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Fasnacht - für Christen tabu?

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Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Harald am Fr 20 Feb 2009, 01:20

Hallo,

nun bin ich eh nicht der Fasnachts-Typ, doch stelle ich an mir ein eher ambivalentes Verhältnis zu dieser Art von feiern fest.
Früher bin ich mit meinen Kindern gerne zu den Umzügen gegangen - schon allein wegen den Süßigkeiten Very Happy
Hm, beim schreiben wird es mir wieder bewußter, daß da schon einiges an Irrglauben dahintersteht, vielleicht vergleichbar mit Halloween?
Die neuere Forschung bezweifelt mittlerweile auch die germanische Theorie: Sie führt an, dass sich Bräuche und Feste nicht mit einer Unterbrechung von mehreren Jahrhunderten überliefert haben könnten und gehen daher von der heutigen Fastnacht als einem christlichen Fest aus.
...
In der Neuzeit
Da die Reformation die vorösterliche Fastenzeit abschaffte und somit auch die Fastnacht ihren Sinn verlor, gerieten viele Bräuche zum Teil wieder in Vergessenheit. Bis heute ist der Karneval Sinnbild katholischer Mentalität. Während ältere Fastnachten in Südwestdeutschland sich nach wie vor in katholischen Gebieten finden lassen, ergab durch einen regelrechten Fastnachtsboom in den 1990er Jahren, dass auch in evangelischen Gegenden Fastnacht gefeiert wird. In der Schweiz hat Basel einen Sonderstatus: Die Stadt feiert trotz des seit Jahrhunderten vorherrschenden Protestantismus eine alte, traditionelle Fastnacht.
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Um es klar zu sagen: Ich halte nichts davon zu sagen, ich kann jetzt machen was ich will und am Aschermittwoch lasse ich mir ein bisschen Asche aufs Haar streuen und dann sind mir meine Sünden wieder vergeben.
Ich weiß, das ist katholisch mit der Asche (naja zumindest war ich ja katholisch und da wurde es so gemacht, also daß die ganzen Schüler sogar am Aschermittwoch vor der Schule erst mal in Gottesdienst mußten ... früher zumindest).

Aber jetzt mal von teilweise fragwürdigen Bräuchen abgesehen, wäre es verwerflich, sich und/oder seine Kinder als Clown, Cowboy, Kaktus, Superman, Alien oder was auch immer zu verkleiden, aus Spaß an der Freude, und nicht deswegen, damit ich unerkannt über die Stränge schlagen kann (also die Erwachsenen dann, nicht die Kinder)?
Wäre es schlimm, sich einen Karnevalsumzug anzuschauen?

Eure Meinungen dazu?

Grüße von Harald

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Heidi am Fr 20 Feb 2009, 16:04

Lieber Harald,

vorletztes Jahr war ich mit ein paar anderen Christen - der Geselligkeit wegen(!) und bisschen draußen sein(!) hier beim kleinen Karnevalsumzug. Rolling Eyes Wir standen nur zusammen, haben auch was getrunken und haben erzählt.
Aber irgendwie fühlte ich mich im Karneval da deplaziert, umgeben von vielen Teufeln, Hexen, Nonnen und Clowns usw. Auch wenn ich flotte Musik gern höre...die Texte sind hohl und irgendwie ist der ganze Karneval hohl. Den Rest macht dann literweise Alkohol. Also was soll`n wir da?

Nun war die Frage dieses Jahr wieder, ob wir gehen oder nicht. Bei dir auf dem Land werden die Umzüge weitaus harmloser sein, als in der Stadt. Auch wenn sich manche nun vielleicht "biegen vor Lachen": Ich habe mir vorgestellt, ob ich mich wundern würde, wenn ich z.B. Jeremia, Jesaja, Paulus oder Timotheus als glückseliger Zuschauer beim Karneval sehen würde..... Ja, würde ich!

Heute früh dann im Radio das traurige Ergebnis von Altweiber in der Großstadt: Die Krankenhäuser mussten hier auf den Fluren der Notaufnahme Betten aufstellen. Ein Mann im Tigerkostüm wurde so betrunken eingeliefert, dass er fast im Koma war. Schlägereien gab es etliche und ansonsten ist jedenfalls bei uns in der Stadt alljährlich der gleiche Kummer, dass der Boden draußen mit Glasscherben übersät ist.

Als ich noch kein Christ war, habe ich die Sache irgendwie mit ganz anderen, blinden Augen gesehen und auch mitgemacht...um mich hinterher zu ä r g e r n, wie die "tollen Tage" manchmal verlaufen sind. Mit meiner Tochter bin ich damals auch zum Kinderkarneval gegangen. Als ich Christ wurde...und in unsere Schränke guckte...konnte ich mir nur an den Kopf fassen, was wir da alles für Karnevalskostüme hatten...ich habe alles weggeschmissen. Ich weiß nicht, was ich
h e u t e machen würde, wenn ich noch kleine Kinder hätte...weiß nur, dass ich nicht dahin wollen würde, ich weiß nicht ob ich in kleinem Rahmen "in den sauren Apfel beißen" würde. Auf jeden Fall wäre sowas wie "Hexe, Pistole, Teufel, Vampir usw" t a b u.

Von der Gemeinde aus wurde eine schöne Freizeit organisiert...wo man sich dann eher erholt und sich tiefer drinnen freuen kann.

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Heidi am Fr 20 Feb 2009, 21:52

So, ich war heute in einem Abendgottesdienst in der ev. Landeskirche und der Pfarrer sagte, man solle als Christ keinem den Karneval vermiesen und manchmal ist es einfach so, dass man auch mal ausgelassen ist.
Da habe ich mir überlegt, ob wir das zu streng sehen und sind prompt weiter in die Stadt gucken gegangen. Mit dem Auto blieb es dann schön bei Cola light...so dramatisch wars nicht in dem etwas netteren Bistro, auch nicht für Christen.

Und dann sah ich ein Plakat, auf dem war der Ursprung des Karnevals so angegeben:
Damals wurde der Übergang vom Winter in die wärmere Zeit - ein Frühlingsfest sozusagen - gefeiert...und dann suchte man etwas, wo es "drunter und drüber geht" und so entstand Karneval.

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Heidi am Fr 20 Feb 2009, 22:16

So, hier geht jetzt alles drunter und drüber...eben klingelt noch das Telefon und meine beste Freundin ist dran, die überlegt und gebetet hatte, ob sie ander Christen einlädt, um hier Sonntag zu dem Karnevals-Zug gehen soll - und nun kommt sie Sonntag Mittag ins Krankenhaus.

Also...möge jeder selber gucken, was er macht...ich bleib daheim.

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Harald am Sa 21 Feb 2009, 02:34

Hallo,
also für mich ist Fasnacht nicht so interessant, nur denke ich, ich muß die Menschen nicht alle über einen Kamm scheren (was auch immer dies genau bedeutet???), sprich verurteilen oder maßregeln, wenn sie Fasnacht feiern.
Gespräche wird es auch zu einem anderen Zeitpunkt geben wenn es sie überhaupt gibt, da muß man nicht mit einem "Streit" über Fasnacht beginnen.
Wir haben in der Gemeinde gebetet, daß die Menschen in der Stadt es nicht übertreiben mögen oder so. Naja vielleicht auch nicht so wirklich richtig? Soll Gott sie behüten bei einer Sache, die ER wohl nicht gutheißt?
Andrerseits hat ER uns verworfen als wir noch nicht seine Kinder waren, hatte ER nicht auch mit uns unendlich viel Geduld, haben wir nicht auch vieles getan, das Gott nicht gutheißen konnte. Gott hält seine ausgebreiteten Hände auch denen entgegen, die Fasnacht feiern, wartet und hofft darauf, daß sie IHN erkennen und umkehren.

Grüße von Harald

Römer 6:17-23
Gott aber sei Dank, daß ihr Knechte der Sünde gewesen, nun aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Vorbild der Lehre, dem ihr euch übergeben habt. 18Nachdem ihr aber von der Sünde befreit wurdet, seid ihr der Gerechtigkeit dienstbar geworden. 19Ich muß menschlich davon reden wegen der Schwachheit eures Fleisches. Gleichwie ihr eure Glieder in den Dienst der Unreinigkeit und der Gesetzwidrigkeit gestellt habt, um gesetzwidrig zu handeln, so stellet nun eure Glieder in den Dienst der Gerechtigkeit zur Heiligung. 20Denn als ihr Knechte der Sünde waret, da waret ihr frei gegenüber der Gerechtigkeit. 21Was hattet ihr nun damals für Frucht? Solche, deren ihr euch jetzt schämet; denn das Ende derselben ist der Tod. 22Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gott dienstbar geworden seid, habt ihr als eure Frucht die Heiligung, als Ende aber das ewige Leben. 23Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unsrem Herrn.
ich fand die Bibelstelle nicht, die ich suchte, wo es drum geht, daß ein Christ nicht mehr überall mitmachen soll, sich von Lästerern fernhalten soll ... ok, ich glaub die war es:
1. Korinther 5:9-12
Ich habe euch in dem Brief geschrieben, daß ihr keinen Umgang mit Unzüchtigen haben sollt; 10nicht überhaupt mit den Unzüchtigen dieser Welt, oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern; sonst müßtet ihr ja die Welt räumen. 11Nun aber habe ich euch geschrieben, daß ihr keinen Umgang haben sollt mit jemandem, der sich Bruder nennen läßt und dabei ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen. 12Denn was soll ich die richten, die außerhalb der Gemeinde sind?

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Gast am Sa 21 Feb 2009, 14:09

Ich würde an dieser Stelle einmal weniger Aufmerksamkeit auf die Ursprünge des Karnevals legen und darauf, ob er „christlich“ ist oder nicht.
Bei der heutigen Art, ihn zu „feiern“, werden viele sicherlich auf den gleichen Nenner kommen:
Saufgelagen bis zum „Koma-Saufen“, Prügeleien bis zu Angriffen auf die Polizei (hier geschehen Altweiber-Donnerstag), einmal „die Sau ´rauslassen“ etc. etc.
Mit der Herkunft und dem Sinn des Karnevals hat das nichts mehr gemein.
Vielmehr sollte man sich einmal über mögliche Ursachen solcher Exzesse Gedanken machen.

In der modernen Gesellschaft ist das Leben zu sehr durch Vorschriften und Gesetze festgelegt; oftmals auch durch „ungeschriebene Gesetze“ („Das tut man nicht“ / „Das sagt man nicht“ usw.).
Auch die Möglichkeit, Aggressionen auszuleben, ist in dieser Gesellschaftsform nahezu unmöglich geworden, wenn man sie nicht kompensieren kann (wie z.B. Sport o.ä.).
Dabei gehören Aggressionen zum Leben. Sie sind das Salz in der Suppe, und Aggression ist letztlich ein Bestandteil der Lebensfreude!
So wird man auch kaum Depressive erleben, die aggressiv sind.
Und aggressionsgehemmte Menschen – also solche, die nie gelernt haben, ihre Aggressionen auszuleben – neigen ungleich häufiger zu Depressionen.

Der Karneval mit seiner Kostümierung (oder besser: Vermummung?) bietet nun dem „Otto-Normal-Verbraucher“ die Möglichkeit, „die Sau ´rauszulassen“, einmal „über die Stränge zu schlagen“ und der Aggression freien Lauf zu lassen.
Das in dem Ausmaß, wie selbstverletzendes Verhalten dem Boderline-Gestörten zur Spannungs-Abfuhr dient.

Somit bietet der Karneval eine Möglichkeit zur Kompensation. Will man die gegenwärtig ausgelebte Form des Karnevals verändern, muß man bereit sein, andere Möglichkeiten zu schaffen.

Michael Ende hat es einmal ganz ähnlich formuliert:


In einer Welt, die nur funktioniert, wenn alle ganz brav mitspielen, kann es den Einzelgänger, den pathetischen Einzelgänger nur noch geben, wenn er sich gegen diese Gesellschaft richtet. Das hat übrigens der Revolutionär mit dem Gangster gemein. Es ist das gleiche Pathos. Ich glaube, dass viel Revolutionsbegeisterung ganz einfach ein Pathosbedürfnis ist. Das geht hin bis zu den Rockerbanden, wo man schon am Kostüm sehen kann, dass es sich um ein Pathosbedürfnis handelt. Die Kostüme, die sie sich anziehen, signalisieren ja deutlich „Wilde Männlichkeit“ und so weiter.
In einer volldomestizierten Gesellschaft können sie ihr Pathosbedürfnis nirgendwo unterbringen, sie können es nur in einer Antihaltung ausdrücken. Sie wollen nicht brav sein, sie wollen keine kastrierten Haustiere werden, aber das gerade verlangt unsere Gesellschaft, also finden sie ihr Pathos nur im Dagegensein.
Ich bin übrigens auch der Ansicht, dass es kein verlockendes Ziel sein kann, ein verkümmertes Wesen zu werden, in dem keine Risikolust mehr existiert. Gerade die Lust zum Risiko ist etwas, das zum Lebenspathos des Menschen gehört und was der Mensch auch will und braucht. Und diese Risikolust gibt es eben in einer total vom Versicherungsdenken verstopften Welt nicht.

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Heidi am Sa 21 Feb 2009, 22:00

Harald schrieb:
ich fand die Bibelstelle nicht, die ich suchte, wo es drum geht, daß ein Christ nicht mehr überall mitmachen soll, sich von Lästerern fernhalten soll ... ok, ich glaub die war es:
1. Korinther 5:9-12
Ich habe euch in dem Brief geschrieben, daß ihr keinen Umgang mit Unzüchtigen haben sollt; 10nicht überhaupt mit den Unzüchtigen dieser Welt, oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern; sonst müßtet ihr ja die Welt räumen. 11Nun aber habe ich euch geschrieben, daß ihr keinen Umgang haben sollt mit jemandem, der sich Bruder nennen läßt und dabei ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen. 12Denn was soll ich die richten, die außerhalb der Gemeinde sind?

Lieber Harald,

Diese Bibelstelle ist genau die falsche, für das, was du wohl eigentlich sagen wolltest. ich glaube, wir sind und einig, wenn wir sagen: Niemand wird gleich Christ, wenn er sich schnell das Karnevalskostüm vom Leib reißt. Niemand wird mit Gottes Wort erreicht, wenn wir vermitteln: Als Christ gehört es sich nicht Karneval zu feiern und daher bin ich total erschrocken, dass du dann eine Bibelstelle anführtst, die
a) gar nicht zu dieser Karnevalsfrage passt (ab Vers 11)und
b) wenn man das so stehen lässt, uns mehr als hochmütig erscheinen lässt (ab Vers 11).Vers 9 und 10 sagen ja noch, dass wir in der Welt leben.


Jesus ging damals zu denen hin, die da genannt werden als Unzüchtige und Räuber...eben Sünder, na und? Und das ist auch unser Auftrag, glaube ich. Dort ist es leichter als bei den "Gesunden", den "Schein"-heiligen.
Verse 11 und 12 beziehen sich auf die MITCHRISTEN, die auch nach aller Ermahnung ihr Leben im Suff, Klau, Afterrede und ohne Gottes Linie leben. Mal so nebenbei angerissen, ist in deren Verhalten nämlich oft der Grund zu finden, warum das Evangelium unglaubwürdig rüberkommt.

Du meintest sicher den Vers 1. Petrus 4, 2-3.

Ich komme heute von einem Seminar über Evangelisation und mir sind da etwas die Augen aufgegangen, wie überheblich wir manchmal rüberkommen...wir wurden da an Jesus erinnert, der den (in jüdischen Augen) abscheulichsten Sünder Zachäus vom Baum auf den er geklettert war, herunter rief und dann sogar bei ihm aß...eine "Todsünde" in den Augen der Pharisäer.

Ich will wieder weg von den Steintafeln - hin zur Liebe und Geduld Gottes!, da wo wir doch eigentlich mal waren.


Lieber "Krabat",
genau!, du hast was gemacht, was wir vergessen hatten...dich in die Leute reinversetzt. Du siehst den Grund für das exessive Verhalten in versteckt ausgelebten Aggressionen. Ich kann das für meine Person zwar nicht nachvollziehen - aber du hast wohl auch mit diesem Grund Recht, wenn ich hier so sehe, mit welchem Polizeiaufgebot aufgefahren wird.

Ich würde es bei vielen anderen Karnevalsmenschen noch so sehen, dass die im Karneval Geselligkeit, Freude, Liebe...suchen, irgendwas, was satt macht. Aber leider...spätestens am Dienstag nach Rosenmontag ist mancher Alltag wieder grau und bleibend ist fürs Erste nur der fade Nachgeschmack...und so manche Karnevalssünde.

Ich könnte nun an dieser Stelle jetzt einen Liste hinschreiben, was man mit Gott im Leben hat...aber es passt hier nicht so ganz hin.

heidi

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Harald am So 22 Feb 2009, 07:26

Hallo Heidi,
soll ich jetzt noch größer und noch roter schreiben ...
Ich hab das schon gelesen, was in dem Bibelvers steht. Ich hab da in erster Linie an mich gedacht. Mir hilft das, wenn ich mir das bewußt mache, daß ich nicht überall dabei sein muß, ich nichts verpasse im Leben, wenn dies und jenes ohne mich stattfindet.
Wenn ich mich oder generell Christen sich ständig nur weltlichem aussetzen würden, wäre es wohl schon wahrscheinlich, daß uns das immer mehr in Beschlag nehmen würde und Jesus mehr und mehr in Hintergrund gedrängt würde, denn Jesus drängt sich niemand auf, auch wiedergeborenen Christen nicht.

tja vermutlich hatte ich 1. Petrus 4 gemeint.

Ich hatte doch auch geschrieben, daß ich die Menschen deswegen nicht verurteilen möchte
Andrerseits hat ER uns verworfen als wir noch nicht seine Kinder waren, hatte ER nicht auch mit uns unendlich viel Geduld, haben wir nicht auch vieles getan, das Gott nicht gutheißen konnte.
das war als rhetorische Frage gedacht, scheinbar versteht man mich ja öfter miß oder misses ...

@krabat
mein Bestandteil der Lebensfreude ist nicht Aggression sondern Dankbarkeit dafür, daß Jesus mit uns Menschen barmherzig, geduldig und gnädig umgeht (leider vergessen wir bzw. ich öfter diese Eigenschaften Sad ), daß ich zu Gott Vater sagen darf und ER mich liebt. Dieses Vorrecht haben erst mal ALLE Menschen, ich bin nicht eingebildet, nur muß man Jesus eben die Herzenstüre öffnen, ER steht bei jedem davor und klopft an.

Grüße von Harald

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Gast am So 22 Feb 2009, 10:16

Harald,
Aggression IST Bestandteil der Lebensfreude, und sie ist ein natürlicher Bestandteil.
Sie zu verleugnen hieße, einen Teil seiner Selbst zu verleugnen, und das wäre der erste Schritt in eine psychische Erkrankung. Oder es manifestiert sich als organisches Leiden; z.B. in Form einer-Auto-Aggressions-Erkrankung, bei der das Immunsystem körpereigene Strukturen plötzlich als bekämpfenswert ansieht. Die nicht ausgelebte Aggression richtet sich dann gegen einen selbst.
Nicht zuletzt ist Aggression ein Teil der (männlichen) Sexualität.
Aggressionsgehemmte Männer leiden zuhauf unter Erektionsproblemen... Cool
Eine gewisse "Miesepetrigkeit" ist diesen Leuten zu eigen, denn weil ihnen selbst die Lebensfreude verlustig gegangen ist, können sie diese anderen auch nicht gönnen....

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Günter am So 22 Feb 2009, 12:31

Heidi schrieb:Ich will wieder weg von den Steintafeln - hin zur Liebe und Geduld Gottes!, da wo wir doch eigentlich mal waren.

Hallo Heidi,

in den Steintafeln war die Liebe auch schon drin:

1.) Wer Gott liebt, wird keine anderen Götter neben Ihm haben!
2.) Wer Gott liebt, wird seinen Namen nicht unnütz gebrauchen!
3.) Wer Gott liebt, wird auch seinen Feiertag heiligen!
4.) Wer Vater und Mutter liebt, wird auch Vater und Mutter ehren!
5.) Wer seinen Nächsten liebt, wird ihn nicht töten!
6.) Wer seine Frau liebt, wird nicht ehebrechen!
7.) Wer seinen Nächsten liebt, wird ihn nicht bestehlen!
8.) Wer seinen Nächsten liebt, wird kein falsches Zeugnis gegen ihn reden!
9.) Wer seinen Nächsten liebt, wird nicht sein Haus begehren!
10.) Wer seinen Nächsten liebt, wird nicht seine Frau, oder sonst etwas, was er hat begehren!

Ich habe aber schon verstanden, was du damit sagen wolltest. Das Problem ist, dass wir uns hier auf unnütze Diskussionen einlassen. Ich werde künftig versuchen, nur noch meinen Standpunkt dazustellen, damit nicht jeder Unsinn (aus meiner Sicht) unbeantwortet bleibt, und den Rest einfach stehen lassen.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Günter am So 22 Feb 2009, 12:53

Krabat schrieb:
Aggression IST Bestandteil der Lebensfreude, und sie ist ein natürlicher Bestandteil.

Gal 5,14
Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem (3.Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«


Wenn Nächstenliebe und Eigenliebe ausgewogen sind, sollte eigentlich kein aggressives Verhalten aufkommen.

Aggressionen im Straßenverkehr, auf der Tribüne und am Arbeitsplatz sind für mich ein Zeichen von Persönlichkeitsdefiziten! Das sind Menschen, die keine ausgewogene Persönlichkeit haben, sondern Ich-bestimmt sind!

Die (auch zensiert) Probleme, die du da aufgezeigt hast, ordne ich Menschen zu, bei denen die Eigenliebe unterentwickelt ist.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Heidi am So 22 Feb 2009, 16:39

Lieber Harald, lieber Günter,

ich komme auch nicht zurecht mit "Krabats" Auffassung von Lebensfreude in Form von Aggressionen, die ausgelebt werden.

Ich weiß von Jesus, dass er gerade dies weggenommen hat und man heute vieles und viele gelassen hin-/annimmt. Das sehe ich als Geschenk Gottes, von dem gesagt ist: Meinen Frieden gebe ich euch! Beschreiben würde ich es mit "die Seele im Dauerurlaub baumeln lassen". Manchmal kommt mal eine kleiner rauer Wind in der Hängematte...aber mehr nicht.


Lieber "Krabat",

vielleicht verstehen wir dich ja falsch mit deiner Aussage:
Aggression ist letztlich Bestandteil der Lebensfreude!

Wie stelle ich mir das nun praktisch vor? Es macht dich froh, wenn du andere schubsen oder anschreien kannst, wenn du eine Bierflasche über die Straße schmeißt, die die Müllmänner später aufheben?
Und w a s genau ist die Freude, die man dann empfindet?

grüße von heidi

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Gast am So 22 Feb 2009, 21:54

Wenn Nächstenliebe und Eigenliebe ausgewogen sind, sollte eigentlich kein aggressives Verhalten aufkommen.
Aggression widerspricht nicht der Nächsten- und Eigenliebe.
Lassen wir einmal die untaugliche wikipedia-Definition außen vor, kann Aggression ein Verhalten - und kein Motiv oder aggressionsaffiner Affekt sein.
Dahingehend bedeutet Aggression nicht gleich schädigendes Verhalten oder Gewalt, auch wenn Gewalt ohne Aggression nicht möglich ist. Es muß also nicht Schubsen und Anschreien sein....
Und Aggression ist eine gewaltige Triebfeder.
Ohne Aggression ist kein Wettbewerb möglich. Weder im Sport noch in der Wirtschaft, auch wenn der wirtschaftliche Wettbewerb schon seit langem in die Selbstzerstörung führt.
Nicht zuletzt haben wir der Triebfeder Aggression einen erheblichen Teil unserer Entwicklungen zu verdanken.
Sieht man einmal davon ab, dass natürlich jede Entwicklung auch zum Negativen genutzt werden kann….
Die (auch zensiert) Probleme, die du da aufgezeigt hast, ordne ich Menschen zu, bei denen die Eigenliebe unterentwickelt ist.
Die Verleugnung der eigenen Aggression sowie deren Verdrängung kann nicht nur zu o.g. Problemen führen, sondern sind Zeichen einer unterentwickelten Eigenliebe, denn Eigenliebe kann nicht bedeuten, Anteile seines eigenen Selbst zu verurteilen und zu verleugnen.
Auch die Zensur natürlicher Gegebenheiten ist dahingehend eine Verleugnung.

Ganz nebenbei:

Wenn Nächstenliebe und Eigenliebe ausgewogen sind, sollte eigentlich kein aggressives Verhalten aufkommen.
Wenn dem so ist, wie muß ich dann aber Gottes Aggression verstehen?:

Jesaja 13,17-19

Siehe, ich erwecke die Meder gegen sie, die das Silber nicht achten und am Gold kein Gefallen haben. Und ihre Bogen werden junge Männer zu Boden strecken; sie werden sich über die Leibesfrucht nicht erbarmen und kein Mitleid mit den Kindern haben. So wird Babel, die Zierde der Königreiche, der Ruhm, der Stolz der Chaldäer, umgekehrt von Gott wie Sodom und Gomorra.

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Otto am Mo 23 Feb 2009, 20:28

Ist schon richtig was Krabat über die Agression sagt, aber er sollte nicht Agression und Agression in einen Topf werfen: Die Agression, von der er spricht, nenne ich die positive Agression und gegen die ist auch nichts einzuwenden, aber wenn die Agression in die verkehrten Bahnen gelenkt wird, dann ist Schluss mit Lustig, dann artet sie in Gewalt aus und das ist es, was unsere heutige Gesellschaft prägt.
Diese Gewalt ist auf dem Vormarsch, während die allgemeine Kriminalität am abnehmen ist. Heute macht es Spass, sich an wehrlose Menschen auszutoben, Kinder filmen wenn andere niedergeprügelt werden usw. Da ist doch irgendetwas in die falsche Richtung gelaufen! Möglicherweise haben wir der Agression zu viel Spielraum gelassen!
Wie gesagt, gegen positive Agression ist  nichts einzuwenden.
G.O.

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Heidi am Mo 23 Feb 2009, 20:46

Aber die genau sie selbe (!) Frage zur Bibelstelle Jes. 13,17-19, nach der er fragte, habe ich ihm vor einiger Zeit lbeantwortet mit dem Grund, den die Bibel uns selbst beschrieben hat.

Krabat muss auch mal hören und verstehen w o l l e n und nicht nur Fragen reinschießen für nix und auch Themen in dem Forum lesen, die n i c h t den zornigen Gott betreffen, den er immer sucht, sodass er ein Gesamtbild erhält von einem Gott, der ihn liebt.

In diesem Sinne
gruß heidi

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Günter am Mo 23 Feb 2009, 21:50

oehmspecht schrieb:Wie gesagt, gegen positive Aggression ist nichts einzuwenden.

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Aggression ….. „ist jegliche Verhaltensform, die das Ziel hat, andere Lebewesen zu schädigen oder zu verletzen, …..,

Wir müssen da wohl unterschiedliche Definitionen verwenden.



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Heidi am Mo 23 Feb 2009, 22:08

Wir haben uns gestern im Chat unterhalten und gemeint waren wohl so Agressionen, wie man sich beim Sport zum Beispiel "austobt".

Ich glaube auch, dass nicht jeder Frust, jede Enttäuschung, wo man sich dann z.B. ins Auto setzt und die Musik aufdreht, gleich Aggression ist. Ich kenne kein Christsein, bei dem Christen noch mit dem Geist Gottes aggressiv sind. Aggression heißt ANGRIFF und NICHT Verteidigung. Manchmal lässt man sich dazu verleiten, zu antworten, "wie es in den Wald" hineinschallt, obwohl uns in Jak 1,20 dann ein Schweigen angeraten ist, wenn wir zornig werden und der Puls schon hochgeht.




gute nacht
heidi

Heidi
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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Gast am Mo 23 Feb 2009, 22:11

Aber die genau sie selbe (!) Frage zur Bibelstelle Jes. 13,17-19, nach der er fragte, habe ich ihm vor einiger Zeit lbeantwortet mit dem Grund, den die Bibel uns selbst beschrieben hat.

Ich gebe Dir einfach einmal einen ganz simplen, aber sehr wirkungsvollen Rat, Heidi:
Schreib die Antworten am besten in den Thread, in dem die Fragen stehen.... Sad
Erwarte zumindest nicht, daß ich ALLE Beiträge und ALLE Threads lese.
Und dann mach es mir nicht zum Vorwurf, wenn ich von diesen Antworten nichts weiß.

Krabat muss auch mal hören und verstehen w o l l e n und nicht nur Fragen reinschießen für nix und auch Themen in dem Forum lesen, die n i c h t den zornigen Gott betreffen, den er immer sucht, sodass er ein Gesamtbild erhält von einem Gott, der ihn liebt.
Heidi sollte auch einmal etwas Breitschaft zeigen, die Sichtweisen der anderen verstehen zu wollen...
Ich HABE ein Gesamtbild von dem Gott der Bibel, aber die Fragen, die sich daraus ergeben, werden entweder gar nicht beantwortet -
oder:
in einem anderen Thread....

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Gast am Mo 23 Feb 2009, 22:55

Da ist doch irgendetwas in die falsche Richtung gelaufen!
Möglicherweise haben wir der Agression zu viel Spielraum gelassen!

Im Gegenteil: der Aggression wurde ZU WENIG Spielraum gelassen.
AUFGESTAUTE Aggressionen entladen sich auf solch exzessive Weise.....

http://de.wikipedia.org/wiki/Aggression
Aggression ….. „ist jegliche Verhaltensform, die das Ziel hat, andere Lebewesen zu schädigen oder zu verletzen, …..,

Wir müssen da wohl unterschiedliche Definitionen verwenden.

Wikiblödia ist auch keine maßgebende Quelle. Die Fehlerhäufigkeit dort ist so massiv, daß man davon geradezu erschlagen wird.
Nicht umsonst habe ich gesagt:
Lassen wir die untaugliche wikipedia-Definition außen vor...

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Günter am Di 24 Feb 2009, 12:35

Wie kommen wir denn nun weiter, mit der Fasnacht, und ob sie für Christen tabu ist?

Es gibt da also Ausschweifungen, wie Alkoholexzesse, Gewalttätigkeit und Ehebruch. Das ist unbiblisch, man muss es aber auch nicht mitmachen und kann trotzdem seinen Spaß dabei haben.

Die alten heidnischen Bräuche, aus denen sich die Fasnacht vermutlich (!) entwickelt hat, nimmt heute wohl keiner mehr ernst. Das sehe ich nicht als Hindernis.

Sich als Hexen, Teufel, Pfarrer, ….. zu verkleiden muss nun wirklich nicht sein.


Mit einigen kleineren Einschränkungen habe ich mit der Fasnacht keine Probleme. Auch wenn ich selbst kein „Fastnachter“ bin, möchte ich anderen den Spaß daran nicht verwehren. Für die meisten ist der Grund zum Feien ohnehin beliebig. Wer pflegt da schon ernsthaft ein längst überholtes, unchristliches Brauchtum in Form eines Götzendienstes? Und wer einen Grund zum Saufen, Streitsuchen oder Huren sucht, wird ihn anderswo auch finden.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Gast am Di 24 Feb 2009, 16:53

Mit einigen kleineren Einschränkungen habe ich mit der Fasnacht keine Probleme. Auch wenn ich selbst kein „Fastnachter“ bin, möchte ich anderen den Spaß daran nicht verwehren. Für die meisten ist der Grund zum Feien ohnehin beliebig. Wer pflegt da schon ernsthaft ein längst überholtes, unchristliches Brauchtum in Form eines Götzendienstes? Und wer einen Grund zum Saufen, Streitsuchen oder Huren sucht, wird ihn anderswo auch finden.

Das ist wohl der gemeinsame Nenner, auf den man sich einigen kann.
Ich für meinen Teil seh´s genauso.

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Re: Fasnacht - für Christen tabu?

Beitrag  Harald am Mi 25 Feb 2009, 03:14

Hallo,

schön, daß wir wieder beim Thema sind.
Bei uns hier in der Gegend gehts ja noch eine Woche weiter mit der Fasnacht, jetzt am Donnerstag beginnt dann die Buurefasnacht auf einigen Dörfern und die Basler Fasnacht.
Ich kann auch damit leben, was Günter da zuletzt geschrieben hat, und selbst wenn sich jemand meiner Meinung nach unpassend kostümiert, muß ich den deswegen nicht verurteilen.

Grüße von Harald

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