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Mt. 7,22: Haben wir nicht in deinem Namen...?

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Mt. 7,22: Haben wir nicht in deinem Namen...?

Beitrag  Heidi am So 17 Jan 2016, 10:15

Mt. 7,22-23:
Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan?
Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!

Ich habe mir schon oft überlegt, wie es sein kann, dass jemand böse Geister austreibt, der gar nicht zu Jesus gehört.

Dazu kamen mir nun 2 Gedanken:

Erstmal sind diese "Wundern" in Jesu Namen keine Feststellungen, das es heißt: "Wir haben in deinem Namen böse Geister ausgetrieben!" - sondern der Satz steht als Frage hier: "Haben wir nicht in deinem Namen....?"

Dazu fiel mir dann der Exorzismus einer großen Kirche ein....

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Re: Mt. 7,22: Haben wir nicht in deinem Namen...?

Beitrag  Eliah am So 17 Jan 2016, 16:09

ja, Heidi, und in der "Hände-hoch-Fraktion" gibt es das auch ständig, die machen fast nix anderes...

Aber egal, nicht WIR sind besser, sondern die, die das neue Leben haben und seinen Willen suchen, sind IN IHM besser dran. 
DAS ist der Unterschied.

Drum lehnen wir hier ja auch diese Lehren ab, wie schon öfters festgestellt. Christus allein ist der Mächtige, der Übermächtige, der über die Engel befiehlt. Er ist mit dem Vater und dem Geist allmächtig. Überlassen wir solche Sperenzchen eher ihm - ER kann das auch viel besser!

genau. cheers

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Re: Mt. 7,22: Haben wir nicht in deinem Namen...?

Beitrag  fetarubil am So 17 Jan 2016, 17:22

Hallo Heidi,

besagter Abschnitt bereitet auch mir Kopfschmerzen. Und verstehe ihn so:

Weissagung, böse Geister austreiben, Wunder tun u.ä. "das kann jeder tun" (sofern es ihn gegeben ist). Diejenigen die zu Jesus gehören aber auch die sich anderen Götter zuwenden.

Mose zum Beispiel warf seinen Stab vor den Pharao und der Stab wurde zur Schlange. Der Pharao rief seine Zauberer und diese taten dasselbe (2 Mose 7; 2. Mose 7,10 ff).

Aufschlussreich finde ich die Taten von Jesus selbst. Jesus sagt, er tut nur soviele Wunder, Heilungen usw. damit die Menschen sehen und glauben können. Denn würden sie keine Wunder sehen, würden sie seinen Worten nicht glauben. Es geht also nicht um Wunder, Heilungen, Prophezeiungen. Das waren in erster Linie nur "Beiläufigkeiten" um die Menschen zu überzeugen. Und ich denke, dass ist auch heute noch so.

Als Jesus vom Teufel versucht wurde, sagte der Teufel immer wieder: Tue kannst dies tun, du kannst das tun. Und ich dachte mir immer, ja, Jesus könnte das tatsächlich tun. Aber er tat es nicht. Er tat es auch nicht, wenn wohl der größte Widersacher auf Erden ihn versuchen wollte. Denn es geht gar nicht um die Wunder, es geht gar nicht darum ob Jesus Stein zu Brot macht um sich zu sättigen oder Engel ruft die ihn auffangen usw. sondern Jesus sagte, es ist nicht der Wille Gottes das zu tun.


Und so verstehe ich dann auch Mt 7,22-23. Nicht alles was gut aussieht, oder "gut sein muss", ist auch der Wille Gottes (der Wille Gottes - darum geht es!). Es ist für mich dann schwer verständlich, wie kann es denn nicht der Wille Gottes sein, wenn jemand weissagt, böse Geister austreibt oder Wunder tut? Aber es ist nunmal so. Wenn man all dies tut z. B. ohne mit der Absicht Gott zu verherrlichen, dann tut man Sünde. Und wer weiß schon, was Gottes Pläne sind? Jedes Tun muss geprüft sein.
Es ist manchmal besser die Zähne zusammenzubeisen und auszuharren. Geduldig warten, bis der Herr eingreift. Man kann Jesus BITTEN etwas zu tun oder einzugreifen. Aber tatsächlich in seinen Namen handeln sehe ich persönlich sehr kritisch (ich selbst traue es mir nicht, diesen "Anspruch" in seinem Namen zu sprechen). Ich weiß nicht, warum Jesus sich das so gefallen lässt.

Ich vergleiche das gerne mit der Arbeit. Wenn ich zu einem Arbeitskollege gehe und ihm sage, er muss seine Arbeit aufhören und eine andere machen, weil es mir gerade der Chef ausgerichtet hat, dann wird der Kollege das tun ohne auch nur den Chef gesehen zu haben. Obwohl der Chef zu mir gar nichts gesagt hat.
Wenn ich meinen Nachbarn sage er soll weg gehen, sonst hole ich meine großen Brüder die ihn verhauen, dann wird der Nachbar wohl auch das weite suchen. Obwohl ich gar keine großen Brüder habe.
Wenn ich bösen Geister mit Jesus drohe, dann werden die meisten wohl Angst haben und gehen,...
Aber Jesus wird eines Tages dann schon fragen: Was wolltet ihr damit bezwecken? Wolltet ihr euch in den Mittelpunkt stellen oder mich? Habt ihr mich auch gefragt, ob ich das so wollte oder nicht oder habt ihr es einfach so entschieden? ... Und ganz offenbar in Mt 7,22 helfen die Rechtfertigungen der "Jünger" nichts, die sich scheinbar im Irrglauben befanden, Jesus sagt, ich kenne euch nicht,... ja ich finde das sehr Hart.


Nicht alles scheinbar gute ist auch wirklich gut. Nicht jeder der glaubt ein Nachfolger Jesus zu sein, ist es tatsächlich. Und nicht alles was schlecht aussieht ist auch schlecht.

Das ist die Kunst zu unterscheiden. Was ist der Wille Gottes. Man kann es nicht immer Pauschal sagen.

LG
Fetarubil

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Re: Mt. 7,22: Haben wir nicht in deinem Namen...?

Beitrag  Gast am So 17 Jan 2016, 18:36

Ich denke dass man das auch so verstehen kann, dass diese Leute sich auf ihre guten Werke berufen und nicht auf das unverdiente Geschenk der Gnade.
Wenn wir einmal vor den Herrn treten, dann tun wir das mit leeren Händen. Einzig das Blut Jesu kann unsere Sünden Abwaschen. Wenn wir das nicht haben, können uns gute Werke auch nicht retten.
Und wenn es noch so viele und großartige sind!

Gast
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Re: Mt. 7,22: Haben wir nicht in deinem Namen...?

Beitrag  Heidi am So 17 Jan 2016, 21:35

Lieber Eliah,

ja, das habe ich auch schon gehört, dass diese Dinge oft in den charismatischen Gemeinden gemacht werden. Wobei das alles ja keine FRÜCHTE sind, an denen man einen Christen erkennen kann, sondern es sind "Werke" in welchem Geist sie auch immer geschehen mögen. ??

Lieber fetarubil,

ich weiß, was du sagen wolltest, aber hier glaube ich, hast du daneben getippt?
fetarubil: schrieb:Wenn ich bösen Geister mit Jesus drohe, dann werden die meisten wohl Angst haben und gehen,...

ich finde grad die Stelle nicht, aber es gibt eine Begebenheit, da sollten die bösen Geister auch im Namen Jesu ausgetrieben werden. Und die Dämonen erkannten, dass der Mensch nicht mit Jesus verbunden war und sagten sinngemäß: Jesus kennen wir, aber wer seid ihr? und dann zerrissen sie die Kleider der selbstgemachten "Exorzisten".

Vor allem muss man auch dran denken, dass der böse Geist mit noch anderen zurückkehrt in SEIN Haus (also Körper) wenn hier kein Eigentümerwechsel (dann JESUS) stattfand, sondern nur etwas gekehrt und geschmückt war.

Lukas 11,24-26:
Wenn der unreine Geist von einem Menschen ausgefahren ist, so durchstreift er dürre Stätten, sucht Ruhe und findet sie nicht; dann spricht er: Ich will wieder zurückkehren in mein Haus, aus dem ich fortgegangen bin. Und wenn er kommt, so findet er's gekehrt und geschmückt.
Dann geht er hin und nimmt sieben andre Geister mit sich, die böser sind als er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie darin, und es wird mit diesem Menschen hernach ärger als zuvor.

Aber ja, sehr nachdenkenswert, dass die Zauberer damals Mose die Wunder nachtaten. Also, der Teufel kann auch was, das sehen wir daran.


Lieber Neben der Spur - Hakim,

daran habe ich noch nie gedacht, dass diese Leute von sich meinen, sie wären auf Grund dieser "Werke" gerecht...dennoch bleibt die Frage, ob die "Werke" tatsächlich gelungen waren, oder es nur den Anschein hatte.

heidi

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