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1. Könige 12 bis 2. Könige 25 - biblische Geschichtsschreibung

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1. Könige 12 bis 2. Könige 25 - biblische Geschichtsschreibung

Beitrag  Günter am Di 13 Mai 2014, 21:53


1. Könige 12 bis 2. Könige 25 - biblische Geschichtsschreibung

,,Die übrige Geschichte des Königs und alle seine Taten sind aufgezeichnet..." Die lange Kette von Berichten über die Könige Israels und Judas spannt sich von. 1. Könige 12 bis 2. Könige 25, 36 Kapitel lang. Die meisten dieser Texte haben die gleiche Struktur: Nach der Angabe der Regierungszeit folgt eine Bewertung des Königs, ein Hinweis auf ,,die übrige Geschichte" und der Vermerk über Tod und Begräbnis. In dieses Muster sind mal mehr, mal weniger Erzählungen eingestreut. »Die übrige Geschichte" wäre oft das, was Historiker interessiert: militärische, politische oder architektonische Glanzleistungen. Das sind die Verdienste, mit denen sich Könige gern schmücken. Die biblische Geschichtsschreibung interessiert sich für diese Dinge kaum. Sie fragt konsequent und einseitig danach, ob der König Gott treu war oder nicht.

Quelle:
Faszination Bibel
Die Rhytmen von Gottes Wort
Maike Heimbach

Hier zeigt sich sehr deutlich, was uns Menschen wichtig ist und was im Leben wirklich wichtig ist.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Re: 1. Könige 12 bis 2. Könige 25 - biblische Geschichtsschreibung

Beitrag  Harald am Mi 14 Mai 2014, 02:01

Hallo,

derzeit lese ich in 2. Könige - und ja dieser Gedanke kam mir schon manchmal beim Lesen bezüglich Treue und Untreue. Oder dass ich schon am Anfang immer hoffe, dass da steht: "und er tat was recht (Gottes Wille) war ..." oder so ähnlich. Leider liest man das sehr selten. Meist liest man "er tat was böse war" und meist noch mit dem Zusatz: "genau wie sein Vater tat".
Mir sagt das dann, was es ausmacht, wie ich handle, wie ich entscheide, wie ich lebe, was ich sage, und mehr noch, was ich eben tue. Gerade für meine Kinder und für mein Umfeld möchte ich doch eher Licht als Schatten sein. Lieber ein Hinweisschild auf den Herrn Jesus, als ein Hindernis sein.
Oder selbst wenn es niemand sieht, dann sieht es immer noch unser Herr Jesus. Und ich selbst merke es meist ja auch wenn ich mich versündigt habe.

Diese Berichte all der Könige zeigen auch, dass es für das ganze Volk von Bedeutung war, wie ihre Herrscher regierten. Niemand kann seine persönliche "Schuld" damit rechtfertigen, dass unsere Bundeskanzlerin Schuld daran hat. Sicher hat eine Kanzlerin oder ein Bürgermeister oder auch Ältester in der Gemeinde eine höhere Verantwortung. Wir können und sollten für sie beten, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden, und Gott nicht einmal sagen muss: "und sie taten was böse war".
Bei einigen Berichten liest man die Einschätzung, dass sie das taten, was Recht war, dann aber mit der Einschränkung, "aber die Höhen schaffte er nicht ab" etc. Das ist zwar schade, aber wenn wir auf unser eigenes Leben schauen, macht das doch auch wieder Hoffnung, denn wir selbst sind sicher genauso unvollkommen in unserer Nachfolge. Leider ist es so, und darum ist es fast ein Grund zur Freude (fast), dass Gott ja trotzdem sagte, dass dieser König tat, was gut war oder dass der König treu war oder so ähnlich.

Gott, der Herr, ER kennt uns, unser Herz, es geht IHM letztlich eben um die Treue, um den Glauben - denn allein aus Glauben sind wir gerecht. Und wenn wir untreu waren, sollten wir das schleunigst bekennen .... Erkennen, Bekennen, Hassen und Lassen.

viele Grüße
Harald

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