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zum Narren gehalten werden - Konflikt

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zum Narren gehalten werden - Konflikt

Beitrag  Quera am Di 20 Mai 2014, 18:13

Hallo,
wie gehe ich damit um: Es kommt mir vor, als ob ich zum Narren gehalten werde. Ein Konflikt droht - oder ist er schon da? was sagt die Bibel dazu, wie ich mit meinem Gegenüber umgehe? Den Konflikt offen ansprechen - ausweichen - gegensteuern, aber wie?

Quera
Gast


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Re: zum Narren gehalten werden - Konflikt

Beitrag  Harald am Mi 21 Mai 2014, 00:41

Hallo,

du fragtest ja nach dem was die Bibel sagt.
Lukas 6:35:
Vielmehr liebet eure Feinde und tut Gutes und leihet, ohne etwas dafür zu erhoffen; so wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.

Matthäus 5:44:
Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen;

Matthäus 18:21+22:
Da trat Petrus herzu und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder vergeben, welcher gegen mich sündigt? Bis siebenmal?22 Jesus antwortete ihm: Ich sage dir, nicht bis siebenmal, sondern bis siebzigmalsiebenmal!

Matthäus 5:25:
Sei deinem Widersacher bald geneigt, während du noch mit ihm auf dem Wege bist; damit der Widersacher dich nicht etwa dem Richter überantworte, und der Richter dich dem Gerichtsdiener übergebe, und du ins Gefängnis geworfen werdest.

Römer 14:10:
Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor dem Richterstuhl Christi erscheinen;

Matthäus 5:38-48:
Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Auge um Auge und Zahn um Zahn!» Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deinen rechten Backen schlägt, so biete ihm auch den andern dar; und wer mit dir rechten und deinen Rock nehmen will, dem laß auch den Mantel; und wenn dich jemand eine Meile weit zu gehen nötigt, so gehe mit ihm zwei. Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der von dir borgen will.
Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen!» Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen; auf daß ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid. Denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes?
Aus deinen wenigen Zeilen kann man nicht wirklich Rückschlüsse ziehen, um was es geht. Deine Wortwahl z.b. "Narren" und "Konflikt" deuten darauf hin, dass dir das sehr nahe geht, vielleicht zu nahe, zu emotional.
Aber ich bin vielleicht eh kein guter Ratgeber.
Bei mir sehe ich öfter, zu oft, dass ich auch nicht immer so reagiere, wie ich gerne reagieren würde, dass ich manchmal genervt reagiere, dass ich vor allem unter Stress, eher das negative sehe an meinem Gegenüber. Ich bitte den Herrn Jesus dann, dass ER mir vergibt, dass ER mir hilft, dass ER mich langsam verändert. Meine Hilfe suche ich bei IHM, nicht in mir. Wenn ich jemand gekränkt habe, selbst wenn ich eigentlich im "Recht" war, entschuldige ich mich auch bei demjenigen.

Letztlich ist es nicht entscheidend, was der andere über mich denkt, ob ich zum Narren gehalten werde, weil für mich nicht das entscheidend ist, was Menschen über mich denken (dabei tue ich aber alles was in meiner Macht steht, dass ich niemand zum Anstoß werde, und eben auch dass ich meine Arbeit verantwortungsvoll erledige ... nicht nur für den Chef sondern auch für Gott). Ich würde viel dafür beten, was dich umtreibt. Auch, dass Gott die Gelegenheit schenken möge für ein Gespräch, und ehe du dann das erste Wort sagst, bete und bitte nochmal Gott, dass ER dir die rechten Worte gibt.

Schöne Grüße
Harald

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Re: zum Narren gehalten werden - Konflikt

Beitrag  Günter am Mi 21 Mai 2014, 23:30


Quera schrieb:Hallo,
wie gehe ich damit um: Es kommt mir vor, als ob ich zum Narren gehalten werde. Ein Konflikt droht - oder ist er schon da? was sagt die Bibel dazu, wie ich mit meinem Gegenüber umgehe? Den Konflikt offen ansprechen - ausweichen - gegensteuern, aber wie?

Hallo Quera,

Harald hat recht, es ist schwierig, ohne weitere Informationen gute Ratschläge zu geben. Ich versuche es trotzdem mal, in dem ich Jesus als Vorbild nehme:

den Konflikt offen ansprechen? – Ein klares „Ja“, wenn Du der Typ dafür bist.

Der Jesus der Bibel ist nicht nur das liebe Jesulein. Er ist auch einer, der zurückweist, der harte Worte spricht, der sich nichts gefallen lässt. Er grenzt sich ab und setzt Grenzen.

Jesus hat Unrecht laut beim Namen genannt und er hat bei der Vertreibung der Händler vom Tempelplatz gezeigt, dass er durchaus nicht alles passiv hinzunehmen gewillt war. Persönliche Rache hat er nicht genommen.

Eine Stelle hat mich besonders beeindruckt:

Lk. 4,28-30:
Und alle, die in der Synagoge waren, wurden von Zorn erfüllt, als sie das hörten.
Und sie standen auf und stießen ihn zur Stadt hinaus und führten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, um ihn hinabzustürzen.
Aber er ging mitten durch sie hinweg.


Jesus flieht nicht, er rennt auch nicht davon. Er geht souverän und selbstbewusst mitten durch die Menge. Der Druck wurde hier zu groß, um noch zu argumentieren. Er hat sich aber auch nicht über seine Gegner erhoben oder seinerseits jemanden gedemütigt.

Was den Umgang mit Deinem Widersacher angeht:

Nächstenliebe bedeutet wohl, dass man seinem Nächsten mit Respekt begegnet. Auch mein Nächster ist von Gott geliebt und Jesus ist auch für seine Sünden gestorben, nicht nur für meine. Das schließt aber nicht aus, Unrecht beim Namen zu nennen.



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Re: zum Narren gehalten werden - Konflikt

Beitrag  Gast am Do 22 Mai 2014, 23:14

Hallo Harald,
keine Ahnung, ob ich hier die richtigen Bedienungselemente herausgefunden habe, denn ich verstehe diese Sprache des PC und seiner Programme nicht immer Shocked . Dennoch: ich versuche es: Die Antworten, die Du und Günter mir gegeben habt: SUPER! Sehr beruhigend und bestätigend! Weitere Details braucht Ihr (so denke ich) nicht zu wissen. Außerdem werdet Ihr es vielleicht kaum glauben: im Moment sieht es so aus, dass sich die mich belastende Angelegenheit zu lösen scheint. Dank der Gebete, der Mitteilung (die mich einige Überwindung gekostet hat) an Euch - davon bin ich überzeugt und Eure intensiven Antworten!!! VIELEN DANK!!! Wahrscheinlich kann ich bei Euch nachhaken, wenn sich wider derzeitigem Erwarten anderes entwickeln sollte. Seid gesegnet und habt herzlichen Dank ...
viele Grüße
Quera

Harald schrieb:Hallo,

du fragtest ja nach dem was die Bibel sagt.
Lukas 6:35:
Vielmehr liebet eure Feinde und tut Gutes und leihet, ohne etwas dafür zu erhoffen; so wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.

Matthäus 5:44:
Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen;

Matthäus 18:21+22:
Da trat Petrus herzu und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder vergeben, welcher gegen mich sündigt? Bis siebenmal?22 Jesus antwortete ihm: Ich sage dir, nicht bis siebenmal, sondern bis siebzigmalsiebenmal!  

Matthäus 5:25:
Sei deinem Widersacher bald geneigt, während du noch mit ihm auf dem Wege bist; damit der Widersacher dich nicht etwa dem Richter überantworte, und der Richter dich dem Gerichtsdiener übergebe, und du ins Gefängnis geworfen werdest.

Römer 14:10:
Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor dem Richterstuhl Christi erscheinen;

Matthäus 5:38-48:
Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Auge um Auge und Zahn um Zahn!» Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deinen rechten Backen schlägt, so biete ihm auch den andern dar; und wer mit dir rechten und deinen Rock nehmen will, dem laß auch den Mantel; und wenn dich jemand eine Meile weit zu gehen nötigt, so gehe mit ihm zwei. Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der von dir borgen will.
Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen!» Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen; auf daß ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid. Denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes?
Aus deinen wenigen Zeilen kann man nicht wirklich Rückschlüsse ziehen, um was es geht. Deine Wortwahl z.b. "Narren" und "Konflikt" deuten darauf hin, dass dir das sehr nahe geht, vielleicht zu nahe, zu emotional.
Aber ich bin vielleicht eh kein guter Ratgeber.
Bei mir sehe ich öfter, zu oft, dass ich auch nicht immer so reagiere, wie ich gerne reagieren würde, dass ich manchmal genervt reagiere, dass ich vor allem unter Stress, eher das negative sehe an meinem Gegenüber. Ich bitte den Herrn Jesus dann, dass ER mir vergibt, dass ER mir hilft, dass ER mich langsam verändert. Meine Hilfe suche ich bei IHM, nicht in mir. Wenn ich jemand gekränkt habe, selbst wenn ich eigentlich im "Recht" war, entschuldige ich mich auch bei demjenigen.

Letztlich ist es nicht entscheidend, was der andere über mich denkt, ob ich zum Narren gehalten werde, weil für mich nicht das entscheidend ist, was Menschen über mich denken (dabei tue ich aber alles was in meiner Macht steht, dass ich niemand zum Anstoß werde, und eben auch dass ich meine Arbeit verantwortungsvoll erledige ... nicht nur für den Chef sondern auch für Gott). Ich würde viel dafür beten, was dich umtreibt. Auch, dass Gott die Gelegenheit schenken möge für ein Gespräch, und ehe du dann das erste Wort sagst, bete und bitte nochmal Gott, dass ER dir die rechten Worte gibt.

Schöne Grüße
Harald  

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