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Herausforderung Gottes an uns

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Herausforderung Gottes an uns

Beitrag  Gast am Mo 17 Nov 2014, 10:59

Ihr Lieben,
habt Ihr schon von der neuen Jahreslosung gehört?

Römer 15,7 Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob!

Mitte Januar darf ich über diesen Vers in einem Seniorenkreis sprechen.

Gar nicht so einfach und es wird bestimmt eine Herausforderung für mich werden.

Können wir so lieben, wie Jesus liebt?
Haben wir da nicht alle damit zu kämpfen, immer das Richtige zu tun?
Zur rechten Zeit das rechte Wort und wenn nicht, das Vertrauen, dass unser große Herr wieder alles in rechte Bahnen lenkt?

Bitte betet für mich, damit ich nicht rede und vielleicht selbst verwerflich werde.

Auch in unserer Familie gibt es Dinge, wo das Annehmen nicht immer so einfach ist.

Möge Gott der Herr Gnade schenken!

LG und einen guten Start in die neue Woche wünscht Euch
Beate

Gast
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Re: Herausforderung Gottes an uns

Beitrag  Heidi am Mo 17 Nov 2014, 16:11

Liebe Beate,

bis eben dachte ich auch, dass dieser Vers aussagt, dass wir uns als Geschwister im Herrn Jesus oder jeder generell seinen Nächsten annehmen soll, auch wenn uns da was am Gegenüber "nicht so passt".

Es heißt in Vers 7 : Darum nehmt einander an....

Also guckte ich mal, warum man sich also annehmen soll und wer evtl angesprochen ist.

Der Vorvers liefert den Grund: damit ihr einmütig Gott mit  e i n e m  Munde lobt.

Aber wer ist nun "ihr"?

Nachdem ich die Verse drumherum mal gelesen habe, glaube ich, es geht hier um das Verhältnis der Judenchristen und der Heidenchristen.

In Kap.14 geht es ja um die Schwachen im Glauben. Wenn ich das richtig verstehe, sind das die, die glauben, sie müssen "zu Jesus hinzu" noch manche traditionell gesetzlichen Sachen einhalten.

Und Römer 15,10 bringt es als Zusammenfassung dann auf den Punkt mit:
Und wiederum heißt es (5.Mose 32,43): »Freut euch, ihr Heiden, mit seinem Volk!

Was denkst du / ihr darüber?

Wenn ihr das auch so sehen solltet, dass es hier um Judenchristen und Heidenchristen geht, die trotz mancher Unterschiedlichkeit einmütig Gott mit einem Munde (Röm. 15,6) loben sollen,  dürfen wir diese Stelle dann z.B. auf die Familie ausdehnen? Oder auf verschiedene Konfessionen, die aber wenigstens als Grundlage noch die Bibel haben? Oder gar auf jeden "Nächsten", egal ob gläubig oder nicht?...womit dann aber der Grund der Annahme, nämlich Gott zu loben ja wegfiele.

Schalom und Gruß
Heidi

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Herausforderung Gottes an uns

Beitrag  Gast am Mo 17 Nov 2014, 20:20

Liebe Heidi,
eigentlich sollten wir ja auch unsere Feinde lieben, d.h. aber nicht, dass wir zu Allem Ja und Amen sagen müssen!

Doch Jesus liebt uns zuerst mal so, wie wir sind, mit allen unseren Ecken und Kanten. Er ist für uns gestorben, als wir noch Sünder waren!
Und so sollten wir auch unseren Nächsten zuerst ansehen und annehmen!

Wenn es innerhalb der Familie, oder auch einem Ungläubigen gegenüber um Sünde geht, sollten wir sie zwar aufdecken, wenn dennoch nichts geschieht, dürfen wir trotz alledem keinen verstoßen. Oder, was meint ihr?

Jesus hat auch der Ehebrecherin keinen Vorwurf gemacht, jedoch sie gebeten, hinfort nicht mehr zu sündigen.

Wir sollten den Menschen annehmen, jedoch die Sünde verwerfen!

Römer 11

31also haben auch jene jetzt nicht wollen glauben an die Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, auf daß sie auch Barmherzigkeit überkommen. 32Denn Gott hat alle beschlossen unter den Unglauben, auf daß er sich aller erbarme.


Sollten wir da nicht auch barmherzig sein, und uns wirklich untereinander annehmen, wie Christus uns untereinander angenommen hat?

LG
Beate

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