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Der 2. Tag der Schöpfung

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Der 2. Tag der Schöpfung

Beitrag  Detailverliebt am Do 04 Dez 2014, 20:56

Hallo Zusammen,
Ich hab mir mal wieder die Schöpfungsgeschichte angesehen und bin dabei über den zweiten Tag "gestolpert".
Soll heißen, ich finde die Beschreibung etwas Komisch.
Als wenn man, wenn man in den Himmel fliegen würde, irgendwann gegen eine Wand von Wasser stoßen würde.
Mir ist schon klar, dass es da oben natürlich auch die Wolken gibt, aber sind diese Wolken nichrt eher innerhalb der Himmelsausdehnung?
Hätten die Schreiber der Bibel nicht auch sagen können, dass Gott Wasser verdunsten ließ, welches sich in den Wolken sammelte?
Ich vermute mal, dass selbst die frühesten Menschon schon wussten, dass Wasser, wenn man es erhitzt zu dampf wird.
Spätestens, als die Menschen der Schrift mächtig waren, und das nieder geschrieben haben, sollte ihnen das Phänomen verdampfenden Wassers doch bekannt gewesen sein. Schließlich erlebt man das ja fast täglich bei der Essenszubereitung.
Warum also diese eigenartige Umschreibung?
Was steckt dahinter?
Kann es evtl. ein Problem mit der Übersetzung is Deutsche sein?

Ich entschuldige mich im Voraus für die ungewöhnliche Frage. Sie ist aber ernst gemeint.

Viele Grüße
Hakim

Detailverliebt
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Re: Der 2. Tag der Schöpfung

Beitrag  Heidi am Fr 05 Dez 2014, 06:19

Lieber Hakim,

du hast eine schöne Überschrift ausgesucht: Detailverliebt. ...

Ich habe leider im Moment keine Zeit, aber ich habe die Stelle schon mal gelesen.
Mir kam dann in den Sinn, dass diese Teilung zwischen den gewaltigen Wassern ja innerhalb des zweiten Schöpfungstages vor sich ging.

Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass das alles an einem Tag über den Weg der Verdunstung geschah, oder?

Ob die Bibelschreiber damals schon den Kreislauf kannten, wie Wolken zu Stande kommen, glaube ich eher nicht. Aber vielleicht weiß das hier ja noch jemand.

Als ich las, dass Gott die "Feste" Himmel nannte - musste ich erstmal passen, ich hätte gedacht, dass diese Wolken"wand" der Himmel ist, also die Wolken als Wasseransammlungen. Aber der Himmel wird ja "Feste" genannt. Ich gucke demnächst mal nach, ob ich was zu dem "Wort" Feste finde.

Sorry, das auf die Schnelle....hoffe, wir bleiben dran am Thema

Euch einen gesegneten Freitag, viel Freude und Gottes Leitung
wünscht Heidi

Heidi
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Re: Der 2. Tag der Schöpfung

Beitrag  fetarubil am Fr 05 Dez 2014, 08:46

Hallo Hakim,

schön das du hier bist. Die Frage finde ich nicht ungewöhnlich, natürlich nehmen wir das ernst :-)

Ich denke über dieses Thema gibt es etliche Theorien Wink Auch ich habe mir schon Gedanken darüber gemacht.

Ich denke die Übersetzung ist richtig, und wahrscheinlich wussten auch die frühsten Menschen das Wasser verdunstet. Aber ich denke, du musst noch viel viel weiter zurück denken. Eben an den Anfang.

"Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde" - aber was heißt das schon? Im Prinzip wissen wir ja gar nichts wie es davor war, wie es in dem Moment war oder auch wie die 7 Tage genau ausgesehen habe könnten usw. Es gab ja überhaupt nichts, das musste ja alles erst gemacht werden. Es gab kein Licht, keine Berge, keine Ebene, keinen Tag, einfach gar nichts, nichtmal die Gesetze der Physik, das Leben, der Tod, auch keine Menschen usw. (vielleicht gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht mal "Wasser verdunsten"?!)
Und was es dann letztendlich bedeutet "Wasser von Wasser zu scheiden" usw. kann man sich einfach schwer oder gar nicht vorstellen. Vielleicht war es am zweiten Tag das überall Wasser, oben und unten das man scheiden konnte. Ich persönlich glaube nicht, dass es am zweiten Tag schon Wolken gab oder die Erde schon irgendeine ähnlichkeit mit heute hatte. Wenn man dann die ersten Geschichten von Adam und Eva liest, bekommt man eine grobe Vorstellung wie es gewesen sein muss - aber das hört sich nach einer anderen Welt an (z. B. die Schlange konnte noch sprechen), wie wir sie heute kennen. Ich denke, gerade wenn man die Schöpfungsgeschichte liest, muss man sich von der jetzigen Welt gedanklich trennen. Am Anfang war es anders.
Und die komischen Umschreibungen sind der Versuch diesen Prozess zu erklären.

Das ist ungefähr so, als würde ich mit einfachen Worten einen kleinkind das Wort Destillation erklären wollen. Das würde wahrscheinlich auch spannend klingen. Und wie soll das nur klingen, wenn Gott die Schöpfung in sieben Tagen gemacht hat.

So erkläre ich mir das :-)


Meine Bibel hat übrigens den Hinweiß, dass die Beschreibung dem Weltbild der damaligen Zeit entspräche. Demnach stellte man sich das Firmament als eine Halbkugel aus festen Stoff vor, die das Chaoswasser so teilt, dass über ihr und unter ihr Wasser ist, wobei vom oberen Wasser durch Öffnungen im Firmament der Regen herabströmt.

Ein weiterer Hinweiß (1. Mo 1,1,) schreibt, das hier die priesterliche traditionelle Lehre beschrieben wird (und geht von antiken Vorstellungen aus).

Lg
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Re: Der 2. Tag der Schöpfung

Beitrag  Heidi am Fr 05 Dez 2014, 21:44

Jetzt habe ich mich auch etwas weiterbelesen.

Also, die sogenannte Feste, die die Wasser oben und unten scheidet, muss man wohl als Wölbung verstehen. So wie es fetarubil ja auch schon in etwa geschrieben hat.

Das hebr. Wort ist von einem Verb "feststampfen, breithämmern" abgeleitet und meint eine gehämmerte Platte oder Schalde, eine nach allen Seiten ausgeweitete Fläche oder Wölbung.

Wir denken also, dass oben das Wasser die Wolken durch Verdunstung sind, richtig???

Aber guck mal hier: 1. Mose 7,11-12 über die Sintflut:

In dem sechshundertsten Lebensjahr Noahs am siebzehnten Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Brunnen der großen Tiefe auf und taten sich die Fenster des Himmels auf,und ein Regen kam auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte.

Wenn ich mir diese Regenmassen von oben vorstelle, die die komplette Erde zusammen mit dem Wasser von unten überfluten, so könnte es auch so klingen, dass Gott tatsächlich unten und oben diese Wassermassen aufbewahrt hatte. Könnte das sein?

Hakim meinte ja, dass es für ihn so klingt, als gäbe es dort oben eine Wand von Wasser.


Zuletzt von Heidi am Fr 05 Dez 2014, 23:24 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Bisschen bunt und fett geschrieben, damit es leichter zu lesen ist.)

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Re: Der 2. Tag der Schöpfung

Beitrag  Ralf-Peter am Fr 05 Dez 2014, 22:08

Lieber Hakim und auch alle anderen,

Die Ausführungen von Heidi sind gar nicht so verkehrt. Letztens las ich in einer naturwissenschaftlichen Zeitschrift (ich meine, dass es GEO war), dass es zu den Zeiten der Dinosaurier erheblich wärmer auf der Erde war. Einige Wissenschaftler gehen davon aus, das vor dem Aussterben der Dinos die Atmosphäre anders beschaffen gewesen sein muss. Sie nehmen an, das damals evtl. noch ein Wasserring um die eigentliche Atmosphäre herum existiert haben könnte, der bei  einem Meteoriteneinschlag dann entweder zusammenfiel oder verdampfte. Es gibt dazu auch Berechnungen, ob das aber ein Beweis ist, blieb offen in dem Artikel.

Demnach hätte die Bibel mit der  Sintflut und der Umschreibung einer Wasserhülle recht,

Liebe Grüße

Ralf-Peter

P.S. Inzwischen gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass die Uratmosphäre aus ca. 80% Wasserdampf bestand.

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Hallo

Beitrag  Christheute am Fr 05 Dez 2014, 23:17

das mit der Sintflut ist wirklich beachtenswert. Denn vorher regnete es nicht auf der Erde, es gab "nur" Tau, der damals aber ausreichte um der Natur ausreichend Feuchtigkeit zu geben. Damals wurden die Menschen auch einige Jahrhunderte alt, nach der Sintflut sank die Lebenserwartung der Menschen rapide. Daraus kann man schließen dass das Klima und die Atmosphäre vollkommen anders, auf jeden Fall aber gesünder, waren.

Deshalb kann man davon ausgehen das es vor der Sinftluft einen "Wassservorrat" im Himmel und unter der Erde gab, der heute so nicht mehr vorhanden ist.

Liebe Grüße

Eli

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Re: Der 2. Tag der Schöpfung

Beitrag  Heidi am Fr 05 Dez 2014, 23:27

Christheute schrieb:das mit der Sintflut ist wirklich beachtenswert. Denn vorher regnete es nicht auf der Erde,es gab "nur" Tau, der damals aber ausreichte um der Natur ausreichend Feuchtigkeit zu geben.

 Liebe Eli,

ich habe das auch schon  mal gehört, dass es vorher nicht regnete, aber woher weiß man das nochmal in der Bibel???

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Re: Der 2. Tag der Schöpfung

Beitrag  Harald am Fr 05 Dez 2014, 23:38

Hallo,

wenn jemand etwas zu lesen braucht, kann er hier noch etwas weiter lesen ...
www.clv-server.de/pdf/255279.pdf
Das Buch heißt "Fragen an den Anfang" Ab Seite 173 geht es um die Frage hier: Woher kam die riesige Wassermenge bei der Sintflut?

www.bitimage.dyndns.org/german/ArthurErnestWilderSmith/Evolution_Im_Kreuzverhoer_1983.pdf
Hier geht es ab Seite 28 um dieses Thema.

Ich bin kein Wissenschaftler, denke aber auch, dass bei Erschaffung der Erde, die ganz anders beschaffen war, als dann nach der Sintflut.

Vielleicht klinkt sich ja noch Günter in die Diskussion ein, er ist für dieses Metier glaube ich "der" Ansprechpartner hier.

Sicher gibt es noch weitere Bücher, die sich mit diesem und ähnlichen Themen beschäftigen, einfach mal bei CLV schauen, manche Bücher kann man da kostenlos als PDF anschauen. Oder bei Sermon-online.de gibt es auch manche Bücher oder Vorträge.

Schöne Grüße
Harald

PS: auf diese Sichtweise bzgl. dass es nicht regnete vor der Sintflut wird auch in dem ersten Buch eingegangen, wenn ich mich recht erinnere, es wird hier aber als fraglich hingestellt, da es nirgends in der Bibel explizit steht, dass es vor der Sintflut nicht regnete.

Harald
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Re: Der 2. Tag der Schöpfung

Beitrag  Ralf-Peter am Sa 06 Dez 2014, 10:30

1. Mose 2, 5
Und allerlei Bäume auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und allerlei Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und es war kein Mensch, der das Land baute.

Aus diesem Vers würde ich aber nicht schließen, dass es vor der Sintflut keinen Regen gab. Die Stelle bezieht sich noch auf das Leben im Garten Eden.

LGuGS
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Re: Der 2. Tag der Schöpfung

Beitrag  Detailverliebt am So 07 Dez 2014, 01:31

Wow, da bin ich aber mal überwältigt ob der Fülle der Antworten

Die These, dass es vor der Sintflut eine Hülle aus Wasser gegeben haben könnte, finde ich sehr interessant.
Auch hab ich einmal gehört, dass Wissenschaftler davon Ausgehen, dass unsere Erdkruste bis in die Tiefsten Schichten noch Wasser enthält.
Dort unten wird es zwar irgendwann sehr Sehr warm, aber die Hohen Druckverhältnisse schieben den Siedepunkt des Wassers natürlich auch immer weiter in die Höhe, je tiefer man ins Innere der Erde vordringt. Ab einer bestimmten Temperatur und Druck, gibt es übrigens keine Trennung mehr zwischen flüssiger und Gasförmiger Phase. Diesen Zustand des Wassers nennt man glaube ich "überkritisches Wasser". - Das nur am Rande.
Daher kann ich mir die "Brunnen aus Großer Tiefe" eigentlich auch ganz gut vorstellen, da nach dieser Theorie eben jeder Spalt und jede Pore in der Unteren Erdkruste mit Wasser ausgefüllt sein müsste.

Die Theorie dass es vor der Sintflut nicht geregnet hat, kannte ich allerdings noch nicht.
Sie könnte aber erklären, warum es den Regenbogen erst danach gab Very Happy
Gibt es noch mehr Stellen außer 1.Mose 2, 5 ,die darauf hindeuten, dass es so gewesen sein könnte?

Übrigens danke an Harald für die Links, auch wenn ich den Zweiten leider nicht öffnen konnte.
Ich bin schon länger auf der Suche nach Informationen, die die Schöpfungsgeschichte stützen und der Titel des Buches klingt vielversprechend.

Also Danke nochmal für die Antworten und Gedanken zu diesem Thema

Gruß Hakim


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Re: Der 2. Tag der Schöpfung

Beitrag  Harald am So 07 Dez 2014, 11:43


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