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Mt 5,28-30 Rechtes Auge, rechte Hand, die zum Abfall verführt

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Mt 5,28-30 Rechtes Auge, rechte Hand, die zum Abfall verführt

Beitrag  Heidi am Sa 19 März 2016, 15:32

Gestern erzählte ein sehr lieber, aber ungläubiger verheirateter Bekannter wieder davon, von dass er gern netten Frauen hinterherschaut und er ja nuuuuur gucke. Er macht schon mal solche Witze , aber wir kommen gut zurecht, kennen uns schon jahrelang. Manchmal denke ich, er will auch gern mal eine biblische Meinung hören und die bekommt er dann auch.  Very Happy

Ich habe ihm dann genauso humorvoll vorgelesen, was da steht mit dem Auge ausreißen. Darauf meinte er: "Na gut, reiß ich mir das EINE rechte Auge aus...und kann ja noch mit dem LINKEN gucken! Laughing !"
Hmmm, ich saß dann ziemlich ratlos da, was ich ihm sagen sollte. 1 : 0  für ihn.  Neutral

Dann meinte er noch, seine linke Hand könnte er ja auch behalten, denn wenn er die rechte abgehackt hätte, denn er hätte ja nix mehr, womit der die linke abhacken könnte und fand das auch enorm witzig.  Surprised

Dass es nicht darum geht, sich tatsächlich körperlich zu verstümmeln, ist schon klar, sondern es geht darum, dass man das entsprechende Organ einfach nicht mehr gebraucht für Sünden. Also man kann zwar eine nette Frau sehen, aber nicht lüstern hinterhergucken und alles näher betrachten.

Und es geht darum, dass es gar keine bessere und noch verschärftere Gerechtigkeit gibt, als die Gerechtigkeit, die wir in Jesus haben. Das wurde hier mal im Forum schön erklärt.

Aber dennoch blieb mir irgendwie die Frage offen, warum nur EIN Auge und EINE Hand...ob rechts oder links wäre ja auch egal. Im Bibelkreis gefragt, meinte ein Christ dann, dass "rechts" ja anfürsich eher die gute Seite wäre...die Schafe zur Rechten usw.

Und eben finde ich in Sach. 11,7 auch den Weheruf über den rechten Arm und das rechte Auge.

Sehr interessant, vielleicht weiß ja einer was oder hat einen Gedanken dazu.

heidi


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Re: Mt 5,28-30 Rechtes Auge, rechte Hand, die zum Abfall verführt

Beitrag  Günter am Sa 19 März 2016, 22:15


Heidi schrieb:Hmmm, ich saß dann ziemlich ratlos da, was ich ihm sagen sollte. 1 : 0  für ihn.

Das ist dann wohl auch der Endstand in diesem Spiel. Für das Rückspiel gebe ich dir einen Text von Dächsel mit.

Heidi schrieb:Aber dennoch blieb mir irgendwie die Frage offen, warum nur EIN Auge und EINE Hand...ob rechts oder links wäre ja auch egal. Im Bibelkreis gefragt, meinte ein Christ dann, dass "rechts" ja anfürsich eher die gute Seite wäre...

Die Bibel oder die ganze Heilige Schrift mit in den Text eingefügter Auslegung, ausführlichen Inhaltsangaben und erläuternden Bemerkungen, herausgegeben von K. August Dächsel schrieb:

Matth. 5,29-30:

Ärgert dich aber (beim Ankämpfen wider die unreine Lust des Herzens, dazu das 6. Gebot einen jeden, auch den, der noch nicht im Ehestande lebt, verpflichtet) dein rechtes Auge (indem es dir immer aufs Neue Bilder vor die Seele führt, die das Feuer der schändlichen Brunst in dir anzünden) so reiß es (trotzdem, dass es das rechte und also dein liebstes und wertvollstes Auge ist 1. Sam. 11,2; Sach. 11,17) aus und wirf`s (für immer den Besitz und Gebrauch desselben entsagend) von dir; es ist dir (in Fällen, wo das Heil der Seele auf dem Spiel steht) besser, daß eins deiner Glieder (fürs zeitliche Leben) verderbe, und nicht (wie geschehen würde, wenn du fürs ewige Leben verlohren gingest) der ganze Leib in die Hölle (1. Kön. 1,33 Anm.) geworfen werde (um dort die Qual ohne Maß und Ende zu erleiden).

Ärgert dich (um auch ein anderes Glied noch zu nennen, das sich ebenfalls nur gar zu gern in den Dienst der unreinen Lust des Herzens stellt und ihr in mancherlei Weise zu Hilfe kommt, daß sie ihre Befriedigung finde) deine rechte Hand, so haue sie (wenn das sich ausstrecken nach verbotener Frucht ihr nun einmal nicht anders gewehrt werden kann) ab und wirf sie von dir. Es (gilt auch hier, was vorhin in Beziehung auf das rechte Auge gesagt wurde: es) ist dir (in Anbetracht deiner Seelen Seeligkeit, die um jeden Preis zu retten und zu bewahren ist) besser, dass eins deiner Glieder (und wäre es auch das zum fortkommen in der Welt am wenigsten zu entbehrende) verderbe und nicht (dereinst) der gesamte Leib (der an seinen Gliedern hinieden unverletzt erhaltene, aber der Verdammnis der Seele, zu welcher er geholfen, theilhaftig gewordene Leib) in die Hölle geworfen werde ("da ihr Wurm nicht stirbt und ihr Feuer nicht verlöschet" Jes. 66,24; Mark. 9,44).

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Re: Mt 5,28-30 Rechtes Auge, rechte Hand, die zum Abfall verführt

Beitrag  Eliah am So 20 März 2016, 10:05

- eine Verständissfrage, wenn ich darf?

... das ist nun verständlicher als der ursprüngliche Text?
... und,- ähm...flüssiger zu lesen?

Außerdem ist`s doch mit persönlichen Auslegungen des Autors gespickt, ich weiß gar nicht ob dies jemand tun darf und das Buch noch Bibel nennen darf dann?*²  Suspect - sorry! Mutig mutig....

Muss man nun aber nicht zwingend verstehen, warum das "besser" ist als die  HEILIGE  Schrift, oder "leichter zu verstehen" als diese, - oder?   No

siehe etwa letzte Seite der Bibel!


schönen Sonntag uns allen!
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Re: Mt 5,28-30 Rechtes Auge, rechte Hand, die zum Abfall verführt

Beitrag  Günter am So 20 März 2016, 11:02


Ich habe das unter "Re: Die kommentierte Dächsel Bibel", beantwortet, weil es da besser passt:

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Re: Mt 5,28-30 Rechtes Auge, rechte Hand, die zum Abfall verführt

Beitrag  Eliah am So 20 März 2016, 17:27

gerade las ich, wie zur Bestätigung, das wir genau lesen sollten, Lukas 18,8. :
und das nicht gezielt, sondern die Welt tät sagen: Zufällig: (ich wollte nochmal was nachlesen betr. des Vaters, einen Vers den ich die Tage las und der mich bewegte....Doch seht selbst: )
Ich sage euch, dass er ihr Recht ohne Verzug ausführen wird. Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde?


dies sagte er zu den "Schriftgelehrten" und sprach damit an, das der kindlich-vertrauende Glaube das ist was der Vater möchte, tät ich sagen, ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. (und neben dem Gehorsam, der unsere Liebe zu ihm ausdrücken soll, wie es woanders heißt, nur der Vollständigkeit halber)
Was würde man so mal eben lesen?


 --> das er fragte, ob der Glaube noch vorhanden sein wird? <-- 


könnte man so lesen, wäre aber direkt FALSCH! - denn wenn "denn" gemeint wäre, würde "denn" drin stehen, Doch geschrieben steht: "den", also Den (wie diesen) Glauben, den Bezeichneten Glauben, oder "ob dieser Glaube" dann noch vorhanden wäre.
Er sagt auch nicht das dem nicht so sein wird, um auch dies gleich vorweg auszuradieren, Er aber stellt es als Frage den Schriftgelehrten vor.,  da dies wohl deren "Wunder Punkt" sein dürfte, wie er sehr wohl erkannte.
Wiedereinmal ist es also so, das sowohl das genaue Wort entscheidend sein kann, als auch das genaue Lesen. Hier hat Interpretation keinen Platz mE. nach, auch wenn ich verstehe das man gern was hätte, wie es einem gefällt, doch die Bibel ist keine Wünsch-dir-was-Pralinenschachtel, aus der man sich nach belieben bedienen kann: Hier und da etwas-, und anderes einfach weglassen,- Das wissen wir doch alle, oder?
(und das ist durchaus liebevoll und gütig gemeint, nicht das das auch wieder wer falsch interpretiert! ich wünschte mir nur, das wir alle die Freude und Erfüllung haben an seinem Wort und erbaut werden ihr Lieben - ganz allgemein!)


Alles Liebe!
Eliah

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