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Joh. 21,21-23 zum Jünger Johannes

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Joh. 21,21-23 zum Jünger Johannes

Beitrag  Heidi am Do 12 März 2015, 06:14

Hallo zusammen,

Joh. 21,21-23 habe ich gestern Abend noch gelesen und darüber beim Einschlafen nachgedacht, aber noch nicht die Ausleger gewälzt.
Mir fiel nur ein, dass Jesus vielleicht meinte, dass Johannes nicht auf die Weise wie Petrus sterben wird, sondern bleibt, bis Jesus kommt und ihm auf Patmos die Offenbarung zeigt? Ob das gemeint sein kann?

Hm, bei uns ist der Ausdruck "Was geht es dich an?" irgendwie negativ besetzt...hört sich nicht nett an. Aber wenn ich über diese Worte nachdenke, ist da eigentlich nichts Unnettes bei, oder wie seht ihr das? In englisch heißt es: what is that to thee? Was heißt denn to thee in deutsch?


Hier der Bibeltext:
Als Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: Herr, was wird aber mit diesem?
Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach! Da kam unter den Brüdern die Rede auf: Dieser Jünger stirbt nicht. Aber Jesus hatte nicht zu ihm gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an?


heidi

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Re: Joh. 21,21-23 zum Jünger Johannes

Beitrag  Eliah am Do 12 März 2015, 11:52

Interessant: Neulich kam die Frage wg. 1. Könige und 3Tage zuvor hatte ich die lesen wollen und las sie - damit ich später hier antworten konnte.
Seit 3 Tagen lese ich gerade 1.Johannes 4 - nun kommen Fragen über Johannes. ... hab mir noch nichts hier duchgelesen heute, wollte nur kurz dieses Zeugnis geben, vom Geist. - so erkennen wir: das wir wiedergeboren sind, falls wer noch Zweifel haben sollte. Very Happy

im 1. Johannesbrief gibts noch mehr was uns da sicher macht, klar, aber das mal nebenbei, damit wir wissen, das wir den Geist haben, vor allem das ER uns ZUERST geliebt hat.

bis später....


Zuletzt von Eliah am Do 12 März 2015, 12:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Joh. 21,21-23 zum Jünger Johannes

Beitrag  Eliah am Do 12 März 2015, 11:59

Interessant ist hierbei, was mir gleich auffällt, das dort geschah, was oft in Foren geschieht, bzw. ich ständig erlebe: Jemand liest oder hört was und interpretiert... statt zu lesen was da steht, ohne zu interpretieren. Da wir noch unvollstädig vom "Wasserbad des Wortes" gereinigt sind in unserem Denken und Wandel (oder?) müssen wir schlicht vorsichtig werden, bei dem was wir lesen und NUR das lesen was gesagt ist.
--> Siehe Petrus vorlautes Maul mal wieder, er "las hinein was dort nicht geschrieben steht, bzw. gesagt wurde" - das ist eigendlich ein Großes Übel, denn es entspricht dann ja nicht der WAHRHEIT,- denn es tut was hinzu,- das macht auch mich fuchsig,

Jesus scheinbar auch, denn er stoppte ihn gleich mal indem er fragte, was es ihn anginge.... Erinnert mich iwie an "Frau, was habe ich mit dir zu schaffen?"   study

What ist that to thee (thee ist altenglisch = you) Was ist das zu dir? was bedeutet dies dir, was ist es für dich?

gut ist hierbei, das uns überliefert ist, was das Problem war: nämlich genau selbiges, nicht bei der Wahrheit zu bleiben und was "hineinzulesen" was da gar nicht gesagt oder geschrieben ist.
Dies ist für mich eine klare Korrektur und Warnung für uns alle, die wir lernen wollen und uns weiter waschen lassen wollen vom Wort.

so und nu muss ich auf den Balkon und den zusammenkehren, noch vom Herbst sieht es da schlimm aus - aber ich mag net... Sad

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Re: Joh. 21,21-23 zum Jünger Johannes

Beitrag  fetarubil am Do 12 März 2015, 20:23

Hallo Heidi,

die Stelle hatte mir auch immer wieder Kopf zerbrechen gemacht.

Heute nahm ich mir die Zeit, dass ganze etwas auseinanderzunehmen.


Noch einige Worte vorab:
Ich habe jetzt einen längeren Text geschrieben. Ich habe dabei entsprechende Bibelabschnitte sorgfältig gelesen, um das ganze zu verstehen. Und denke es nun verstanden zu haben. Bis gerade eben hatte ich allein mit der Bibel gearbeitet (Einheitsübersetzung und Schlachter).

Am Ende des Textes habe ich dann gesehen, dass du denkst, Johannes sei in Joh. 21, 21-23 gemeint (woran machst du das fest, dass von Johannes gesprochen wird?). Nun bin ich etwas verwirrt, weil ich zu einem anderen Ergebnis gekommen bin. Ich habe nun etwas außerhalb der Bibel geforscht und dazu unterschiedliches gelesen (teils unbekannt wer gemeint sein könnte, teils wird Johannes genannt).

Ich bin aber zu einem anderen Ergebnis gekommen – einige Fragen, evtl. Widersprüchlichkeiten treten bei meinen Überlegungen auf. Das habe ich dazugeschrieben.
Sollte besagt Jünger tatsächlich Johannes sein, sind meine Ausführungen weniger Logisch als angenommen, aber dennoch plausibel.

Und ich erkläre auch, wie ich zu meinen Erkenntnissen gekommen bin.


Daher hole ich etwas aus. Bitte auch um Korrektur, Anregungen, Überlegungen, Kritik,...

Johannes 21, 21-23: Die Stelle ist etwas schwierig. Ich sage es in meinen kurzen Worten: Petrus fragt Jesus etwas. Und Jesus gibt ihm auf seine Frage nur eine Gegenfrage, aber keine Antwort. Darauf entstand das Gerücht. Letztendlich Wissen wir also nichts. Ich hole weiter aus.

So; Aber was ist hier eigentlich der Kern gewesen?
Aus diesen einzelnen Versen ist das nicht heraus zu lesen. Deswegen erstmal ein Rückblick.
Jesus ist bereits gekreuzigt worden und wieder Auferstanden. Jesus offenbarte sich (hier) seinen Jüngern am See.

Am See waren die Jünger (Joh. 21,2):
1. Simon Petrus
2. Thomas (Didymus)
3. Natanael
4. Jakobus (Söhne des Zebedäus)
5. Johannes (Söhne des Zebedäus)
6. Unbenannter Jünger
7. Unbenannter Jünger

Die Jünger gingen in ein Boot um Nachts zu fischen (Joh. 21,3). Hatten aber kein Erfolg. Am frühen morgen kam Jesus, aber keiner der Jünger erkannte ihn (Joh. 21, 4-6).

Im nachfolgenden Text wird klar, dass es um Simon Petrus ging.
Einer der Jünger, erkannte dann aber, dass es Jesus war (Joh. 21,7).  Und zwar der Jünger, „den Jesus liebte“ (Wer ist es?). Dieser Jünger „den Jesus liebte“ erzählte das Petrus, worauf dieser auch eilte schnell zu Jesus zu kommen.
Petrus schwamm zu Jesus, während die anderen Brüder mit dem Boot kamen (Joh. 21,7). Nur Simon Petrus wird benannt, als es darum ging, die Fische zu holen (Joh. 21,11); Sicherlich halfen auch die anderen mit (Das Netz war übermäßig voll mit Fische), doch die sind nicht erwähnt.
Und nach dem Essen, ging Jesus auf Simon Petrus zu, und begann ein Gespräch (Joh. 21,15).

Jetzt wird es interessant, was will Jesus, nach dem Essen von Petrus?

Jesus fragt Simon Petrus DREIMAL ob er (Simon Petrus), ihn (Jesus) den mehr liebt als die anderen Jünger (Joh. 21,15-17).

Ich frage mich, warum fragt Jesus denn Petrus gleich dreimal danach?? Einmal hätte doch genügt, oder? Jesus weiß es doch schon selbst?! Auch Petrus war verwirrt und sagte das ihm, dass er Traurig war, weil er dreimal danach gefragt hat. Doch Jesus hat sich nicht erklärt, sondern gab die gleiche Antwort wie zuvor.

Zweimal sagte er „Weide meine Schafe“ und einmal „Weide meine Lämmer“.

Wenn man genau liest, kann man sehen, Jesus fragt das erste mal, ob Petrus ihn den liebER hätte als die anderen Jünger. Die anderen beiden male fragte er Petrus, ob Petrus ihn den liebt.

Dieses Gespräch muss also von äußerte Wichtigkeit sein. Jesus fragt dreimal! Als ob er Petrus festigen wollte. Und Jesus gibt dreimal die gleiche Antwort „Weide meine Schafe“. (*)

Was meint denn Jesus mit „Weide meine Lämmer“ auf die Frage ob Petrus ihn liebER hätte und „Weide meine Schafe“?? Es ist eine Aufforderung an Petrus. Eine Aufforderung, der „Aufpasser/Chef/Aufseher“ zu sein. Also, vermutlich, eine wichtige Position einzunehmen.

Erst nachdem Petrus das dreimal bestätigte, wird Jesus ausführlicher. Als Petrus Jung war, konnte er noch gehen wohin er wollte. Im Alter wird er das aber nicht mehr können, weil jemand anders die Kontrolle über ihn hat (Joh. 21,18). Jesus spricht hier sinnbildlich (gürten) und deutete damit an, wie Petrus sterben wird um Gott zu verherrlichen (Joh. 21,19).

Und hier wird es mir auch langsam klar, Jesus weiß etwas, und will Petrus darauf vorbereiten. Jesus möchte, dass Petrus auf die anderen Jünger acht nimmt. Weiß aber auch, dass wenn Petrus alt ist, einen Tot sterben wird und einen beschwerlichen Weg gehen muss, denn Petrus so nicht will. Jesus sagte dann auch noch mal, „Folge mir nach!“. Jesus will offenbar sicher sein, dass Petrus nicht Schwach wird bei dem was geschieht und ihm nachfolgt.

Nun kommen wir langsam zu (Joh. 21,21).

Petrus wandte sich um und sah einen Jünger Jesus folgen (Joh. 21,20). Um nun den Dialog ab Joh. 21, 21 zu verstehen, geht es noch weiter.



Sowohl in Joh. 21,20 als auch in Joh. 21,7 wird der Jünger genannt, „denn Jesus liebte“. Aber ohne Name. Warum? Wer ist das?
In ganzen Joh. 21 wird nur auf zwei Jünger näher eingegangen a) Simon Petrus ganz besonders b) „der den Jesus liebte“ – doch immer ohne Namen. Nach Joh. 21, 2 gibt es nur 7 Möglichkeiten. Warum wird der Name nicht genannt? Wer ist das? Und warum heißt es genau, „den Jesus liebte“ und nicht zum Bsp. „ein Jünger Jesus“; Scheinbar ist es auch wichtig zu Wissen, dass Jesus ihn behalten mochte und der Jünger nicht einer der „Irrläufer“ ist?

Glücklicherweise gibt Joh. 21, 20 Aufschluss darüber, wer dieser Jünger ist. Und zwar der Jünger, der Jesus beim Abendmahl fragte wer Jesus verraten wird (schon wieder keine Namensnennung). Wer fragte Jesus beim Abendmahl?!

Ich musste etwas Suchen, doch hier ist er:
Matt 26, 20-25 (Jünger mit Jesus beim Abendmahl): „(20) Als es nun Abend geworden, setzte er sich mit den zwölf Jüngern zu Tische. (21) Und während sie aßen, sprach er: Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten! (22) Da wurden sie sehr betrübt und fingen an, einer nach dem andern, ihn zu fragen: Herr, doch nicht ich? (23) Er antwortete aber und sprach: Der mit mir die Hand in die Schüssel taucht, der wird mich verraten. (24) Des Menschen Sohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht; aber wehe dem Menschen, durch welchen des Menschen Sohn verraten wird! Es wäre diesem Menschen besser, daß er nicht geboren wäre. (25) Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach: Rabbi, doch nicht ich? Er spricht zu ihm: Du hast es gesagt!“

Die Antwort lautet: JUDAS hat Jesus beim Abendmahl gefragt ob er ihn verriet, und Judas hat ihn dann auch verraten.

Judas ist derjenige, „den Jesus liebt“! Und wenn ich wieder Joh. 21, 2 anschaue (siehe Liste oben), wird Judas Name nicht erwähnt. Drei Jünger werden namentlich erwähnt, zwei werden namentlich indirekt erwähnt und zwei weitere werden namentlich gar nicht erwähnt. Jetzt ist klar, einer davon ist Judas.



Nächste Frage:
Wie steht Jesus zu Judas? Judas, der, der ihn verraten hat?

Jesus liebt Judas – so heißt es ja die ganze Zeit „den den Jesus liebt“. Aber glücklich ist er über Judas nicht unbedingt nach Matt 26, 24 „aber wehe dem Menschen, durch welchen des Menschen Sohn verraten wird! Es wäre diesem Menschen besser, daß er nicht geboren wäre.“ Was auch hier wieder auffällt Jesus erwähnt Judas namentlich nicht! Auch nicht in Matt 26,21; Matt 26,23, Matt 26,24.
In Judas war auch Satan (Lk 22,3)

Frage weiter:
Wie steht Jesus zu Petrus?

Petrus hat scheinbar eine große Bedeutung für Jesus (Matthäus 16,17-19).

Noch mal zurück: Bevor Jesus gefangengenommen worden ist, hat Jesus das ja angekündigt. Petrus erwiderte das und Petrus hat Jesus dreimal verleugnet Mat 26, 35.
Vor der Gefangennahme, hat Jesus zu Gott dreimal gebetet. Seine Jünger mussten warten bis Jesus vom Gebet zurück kommt. Doch Petrus und zwei Söhne des Zebedäus nahm er mit zum Gebet. Die schliefen mehrmals ein. Jesus schimpfte das erste mal mit Petrus, weil er eingeschlafen ist.



Und mit diesem Wissen geht’s weiter:
Joh 21, 21:  Petrus wandte sich um und sah wie Judas Jesus folgte. Nun fragte Petrus, was mit Judas, dem Verräter geschieht.

Die Neugier ist verständlich. Jesus gibt Petrus einen wichtigen Auftrag, und Judas hat Jesus verraten.

Jesus antwortet „Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? ...“. Jesus sagt NICHT was mit ihm geschehen wird. Vielmehr sagt er noch mal, dass Petrus Jesus nachfolgen soll. Jesus sagt, wenn er will. Wir Wissen nicht ob er will. Jesus sagt aber schon sehr überspitzt, …wenn er leben soll bis ich wiederkomme… - das gab es ja sonst nicht oder?! Daher verstehe ich es so, dass Jesus einfach nur wollte, Petrus soll sich um seine Aufgabe kümmern, der andere um seine. Was mit dem anderen geschieht, braucht nicht zu interessieren. Möglicherweise wusste Jesus dass Judas sich töten wird (evtl. spielt es auch keine Rolle was mit ihm geschehen wird). Vielleicht hat auch Petrus in seiner Frage eine abfällige Betonung gehabt, worauf Jesus ihn deutlich machte das braucht ihn nicht zu interessieren. Jesus macht es so, wie er selbst will. Jesus Wille geschehe. Sozusagen.
Demnach verstehe ich „Was geht es dich an?“ schon als blocken, Ablehnung der Frage. Ich sehe in diesem kleinen Dialog, dass Jesus sagt, dass allein sein Wille wichtig ist. Und es so betont.
Denn was geschieht, dass hat er ja nicht gesagt.



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Noch ein paar Schlussbemerkungen:

A) Überlegung: Gibt es hier ein Widerspruch? Konnte Jesus nach seiner Auferstehung Judas überhaupt antreffen?

DAGEGEN spricht; Nach Matt 27, 5 erhängte sich Judas. Tat er das vor oder nach der Auferstehung?! Man könnte annehmen er tat das bereits vor der Auferstehung. Eine Zeit ist nicht direkt angegeben. Liest sich aber so, als hätte er sich unmittlbar nach der Zahlung erhängt, noch bevor Jesus gekreuzigt worden ist.
DAFÜR spricht, dass Judas namentlich NICHT erwähnt wird. Weil Judas eine Art „böser Ausdruck“ gewesen sein muss, ein Wort, dass man nicht sagt. Deshalb gehe ich davon aus, dass Judas zu dem Zeitpunkt noch gelebt haben muss. Auch der Vermerk Joh. 21, 20. zeigt eigentlich voll auf Judas. Demnach kann es nur Judas gewesen sein.

Nachtrag:
B) Überlegung zu Joh. 21, 24

Unmittelbar in Joh. 21, 24 heißt es: „Dieser Jünger ist es,… der es aufgeschrieben hat …“

Das heißt nicht, dass dieser Jünger das Johannesevangelium geschrieben hat. Sondern dieser einer Jünger kann das bezeugen und hat das Geschehen am See aufgeschrieben. „und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist.“ Deutet eher darauf hin, dass das Johannesevangelium von mehreren Personen geschrieben worden ist. Dieser muss dann, wenn es sich auf das vorhige Gespräch bezieht, Simon Petrus sein (obwohl auch Johannes das hätte bezeugen können, der war aber nicht im Gespräch dabei).

Lg
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Re: Joh. 21,21-23 zum Jünger Johannes

Beitrag  fetarubil am Do 12 März 2015, 20:29

Hallo Eliah,

Eliah schrieb:müssen wir schlicht vorsichtig werden, bei dem was wir lesen und NUR das lesen was gesagt ist.
Ja das ist erstrebenswert. Doch die Interpretation verläuft meistens schon unterbewusst. Jeder Mensch ist anders, und da reichen schon einzelne Wörter aus, um ihnen eine andere Bedeutung zu geben. Die Gefahr einer Falsch Interpretation oder eines Missverständnisses ist gegeben. Andererseits frage ich mich auch, ob den Lesen ohne Interpretation überhaupt möglich ist, wenn man verstehen will.

Eliah schrieb:Siehe Petrus vorlautes Maul mal wieder, er "las hinein was dort nicht geschrieben steht, bzw. gesagt wurde"
Nein, das steht da nicht… Petrus fragte nur. „Die Brüder“ hatten die Meinung, dass…

Eliah schrieb:Jesus scheinbar auch, denn er stoppte ihn gleich mal indem er fragte
Nein, das steht da auch nicht. Jesus hat ihn nicht gestoppt. Das Gerücht der Brüder entstand erst nachdem Jesus geantwortet hat. Eine Frage, eine Antwort. Jesus hat da auch nicht mehr korrigiert. Der Erzähler betont das nur.

Eliah schrieb:gut ist hierbei, das uns überliefert ist, was das Problem war: nämlich genau selbiges, nicht bei der Wahrheit zu bleiben und was "hineinzulesen" was da gar nicht gesagt oder geschrieben ist.

Ich bin hier anderer Meinung. Es geht hier nicht um „bei der Wahrheit bleiben“ / „hineinlesen“. Warum, siehe meinen nächsten Beitrag.

Lg

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Re: Joh. 21,21-23 zum Jünger Johannes

Beitrag  Ralf-Peter am Do 12 März 2015, 22:29

fetarubil schrieb:Judas ist derjenige, „den Jesus liebt“! Und wenn ich wieder Joh. 21, 2 anschaue (siehe Liste oben), wird Judas Name nicht erwähnt. Drei Jünger werden namentlich erwähnt, zwei werden namentlich indirekt erwähnt und zwei weitere werden namentlich gar nicht erwähnt. Jetzt ist klar, einer davon ist Judas.

Sorry fetarubil,

aber wie bringst Du Deine Aussage mit diesem hier zusammen?

1 Am Morgen aber fassten alle Hohenpriester und die Ältesten des Volkes den Beschluss über Jesus, ihn zu töten, 2 und sie banden ihn, führten ihn ab und überantworteten ihn dem Statthalter Pilatus. 3 Als Judas, der ihn verraten hatte, sah, dass er zum Tode verurteilt war, reute es ihn, und er brachte die dreißig Silberlinge den Hohenpriestern und Ältesten zurück 4 und sprach: Ich habe Unrecht getan, dass ich unschuldiges Blut verraten habe. Sie aber sprachen: Was geht uns das an? Da sieh du zu! 5 Und er warf die Silberlinge in den Tempel, ging fort und erhängte sich. Matthäus 27, 1-5

Hier ist eindeutig eine Zeit angeben, als die Hohenprieseter den Beschluss fassten, Jesus an Pilatus auszuliefern - da spielt sich diese Szene ab. Und sie geht erst weiter, als Judas sich erhängt hatte, dann nämlich mit Vers 6, in dem dann steht, dass Jesus vor Pilatus stand - und das Verhör begann.

Demnach hat sich Judas noch vor jesu Kreuzigung erhängt, das passt nicht zusammen mit dem nachösterichen Geschehen. Hier sind sich alle Ausleger darüber einig, dass Johannes von sich selbst schreibt, wenn "der Jünger, den Jesus liebte" als Form gebraucht wird. Ganz deutlich wird das auch an dem Geschehen am Kreuz - wo Jesus "dem Jünger, den Jesus lieb hatte", seine Mutter anvertraut. Und hier ist auch ganz deutlich, dass von jener Stunde an, dieser Jünger Maria zu sich nahm - dass er sie also ab sofort bis zu ihrem Tode versorgte.

Meines Erachtens hätte er das nicht getan, wenn Judas dieser Jünger wäre, denn Jesus wusste, dass Judas sich umbringen würde und dass sie dann keinen Versorger hätte.

Sorry fetarubil, aber das passt nicht - Judas ist hier eindeutig nicht gemeint.



LG
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Zuletzt von Ralf-Peter am Do 12 März 2015, 22:36 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Joh. 21,21-23 zum Jünger Johannes

Beitrag  fetarubil am Do 12 März 2015, 22:35

Ralf-Peter ja das ist mir auch aufgefallen. Wenn es aber nicht Judas war, wie erklärst du dann Joh. 21, 20 (deshalb schloss ich auf Judas)?

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Re: Joh. 21,21-23 zum Jünger Johannes

Beitrag  Ralf-Peter am Do 12 März 2015, 22:44

Lieber fetarubil,

auch das ist Interpretation. Jesus sagt überhaupt nicht, dass er ihn behalten möchte. Sondern er sagt Klartext. Es geht Dich nichts an, was mit diesem Jünger passiert. Er sagte nur: Wenn ich will, dass er bleibt, was geht es dich an? Er könnte genauso gut sagen: Wenn ich ihn jetzt zu mir nehme - was geht es dich an?

Genau darum geht es nur - das ist ja genau das Gerücht, dass dann unter den Jüngern kursierte. Und Johannes schreibt, dass Jesus das ja überhaupt nicht gesagt hatte.

22 Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach! 23 Da kam unter den Brüdern die Rede auf: Dieser Jünger stirbt nicht. Aber Jesus hatte nicht zu ihm gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? (Johannes 21,22-23)

Und selbst zum Schluss nennt Johannes sich nicht selbst - das tut er auch nicht in der Offenbarung - nicht einmal dort! Sondern er sagt, dass der Jünger, den Jesus lieb hatte dies alles aufschrieb.

Und zum anderen - wenn Du dir die Sprache des Johannesevangeliums ansiehst, kann man nur daruf kommen - das es nur einen einzigen Autor gab - und nicht mehrere. Und das nächste. Vergleiche einmal die Texte aus dem Johannes evangelium sprachlich mit den 3 Briefen des Johannes. Es ist dieselbe Art der Formulierung und dieselbe liebevolle Art und Weise, wie sie nur Johannes zum Ausdruck bringt.

LG
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Re: Joh. 21,21-23 zum Jünger Johannes

Beitrag  fetarubil am Do 12 März 2015, 23:41

Danke für deine Antwort Ralf-Peter.

Ich habe das alles durch die Bibel gelesen. Wenn ich soviel falsch gelesen habe, dann bin ich sehr erschüttert über mich. Ich möchte hier keine Unwahrheiten verbreiten.

Wenn es keine Umstände macht, bitte ich um korrektur, wo meine Fehler beim Studium lagen. Ich möchte es nachvollziehen können, ob und welche Differenzen da sind. Und vorallem warum. Vielleicht per PM damit der Thread beim Thema bleibt. Würde mich freuen, wenn sich jemand finden würde.

LG

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Re: Joh. 21,21-23 zum Jünger Johannes

Beitrag  Eliah am Fr 13 März 2015, 11:31

auch das mit dem "Liebst du mich" ist ein wenig anders, und ich ahne auch warum:

zuerst fragt Jesus Petrus ober er ihn mehr liebte als die anderen, dann
ob er ihn liebte, dann
ob er ihn lieb habe ... das ist mE. jeweils eine Minderung um eine Stufe (könnte man sagen)
und es genügte die ehrliche Antwort von Simon Petrus, das er "ihn lieb habe".

Und das mit dem Vorlaut sagte ich nur, weil er ja scheinbar schon gern ein bischen vorpreschte wie er uns dargestellt wird, verzeihung, klar steht das nicht dort. Und da Jesus ihm "übers Maul fährt" würde ich sagen wie ich das lese (kann man klar anders lesen) - würde ich sagen das das wiedermal so ne vorgeschnellte Frage war von Petrus, was ABER dieser sollte... --> was ging ihn das an?
Klar ist es von mir nun interpretiert, wenn er Petrus mit der Gegenfrage "Stoppte", aber wie wir wissen, wusste er im Voraus was kommen wird, so wohl auch was von Petrus weiter kommen würde - denke ich mal. Aber gut, das ist so nicht geschrieben, stimmt.

Und ja, der "Jünger den Jesus liebte" war klar Johannes, wie Harald schrieb. Dies sollte wohl die besondere Nähe von Johannes zu IHM betonen(?) aber auch das wäre interpretiert. Jesus liebte sie nämlich alle, was wiederum nicht bedeuten muss, das er ihn besonders liebte, jedenfalls geht das aus DIESEM Vers so nicht hervor.

Erstaunlich was die Jünger betrifft, bzw. Johannes, ist das er zum einen an seiner Brust lag - Das ist wohl eher ungewöhnlich für einen Mann sich an eines anderen Brust zu lehnen (!)
Und er war, mW. der einzige der nicht hingerichtet wurde und in die Verbannung "durfte".
und die Offenbarung erhielt.

Mein persönliches Zwischenfazit wäre, wenn ich mir Johannes ansehe, das es gut ist sich möglichst nah an Jesus aufzuhalten und auf ihn zu schauen, zu spüren "wie sein HERZ schlägt", ihm nahe auf den Mund zu schauen. Eben einfach so nah wie möglich AN IHM dran zu bleiben - damit ich nach Patmos komme... - ne, Scherz, -
damit ich es am besten mache für meine Freude und Frieden und seine Freude und Ehre. Hilf und HERR, du siehst wie wirs meinen. Amen

Eliah
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Re: Joh. 21,21-23 zum Jünger Johannes

Beitrag  Heidi am Fr 13 März 2015, 21:05

Liebe Alle, liebe fetarubil,

ich habe mir fetarubils Beitrag gaaaanz lange angesehen und nachgeblättert und mich total gefreut, dass er so spannend seinen Gedankengang beschreiben konnte und die Bibelstellen angegeben hatte, da brauchte man nicht ewig zu suchen.

Ich sehe das aber auch so wie Ralf-Peter, dass Judas gem. Mattäus 27,3 ff. sich direkt nach dem Todesurteil erhängte, also nicht mehr bei der Begebenheit am See Tiberias dabei war. Ich fände das außerdem auch unwahrscheinlich, dass er sich weiter zu dem engsten Jüngerkreis gehalten hätte und schön mit denen fischen gegangen wäre, wenn er noch gelebt hätte.

Ich glaube auch, dass der Jünger, den Jesus lieb hatte, Johannes selbst war, der das Johannesevangelium aus seiner Sichtweise niedergeschrieben hatte.

Ralf Peter hat die Bibelstelle gefunden, nämlich Joh. 19,26, die das eindeutig belegt. Cool, das wusste ich auch noch nicht!
Dem Heiligen Geist hat es jedenfalls gefallen, dass Johannes in der zweiten Person von sich schrieb und nicht alles in der "Ich-Form" niedergeschrieben wurde.

Aber mir ist nicht mal aufgefallen, dass Jesus ja die Frage des Petrus, was mit dem Jünger wird, den Jesus lieb hatte, gar nicht so beantwortet hat, dass es eine Antwort war. Er hat ja quasi nur gesagt: "Wenn ich will, dass..."Fetarubil, das  hab ich bisher noch nie gemerkt! - und will jetzt noch besser Bibellesen.

Das war dann für mich der entscheidende Hinweis zum Verständnis!:

Jesus sagt Petrus einen unfreiwilligen Tod voraus und sagt zu Petrus, er soll Ihm nachfolgen. Ob er damit seinen Tod meint? Kann sein, denn es gibt einen Querverweis auf Joh. 13,36!

Man sagt ja, dass Petrus auch gekreuzigt wurde und das noch kopfüber. Woher haben Christen eigentlich diese Angabe??

Na ja, nach dieser Schreckensnachricht und dem Aufruf "Folge mir nach"! heißt es in Joh. 21,20: Petrus aber wandte sich um und sah den Jünger folgen, den Jesus lieb hatte. Es steht nicht da, warum er sich umwandte. Dürfen wir spekulieren und denken, dass er vielleicht gucken wollte, ob ihn dieses Schicksal allein träfe?

Und da wollte er wissen, was mit "diesem" Johannes passieren würde, den er dann auch nachfolgen sah. Und Jesus hat es nicht beantwortet, sondern er meinte dann sinngemäß: Selbst wenn ich wollte, dass er bis zu meiner Wiederkunft am Leben bleibt, ist das nicht wichtig für dich, Petrus.

Ich habe das bisher nie so erkannt, daher vielen Dank dafür!

Eliah, über das Hirtenamt des Petrus habe ich gestern noch eine Predigt gehört. Darin wurde gesagt, dass die Liebe zu Gott eben nicht nur ein "Gefühl" ist mit Schmetterlingen im Bauch, sondern sich in der Tat zeigen sollte. Wenn du Jesus lieb hast, folgst du seinem Gebot, was du tun sollst, stimmts?

Vor längerem habe ich mal rausgefunden, dass Lämmer weiden (griech. bosko) sinngemäß meint, ihnen Nahrung zu geben, denn sie sollen ja noch gedeihen.

Schafe hüten und weiden (griech. pomaino) beinhaltet die ganze Hirtenaufgabe, also führen, bewachen, beschützen, Fürsorge, zum Futter leiten, verlorene Schafe wiederbringen und ggf. tragen.

Und ganz schön ist ja, dass Jesus seine Jünger nicht ausgeschimpft hat, da ja bis auf Johannes wohl, alle abgehauen waren. Er hat ihnen sogar geholfen, einen Fischfang zu machen und mit ihnen gegessen - alles ohne jeden Vorwurf.


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Re: Joh. 21,21-23 zum Jünger Johannes

Beitrag  Ralf-Peter am Fr 13 März 2015, 22:09

Liebe fetarubil,

es ist etwas bereicherndes, dass man sich unter Christen über die Bibel austauscht - ich denke, dass jeder von uns schon einmal einen Text falsch gelesen bzw. falsch gedeutet hat, deswegen ist es ja auch so wichtig zusammen als Christen die Bibel zu lesen, nachzufragen und sich ggf. von anderen korrigieren zu lassen. Du musst da keine Bange haben, wenn hier mal was falsches steht, wir müssen alle noch sehr viel lernen, was das Verständnis des Wortes anbetrifft.

Paulus drückt es treffend aus: Unser Wissen ist Stückwerk (1. Kor. 13, Vers weiß ich jetzt nicht genau).

Es ist gut, wenn man Brüder und Schwestern findet, die am Wort dran bleiben, dann kann uns auch mal eine Unwissenheit nicht zum Verhängnis werden, weil eben andere da sind, die einem das erklären können.

LG
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Re: Joh. 21,21-23 zum Jünger Johannes

Beitrag  Eliah am Sa 14 März 2015, 10:44

ja, unterschreib, liebe Fetarubil,
Wer von uns ist schon vollkommen? = richtig, keiner. Deshalb ergänzen wir uns.
Nicht in der Form das einer den anderen als Besserwisser ständig benörgelt, sondern indem wir wissen, das wir nur ein TEIL des Ganzen sind und Ergänzung bedürfen (!) Wir alle brauchen ein Gegenüber, das uns ergänzt.
Das hat unser liebender Herr, der uns einfühlt und uns alle fein und einzigartig gewoben hat in seiner Weisheit und Liebe genau SO erdacht, damit wir uns als Glieder an seinem Leib ERGÄNZEN.
Und jeder hat, was er hat, empfangen, = also keinen Grund zum rühmen, denn alles ist ihm aus Gnade gegeben worden FÜR den Leib. (auch wenn der hier nur virtuell stattfindet!)

Du hast etwas was keiner von uns hat, oder spätestens in deiner örtlichen Gemeinde - und wir haben was was wiederum so gerade keiner hat - so ergänzt sich der Leib und harmoniert, wenn wir dies zulassen Wink

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