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Bänke mit Liegeschranken ...

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Bänke mit Liegeschranken ...

Beitrag  budde harald am Mo 16 März 2015, 19:55

... was anderes sollen doch wohl die ausstattungen mit mittellehnen nicht sein
so z.b. in hannover
obdachlose sollen so aus der stadt getrieben werden
aber gehört die stadt nicht allen
ein problem wird verdrängt ohne es zu lösen
außerdem was stört mehr ein obdachloser auf d parkbank
oder lärmende betrunkene menschen auf d bank mit musik
die dann auch noch den müll dalassen
der obdachlose ist doch auf jeden fall ein sichtbares mahnmal
herzliche grüße
harald budde

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Re: Bänke mit Liegeschranken ...

Beitrag  Heidi am Mo 16 März 2015, 20:43

budde harald schrieb:.
der obdachlose ist doch auf jeden fall ein sichtbares mahnmal

Lieber Harald Budde,

es gibt aber auch eine ganze Reihe Obdachlose, wie WOLLEN gar nicht anders leben.

Selbst wenn solche Bänke nicht als Liegestätte dienen, sind viele Obdachlosen aber sehr pfiffig. Sie haben meistens ihre persönlichen Verstecke, mit Pappen. Einer war mal ganz glücklich, als er einen Riesensack mit Papierschnitzeln versteckt hatte. Und einer hat ein Zelt mit möglichem "Komfort in einem Park nicht einsehbar unter Rhododendronbüschen. Auf dem Friedhof hat einer in der Besuchertoilette geschlafen und morgens alles sauber verlassen.

Normalerweise gibt es selbst in der Großstadt genug Notschlafstellen. Sie kosten etwa 3 Euro die Nacht. Aber da wollen viele nicht rein, weil man sich untereinander beklaut - auf einmal sind morgens dann die Schuhe weg.

Diese Notschlafstellen muss man meistens schon um 8 Uhr verlassen. Da siehst du dann die Obdachlosen, die meistens einen kleinen Rucksack haben schon früh in den Straßen.

Ein Unterbringungsproblem gibt es allerdings für Menschen mit Hund. Meist haben Drogensüchtige einen Hund. Da der nirgendswo mit rein darf, müssen sie draußen schlafen.

Dort wo du wohnst ist da sicher alles nicht so im Brennpunkt - oder sieht man bei euch auch so viele Menschen draußen?

Das schlimmste, was ich jemals gehört habe war dies:

Ein Obdachloser hatte sich in einer sehr kalten Winternacht in ein Treppenhaus eingeschlichen, um dort zu übernachten. Aber ein Hausbewohner hat ihn entdeckt und nach draußen verwiesen.
Der Obdachlose hat sich dann unter den Balkon in der Hochpaterre verkrochen, um vor dem Schnee geschützt zu sein. Am nächsten Morgen wurde er erfroren aufgefunden.

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