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was darf ich noch, was nicht mehr? ...Wo ist die Grenze? ...?

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was darf ich noch, was nicht mehr? ...Wo ist die Grenze? ...?

Beitrag  Eliah am Fr 16 Okt 2015, 16:12

... gleich vorab: wer so fragt ist zumindest in diesem Augenblick fleischlich, wie ich es oft bin. (ungeheuchelt!)
Denn der Geistige Mensch tät fragen womit ich nur dem Herrn dienlich sein kann, nicht anders herum.
Er würde fragen wie ich den Herrn erfreuen kann, nicht wo ist die Grenze. Aber der Reihe nach.

Wo bin ich ein Lied des HERRn, formuliere ichs mal, oder ein Gedicht, oder ein Wohlklang oder ein Genuss usw?
Wie kann ich ihn erfreuen? .--> klar, die eigentliche Freude, die den Vater erfreut - um es mal konkret und persönlich zu ihm zu machen - ist Christus.
In ihm sieht er uns quasi.

Und um das Übel mal gleich vorweg zu nehmen:
TV gucken, Bier oder Wein zu trinken oder Sex und gutes Essen usw. sind nicht grundsätzlich schlecht, nur weil der Mensch dazu neigt alles zu übertreiben oder zu exzessiv zu nutzen, nicht?
Denken wir daran das Christus direkt als erstes Wunder auf "ne Party" gegangen ist und dort Wasser zu Wein gemacht hat, nicht anders herum.
Gott-sei-Dank! Denn es ist uns durchaus erlaubt. (und nein, klar war er nicht scharf auf Partys, ich nenns mal so, nicht das wir auf Partys rennen sollen, es sei denn um IHM zu dienen vllt. eher als Motiv!)

Paulus sagt im Geiste und nicht fleischlich: "Alles ist dienlich, alles ist mir erlaubt, nur Knechten lassen soll ich mich nicht damit, ..." - etwa wie ein Alk-Abhängiger/Kranker" ---> der durchaus errettet sein kann, aber hier eben noch nicht "Überwinder" geworden ist.

Ich kann als Nichtraucher, Nichtfernsehgucker und nicht-Trinker und sonntags in die Kirche zum Godi-Gänger sein und vieles gute Tun und doch nicht errettet sein und anders herum.
Diese Dinge sind nicht heilsentscheidend!
Es heist auch nicht das wir nur an die anderen denken sollen. "Ein jeder sei aber nicht auf sich bedacht, sondern AUCH auf das des anderen" <-- Anfangs gar nicht auf uns gucken, dann,- mE. weil er weis das wirs sonst nicht könnten - AUCH auf das des Anderen.
Und:
"Trachtet zu allererst nach dem Reich Gottes, und alles andere wird euch zu fallen. ("Alles Andere") bedeutet nicht nur Essen und Trinken und Anziehen, sondern allerlei Bedürfnisse, wie ich meine und wie ich es aus der Schrift lese!

"Bring mir meinen Mantel mit, den ich in Milet gelassen habe" <--- Sehr fleischlich klingt das von Paulus, und überhaupt, warum betet er nicht und predigt, das der Vater um alles weis? - denke es war ihm einfach ein Anliegen, er hing an "diesem" Mantel, aber das ist nur meine Vermutung und für uns erhalten worden, damit man sehe, das ER durchaus weis, das wir neben und nach dem Reich Gottes durchaus noch andere Sachen haben die uns wichtig sind und sein dürfen.
Nur... die Prioritäten sollten klar immer wieder mal neu geordnet werden, nicht?
Was spricht dagegen Fußball zu gucken oder nen Krimi, oder sonstwas,*² - aber damit etwa sein ganzes Dasein zu verbringen wäre sicher ein "vergraben" von Talenten, und vergeudete Zeit.
Aber der HERR weis sicher das wir auch Entspannung nötig haben, drum etwa der Sonntag, drum die Stille Zeit, aber auch mal am TV abschalten denke ich ist nicht heilsgefärdend Laughing
Wollte der Herr, unser Vater Robotter, so hätte er sie geschaffen und aus nem Schaltkreis einen Weiblichen etwa, oder...
wollte der Herr willenlose und völlig selbstlose Maschinen, so hätte er sie gebaut, was nicht bedeutet das selbstlosigkeit nichts erstrebenswertes ist.

Denke der Widersacher will verschlingen, wen er kann und mürbe machen und falsche Dinge lehren, damit man ja vom Evangelium Abstand hält oder nimmt oder es als "unschaffbar" abtut oder resigniert, wegen eigener Bedürfnisse und Verlangen etc.
Dies alles sollen wir jedoch mMg. nach biblisch eben "hinten anstellen". Und uns dem Wort unterordnen und zu erst nach seinem Reich trachten.

Und dies - nebenbei bemerkt - nicht so, das wir sein Reich schnell machen um dann ja schnell alles getan zu haben, so klar nicht, aber es daru UNS noch geben, Gott wollte und will ein Gegenüber, kein Herr von Marionetten.

Beispiel, nachahmenswert:
Meine jüngste Tochter glaubt dem Herrn und folgt ihm nach wie es halt geht in ihrem Lernstress usw. Sie geht aber auch mal auf ein Konzert, indem es nicht unbedingt Christlich zugeht.
Aber sie ist ein Lied, ein wunderschöner Song des Herrn Jesus, sag ich mal. Sie hat ein Talent zum Klavierspielen: So sehr mit Herz und Verstand spielt sie eigens selbst komponierte Lieder.
Als ich sie letzens besuchte trug sie es mir nach Anfrage vor! Ich hatte wirklich Tränen der Rührung in den Augen, so lieblich - wie sie - war das Lied.
Ich bat es mir aufzuschreiben mit den Geigen im Hintergrund, [eltektron. Klavier, da geht das!] das war soo wunderschön sag ich euch...
Oder der neulich erwähnte Georg Müller, und so viele andere...sind sie nicht ermutigende Lieder des Herrn Jesus und s. Liebe?  I love you  I love you
Es liegt auch an uns, womit wir uns grad so beschäftigen, und heucheln wir nicht, das ist sicher nicht immer sein Reich.
Aber es läge auch an uns und in unserer Verantwortung, wie wir unsere Zeit verbringen - andererseits solange wir nichts verbotenes tun und mal ne Ablenkung benötigen, so what?

was denkt ihr?

Shalom!

*² gleich Vorweg, nicht damit das kommt: Klar ist es nicht völlig wurscht was wir unserer Seele antun, solange es nicht explizit als Übel erwähnt ist.
Aber auch sonst sollten wir uns klar immer wieder mal fragen ob das nicht Sinn-frei wäre anzugucken, oder wir gar unserer Seele schaden könnten, die gern alles in sich aufnimmt was sich bietet. Wer sich etwa ständig die übelsten Horrorfilme oder anguckt, sollte sich schon mal fragen warum er das tut a) und b) sich bewusst machen das er sich hier ggf. schlicht einfach mit üblem Zeugs beläd. - nur um das richtig einzuordnen.
Und dies hier ist nur meine bescheidene Meinung zum Thema, das ich nur einleiten möchte.
Es soll nun kein Freibrief für Tu-was-du-willst, sein, aber manche tun sich halt schwerer als andere Stille Zeit zu halten, oder überhaupt nach dem Alltagsstress runterzukommen, so what, wenn er dann mal nen netten Film anguckt oder gamed am PC oder so was?
Wer will diesen verurteilen? Vllt. ist er sogar geistlicher und hingegebener als andere, doch braucht das gel. noch? so what? Sleep

noch ein paar Lieder zur Erbauung durch SEINE Liebe:

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Re: was darf ich noch, was nicht mehr? ...Wo ist die Grenze? ...?

Beitrag  fetarubil am Fr 16 Okt 2015, 19:24

Hallo Eliah,

schöner Beitrag!

Bei den Fragen füge ich noch hinzu: Was muss ich tun? Was soll ich tun?

Ich denke, auch wenn man geistlich ist, ist es Möglich zu fragen was man darf oder wo die Grenze liegt. Denn was dem Herrn dienlich ist, ist nicht immer das gleiche und ich würde fast sagen, dass die „Grenze beweglich ist“. Auch wenn im Prinzip klar abgesteckt ist, was der Herr will. So kann ein und dieselbe Tat heute Gut und Morgen schlecht sein, je nachdem wie die Situation und Umstand sich verändert (oder auch meine Motivation).

Ich sehe es auch so wie du. TV, Bier, Wein, Sex essen usw. sind nicht grundsätzlich schlecht.

Ich denke, es kommt zum Größtenteils auf das Motiv an, weshalb man etwas tut. Wenn ich Wein trinke um Sorgen loszuwerden, dann ist es abzulehnen. Ein Glas Wein zu einem Festlichen Anlass ist eher zuzustimmen usw. Wenn ich jemanden etwas gutes tue, mit der Erwartung ich bekomme das gleiche zurück, dann ist das abzulehnen. Wenn ich jemanden etwas gutes tue, und mich daran erfreue, dann ist dem eher zuzustimmen usw.
Wie du auch schreibst, auch als Godi Geher und Gut-Mensch muss man nicht errettet sein. Ich denke, wir Menschen machen ganz oft den Fehler und beurteilen andere nur nach dem äußeren. Wie sieht er aus, was macht er usw. und dann bekommt er den Stempel. Wie es in jemanden aussieht, darüber machen sich die wenigsten Gedanken. Und so kann ein unbedeutender mehr Glauben haben und Errettet sein als ein toller Großschwätzer.

Grundsätzlich denke ich aber auch, dass die Taten eines Menschen schon ein Abbild seines Glauben  sind (oder sein sollten) woran man ihn erkennt. Immerhin werden wir auch danach gerichtet. Und das Fleisch ist Schwach. Die Gefahr bei eher „negativ-Tätigkeiten“ hängen zu bleiben ist groß. Gott hat oft gejammert über das Trinkgelage und Hurerei was das Volk betreibt usw. Deshalb denke ich, wer Gott nachfolgt, wird manche Dinge entweder gar nicht tun, oder nur mit äußerster Bedacht. Denn man muss ja nicht direkt in die Klinge des Teufel greifen. Denn der Teufel wird uns dort abholen, wo wir Schwach und einen Moment nicht aufpassen. Ich denke auch, dass diese Umstände einen wahren Nachfolger sehr zu Schaffen machen können.

Was darf ich noch, was nicht mehr? Ich würde sagen, wenn das was ich tue dem Reich Gottes dient, dann darf ich es (Frage: Wer stellt sich diese Frage regelmäßig?). Oder auch anders gesagt, wenn ich damit bezwecke etwas zu tun für das Reich Gottes. Manche Dinge dienen nicht direkt dem Reich Gottes, müssen aber getan werden (Schlafen, Essen, Hygiene usw.) - dient zum Leben – von daher ist es auch gut. Alles andere ist eigentlich nur vergeudete Zeit. Wenn nicht sogar schädlich. Und zu vergeudeter Zeit zähl ich eigentlich auch Fußball, Krimi gucken usw. (Klar „darf“ man das, es ergibt nur keinen Sinn. Man muss sogar aufpassen damit man sich nicht verirrt. Und Schätze im Himmel macht man sich so auch nicht.) Anders sähe es aus, wenn man Fußball für einen guten Zweck einsetzt und damit dem Reich Gottes dient (z. B. heute in den Nachrichten gelesen, Fußball mit Flüchtlingen). Oder auch in Gemeinschaft fernsieht und darüber spricht, für Bildung usw.

Man kann es wahrscheinlich nicht per Se sagen, was man darf und was nicht (Tätigkeiten). Wenn Jesus Gebote/Verbote gesprochen hat, dann sind es eher Dinge wie: Anderen Vergeben, Die andere Wange hinhalten, Nicht Hassen, Deinen nächsten Lieben, nicht Töten usw. Darunter muss sich die Tätigkeiten dann einsortieren können.

LG
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Re: was darf ich noch, was nicht mehr? ...Wo ist die Grenze? ...?

Beitrag  Henoch am Sa 17 Okt 2015, 14:28

Hallo Ihr zwei,
das ist ganz einfach:
Röm 14,23 Wer aber dabei zweifelt und dennoch isst, der ist gerichtet, denn es kommt nicht aus dem Glauben. Was aber nicht aus dem Glauben kommt, das ist Sünde.
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Re: was darf ich noch, was nicht mehr? ...Wo ist die Grenze? ...?

Beitrag  Eliah am Sa 17 Okt 2015, 17:15

ja, darum sag ich ganz gern: "Herr sei mir, dem Sünder, gnädig".
Neben den Baustellen, die wir sicher alle noch haben, ist viel noch nicht wie es sein soll. Neutral

BTW: damit es nicht falsch verstanden wird:
Zuerst nach Gottes Reich trachten, heißt nicht, "seine Sache" mal eben schnell machen, als Freibrief für alles mögliche hernach - quasi pharisäerisch abhaken ohne Liebe.
Eher das wir zunehmend in Liebe und Erkenntnis seiner besseren und vollkommenen Wege immer mehr SEINEN WILLEN auch tun wollen (!)
Durch zunehmende Nähe zu ihm werden wir seinen heilvollen uns linden Weg immer mehr gehen, wie wir ihn erkennen und seine Liebe.

Shalom!I

ich habe hier ein Strategiespiel auf m. PC, das ich spielen wollte zur Zerstreuung, zu erst aber habe ich mich hier etwa und in Emails schreiben seinem Reich gewittmet. Das dadurch nun "gelingen" "Erkauft" werden könnte sei aber fern: Nicht immer bekomme ich was ich mag, kein Thema. Das sollte auch keiner meinen.
Und mit der Zeit werden uns seine Dinge eben noch weit aus wichtiger, DAS ist sein Reich.
Gerade hatte ich hier fertig geschrieben und gesagt, das wir nichts "erkaufen" können, da gelingt mir, quasi als "Segen" endlich das Game zu spielen.- Ja, das sei zum Zeugnsi: er ist treu und gütig und weis was wir uns wünschen. Haben wir unsere LUST an IHM und alles weitere ergibt sich. vgl. Ps 37 !

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Re: was darf ich noch, was nicht mehr? ...Wo ist die Grenze? ...?

Beitrag  Heidi am Di 20 Okt 2015, 19:56

Eliah schrieb: TV gucken, Bier oder Wein zu trinken oder Sex und gutes Essen usw. sind nicht grundsätzlich schlecht, nur weil der Mensch dazu neigt alles zu übertreiben oder zu exzessiv zu nutzen, nicht?

Hallo Eliah,

ich möchte dazu auch gern meine persönliche Meinung sagen.
Über Alkohol brauchen wir nicht zu grübeln, ob wir dürfen oder nicht, denn Gottes Wort sagt uns ja dazu etwas:
Es ist erlaubt, zur Freude! Nicht zum Besaufen!
Mit dem TV halte ich es so, dass ich gar nicht mehr gucke. Warum? Weil ich mich nicht mit Dingen unterhalten mag (Mord, Totschlag, Blamagen) die Gott hasst. Und das wird ja am meisten gesendet.
Für mich ist TV verlorene Zeit.
Auch über Essen sagt die Bibel dass wir keine Völlerei betreiben sollen.
Und zum Sex sind genaue Grenzen gesteckt - nämlich, dass das in eine Ehe gehört.

Dass wir noch Fehler machen, kann leider vorkommen - nur ist meine Intention, das so gut wie möglich zu vermeiden, weil ich den Segen Gottes nicht verlieren will. Ich hab Angst, Sachen zu tun, wo Gott seinen Segen von weg hält. Ich habe nicht Angst vor Gott, weil ich weiß, Er liebt uns, aber ich hab dann Angst wegen dem schlechten Ausgang einer Sache - vor allem als Wiederholungs"täter".
Das heißt nicht, dass ich perfekt bin - aber ich überlege immer, ob ich mit einer Sache noch auf dem guten Weg bin...mache mir Gedanken....es gibt einen Bibelvers, der heißt, dass wir auf allen Wegen an Gott denken sollen - also auch auf denen, die nicht so gut sind...




Eliah schrieb: Denken wir daran das Christus direkt als erstes Wunder auf "ne Party" gegangen ist und dort Wasser zu Wein gemacht hat, nicht anders herum.

..eine Hochzeit war es. Klingt besser als Party (sorry, nicht bös gemeint)

heidi

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Re: was darf ich noch, was nicht mehr? ...Wo ist die Grenze? ...?

Beitrag  Henoch am Mi 21 Okt 2015, 07:36

Hallo Ihr Lieben,
aus aktuellem Anlass schreibe ich, denn zur Zeit zeigt mir der Herr auf, dass es nicht nur um das geht, seine zwischenmenschlichen Liebesgebote zu halten, sondern vielmehr um das Gebot, IHN zu lieben und zu seiner Ehre zu leben.
Er sagt uns ja auch, wie das geht.

Da heißt es, wir sollen unsere erste Liebe nicht verlassen und auch, dass unsere erste Liebe die ist, die uns Gott ins Herz gibt, wenn wir glauben an das Opfer seines Sohnes. Die sollen wir also nicht verlassen. Wir sollen auf das Kreuz schauen. Was sehen wir da? Nun erst einmal die Liebe Gottes zu uns, und dann auch, wie ernüchternd, wie es um uns steht, unsere Verlorenheit und unsere Schuld und auch die Gedanken Gottes über Sünde. Und wir sehen auf den, der sich unser Leben zum Eigentum erworben hat, so dass er nun das Recht hat, unser Leben für seine Ziele und zu seiner Ehre und IHM zum Zeugnis einzusetzen.

Was sind seine Ziele? Dass wir Salz und Licht sind, dass wir Menschen für Christus gewinnen, dass wir den alten Menschen überwinden, dass wir Gottes Wesen erforschen und lieben, und so einiges mehr.

Es geht darum, dass wir uns überlegen, ob das, was wir tun, der Ehre und den Zielen Gottes dient oder nicht, und nicht nur darum, wegzulassen, was sich nicht gehört.

Dabei ist uns besonders die Liebe zu den Geschwistern angetragen, denn daran soll uns die Welt erkennen. Alles, was wir Geschwistern antun, tun wir Gott an. Das bedeutet, wenn wir lieblos sind, verletzen wir Gott, wenn wir ihnen nicht vergeben, dann schmähen wir Gott, wenn wir uns über sie stellen, dann stellen wir uns über Gott, denn er ist es, der sie wachsen lässt und was sie heute noch nicht verstehen, wird er ihnen vielleicht morgen noch zeigen. Auch sie werden vollendet.
Wenn wir ihnen vergeben, sie ermutigen und liebevoll ermahnen, wenn wir ihnen helfen zu wachsen, dann lieben wir Gott. Aber dazu gehört auch, dass wir uns durch sie ermahnen lassen und dankbar dafür sind. Denn durch sie spricht der Herr zu uns.
Wir dürfen nicht anders mit ihnen umgehen, als ob wir es mit Jesus Christus persönlich zu tun hätten.

Und wir dürfen nicht vergessen, wie groß der Herr ist und wie unendlich rein und heilig. So betrachtet sind unsere besten Werke immer noch ganz klein, und durch IHN getan. Das Rühmen ist ausgeschlossen.

Ich stelle es mir immer so vor: Der fleischlichste Christ und der geistlichste, der je gelebt hat, sind zueinander wie zwei Ameisen. Die eine steht am Boden, die andere auf einem winzigen Sandkorn. Und beide sind im Vergleich zu Gott fast unsichtbar, denn er ist so weit über ihnen, wie das andere Ende des Universums über den zwei Ameisen. Very Happy

Das soll nicht heißen, dass Gottes Werke durch uns klein sind, nein, aber unsere Werke durch ihn machen nicht uns, sondern nur den Herrn groß. Very Happy

Henoch

PS: Ich möchte noch schreiben, dass ich zu dem Gesagten in vielen Punkten Buße tun musste (und sicher immer wieder tun muss), neige ich doch sehr zu geistlichen Eitelkeiten und Ehrsucht. Der Herr hat mir ganz deutlich gezeigt, dass ich nicht so erkenne, wie ich erkennen soll und dass ich seine Gnade missbrauche, um mich über meine Geschwister zu stellen, mich wichtig zu machen und zu denken, dass das, was er mir schenkt, etwas sei, was mir gehört. Nun, er kann mir jederzeit den Leuchter wegstoßen und mich im Dunkeln tappen lassen. Das sollte ich mir bewusst machen und das meinte ich mit "aktuellem Anlass".

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Re: was darf ich noch, was nicht mehr? ...Wo ist die Grenze? ...?

Beitrag  Eliah am Mi 21 Okt 2015, 10:58

hallo Heidi,

nachdem du mich zitiert hast, hast du mich ja angeschrieben, bzw. "mir etwas gesagt" - bzw. "entgegnet". Das ist ja so nicht?

Also ich meinte weder das man sich besaufen soll, noch iwie Sex haben sollte, noch Völlerei, das habe ich nirgends geschrieben.
Es tut mir leid wenn du bei mir iwie immer den Eindruck hast, was "entgegnen" zu müssen.
Es sollte klar sein, das diese Dinge nur in engem Rahmen erlaubt sind, dem habe ich nicht widersprochen.
Nirgends habe ich zum Saufen, zur Völlerei oder ausßerehelichem Sex aufgerufen, sodass du mir dies nicht "entgegnen" müsstest.

Aber es ist zwar befremdlich, weil dies ständig passiert, aber auch gut, das du es schreibst, nicht das wer meinte man dürfe nun nach Herzenslust dies und das tun.
Es ist im Prinzip jedoch gut, das du die Grenzen angesprochen hast.

Ich habe diese "kritischen Bereiche" nur deshalb aufgeführt, das sie uns durchaus erlaubt sind, um von einem Heuchel-Evangelium zu bewahren, oder von "zu eng", so als ob Gott nichts schönes erlauben würde wie die röm. Kirche dies etwa tw. lehrt. Nur um hier zu entkrampfen habe ich dies geschrieben und um richtigzustellen, das uns durchaus gewissse Bedürfnisse "erlaubt" sind. - Leider kam auch das scheinbar auch wieder falsch an  Crying or Very sad

Hallo Henoch,
ich denke schon das wir Dinge ansprechen dürfen, insbesondere wo wir vllt. eine tiefere Erkenntnis haben. Dies ist mE. kein Hochmut, oder Stolz oder Ehrsucht, oder was auch immer, sondern ein "Mitteilen" und/oder ein Klarstellen oder tw. auch lehren, je nach dem.
Die Haltung dabei ist mE. entscheidend: wir sollten der dienende Bleiben (oder werden)

Shalom Geschwister!


Zuletzt von Eliah am Fr 23 Okt 2015, 11:03 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: was darf ich noch, was nicht mehr? ...Wo ist die Grenze? ...?

Beitrag  Henoch am Mi 21 Okt 2015, 11:03

Eliah schrieb:
Hallo Henoch,
ich denke schon das wir Dinge ansprechen dürfen, insbesondere wo wir vllt. eine tiefere Erkenntnis haben. Dies ist mE. kein Hochmut, oder Stolz oder Ehrsucht, oder was auch immer, sondern ein "Mitteilen" und/oder ein Klarstellen oder tw. auch lehren, je nach dem.
Die Haltung dabei ist mE. entscheidend: wir sollten der dienende Bleiben (oder werden)

Shalom Geschwister!

Hallo Eliah,
das stimmt, die Herzenshaltung ist entscheidend und die hat ja auch nicht gestimmt...
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