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Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

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Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

Beitrag  Heidi am So 07 Jun 2015, 20:29

Hallo zusammen,

heute nachmittag war jemand in meiner Gemeinde, der kannte sich im AT aus - da er geschichtlich interessiert ist.

Er fragte mich, warum dort MEHRFACH und durch die Bandbreite des Propheten von der "Schärfe des Schwertes" geschrieben wird und wenn ich das richtig verstanden habe, deutete er damit an, dass die Bücher sozusagen abgeschrieben sind, weil jeder den selben Ausdruck benutzte.

Ich fand leider so schnell gar keine Stelle und wusste höchstens zu sagen, dass "die Schärfe des Schwertes" vielleicht damals ein gängiger Ausdruck war. Ich habe ihn jetzt aber dicke 30 Mal in der Konkordanz gefunden

Kann jemand etwas zu dem Begriff sagen?

Vorbeugend möchte ich schon mal sagen, dass CHRISTEN absolut gar nichts mit irgendeinem Schwert oder Kampf zu tun haben sollen. Damals ging es um das Volk Israel, dass Gott besonders heiligen wollte und ihm Land geben wollte. Hier ging es damals um den Bund Gottes mit Israel.

Als Christen im neuen Bundesschluss durch Jesus Christus gelten für uns seine Worte:
Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen (Lk. 6,27)

Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen. (Mt. 26,52)


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Re: Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

Beitrag  Gast am So 07 Jun 2015, 23:06

Hallo Heidi,
Ich kann darüber eigentlich nur spekulieren, aber wenn man sich die damalige Waffentechnik ansieht, kann man daraus auch so seine Schlüsse ziehen.
Also so wie ich das sehe, war das Schwert damals die beliebteste Nahkampf Waffe.
Diese wurde im Direkten Kampf eingesetzt. Daneben gab es sicherlich auch knüppel, Hämmer, Speere, Piken, Lanzen usw., aber diese finden wenn überhaupt nur selten Erwähnung.
Auf Distanz benutzte man vermutlich auch den Bogen, und wie im Falle Davids auch die Schleuder.
Mit Fernkampf Waffen konnte man eine Armee empfindlich schwächen, oder auch in die Flucht schlagen. Wenn man aber ein Ganzes Gebiet von Feinden säubern wollte, dann musste man zwangsläufig irgendwann in den Nahkampf übergehen, da man auch versteckte Feinde Aufspüren und töten musste.
Der Ausdruck mit der Schärfe des Schwertes besagt also, im Prinzip, dass man keine Gefangenen Machen und niemanden entkommen lassen sollte.

Desweiteren ist das Schwert ein Sinnbild des Wortes Gottes.
Hebräer 4:12 schrieb:Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer denn kein zweischneidig Schwert, und dringt durch, bis daß es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
Ich denke Dieses Schwert richtet einen jeden Menschen wenn die Zeit gekommen ist. Von den Bewohnern Kanaans weiß man ja, dass sie wegen ihrer Sünden aus dem Land ausgerottet werden sollten. Die Schärfe des Schwertes kann man hier meiner Meinung nach also auch als Sinnbild für Gottes Gericht ansehen, welches über diejenigen kommt, die gemessen an Gottes Wort Schuldig sind.
Die Bibel verwendet ja sehr viel Bildersprache und ich denke, dass das in der damaligen Zeit generell öfter so gemacht wurde als heute.
Ich denke die Schärfe des Schwertes wird damals ein geflügeltes Wort gewesen sein, mit dem jeder etwas anfangen konnte.

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Re: Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

Beitrag  Henoch am Mo 08 Jun 2015, 12:36

Hallo Heidi,
wenn Du mal nach "Schwert, scharf" im Bibelserver schaust, dann merkst Du, dass die Bibel das Schwert als Bild für die Wirkung des gesprochenen Wortes verwendet. Jeder von uns "predigt" ständig. Entweder das Wort Gottes oder weltliche Vernunftschlüsse und Verwirrung.
Jedes gesprochene Wort bewirkt etwas beim Nächsten, sei es gut oder böse.

Gottes Wort ist scharf wie ein zweischneidiges Schwert, das selbst Mark von Bein trennen kann. Was ist nun damit gemeint?
Das Knochenmark ist unmittelbar am Knochen anliegend, der an der Kontaktstelle rauh und uneben ist. Gottes Wort trennt die Wahrheit von der Lüge, das Gute von dem Bösen so scharf und präzise, dass jede Unebenheit und Unreinheit beseitigt wird.

Insofern steht das Schwert Gottes wie das Wort Gottes indirekt auch für Gericht, denn es trennt messerscharf das Gute vom Bösen.

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Re: Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

Beitrag  Heidi am Mo 08 Jun 2015, 17:54

Hallo Hakim, hallo Henoch,

ja ich glaube auch, für damals muss es dann wirklich ein "geflügeltes Wort" gewesen sein, mit dem jeder etwas anfangen konnte.

Ich habe nun mal nachgelesen...es scheint tatsächlich so zu sein, dass bei der "Schärfe des Schwertes" keiner mehr übrig blieb. Nur im Buch Hiob fand ich einen einzigen Mann, der entkommen war, um zu berichten, was durch "die Schärfe des Schwertes" geschehen war. Aber ich habe nicht intensiv gesucht, das war jetzt ein erster Eindruck.

Ich habe mir noch nie gedanken gemacht, was es mit dem Wort Gottes, das schärfer ist als jedes zweischneidige Schwert auf sich hat. Ja, es trennt Wahrheit und Lüge und obwohl es da auch weiter so steht, ist mir bisher irgendwie entgangen, dass das Wort Gottes Richter der Menschen sein wird.
Und freue mich, wieder was dazugelernt zu haben.  

Hierzu passt dann auch Joh. 12,48: Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht an, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.


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Re: Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

Beitrag  Eliah am Mo 08 Jun 2015, 19:32

kannst du dich erinnert, gestern oder vorgestern,...

da gings ja darum das welche von der Feuertaufe redeten. Ich habe ihnen zitiert wie es richtig geschrieben steht und sie wurden ärgerlich und das Wort schnitt hier klar das was falsch war heraus,- fein säuberlich wie ein Chirurgenschnitt.
Am Ende war da ein feiner Schnitt und als Resultat die ganze Wahrheit.  Shocked  

Auf uns heute bezogen:
Es ist in der Lage selbst das Mark vom Knochen zu schälen wie es im Bild verglichen wird, und das ist nicht so einfach, denn am Knochen ist das "Fleisch" besonders fest - es hängt am Knochen fest, und der Knochen am Fleisch.

Das Wort ist in der Lage hier durch die Wahrheit, so sie denn überhaupt einer hören will, zu schneiden, was weh tun kann,- viele stoßen sich daran, am lebendigen Wort, am "scharfen" Eckstein sag ich mal, wenns ERNST wird.

Und weil dies so ist müssen wir sogsam und vorsichtig mit diesem "Schwert/Skalpel" umgehen, aber wo nötig durchaus mal nen Faulen Zahn entfernen oder a bissl am Knochen kratzen oder am Fleisch Wink
Und das nicht zum Spass, weils so nett ist, sondern in Liebe weils  .   heilsam .  ist

Shalom!

euer Eliah

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Re: Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

Beitrag  fetarubil am Mo 08 Jun 2015, 23:29

In Zusammenhang mit dem Schwert fällt mir dazu immer

Mt 10,34 ein:
Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.


Bisher hatte ich immer Schwierigkeiten zu verstehen was Jesus damit meinte und dachte Jesus meint, er will keinen Frieden, sondern Krieg bringen. Was für mich aber unlogisch war, weil es nicht zum Rest passt.


Wenn Schwert als Bild für die Wirkung des gesprochenes Wort bzw. die Trennung von Gut und Böse ist, ergibt die Aussagen von Jesus für mich schon mehr Sinn.

Oder wie ist das Schwert in Mt 10, 34 zu verstehen?

LG
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Re: Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

Beitrag  Harald am Di 09 Jun 2015, 00:54

Hallo fetarubil,

ich denke, es ist so wie du geschrieben hast, dass dieser "Unfriede" nicht durch den Herrn Jesus kommt, sondern durch die Menschen, die IHN und seine Nachfolger ablehnen. "Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche" passt hier auch ganz gut, denke ich. Der Herr Jesus sagte auch selbst, was seine Nachfolger erwartet, wenn sie IHN schon ablehnen.

Ein wenig sehe ich auch noch einen Hinweis darauf, dass es nach dieser Gnadenzeit irgendwann eine "Gerichtszeit" geben wird, wenn alle Menschen vor Gott bzw. dem Herrn Jesus erscheinen müssen und gerichtet werden.

Nun, Schärfe des Schwertes, diesen Begriff verwendete Gott u.a. auch selbst für Seine Anweisungen an die Menschen.

Gruß Harald

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Re: Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

Beitrag  Heidi am Di 09 Jun 2015, 19:28

fetarubil schrieb:In Zusammenhang mit dem Schwert fällt mir dazu immer
Mt 10,34 ein:
Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

Oder wie ist das Schwert in Mt 10, 34 zu verstehen?

Lieber Fetarubil,

da Mt 10,34 eigebettet ist zwischen den vorher beschriebenen Verfolgungen und die nachher beschriebenen mindestens Streitigkeiten sogar innerhalb der Familie, verstehe ich den Vers so, dass sich an Jesus die Geister scheiden werden und es manchmal auch zu Trennungen kommen kann.
Das symbolhafte Schwert trennt dann sogar Familien wegen Jesus.
Hakim hier im Forum könnte das sicher bestätigen, dass es so sein kann.

Und auch innerhalb einer nicht moslemischen Familie sorgt ein gelebter und bezeugter Glaube an Jesus auch oft für viel Aufregungen, wenn einer bekehrt ist und sein Leben gemäß dem Glauben lebt und die anderen ohne Jesus leben...also jeder lebt ja dann anders. Das führt zu Konflikten.

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Re: Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

Beitrag  Eliah am Mi 10 Jun 2015, 10:06

 Das symbolhafte Schwert trennt dann sogar Familien wegen Jesus.
Hakim hier im Forum könnte das sicher bestätigen, dass es so sein kann.

jo also entweder hast meine Beiträge net gelesen oder vergessen:
Auch meine Familie betraf dies, weil sich am Wort Jesu die Geister scheiden, am HERRn selbst, wie du richtig sagst!

Auch meine Familie, bzw. meine Frau bat mich flehend das gemeinsame (12-Zimmer + 6 Keller + 2 x Garten riesigen Balkon und Hof) - Haus  zu verlassen, unter Tränen: "Damit endlich Frieden sei" -
meine Kinder stimmten ein, keiner wiedersprach und die meisten waren wohl froh den Plagegeist loszuwerden.
Ich aktzeptierte dies und sagte, das man nun halt warten muss, bis ich ne passende Bleibe habe, - und so war es dann auch.
Nun sitz ich in nem kleinen 1-Zi-Appartment mit meiner kleinen Rente und gut ist und ich bete in Liebe für die Familie, die mich nun wieder mehr schätzt weil Distanz da ist und wir Mailen usw. ---> eig. völlig irre, aber zuletzt schließlich auch für mich das beste, da meine Nerven total zerstört sind und ich nun hier meine Ruhe habe soweit. (bis auf den Krach den Nachbarn meinen machen zu müssen oder die Air-Base Lechfeld mit ihren Allarmrotten und bescheuerte Hunde, die wegen jedem Rülpser nen Bellanfall meinen kriegen zu müssen.

Gut, seis drum: ich wurde 2x Gekündigt wg. Glauben und Vertreten d. Gerechtigket, wie es sogar das dt. Gesetz fordert, und habe eben diese Trennung des Schwertes im eigenen Hause erlebt. "und deine Feinde werden deine eigenen Hausgenossen sein" -

ja, das ist die Schärfe d. Schwertes Gottes, welches das Wort Gottes ist, welches Jesus Christus ist, und die Wahrheit. cheers

ich preise den Herrn nun das ich würdig bin für ihn Schmach zu erleiden! Und ich rechne nichts an was der Feind wohl gern hätte, sondern bete um so liebevoller für alle.  tongue Nun bin ich halt einsam, aber nie allein.-

euer Eliah

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Re: Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

Beitrag  Heidi am Mi 10 Jun 2015, 16:31

Eliah schrieb:
 Das symbolhafte Schwert trennt dann sogar Familien wegen Jesus.
Hakim hier im Forum könnte das sicher bestätigen, dass es so sein kann.

jo also entweder hast meine Beiträge net gelesen oder vergessen:
Auch meine Familie betraf dies, weil sich am Wort Jesu die Geister scheiden, am HERRn selbst, wie du richtig sagst!

Auch meine Familie, bzw. meine Frau bat mich flehend das gemeinsame (12-Zimmer + 6 Keller + 2 x Garten riesigen Balkon und Hof) - Haus  zu verlassen, unter Tränen: "Damit endlich Frieden sei" -
meine Kinder stimmten ein

Hallo Eliah,

doch, ich erinnere mich - aber weiß nicht, mehr wo du das geschrieben hattest. Aber ich habe angenommen, dass deine Frau ebenfalls Christ ist und die Kinder auch. Wenn das so ist, dann finde ich, passt die Stelle vom Schwert, dass trennt nicht auf diesen Fall.

Oder meinst du, wenn ein christliches Ehepaar, beide wiedergeboren, nicht in Frieden miteinander leben kann, ist das das Schwert Jesu, welches dann hier einen Schnitt durch die Kinder Gottes als Familie macht? Gott will ja keine Scheidungen zwischen Christen - daher bleibt zu hoffen, dass ihr wieder zueinanderfindet. So jedenfalls verstehe ich es, was die Bibel sagt über Ehe und Christen.

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Re: Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

Beitrag  Günter am Mi 10 Jun 2015, 21:41


Ich finde den Ausdruck „mit der Schärfe des Schwertes“ genial.  Jeder Erwachsene kann sich ein Schlachtfeld vorstellen, in dem „mit der Schärfe des Schwertes“ gewütet wird. Dieses sich Vorstellen, was da passiert, ist Kopfkino das man in die Kategorie FSK 18 einordnen kann. Man muss es sich aber auch nicht unbedingt bildlich vorstellen. So wie es da an sich steht, eben „mit der Schärfe des Schwertes“, ist eigentlich alles gesagt, was wichtig ist, ohne zugleich brutal oder gewaltverherrlichend zu wirken. Man kann das auch einem Kind zu lesen geben oder vorlesen (und erklären).

So gibt es noch weitere Stellen in der Bibel, wo das genau so ist, z.B. die Geiselung Jesu und die anschließende Kreuzigung. Auch da wird kurz und präziese mit wenigen treffenden Worten beschrieben, welche brutale Handlungen gemeint sind, ohne diese weiter auszuschmücken. Auch hier kann man sein Kopfkino in der Kategorie FSK 18 bemühen, oder eben nicht.

Auch andere menschliche Abgründe, wie z.B. aus dem Bereich der Sexualität werden so dargestellt (Hurerei, Homosexualität, Unzucht mit Tieren, …..).

Die Bibel jedenfalls benennt all diese Dinge wahrheitsgemäß, in dem sie die Vorgänge, so wie sie sind, aufzeigt und präziese auf den Punkt bringt, eben ohne das alles weiter auszuschmücken. Da wird nichts verharmlost oder gar ausgelassen, aber auch nichts der Sensation preisgegeben.

Eigentlich würde dieser Beitrag am Anfang des Themas besser passen, aber mein Internetzugang war fast eine Woche ausgefallen. Ich konnte zwar mit dem Handy im Forum mitlesen, aber mit dem schreiben auf dem Handy ist das so eine Sache.

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Re: Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

Beitrag  Gast am Do 11 Jun 2015, 00:21

Hallo Eliah und Heidi,

ich muss zugeben, dass es bei mir noch nicht zu einer dramatischen Trennung von der Familie gekommen ist.
Bisher hab ich das Thema meines Glaubens noch nicht wirklich vor meine Familie gebracht.
Lediglich meine Mutter weiß davon, aber sie scheint sich nicht besonders für Religion zu interessieren und versteht, glaube ich die Tragweite meiner Entscheidung nicht.
Der Rest der Familie weiß nicht dass ich Christ geworden bin.
Einerseits fehlt mir irgendwie der Mut dazu, ihnen unaufgefordert davon zu erzählen, andererseits hatte ich anfänglich gehofft, dass die positiven Veränderungen mal dazu führen würden, dass sie neugierig werden, weil sie Merken, dass ich Ihnen mehr Respekt und Liebe entgegenbringe.
Allerdings bin ich wohl einfach zu selten bei meinen Eltern zu besuch, sodass es genauso gut eine Laune Meinerseits sein könnte, und kein Dauerzustand.
Ich wohne einfach zu weit weg, um jedes Wochenende dorthin zu fahren und außerdem komme ich dann nicht in die Gemeinde, wenn ich dort bin.
Im Augenblick bleiben mir nur die Alternativen, Sie in Unwissenheit zu lassen oder sie direkt damit zu konfrontieren, dass ich nun an Jesus Christus glaube, aber irgendwie warte ich dafür noch auf den richtigen Zeitpunkt.
Es gibt einige Dinge, die mir mut machen, aber anderes spricht dann wieder für eine Spaltung der Familie. Bei meinem Vater bin ich mir absolut nicht sicher, wie er es verkraftet, da er sehr viel Wert darauf legt, dass die Verwandtschaft nicht schlecht von ihm redet.
Als sein Einziger Sohn bin ich sein Hoffnungsträger und würde ihn sicherlich vor der Verwandtschaft Bloßstellen. Und wenn ich ihm von meiner Bekehrung erzähle, wird diese Tatsache für ihn sicherlich schwerer wiegen, als die Religiöse Komponente.
Ich würde mir wünschen, dass meine Familie sich ebenfalls bekehren würde, aber wenn ich ohne jegliches Feingefühl agiere, riskiere ich, dass die Familie auseinander bricht.
Ich hoffe dass der HERR mir irgendwann zum passenden Zeitpunkt die nötige Weisheit gibt, um meiner Familie ein würdiges Zeugnis zu liefern. Wenn es dann sein muss, dass die Familie gespalten wird, dann kann ich es auch nicht Ändern.

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Re: Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

Beitrag  Eliah am Do 11 Jun 2015, 12:47

Ich hoffe dass der HERR mir irgendwann zum passenden Zeitpunkt die nötige Weisheit gibt, um meiner Familie ein würdiges Zeugnis zu liefern. Wenn es dann sein muss, dass die Familie gespalten wird, dann kann ich es auch nicht Ändern.

genau so ists, bleib gelassen und ruhig. Der HERR wird dich führen. Du musst dieses Schwert auch nicht brachial herbeiführen, Hakim;)

Hallo Heidi,

ja ich wundere mich auch: Du hast REcht, wenn du annimmst, das es sein Wort sein wird was trennt, was aber - wie man annehmen könnte - nicht nur das "Böse vom Guten" trennt, oder die "Spreu v. Weizen", sondern auch innerhalb von christlichen Familien, wenn einer sich strickt an Gottes Anweisungen halten will, der andere dies aber viel lockerer sieht und scheinbar nur das rauspickt was ihm gefällt, ansonsten aber Eigensinnig bleibt.

In m. Familie "glauben alle an Gott" inzwischen. wer aber wiedergeboren ist ist na andere Sache, das hatten wir ja schon mehrmals Wink
ich will es nicht beurteilen, aber bei manchem hab ich so meine Zweifen, da passt "zu viel" einfach net!!

also: JA auch in christliche Familien kann mE. durchaus auch das Schwert kommen, wie geschildert!

lg
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Re: Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

Beitrag  Heidi am Do 11 Jun 2015, 16:33

Lieber Hakim,

ich kann das mit deinem Vater gut verstehen. Das gibt es aber auch bei Deutschen so - meine Eltern sind sogar immer drauf bedacht, was Fremde über uns denken...das ist ein Handycap, wenn man so groß wird. Mein Vater ist kein Christ, aber mittlerweile hat er sich einigermaßen damit abgefunden, dass ich die Aufkleber auf dem Auto hab oder Weihnachten Bibelverse am Fenster...aber er wäre auch heilfroh, wenn ich das abmachen würde. DAmit will ich sagen, dass sich einer mit der Zeit dran gewöhnt.

Bei dir ist es allerdings noch viel schwieriger. Gott wird dir den richtigen Zeitpunkt klarmachen - wenn er das Herz deines Vaters schon ein bisschen vorbereitet hat, vielleicht?

Ich kenne iranische Christen, deren Familie ist sehr fundamentalistisch Moslem. Sie haben sich im Iran taufen lassen und sind dann hierher "geflohen". Hier halten sie auch etwas mit dem Glauben zurück, weil die Repressialien der hier lebenden Moslems fürchten.

Aber von der Familie - vor allem der Frau - kommen immer wieder Bitten, ob SIE zu "ihrem Gott" für dies oder das (z.B, einmal Gesundheit für ein Kind) beten könnte. Die anderen sehen schon, dass da was anders ist und es einen lebendigen und liebenden und sich sorgenden Vater gibt. Wir haben dann immer eifrig mitgebetet, dass Gott um Seinetwillen diese Gebetsbitten zum Zeugnis erhört.


Lieber Eliah,

ich kann das auch verstehen, dass man sich darüber fast überwerfen kann, wenn einer seinen Glauben biblisch lebt und der andere lässt alles locker schleifen und ist weniger interessiert.
ABER: Du bist nicht für die Sünden anderer verantwortlich. Du kannst ja einmal in Liebe ermahnen und raten, aber dann könntest du es theoretisch auch dabei belassen. Gott nimmt sich demjenigen doch selber an, der verkehrt lebt. Er hat da ein großes Repertoire, wie der Menschen etwas klar machen kann. Du bräuchtest Gott die Arbeit nicht abnehmen, sondern du könntest ganz entspannt dein Christsein in der Familie leben - ohne es vielleicht an die große Glocke zu hängen.
So in dem Sinne ein Vorschlag in Eile, da bibelkreis ruft...
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Re: Die Schärfe des Schwertes lt Bibel

Beitrag  Eliah am Fr 12 Jun 2015, 11:01

hallo Heidi,

ja hast Recht. Ich habe in der Vergangenheit wohl zu oft "Ermahnt" und wer kann das schon vertragen, selbst wenn es richtig war?
Wer will schon Ermahnung?
Aber wenn was falsch läuft, etwa das der erbetene Hund mitten in den Garten sch**** und ich das nicht will und sage das man ihn tainieren kann in die Hecke zu sch**** wo keine läuft...
Darauf hin etwa die Antwort meiner lieben Töcher: " nö das wollen WIR aber net". und basta. (als Beispiel)
Oder wenn ich sagte, das zuerst die Dienste (Wie Tischdienst) gemacht werden müssen, bevor was anderes kommt und m. Frau dann gemeint hat ("Liebgemeint ist oftmals falsch") den Dienst für die Lieben zu machen, was zunächst einmal lieb klingt und aussieht, jedoch eine Untergrabung und Unterminierung ist, da so klar keiner mehr auf mich gehört hat usw...... (auch nur als Beispiel zum verstehen)

Und das jeden Tag: jeden Tag Kampf. Klar Gott kann alles machen, doch nicht ohne unseren Willen = ER will uns freiwillig, wer sich verstockt, den verstockt er noch mehr und überlässt ihn seinem eigenwilligen Leben.
DAS auch als Anmerkung zu: "der Herr kann euch wieder vereinen" oder so (sinngemäß) --> klar kann er, tut er aber nicht gegen unseren Willen. Und wenn nur einer nicht will, wir das nix. *²

Er wollte keine Robotter, sonst hätter er sie erschaffen. Er wollte ein Gegenüber, doch er lies uns unseren freien Willen!
Somit müssen wir schon mitarbeiten, dürfen, sollen... könnten... Auch Paulus hatte diesen "täglichen Kampf". -
Aber es stimmt schon, allgemein überlassen wir Gott eher nicht das "Schlachtfeld", sondern versuchen was "durchzudrücken" - von dem wir sicher wissen, das es richtiger wäre,- Hast schon Recht. I love you

LG
und danke f. d. Kallenderwort und deinen kurzen Gedanken dazu! ist der Kallender nicht herrlich?
denke auch die nächsten Tage bin ich wohl eher weniger hier, kannst dich also austoben.
Wie gesagt ich darf das auszugsweise hier her kopieren, und du halt als Vertretung, wenn das ok ist? Aber bitte nur Auszugsweise und nen kurzer Gedanke zu und gut. - (Den Rest muss der HERR erledigen, wenn er will, gut gesprochen!) Very Happy

*² aber sowas wie m. Ehe sollten wir wirklich privat bereden. Doch leider geht das ja nicht, da du meine PNs nicht willst., wofür sie gedacht waren. Drum sage und schreibe ich das alles hier, was eig. Privat wäre.- aber gut, damit kann ich leben, musst nix umstellen, ich meinte nur^^

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