geist empfangen dürfen.
Wenn Du mich fragst, warum erst so lange danach? Gott weiß den genauen Zeitpunkt!

Einen gesegneten Sonntag!
Beate

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Re: Der Weg zur Reinheit

Beitrag  Eliah am Sa 24 Jan 2015, 16:27

Hallo Fetarubil,

Ein Weg ist, Gott zu lieben und ein großer Glaube an ihn. Ein anderer ist, es mithilfe der Rituale zu versuchen. Jedenfalls sollte man alles daran setzen.

Und erst wer das geschafft hat, das darf sich wirklich glücklich nennen.  

der Herr und Erlöser Jesus sprach von Glauben der so groß wie ein Senfkorn sei.
Rituale sind gut, solange sie biblisch sind, wenn sie eine Orientierun geben. Sobald sie leere Hülsen und leere Formen werden, sind sie wertlos, es sei denn sie werden mit Geist gefüllt.
In der Bergpredigt etwa, aber auch anderswo sagt er wer glücklich ist. Lies mal die Evangelien durch, du wirst staunen wo überall.

Und Jesus spricht von sich als dem alleinigen Weg. Der alleinigen Wahrheit und dem alleinigen Leben.

Man kann und sollte DIES annehmen, muss man aber klar nicht, was traurig wäre.

Wir brauchen nichts zu schaffen, das uns erlösen könnte,-  das macht er und hat es auch vollkommen geschafft, als er am Ende schrie:
                                     ((((((((((((  "Es   I S T   vollbracht" ))))))))))))

Die Gnade sei mit allen!

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Re: Der Weg zur Reinheit

Beitrag  Heidi am Sa 24 Jan 2015, 17:04

Die Frage war ja zum "Weg zur Reinheit". Reingewaschen wurden wir ja schon durch den Glauben an Jesus, dass wir durch Sein Blut Vergebung der Sünden haben.

Heute hörte ich eine Predigt, die mich doch ziemlich persönlich angesprochen hat. Es ging darum, dass wir manchmal wissen, dass wir vor Gott etwas falsch machen. Das können die unterschiedlichsten Dinge sein.

Und dann sagt man oft: "Ja, ja Gott, ich weiß, dass das falsch ist, ABER ......!" - und tut es trotzdem.

Warum das so ist, weiß ich nicht.


Heidi
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Re: Der Weg zur Reinheit

Beitrag  Eliah am Sa 24 Jan 2015, 17:17

hehe, hallo Heidi, ja das nennt sich "Eigensinnigkeit" - genau das was Gott nicht will.

Und ja, schon klar, das wir in Christus schon gerettet und rein sind, ich schrieb an Fatarubil, da ich dies ihren Zeilen so klar nicht entnehmen konnte, drum hab ichs gesagt Wink


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Re: Der Weg zur Reinheit

Beitrag  Gast am Sa 24 Jan 2015, 17:19

Dieses ABER sollte es aber bei uns nicht mehr geben!

Unser Wille sollte sich dem Willen Gottes unterordnen.

Doch dies geschieht wachstümlich!

LG
beate

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Re: Der Weg zur Reinheit

Beitrag  Gast am Sa 24 Jan 2015, 17:19

Unser Wünschen sollte sein: Immer mehr von Dir immer mehr!!

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