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Matthäus 8,22

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Matthäus 8,22

Beitrag  Harald am Mi 12 Aug 2015, 23:54

Hallo,
20 Und Jesus spricht zu ihm: Die Füchse haben Höhlen, und die Vögel des Himmels Nester, aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er das Haupt hinlege. 21 Ein anderer aber von seinen Jüngern sprach zu ihm: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben. 22 Jesus aber sprach zu ihm: Folge mir nach, und laß die Toten ihre Toten begraben. 23 Und als er in das Schiff gestiegen war, folgten ihm seine Jünger
Das ist der Text.

Hakim schrieb seine Gedanken zu diesen Versen in einem anderen Thread, ich mache dafür mal einen extra Thread.
Hakim schrieb in einem anderen Thread schrieb:Sorry wenn ich mal OT dazwischenfunke:
"Lass die Toten ihre Toten begraben..."
Diese Stelle fand ich auch immer sehr hart, aber letztens habe ich dazu etwas interessantes gelesen.
Es steht dort nämlich nirgends dass der Vater dieses Jungen bereits gestorben ist. Man könnte es also auch so verstehen, dass dieser Junge dem Herrn erst nachfolgen wollte, nachdem sein Vater gestorben ist, da dieser vermutlich kein Verständnis dafür gehabt hätte, dass sein Sohn alles zurücklässt und Jesus Christus nachfolgt.
In diesem Kontext erscheint es mir auch irgendwie aussagekräftiger als so wie man diese Stelle auf den ersten Blick versteht.
Meinem Empfinden nach kann es nicht sein, dass der Herr Jesus meinte, dieser Nachfolger kann ruhig warten, bis sein Vater stirbt. Zumal es ja in Vers 23 weiter geht, dass ER ins Schiff stieg und seine Jünger IHM folgten. Wenn man weiter bedenkt, dass der Herr insgesamt nur 3 Jahre öffentlich wirkte ... naja man kann spekulieren, was wenn der Vater in 3 Monaten oder 6 Monaten starb ...
Wenn man aber bedenkt, dass es ein "zu spät" gibt, dass man sich niemals einfach nur so für oder gegen dieses Angebot des Herrn entscheiden kann, sondern dann vor der Entscheidung steht, wenn der Herr an die Herzenstüre anklopft, erscheint es mir ebenso unrealistisch.
HEUTE so ihr seine Stimme höret ... verstocket eure Herzen nicht ... Hebräer 3,15

Und genau so würde ich diese Verse verstehen, dass ich nicht noch nach "Ausreden" suche, warum ich jetzt verhindert bin, diese lebenswichtige Entscheidung zu treffen.
Es ging nicht um wirklich Tote, sondern um geistlich Tote, die dann auch ihre ebenso geistlich Toten begraben können, während der, der vom Herrn angerührt wird, sich nicht davon abhalten lassen sollte.
ABER dies bedeutet nicht, dass ich nicht an einer Beerdigung teilnehmen soll, zumal von sehr lieben und nahen Menschen. Im Gegenteil, ich soll und darf für sie beten, so lange sie leben, mit ihnen reden, ihnen Traktate etc. geben usw.

Eigene Erfahrung zuletzt: Hätte ich gewartet oder auf meinen Vater gehört, was christliche Gemeinden, die Glaubenstaufe u.a. anbelangt, ich weiß es nicht, ob ich dann nach vielen Jahren diesen Schritt überhaupt noch getan hätte, überhaupt noch offen dafür gewesen wäre, nicht längst wieder in der Welt versunken gewesen wäre.

Soweit mal. Bei Gelegenheit kann ich noch Texte aus der Studienbibel nachlesen und ggf. auch kundtun.

Grüße Harald

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Re: Matthäus 8,22

Beitrag  Heidi am Do 13 Aug 2015, 18:05

Lieber Harald, lieber Hakim

Harald schrieb: Meinem Empfinden nach kann es nicht sein, dass der Herr Jesus meinte, dieser Nachfolger kann ruhig warten, bis sein Vater stirbt.

Ich glaube, Hakim hat genau das ja auch nicht gemeint, denn er schrieb ja von dem Jungen, der das für sich so meinte, nicht von Jesus:

Hakim schrieb:Man könnte es also auch so verstehen, dass dieser Junge dem Herrn erst nachfolgen wollte, nachdem sein Vater gestorben ist

Ich habe auch heute zum Thema etwas gelesen und schreibe es mal ab aus dem Buch aus der Sendereihe des ERF (Ach so ist das gemeint):

Das aramäische Wort für "tot" heißt "metta" und für "Stadt" "matta". Bekanntlich schreibt man in der hebräischen und in der mit ihr eng verwandten aramäischen Sprache nur Mitlaute - die Vokale haben Punkte. Vielleicht hat der Übersetzer nur einen Punkt unter dem 2. Buchstaben übersehen, so wurde aus dem ursprünglichen Satz: "Lass sie Stadt ihre Toten begraben!" - "Lass die Toten ihre Toten begraben. Im Orient ist die Stadt, in der man stirbt, für die Beerdigung verantwortlich; die Gemeinde trägt alle Kosten.

Der Vater jenes jungen Mannes, der Jesus nachfolgen wollte, war noch gar nicht gestorben, sonst wäre er ja im Augenblich beim Begräbnis, denn ein Verstorbener wird am nächsten Tag bestattet (Heidi: Ich meine sogar am selben Tag, oder?). Die orientalische Sitte schreibt vor, dass der Sohn an den Vater bis zu dessen Tod gebunden ist.

Der Herr Jesus wies mit seiner Antwort darauf hin, dass das Christsein und die Nachfolge durch keine Tradition behindert werden darf.

Hm, eigentlich bin ich kein Freund davon, wenn gesagt wird, etwas sei falsch übersetzt - aber egal, ob da nun Stadt oder Tote gemeint ist, letztendlich geht es darum, dass uns Gott und Jesus am Wichtigsten sind. Ich denke, bei Seinen Worten ging es überhaupt nicht darum, dass er sagen wollte, man soll wegen der Nachfolge nicht bei der Beerdigung sein z.B. Denn wir sollen ja auch unsere Eltern ehren und womöglich gäbe es noch eine hinterbliebene Mutter, die uns braucht.

Ich glaube, generell sollten wir dann DA sein, es sei denn, es gibt wirklich in diesem Moment eine ganz wichtige Sache für Gott - denn als erstes müssen wir natürlich nach Seinem Reich trachten.

Aber auch wenn wir hier nun viel geschrieben habe, glaube ich, dass wir "die Sache", um die es Gott hier geht, verstanden haben.

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