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Joh. 2,5: Was er euch sagt, das tut. (Wasser zu Wein)

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Joh. 2,5: Was er euch sagt, das tut. (Wasser zu Wein)

Beitrag  Heidi am Mi 15 Apr 2015, 19:15

Hallo zusammen,

hier erstmal der Bibeltext Joh. 2,2-11

2Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.
3 Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.
4 Jesus spricht zu ihr: Was geht's dich an, Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.
6 Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße.
7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.
8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt's dem Speisemeister! Und sie brachten's ihm.
Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam - die Diener aber wussten's, die das Wasser geschöpft hatten -, ruft der Speisemeister den Bräutigam
10 und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie betrunken werden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten.
11 Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.

Ich habe 2 Fragen:

ich verstehe nicht, warum Jesus zuerst das Tun des Verwandlungswunders abzulehnen schien - und es dann scheinbar wenige Atemzüge weiter doch tat.  

Bei der Verwandlung von Wasser zu Wein handelte es sich doch um das erste Wunder, was Jesus tat. Woher wusste Maria, dass er das tun könnte? Oder wusste sie es nicht? Sie bat ihn ja eigentlich lt Vers 3 nicht um Hilfe, sondern teilte lediglich das Problem mit.

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Re: Joh. 2,5: Was er euch sagt, das tut. (Wasser zu Wein)

Beitrag  Ralf-Peter am Mi 15 Apr 2015, 20:38

Hallo Heidi,

das Wunder von Kana ist eigentlich eine erweiterte Antwort auf die Bitte der Mutter (so verstehe ich jedenfalls). Das Wunder hat eine größere Bedeutung als nur Wasser in Wein zu verwandeln. Jesus distanziert sich deshalb von seiner Mutter, weil sie den Anspruch an den "weltlichen" Messias stellt - Jesus sollte also zeigen, dass er der Messias ist.

Jesus sagt aber, dass seine Herrschaft noch nicht da ist - seine Stunde, sich als Messias klar zu erweisen, in all seiner Macht. Jesus macht Maria also auf deutsch gesagt klar, dass er erst leiden muss, bevor er wirklich seine Macht als Messias antreten und später im zweiten Kommen auch demonstrieren wird.

Das eigentliche Wunder hat auch eine Bedeutung, Jesus macht Wein, der absolut neu und "der Beste" ist. Im Verborgenen zeigt Jesus also schon, dass hier etwas ganz besonderes passiert - das können allerdings nur die eingeweihten Personen erkennen (also die fünf Jünger, die Diener und die Mutter Jesu.)

Ich sehe dieses Wunder auch als "Vorschattung" der künftigen Herrlichkeit Gottes, bei der der Wein überfließen wird (siehe Jeremia 31,12, Hosea 14, 8 und noch andere), und deswegen denke ich auch, dass Maria diese Verse im Hinterkopf gehabt haben könnte als sie Jesus auf das Fehlen des Weins hin anspricht.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Joh. 2,5: Was er euch sagt, das tut. (Wasser zu Wein)

Beitrag  Harald am Mi 15 Apr 2015, 21:06

Hallo,

ich hab vor kurzem eine Auslegung über dieses Wunder als Hörbuch gehört, von Norbert Lieth - 9 Wunderzeichen im Johannes-Evangelium. Eins davon ist eben die Verwandlung hier.
Hohelied 2,4 schrieb:Er führte mich ins Weinhaus, und die Liebe ist sein Panier über mir.
Der Herr Jesus führt bzw. möchte die Menschen zur Errettung, in die Herrlichkeit, ins "Paradies" führen. Das Weinhaus als Symbol dafür, dass der Herr mit uns feiern möchte, es herrlich sein wird, ja das Beste was wir uns vorstellen können.

Jeremia 31,31-33 schrieb:Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen werde; nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloß an dem Tage, da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Lande Ägypten auszuführen; denn sie haben meinen Bund gebrochen, und ich hatte sie mir doch angetraut, spricht der HERR. Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen will, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und es in ihren Sinn schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein;
Dies wäre ein Hinweis, prophetisch gesehen, dass der Herr Jesus mit seiner Antwort an Maria, vielleicht ausdrücken wollte, bzw. darauf hinweisen wollte, dass Seine Zeit mit Seinem Volk eben noch nicht gekommen ist, weil ER genau wusste, dass sie ihren Bräutigam verstossen würden. Dadurch kam dann diese Zwischenzeit der Gemeinde. Später wird sich der Herr wieder Seinem Volk zuwenden. Der Herr war als Bräutigam für Sein Volk gekommen, aber anders als zu der Hochzeit in Kanaa luden sie IHN nicht ein, sondern verstießen ihn.

Maria als prophetisches Bild für das Volk Israel.
Offenbarung 12,1-2+5 schrieb:Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupte eine Krone mit zwölf Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Wehen und Schmerzen der Geburt. Und sie gebar einen Sohn, einen männlichen, der alle Heiden mit eisernem Stabe weiden soll; und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron.
Vielleicht ist es dann auch nicht mehr so "streng", wenn es eigentlich ein Hinweis für Sein Volk sein sollte und wir es so lesen, und Israel einsetzen anstatt Maria. Also so: Jesus antwortete (ihr) seinem Volk Israel: "was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht kommen." ... dass ER sich wieder Seinem Volk zuwenden wird, was dann nach der jetzigen Gnadenzeit der Gemeinde sein wird.

In Bezug auf Vers 10
Jedermann setzt zuerst den guten Wein vor, und wenn sie trunken geworden sind, alsdann den geringern; du hast den guten Wein bis jetzt behalten!
wird es in dem Buch so gedeutet, dass die Welt/Satan dieser "Jedermann" ist, der Teufel die Menschheit verführen möchte mit verlockenden Sachen, er möchte sie ablenken, einlullen, verblendet die Menschen - sie lassen sich von der Herrlichkeit der Welt blenden und gehen hinterher leer aus.
Der Herr Jesus bietet den guten Wein hinterher an, das Beste ist zwar bei IHM an erster Stelle, ABER das Allerbeste kommt noch (der bessere Wein). In Jesaja wird das beschrieben, wie die Menschen geblendet werden ...
Jesaja 24,6-9 schrieb:Darum hat der Fluch die Erde gefressen, und die darinnen wohnten, mußten es büßen; darum sind die Bewohner der Erde von der Glut verzehrt und nur wenig Menschen übriggeblieben. Der Most steht traurig, der Weinstock verschmachtet, es seufzen alle, die sich von Herzen gefreut hatten. Das Jubeln der Paukenschläger ist vorbei; das Geschrei der Fröhlichen ist verstummt, und die Freude der Harfenspieler hat ein Ende. Man singt nicht mehr beim Weintrinken; wer noch starkes Getränk zu sich nimmt, den dünkt es bitter.
In Vers 5 heißt es
Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagen wird, das tut!
was dann prohetisch bedeuten würde, dass der Ruf des Herrn über Maria an die Diener weiter ging, und die Diener für die Gemeinde stehen. Also da sie ihn verwarfen, ging das Heil über zu den Heiden.

Die Diener waren sehr gehorsam. Stellen wir uns das mal vor, hätte uns der Herr dies gesagt, ob wir nicht überlegt hätten, vielleicht auch aus Bequemlichkeit, ob ER nicht auch Wein machen könnte, ohne dass wir erst diese Krüge mit ca. 600 Litern Wasser füllen müssen. Oder wir hätten sie vielleicht nur halbvoll gemacht. Alles denkbar. Wir können lernen, egal, was wir denken, wo wir vielleicht Einwände haben, wenn uns der Heilige Geist vielleicht etwas aufs Herz legt, dann sollten wir das tun, auch wenn es vielleicht etwas unsinnig scheint.

Joel 3,18 schrieb:Zur selbigen Zeit werden die Berge mit süßem Wein triefen und die Hügel mit Milch fließen, und alle Bäche in Juda werden voll Wassers gehen; und wird eine Quelle vom Hause des HERRN herausgehen,

Amos 9,13 schrieb:Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß man zugleich ackern und ernten und zugleich keltern und säen wird; und die Berge werden mit süßem Wein triefen, und alle Hügel werden fruchtbar sein.
Das Beste kommt erst noch. Freuen wir uns darauf. Und lassen uns nicht verführen von den vermeintlich verlockenden Angeboten der Welt.

So ungefähr habe ich es verstanden und mir erschien es plausibel. Nur als eine Möglichkeit, wie man diesen Text auch verstehen könnte.

Gruß Harald

Edit: vielleicht überlappt es sich etwas mit Ralf-Peters Ausführung, ich stelle es jetzt trotzdem mal so ein ...

Harald
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Re: Joh. 2,5: Was er euch sagt, das tut. (Wasser zu Wein)

Beitrag  Heidi am Mi 15 Apr 2015, 22:21

Lieber Ralf-Peter, lieber Harald,

ich freu mich sehr, denn ich habe eure Ausführungen begriffen - dass mit "meine Stunde ist noch nicht gekommen" nicht der Beginn der Wundertaten gemeint ist, sondern die Schau als "Messias", so wie er erwartet wurde...oder vielleicht noch was anderes...da würde ich gern mit euch nochmal gemeinsam drüber überlegen.

Ich habe noch mindestens 2 Bibelstellen gefunden, die das "rund" machen und eine suche ich noch für das "Bild", was die Bibel mit Wein und Freude meint. Bestimmt schaffe ich das morgen oder übermorgen.

Vielen Dank nochmals, jetzt kann ich schön schlafen gehn

Gute Nacht, bis demnächst
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Re: Joh. 2,5: Was er euch sagt, das tut. (Wasser zu Wein)

Beitrag  Heidi am Fr 17 Apr 2015, 18:52

Hm, vorgestern hatte ich "auf die Schnelle" die Bibelstellen nachgesucht und heute erkenne ich, dass ich mich leider '"verheddert" hatte. Ich schreib sie dennoch mal hin.

Da sich die Bibel oft mit der Bibel erklärt und so hatte ich nach dem Wort "Stunde" gesucht und bin in Bezug auf Jesus zu dem Ergebnis gekommen, dass hier von 3 verschiedenen Ereignissen die Rede ist.

1.) Die Stunde, als Jesus sterben musste aber auch in Verbindung mit Blick auf seine Verherrlichung, dadurch, dass er von den Toten auferstand:

Da suchten sie ihn zu ergreifen; aber niemand legte Hand an ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen. (Joh. 7,30)

Diese Worte redete Jesus an dem Gotteskasten, als er lehrte im Tempel; und niemand ergriff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen. (Joh. 8,20)

Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen.(Joh. 12,27)

So redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da: verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche (Joh. 17,1)


2.) Die Stunde von Jesu Wiederkunft:

Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint. (Mt. 24,44)

Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausherr wüsste, zu welcher Stunde der Dieb kommt, so ließe er nicht in sein Haus einbrechen. (Lk 12,39)



3.)  Die Stunde, in der Jesus Gericht halten wird, welches ihm ja vom Vater übergeben ist:

Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! (Off 14,7)

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören werden, die werden leben. (Joh. 5,25)



Wein als Symbol der Freude:

Man klagt um den Wein auf den Gassen, dass alle Freude weg ist, alle Wonne des Landes dahin ist. (Jes. 24,11)

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Re: Joh. 2,5: Was er euch sagt, das tut. (Wasser zu Wein)

Beitrag  Heidi am Di 26 Jan 2016, 21:07

Halli hallo,

vor einigen Tagen las ich zu dem Wunder, dass Jesus Wasser in Wein verwandelte eine interessante Auslegung - die ich gern mit euch teilen würde:

Wie der Speisemeister ja richtig sagte, wurde der gute Wein erst zuletzt gegeben.

Mich hat es gefreut, dass es auch bei unserem Herrn Jesus so ist: Das BESTE kommt zuletzt!


...und darauf dürfen wir uns freuen.

heidi

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Re: Joh. 2,5: Was er euch sagt, das tut. (Wasser zu Wein)

Beitrag  Eliah am So 28 Feb 2016, 10:41

hallo Heidi,

wie sooft gegenüber der Welt ist (dort) wieder alles anders herum:

der Speisemeister wusste nicht was er sagt.
Der wirklich gute Wein - der Herr Jesus - wurde zu Letzt gegeben, er wurde "ausgegossen" - wer seinen "Wein trinkt" wird leben, so sehe ich es
So auch bei der Hochzeit: aus normalem Wasser wurde Wein, nicht nur das der HERR nicht grundsätzlich gegen Wein oder Alkohol wäre, da schießen nämlich manche übers Ziel hinaus, sondern auch prophetisch ist dies geschehen, meine ich....
und "sein" Wein war deutlich besser, als der "gute" Wein, wie ihn die Welt kannte, als gut. ER übertraf alles dagewesene und gibt einen Geschmack auf Herrlichkeit und Paradies*¹, wenn ich das anmerken darf?

JA ER wurde ausgegossen, himmlischer Wein, wer ihn kostet schmeckt das ewige Leben.  cheers

Eliah

doch zur Frage:

Ich habe 2 Fragen:

ich verstehe nicht, warum Jesus zuerst das Tun des Verwandlungswunders abzulehnen schien - und es dann scheinbar wenige Atemzüge weiter doch tat.  

Bei der Verwandlung von Wasser zu Wein handelte es sich doch um das erste Wunder, was Jesus tat. Woher wusste Maria, dass er das tun könnte? Oder wusste sie es nicht? Sie bat ihn ja eigentlich lt Vers 3 nicht um Hilfe, sondern teilte lediglich das Problem mit. 

also: wie es woanders heißt tat Jesus nur was er hörte und sah vom Vater: d.h. das er ggf. eine neue Anweisung erhielt vom Vater, der auf die Sache zu reagieren schien?
wäre ne Erklärung, ist aber reine Spekulatius von mir, aber gar nicht so doof wie ich finde, oder?

Maria wusste davon? Das steht wo? 
Es steht nur das sie sagte, [vllt. weil sie langsam ahnte WER er ist (?)] ... das man tun sollte was ER sagte...das ist alles.
Und das sie, (vllt murmelnd in Gedanken? wer weis?) - sagte das kein Wein mehr da sei, das ist alles.
Alles andere ist meiner Meinung nach "hineingelesen, aber es steht da nicht". --> was im Übrigen mir immer mehr auffällt, das uns Menschen dies ziemlich oft geschieht (!), und manchmal entstehen so dann die dollsten Behauptungen, doch WIR sollen in der Wahrheit wandeln, nicht wie die Welt, oder Geschwister? !

Eliah

Edit: interessant, da in Gottes Wort''/Reich nichts "zufällig" geschieht, das hernach die Tempelreinigung kommt -
Also zuerst bietet er den "Hochzeits-Geladenen" den wahren und guten/besseren Wein an und hernach reinigt er den "Tempel".... Wink
Mir fällt dazu ein der Vers, das er zuerst beim Hause Gottes anfängt mit dem Gericht.

*¹ ich schreibe bewusst "Paradies", da dies unser Ziel sein muss, nicht der "Himmel"- denn dies sagt die Welt, im Unbewustsein dessen, das auch der Himmel mehrere Orte sind, u.A. auch der bösen "Geister" in den himmlischen Örtern, mehr sag ich mal vorsichtshalber erstmal nicht. Das Paradies ist DER Himmlische Ort, den die Gerechten anstreben, nicht "der Himmel" allgemein! Das Reich der Himmel sind geistige Ortschaften, tw. auch mitten unter uns, nebenbei, aber auch das Reich derer, die wir derzeit noch nicht sehen können UND die tw. Widersacher sind.... (!)


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