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Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

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Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Harald am Fr 05 Dez 2014, 23:47

Hallo,

ich überlege seit einiger Zeit herum, was bzw. welche Ansicht wohl richtig ist. Es geht darum, dass ich beispielsweise die Ansicht gehört habe, dass kein Mensch an der Sünde sterben (bzw. auf ewig verloren geht) muss, sondern der Mensch an seiner Entscheidung ewig verloren geht, da der Herr Jesus ja die Sünden der Welt am Kreuz gesühnt hat.
Oder ist diese Sichtweise richtiger, dass der Herr Jesus "nur" für die Sünden am Kreuz gestorben ist von den Menschen, von denen ER im voraus wusste (durch Seine Allwissenheit und sein ewiges Leben ohne Anfang und ohne Ende), dass sie sich bekehren werden? Denn wenn der Herr Jesus für die Sünden die Schuld beglichen hat durch Seinen Tod, dann kann der Mensch ja nicht nochmals dafür verurteilt werden und damit dürften die "ungläubigen" Menschen nicht verloren gehen, wenn der Herr Jesus die Strafe bezahlt hat.

Könnt ihr mir Bibelstellen dazu nennen, vielleicht habe ich ja nur irgendeinen Knoten im Hirn

Viele Grüße
Harald

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Ralf-Peter am Sa 06 Dez 2014, 10:41

Hallo Harald,

Ich mach es mal ganz kurz:

Hier die Bibelstelle, die aussagt, dass Jesus für die Sünden der ganzen Welt starb.

1. Johannes 2, 2
Und er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.

ABER:
Römer 1, 17
Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht (Habakuk 2,4): »Der Gerechte wird aus Glauben leben.«

Das bedeutet also ganz klar, dass Jesus für die Sünden der ganzen Welt starb. Er machte also für jeden Menschen den Weg vor Gottes Thron frei. Dennoch muss ein jeder dieses Opfer auch im Glauben annehmen, sonst bleibt er verloren.

Johannes 3, 18
Wer an ihn (Jesus) glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

Ohne Glaube an den Sohn und dessen Erlösungswerk gibt es keine Rettung.

Liebe Grüße
Ralf-Peter


Zuletzt von Ralf-Peter am Sa 06 Dez 2014, 20:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Ralf-Peter
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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Heidi am Sa 06 Dez 2014, 17:27

Lieber Harald,

mir fielen auch noch diese Verse ein:

Rö.5,17, wonach die Gabe der Gerechtigkeit empfangen werden muss.

Es gibt immer einen Sender und einen Empfänger. Voraussetzung ist aber, dass der Empfänger das Angebot auch annimmt.

[1. Pt. 1,13, spricht von der Gnade, die angeboten ist in der Offenbarung Jesu Christi.

Jesus Vergebung reicht für alle Menschen aus, aber nicht jeder will sie haben.

viele grüße
von heidi

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Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Gast am So 07 Dez 2014, 21:32

Was meint Ihr zu Römer 11,32 - 36?


Ist Jesus der Sieger über den Tod? Ist er der Allmächtige?

Über dieses Thema gibt es viele Streitigkeiten und ich denke, dass hier der Heilige Geist jedem einzelnen Klarheit schenken muss, wenn wir von einer Klarheit zur anderen kommen wollen. 2.Kor.3,18

Viel Freude beim darüber nachdenken!

Eine gute Woche
Beate

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Ralf-Peter am So 07 Dez 2014, 21:58

Liebe Beate,

ich verstehe nicht ganz, worauf Du bei diesem Thema mit der Nennung dieser beiden Bibelstellen hinaus willst.

Was meinst Du damit?

LG
Ralf-Peter

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Harald am So 07 Dez 2014, 23:26

Hallo,

mir geht es gar nicht um Streitigkeiten, ich frage mich nur, wie Geschwister, die ich für recht "weise" oder "belehrt" ansehen würde, wie da einer eben dies vertritt, dass der Herr Jesus nicht für alle Sünden gestorben ist; und der andere sagt, es muss keiner an seinen Sünden sterben, weil die der Herr Jesus ja alle gesühnt hat am Kreuz und darum jeder Mensch der verloren geht, eben deshalb verloren geht, weil er den Herrn Jesus ablehnt. so ungefähr jedenfalls.

Bisher war ich auch der Auffassung wie es Ralf-Peter schon geschrieben hatte, und wie es an sich auch aus den genannten Bibelstellen für mich klar scheint und es mir keine Probleme macht, auch wenn das vielleicht etwas "naiv" zu sein scheint.

Gerne können wir ja gemeinsam weiter überlegen, was geschrieben steht im Wort Gottes.
Vielleicht schwingt da auch ein wenig im Hintergrund mit, dieses Thema der Vorherbestimmung zum Heil, was ja eindeutig in Gottes Wort steht und gleichzeitig heißt es eben auch, dass Gott nicht möchte, dass auch nur ein Mensch verloren geht und darum noch zuwartet mit dem Gericht.
Bei Gott ist das wohl kein Problem, was uns dann eben Vertrauen abverlangt, dass Gott alles gut und richtig macht und gemacht hat und dazu noch gute Gedanken hat über die Menschen. Hätte Gott sonst Seinen einzigen Sohn zur Erde "gesandt" zur Erlösung der Menschen? Wohl kaum.

Viele Grüße
Harald

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Heidi am Mo 08 Dez 2014, 06:17

Guten Morgen,

Römer 11,32:
Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.

Ich habe mal gedacht, dieser Vers gibt her, dass wirklich jeder Mensch errettet wird, egal wie, ob mit oder ohne Jesus, jeder kriegt auch ggf nach dem Tod noch eine Chance.

Aber das gibt der Vers nicht her, denn wenn man die Vorverse liest, muss man erkennen, dass dieses Wort "alle" im Zusammenhang Juden und Heiden meint.

heidi

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Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Gast am Mo 08 Dez 2014, 13:55

Lieber Harald!

Es gibt eine Lehre von der Allversöhnung.

Das wollte ich damit andeuten!

LG
Beate

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Heidi am Mo 08 Dez 2014, 18:05

Beate schrieb:Lieber Harald!

Es gibt eine Lehre von der Allversöhnung.

Das wollte ich damit andeuten!

LG
Beate

Liebe Beate,

ich wusste das, dass du die Verse deshalb geschrieben hast.  Wink Hast du die Stelle Römer 11,32 denn nun schon mal im Zusammenhang gelesen. Es fängt ab 11,11 an, da ist die Rede von den Heiden, zu denen das Heil durch den Fall Israels kam. Und dann das Gleichnis vom ÖLbaum, dass Israel wieder eingepfropft und von Gott angenommen wird. Und ich meine, darauf bezieht sich dann die Stelle, dass Gott ja beide, nämlich Juden und Heiden in den Ungehorsam eingeschlossen hat, damit der sich aller, also beider Gruppen, Juden und Heiden, erbarme.

Der andere Vers von dir war der:
2. Kor. 3,18:
Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel, und wir werden verklärt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist.

Hm, hier meine ich auch, dass das unmöglich alle Menschen sind. Denn das aufgedeckte Gesicht steht im Gegensatz zu Vers 15, wo davon die Rede ist, dass den Juden über dem AT eine Decke hängt, die nur abgetan wird, wenn sie es in Christus lesen. D. h. nur wenn die Juden z.B. in den Opfertieren den Hinweis auf Jesus erkennen oder in Jesaja, in dem leidenden Gottesknecht Jesus erkennen und die vielen anderen Dinge, die im AT auf Jesus hinweisen,  dann verstehen sie, worum es im AT geht.

Paulus schreibt den Korintherbrief ja an die Korinther. Gleich zu Anfang des Briefes schreibt er in der "Wir-Form". Also meine ich, dass mit "alle" die gläubigen Korinter als Nichtjuden gemeint sind.

Denn "von einer Herrlichkeit zur anderen verwandelt werden", das braucht ja auch seine Zeit. Gott verändert uns ja auch immer nach und nach mehr in das Bild seines Sohnes. Bei jemand, der nach dem Tod noch eine Bekehrung erleben würde, ginge das ja nicht.

Oder wie verstehst du denn die Verse?

heidi

Heidi
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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Ralf-Peter am Mo 08 Dez 2014, 19:23

Liebe Beate,

ich weiß nicht genau, warum du die Lehre der Allversöhnung hier anführst, aber es gibt in der Bibel nur eine Wahrheit.

Entweder:
die Wahrheit, dass der zweite Tod endgültig ist - und damit nicht mehr aufhebbar (wofür sehr viele Bibelstellen sprechen) -

Oder:
Das Werk Christi, (der bis ins äußerste ging und sich selbst dahingab) ist nur ein Teilabschnitt und es werden trotz (oder vielleicht gerade wegen) des Todes Christi, dem einzigen und einzig geborenen Sohn, alle Menschen irgendwann ins Reich Gottes eingehen.
Das aber würde für mich bedeuten, dass Gott die Menschen mehr lieben würde als Jesus Christus - seinen eigenen Sohn!!



Ich möchte meine Gegenargumente auch gern mit Bibelstellen untermauern.

1. Mose 6, 5-6
Als aber JAHWEH sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Trachten der Gedanken ihres Herzens allezeit nur böse, da reute es JAHWEH, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen. Und JAHWEH sprach. Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels, denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe!

Allein aus diesem Vers kann man lesen, dass Gott eben nicht nur die Liebe ist, er also nicht nur aus Liebe besteht. Anstatt die Menschen durch seine Liebe zu heilen, wie die Allversöhnung sie ja predigt, hat er sie vertilgt - bis auf den letzten Mann - und nicht nur die Menschen sondern auch alle Tiere bis auf jeweils ein Paar. Hier wurde ein Gericht gehalten, dass Gottes Gerechtigkeit darstellt.
Diese gerechte Todesstrafe war kein Sekundentod, sondern ein psychisch und physisch qualvoller Tod... Alte und Junge, Säuglinge, Schwangere, Pflegebedürftige und Behinderte, alle haben diesen schrecklichen Tod erlitten...                                    
Auch das ist biblische Wahrheit, die keiner in Frage stellen kann.

Weitere Bibelstellen, die Gott als den gerechten und heiligen Gott kennzeichnen, der das Böse hasst und zum Schluss auch bestraft, auch wenn er sehr viel Geduld mit den Menschen hat:

Jer. 12:17  
„Wenn sie aber nicht gehorchen wollen, so will ich ein solches Volk endgültig ausrotten und vertilgen! Spricht JAHWEH.
 

„Denn die Bösen werden ausgerottet, die aber auf JAHWEH harrenwerden das Land (Erdkreis) erben.“
Psalm 37:9  

Luk.3:17
„In seiner Hand ist die Worfschaufel, und er wird seine Tenne fegen und wird vom Weizen in seine Scheune sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.“

Aus dem zuletzt angeführten Vers sehe ich für mich klar und deutlich, dass es nicht Jesu Ziel ist, die Spreu zu heilen, sondern sie am Ende der Zeit (Zeit der geistlichen Ernte) vom Weizen zu trennen und sie zu verbrennen.
„unauslöschlichem Feuer“- bedeutet für mich, dass niemand dieses Feuer löschen kann, bis alle Spreu verbrannt ist. Wir sehen, dass sich Gott im AT mit „verzehrendes Feuer“ verglichen hat; so spricht Jesus im NT ebenfalls vom Feuer als Gottes Gericht. Das schlimme daran ist, dass die Allversöhnung behauptet, das ja dadurch der Mensch geläutert würde und dann nur noch das Gute bestehen bleiben würde. Aber wie heißt es in der Bibel: "...denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf." Was soll denn da gutes übrig bleiben, wenn der Mensch von sich aus nur böses in den Augen Gottes tut?

Allein aus diesen Bibelversen erscheint mir die Lehre der Allversöhnung als Irrlehre.
Gott ist heilig und er ändert sich in dieser Hinsicht nicht. Das mögen viele Christen anders sehen, aber für mich stehen diese Stellen für sich und haben eine klare Aussage.

Satan hat als Schlange zu Eva gesagt, dass sie keineswegs sterben wird, wenn sie von der verbotenen Frucht essen würde.
Die Folge davon war allerdings der Tod. Gott hatte die Menschen davor gewarnt - und er hatte Recht behalten. Der Tod war unumkehrbar, jeder Mensch - selbst Jesus - musste ihn durchschreiten. Genauso wird auch der zweite Tod unumkehrbar sein. Gott behält auch in dieser Sache Recht, sonst würde Johannes nicht vom zweiten TOD sprechen!!


Und zum anderen: Für den Sieg über den Tod war das Opfer Jesus notwendig!! Wenn schon ein solch riesiges Opfer gebracht werden musste, um den Sieg über den natürlichen Tod zu behalten, welches Opfer sollte dann für den Sieg über den zweiten Tod gebracht werden??

Wir haben die Gnadenzeit - und alle haben das Angebot Gottes, den Sühnetod Christi als Rettung anzunehmen und an ihn zu glauben. Wer das nicht tut - und das hatte ich bereits zitiert - "der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Sohn."


Wie auch immer: Ich denke, dass wir einen Konsens hier nicht erzielen können und dürfen - hier gibt es nur schwarz oder weiß. Entweder ja zu Jesus - Oder Ja zum Vielleicht, was ich in der Bibel aber nicht finde.


Liebe Grüße und Gottes Segen
Ralf-Peter

P.S. Wir können hier gern Argumente austauschen, aber ich werde in dieser Hinsicht meine Meinung nicht ändern, die sich auf jahrelangem Ringen und Bibellesen mit diesem Thema nun einmal so darstellt.


Zuletzt von Ralf-Peter am Di 09 Dez 2014, 19:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Heidi am Di 09 Dez 2014, 06:25

Ralf-Peter schrieb:
1. Mose 6, 5-6
Als aber JAHWEH sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Trachten der Gedanken ihres Herzens allezeit nur böse, da reute es JAHWEH, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen. Und JAHWEH sprach. Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels, denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe!

Allein aus diesem Vers kann man lesen, dass Gott eben nicht nur die Liebe ist, er also nicht nur aus Liebe besteht....

Doch, auch aus diesem Vers kann man es sehen, dass Gott die Liebe ist, die Lösung liegt in einem hebräischen Wort.

Ich schreib das heute Nachmittag in einem Extra Thema zu der Mosestelle, muss jetzt leider gleich los...

Gesegnete Tage
und Beate...bitte melde dich nicht wieder ab, nur weil hier konträre Meinungen geschrieben werden.
liebe grüße an alle und Gottes Segen wünscht
heidi

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Gast am Di 09 Dez 2014, 19:45

Liebe Beate,

ich verstehe nicht ganz, worauf Du bei diesem Thema mit der Nennung dieser beiden Bibelstellen hinaus willst.

Was meinst Du damit?
Lieber Ralf-Peter!

Habe nur auf Deine Frage, was ich dazu meine, geantwortet und wusste auch, dass ich damit ein heißes Eisen anfasse.
Ich möchte darüber nicht sprechen, da es eh nur zu heißen Diskussionen führen würde.

Mein Mann und ich hatten über den 2. Advent eine wunderbare Gemeinschaft mit Menschen, bei denen es nicht über Lehr Fragen geht, sondern über Sündenbekenntnis, Buße und ein Leben in der Gemeinschaft mit Jesus Christus.

Darum lassen wir dieses Thema und leben in der Gemeinschaft mit Jesus und er wird uns durch seinen Heiligen Geist in alle Wahrheiten führen.

Gottes Wille ist es, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Wie und wann er das macht, das ist verborgen in ihm!

In IHM verbunden
Beate

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Gast am Di 09 Dez 2014, 19:48

Vielleicht schwingt da auch ein wenig im Hintergrund mit, dieses Thema der Vorherbestimmung zum Heil, was ja eindeutig in Gottes Wort steht und gleichzeitig heißt es eben auch, dass Gott nicht möchte, dass auch nur ein Mensch verloren geht und darum noch zuwartet mit dem Gericht.
Bei Gott ist das wohl kein Problem, was uns dann eben Vertrauen abverlangt, dass Gott alles gut und richtig macht und gemacht hat und dazu noch gute Gedanken hat über die Menschen. Hätte Gott sonst Seinen einzigen Sohn zur Erde "gesandt" zur Erlösung der Menschen? Wohl kaum.

Viele Grüße
Harald

Lieber Harald,

so würde ich es auch sehen!

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Gast am Di 09 Dez 2014, 19:50

Liebe Heidi,

ich werde mich nicht abmelden. :-)

Gott segne Euch!

Beate

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Ralf-Peter am Di 09 Dez 2014, 20:18

Liebe Beate, liebe Heidi...

ich weiß, dass dieses ein sehr heißes Eisen ist und mich vielleicht deswegen auch hinreißen lassen. Ich hatte eigentlich auch nicht groß vor darüber zu diskutieren, sondern es war das, was ich aus vielem Bibellesen für mich so sehe.

Das Thema sollte damit auch beendet sein - zumindest für mich. Wie gesagt können hier gerne auch Argumente für und wider der Lehre der Allversöhnung angeführt und ausgetauscht werden, die wir dann aber auch so stehen lassen sollten, da es hier keinen Konsens geben wird. Jeder hat da wohl seine eigene Erkenntnis. Beate hat völlig recht, wenn sie sagt, dass uns der Heilige Geist in alle Wahrheit führen wird.

Liebe Grüße
Ralf-Peter


Zuletzt von Ralf-Peter am Di 20 Jan 2015, 21:14 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Harald am Di 09 Dez 2014, 20:28

Beate schrieb:
Vielleicht schwingt da auch ein wenig im Hintergrund mit, dieses Thema der Vorherbestimmung zum Heil, was ja eindeutig in Gottes Wort steht und gleichzeitig heißt es eben auch, dass Gott nicht möchte, dass auch nur ein Mensch verloren geht und darum noch zuwartet mit dem Gericht.
Bei Gott ist das wohl kein Problem, was uns dann eben Vertrauen abverlangt, dass Gott alles gut und richtig macht und gemacht hat und dazu noch gute Gedanken hat über die Menschen. Hätte Gott sonst Seinen einzigen Sohn zur Erde "gesandt" zur Erlösung der Menschen? Wohl kaum.

Viele Grüße
Harald

Lieber Harald,

so würde ich es auch sehen!

Hallo Beate und Hallo Alle,

keinesfalls möchte ich so verstanden werden, dass ich an die Allversöhnung glaube. Wir hatten dieses Thema hier schon ausführlich durchgekaut. Für mich ist das eine Irrlehre, und furchtbar, wenn man sich vorstellt, dass man Menschen in dem Glauben (sterben) lässt, dass sie ja schon noch darauf hoffen können, dass letztlich Gott über alle Sünden hinweg sieht und Menschen nicht ewig verloren gehen können. Was, wenn dem doch so ist?

Ich möchte hier nicht wieder und weiter über dieses Thema diskutieren und denke, wenn die Diskussion in dieser Richtung weiter geht, dass wir Admins dann dieses Thema schließen werden.

Vielleicht können wir auch wieder zum eigentlichen Thema zurückkehren und meiner Frage, wieso es darüber verschiedene Ansichten unter gläubigen "Lehrern" gibt.

Falls ihr etwas über Allversöhnung hie im Forum sucht, geht einfach über die Fortgeschrittene Suche, dann kommen genug Ergebnisse - 20!  ... [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Grüße Harald

PS: Gott bietet in Seinem Sohn jedem Menschen die Vergebung der Sünden an, dass niemand verloren gehen muss, wer sich dagegen entscheidet, der bleibt verloren, ist schon gerichtet, bzw. hat dies dann selbst getan.

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Heidi am Di 09 Dez 2014, 20:57

o,k, hier schnell die Erklärung, wie Gott ein liebender Gott sein kann - obwohl es heißt, dass es ihn reute, die Menschen gemacht zu haben und er sie durch die Sintflut umkommen ließ.

In 1 Mose 6,11 -12 steht ja, das die Erde verderbt war vor Gottes Augen und voller Frevel. Weiter steht, dass ALLES Fleisch seinen Weg verderbt hatte auf Erden. In Vers 5 steht, dass der Menschen Bosheit groß war und ALLES Dichten und Trachten ihres Herzens NUR böse war IMMERDAR.

Und in Vers 6 steht, dass es Gott REUTE, dass er die Menschen geschaffen hatte und er beschloss, sie zu vertilgen.

Aber jetzt kommts:

Das hebr. Wort für dieses "reute" heißt "naham" und seine Grundbedeutung ist "trösten, jmd. leid tun".

Gottes Reue ist hier als Erbarmen zu verstehen, bzw. als Hinweis auf die Unerträglichkeit der sündhaften Situation, die eine Rücknahme seiner Zuwendung erforderlich machte.

Wenn ein Bereuen von Menschen ausgesagt ist, kann das ein Hinweis auf Wankelmütigkeit sein. (z.B. 2. Mose 13,17) oder sich auf seine Sündhaftigkeit beziehen (Jer, 31,19 "tat ich Buße" schreibt Luther, aber Elberfelder übersetzt hier treffender mit "empfand ich Reue")

Lt 2. Pt 2,5 kam die Sintflut über die WElt der Gottlosen.

Jetzt kommt ein blödes Beispiel - ich weiß gar nicht, ob das einer nachvollziehen kann:

Ich hatte mal 5 Wellensittiche auf einmal. Und immer wenn einer neu dazu kam oder auch mal einer krank war, wurde gestritten und auf einen gehackt. Ich habe sie aber alle lieb gehabt, auch die Hacker und die "böseren" Wellies. Da gab es einen, der war ganz erbärmlich schon als ich ihn gekauft habe. Der bekam immer da meiste ab, weil er sich nie gewehrt hat.
Wenn ich mir heute mal so überlege, dass sich ALLE so böse benommen hätte, wie es in der Bibel heißt, dass sie total und IMMER böse wären, ja, dann hätte ich denen IHNEN SELBST zu LIEBE auch eher gewünscht, dass sie dieses böse schlimme Dasein nicht mehr leben müssten und sich dabei kaputt machen. Aber zum Glück bin ich ja nicht Gott, der so etwas von seinen Geschöpfen mit ansehen musste....

Hoffentlich hat meine Welli/Gott-Geschichte einer verstanden  scratch  Question

gute nacht gruß
heidi

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Henoch am Sa 17 Jan 2015, 20:36

Hallo Heidi,
ich weiß, dass es Vertreter der Allversöhnung gibt und diese Lehre auch mit vielen Bibelstellen "untermauert" wird. Das geht. Allerdings nur, wenn ich viele, viele andere Bibelstellen ignoriere.  
Wer sind denn dann die, die den zweiten Tod erleiden müssen, die ewige Verdammnis? Und wer steht im Buch des Lebens?
Warum ist das beim Endgericht entscheidend?
Luther 1984 schrieb:Off. 20: 11 Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden.
12 Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken.
13 Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.
14 Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl.
15 Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.

Ich denke, wir können das kaum ausdiskutieren, ohne am Ende die ganze Bibel hier zu zitieren. Surprised
Aber diese Bibelstelle stimmt schon nachdenklich, ob es wirklich eine Allversöhnung gibt.
Jetzt sagen viele, dass ewig (ewige Pein, ewiges Feuer) nicht ewig heißen würde, ich weiß, sondern von Zeitalter zu Zeitalter. Aber warum heißt es so? Es steht da ja nicht "von Zeitalter bis zu einem bestimmten Zeitalter, oder? Von Zeitalter zu Zeitalter ist schon ein trefflicher Ausdruck für ewig, finde ich.  Wink

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Harald am So 18 Jan 2015, 00:18

Hallo ...

und Herzlich Willkommen Henoch.

Aber dennoch möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass es hier in diesem Thread nicht um die Allversöhnung geht. Ich möchte euch nochmal darum bitten, beim Thema zu bleiben und das andere, wenn es sein muss, dann in den weiter oben genannten Threads zu diskutieren.
Das ist jetzt nicht bös gemeint Rolling Eyes

Grüße
Harald

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Henoch am So 18 Jan 2015, 09:45

Hallo Harald,
sorry, ich dachte, das gehört dazu Embarassed
Danke für deinen Willkommensgruß.
Henoch

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Eliah am So 18 Jan 2015, 17:28

Hallo,

Denke Johannes 3,16 Und wie vorher erwähnt 3,18 beantwortet und triffts recht gut in einem Satz, wie auch Epheser, fällt mir grad so noch ein dazu, wo es heist, das wir aus Gnade durch Glauben und nicht aus uns errettet werden.

Prinzipiell hat d.Herr Jesus dies auf Golgatha für alle erledigt, doch wie es hier hies, "angenommen/geglaubt" muss es werden, und zwar so "geglaubt" wie dies in der Schrift definiert ist, nicht irgendwie oder gar nur intellektuell "geglaubt/angenommen" - das tun nämlich die Dämonen auch und werden dadurch NICHT gerettet.  (!)

Shalom!

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Ralf-Peter am Fr 23 Jan 2015, 21:19

Hallo,

ich denke, dass Johannes 12, 48 auch noch etwas darüber aussagt.

Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht an, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.

Ebenso sagt Jesus im Matthäus-Evangelium etwas über die Sünde, die nicht vergeben wird.

Matth. 12, 31+32
Darum sage ich euch: Alle Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben; aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben.
Und wer etwas redet gegen den Menschensohn, dem wird es vergeben; aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist, dem wird's nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.

Daraus schließe ich, dass Jesus generell für alle Sünden gestorben ist, die die Menschheit je begangen hat und noch begeht. Allerdings muss man seine Worte schon im Glauben annehmen.

Lieben Gruß

Ralf-Peter

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Harald am Sa 24 Jan 2015, 04:06

Hallo,

ich muss mir das mal verdeutlichen:
Wenn ich das jetzt mit einem normalen Gerichtsverfahren bzw. einer Strafandrohung vergleiche (wobei ich nicht wirklich weiß, wie die ablaufen), dann ... mir fällt ein Beispiel ein:
Vor vielen Jahren bin ich über eine rote Ampel gefahren. Es blitzte. Das Auto war auf meinen Vater zugelassen. Er bekam dann den Strafbescheid. Er bezahlte die Strafe für mich und alles war erledigt.
Ich hab das damals einfach so angenommen, mein Vater wollte nichtmal das Geld erstattet haben.
Genauso hätte ich sagen können, ich will das aber nicht, ich zahle es selber, ich bekenne mich schuldig.

Naja jetzt zurück zum Herrn Jesus: Wenn er die Schuld für alle Menschen am Kreuz bezahlt hat, ist das Verfahren erledigt.
Ist das dann wie eine Art Zusatz bei der Urteilsverkündigung, dass es eben heißt, "auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe," oder "Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet;" ?
Weitere Stellen:
Joh 3:36 Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben;
Joh 5:24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben
Apg 10:43 ..., daß jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden empfangen soll.
1.Joh 5:12 Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.

Der Herr Jesus liebt uns so sehr. Und genau deshalb, weil ER uns liebt, lässt ER uns unseren Willen. Wir können HN annehmen oder weiterhin unser Leben ohne IHN führen. Das ist Liebe, dass ich den anderen nicht zwinge, nicht mal zum Guten.

Ein König war im Krieg mit dem König eines angrenzenden Landes. Durch Verrat verlor er Gebiete seines Königreiches. Daraufhin gab er den Erlass heraus, dass er für die Ergreifung des Verräters eine Belohnung von 100.000 Golddukaten aussetzt und die Strafe für den Verräter 100 Peitschenhiebe sein soll.
Es stellte sich heraus, dass seine eigene Mutter die Verräterin war. Dann kam der Tag der Verurteilung ...
http [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] schrieb:Eine Eskorte von Soldaten trat aus dem Schlosshof und führte den Delinquenten in die Mitte des Platzes. Welch ein Raunen ging durch die Menge, als man erkannte, dass es die Mutter des Königs war! Die Soldaten lösten der alten Frau die Fesseln, banden sie an den Holzpfahl und entblößten ihren Rücken. Der Knecht mit der Peitsche schaute noch einmal fragend zur Tribüne des Königs hinüber, hob dann aber den Arm und...

„Halt“ schallte es herüber. Der Knecht ließ die Peitsche sinken. König Theophan hatte „Halt“ gerufen. Die Menge hielt die Luft an. Der König aber sprang von der Tribüne und sagte laut, so dass alle ihn hören konnten: „Halt. Meine Mutter hat ein Verbrechen begangen, das gesühnt werden muss. Aber ich trete an ihre Stelle. Schlagt mich. Ich trage ihre Strafe.“ Theophan band seine Mutter los, legte Mantel und Hemd ab und stellte sich selbst an den Pfahl. Der Knecht war entsetzt. Doch Theophan befahl ihm, seine Arbeit zu tun. Und dann empfing der König 100 Peitschenhiebe. Der Schmerz war schrecklich. Und doch war König Theophan glücklich. Denn es war ihm gelungen, Gerechtigkeit und Liebe zu vereinbaren
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Grüße Harald

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Re: Für welche Sünden starb der Herr Jesus?

Beitrag  Eliah am Sa 24 Jan 2015, 11:22

ja sehr trefflich, sooo eine Liebe hat der Herr Jesus für uns gehabt, seht nur... ja nicht "nur" das Kreuz, sondern auch die Peitschenhiebe!

"lass die Menschen mich anspucken, mir die Dornenkrone aufsetzen, mich geißeln, ...leg deinen Zorn auf mich, Vater" - könnte man sagen, das er vllt. im Himmel gebeten hatte den Vater  (!?)

Kennt wer "Die Passion" von MelBrooks war das glaub ich? da wird überdeutlich (Hollywood eben) gezeigt, wohl eher nach Jesaja, wie er mit der Geißel gepeitscht wurde, die sich mit ihren Haken in der Haut verfingen und festkrallten, - die dann mit Gewalt herausgerissen wurde um ihn neu zu schlagen damit... (ich beschreibs nun nicht noch näher)

Ja, Jesus Jesus, Sohn Davids erbarm dich unser, die wir mehr oder weniger an dir hängen und dich mehr oder minder lieb haben! Danke für DEIN WERK der Stellvertretung!!

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