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Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

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Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Heidi am Sa 31 Jan 2015, 20:51

Henoch schrieb:
Es gibt mehrere Stellen in der Bibel, die uns deutlich machen, dass man die Hand Gottes zu oft ausschlagen kann und dann eine Bekehrung nicht mehr möglich ist, aber das wäre ein anderer Thread.
Henoch

Hm, mir fällt dazu grad Jer. 25,3 ein:

Ich habe zu euch nun dreiundzwanzig Jahre lang immer wieder gepredigt, aber ihr habt nie hören wollen.



Wenn ich sehe, wie oft ich meinem Vater von Gott erzähle und der sich einfach nicht als Sünder vor Ihm demütigen will - denke ich doch, dass Gott seeeehr langmütig ist.

Aber wir können gern noch andere Bibelstellen "beleuchten".

Heidi
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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Henoch am Sa 31 Jan 2015, 21:40

Hallo Heidi,
da fällt mir der Pharao ein, der sich gegen Gott verstockt, dann Gott lobt und sich dann wieder verstockt, darauf hin verstockt ihn Gott. (2 Mose 7-14)

Oder die Pharisäer, die den Messias erkannten (Joh 3,2), ihn aber nicht annahmen. Und als sie ihn noch einen Teufel nannten (Mk 3,22,  Mt 12, 22), da war das Maß voll und er sagte ihnen, dass diese Sünde niemals vergeben würde (Mk 3, 29; Mt 12,31, 32;).

Oder der Hebräerbrief, Kp 6: 4 Denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet worden sind und geschmeckt haben die himmlische Gabe und Anteil bekommen haben am Heiligen Geist und geschmeckt haben 5 das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt 6 und dann doch abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.

Oder Hiob, wonach Gott 2-3 mal seine rettende Hand anbietet, nicht unbegrenzt oft: Hiob 33, 22 so nähert er sich der Grube und sein Leben den Toten. 23 Kommt dann zu ihm ein Engel, ein Mittler, einer aus tausend, kundzutun dem Menschen, was für ihn recht ist, 24 so wird er ihm gnädig sein und sagen: »Erlöse ihn, dass er nicht hinunterfahre zu den Toten; denn ich habe ein Lösegeld gefunden. 25 Sein Fleisch blühe wieder wie in der Jugend, und er soll wieder jung werden.« 26 Er wird Gott bitten und der wird ihm Gnade erweisen und wird ihn sein Antlitz sehen lassen mit Freuden und wird dem Menschen seine Gerechtigkeit zurückgeben. 27 Er wird vor den Leuten lobsingen und sagen: »Ich hatte gesündigt und das Recht verkehrt, aber es ist mir nicht vergolten worden. 28 Gott hat mich erlöst, dass ich nicht hinfahre zu den Toten, sondern mein Leben das Licht sieht.« 29 Siehe, das alles tut Gott zwei- oder dreimal mit einem jeden, 30 dass er sein Leben zurückhole von den Toten und erleuchte ihn mit dem Licht der Lebendigen.

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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Heidi am Sa 31 Jan 2015, 21:52

Henoch schrieb:
Oder Hiob, wonach Gott 2-3 mal seine rettende Hand anbietet, nicht unbegrenzt oft: Hiob 33, 22.... 26 Er wird Gott bitten und der wird ihm Gnade erweisen und wird ihn sein Antlitz sehen lassen mit Freuden und wird dem Menschen seine Gerechtigkeit zurückgeben.

Ganz kurz noch:

Ich hatte diese Hiob Stelle eher so verstanden, dass es hier um einen Gläubigen geht, weil da (AT) ja steht, die Gerechtigkeit wird ihm zurückgegeben.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder Mensch nur 2 oder 3 Mal angesprochen wird mit der Botschaft, was für ihn recht ist (Vers23) - das haben wir doch alle schon gesehen, wie langmütig Gott Menschen nachgeht.

Meinem Kollegen hab ich auch schon x-mal von Sündenvergebung erzählt (wir verstehen uns trotzdem gut) und er meint jedesmal nett, lieb und lustig, dass er ja sooo schlimm gar nix macht, wenn er mal z.B. ein paar Frauen nachguckt usw. - das hieße ja, ich kann aufhören, ihm von Jesus zu erzählen. Denn ich habe es in den ganzen Jahren sicher mehr als 2-3 mal gesagt....nach der Hiob Stelle wars das jetzt.

Oder meint die Hiobstelle wirklich DEN, der auf dem KRANKENBETT liegt, dass z.b. der Kollege nun erst krank werden muss?

Hoffentlich sagt nun keiner, ich zerpflücke das Thema, - denn das sind Fragen, die wichtig sind für mich.

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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Henoch am Sa 31 Jan 2015, 22:11

Hallo Heidi,

ich denke nicht, das das Gläubigen gilt. Im Kontext geht es um Erleuchtung und die gibt es zwei bis drei mal. Was wir nicht wissen ist, wie lange der Herr Geduld hat, bis der Mensch dann nach der Erleuchtung Buße tut....das können Jahre sein, denn jeder von uns hat schon erlebt, dass Menschen, nach Jahre langem Ringen um sie, dann doch noch zu Jesus fanden.
Ich denke, dass es uns nicht zusteht, herauszufinden, wann Gottes Geduld endet. Aber es ist uns zur Mahnung geschrieben, dass Gottes Geduld enden kann.
Für mich ist jeder Mensch ein unbeschriebenes Blatt und ich werde ihm bis zuletzt Jesus nahebringen.
Allerdings habe ich schon erlebt, dass Menschen das Evangelium wirklich verstanden und dann abgelehnt haben. Einer sagte mir: "Das (Evangelium) ist so logisch, dass man es nur schwer wieder losbringt." Er kämpfte dagegen an und fiel danach in schlimmste Finsternis und redet jetzt nur noch wirres esoterisches Zeugs.
Für mich bedeutet das, dass wir nicht "noch warten können, solange wir wollen", oder anders ausgedrückt: "Ich will noch sündigen und bekehre mich später". Das kann reichlich schief gehen. Ich erkläre das im Einzelfall durchaus, wenn ich den Eindruck habe, dass jemand diese "Wie praktisch, so einfach geht Rettung, aber das geht dann ja später auch noch"- Haltung hat.
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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Heidi am So 01 Feb 2015, 09:54

Liebe Henoch,

das hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe gestern Abend noch den Ausleger zu der Hiob Stelle gelesen.

Ich glaube, du hast Recht, dass es nicht um Gläubige geht.

Allerdings schrieb der Ausleger, dass es darum geht, dass jemand wieder vom Krankenbett aufsteht.

Ich habe die Hiobstelle nochmal gelesen - hm, und eigentlich steht es da ja so, dass es um das Krankenbett geht.

Hm, was meinst du / ihr dazu?

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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Henoch am So 01 Feb 2015, 10:06

Hallo Heidi,
da hier die Erleuchtung erwähnt wird

Hiob 33,21 Sein Fleisch schwindet dahin, dass man's nicht ansehen kann, und seine Knochen stehen heraus, dass man lieber wegsieht; 22 so nähert er sich der Grube und sein Leben den Toten. 23 Kommt dann zu ihm ein Engel, ein Mittler, einer aus tausend, kundzutun dem Menschen, was für ihn recht ist, 24 so wird er ihm gnädig sein und sagen: »Erlöse ihn, dass er nicht hinunterfahre zu den Toten; denn ich habe ein Lösegeld gefunden.

würde ich es so verstehen.

Die Toten sind ja biblisch die Gottlosen. Wir brauchen ein Heilmittel gegen die Krankheit, gegen die Sünde und das bietet uns der Herr an. Es heißt ja in Vers 28 Gott hat mich erlöst, dass ich nicht hinfahre zu den Toten, sondern mein Leben das Licht sieht.«
Er sieht nicht das (irdische) Leben, sondern sein Leben sieht das Licht!

Die Krankheit soll hier Mittel zum Zweck sein, den Gottlosen auf seine falschen Wege aufmerksam zu machen, Gott warnt.

Hiob 33, 14 Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. 15 Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, 16 da öffnet er das Ohr der Menschen und schreckt sie auf und warnt sie, 17 damit er den Menschen von seinem Vorhaben abwende und von ihm die Hoffart tilge 18 und bewahre seine Seele vor dem Verderben und sein Leben vor des Todes Geschoss. 19 Auch warnt er ihn durch Schmerzen auf seinem Bett und durch heftigen Kampf in seinen Gliedern 20 und richtet ihm sein Leben so zu, dass ihm vor der Speise ekelt, und seine Seele, dass sie nicht Lust hat zu essen.

Was natürlich nicht heißt, dass jede Krankheit eine Warnung ist, klar..

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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Eliah am So 01 Feb 2015, 12:45

denke diese erwähnte und von Hiob ausgebreitet dargestellte Züchtigung ist mE. ein letzter verzweifelter (ich schreibe nach Menschenweise) Akt der Liebe:
Er wendet die letzt möglichen Mittel an um den Kandidaten doch noch zu erretten. --> nicht-Errettete.

Gleichzeitig, oder auf der anderen Seite kann er dieses letzte Mittel klar auch für Geschwister anwenden, die sehr gesündigt haben, damit sie umkehren.

was nicht selten geschieht, insbesondere wenn der Bruder/die Schwester dann noch "unwürdig" am Mahl d. Herrn teilnimmt, sozusagen.

Und hierbei bringe ich gern David und Bathseba ins Spiel, wie dies gemeint ist und wie die Vergebung abläuft, denn mal eben "Herr vergib" sagen, DAS ists nicht. ER vergibt zwar, wie bei David, aber es hatte mehrfache Folgen (Kind musste sterben, das Schwert wird nicht mehr aus deinem Hause weichen, keinen Tempel von ihm, das musste dann Salomon machen u.a.)
Also die Folgen von Sünden können schon trotz Vergebung ein lebenlang bleiben (!!)
Was das Mal betrifft, damit ich nicht falsch verstanden werde, kann ich etwa nicht mal eben sagen: Herr vergib mir meinen Ehebruch,- und dennoch die unheilige Beziehung beibehalten und dasselbe weiter tun - dann ist zwar die gerade bekannte Sünde vergeben, aber das Problem noch nicht = dies wäre mE. "unwürdig teilnehmen" - als Beispiel. (auch hierbei ist ja [negativ] verheissen, das dieser etwa "aufs Bett" geworfen werden kann, wenn er das Brot unwürdig nimmt.....)

Aber dies nur am Rande, da dies häufig kommt, hier gehts ja ursprünglich um das "Wie oft" - und wie erwähnt, meine ich, das das Grenzen hat, zwei,- drei mal "klopft er an" - seelig wer ihm die Tür öffnet, damit ER mit uns sein Brot, seinen Leib bricht für uns!

Shalom Geschwister! Schönen Sonntag ihr Lieben!

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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Henoch am So 01 Feb 2015, 13:08

hallo Heidi, hallo Eliah,
ich hab auch noch weiter nachgedacht. ich denke, dass es beides sein kann...ja.
Es bedeutet also, dass ein Ungläubiger zwei oder drei mal zur Buße aufgefordert wird und ein Gläubiger zwei oder drei mal zur Umkehr/zum Bekennen.

Allerdings denke ich, dass es Zeitrahmen sind, nicht einzelne Momente oder einzelne Aufforderungen. Und ich denke, dass Gott uns Zeit lässt, seine Impulse zur Buße im Herzen zu bewegen. Erst wenn wir uns hartnäckig verstocken, hat das Folgen. So passt das dann zur Geschichte mit David, oder zur Geschichte mit dem Pharao oder den Pharisäern.

Ist irgendwie rund. Möge der Herr uns deutlich machen, wenn wir hier irren oder grad mal weit aus dem Fenster hängen study

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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Eliah am So 01 Feb 2015, 19:58

Es bedeutet also, dass ein Ungläubiger zwei oder drei mal zur Buße aufgefordert wird und ein Gläubiger zwei oder drei mal zur Umkehr/zum Bekennen.  
ja, also das Heil verliert der schon gerettete natürlich nicht mehr, das haben wir ja schon geklärt, nicht das das ein Leser meint nun.
Unser Heil hängt ja nicht (mehr) von weiteren Sünden ab - Jedoch werden wir dennoch, trotz Vergebung ggf. den "hohen Preis zahlen" müssen, wie am Beispiel v. David deutlich wird.
Auch im NT/neuen Bund verloren etwa Hannanias und Saphira ja bekantlich ihr Leben (nicht aber ihr Heil, das steht da auch nicht und kann ja nicht sein, da sie bereits wiedergeboren wurden)

Ein mutmaßlich wiedergeborener Bruder nahm sich wohl eine Dosis Heroin zu viel eines Tages, er konnte es nicht lassen und litt sehr, vor allem, da die Geschwister ihm deshalb sein Heil tw. absprechen wollten - Der HERR sah da nicht mehr lange zu, wie dieser litt und holte ihn (vorzeitig) heim, wie ich meine.

Also mit der Vergebung ist nicht gleich automatisch alles weg,- insbesondere "Spätfolgen". Aber der HERR ist klar souverän, er kann und wird dies alles einzeln betrachten und gerecht "richten".

Shalom Geschwister!

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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Heidi am So 01 Feb 2015, 19:59

Also ,man könnte vielleicht noch lesen, wie oft der Pharao Mose zurückweisen konnte, bis es dann das erste Mal heißt, dass er sich verhärtet...und wenn ich mich richtig erinnere folgt der eigenen Verstockung dann letztendlich eine Verstockung durch Gott.

Bei der Hiob-Stelle sind wir uns dann einig, dass es um einer 2 - 3 malige Ansprache durch Gottes Boten auf dem KRANKENBETT geht?

Also nicht nur um 2 - 3 mal "nur so"...durch einen Christen, in der Gemeinden, durch ein Traktat, das einer gibt usw?

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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Henoch am So 01 Feb 2015, 20:11

Hallo Heidi,
ich denke, dass das Krankenbett hier erwähnt ist, weil Hiob krank war. Die Freunde unterstellten Hiob ja, er wäre gottlos und erklärten, dass er deshalb krank wäre....und weil er gottlos wäre, bräuchte er Erlösung und Gott würde ihn durch Krankheit mit seiner Botschaft erreichen wollen um ihn zu warnen, dass er sich bekehre. Und dies würde Gott eben zwei bis drei mal im Leben tun.
Gemeint ist aber schon, dass wir zwei bis drei mal im Leben von Gott angesprochen werden. Das bedeutet aber keinesfalls, dass dieses jeweils nur "einfach mal so" geschehen würde.

Ich denke eher so: Gott spricht in unser Herz, wir werden zusätzlich (durch Gott) von anderen Menschen von außen angesprochen. Das dauert eine längere Zeit an und wiederholt sich auch, bis man sich dagegen verstockt. Das kann ja sogar über Jahre gehen. Dieser Gesamtkomplex geschieht zwei oder drei mal.

So verstehe ich das und so habe ich das erlebt. Gott sprach mich über einen langen Zeitraum immer wieder an...im Rückblick geschah das schon zwei mal.

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siehe ich stehe an deiner Türe und klopfe an...

Beitrag  Eliah am So 01 Feb 2015, 20:45

ich hab bei meiner Bekehrung einen drängenden Gedanken bekommen, als Peter Strauch mich fragte ob ich dies nun "fest machen" wollte mit Jesus Christus.
Es war der unheimlich drohende Gedanken, das Gott 3x im Leben anklopft,...das war alles.

Ich erschrak und sagte mir, als ich zunächst zögerte und sagte, das ich noch unsicher bin: "...und was ist, wenn dies bereits das 3x mal ist jetzt?"
Da sagte ich Peter, der sich den ganzen restlichen Abend nur für mich Zeit nah, das ichs "fest machen" wolle mit Jesus und wir beteten und ich lud ihn ins Leben ein und übergab mich ihm.
Im Geiste sah ich Jesus vor mir und traute mir nicht die Augen zu öffnen, da ich Angst hatte, sonst zu sterben.

Ob und in wie weit nun persönliche Erfahrungen tragfähig wie die Lehre seines Wortes ist, kann ich nicht sagen, vermute aber mal, wie man in der Geschichte sieht, das die Erfahrungen keine allzugroße Allgemeingültigkeit zu haben scheinen.
Was ich sagen will ist, das ich daraus keine "Lehre" machen will, aber Zeugnis geben kann, wie es bei mir war, was Henochs Eindruck bestärken würde.

Aber vergessen wir nicht: Gott ist souverän, er tut was er tut, so wie er es meint und will. Ich wäre vorsichtig hier ne weite Grenze auszudehnen.
Wer "erstattet" das Leben, wenn er doch "nur" 2-3x anklopft? [und "anklopfen" dauert üblicher Weise meist nicht soo lange!] wer will ihm dies vorhalten?

Siehe ich stehe vor der Tür und klopfe an, so mir jemand auftut, trete ich zu ihm ein - Jeder, wirklich jeder sollte sofort die Türe weit öffnen für ihn und nicht zögern.- Es steht vermutlich sein Leben auf dem Spiel.
Spätestens wenn er bereits 2x geklopft hat - weist du es?

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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Harald am So 01 Feb 2015, 20:52

Hallo,

wenn wir jemandem was von der Liebe Jesu und der Frohen Botschaft weiter erzählen, muss das noch nicht bedeuten, dass das in dessen Herz vordringen darf. Das schenkt dann der Heilige Geist, wann immer ER das für richtig hält. Es ist nun meine Meinung, eben, dass dieses 2-3 x von Gott angesprochen werden, eben nicht bedeutet, dass wenn jemandem 2-3 x etwas weiter gesagt wird, dass derjenige danach Pech gehabt hat.
Wir beten manchmal Jahre für Menschen, erzählen manchen Jahre immer wieder etwas von der Gnade Gottes im Herrn Jesus, und manchmal schenkt es Gott vielleicht erst nach 10, 20 oder mehr Jahren, dass einer dieser uns wichtigen Menschen sich für den Herrn öffnet.

Vielleicht sind unser "Werben" für diese noch verlorenen Menschen auch so Samenkörner, die dann irgendwann aufgehen dürfen und/oder dann irgendwann zum Erkennen des Heils, des Heilands führen darf.

Wir sollten niemals die Hoffnung aufgeben, so lange diese uns lieben Menschen noch leben. ABER: Ja es gilt auch, es gibt ein "Zu Spät" auch das sollten wir den Menschen klar machen. Niemand kann wissen, wie lange er noch lebt, wie lange er noch die Möglichkeit zur Umkehr hat.

Grüße Harald

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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Gast am Mo 02 Feb 2015, 09:15

Lieber Harald, diesen Druck: "zu spät" wird kaum jemanden helfen zum lebendigen Glauben und dann zum bleibenden Glauben durchzudringen.

Wir müssen ihn, durch den Heiligen Geist gelenkt, auf Christus hinweisen. Der Vater zieht die Menschen durch Jesus zu sich, denn niemand kommt zum Vater, denn durch IHN!

Johannes der Täufer sagte schon: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!



Mehr können wir nicht tun! Jesus will "Freiwillige" - ER formt, gestaltet und verändert und wird eines Tages alles neu machen!

Habe meine Kinder leider auch mit diesem "zu spät" erzogen und dadurch auch meine älteste Tochter für 7 Jahre verloren. Heute, da sie meine Freiheit "in Christus" spüren darf haben wir wieder einen guten Kontakt.

Unser große Gott tut über Bitten und Verstehn, halten wir an seinen Verheißungen fest!

LG
Beate

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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Harald am Mo 02 Feb 2015, 11:14

Hallo Beate,

das was du sagst hat mich auch die letzten Stunden bewegt, also ich habe mir nochmal Gedanken gemacht, und denke, dass du Recht hast, dass es wohl meist/immer falsch ist, jemanden unter Druck zu setzen.
Vielleicht sollten wir das eher in unseren Herzen bewegen, dass wir nicht lau werden und uns weiter um diesen lieben Menschen annehmen, und sei es "nur" im Gebet, wobei das weit mehr ist als "nur".

soweit, in Eile
Gruß Harald

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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Eliah am Mo 02 Feb 2015, 11:48

ja, allem zustimm! Very Happy

Dennoch, wie es heist, gibt es ein zu Spät = diese Furcht hat mich gertettet!. Wink

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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Heidi am Mo 02 Feb 2015, 17:12

Ich stimme Eliah zu, denn in der Bibel steht auch, dass Gottesfurcht der Weisheit Anfang ist.

Jesus selber hat meines Verständnisses lt Joh. 8,24 selber von einem Zu-Spät gesprochen:

Darum habe ich euch gesagt, dass ihr sterben werdet in euren Sünden; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr sterben in euren Sünden.


heidi

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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Ralf-Peter am Mo 02 Feb 2015, 19:32

Heidi schrieb:Jesus selber hat meines Verständnisses lt Joh. 8,24 selber von einem Zu-Spät gesprochen:

Darum habe ich euch gesagt, dass ihr sterben werdet in euren Sünden; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr sterben in euren Sünden.


Hallo,

ich denke, dass wir hier einen Unterschied machen sollten zwischen Menschen, die meinen, alles über Gott zu wissen und meinen, sie könnten sich selbst erlösen, denn zu diesen hat Jesus dieses zu spät gesagt - oder den nicht wissenden und trotzdem suchenden Menschen, die Jesus als "die Kranken" bezeichnet - gerade diesen sollten wir die Liebe Jesu wirklich vorleben.

Jesus ist zu den Sündern gegangen und hat ihnen seine Liebe gezeigt, zu denen, die meinten etwas besseres zu sein war er allerdings deutlich.

Von daher ist vielleicht auch mal eine Warnung angebracht, dass es ein zu spät gibt.
Allerdings dürfen wir damit nicht um uns werfen.
Ich mache mir da aber wenig Gedanken drum,
Klar ist - wenn ich es aus mir selbst heraus sage, dann wird es garantiert das Falsche sein, was ich sage. Ich will mich da vom Geist Gottes leiten lassen.

Das Evangelium verkündigen heißt für mich dann auch noch, gerade bei persönlichen Beziehungen zusätzlich zum Wort Seelsorge zu betreiben - Liebe zu üben.

Liebe Grüße
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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Eliah am Mo 02 Feb 2015, 20:22

..weil du damit eig. sagen willst, das wir keinen "so schnell" aufgeben sollten, oder nicht nachlassen wenn wir schon 3x was gesagt hat usw.
Denke das meist du, lieber RP und deshalb schreibst du dies.

Das kann ich klar so unterscheiben, Klar! Very Happy

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Re: Wie oft kann man Gottes Wort und seine Hand ausschlagen?

Beitrag  Ralf-Peter am Mo 02 Feb 2015, 20:33

Ja, das meine ich. Aber ebenso meine ich auch, dass manchmal Taten mehr sagen als Worte.
Und ja, eben weil wir nicht wissen, wann Gott in welcher Situation zu dem Menschen spricht, den wir vielleicht schon x-mal von Jesus erzählt haben, deswegen sollen wir nicht aufhören.

Wir sind im Auftrag Jesu nur Botschafter und haben als Botschafter die Aufgabe unser Land "das Reich Gottes" zu repräsentieren, was wir meistens nur äußerst dürftig tun. In diesem Sinne sind wir nur Sämänner, die das Wort aussäen; wohin diese Saat fällt, das weiß allein Gott. Ein Sämann muss auch lange warten, bis die Frucht sich zeigt - das Wachsen kann er nicht machen.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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