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Wie verhält es sich mit dem "Zehnten geben" im Neuen Testament?

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Wie verhält es sich mit dem "Zehnten geben" im Neuen Testament?

Beitrag  Harald am Do 05 Feb 2009, 01:31

Hallo,
ich hab mal bei bibelkommentare.de viele Fragen Antworten angeschaut - keine Bange, ich poste jetzt nicht noch 700 Smile , aber diese fand ich noch gut, und weil uns das ja auch immer wieder mal beschäftigt, wie sich das denn nun bei uns verhält, ob wir den Zehnten geben sollen/müssen oder nicht, ist die Antwort schon interessant. Ich kann mit der einig sein. Wie geht es euch damit confused
Im alten Bund war das Zehntengeben allerdings ein striktes Gebot. Mammonsdienst hat zu allen Zeiten das Herz des Menschen regiert, darum wollte Gott Sein Volk zum Geben erziehen. Trotzdem lesen wir in Jesaja, Amos und besonders Maleachi, dass Gott den Juden vorwerfen musste, dass sie Ihm den schuldigen Zehnten vorenthalten oder in schlechter Ware gegeben haben!

Im Neuen Testament ist nun der Charakter dieser Abgaben – oder Opfer, wenn man will – ein ganz anderer. Da möchte ich auf 1. Korinther 16,1-2 und 2. Korinther 8 u. 9, sowie die Unterweisung des Herrn wegen des Scherfleins der Witwe hinweisen Mk 12,41-44. In 2. Korinther 8 und 9 wird dargestellt, wie diese Gaben für die verschiedenen Bedürfnisse im Werk des Herrn nur ein kleines Entgelt unsrerseits für all den Segen sei, den wir durch sie empfangen haben.
Der Herr erwartet von uns deswegen, dass wir "fröhliche Geber" seien, die
gern und in völliger Freiheit opfern, nicht aus Gesetzeszwang, wie bei den Juden, sondern aus dankbarer Liebe. Ein Opfer ist immer mit einer Selbstverleugnung verbunden. Wo die Liebe vorhanden ist und uns antreibt, geben wir gerne und rechnen nicht viel hin und her, gleichgültig ob wir arm oder reich sind. Der Herr sieht das Herz des Gebers an. Wer dem Herrn aus fröhlichem Herzen gibt, kommt niemals zu kurz, was aber bei scharfem Rechnen, gezwungenem oder gar gleichgültigem Geben stets der Fall sein wird.
Adolf Küpfer

Quelle:Zehnten geben?

Grüße von Harald

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Re: Wie verhält es sich mit dem "Zehnten geben" im Neuen Testament?

Beitrag  Günter am Do 05 Feb 2009, 21:48

Der Zehnte wurde als Steuer erhoben, um die Theokratie zu finanzieren. Unsere heutige Steuer ist damit vergleichbar.

Ich bin Mitglied der evangelischen Kirche und die funktioniert durch die Kirchensteuer. Ich sehe den Zehnten nicht als notwendig und er wird lt. Neuem Testament auch so nicht verlangt. Jemand hat mal gesagt: Was soll Gott mit diesem Geld? Kann er sich damit Wünsche erfüllen und sich Sachen kaufen, die er sich sonst nicht leisten könnte?

Bei freien Kirchen, die sich nicht durch die Kirchensteuer finanzieren, mag das anders sein.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Wie verhält es sich mit dem "Zehnten geben" im Neuen Testament?

Beitrag  Harald am Fr 06 Feb 2009, 00:11

Hallo Günter,
ich denke, wenn Gott dir ins Herz spricht, oder dir jemand über den Weg schickt, der vielleicht in Not ist, oder du sonstwie von Leid erfährst, wird sich dein Herz rühren und du deinen Geldbeutel (oder per Onlinebanking) öffnen und du wirst etwas geben.
In meiner Gemeinde wird nicht gesagt, daß man den Zehnten geben muß. Ich denke, wenn ich anfange zu rechnen, wenn ich überlege ob und was ich ggf. an Ausgaben abziehen kann, ehe ich dann den Zehnten gebe, oder aber wenn ich beginne und überlege, ob denn mein Bruder in der Gemeinde auch wirklich so viel gibt, wie er müßte, also ich nicht überproportional zu viel gebe und andere dem nicht nachkommen, dann kann ich es gleich lassen. Von daher gefiel mir die Formulierung
Wo die Liebe vorhanden ist und uns antreibt, geben wir gerne und
rechnen nicht viel hin und her, gleichgültig ob wir arm oder reich
sind. Der Herr sieht das Herz des Gebers an. Wer dem Herrn aus
fröhlichem Herzen gibt, kommt niemals zu kurz
sehr gut.
Gott selbst braucht unser Geld vermutlich nicht, doch gibt es sicher viele Möglichkeiten hier auf der Erde mit dem Geld segensreiches zu unterstützen oder erst mal oder auch fast ausschließlich an seine eigenen Bedürfnisse zu denken.
Das machten die Israeliten ja auch mal, daß sie erst mal ihre eigenen Häuser bauten und auf Vordermann brachten und den Tempelbau links liegen ließen. Und ich nehme mich da nicht aus, es ist öfter so, daß ich denke, ich hätte gerne dies und jenes, und später bin ich beschämt, wenn ich lese, daß ein befreundeter Missionar die laufenden Kosten nicht hereinbekommt, damit er weiter Menschen fischen kann.
Sicher kann ich nicht überall spenden und geben, aber das erwartet ja auch niemand.

Grüße von Harald

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Re: Wie verhält es sich mit dem "Zehnten geben" im Neuen Testament?

Beitrag  Heidi am So 08 Feb 2009, 19:32

Die Verpflichtung zur Abgabe des Zehnten ist nur alttestamentarisch zu begründen mit den Gesetzen, die dem Volk Israel gegeben wurden.
Hier ist einmal festzuhalten, welche Bestimmung der Zehnte überhaupt hatte.
Der Zehnte war für die Priester gedacht. Die Leviten erhielten kein Land und lebten von dem Zehnten.

study 4. Mose 18,20-24 und 2. Chr. 31,4-5) Die Leviten erhielten vom Volk den Zehnten zur Ausübung des Priesterdienstes!


So war es damals! Aber dann änderte sich hieran etwas! Jesus hat das Gesetz erfüllt und er ist ein Priester in Ewigkeit und Bürge eines viel besseren Bundes geworden! Hebr. 7,21b und 7,22. Und wenn das Priestertum verändert wird, dann muss auch das Gesetz verändert werden! Hebr. 7,12

Da wir ja alle berufen sind, das Evangelium weiterzusagen, sehe ich heute keine Leviten mehr oder Priester, die einen ausschließlichen Gottes- und Opferdienst tun müssen...und damit vom Zehnten leben müssen.


Immer wieder wird zur Forderung des Zehnten studyMaleachi 3, 8 gepredigt, in dem das Volk Israel des alten Bundes, das unter dem Gesetz stand, angeredet ist:
Ist's recht, dass ein Mensch Gott betrügt, wie ihr mich betrügt? Ihr aber sprecht: »Womit betrügen wir dich?« Mit dem Zehnten und der Opfergabe!

Ich habe noch nie eine Predigt gehört, in dem dann auch der nachfolgende studyVers 9 vorgelesen wird, denn damit kippt diese Forderung. Dort heißt es:
Darum seid ihr auch verflucht; denn ihr betrügt mich allesamt.

Gott aber verflucht seine Kinder nicht! Jesus wurde für uns zum Fluch.

Ich habe in einer pfingstl./charismatischen Freikirche Praktiken erlebt, dass der Pastor aufrief: "Wer heute seinen Zehten dabei hat, möge die Hand heben!" Ordnerinnen kamen dann in die Reihen und nahmen die Umschläge entgegen. Diese Leute durften dann nach vorn kommen und erhielten vom Pastoren einen besonderen Segen.


Jesus hat die Schriftgelehrten und Pharisäer als Heuchler bezeichnet und ihnen vorgeworfen, dass sie den Zehnten von allem geben, aber das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben beiseite lassen! Doch dieses soll man tun und jenes nicht lassen! Matthäus 23,33...bzw, dass sie am Recht und der Liebe Gottes vorbeigehen Lukas 11,42 und auch hier wieder: Dies sollte man tun und jenes nicht lassen!

Ich habe vor langer Zeit im Zweifel, ob der Zehnte nun Gottes Order ist oder nicht, Gott um Klarheit gebeten und kam mit dem eben genannten Bibelvers ins Schleudern.

Als ich las, dass ich dieses tun sollte und jenes nicht lassen, da dachte ich: "O.k, ich soll den Zehnten geben (=dieses tun) und das Recht, die Barmherzigkeit usw. nicht lassen (= jenes nicht lassen) . So legte ich die Stelle aus und konnte im Herzen gar keine Freude finden, dass ich ab da nun mit der Rechnerei anfangen sollte. Ich habe bisher immer mit Freude und von Herzen und ohne zu überlegen für Gott was gegeben, meinstens für die Verbreitung des Evangeliums oder für Notleidende.

Zu der Zeit, als ich also auf penible Rechnerei umstellen wollte, wollte mir meine Mutter 50 Euro schenken für ein Paar Schuhe für meine Tochter. Und voller Schreck fiel mir ein: "Jetzt muss ich drauf achten, dass ich daran denke, 5 Euro davon als Zehnten abzugeben!" Das hat mich so genervt, dass ich die 50 Euro nicht annahm, weil ich einfach nicht mehr wusste, was ich machen sollte.

Mit diesem Problem betete ich also weiter, dass Gott mir dann doch auch die Freude ins Herz geben sollte, mit dem Zehnten klar zu kommen.

Ich las dann nochmal die Matthäus Stelle und mir kam der Gedanke:

Das "Dies sollst du tun und jenes nicht lassen!"...das bezieht sich nicht auf den Zehnten, sondern auf das Recht und die Barmherzigkeit.

Aber...Kann man Recht und Barmherzigkeit denn tun? Wo steht das in der Bibel?...hier:

study Sprüche 21,3:
Recht und Gerechtigkeit tun ist dem Herrn lieber als Opfer.

In der Freiheit vom Gesetz Israels hat und Jesus eine Freude ins Herz gegeben, für Gottes Reich zu bauen. Ich meine aber, dass jeder dabei eine andere Aufgabe auf dem Herzen hat. Der Zehnte kann ein Anhaltspunkt sein...aber es kommt darauf an, dass wir mit Liebe geben (vgl 1. Kor. 13,3)

In Christus gelten für uns die Sätze des Neuen Testaments:
Jeder kann geben...
1. Kor. 16,2:....so viel es ihm möglich ist
2. Kor. 9,7:...wie er sich`s im Herzen vorgenommen hat
ApG 11,29: .....nach seinem Vermögen

Nirgends im NT (vgl auch. Mt 25,35 ff und Gal. 2,10) steht etwas über den Zehnten.

Selbst der Sünder aus Lk. 18,12.14 ging gerechtfertigter hinaus als der Pharisäer, der den Zehnten von allem gab.

Also abschließend...der Zehnte kann ein Anhaltspunkt sein, was man geben kann...aber ob mehr oder weniger, mag sich nach den o.a. Bibelversen des NT ausrichten. Und auch ob jemand nun die Gemeinde unterstützt, deren Räumlichkeiten auch erhalten werden sollen, oder lieber Bibeln kauft und verteilt oder Missionswerke unterstützt oder Notleidenden oder was auch immer jeder auf dem Herzen hat...der Heilige Geist wohnt im Herzen und deshalb darf man darauf hören.

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Re: Wie verhält es sich mit dem "Zehnten geben" im Neuen Testament?

Beitrag  Harald am So 08 Feb 2009, 22:39

ich hatte schon etwas die Befürchtung, wir könnten da verschiedener Ansicht sein, aber deine Ausführungen kann ich zu 100% teilen und unterstreichen.
Mann, da bin ich aber froh Smile
Beim Geld hört die Freundschaft laut einem Sprichwort auf, und gerade da dürfen wir dann auch ein Vorbild sein. Jede/r darf das Geben, das für Sie/Ihn richtig ist, wie es der Heilige Geist uns deutlich macht.
Eigentlich wollte ich ja nur "Amen" schreiben, denn so denke ich wirklich, daß es so sei. Wobei wir nur menschlich reden bzw. schreiben können, alles andere liegt nicht in unserer Hand.

grüße von harald

Harald
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Re: Wie verhält es sich mit dem "Zehnten geben" im Neuen Testament?

Beitrag  Gast am Di 23 Jun 2009, 20:40

Danke Heidi, dass du mich auf diesen Thread gebracht hast.

Ich glaube, nichts ist unter Christen so heiß diskutiert worden, als die Abgabe des Zehnten.
Einige behaupten, es waren im alten Bund die Abgabe des 10. Teils von landwirtschaftlichen Erträgen, dann wieder irgendwie doch nicht. Also im nachhinein werde ich auch nicht schlauer.
Allerdings sind ja die freikirchlichen Pastoren hauptberuflich in diesem Amt. Sie brauchen auch die finanziellen Möglichkeiten, anderen Menschen und der Gemeinde selbst zum Segen zu werden.
Es ist nicht in Ordnung, seinen Geldbeutel geizig zurückzuhalten und sich aus dieser Angelegenheit zu schleichen. Soweit ich erfahren habe, verlangt doch die evangelische Landeskirche auch zusätzlich noch Kirchengeld oder? Günter, du bist ja in der Landeskirche. Ist das so?
Jedenfalls gehört sowieso mein gesamtes Monatsgehalt Jesus Christus und werde keine Angst haben, zuviel davon abgegeben zu haben.
Es ist jedenfalls wirklich so, dass wenn man den Zehnten gibt, dass man trotzdem niemals finanzielle Not erleidet. In erster Linie gibt man aus Liebe zu Gott und niemals aus Berechnung.
Einige Christen behaupten, dass der Herr spricht, dass man ihn durch die Abgabe des Zehnten "Prüfen" könne? Stimmt das? Ich habe schon gesucht und nie etwas darüber gefunden. Kann mir jemand eine Stelle nennen?


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Re: Wie verhält es sich mit dem "Zehnten geben" im Neuen Testament?

Beitrag  Heidi am Di 23 Jun 2009, 21:16

Sephora schrieb:
Einige Christen behaupten, dass der Herr spricht, dass man ihn durch die Abgabe des Zehnten "Prüfen" könne? Stimmt das? Ich habe schon gesucht und nie etwas darüber gefunden. Kann mir jemand eine Stelle nennen?

Mal. 3,10:
Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in
mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich
hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels
Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.


Guck mal, da steht in Gottes Vorratshaus bringen. Was ist das Vorratshaus?


heidi


Zuletzt von Heidi am Mi 24 Jun 2009, 20:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Wie verhält es sich mit dem "Zehnten geben" im Neuen Testament?

Beitrag  Gast am Mi 24 Jun 2009, 16:15

Heidi,

ich finde den Betrag für den Pastor absolut gerechtfertigt. Überleg doch mal, wenn er das hauptberuflich macht, wovon soll er denn seine Familie ernähren? Kannst du dir vorstellen, wieviel Benzin er allein schon verfahren muß, wenn er von einem Termin zum anderen fahren muß? Wieviel Zeit er investiert und predigten ausarbeiten muß und vieles vieles mehr...
Wie sollte er das schaffen, wenn er das ehrenamtlich neben einer Vollzeitbeschäftigung tun muß? ich arbeite auch Vollzeit und wenn ich mir vorstelle, zusätzlich noch so eine Aufgabe zu haben, ich würde durchdrehen, weil ich dann weder für meiner Familie, noch für mich selbst bisserl Zeit hätte.
Ich finde, dass diese Angelegenheit nicht in unserem Aufgabenbereich fällt, dass zu bewerten.

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Re: Wie verhält es sich mit dem "Zehnten geben" im Neuen Testament?

Beitrag  Heidi am Mi 24 Jun 2009, 20:44

O.k. du hast Recht...ich habs rausgenommen. Trotzdem ist für mich das Vorratshaus nicht n u r die Gemeinde.

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Re: Wie verhält es sich mit dem "Zehnten geben" im Neuen Testament?

Beitrag  Gast am Mi 24 Jun 2009, 20:55

allerdings A U C H die Gemeinde Wink darüber sind wir uns doch hoffentlich einig, oder?

wasauchimmerdusonstuntervorratshausverstehstalsdiekirche....*schulternzuckt Laughing

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Re: Wie verhält es sich mit dem "Zehnten geben" im Neuen Testament?

Beitrag  Heidi am Mi 24 Jun 2009, 21:12

Ja auch die Gemeinde *einig sei*...schrieb ich ja weiter oben auch...ich gehe ja schließlich auch gern dahin und nutze alles dort.
Aber ich gebe nur dann gern in dieses Vorratshaus, wenn ich sehen kann, dass sich die Gemeinde auch noch nach dem Menschen-für-Jesus-gewinnen ausstreckt.

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Re: Wie verhält es sich mit dem "Zehnten geben" im Neuen Testament?

Beitrag  Harald am Sa 18 Jul 2009, 01:35

Hallo,

Der Zehnte wurde als Steuer erhoben, um die Theokratie zu finanzieren. Unsere heutige Steuer ist damit vergleichbar.
Günter, ich denke, von dir könnte das stammen, daß man immer schauen soll, wo ein Begriff das erste Mal auftaucht, sowohl im AT als auch im NT.
Vielleicht habe ich diese "Weisheit" auch irgendwo in nem Vortrag gehört, siehst du, wie weise ich dich halte, Günter confused

1. Mose 14:17-20:
Als aber Abram von der Schlacht gegen Kedor-Laomer und die Könige, die mit ihm waren, zurückkehrte, ging ihm der König von Sodom entgegen in das Tal Schaveh, welches Königstal genannt wird. Aber Melchisedek, der König von Salem, brachte Brot und Wein herbei. Und er war ein Priester Gottes, des Allerhöchsten. Und er segnete ihn und sprach: Gesegnet sei Abram vom allerhöchsten Gott, dem Besitzer des Himmels und der Erde. Und gelobt sei Gott, der Allerhöchste, der deine Feinde in deine Hand geliefert hat! Und Abram gab ihm den Zehnten von allem.
Das war das erste Mal, daß der Zehnte erwähnt wird. Melchisedek wurde auch zuvor nie in der Bibel erwähnt. Manches läßt gewisse Gedankenverbindungen zu Jesus zu.
Abram, der Niederere, machte durch das Geben des Zehnten deutlich, daß Melchisedek der Höhere ist, daß er dies anerkennt.
Vermutlich war es gut so, daß Melchisedek zuerst zu Abram kam und ihn segnete, denn Abram hatte ja noch nicht lange zurück eine schlechte Figur abgegeben, also versagt, als er den Pharao belog und Sarai auch zur Lüge anstiftete. Abram ging daraufhin an den Ort zurück, an dem er seine erste Gotteserfahrung machte, als Gott ihm erschien, er Gott einen Altar baute. (1. Mose 13,4: "an die Stätte des Altars, welchen er in der ersten Zeit gemacht hatte; und Abram rief daselbst den Namen des HERRN an." Bzw. die Bibelstelle: 1. Mose 12:7: "Da erschien der HERR dem Abram und sprach: Deinem Samen will ich dies Land geben! Und er baute daselbst einen Altar dem HERRN, der ihm erschienen war.") Daraus können wir auch was lernen Wink Jedenfalls wies ihm Melchisedek die Richtung, zu Gott hin, und segnete ihn.

Aber zurück zum Zehnten geben. Mir wurde das erst heute bewußt, daß es zu der Zeit noch kein Gesetz gab, das Abram verpflichtet hätte. Es war aus freien Stücken.

Im Hebräer Kapitel 7 wird ausführlich über Melchisedek und den Zehnten geschrieben. Auch dort wird dieser Zusammenhang hergestellt, daß Melchisedek viele Merkmale von Jesus hatte, ja er vielleicht Jesus im AT war.
der zunächst, wenn man seinen Namen übersetzt, «König der Gerechtigkeit» heißt, ...
das heißt König des Friedens, ...
3ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister, der weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens hat), ...
der ist mit dem Sohne Gottes verglichen und bleibt Priester für immerdar.
und dann bzgl. Zehntengeben ...
7Nun ist es aber unwidersprechlich so, daß das Geringere von dem Höheren gesegnet wird; 8und hier zwar nehmen sterbliche Menschen den Zehnten, dort aber einer, von welchem bezeugt wird, daß er lebt.
Der der lebt ist Jesus.

Wer mit Jesus lebt, in wem der Heilige Geist wohnt, dem wird dieser auch die Augen öffnen dafür, wieviel er wem und wann geben soll. Wir müssen nicht pfennigfuchserisch genau ausrechnen, was wir geben müssen, dann können wir es eh vergessen. Eher mit einem dankbaren Herzen geben, im Wissen, daß Gott uns unendlich und maßlos beschenkt hat und weiterhin beschenkt. Wir zeigen mit unserem Geben nur, daß wir Gott als unseren Herrn anerkennen, IHM die Ehre geben, wissen, daß ER der allerhöchste Gott, der Besitzer des Himmels und der Erde ist.

grüße von harald

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Re: Wie verhält es sich mit dem "Zehnten geben" im Neuen Testament?

Beitrag  Tobias am So 19 Jul 2009, 08:19

Was in der Diskussion immer unterschlagen wird ist, dass es mehrere Zehnte gab.

Kann man unter anderem nachlesen in unter http://www.bibelkommentare.de

Grüße und Gottes Segen
Euer Tobias

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