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Gute Bibel?

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Gute Bibel?

Beitrag  fetarubil am Fr 14 Feb 2014, 07:36

Hallo,

in letzter Zeit wird mir gesagt, dass ich eine nicht-so-gute Bibel verwende. Und das doch die Luther Bibel die beste sei. Nun bin ich etwas ins Grübeln gekommen ob da was dran ist. Irgendwie habe ich doch ein schlechtes Gewissen bekommen.

Bin dann auf den alten Beitrag hier gestoßen [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und auch Googel spukte mir zum Thema einiges aus. Die ganzen Theologischen Erklärungen mit den Fach-Begriffen, Fremdwörter habe ich aber nicht wirklich verstanden. Auch die Kritiken verschiedener Übersetzungen und Nutzen die jede Ausgabe haben soll, brachten mich nicht weiter. Und bin nun eher verwirrter als vorher.

Am liebsten lese ich die Einheitsübersetzung, weil sie für mich verständlich ist und im Vorwort auch steht dass sie für Schulen und Kirche offiziell zugelassen ist (deswegen kann sie ja nicht so "falsch" sein, dachte ich). Als Zweitbibel greife ich dann auf die HfA zurück, diese scheint mir etwas leichter verständlich. Fahre mit den beiden aber ganz gut. Als Drittbibel nehme ich dann die Lutherbibel her. Wenn ich auch nur sehr selten darin lese. Von der Sprache ist sie irgendwie anders als die beiden anderen und ich muss mich erst geistig Umstellen um sie dann verstehen zu können. Für die Schnelle aber, kann ich sie nicht verwenden weil ich es sonst nicht verstehe. Es gab sogar mal eine Zeit, dass die Luther mich so abgeschreckt hat weil ich sie nicht verstanden habe, dass ich dann gar keine Bibel mehr lesen wollte.

Brauche ich nun ein schlechtes Gewissen haben? Muss ich nun umlernen, auf die Luther Bibel? Oder braucht man denn wirklich eine Studienbibel (ist auch sehr beliebt sowas zu haben)? Muss ich mich nun Neuorientieren? Ich bin teils verwirrt und denke mir aber dann wieder, es ist nichts falsches wenn ich die oben genannten lese und es ist besser ich lasse mir da nicht rein reden.
Es ist so, dass ich mir eine Studienbibel nicht leisten kann und ich möchte auch nicht so ein schweres Buch herumtragen. Denn für mich zählen, neben der Übersetzung, auch noch Preis, Schriftgröße, Gewicht und Größe eine Rolle. Ehrlich gesagt, möchte ich aber meine "Arbeitsbibel" die Einheitsübersetzung und HfA aber nicht austauschen müssen...

Teilweise habe ich den Eindruck, das jede Gesellschaft ihre eigene Bibel hat. Die begabten und Intelligenten haben eine Studienbibel. Die sich für besonders gläubig halten, müssen eine Luther haben. Und dann eher für arme Leute mit niedrigen Bildungsstand, dürfen dann auch die Einheitsübersetzung oder Hfa haben. Auch wenn ich diese ganzen Theologischen Wörter nicht verstehe, möchte ich auch nicht so abgestempelt werden. Teilweise habe ich dann überhaupt keine Lust mehr, über den Glauben zu reden. Muss man denn alles so auseinanderflettern? Reicht es denn nicht (mehr) aus, mit seiner Bibel und seinem Glauben, einfach nur den Glauben auszuleben? ...

Kann mir da jemand weiterhelfen?!

Liebe Grüße,
Fetarubil

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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Harald am Sa 15 Feb 2014, 23:10

Hallo,

in dem anderen Thread schrieb Günter ja, dass seiner Meinung nach vermutlich 99% des Textes schon gut wiedergegeben wird.
Trotzdem erscheint es eben eine "katholische" Bibel zu sein und das was Günter weiter schrieb
Günter schrieb:weichen unzulässig vom Urtext ab, um bestimmte Sonderlehren zu legitimieren und bringen bei der Bibelarbeit falsche Ergebnisse
... fand ich auch so im Internet (ich selbst habe keine Einheitsübersetzung und möchte ehrlich gesagt auch keine, und auch keine Versvergleichsstudien oder Kommentarstudien anstellen, dazu fehlt mir die Zeit und Energie). Jedenfalls findet man schon kritische Aussagen ...
Bei Amazon z.b. kann man einen Blick in die Einheitsübersetzung werfen. Allgemein werden die Apokryphen nicht zum inspirierten Wort gezählt. Die kath. Kirche stützt wohl aber viele ihrer Lehren gerade auf diese Bücher, weshalb sie wohl in der kath. Bibel aufgenommen wurden. Auch die Kommentare zum Bibeltext sind m.E. fragwürdig, z.b. in der Erklärung zu Vers 2, 4b -24 wird "erklärt":
"Der Mensch scheint noch vor den Pflanzen und Tieren erschaffen zu sein und wird so als Haupt der Schöpfung herausgehoben ... Dadurch dass der letzte Pentateuchüberarbeiter so verschiedene Schöpfungsdarstellungen miteinander verbindet, zeigt er, dass es ihm nicht auf die naturwissenschaftlichen Gegebenheiten, sondern auf die religiösen Aussagen der beiden Texte ankommt.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
eben durch anklicken des Bildes kann man einen Blick ins Buch werfen.

Ich hatte vor einigen Jahren eine Studienbibel mit kleinen Fehlern kaufen können in einer Buchhandlung, für 20 Euro. Die gibt es wohl nicht mehr. Bei [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] zum Beispiel findet man auch Studienbibeln recht günstig. Wenngleich man nicht unbedingt eine Studienbibel braucht. Ich habe sie mir damals gekauft, einfach um etwas mehr Hintergrund und Verständnis zu bekommen - genial wäre, wenn jeder ein, zwei Jahre auf eine Bibelschule könnte, aber das geht nun auch nicht. Meiner Meinung nach hat das nichts mit "Arm" oder "Dumm" zu tun, welche Bibel man liest, ich bin weder besonders gescheit noch besonders reich. Ich möchte halt viel lernen und verstehen von der Bibel und möglichst auch Zusammenhänge sehen und verstehen, aber da merke ich, was ich alles nicht weiß. Darum beispielsweise gehe ich auch zur Bibelstunde in der Gemeinde oder zu Bibel-Konferenzen, wenn es sich ergibt, um zu lernen.

In dem anderen Thread hatte ich damals auch eine günstige Bibel empfohlen, die es immer noch gibt, für 1,90 €, z.B. hier:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Da ich von dieser Ausgabe einige grad zum Verteilen habe, könnte ich dir auch eine davon zusenden. Wenn du Interesse dran hast, dann melde dich einfach.

Zusammenfassend ist mir einfach wichtig (trotz all meiner Schwäche und vielem, was ich noch lernen muss), dass ich möglichst dem aus dem Weg gehe, was mich auf einen falschen Weg bringen könnte. Das gilt auch für die Bibelausgabe.

Christen denken eigentlich nicht so, dass es hier eine Hierarchie gäbe je nach Bibelausgabe, und wenn doch, haben die (oder ich dann) ein Problem und sollten Buße darüber tun. Wir sollen für keinen Bruder zu einem Ärgernis werden.

Grüße harald

Harald
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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Günter am So 16 Feb 2014, 11:28

Hallo Fetarubil,

ergänzend zu den Ausführungen von Harald habe ich hier noch einige Anmerkungen:

fetarubil schrieb:
Brauche ich nun ein schlechtes Gewissen haben?
Muss ich nun umlernen, auf die Luther Bibel?
Oder braucht man denn wirklich eine Studienbibel (ist auch sehr beliebt sowas zu haben)?
Muss ich mich nun Neuorientieren?

Zunächst einmal treffe ich folgende Feststellungen:

Hoffnung für alle (HfA) → OK
Lutherübersetzung → OK

Das ist ja schon mal gut.

Nun zu Deiner geliebten Einheitsübersetzung:

Hier habe ich mal „Material“ zur Einheitsübersetzung zusammengetragen:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Wenn Du die Einheitsübersetzung weiterhin nutzen willst, solltest Du Dir das mal in Ruhe durchlesen. Mein Vorschlag: Markier mal die folgenden Bücher im Inhaltsverzeichnis Deiner Einheitsübersetzung und im Text:

Tobit,
Judit,
1. und 2. Makkabäer,
Weisheit,
Jesus Sirach
Baruch

Damit werden folgende katholische Lehren begründet, die von allen anderen Kirchen abgelehnt werden:

- Erlösung ist ohne Jesus und göttliche Vergebung möglich (Weisheit 10,2)
- der Zweck heiligt die Mittel (Judit 12,10 - 13,10)
- abergläubische Praktiken sind erlaubt (Tobias 6,7-
- durch gute Werke wird man errettet (Tobias 12,9)
- Geld aus Sühnopfer auch für Tote (2.Makk 12,43+45)
- Gebet für die Verstorbenen ist gut und heilsam (2.Makk 12,44)
- Fegefeuer (?)

In der Lutherbibel sind das im Wesentlichen die so genannten Apokryphen, zu denen außerdem noch einzelne Kapitel anderer Bücher (z.B. Daniel 13-14) zählen.

»Das sind Bücher, so der Heiligen Schrift nicht gleich gehalten, und doch nützlich und gut zu lesen sind.« Mit diesen Worten kennzeichnete Martin Luther eine Reihe von Schriften, die im Inhaltsverzeichnis seiner Bibel zwar genannt, aber nicht zum Kanon gehören, im Druck deutlich abgesetzt und nicht mitgezählt wurden.

Die Einheitsübersetzung kannst Du also auch weiterhin lesen. Du solltest Dir bei den oben genannten Texten nur darüber im Klaren sein, dass diese Texte zumindest sehr umstritten sind.

Der Unterschied zwischen der Einheitsübersetzung und der Lutherübersetzung mit Apogryphen liegt etwas vereinfacht dargestellt darin, dass diese umstrittenen Texte in der Lutherbibel im Gegensatz zur Einheitsübersetzung explizit als apokryph (und damit als nicht zur Bibel gehörig) gekennzeichnet sind.


Für die MacArthur-Studienbibel gibt es einen kostenlosen Download-Link mit je einer pdf-Datei je Buch:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Die Darstellung entspricht exakt der gedruckten Ausgabe. Gesamtgröße ca. 40 MB


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter



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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Heidi am So 16 Feb 2014, 21:29

Lieber fetarubil,

ist doch schön, wenn du mit der Einheitsübersetzung und Hoffnung für alle gut klar kommst.

Die HFA ist für mich auch noch immer eine der liebsten Übertragungen - ich bin damals ausgerechnet durch ein Apokryphenbuch (Jesus Sirach) interessiert worden weiterzulesen in der Bibel. Damals dachte ich, da das Buch was mit Jesus hieß, wird es wohl das Beste sein, womit ich in der Bibel anfange.
Komisch....ich weiß heute gar nicht mehr, wieso ich überhaupt damals eine Einheitsübersetzung hatte.
Dann fand ich auf dem Trödel die HfA und später bekam ich noch die Luther.
Eigentlich so eine 3-er Kombil wie du sie hast.

Verschenken tu ich am liebsten immer noch die HfA, nur wo ich weiß, dass einer nicht allein gelassen wird mit der Bibel, gebe ich gern eine Luther Bibel ab.

Alles gut,was du machst, lass dich nicht so schnell verunsichern.

Günters Apokrypheneinwand kannst du ja mal zur Kenntnis nehmen - wenn du dich noch weiter in die Bibel vertiefst.

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"die unverfälschte milch" vgl. Hebräerbrief - sollte wirklich unverfälscht sein!

Beitrag  Eliah am So 12 Jul 2015, 17:34

 Günters Apokrypheneinwand kannst du ja mal zur Kenntnis nehmen

nun, ich lese dies grade und komme nicht umhin, mich zu wundern^^ "zur Kentnis nehmen", solch eine gute Ausarbeitung?
nur zur Kentnis nehmen, wie einen unwichtigen Satz den wer sagte?

und die HFA verteilen, - also da bitte ich jeden das vor Gott zu überdenken. Das ist als ob wer nach dem Wasser des Lebens sucht und er erhält nur "sehr ausgelegte Übertragungen", die ggf. sogar in die falsche Richtung weisen und die unsägliche rK-Lehre ggf. sogar stützen würden! - o o O Arrow
Eine üble und stinkige geborstene Zisterne anbieten, wo doch "nebenan" frisches klares Gebirgsquellwasser vorrätig wäre? wozu?

sorry muss man das verstehen?  Rolling Eyes

hoffe du, Feta_ hast inzwischen ne brauchbare gute Übersetzung, hoffe ich mal dringend.
Und vorsorglich gegen einen Einwand, das wer vllt. die schwere Kost noch nicht verdauen könnte:

--> Das Wort Gottes ist so geschrieben, das es JEDER verstehen kann, der es verstehen soll! Zur Not oder nenne es "Liebe" kannst dir ja Zeit nehmen MIT demjenigen Anfänger ein paar mal ne Bibelstunde zu machen und zu lesen.
Ein verwaschenes T-Skirt bietet man ja auch niemandem an. So auch mit dem Wort: es ist so wie es urtümlich und ursprünglich gesagt wurde am besten und am "frischesten" und "erquickendsten" - DAS sollte wirlich klar sein!
SEIN wort ist das beste, nicht unsere stümperhaften Versuche was zu erklären oder zu regeln  (!!)

Was bei "menschlichen Vernünfteleien" herauskommt, sieht man ja etwa bei den Flussbegradigungen, die die Meinschen in ihrer "Weisheit" getan haben = alles nur verschlimmert. Oder beim Strassenbau = alles wird neu aber nichts wirklich besser meist. Sogar dieselben gerade eben erst wieder geteerten Bereiche werden kurz drauf wieder aufgerissen = das ist die Weisheit der Welt und die Torheit der Predigt, wie Paulus ironisch lästerte über die Welt. Ihre Übersetzungen sind genauso.

Ausnahme sind die Ü der,- wie soll man sie nennen? - "erleuchteten" Geschwister, die wirklich wissen was sie da übersetzen und entsprechend sorgsam und bibelfundiert mit Ehrfurcht und Bewusstsein ihrer Verantwortung mit viel ernsthaftem Gebet da dran gegangen sind. Aus Stuttgart sind die jedenfalls nicht und DIE Bibelgesellschaft ist auch nicht das was man meinen würde, aus o.G. Gründen und wie man offenkundig sieht!

Shalom Geschwister!
Eliah

(und sorry wenn ich heut mal die Zeit gefunden habe bischen im Forum zu stöbern, und etwas mehr zu schreiben: ist es nicht "der Tag d. Herrn" heute?)

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Gute Bibel?

Beitrag  Heidi am Sa 26 Sep 2015, 20:29

Ende September 2015 soll es eine revidierte Fassung der Hoffnung für alle - Bibel (Übertragung) geben.

Da ich mit meiner alten HfA zufrieden bin, wenn ich mal einen Text in Luther oder anderen Übersetzungen nicht verstehe, muss ich die neue Fassung nicht haben...vielleicht aber doch mal irgendwann.

Hier noch der Link:
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viele grüße
heidi

Heidi
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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Eliah am So 27 Sep 2015, 10:44

Also mir ist kein Grund bekannt, eine verwaschene Ü zu verwenden oder zu empfehlen. Allein die Liebe zum Wort - was kein Buchstabe ist, den es pharisäerisch zu erfüllen gäbe, sondern Liebe zu ihm (nebenbei mal angemerkt!)... Allein die Liebe zu seinem Wort treibt mich sanft die nur bestmögliche Ü zu verwenden, die am nähesten an sein Wort, die Wahrheit ran kommt.
Und wenn ich wem ne Bibel schenke, sollte ich auch die Zeit bekommen demjenigen beim Verstehen zu helfen, tät ich mal sagen.
Aber... klar kann man dies anders sehen, es als tötenden Buchstaben hingegen einzuordnen, sehe ich jedoch nicht, vielmehr der Wille auch Täter zu sein, nicht nur Hörer allein und dafür die genaue Ü zu haben Wink

Das Wort ist scharf, schärfer als ein zweischneidiges Schwert, wie es heißt, ... wenn man ihm durch Umschreibungen oder weich spülen die Schärfe nimmt verbiegt man es vlt. sogar oder "verändert" es.- Dies sollte der ehrfürchtige Schüler Jesu nicht tun meine ich.

Was die Anfänger betrifft, ich meine, wenn der Geist Gottes wirklich zieht, wird der Schüler anfangen zu forschen und zu fragen, so er lebendig ist.
Und selbst wenn er wie wir alle nicht sofort alles versteht (Was wie gesagt nichts ungewöhnliches ist, da das Background noch fehlt etwa), dann kann er fragen oder selbst nachforschen und suchen. Das ist heut via Web ja wohl wirklich ultraleicht gemacht, etwa via Bibelserver! Wink
Insofern kann ich nur sehr schwer verstehen warum man eine HFA oder GNÜ oder so was kauft, denn auch der Geist verweigert sich nicht, wenn man die Wahrheit sucht, das wäre ja ein Wiederspruch, selbst wenn wer etwa Lernbehindert wäre - und man kann ja Hilfestellung geben, wie wir ja auch sollen.

- my 2 cents -

Eliah

Edit: was das im Geiste arm sein betrifft, so sehe ich es durchaus so, wie es in einer guten Ü geschrieben steht, --> lassen wir es so stehen wie es geschrieben steht! Etwas hineinzuinterpretieren ist dünnes Eis und im obigen Falle schon deutlich neben der Schrift (!) Es hieße ja fast, das man wie eine Großkirche auch meint, mit Askese oder Armut "das Himmelreich" ererben könne...was unhaltbar wäre. (vgl. etwa Eph.2]
Aber dies ist wiederum gut, das dies hier geschrieben wurde, denn es bestätigt nur meine Ansicht, das die Bibel-Ü gar nicht genau genug sein kann, sonst kommt alles mögliche bei raus! (bis hin zu Irrlehren)

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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Heidi am So 27 Sep 2015, 13:06

Wir können unsere gegenteiligen Meinungen über die HfA doch einfach so stehen lassen. Das würde mich jetzt mal erfreuen. Ich verschenke sie weiter dort, wo ich es für gut halte.
Aber ich habe auch den Wunsch von einem Agnostiker erfüllt, der gerne eine Elberfelder Bibel wollte - und hab sie besorgt.

Du hast übrigens Recht, dass wir mit der Bibel auch unsere Zeit verschenken sollten. Das wäre das OPTIMUM! Der Elberfelder-Adressat hoffe ich, kommt nächste Woche nochmal in unseren öff. Bibelkreis, in den er sich "verirrt" hatte. Bitte betet dafür, dass er nochmal kommt.

heidi

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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Günter am So 27 Sep 2015, 19:44


Jammern über die fehlende Urtextnähe der HfA ist für mich jammern auf hohem Niveau.


PS:
Da meine Zeit begrenzt ist und wir viel größere Probleme haben, mit denen ich mich beschäftigen möchte, stelle ich dieses Thema mal ganz nach hinten und werde mich wegen anderer Prioritäten vermutlich zu meinen Lebzeiten nicht mehr intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen.

Günter
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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Eliah am Mo 28 Sep 2015, 11:47

Naja, Günter, denke es ist nicht unerheblich: ob ich ...

a) "irgendwie glaube das es Gott gibt", bzw. "Jesus vertraue" (ohne ihm zu folgen) und:
b) ihm nachfolge wie Abraham, der nicht AN Gott glaubte, sondern IHM glaubte und tat... Vgl. Hebräer, die Glaubenshelden, denn auch die Dämonen glauben das es einen Gott gibt und werden nicht errettet. (vgl. "Täter d. Wortes", in Jakobus)

Was den Luthertext angeht, dann aber bitte den aus dem Mittelalter, unverfälscht. Aber jeder wie er meint. Ich denk nur man sollte nicht verurteilen, geringschätzen, wenn wer den möglichst genauen Text sucht, aus Liebe zu seinem unverfälschten Wort (vgl. die "unverfälschte Milch" Hebräerbrief)

und das ist auch nicht als "rum jammern" gedacht gewesen, sondern nach meinem Befinden einer dringenden Erwähnung wert gewesen, die ich vllt. ein mal zu oft wiederholt habe, aber angemessen fand als Anregung. Keineswegs ein Jammern, nein. Wink
Und was die "Prioritäten" betrifft, so steht nach der persönlichen Beziehung zum Vater und Jesus als sofort nächtstes das unverfälschte Wort auf der Liste ganz oben, denn nur auf dieses können wir bauen, nur ER selbst ist das Fundament, der Eckstein, die unverfälschte Milch usw. [!!] Wenns hier schon nicht passt wie wird dann wohl der ganze "Bau" werden? --> = hier entstehen Sekten.
Entgegen mancher die da so am Sonntag von ner hohen Kanzel runterpredigen, sage ich das man das Wort durchaus genau beim Wort nehmen sollte und muss! Absolut! Sein Wort zu lieben und zu halten, ist essentiell! Jesus geht sogar soweit, was sein Wort /Gesetz/Gebote betrifft, das sich der als Liebender ausweist, der es tut. Auch sein Bruder Jakobus sagt genau so was!

Shalom Geschwister!

Eliah
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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Günter am Mo 28 Sep 2015, 21:18


Hallo Eliah,

ich habe gerade einen Artikel gelesen, in dem eine Frau beschreibt, wie sie vor den selbstverschuldeten Trümmern ihres Lebens stand und wie Gottes Wort (hier speziell verschiedene Propheten aus dem AT) sie durch diese Lebenskriese hindurch getragen hat und sie immer noch trägt. Das richtige Leben halt. Das meine ich, wenn ich von anderen Prioritäten schreibe. Da war keine Rede davon, welche Bibelausgabe sie denn nun zuvor gelesen hatte. Ich könnte mir da mindestens eine Handvoll Übersetzungen vorstellen, die ihr das Wort Gottes gewinnbringend gebracht haben, die HfA gehört auch dazu (auch wenn mir andere Übersetzungen lieber sind).

Eliah schrieb:Ich denk nur man sollte nicht verurteilen,  geringschätzen, wenn wer den möglichst genauen Text sucht, aus Liebe zu seinem unverfälschten Wort .....

Das tue ich ja durchaus nicht. Ich habe mich über einige Jahre mit den verschiedenen Übersetzungen auseinandergesetzt, viele Vergleiche durchgeführt und mir eine Meinung gebildet, die ich jetzt mal bewusst für mich behalte, weil mich sonst die Zeit für Grundsatzdiskussionen von anderen Dingen abhält, die ich hier und heute für wichtiger halte. Trotzdem habe ich deine Beiträge durchaus mit Interesse gelesen, zumindest so lange, wie noch wirklich Informationen transportiert wurden.

Ich finde es auch in Ordnung, dass das Thema eines deiner Steckenpferde ist. Aber du solltest auch Verständnis dafür haben, dass andere eben auch andere Steckenpferde haben. Deine Meinung hast du ausreichend rübergebracht und sie ist angekommen. Damit sollte es doch mal gut sein.

Heidi schrieb:Wir können unsere gegenteiligen Meinungen über die HfA doch einfach so stehen lassen.

Dem schließe ich mich an.

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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Heidi am Sa 03 Okt 2015, 21:09

Günter schrieb:
Ich habe mich über einige Jahre mit den verschiedenen Übersetzungen auseinandergesetzt, viele Vergleiche durchgeführt und mir eine Meinung gebildet, die ich jetzt mal bewusst für mich behalte,

Lieber Günter,
kannst du trotzdem mal schreiben, bei welcher Lieblingsbibel DU nun hängen geblieben bist?
Ich bin sicher, das könnte ich in deinen früheren Beiträgen selber rausfinden....ist es Mc Arthur? aber leichter ist es so zu fragen, zumal ich im Moment vieeeel um die Ohren hab.

Meine Lieblingsbibel ist und bleibt wohl Luther 1984, diese wo die Querverweise direkt unter dem Text sind und nicht als Fußnote. Leider wird diese Bibel ja nicht mehr aufgelegt, aber ich habe mich noch eingedeckt gehabt...zum Glück.

Der "Elberfelder-Agnostiker ist übrigens nicht mehr wieder gekommen, jetzt hab ich die Bibel umsonst gekauft....oder auch nicht, mal sehen, Gott findet vielleicht auf Seine Weise noch einen Abnehmer.

heidi

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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Günter am So 04 Okt 2015, 10:26


Heidi schrieb:
Lieber Günter,
kannst du trotzdem mal schreiben, bei welcher Lieblingsbibel DU nun hängen geblieben bist?

Hallo Heidi,

ich nutze im wesentlichen zwei Bibeln:

Die Luther Übersetzung 1984 (als Lesebibel, wegen der Sprache)
Die Lutherbibel kenne ich schon vom Konfirmandenunterricht und der Wortlaut hat sich so tief eingeprägt, dass er immer noch präsent ist. Wenn ich nach einer bestimmten Bibelstelle mit einem Begriff in der (PC-) Bibel suche, nutze ich deshalb vorzugsweise die Lutherbibel.

Elberfelder Übersetzung 2006 (vorwiegend als Zweitbibel für die Bibelarbeit wegen der Genauigkeit der Übersetzung und den alternativen Lesarten in den Fußnoten.)


Dazu nutze ich darüber hinaus hauptsächlich zwei Studienbibeln, die beide am Text orientiert sind und sich nicht der Bibelkritik verschrieben haben:

MacArthur Studienbibel mit der Schlachter 2000 Übersetzung. So hat sich die Schlachter 2000 bei mir als Drittbibel etabliert.

Elberfelder Bibel mit Erklärungen

Günter
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Gute Bibel?

Beitrag  Eliah am So 04 Okt 2015, 11:33

Hallo Ihr Lieben!

...nun aber bitte nicht verwechseln:
Bibelkritik ist nicht was ich tue, oder schreibe, denn Bibelkritik bezweifelt den Wahrheitsgehalt der Bibel und kritisiert diese als schlichtes Buch, das zudem ungenau und widersprüchlich ist.

ich hingegen freue mich über einen möglichst genauen und Ursprungs-nahen Text,- DAS sollte bitte nicht verwechselt werden, und ich schreibe dies nur als Anmerkung, damit es niemand verwechselt. - Bitte unterscheiden! Very Happy

In Wahrheit ist die Bibel erhaben jedweden Zweifels, sein Wort ist vollkommen, 7x geläutert am Eingang zur Erde und es wird nicht ein Jota davon hinfallen, aber durchaus ggf. stellenweise oder Wortwahlweise bewusst oder unbewusst, teils aus Unkenntnis [mE] falsch übersetzt werden, wodurch tw. sogar verschiedene "Fehl-" Lehren entstehen und entstanden sind, wie wir doch alle wissen, nicht? Wink

Die drei oben aufgeführten Bibeln ergänzen sich prächtig = gute Wahl Günter!

schönen Sonntag ihr Lieben!

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Textus Receptus

Beitrag  Neben der Spur am Mo 12 Okt 2015, 23:52

Hallo Ihr Lieben,

in der letzten Zeit war ich in der Welt da draußen (Außerhalb des Internet Very Happy ) ziemlich beansprucht, und bin es eigentlich noch immer.
Aber ich hab zwischendurch schon paarmal wieder reingeschaut nur irgendwie bin ich nicht zum Schreiben gekommen...
Aber irgendwie hab ich auch die Diskussionen hier auch vermisst, und darum steig ich jetzt hier mal in das Thema mit ein, und breche auch gleich mal eine Lanze für den Textus Receptus.

Ich bin nämlich auch schon mal auf das Thema gestoßen und hab mir darüber meine eigene Meinung gebildet.
Ich selber lese eigentlich fast nur die Schlachter 2000, und die habe ich mir damals bereits gekauft, weil ich von Anfang an eine möglichst wortgetreue Übersetzung haben wollte, die trotzdem Verständlich geschrieben ist.
Im Hauskreis benutzen wir oft mehrere Übersetzungen Nebeneinander und Der Älteste bei dem der HK Stattfindet, schwört dabei auf die alte Elberfelder Übersetzung.
Was mir persönlich dabei aufgefallen ist, ist dass ich mit der altertümlicheren Sprache der alten Elberfelder eigentlich keine Probleme habe, aber dass gerade das Göttliche an Jesus Christus in der Schlachter 2000 noch viel deutlicher und glanzvoller zur Geltung gebracht wird.
Was aber die neueren Übersetzungen auf Basis des Nestle- Aland Grundtextes (zu denen auch die 1984er Luther Bibel und die revidierte Elberfelder von 1985 gehört) angeht, muss ich sagen, dass ich dort eher skeptisch bin. Es gibt einiges Material im Internet, was sich mit der Thematik auseinandersetzt, aber am eindrucksvollsten finde ich den Direkten Vergleich der Stellen, die sich in TR und NA am deutlichsten unterscheiden.
Dort fällt auf, dass im NA text oft Dinge weggelassen werden, die Die die Grundlagen unseres Glaubens sehr eindeutig belegen.
Hierzu hat Rudolf Ebertshäuser eine Gegenüberstellung der Bibelstellen gemacht, die sich inhaltlich in den Beiden Grundtexten unterscheiden. Die Unterschiede sin teils haarsträubend, und die Gegenüberstellung fällt eindeutig zugunsten des Textus Receptus aus, während im Nestle-Aland Text manchmal sogar den Anschein hat, dass eine Art Werkeglaube durchschimmert.
Allerdings sollte man nicht außer Acht lassen, dass Rudolf Ebertshäuser mit an der Schlachter 2000 Übersetzung gewirkt hat. Ob er bei dieser Gegenüberstellung  "cherrypicking" betrieben hat, kann ich leider nicht beurteilen, da ich bisher nicht so viele Vergleichsmöglichkeiten hatte, aber seine Gegenüberstellung zeichnet definitiv ein interessantes Bild und auch in anderen Artikeln zu dem Thema kann er seine Meinung mit guten Argumenten untermauern. Aber seht am Besten selbst:  http://www.das-wort-der-wahrheit.de/downloads/file.php?object_file=B4-Liste-300-A4-2.pdf  (Ich hoffe das ist OK wenn ich den Link zu seinem PDF auf seiner Website poste...)

Ich möchte hier auch niemanden angreifen. Ich denke Gott kann jede Übersetzung benutzen, um einen Menschen zum Glauben zu führen, aber empfehlen würde ich eher eine Übersetzung auf Basis des TR, insbesondere wenn man schon ein gewisses Grundverständnis hat. Selbst die alte Elberfelder ist eigentlich nicht so schwierig zu lesen und ich kann nur jeden ermutigen, sich eine Wortgerteue Übersetzung zuzulegen. Das hat auch nichts mit Buchstabenklauberei zu tun aber so lernen wir unser Schwert besser zu führen und die Angriffe des Feindes besser abzuwehren.

Viele Grüße
Hakim

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Textus Rezeptus: die Urtextnahe Mehrheitsleseart wurde zunehmend ausgebotet und bewusst vermieden von den "Kirchen" (!)

Beitrag  Eliah am Di 13 Okt 2015, 10:44

genau SO ist es, Danke Hakim!

Du hast mit besseren Worten genau das angesprochen was ich sagte, aber iwie nicht damit rüberkam, wie es scheint!
Genau so ist es!
Ich hatte auch die alte Elb., also die unrevidierte, aber allein das Verhunzen d. Namens wiederte mich an, denn nieman von den Jüngern oder im AT hat jemals Jehova gesagt, das ist schlicht komplett falsch.

Wer die Schlachter, die rev. Elb. und die Züricher hat, und vllt. noch die alte Luther hat hier gutes Vergleichsmaterial.
Im Zweifelsfall jedoch, wo es auf 1 Wort genau ankommt, würde ich aber auch der Schlachter den Vorzug geben, da hier mehr TR eingeflossen zu sein scheint!
Vllt. werd ich mir noch die Hückenswagener Elb zulegen, die ja  neu übersetzt ist, bzw. nochmal revidiert ist.
Aus der Hüfte hab ich mal so eben aber keine Ahnung, ob und wieviel TR da eingeflossen ist, weis das wer?
Und eine gute Schlachter werd ich mir auch noch mal hertun.

*Prima*

LG
Eliah

Vllt. können wir ja nochmal zusammenfassend herauskristallisieren welche Ü nun Textus Rezeptus-nah übersetzt wurden, so als Resu`meè?

Und das die Nestle Alant Ü nicht besonders gut sind und die dt. Bibelstiftung, hat sich auch noch nicht so richtig herumgesprochen, bzw. ist auch noch nicht recht angekommen, (übrigens, nochmal: sogar die Novum Testamentum Grace von NA und die InterlinarÜ AT /NT von NA !!!)
= und das sind die meisten BÜ hier, bzw. die meisten handelsüblichen Bibeln sind nicht wortgetreu somit!!

Da braucht man sich dann nicht wundern, wenn die tollsten Lehren bei rüber kommen und  man etwa die dt. Bibelanstalt eigentlich komplett vergessen kann, was ursprungsnahe Texte und Bibeln betrifft! - DAS allein wäre eigentlich ein SKANDAL! - aber keiner schreit auf)
Die privilegierte Württembergische Bibelgesellschaft wechselte beim Druck des griechischen Neuen Testaments von Ausgaben des Textus receptus an der Wende zum 20. Jahrhundert zu der ersten Ausgabe von Eberhard Nestle, die auf einem Vergleich der Textausgaben von von Tischendorf, Westcott und Hort sowie Richard Francis Weymouth beruhte. Sie erschien 1898.[4] Die Britische und Ausländische Bibelgesellschaft wechselte 1904 zum Text der dritten Auflage Nestles und machte sie zudem zur Textgrundlage für ihre Bibelübersetzungen in andere Sprachen.[5] Der Textus receptus war damit auch in den preiswerten Handausgaben für den allgemeinen Gebrauch abgelöst.
Quelle: wikipedia
Ausnahmen sind die Schlachter-Bibel in der Version 2000, die nicht von der Deutschen Bibelgesellschaft vertriebene Luther-Revision von 1998 (Neues Testament) und das von Herbert Jantzen*² übersetzte Neue Testament von 2007,
Wenn ich nun ein "verschwörungstehoretiker" wäre, tät ich klar sagen, das die großen Bibelgesellschaften nur die Bibeln vertreiben, die ihrer (Fehl-) Lehre am nähesten kommen, wie man ja auch an den "römischen" Bibeln von außen betrachtet gut nachvollziehen und beobachten könnte.
Das sage ich natürlich zurückhaltender Weise nicht, aber ein "Geschmäckle" /oder klar gesagt: "Negativer Beigeschmack" bleibt schon bei der Sache oder?

Anmerkung: Kurt Alant war evanglisch kirchentreuer Theologe, das könnte mE. erklären warum er so und nicht anders "geneigt" war zu übersetzen. Klar kommt einer Institution natürlich so eine ihr entsprechende Haltung sehr entgegen, kritischere Ü hingegen werden von vorn herein gar nicht vertrieben.(!)
Eberhard Nestle war ebenso evg. Theologe und Orientalist.
Insgesamt will ich diese "Fehler" nicht zu sehr betonen oder ihnen übermächtig viel Interesse opfern, doch ein bischen Klarheit und Unterscheidung etwa zur ungläubigen Bibelkritik einerseits und ein Votum für Grundtextnahe Ü andererseits will und möchte ich schon nochmal gesetzt haben.


hier etwa: ---> gibts alle Bibeln günstig zu beziehen:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] <-- Schlachter 2000 ab 1,50€

bei ihm wäre ich jedoch vorsichtig. Er hat tw. Fragwürdige Lehre, wer nicht absolut Sattelfest ist sollte mE. den nicht mit heranziehen

mein Fazit, ähnlich Günter und Hakim:
1x Schlachter 2000 Ü
1x Elberf. Ü revidiert - hier vllt. die Hückeswagener ref. Ü. wählen!?
1x Luther 1984 revidiert wäre eine gute Wahl. Derzeit tät ich die Schlachter 2000 der rev. Elb Ü sogar vorziehen! (Edit: da in die Elb. scheinbar doch mehr NA eingeflossen ist, als ich angenommen hatte!)
----------------
+ wer gut Englisch kann, ggf. die King James, wer dringend bräuchte, ich habe 2 in m. Sammlung. (basierend auf Erasmus' Textus Rezeptus aus 1519)*³
+ 1x Luther 1912 ? (interessehalber zum Vergleich als weitere "Ergänzung".)
+ ggf. Züricher Ü, siehe Link unten, aber hinten einreihen! Wink

weitere, etwa die Interlinear Ü und andere wie Novum Testamentum Grece usw. kann man sich damit schenken, die sind alle auf NA basierend.
Übrigens, die Züricher Bibel, die ich damals auch gern las und noch als sehr gut in Erinnerung hatte basiert leider ebenso auf NA,- allerdings ist die Sprache - was mir gut gefällt - sehr urtümlich und nicht "angepasst". D.h. das scharfes scharf bleibt, und unbequemes unbequem bleibt etc. (!)
Wäre also ggf. noch eine weitere Ü, die man erwägen könnte, aber mein Rat: eher hinten anstellen, wenn man die drei oberen bereits zum studieren hat.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Anmerkung in eigener Sache und zum Verständnis nochmal:
Keiner soll hier zum Theologen werden, denn der Buchstabe tötet, wie Günter richtig anmerkte. Jedoch kann ein Studium der Schriften schon zum einen sehr sehr hilfreich sein und richtig Freude machen und Geschmack auf mehr, wenn man denn auch Täter d. Wortes sein möchte zunehmend in der meist wackligen Nachfolge und hier weiter kommen will. Denn manches ist gar nicht so scharf, wie man meinte und anderes schärfer als die "Kirchen" es sagen!
Wie auch immer: Sein unverfälschtes Wort, dem Grundtext nahe hat beides und dient uns zu unserem Wohl vor ihm und in ihm, dem lebendigen Wort!

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] --> ohne den ganzen Text gelesen zu haben, also noch ungeprüft, es ging aber nur um TR und Erasmus, also den KingJames-Text, darum hier der Link, wer nur hier und diesbezüglich nochmal nachlesen will. - Was da (ggf.) sonst noch verkündet wird, interessiert eig. gar nicht.
Züricher Ü: Andere Websites hingegen schreiben das die Züricher sehr wohl auf das Novum Testamentum Grace [also NA] zurürckgreift. - man sollte sie daher also nur vergleichend lesen und nicht als Hauptbibel verwenden tät ich bescheiden raten. Wink
Koine Greek Textus Rezeptus, das "Original" sozusagen:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] für eine Wörtliche Betrachtung (Wörterbuch Grichisch - Deutsch gibts ja im Web) allerdings sehr teuer! Schade! Sad

Edit: es ist nun leider sehr viel Text geworden und mir ist bewusst, das das mühsam ist durch zu lesen.
Vllt. mache ich, nachdem wir zu Ende zusammengetragen haben hier nochmal ein kurzes Fazit mit kurzer Anmerkung zur jeweiligen Bibel bezüglich des Grundtextes. (aber nur die obigen besten 4-5 Bibeln)

Alles Liebe

Eliah

weiterer Nachtrag:  
Luther und Zwingli hatten scheinbar für ihre Bibelübersetzungen die zweite Auflage von Erasmus (1519) zugrunde gelegt.

Weiterer Nachtrag:
aus: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] (wobei mir deren Lehre rel. egal ist, und ich mich ggf. von Aussagen distanziere, es geht wie oben nur um Textpassagen dort. Ich habe also nicht den gesamten Inhalt der Seite gelesen und werde dies auch nicht tun, somit weis ich nicht ob ALLE deren Lehren ok sind, es geht nur um einzelne Passagen.)
(...) In dieser Zeit kam – nicht überraschend – der Durchbruch für die Textkritik. Unter ihren führenden Vertretern
waren K. Lachmann (ungläubiger Philologe), J. Scholz (katholischer Theologe), C. v. Tischendorf (von dem
manche annehmen, daß er gläubig war), S. P. Tregelles (von dem dasselbe angenommen wird), B. F. Westcott
und F. J. Hort (ungläubige, bibelkritische Anglikaner mit prokatholischen Neigungen) C. R. Gregory (der enge
Verbindung zu unitarischen Leugnern der Gottheit Christi hatte) sowie Eberhard Nestle. Sie erklärten die alexandrinischen
Handschriften, besonders den Codex Vaticanus und den Codex Sinaiticus, zu den besten Zeugen
des ursprünglichen Textes und taten die gesamte byzantinische Mehrheitstextüberlieferung als unbrauchbar !!!!!
ab.
Besonders der Textus Receptus wurde als „unwissenschaftlich“ und unzuverlässig verleumdet. Ihre Texte
sind in vielem eine Rückkehr zu den Textverderbnissen der katholischen Vulgata, von denen die Reformatoren
sich abgewandt hatten; sie wurden dann auch von der Katholischen Kirche als Bestätigung ihres Standpunktes
gewertet.
Der Textus Receptus wurde zunächst in der akademischen Theologie verdrängt, dann auch in den Bibelübersetzungen.
Die englische Revised Version von 1881 war die erste große Bibelübersetzung, die auf textkritischen
Grundsätzen beruhte. Das Ziel der Revisoren, die beliebte King-James-Bibel zu ersetzen, wurde jedoch
nie erreicht; die King-James-Bibel bleibt bis heute im englischen Sprachraum die am weitesten verbreitete und
geschätzteste Bibelübersetzung.
Aber in der Folge wurden immer mehr reformatorische Bibelübersetzungen durch textkritische Revisionen ver-
ändert und auf den alexandrinischen Text umgestellt.  
(...)
PS: sorry, nun ist es doch noch einmal mehr geworden, aber das ist ein heißes Eisen, brisant und eigentlich Skandalös was die "Kirchen" hier getrieben haben um die Schrift ihrer jeweils besonderen Lehre anzunähern oder gar anzupassen und die Reformation weitestgehend rückgängig zu machen, so weit dies möglich war.
Soweit der Exkurs von mir nochmal zum Thema.
Wenn ihr wollt,- ich will das nun nicht noch weiter verfolgen - kann ich ja wie erwähnt noch ein Fazit bzw. eine kurze Zusammenfassung mit nicht mehr als 10 Zeilen versuchen in denen die wichtigsten Dinge der einzelnen "guten Bibeln" herausgestellt werden. Auf die schlechten werde ich aber überhaupt nicht eingehen, dafür ist mir meine Zeit zu schade und meine wenige Kraft zu kostbar.

zum Abschluss noch Paulus Wort zu dem ganzen, quasi prophetisch: (und ich bin froh darum, das es das damals schon gab, damit keiner sagen kann, das Wort Gottes könne man nicht verfälschen! - auch wenn er sichtbar und klar über den Grundtext/sein eigentliches Wort wacht, und es immer*4 irgendwo zu finden ist,- so könnte man nun sagen! - also verfälschen nur in soweit, das die Lehre durch weglassen oder umformulieren einzelner Worte verfälscht wird. Sein Wort ansich ist natürlich bewahrt von ihm selbst. !! ) *5
(2Th 2,2: „durch einen angeblich von uns stammenden Brief“). Er
warnt vor Verfälschungen des Wortes Gottes durch Irrlehrer:
„Denn wir sind nicht wie so viele, die das Wort
Gottes verfälschen“ (2Kor 2,17; vgl. 4,2).
genauer:
2Thess 2,2 Laßt euch nicht so schnell in eurem Verständnis erschüttern oder gar in Schrecken jagen, weder durch einen Geist, noch durch ein Wort, noch durch einen angeblich von uns stammenden Brief, als wäre der Tag des Christus schon da.
2.Kor.2.17 u.f.
14 Gott aber sei Dank, der uns allezeit in Christus triumphieren läßt1 und den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an jedem Ort offenbar macht! 15 Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch des Christus unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verlorengehen; 16 den einen ein Geruch des Todes zum Tode, den anderen aber ein Geruch des Lebens zum Leben. Und wer ist hierzu tüchtig? 17 Denn wir sind nicht wie so viele, die das Wort Gottes verfälschen, sondern aus Lauterkeit, von Gott aus reden wir vor dem Angesicht Gottes in Christus. [schlachter 2000]
*4 immer, bis auf die Drangsalzeit, hier wird man vergeblich suchen, wie mir scheint und wie es mW angedeutet ist. - dies nur als Ergänzung, damit es auch stimmt was ich schreibe.

*5 etwa bei den ZJ, die schreiben als Beispiel: "...und das Wort war bei Gott" - als es heißen musste: "Und das Wort war Gott". vgl. Joh.1
Es heißt gel. auch "Am Anfang", statt mW. besser: "Im Anfang" = das gibt schon nochmal mehr Tiefgang und Tragweite tät ich sagen, nicht?
Denn "Am Anfang" impleziert, das es "entstanden ist, oder geschaffen wurde", in der Richtung.-
IM Anfang hingegen, das es dort damals schon vorhanden war, eben IM Anfang bereits da war. [das könnte man nun als Spitzfindigkeit fehl deuten, aber ich meine es ist schon ein tragweiter Unterschied! - ich will da nicht kleinkariert sein, aber darauf könnte man sogar ne Fehllehre bauen, so bedeutsam ist mE. das genaue Wort.
Aber es ist auch ein Trost, das der HERR selbst drüber wachen wird, das die (so meine ich), die es ernst meinen auch das richtige Wort erhalten!
Es ist ja für UNS kein Geheimnis mehr, das nicht jeder der seine Worte hört, oder liest, sie auch verstehen muss, oder verstehen soll Wink Idea


Zuletzt von Eliah am Mo 30 Nov 2015, 13:30 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet

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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Eliah am Mo 19 Okt 2015, 13:14

Edit:

Bei weiterer Überlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen, das es ggf. besser wäre dies in den Internen Bereich zu verschieben.
Grund: Anlehnend an Paulus`Warnung etwas zu unterlassen, was den Zuhörern als Verderbnis sein könnte.
Klar führen wir hier keinen Wortstreit oder unnützes Gezanke, aber es könnte leicht als "Bibelkritik" zum Verderben mancher verwechselt/verkannt werden.
Es soll jedoch keine Bibelkritik sein, in dem Sinne, das wir an der Bibel zweifelten, sondern an schlechten oder fehlerhaften Übersetzungen - DAS ist ein Riesen Unterschied. Auch wissen wir, das Gott über sein Wort wacht, eher werden ja Himmel und Erde vergehen, aber wie man sieht, trifft dies nicht auf alle Übersetzungen zu: Auch zu Paulus`Zeiten war das schon so, siehe oben.
D.H. ja nicht das Gottes Wort nicht stimmt, sondern nur das er über SEIN Wort wacht. Übersetzungen seines Wortes sind mE. durchaus ein paar andere Stiefel, wie man ja unbestreitbar sieht. (! = Unterschied !) --> nebenbei bestätigt das Schlusswort der Offenbarung ja nahezu das Verändern oder hinzufügen oder weglassen möglich ausdrücklich möglich sein werden, aber extrem hart bestraft werden (!!) = Bitte also dringend Unterscheiden worum es geht, damit wir die Dinge auch wirklich unterschieden- richtig wiedergeben!

Den Lesern aber möchte ich mit allen hier einstimmen, das sein Wort ansich bewahrt wird, und nicht mal ein Jota (Strichlein) verloren wird, eher werden Himmel und Erde vergehen. (Dennoch gibt es schlechte Übersetzungen ["seines ursprünglichen Wortes"] und tw. der eigentümlichen Lehre etwa der Großkirchen "angepasste" Wortwahlen in der Schrift, die der HERR zuzulassen scheint, - vllt. damit der der nicht verstehen soll, nicht versteht, oder der der ihn nur "benutzen" will, aber nicht folgen auch sein Herz verkehrt hat und die Wahrheit ja augenscheinlich gar nicht wirklich sucht usw. etc. -da gibts ja viele Gründe)

*
Aber ich überlasse es deiner Verantwortung Harald, dies abzuwägen, ob du verschiebst oder es hier lässt.

Grüße
Eliah

*der die Wahrheit ernsthaft suchende und ernsthaft Betende wird sie aber finden und wer IHN sucht von Herzen.- Das ist klar ausgenommen, ER selbst wird dies tun, wenn wir es ernst meinen ihn zu finden.


Zuletzt von Eliah am Sa 21 Nov 2015, 13:09 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet

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ganz praktisches Beispiel des oben Geschriebenen! Textus Rezeptus vs. Nestle Alant Grundtext

Beitrag  Eliah am Di 20 Okt 2015, 11:11

Anhand von einem ganz praktischen Beispiel, möchte ich aufzeigen, das dies hier durchaus keine Erbsenzähler oder Wortklauberei ist:
Wegen meiner in letzter Zeit massiven Anfechtungen (nein keine Versuchungen!) - eher Angriffe (der Widersacher tät ich sagen) blätterte ich - klar das tät jeder - natürlich in m. Bibel um hier Antworten zu finden. Deshalb war es für mich wichtig das zw. Anfechtung und Versuchung unterschieden wird.
hier half mir erstaunlicher Weise meine rev. Elb Ü leider nicht, es wurde jedes mal nur Versuchung übersetzt!  Es ist jedoch ein grundlegender Unterschied zw. Versuchung und Anfechtung. Denn Versucht wurde ich ja gerade gar nicht, nur eben Angefochten in Form von Angriffen, wie ich es nenne. (Alles fällt runter, misslingt, geht kaputt, ich verletze mich, bekomme verschiedenste Symptome und alles ist wie verhext, kennt ihr das? = Das sind keine Versuchungen, das sind Atacken --> grundlegender Unterschied!)
In Versuchung fallen, ja, das ist nachvollziehbar, das man, so man Standhaft bleibt, der Gewinner ist, das ist klar Freude und Bewährung! = nachvollziehbar!
- bei massiver Anfechtung ist keinerlei Freude vorhanden, ... Wenn auch hier das festhalten an dem Heiland und Herrn der Geister entscheidend ist.
Hier kann nur der Herr über den Sturm helfen und eingreifen.

Jakobus 1,2:
[Schlachter2000]
1 Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, grüßt die zwölf Stämme, die in der Zerstreuung1 sind!

2 Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen2 geratet,

3 da ihr ja wißt, daß die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren3 bewirkt.

4 Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen4 und vollständig seid und es euch an nichts mangelt.

mal als nahen Grundtext genommen, der mir half bei meinen extremen Anfechtungen. Die keine Versuchungen waren, sondern Angriffe, das ist ein natürlicher essentieller Unterschied nämlich, ob ich versucht werde, (wo ich idR. stanhaft bleiben kann) oder angegriffen/angefochten werde = Wiedersacher geht micht an)

Elberfelder rev.1985 (inwieweit andere Ausgaben hier näher am TR sind, weis ich leider noch nicht!)
Standhaftigkeit in der Anfechtung (Überschrift in der Elb. rev., die leider dann in Versuchung übergeht, was bei mir nicht passte, es ist was anderes!)

2 Haltet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen2 geratet,

3 indem ihr erkennt, dass die Bewährung3 eures Glaubens Ausharren bewirkt.

4 Das Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollendet seid und in nichts Mangel habt.
(Edit: wie Hakim schon geschrieben hatte, ist in die Elb scheibar doch mehr NA-Grundtext eingeflossen als ich dachte!) -->so sollte man im "Streitfall" der Schlachter den Vorzug des genaueren Textes geben, wie man auch an dem Textbeispiel hier recht gut sieht)

Luther 1984
Der Christ in der Anfechtung (Überschrift Luther 1984)

1 Jakobus, ein Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, an die zwölf Stämme in der Zerstreuung: Gruß zuvor!

2 Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt,

3 und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.

4 Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei.

Die King James übersetzt das betreffende Wort mit "Divers temtations" - was in der Übersetzung ins deutsche als mancherlei Anfechtung übersetzt wird!
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Interlinearübersetzung, die aus mir unerfindlichen Gründen aus dem Bibelserver genommen wurde ... hier könnte man annehmen,  das nur abgeschrieben wurde! Der NA -Text wurde verwendet : [auf den die Int Ü leider aufbaut!] - somit ist das kein Wunder, das der Text ungenau überstezt. sehr sehr schade etwa für den der sich sonen Welzer leistet und dann doch nur den NA Text bekommt der auf das novum Testamentum Grace von Alant zurückgreif. sehr sehr schade...  Crying or Very sad

"...für lauter Freude haltet es Brüder. wenn in Versuchungen ihr fallt ..." (...) liegt hier gerade auf m. Schoß zum Abschreiben,- gut wenn man die Bibeln auch in Papierform vor sich hat um darauf zurückgreifen zu können.
Jedenfalls ist der Text derselbe wie Elb. und NT Grace von Nestle - Alant.  was nicht verwundert, greifen doch inzwischen fast alle auf diesen Text zurück, ja,- sogar die Würtemb. Bibelanstallt hat sogar nur noch diesen "Grundtext" - der Textus Rezeptus wurde verworfen (!!)
Betrug könnte man sagen, wenn nicht sogar "Verschwörung" - zumal man meint mit einer solchen Ü schon den genauesten Text in Händen zu halten,- Doch weit gefehlt, wie aufgedeckt.

HfA:
hingegen weicht bei der HfA deutlich vom Text und den treffenden Worten ab und impliziert, als ob Gott nicht wüsste was Sache ist und Menschen "erproben" müsste. Er erforscht zwar Herz und Nieren aber nicht in dem Sinne, das er uns testen müsste ob wir .... was weis ich.- Er weis es doch längst,!
1 Durch Bewährungsproben wird der Glaube stark

2 Liebe Brüder und Schwestern! Betrachtet es als Grund zur Freude, wenn euer Glaube immer wieder hart auf die Probe gestellt wird.

3 Denn durch solche Bewährungsproben wird euer Glaube fest und unerschütterlich.

4 Bis zuletzt sollt ihr so unerschütterlich festbleiben, damit ihr in jeder Beziehung zu reifen Christen werdet und niemand euch etwas vorwerfen kann oder etwas an euch zu bemängeln hat.

GNB: - ohne Worte
Glaube in der Erprobung

2 Meine Brüder und Schwestern,2 nehmt es als Grund zur Freude, zur reinsten Freude, wenn ihr in vielfältiger Weise auf die Probe gestellt werdet.

3 Denn ihr wisst: Wenn euer Glaube erprobt wird, führt euch das zur Standhaftigkeit;

4 die Standhaftigkeit aber soll zum Tun des Rechten und Guten führen, damit ihr in jeder Hinsicht untadelig seid und euch zur Vollkommenheit nichts mehr fehlt.
= voll daneben! Gott muss uns nicht auf die Probe stellen und keiner soll sagen das er von Gott "versucht" werde, denn Gott kann keinen versuchen zum Bösen! (das steht im selben Brief übrigens)

Klar könnte der unbedarfte oder unerfahrene Christ, der dieses etwa (noch) nicht erlebt hat, sagen: "hach, das ist doch Wortglauberei" oder "Erpsenzähler" oder so was. Doch damit dient er nicht der Wahrheit. Denn ein schwer anfochtener Christ lebt am Rande des Verzweifelns, wie Paulus auch mal schrieb, das er fast am Leben verzweifelt wäre (!!) Und DAS ist was von der Natur her  völlig anderes als in Versuchung zu geraten!!
(Versuchung ist eine Verlockung zum Bösen // Anfechtung/Angriffe sind Angriffe aus der geistigen Himmelswelt, die einem sehr zusetzen - so tät ich das umschreiben)

DAS wird hier wohl mutmaßlich von unbedarften Übersetzern vermischt in den Begrifflichkeiten. Aber das kann wohl nur verstehen, wer dies je erlebt hat:
Es ist in der Situation der Anfechtung so als ob alles schiefläuft, runterfällt, kaputtgeht, zerschlagen wird, misslingt und man sich ständig stößt, anhaut, und tw. sogar Risse in der Haut (bei mir)und anderes teils auch körperliche uvam. Also massive aktive Angriffe - das ist was anderes als ne "süße Versuchung", was völlig anderes! Da ist keine Versuchung dabei, überhaupt nicht in der Richtung!

Eliah

die neue Evangelistische scheint wie die anderen ungenauen Bibeln im Text voneinander abzuschreiben, sodass es nicht hilfreich wäre, hier mehrere Texte zu haben, die sich auf dem selben Grundtext aufbauen, in der fehlerhaften Annahme, das die "Mehrheit" nun richtig sei. Dies ist sie nicht auf Grund der Mehrheit, insbesondere wenn jeder dieselben Fehler oder Worte verwendet und der eine vom anderen Abschreibt.

neue evangelistische Ü :
Bewährungsproben und Versuchungen

1 Jakobus, ein Diener Gottes und des Herrn Jesus, des Messias, grüßt das Volk Gottes, das in der Fremde lebt1.2

2 Haltet es für reine Freude, meine Geschwister3, wenn ihr in verschiedener Weise auf die Probe gestellt werdet.

3 Ihr wisst ja, dass ihr durch solche Bewährungsproben für euren Glauben Standhaftigkeit erlangt.

4 Die Standhaftigkeit *² wiederum soll zu einem vollkommenen Werk führen: Ihr sollt in jeder Hinsicht zur Reife kommen, zu einer Vollkommenheit, der nichts mehr hinzuzufügen ist.
Bei Versuchungen kann man mE. von Bewährungsproben reden, wenn man es denn so nennen mag, aber bei Anfechtungen ist die Situation eine völlig andere.

Abschließend nur noch so viel: ich kann nicht verstehen warum man eine ungenaue Bibel verteidigt, (es geht doch um sein Wort!) ihr etwa ... ?*

Anmerkung:
Mit dem Argument, das Gott mit allem was anfangen kann kann man auch dagegenhalten, denn dann kann Gott auch mit ner Schlachter oder Elb jemanden ansprechen wenn ER will. - also anders herum genauso. Zudem sollte man, so möglich, eine Bibel nicht nur verschenken, sondern auch dem Beschenkten helfen wo es hakt.

*² Gegenüber Versuchungen und Verführungen kann man "Standhaft" bleiben oder werden, klar, aber bei Angriffen ist dies ne ganz andere Nummer oder?
Hieran wird der Unterschied doch klar und eindeutig, wie wichtig  IN DER `PRAXIS` das genaue Wort ist, nicht? Very Happy - denn nur dann passt das auch und ist hilfreich!!  Wink
Ach ja, im Übrigen: Gott versucht niemanden, denn er selbst kann nicht versucht werden zum bösen, was ja auch klar ist, da er allwissend ist, braucht er nichts "testen" oder "erproben" im Prinzip. Und genau hier wird es dann auch deutlich, warum eine Unterscheidung ähnlicher Worte nötig ist. Denn Anfechtung können unmöglich von Gott ausgehen, sondern der Absender sind die Widersacher.
Ein "Herz und Nierenprüfen" macht hingegen er. Testen oder den Glauben erproben, den ER SELBST ja nach Eph.2 gegeben hat, ist fragwürdig. Dies hätte gewissenhafte Übersetzer eigentlich stutzig machen müssen - naja, so sie überhaupt wiedergeboren waren. Suspect


Zuletzt von Eliah am Di 27 Okt 2015, 12:55 bearbeitet; insgesamt 20-mal bearbeitet

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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Eliah am Mi 21 Okt 2015, 17:40

Anhang hier sonst wirds zu viel:

In einer gemeinsamen Richtlinie zwischen dem Vatikan und den United Bible Societies haben die beteiligten Bibelgesellschaften und die Römisch-katholische Kirche vereinbart, bei gemeinsamen überkonfessionellen Übersetzungen des Neuen Testaments grundsätzlich nicht mehr den Textus Receptus, sondern kritische wissenschaftliche Ausgaben, insbesondere das Novum Testamentum Graece von Nestle-Aland bzw. das Greek New Testament zu verwenden. Die Vereinbarung unter dem Titel Guiding Principles for Interconfessional Cooperation in Translating the Bible stammt ursprünglich aus dem Jahr 1968 und wurde 1987 erneuert. schrieb:
dachte das spräche vllt. für sich, was da so im Hintergrund abgeht.

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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Günter am Do 22 Okt 2015, 07:00


OK, 1:0 für dich!

Günter
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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Eliah am Do 22 Okt 2015, 13:06

für dich auch, wir sind Brüder, denke ich zumindest, Günter1 Wink

Luther 1912 ist übrigens auch noch Textus Rezeptus, hab ich jetzt bestätigt bekommen und gleich eine bestellt.
Ebenso die
Schlachter 2000
King James UK Bibel ist ebenf. auf TR aufgebaut. (Englisch - die Engländer haben sich scheinbar bis heute erfolgreich gegen eine Änderung weg vom TR gewehrt!)

Die revidierte Elb. (von 1985 / 1. Auflage 1987, Brockhausverlag) bleibt aber meine Arbeitsbibel, da sie auch einen sehr genauen und aussagekräftigen und speziellen Text hat, auch wenn ich nicht ganz sicher bin, in wie weit hier der TR eingeflossen ist. Scheinbar aber mehr als ich bisher annahm, dennoch: Es ist und bleibt aber ein kerniger Text, Der jedoch bei Wort-für-Wort Vergleichen niedriger Gewichtet werden sollte also etwa unter die Schlachter und die Luther 1912 (!) Das hätte ich nicht gedacht! Surprised  Shocked


die nT grace und die Interlinear Hebr./Griechisch bleiben, aber werden nun mit weniger Gewichtung einbezogen wenn was unklar ist.

hoffe damit nicht allzu sehr verwirrt zu haben, oder überschüttet, sondern dem einen oder anderen geholfen zu haben SEINE "GUTE" Bibel zu finden, bzw. gute Bibeln zum vergleichen beim Studium zu finden.
Die Ausführlichkeit ging sicher auf Kosten der Lesbarkeit, das bitte ich zu entschuldigen. Da in d. Vergangenheit aber immer wieder was missverstanden wurde, und interpretiert, fühlte ich mich fast gezwungen etwas ausführlicher zu schreiben.
So, das wars erstmal zum Thema.

Danke euch!

euer Eliah

Edit: habe nun noch eine Luther TR 1912 geordert, für 8€ bei Amazon - toll oder?
Und endlich habe ich auch wieder eine Schlachter 2000 - ihr glaubt gar nicht welche eine Freude ich über die neuen Bibeln habe, und gleich wieder viel mehr Freude am Lesen habe cheers
eine Luther 1545 ist schon auf m. Wunschzettel, bin gespannt ob die überhaupt für uns lesbar ist, aber es kommt ja auf die einzelnen Wörter für einen Vergleich an, nicht um flüssige Lesbarkeit. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
in der Suchmachine von Amazon einfach mal die gewünschten Bibeln eingeben, hier ist viel findbar.

eine von 1535 wäre auch noch möglich, mal sehen wer hier den TR hat und was die Unterschiede sind...so Gott will, krieg ich das auch noch raus...

hier noch ein TR Grace wie er sein sollte, mal sehen ob ich mir den auch nochmal leiste, vllt. zu m. 70. oder so? [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
aber fals wer mal nach dem originalen Koine- grichischen Wort sucht ^^ zur Vervollständigung

Noch ein ansehnliches Beispiel, das die Wirksamkeit des Wortes unterstreicht, wenn es richtig wiedergegeben wird: Hebräer 11.1 "der Glaube ist"


... der tragende Grund für das was man hofft: im Vertrauen zeigt sich jetzt schon was man noch nicht sieht  
= HfA <--- eher vage Hoffnung!
...1 Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit1 dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht
= Elb<--- Aussagekräftig!
...1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht1 auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.
= Schlachter <-- (nüchtern)
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
= Luth <-- klar, aber eigenwillig: Luther hat sich oftmals eine gewisse "Künstlerische Freiheit" herausgenommen, könnte man meinen. Er wählte gern Alternativworte wie es scheint. Insgesamt ist der Luthertext jedoch näher als ich dachte am TR. - in den alten Ausgaben.
Aber auch wer die Luther 1998 hat, sollte recht sicher sein, einen Textus Rezeptus Text in Händen halten.


Zuletzt von Eliah am Mo 30 Nov 2015, 13:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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die heutige Losung im Text der HfA ... als Beispiel wie es nicht sein sollte

Beitrag  Eliah am Di 03 Nov 2015, 14:19

heute habe ich beim nachlesen, was der "Tagesvers" heute so sagt. (Losung?)
Da war Jakobus dran, wie bei uns die Tage mehrfach, interessant.
Nun hab ich mal - da mir das geschriebene doch recht fremd-formuliert vorkam - nachgeguckt, welche Ü da verwendet wurde.
Siehe da, die HfA - nun gut,  ich wollte nicht voreingenommen sein und habe das ganze erste Kapitel durch gelesen und siehe da:

 27 Witwen und Waisen in ihrer Not zu helfen und sich vom gottlosen Treiben dieser Welt nicht verführen zu lassen: das ist wirkliche Frömmigkeit, mit der man Gott, dem Vater, dient.

In der Elb Ü steht (zu Recht!)  nicht Frömmigkeit, denn darum gehts überhaupt gar nicht dort, sondern um "Gottesdienst"- also etwa unser Dienst für Gott.
DAS wäre der richtige GoDi.- [Nun wird mir auch klar, warum so viele unterschiedliche Meinungen über viele Themen vorhanden sind, und man sich nicht versteht: Das liegt an der teils recht eigenwilligen Ü der Wörter und am Ende kommt dann halt was unterschiedliches bei raus, kein Wunder :idea:
Wenn man dann noch die Apokryphen hinzunimmt und noch ein wenig Ungenauer übersetzt, etwa in Richtung der vorherrschenden "Großkirchenlehre" dann wirds langsam ziemlich schräg, bezeichne ich das mal... Aber jetzt verstehe ich das -warum- langsam auch!
Der Unterschied zw. Frömmigkeit und Gottesdiensten sollte hier eigentlich auffallen, oder nicht?? = das sind zwei paar Stiefel (!)

Das, was wir am So tun, also am Tag d. H. ist hingegen eine Zusammenkunft, oder Versammlung, aber das habe ich ja schon mehrfach angesprochen, das wir uns hier korrigieren lassen dürfen. Heute nur, weils direkt in der Losung steht:
Habe mal einen "Merkvers" konstruiert:
Gottesdienst soll nicht die vllt. 2 Stunden am Sonntag sein, sondern dort nur die Theorie, Go-Di, wie sein leben hingegeben ihm zu leben und sich um Witwen und Waisen zu kümmern Das soll unser vernünftiger Gottesdienst sein, also nicht die 2 Stunden am So. sondern den Rest der Woche minus diesen 2 Theorie stunden. Very Happy

Eigentlich sollte die Liebe zum Wort uns führen,- und zwar in alle Wahrheit. Und nur dann wird die Lehre auch rund und stimmig.
Es ist wie mit einem Wagenrad mit Speichen: Auf den Speichen sitzen wir (mal im Bild gesprochen) und je näher wir der Nabe sind (der Wahrheit/Christus) desto näher sind wir einander.

Alles liebe Geschwister!
Eliah


Zuletzt von Eliah am Mo 30 Nov 2015, 13:38 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet

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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Eliah am Fr 20 Nov 2015, 12:40

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

heute hörte ich wieder mal Liebi zum Thema Bibeln.
Und auch wenn ich mich derzeit sehr zurückhalten möchte, fühlte ich mich doch "gedrängt" dies hier für euch zu schreiben:

Er erörtert dies akribisch, wobei ihm sein imenses Hintergrundwissen zur Hilfe wurde, neben dem Geist, (klar)

Hier sieht man etwa wie im Hebräerbrief das "in einen (Gemeinsamen) Leib hineingetaufte Glieder, in etwa der GNÜ verzerrt wurde zu der Aussage das uns die Taufe erette.... was nat. den Großkirchen entgegen kommt.
Woanders, etwa in einem Sacharia-Text wirds dann noch übler, aber seht selbst, wie so manche ungenaue Bibel das Wort verzerrt, um nicht zu sagen komplett (in ihrer Aussage des jew. Textes) verdreht.
Er lobt hier aber auch wieder die Elberfelder Ü - diese sollte vllt. in keiner "persönlichen Werkzeug-Sammlung" fehlen.

Also der TR und der Mehrheitstext sind angesagt, wenn es etwas mal in einem Text um die genaue Untersuchung etwa eines einzigen Wortes geht, das es zu untersuchen gilt. Der TR und MT sind insg. 5300 Texte die aus d. ersten Jahrhunderte, ja sogar tw. direkt aus dem ersten Jh stammende Abschriften was das NT betrifft. (Für AT ist der Masoretische Text entscheidend!)
Gut, damit ist das Thema für mich erst einmal abgeschlossen.

Ich hoffe ich konnte euch mit m. bescheidenen Erkenntnis dienen und weiterhelfen zur Erbauung und Hilfe!

Euer Eliah

Edit: inzwischen habe ich wieder zusätzlich eine Schlachter 2000 und eine Luth. 1912 und 1984 - und siehe da: nun stimmen die Worte wieder wie sie eigentlich gedacht waren oder im Originalen gesprochen wurden. = kann ich nur empfehlen, es macht wieder ganz neu Freude in unserem  Lebenselixier  zu lesen!

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Papyrus 47 /P47

Beitrag  Eliah am Mo 07 Dez 2015, 16:44

aus dem 3. Jahrhundert (Datiert) - Wortwahl/Ü = ähnlich  dem Codex Sinaitikus, aber immerhin wohl aus der ersten Zeit d. Geschwister damals.
Alexandrinischer Texttypus: / Textabschnitte = Teil-Texte der Offenbarung.

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] --> liegt wohl derzeit in Dublin/Irrland ausgelegt! (aber keine Angst, Reliquienverehrung ist nicht angesagt, falls das wer meint)

Geschwister! Das ist Geschichte --> eine Abschrift des Originaltextes von Johannes sunny
* wenn meine Kids diese Tragweite erkennen würden, täten sie wohl sagen (die jüngsten) "Geil Alter, wie krass ist das denn, übelzt",- oder so scratch

BTW: da eigentlich überhaupt gar keine Resonanz hierfür kommt, gehe ich davon aus, das es niemand interessiert, das Thema, - (oder sogar überhaupt alles was ich so schreibe in letzter Zeit?)  Crying or Very sad

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Sterne die herabfallen wie Datteln vom Baum.... Offb.6,13 - = Asteroiden

Beitrag  Eliah am Mi 16 Dez 2015, 13:15

interessant, das möchte ich euch dennoch schreiben, auch wenn ich hier keine Resonanz erfahre:


αστεροειδής - = Asteroid

αστέρι nt    - = Stern

alle meine Bibeln übersetzten nicht gänzlich unrichtig das in Offb. 6 13 die "Sterne" vom Himmel fielen.
Womit ein Außenstehender klar erst mal lachen würde, wenn er etwas Ahnung von Astronomie hat - nicht ganz zu Unrecht, denn ein Stern, der mindestens zigmal so groß ist wie ein Planet, hier also die Erde, kann niemals auf die Erde fallen und schon gleich mehrfach keine mehrere Sterne - dies ist einfach Unsinn.
Da die Offenbarung d. Johannes klar ein prophetisches Buch ist, und wir wissen das in einer Prophetischen Schrift oft Mehrfachdeutungen und bewusst mehrfach zutreffendes steht.
(also 1. für die Zeit in der es geschieht als Geschichte, dann oft 2. als Vorausschattung und letztlich 3. auch Sinnbildlich, wie etwa Sterne auch oft Engel sind, und diese ja auf die Erde "fallen" usw.- ist es verständlich warum letztlich "Sterne" gewählt wurde als Übersetztes Wort.)

Zur Erklärung hingegen wäre es durchaus hilfreicher sie exakter als Asteroiden zu bezeichnen, bzw. etwa im Bibelkreis diese Übersetzung zu erläutern, warum da "Sterne" steht und nicht Asteroiden.
Asteroiden sind Felsblöcke, m.E. Fragmente von Himmelskörpern, [nicht wie von den Evolutionisten behauptet entstandene Brocken] die von wenigen Zentimetern, über Felsblöcke, bis hin zu "Bergen" und darüber hinaus noch bis zu ganz großen Brocken von mehreren Hundert Kilometern sein können. Jedenfalls kleiner als die Erde, oder ein Planet.

Wenn man also die Offenbarung durchnimmt, sollte man erläutern, das es hierbei tatsächlich und plausibel um ASTEROIDEN geht, die da runter-regnen "wie Sterne". - und eben erläutert warum der hl. Geist wohl dennoch bewog "Sterne" zu inspirieren, wegen des Sinnbildes.

Für uns zum Verständnis und für die Bibelkreisteilnehmer sollte man aber mE. klar an Asteroiden denken und davon reden. study

Ich fand dies auch nicht durch die guten Ü heraus, die alle von "Sternen" redeten, sondern durch den Asteroid Pallas auf Wikipedia, wo ganz beiläufig erwähnt wurde, das Stern im Griechischen tatsächlich Asteroid heist.
Meine Überprüfung eines original-Koine-Griechischen NTs erbrachte die Bestätigung, das es der selbe Wortstamm ist, wie man oben klar erkennen kann.
Natürlich haben zudem damals die Leute den Begriff Asteroid nicht gekannt, als die Worte aufgeschrieben wurden. Sie konnten - verständlicher Weise -  nur von dem reden, was sie kannten. Und das waren "Sterne" - Wink

übrigens nochmal, damit der Thread nicht missverstanden wird:
Dies ist KEINE Bibelkritik, also ein Anzweifeln und kritisieren der Aussagen der Bibel, sondern der Versuch die Probleme bei der jeweils genauen Wortwahl des Textes mit verschiedenen Übersetzungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Und dadurch die möglichst genauesten und treffenden Ü herauszuschälen, ohne den Einfluss Landeskirchen oder der den Landeskirchen nahestehenden württembergischen Bibelanstalt, oder gar der römischen Lehre usw.


Ziel des Threads war und ist nach wie vor: Das ermitteln des Grundtext-nähesten Textes!


Beste Wünsche und auch gleich schon hier: Frohe Weihnacht!
Eliah

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Bibel

Beitrag  Gast am Fr 25 Dez 2015, 21:50

Die beste Bibel ist die die man auch betent liest,ich lese die Bruns

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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Heidi am Fr 25 Dez 2015, 21:52

Halloah liebe Emin,

die Bruns Bibel habe ich auch, sie ist auch etwas moderner. Ich habe ein älteres graues Exemplar mit Erklärungen zwischen den Versen.

Danke für den Hinweis mit dem "betend lesen". Ich muss gestehen, dass ich das fast immer vergesse zu beten. Ich mache mal ein neues Thema dazu auf, weil ich dazu mehr wissen möchte von euch allen.

heidi

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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Gast am Fr 25 Dez 2015, 22:01

Man kommt nie auf einen Nenner,Gott hat uns beauftragt in der Welt Zeuge zu sein ,ich möchte nur eins dazu sagen. Wir haben immer mehr neue Bibeln auf dem Markt,aber der Glaube nimmt immer mehr ab.

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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Eliah am Sa 26 Dez 2015, 18:04

mein Tip: nehmt die alten Bibeln und den alten Glauben I love you

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Re: Gute Bibel?

Beitrag  Gast am Sa 26 Dez 2015, 18:55

genau laßt uns brennen für unseren Herrn Jesus,er allein ist würdig zu nehmen ehre ,preis und anbetung

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