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Maranatha - Herr komme bald!

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Maranatha - Herr komme bald!

Beitrag  Harald am So 25 Jan 2015, 21:16

Hallo,

ich schreibe das hier nieder, was mich doch sehr angesprochen hat, als ich die neue Zeitschrift vom Mitternachtsruf gelesen hatte. Es sind auch Auszüge aus diesen Artikeln, nicht wörtlich übernommen, sondern mit meinen Gedanken gemixt.
1. Kor.16,22 schrieb:Wenn einer den Herrn Jesus Christus nicht liebt, der soll verflucht sein! Maranatha!
hier der Auszug aus Wikipedia:
Maranatha ist ein aramäischer Ausruf, der wohl von den frühen Christen benutzt wurde. In frühchristlicher Zeit drückte das aramäische Wort Maranatha die Erwartung der nahen Wiederkehr Jesu Christi nach seiner Himmelfahrt aus. Mögliche Übersetzung: „Unser Herr, komm!“
Titus 2,13 schrieb: in Erwartung der seligen Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unsres Retters Jesus Christus,
Wie sieht es aber da bei uns aus?
1. Th. 1,9-10 schrieb:denn sie selbst erzählen von uns, wie wir bei euch Eingang gefunden und wie ihr euch von den Abgöttern zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen und seinen Sohn vom Himmel zu erwarten, welchen er von den Toten auferweckt hat, Jesus, der uns vor dem zukünftigen Zorn errettet.
Nach 1. Thessalonicher haben wir eine Doppelfunktion nach unserer Bekehrung: Wir sollen Gott dienen und Seinen Sohn erwarten. Können wir behaupten, dass das bei uns uneingeschränkt der Fall ist?

In dem Artikel von Dr. David R. Reagan nennt der Autor 6 Gründe, warum wir die Rückkehr des Herrn Jesus herbeisehnen sollten:
1. Verherrlichung des Herrn Jesus (Jes. 24,21-23)
2. Niederschlagung Satans (Rö. 16,20)
3. Erquickung der Erde (Rö. 8,18-23)
4. Frieden für die Nationen (Mi. 4,1-7)
5. Vorrangstellung der Juden (Hos. 2,14-20)
6. Segen für die Gemeinde (Ph. 3,20-21)

Wie sieht es aber in unserem Leben wirklich aus?
Was hindert uns, falls uns etwas daran hindert, dass wir uns auf die Wiederkunft Jesu´ freuen, ja sie herbeisehnen?

Ist es die Befürchtung, der Herr Jesus könnte in einem ungeschickten Augenblick kommen? Mich gar dabei ertappen, dass ich gerade sündige in Gedanken, Worten und/oder Taten?
Rö. 8,1-2 schrieb:So gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind. 2 Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
Es ist, ja ein furchtbarer Gedanke, sich das vorzustellen, der Herr Jesus könnte einen bei einer Sünde mit Seiner Wiederkunft überraschen, aber dennoch, Sein Blut reinigt uns von aller Sünde bzw. hat uns gereinigt. Stolz wird darauf niemand sein. Aber so wird es uns sowieso ergehen, auch wenn der Herr Jesus nicht in diesem Moment wiederkommt.

Oder lieben wir die Welt und was sie bietet zu sehr, dass wir nicht auf die Wiederkunft freuen?
Habe ich zu viele Kompromisse mit der Welt gemacht? Was ist mir wichtig?
Hierzu
Rö, 13,12-14 schrieb: die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe. So lasset uns nun ablegen die Werke der Finsternis und anziehen die Waffen des Lichts; laßt uns anständig wandeln als am Tage, nicht in Schmausereien und Schlemmereien, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Hader und Neid; sondern ziehet den Herrn Jesus Christus an und pfleget das Fleisch nicht bis zur Erregung von Begierden!
Dazu wieder Fragen aus dem o.g. Artikel:
Ist Jesus Christus der Herr ihres Fernsehers? Wie sieht es mit ihrer Musik, mit ihrem Lesestoff aus? Ist Er der Herr ihrer Arbeit? Ihrer Ehe? Ihrer Freizeit? Ist Er überhaupt über irgendetwas Herr in ihrem Leben? *Ist er Herr über ihren PC, ihres Smartphones, ihres Tablets? *ergänzt von mir

Betrifft mich das? Wenn ich ehrlich vor Gott bin, sehe ich bei mir, dass ich viel Zeit vergeude mit unnützem Zeug. Und sofort möchten Gedanken der Rechtfertigung kommen, ganz ähnlich wie bei Adam und Eva, die die Schuld abwälzen wollten.

Ein weiterer Aspekt, der mich und euch vielleicht auch daran hindern könnte, dass wir die Wiederkunft des Herrn Jesus herbeisehnen ist:
Ich mache mir Sorgen, dass dann meine Kinder, Mama, Geschwister, Freunde, Bekannte etc. für immer verloren wären.
Was aber bedeutet das letztlich? Nichts anderes, als dass ich denke, Gott könnte einen Fehler machen, Gott wüsste nicht um all das, was mich beschäftigt. Ja, ich muss dafür sorgen, dass …

Es ist grotesk, aber es hat mich wirklich abgehalten, freudig dafür zu beten, dass der Herr Jesus bald kommen möge.
Meine größte Hoffnung auf eine baldige Wiederkehr beruhte auch aus egoistischen Gründen: Ich hoffte darauf, dass ich dann nicht mehr sündige.

1.Pt. 1,13-16 schrieb:Darum umgürtet die Lenden eures Gemütes, seid nüchtern und setzet eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch dargeboten wird in der Offenbarung Jesu Christi. Als gehorsame Kinder gewöhnet euch nicht wieder die Begierden an, denen ihr früher in eurer Unwissenheit fröntet; sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, werdet auch ihr heilig in eurem ganzen Wandel. Denn es steht geschrieben: «Ihr sollt heilig sein! Denn ich bin heilig.»
Für die Ungläubigen würde es aber tatsächlich bedeuten, dass es dann zu spät wäre.
Mt. 11,28 schrieb:Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!
Noch ist Gnadenzeit.

Wenn wir heute wüßten, dass der Herr Jesus in einer Woche wiederkommt, wie würden wir diese letzte Woche verbringen?
Wären wir nicht darauf bedacht, möglichst viel Zeit in Gemeinschaft mit IHM und mit unseren Geschwistern zu verbringen? Würden wir uns nicht bemühen, möglichst noch unseren unerretteten „Nächsten“ das Evangelium nahe zu bringen? Würden wir nicht ganz besonders darauf achten, wie wir unsere Zeit verbringen, der Sünde möglichst aus dem Weg zu gehen?

Es ist jederzeit möglich, dass der Herr Jesus nächste Woche, ja sogar in der nächsten Sekunde, Minute, Stunde wieder kommt. Warum leben wir nicht JETZT so, in dieser Erwartung, als ob wir davon ausgingen, dass der Herr Jesus wirklich ganz bald wieder kommt.

Grüße Harald

PS: letzte Gedanken sind durch und aus einem Artikel von Stephan Beitze aus dem Mitternachtsruf.

in Eile, muss arbeiten

Harald
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Re: Maranatha - Herr komme bald!

Beitrag  Henoch am Mo 26 Jan 2015, 09:44

Hallo Harald,
wenn ich mich erst freuen dürfte auf Christi Wiederkunft, wenn ich alles in Ordnung hätte, oh weh, dann würde ich mich wohl nie freuen...
Wir sollen aber doch "Ausharren in der Hoffnung" auf seine Wiederkunft.
Ich freu mich ständig darauf und das einzige, was ich mir vorher wünsche ist, dass noch viele zum Glauben kommen dürfen, bis er kommt.
ich freue mich ungebremst, weil ich weiß, dass ich angenommen bin, so wie ich bin. Ich sehne mich nach ihm, auch wenn ich grad mal wieder meinem Fleische treuer bin als ihm. Nichts lasse ich an Gedanken gelten, die mich trennen könnten von ihm. Ich glaube durchwegs, dass er sich auch auf uns freut, sehr sogar.
Er kennt uns ja und er weiß schon, wobei er uns "erwischt". Gut, und das ist meine Hoffnung, dass es dann endgültig vorbei ist mit der Sünde. Um so mehr sehne ich mich nach IHM.
Endlich kann ich so wandeln, wie er sich das wünscht. Das wird so eine Freude. Ja, Maranatha, Herr Jesus, komme bald, Amen
Henoch

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Re: Maranatha - Herr komme bald!

Beitrag  Gast am Mo 26 Jan 2015, 09:52

Lieber Harald,
ich beschäftige mich zur Zeit sehr mit dem "Loslassen" von Dingen, die mich halten könnten um mich auf die Wiederkunft des Herrn tatsächlich zu freuen.

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir!

Habe auch schon viel aus meinen Schränken entsorgt, im Speicher entrümpelt und denke oft an das Lied von Martin Luther: Ein feste Burg ist unser Gott. Da wird oftmals die letzte Strophe nicht mehr gesungen, weil sie in unser heutiges Denken nicht mehr passt und von einem grausamen Gott spricht. Doch auch in der Bibel stehen diese Worte:
Lukas 14,26


So jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein.

Ein starkes Wort, was ich aber mit dem Wort "Loslassen" bezeichnen würde!

Oder lesen wir 1.Joh.2, 15

Wir sollten ganz ausgerichtet sein auf den Willen unseres großen Gottes und uns weiter mit seinem Wort beschäftigen, denn dann wird sein Wort in uns lebendig und wir können wie der Psalmist sprechen...

Psalm 42,2

Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele Gott zu dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue?

Möge uns Gott Gnade schenken dass wir rufen können:

Maranatha!

Gott segne Dich/Euch
Beate

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aufräumarbeiten... Excurs

Beitrag  Eliah am Mo 26 Jan 2015, 11:29

hallo Beate, hallo @lls:

das mit dem "Hassen" ist unglücklich übersetzt und kann und sollte auch nicht so überstezt sein, leider haben viele von einenander abgeschrieben oder übernommen - mutmaßlich, denn:

MW, gibt dieses Wort im Griechischen mehrere Übersetzungmöglichkeiten ins Deutsche, ein anderes wäre zu überstetzen, das "wer seine Eltern mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig!"

Dies sollte ME so gehandhabt werden, da es sonst anderen Stellen der Schrift wiederspräche, was wir unmöglich dulden können, nicht?

Was das Thema betrifft, so liegt es bei mir leider oft an der "Stimmung" wenn ich etwa wegen des Wortes Gottes bekämpft oder verlästert oder beleidigt werde, oder ausgegrenzt usw. oder gar "verstoßen" werde, dann betrifft mich dies besonders, da ich sehr sensibel bin. Ich versuche ja nur das unverfälschte Wort zu bringen, ohne jemandem persönlich zu nahe zu treten, was dieser aber persönlich nimmt, wie es scheint, und dann schneidet eben sein scharfes Wort - vllt. wie es ja auch soll (?)
Jedenfalls sind es Augenblicke oder Tage an denen ich sage "HERR es ist genug, nimm mich hinweg".
Ja, dann wünsche ich besonders das er doch möglichst heut noch wiederkommt oder mich wegnimmt wenigstens.

Aber diese Tage sind nicht mehr sooft wie früher, seltener aber noch vorhanden! Leider sind es oft besonders liebe Geschwister die mir das Leben mürbe machen, weil sie etwas  persönlich nehmen, oder als Angriff werten, was nur liebevoll aber klar gesagt wurde,- ganz allgemein.

Ich freue mich aber auch der Dinge, die ich dem HERRn zwar gegeben habe, von Hifi Anlage über TV, PC usw,- die er mir aber überlassen hat und NICHT genommen hat, sondern als Talente unter meiner Verwaltung gelassen hat, wenn man möchte. An nem guten Lied oder schönen Film, oder Musik allgemein oder versch. Dingen, auch Essen und Sex, Kuscheln, Schmusen, Spazieren gehen, Schwimmen, Kampfsport und vam,- und Dinge die er zum Gebrauch und Genuss (Warum denn nicht?) geschaffen hat, nicht zum Missbrauch, aber dennoch: er machte ja - man bedenke - etwa als erstes Wunder nicht Wein zu Wasser, sondern anders herum.

Somit denke ich schon das wir uns schon an der Welt erfreuen dürfen, nicht aber sie lieben oder vor den HERRn stellen, wie die Eltern oder die/Den Geliebte/n oder sonst was.

Herr komme bald, aber nicht heute... könnte ich sagen. Oder ja, aber.... wenn ich ehrlich bin. Neutral
Naja, bis auf eben so manche denkwürdigen Tage, da sage ich: "ES ist genug JETZT nimm mich hinweg"
Dies /jene Tage werden sich aber häufen, je nachdem wie wirksam der Feind ist - das geschieht von ganz allein, machen wir uns drauf gefasst.
Und seien wir "bereit" (Für die Abreise)

Maranata! (insgesamt ja!)

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Re: Maranatha - Herr komme bald!

Beitrag  Gast am Mo 26 Jan 2015, 13:24

Lieber Eliah,

wiederum steht geschrieben: Wer nicht absagt allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein.

Ich würde so fragen, brauche ich den weltlichen Genuß?

Vieles musste ich gar nicht absagen, es kam einfach so, dass ich zu diesem oder jenem kein Verlangen mehr hatte.
Und selbst diese Dinge, die Du nanntest TV/PC kann ich zu jeder Zeit abschalten.

Am Besten wir fragen wie ein Apostel Paulus: Herr, was willst Du, dass ich tun soll und dann unter der Leitung des Heiligen Geistes den Tag angehen.

Mir gefällt dieses Gebet so gut: Herr, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann und den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das Eine vom Andern zu unterscheiden.

Die Kunst "nachhause zu gehen" sollte nicht nur dann da sein, wenn es uns nicht gut geht und wir gerne aus der Situation flüchten wollen.

Mein Wunsch ist es, und danach möchte ich trachten - Immer bereit zu sein und dann auch, wie ein Apostel Paulus sagen zu können: Ich habe Lust abzuscheiden, um beim Herrn zu sein. Aber auch hier wieder: Nicht mein, sondern dein Wille geschehe, Herr!

Alles aus seiner guten Hand zu nehmen - das Böse und das Gute.

Hiob sagte einmal: Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?

Doch, auch ich möchte ehrlich sein - es gibt auch in meinem Leben Tage und Stunden, da könnte Jesus sofort kommen, doch irgendwie ist man doch noch Mensch und der alte Adam möchte uns noch gerne hierbelassen.

Ob wir wohl schon alle wissen, dass es nichts Schöneres gibt, als beim Herrn sein allezeit?

Jetzt könnte man hier allerdings wieder ein weiteres Thema eröffnen: Wenn wir gestorben sind, schlafen wir dann, oder sind wir wirklich gleich beim Herrn? Oder vielleicht in Abrahams Schoß?
Doch wenn wir Glieder am Leib Christi sind sind wir bestimmt an einem Ort, wo es schön sein wird!! Und wir sind auf jeden Fall "in IHM"!

Puh, da habe ich ja einiges geschrieben. Very Happy

Bis bald
Eure Beate




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wer nicht allem entsagt, was er hat - heist dies alles aufgeben wie die Askesener?

Beitrag  Eliah am Mo 26 Jan 2015, 16:31

hallo Beate,

wiederum steht geschrieben: Wer nicht absagt allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein.

ich weis nicht warum du mir mit "und wiederum steht geschrieben" konterst, ich hatte nur geantwortet auf vorheriges, indem Hassen stand, ich aber habe dies sogar etwas gemildert,- aber seis drum...

Ja, ich habe ihm alles gegeben, doch er hat mir vieles gelassen, das ich gern mochte. Dann ist es mE. wie bei den Jüngern, die ihre Netze verliessen.
Denke mancher dieser Jünger (es gab ja weit aus mehr als nur die 12 vom Begin) gaben ihm die Netze und erhielten sie wieder in Anlehnung an die Talente, die sie nun zu verwalten hatten.

Wenn das "allem absagen" wie du es übersetzt hast bedeuten würde, das man nackt rumrennen soll, wäre dies zum einen schon fragwürdig, zum anderen ja wieder eine Tat, deren man sich rühmen könnte - Das dem nicht so ist, lesen wir im Rest des Evangeliums.

Aber der Ansatz ist schon richtig, den bejahe ich ja auch, liebe Beate!
Leider wird dies heute all zu gern vergessen, das "selbstaufgabe" und Gehorsam im Evg. enthalten sind, stimmt!

Gut das ER das Herz ansieht, nicht  die Hände, wie wir gern, da wir nicht in die Herzen blicken können!

25 Es gingen aber große Volksmengen mit ihm; und er wandte sich um und sprach zu ihnen:
26 Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und die Mutter und die Frau und die Kinder und die Brüder und die Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben9, so kann er nicht mein Jünger sein;
27 und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, kann nicht mein Jünger sein.
28 Denn wer unter euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht vorher hin und berechnet die Kosten, ob er das Nötige zur Ausführung habe?
29 Damit nicht etwa, wenn er den Grund gelegt hat und nicht vollenden kann, alle, die es sehen, anfangen, ihn zu verspotten,
30 und sagen: Dieser Mensch hat angefangen zu bauen und konnte nicht vollenden.
31 Oder welcher König, der auszieht, um sich mit einem anderen König in Krieg einzulassen, setzt sich nicht vorher hin und ratschlagt, ob er imstande sei, dem mit zehntausend entgegenzutreten, der gegen ihn mit zwanzigtausend anrückt?
32 Wenn aber nicht, so sendet er, während er noch fern ist, eine Gesandtschaft und bittet um die Friedensbedingungen.
33 So kann nun keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein.
(aus Lukas Kap. 14, ab V26)

Hier geht es um eine große Volksmenge, denke das ist was auch in die Kirchen strömt, nennen sie sich wie sie wollen.
Der Herr Jesus macht klar, das echte Nachfolge aber einiges nötig macht, das DORT überhaupt nicht Erwähnung findet, drum bringt er das meine ich.
(denn es geht ja um die Masse!)
Das selbst die Übergabe von allem Hab und Gut niemanden rettet, wird spätestens durch den Rest der Schrift deutlich, aber es zeigt wie ernst es wer meint, so sehe ich das!
Was nicht gemeint ist, ist, das wir arm sein müssen oder sollen, oder alles zwingend entäußern müssen. Allermeist - so habe ich dies erlebt - allermeist lässt er mir, was ich ihm gab, es sei denn es war schädlich. Es blieb in meiner Verwaltung.
Wenn dem nicht so wäre, müsste ich ins Kloster gehen, doch dort würde mir schwindlig von dem Weihrauch und noch mehr von den Bildnissen und krummen Lehren. Das geht also auch nicht und ich könnte nicht mehr "weitersagen" von ihm.

Edit von 19:10
Aber du hast nat. Recht, auch ich vertrete immer öfters das das Evangelium kein Ponnyhof und Kuschelzoo ist, meist wird es sehr verwässter, das stimmt schon, da stimme ich sogar sehr zu das immer wieder zu betonen, das man sich ihm ganz mit allem geben soll. (was aber eben nicht bedeutet nicht mal nen Schluck Wein zu trinken oder mal gut zu essen usw. Gott will keine Sklaven oder Asketen)

schönen Nachmittag!


Zuletzt von Eliah am Mo 26 Jan 2015, 19:10 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Maranatha - Herr komme bald!

Beitrag  Gast am Mo 26 Jan 2015, 18:25

Lieber Eliah,

sorry, es war etwas ungünstig ausgedrückt, doch wollte ich damit sagen, das Jesus einfach Alles von uns haben möchte, damit er aus uns neue Kreaturen schaffen kann.

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe es ist alles neu geworden (Stuttgarter Jubiläumsbibel)


Ich wollte mit dem Wiederum steht geschrieben ausdrücken, das dies genau so hart klingt, wie dieses Hassen aus dem anderen Vers.

Ich denke Gott geht es um das Ganze - entweder ganz SEIN oder lass es GANZ sein! Dazwischen finden wir die Lauheit und darüber lesen wir auch in der Offenbarung 3,16.

Wer ist Mutter oder Vater, Bruder oder Schwester von Jesus?
Alle, die seinen Willen tun!

Darum ist es wichtig, sich ganz an seiner Gnade genügen zu lassen, damit ER in uns schwachen Menschen stark werden kann!

In diesem Sinne
Beate

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Anmerkung

Beitrag  Eliah am Mo 26 Jan 2015, 19:24

hallo Beate,

bevor ich noch weiter editiere, was auch wieder anstoß geben könnte wenn man dies im Nachhinein tut, dann doch lieber hier:
Also ich denke du hast schon Recht: Allermeist besteht weniger die Gefahr das man es "zu ernst nimmt mit Jesus" als das man es zu locker nimmt.
DA bin ich ganz bei dir, das ist auch mein Anliegen.
Dennoch sollten und dürfen wir "Menschen" bleiben meine ich.

Und ja, du hast auch Recht: alles ist Gnade, sogar was wir letztlich tun oder wollen oder vollbringen oder schaffen - letztlich hat ER es für uns geschaft und überwunden!
Er ist ja das A und das O, der Anfänger und der Vollender des Glaubens, und er wird vervollkommnen was er begann, denn wen er vorher erkannt hat, den hat er berufen, wen er berufen hat...usw. - letztlich steht Vollkommenheit. Das wird so sein bei dem was ER angefangen hat, denn die Bibel ist ein prophetisches Buch in dem sich alles erfüllen muss, was er sagte.

Shalom Geschwister!

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