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Zuviel des Glauben?

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Zuviel des Glauben?

Beitrag  fetarubil am So 20 März 2016, 23:25

Hallo

Nicht das man keinen Glauben oder Zweifel hätte wie in einer klassischen Glaubenskrise. Vielmehr den Glauben sehr (zu?) wichtig nimmt. Durch den Glauben verändert sich ja in der Regel auch die Werte, Ziele und Lebensführung eines Menschen, zu Jesus gerichtet. Und hier bin ich mir nicht sicher, ist diese Wandlung denn auch "gut" bzw. kann das auch schädlich sein. (Auch wenn sie positiv sein sollte (?)).

Ist es denn Möglich ein zuviel an Glaube, dass sich das negativ auf das Leben und die Gesundheit der Person auswirken kann? Welche Warnsignale gibt es?


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Re: Zuviel des Glauben?

Beitrag  Eliah am Mo 21 März 2016, 10:30

Hallo Feta_

Du hast Angst zu viel Glauben zu haben? oder eines Tages zu viel davon zu haben/ haben zu können? 

Eliah

Edit:
aber wenn es dich beruhigt: ich denke ich spreche für alle hier, wenn ich sage, das eher  zu wenig Glauben  Probleme machen wird, als zu viel. Und ganz eigentlich ist nicht die Größe des Glaubens entscheidend, sondern ein schlichter und kindlicher Glaube an einen großen Gott. Einfach Glaube.  
Man muss halt wissen, das Gottes Weg der einzig Gute ist, alles andere ist neben dem Weg sozusagen, neben der Spur, im Graben teilweise- halt voll daneben und selten folgenlos (!)

Negativ oder schlecht kann eh nicht sein, da von Gott, ER gibt selbst ja zudem den Glauben. 
Ich habe noch nie wen gesehen dem der Glaube geschadet hätte, es sei denn im Liebes-Übereifer, aber das war dann auch kein "Schaden" oder negativ, drum heißt es in den Sprüchen auch: "Sei nicht allzu gerecht, damit du dich nicht aufreibst" - aber wer sich dennoch aufreibt aus Liebe im Glauben, der tut dies freiwillig.
Also keine Panik, Glaube ist nie negativ, er ist sogar überhaupt erst der Schlüssel zu Gott und seinem Reich! Wink

Edit3: 
Und keine Angst, Gott nimmt von dir nur so viel, wie du ihm (aus Erkenntnis) freiwillig gibst Wink


Zuletzt von Eliah am Mo 21 März 2016, 13:23 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

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Re: Zuviel des Glauben?

Beitrag  Henoch am Mo 21 März 2016, 10:45

Hallo Fetaburil,
also ich kann aus Erfahrung sagen, dass Glaubenskrisen aus verschiedenen Gründen auftreten können.
Vorab ist mir wichtig zu sagen, was "Glaube" ist, damit ich richtig verstanden werde.
Glaube ist, sich festzukrallen an dem, was Jesus uns in der Schrift sagt.

Nun zu den mir bekannten Krisengründen:

- Ich habe einen Irrtum im Kopf, der mir Angst macht (z.B. überfordert zu sein, von Gott nicht angenommen zu sein, etwas zuerst in Ordnung bringen zu müssen, bis ich wieder in seine Liebe vertrauen kann, liebt mich Gott?, warum lässt er das zu???....)
- Ich will partout eine mir bekannte Sünde nicht aufgeben.
- Ich will partuot etwas Bestimmtes für mich haben oder nicht verlieren und habe Angst, dass Gott damit nicht einverstanden ist.
- Ich stehe für einer schwierigen Lebenssituation und kann nicht vertrauen, wie es weitergeht, habe Angst vor Nachteilen, Krankheit, Verlusten, Widerstand, Spott.....
- Ich habe Angst treu zu bleiben, weil ich mich damit überfordert fühle.
- Ich übertrage schlechte zwischenmenschliche Erfahrungen auf Gott.
- Ich habe das Gefühl, Gebet, Bibellesen und Nähe zu Gott ist irgendwie blockiert, ohne zu wissen warum eigentlich, was mich verunsichert.

Findest Du Dich wieder? Oder hab ich was vergessen?

Allerdings ist es wirklich so, dass man den Glauben zu wichtig nimmt, denn Gottes Verheißungen treffen auch so ein, ABER der Glaube ist die Wurzel, die dem Baum Halt gibt, der sichere Anker. Deshalb ist es gut, zu glauben. Aber der Glaube muss nicht als Eigenschaft und Können überbewertet werden. Es kommt darauf an, wem wir glauben und wie vertrauenswürdig er ist. Und wer ist schon so vollkommen vertrauenswürdig wie der Herr? Nun liegt es nicht am Glauben, sondern an seiner Glaubwürdigkeit, die wir uns immer wieder vor Augen führen müssen.

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Re: Zuviel des Glauben?

Beitrag  fetarubil am Mo 21 März 2016, 16:32

Hallo Henoch,

vielen Dank für deine Antwort. Ja du hast mich gut verstanden. Sehr gut.

Ich dachte da an andere Gründe. Hauptsächlich an diesen:


- Lebenswandel: Ich versuche das mal zu umschreiben da mir kein ordentliches Schlagwort einfällt: Je tiefer man im Glaubensleben geht, desto mehr versucht man ja nach Gottes Willen zu leben. Das heißt, die Aufgabe der Sünde und die Arbeit an Gottes Reich.
Viele Hobbys, Interessen und Tätigkeiten gab ich auf oder schränkte ich erheblich ein, weil sie entweder sündbehaftet waren oder die Tätigkeit an sich einfach sinnlos geworden ist, da diese nicht Gottes Reich dient. Nun bin ich mir Unklar ob letzteres nicht doch schädlich sein könnte. Denn es gibt wahnsinnig viele Tätigkeiten die man am Tag macht und NICHT dem Herrn dienen und NICHT aus Glauben geschehen - und somit fast der Sünde gleichstehen. Aber wenn man sie nicht tut, fühlt man sich auch nicht wohl. Verstehst du? Es kommt mir so vor, sinnbildlich gesagt: Jesus sagte, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern vom glauben. Aber wenn ich kein Brot esse und Glaube, werde ich trotzdem sterben, weil ich verhungere. Falls noch unverständlich ist, bring ich ein paar Praxisbeispiele.


Dann der andere:


- Der Glaube wird nur so groß, um sich aus der weltlichen Realität und weltlichen Problemen zu flüchten (Weltmenschen würde vielleicht zu Drogen und Alkohol greifen um mit Problemen fertig zu werden, andere exzessive Tätigkeiten machen). Genaugenommen wäre das eher ein falscher Glaube, sieht aber richtig aus.



In beiden Fällen wäre zwar ein Glaube da, hat dann aber früher oder später, negative Folgen.

Wie verhindert man das? Wie erkennt man das?


LG
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Re: Zuviel des Glauben?

Beitrag  Eliah am Mo 21 März 2016, 17:20

hallo Feta_

da du schriebst Henoch hätte dich verstanden und ich dir zuerst geantwortet hatte, und du mir meine Fragen nicht beantwortet hattest, gehe ich davon aus das du denkst ich hätte dich (noch) nicht verstanden.
Stimmt dies so? (oder willst du von mir gar keine Antwort haben, warum auch immer?)
ich greife dennoch mal was raus, was mir aufgefallen ist, wenn ich darf?

einfach sinnlos geworden ist, da diese nicht Gottes Reich dient. Nun bin ich mir Unklar ob letzteres nicht doch schädlich sein könnte.
= also du sagst das was sinnlos war und nun Gottes Reich im Vordergrund steht eher, und ob dies schädlich sei, nicht? = Das hatte ich oben beantwortet Wink

 Jesus sagte, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern vom glauben.
= stimmt nicht so wie du es im Kopf hast, das tät ich radieren oder korrigieren!
richtig heißt es nicht vom Brot allein, sondern aus einem jeden Wort Gottes  - DAS ist ein Unterschied und keine Wortklauberei, falls dich dies stößt, sondern korrekte Hilfe, denn das Wort hebt ER hier heraus, das helfen könnte oder muss - sonst kann der Christ nicht leben.

Aber wenn ich kein Brot esse und Glaube, werde ich trotzdem sterben, weil ich verhungere.

ich versuchs mal anders: "sollte Jesus gesagt haben du sollst nichts essen? - Das sei ferne tät Paulus sagen.
Und du wirst verhungern, wenn dich Gottes Wort nicht speißt, oder du von ihm trinkst verdursten.
Nirgends ist gesagt das du nichts mehr essen sollst, oder das Brotessen ODER Glaube gesagt ist, und wie erwähnt geht es im Vers um das Wort, nicht um den Glauben allgemein.
Es ist weder gegenübergestellt noch geht es um den Glauben in dem Vers.- Du vermischst hier gleich 3 Sachen und sagst dann dies hätte Jesus gesagt (!) = Das ist nicht richtig und darum auch unstimmig, weil falsch.

sich aus der weltlichen Realität 
auch die unsichtbare Welt ist Realität, nicht das du da was verwechselst. Bald wird das unsichtbare sichtbar und das sichtbare unsichtbar werden, bzw. vergehen.^^

und:
zu Drogen und Alkohol greifen um mit Problemen fertig zu werden, andere exzessive Tätigkeiten machen). Genaugenommen wäre das eher ein falscher Glaube, sieht aber richtig aus. 
... was sieht bitteschön hieran richtig aus? 

Und wenn du mal ein Gläschen irgendwas trinkst oder ein Bier, na und, das hat keiner verboten, wie vieles anderes, wie etwa die rK lehrt. 

Feta_ hier ist viel viel durcheinander, hast du keine gute Gemeinde und Geschwister die dir weiterhelfen?
(und nein, ich will das nicht abwälzen oder sonst was, nur weil dir hier scheinbar was fehlt iwi...)

Gut, kannst mir ja Pn schreiben, sonst wirds vllt. unnötig persönlich hier.
Aber lass dir helfen, und erwäge was ich sagte, oder andere. - 
Du hast einiges falsch drin, meine ich Wink
Und das ist nicht böse gemeint, sondern in Sanftmut mein Lieber!

Servus

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Re: Zuviel des Glauben?

Beitrag  Henoch am Mo 21 März 2016, 17:36

fetarubil schrieb:Hallo Henoch,

vielen Dank für deine Antwort. Ja du hast mich gut verstanden. Sehr gut.

Ich dachte da an andere Gründe. Hauptsächlich an diesen:


- Lebenswandel: Ich versuche das mal zu umschreiben da mir kein ordentliches Schlagwort einfällt: Je tiefer man im Glaubensleben geht, desto mehr versucht man ja nach Gottes Willen zu leben. Das heißt, die Aufgabe der Sünde und die Arbeit an Gottes Reich.
Viele Hobbys, Interessen und Tätigkeiten gab ich auf oder schränkte ich erheblich ein, weil sie entweder sündbehaftet waren oder die Tätigkeit an sich einfach sinnlos geworden ist, da diese nicht Gottes Reich dient. Nun bin ich mir Unklar ob letzteres nicht doch schädlich sein könnte. Denn es gibt wahnsinnig viele Tätigkeiten die man am Tag macht und NICHT dem Herrn dienen und NICHT aus Glauben geschehen - und somit fast der Sünde gleichstehen. Aber wenn man sie nicht tut, fühlt man sich auch nicht wohl. Verstehst du? Es kommt mir so vor, sinnbildlich gesagt: Jesus sagte, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern vom glauben. Aber wenn ich kein Brot esse und Glaube, werde ich trotzdem sterben, weil ich verhungere. Falls noch unverständlich ist, bring ich ein paar Praxisbeispiele.

Oh, das kenne ich. Nun, ich löse das Problem so, dass ich immer wieder um zweierlei bitte. Einmal darum, dass der Herr dafür sorgt, dass ich in den Werken wandle, die er für mich bereitet hat und dann, dass es bitte meine Speise sein darf, seinen Willen zu tun, soweit ich das tragen kann. Und dann vertraue ich, dass er dafür sorgt und schaue auf ihn.

Ich habe auch viele Tätigkeiten aufgegeben, aus den selben Gründen wie Du, und ich fand neue, bei denen ich Gottes Herrlichkeit genießen kann, wie Imkern z.B. Wir können ihn ja auch für seine wunderbare Schöpfung loben und uns an ihm freuen, wenn er uns Freude macht. Nun kann man ja Hobbies auch in den Dienst geben, z.B. um zu evangelisieren, Kontakte zu knüpfen, Zeuge zu sein für den Herrn etc. Dazu gebraucht der Herr unsere "Freizeitaktivitäten". Er ist ja kein Sklaventreiber, wir dürfen uns ja auch mal einfach entspannen. Ich denke, dass unser ganzes Leben einfach zu seiner Ehre sein soll, und sich an ihm zu freuen und ihm zu danken ist ihm wichtig. Das geht ja auch beim Hobby.


fetarubil schrieb:Dann der andere:


- Der Glaube wird nur so groß, um sich aus der weltlichen Realität und weltlichen Problemen zu flüchten (Weltmenschen würde vielleicht zu Drogen und Alkohol greifen um mit Problemen fertig zu werden, andere exzessive Tätigkeiten machen). Genaugenommen wäre das eher ein falscher Glaube, sieht aber richtig aus.



In beiden Fällen wäre zwar ein Glaube da, hat dann aber früher oder später, negative Folgen.

Wie verhindert man das? Wie erkennt man das?


LG
Fetarubil




Der Glaube soll uns zum Herrn bringen, der uns aus den weltlichen Problemlösungsstrategien, nicht aber aus den Problemen herausnimmt und damit ins Vertrauen holt. Das "wie"ist der Schlüssel, richtig. Das üben wir wohl noch lange....Embarassed und immer wieder...

Also wie?
Indem wir lernen, immer besser, unsere Sorgen an ihn heranzutragen und sie dann auch wirklich da zu lassen.
Dazu ist Wachstum nötig, und ich verspreche Dir, ER wird nicht müde, uns da in Staunen zu versetzen, wenn wir uns an ihn wenden. Er hilft spätestens früh genug.
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Re: Zuviel des Glauben?

Beitrag  fetarubil am Mo 21 März 2016, 17:39

Eliah schrieb:hallo Feta_

da du schriebst Henoch hätte dich verstanden und ich dir zuerst geantwortet hatte, und du mir meine Fragen nicht beantwortet hattest, gehe ich davon aus das du denkst ich hätte dich (noch) nicht verstanden.
Stimmt dies so? (oder willst du von mir gar keine Antwort haben, warum auch immer?)
ich greife dennoch mal was raus, was mir aufgefallen ist, wenn ich darf?

Hi Eliah, klar, greif dir was raus :-)

Deinen (ersten) Beitrag habe ich noch nicht so ganz verstanden - daher bin ich nicht darauf eingegangen. Da muss ich dann erst etwas darüber nachdenken, bevor ich schreibe. Alles halb so wild :-) Das ist der ganze Grund.

Zu deiner Frage: Angst vor zuviel Glauben, nein, würde ich so nicht sagen. Soweit ich dich verstand, je mehr Glauben desto besser; da bin ich deiner Meinung. Eher Angst wegen des Glaubens falsche Entscheidungen zu treffen. Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass man durch den Glauben gute Entscheidungen trifft. Aber habe eben auch die Sorge, dass man sich sein eigenes Grab gräbt ohne es zu bemerken (wegen des Glaubens).

Gerade will ich auch nicht mehr schreiben, da ich mir dein Beitrag nochmal durchlesen muss, sonst gibt es ein chaos in meinem Kopf :-) Ich denke du bist mir vom Glauben und der Lebenserfahrung weit voraus, und da brauch ich nur länger um es zu verstehen. Und ich weiß von mir das ich nicht der hellste bin..


Kurzer Edit hinterher: Ich sehe du hast noch mehr geschrieben während ich diesen Beitrag schrieb - also das habe ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gelesen :-)

LG
Fetarubil

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Re: Zuviel des Glauben?

Beitrag  Heidi am Mo 21 März 2016, 20:29

Lieber fetarubil,

ich glaube nicht, dass es ein "Zu viel" an Glauben und der damit vom Heiligen Geist gewirkten Lebensänderung gibt.
Ich weiß nicht, ob ich aus deinen Zeilen herauslesen kann, dass du irgendwas wieder gern tun würdest, was du für Gott aufgegeben hast, oder meintest aufgeben zu müssen? Wenn ja, was ist es?

Ich habe meine freie Zeit Gott zur Verfügung gestellt und seit ich das aus ganzem Herzen gemacht habe, hat er sich die Zeit auch genommen und ich muss wirklich sagen, ich hätte nie, nie gedacht, dass ich so viel Kraft habe, die Dinge, die dann an  mich herangekommen sind, auch zu schaffen, körperlich, seelisch und finanziell. Aber es geht und so ist dies jetzt die anstrengendste, aber auch eine der schönsten Zeiten mit Gott.

Viele andere Dinge habe ich auch aufgegeben. Ich weiß nicht, ob ich mich zum Maßstab machen darf, aber ich gucke schon, - seit ich Christ wurde - genau seit diesem Tag! - kein Fernsehen mehr. Es ist alles so hohl, was einem da gezeigt wird und was nicht hohl ist, ist das, was Gott nicht gefällt, Mord und Totschlag usw. Aber es gibt auch Christen, die gucken eben Fernsehen - hm, ein jeder wird von Gott zu seiner Zeit angesprochen und was für mich richtig ist, muss für einen anderen Christen ja nicht deshalb auch richtig sein. Vor meinem Christsein hab ich gern Fernseh geguckt, in dem Moment, wo ich Christ wurde, hat sich irgendwie mein "Auge und Ohr" da geändert.

Oder wenn für mich z.B. regelmäßig ein Glas Alkohol zum Verhängnis werden könnte, muss das bei einem anderen ja nicht so sein.

Gestern las ich in der Bibel noch: Kaufet die Zeit aus!!! - und dachte, dass ich doch noch etliche Stunden habe, wo ich die Zeit nicht auskaufe, sondern verplempere. Aber es steht evtl ein weiterer Bibelkreis an, da kann man die Zeit dann ausfüllen, um sich vorzubereiten....das sind so meine Gedanken....das ist so mein Leben.....ich kann eigentlich nur davon erzählen, denn ich kann dir ja nicht meinen "Anzug" verpassen. Manche gehen auch tanzen, ins Theater...ich wüsste nicht, was dagegen einzuwänden wäre.

Ich weiß ja von dir, dass du viel betest und das ist eine so schöne Sache, da habe ich z.B. viel zu wenig von.

So...zum Schluss möchte ich aber auch sagen, dass ich noch auf dieser Welt lebe - und von daher auch mal so Dinge mache, wie einfach nur so spazieren gehen, Essen gehen (bei Mc Donalds und Chinamann baut man in der Regel nicht unbedingt am Reich Gottes mit), in der Stadt shoppen, gern zum Trödel  usw.
Ich denke, das ist nichts verwerfliches. Das sind nur wieder  m e i n e  "Hobbies" wo ich ein bisschen "relaxe" - ich weiß ja nicht, was dir fehlt zwischen deinem Arbeitsplatz und Gott.

liebe grüße
heidi

PS ich schreibe dir jetzt noch eine kleine PN. Du brauchst ad hoc ja im Forum und auf die PN nicht antworten - kannst ja über alle Antworten und alles, was grad auf dich so einstürmt vielleicht, erstmal nachdenken. Wir laufen nicht weg... Wink

Heidi
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Re: Zuviel des Glauben?

Beitrag  fetarubil am Mi 06 Apr 2016, 19:24

Ja teils habe ich auch versucht meine Tätigkeiten die nicht Gott dienen, so zu ändern das sie ihm dienen. Aber gerade sowas wie Imkern, hätte ich schon Schwierigkeiten. Weil ich es so ansich als sinnlose Tätigkeit für Gott sehe; Wieso sollte Gott daran gefallen haben. Wahrscheinlich ist mein Denken hier nur verdreht!?

Henoch deine Worte haben mich zum nachdenken angeregt. Unser Leben soll zu seiner Ehre sein, und ihm Danken. Ja das leuchtet mir ein. Und auch dass der Glaube zum Herrn bringen soll - nicht weg. Hehe ja, er wird nicht mÜde :-)


Eliah danke auch für deinen Beitrag. Bei diesem Brot Vers, meinte ich den Vers wo Jesus vom Teufel versucht wurde. Aber du hast schon recht, ich muss mich wohl etwas korrigieren. Genauer und weniger Streng vielleicht.

LG

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Re: Zuviel des Glauben?

Beitrag  Günter am Mi 06 Apr 2016, 20:41


fetarubil schrieb:
Aber gerade sowas wie Imkern, hätte ich schon Schwierigkeiten. Weil ich es so an sich als sinnlose Tätigkeit für Gott sehe;
Wieso sollte Gott daran gefallen haben. Wahrscheinlich ist mein Denken hier nur verdreht!?

Hallo fetarubil,

"so etwas wie Imkerei" übersetze ich mal allgemein mit "Arbeit", zur Bestreitung des eigenen Lebensunterhaltes oder etwas wird zum Eigenverbrauch hergestellt. Ich denke es geht hier nicht primär darum, das diese Tätigkeiten möglichst viel Sinn für Gott ergeben und Gott möglichst viel gefallen daran hat.  Ich versuche das mal zu begründen:

1. Mose 2,15:
Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.


Seit dem gehört die Arbeit zur Pragmatik des Lebens. Der Mensch verdient sich seinen Lebensunterhalt "im Schweiße seines Angesichts".
In der Bibel wird die Arbeit als "Normalzustand" beschrieben, wie z.B. die Arbeit im Weinberg.

Paulus z.B. hat nicht nur das Evangelium verbreitet. Die langen Reisen und seinen Lebensunterhalt hat er sich vor Ort als Zeltmacher verdient.
Und zum Thema Arbeit hatte er eine klare Ansage:

2.Thess 3,10-12:
Denn schon als wir bei euch waren, geboten wir euch: Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen.
Denn wir hören, dass einige unter euch unordentlich leben und nichts arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben.
Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie in dem Herrn Jesus Christus, dass sie still ihrer Arbeit nachgehen und ihr eigenes Brot essen.


Da steht nur "arbeiten" im Allgemeinen. Wenn man einzelne Arbeiten "verteufeln" will, sollte man das im Einzelfall biblisch begründen können. Eine "sinnhafte Tätigkeit für Gott" ist nicht in jedem Einzelfall gefordert.
Damit geht für mich auch die Imkerei in Ordnung, egal ob der Honig zur Bestreitung des eigenen Lebensunterhaltes verkauft wird oder (als Hobby) zum Eigenverbrauch bestimmt ist.

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Re: Zuviel des Glauben?

Beitrag  Gast am Fr 08 Apr 2016, 01:26

Hallo Fetarubil,

ich denke es gibt unterschiedliche Beschäftigungen, die ich in 3 Klassen einteilen würde:

1.Wichtige Dinge:
Und innerhalb dieser Gruppe gibt es auch unterschiedliche Prioritäten, die auch mal schwanken können.
Hierzu zählen Glaube, Familie, Arbeit, Gesundheit, Gemeinschaft mit Geschwistern, Anbetung und Dienst am Herrn
Ganz wichtig ist der Glaube. Wenn man endgültig seinen Glauben verliert (abfällt), dann hat alles andere, was man tut, auch keinen Sinn mehr.
Darum muss man seinen Glauben pflegen, genau wie man seine Gesundheit pflegt. Das geschieht z.B. wenn man in der Bibel liest, an einem Gottesdienst teilnimmt oder einfach über das Evangelium nachdenkt.
Außerdem muss man schauen, dass man gesund bleibt. Manchmal muss man dafür die Pflege des Glaubens ruhen lassen. (z.B. wenn man statt in die Kirche zum Arzt muss)
Allerdings sollte man dies IM Glauben tun und die Gesundheit sollte NIE WICHTIGER werden als der Glaube. Auch sollte man seinem Glauben nicht zugunsten der Gesundheit schaden. (z.B. zu irgendeinem Hexendoktor gehen, wenn der normale Arzt einem nicht helfen kann)
Ähnlich wie mit der Gesundheit ist es auch mit der Arbeit. Man sollte Arbeiten um davon leben zu können. Außerdem kann ein gutes Einkommen auch für gute werke genutzt werden.
Allerdings kann eine Arbeit auch schnell zum Götzen werden.

2.Schöne Dinge:
Hierzu würde ich all jene Hobbys zählen, die Gestalterisch im positiven sinne sind, oder die mir helfen, meine Persönlichkeit zu bilden. Dinge, die mich erbauen können.
Als Maßstab könnte man auch sagen, dass es Dinge sind, von denen man sich vorstellen kann, dass man das in der Herrlichkeit auch noch tut.
Z.B. Freundschaften, Lesen (aus reinem Interesse und um Allgemeinwissen aufzubauen), Basteln, Holzwerken, Bauen, Töpfern, Imkern, Gärtnern, Kochen, Musizieren, Sport, etc.
All diese Dinge sind zweitrangig, aber um Kraft zu schöpfen und sich von den wichtigen Dingen zu erholen, braucht man das manchmal.
Allerdings gilt hier, dass solche Tätigkeiten nicht zu einem Götzen werden dürfen und auch nicht zum Bösen Missbraucht werden sollten.

3. Schlechte Dinge:
hierhin gehört alles, was einem selbst oder anderen schadet (Alkohol in Mengen, Drogen, etc.), was Lästerlich ist (wie die meiste zeitgenössische Musik), was Gut und Böse vertauscht (Oftmals in Computerspielen und Filmen der Fall), was unwahr ist (Filme, Bücher, Fiktion, alles was uns auch dümmer macht), was unrein ist (XXX, Prostitution, Okkultismus), womit man den Herrn versucht (z.B. supergefährliche Sportarten, Wetten/Glücksspiel), Ergötzen am Leid anderer (z.B. in reality shows)

Generell ist es schwierig eine Tätigkeit eindeutig zu bewerten.
Selbst bei den Schlechten Dingen gibt es manchmal Ausnahmen: So ist es beispielsweise unproblematisch, sich einen besonders schlimmen Film anzusehen um anschließend darüber zu diskutieren und andere auf die Problematik und die falschen Werte aufmerksam zu machen. Das sollte man aber nicht leichtfertig tun, sondern immer im Glauben.
Auch sollte man Andere gerade bei weniger schlimmen Dingen nicht gleich verurteilen, sondern einfühlsam sein. Gerade gegenüber Menschen, die noch jung im Glauben sind, oder die noch suchend sind.
Allerdings sollte man auch klare Grenzen haben und sich auch besonders von den Dingen fern halten, für die man selber sehr anfällig ist.
Einige Dinge aus der Gruppe 3 sollte jedenfalls kein Christ tun.
Allerdings können wir natürlich auch mal stolpern und wenn das geschieht, müssen wir umkehren und Buße tun.

Generell sollten wir nicht- Gläubigen gegenüber immer Freundlich sein und ihnen mit Liebe begegnen.
Trotzdem sollten wir auch ganz klare Grenzen haben und dort auch Hart bleiben.
Zum Teil kann das auf nicht- gläubige befremdlich wirken, aber es kann auch für neugier sorgen und dann hat man die Möglichkeit Zeugnis zu geben.
Ich denke in den meisten Fällen sollte man sich einfach vom Heiligen Geist leiten lassen und auf sein Gewissen achten.
Und man sollte es alles nicht zu gesetzlich sehen. Wir werden ja nicht gerettet weil wir alles richtig machen, sondern aus Gnade!
Ansonsten wäre das Himmlische Jerusalem wohl eine Geisterstadt mit leeren Straßen.

Falls Du gerade eine Glaubenskriese durchmachst, bin ich ganz bei Dir.
Das Problem hab ich auch gerade und ich denke da muss jeder mal durch.
Die Vergangenheit kann auch eine harte Nuss sein.
Das meiste kann man einfach beim Herrn abladen, aber manchmal will er auch, dass man sich auf die eine oder andere Art dem Schlammassel stellt, das man angerichtet hat.
Dabei kann einen auch schon mal der Mut verlassen.
In so einer Lage gibt es eigentlich nur eines: Runter auf die Knie und den Herrn geduldig um Kraft und Beistand bitten!
Wenn er uns eine Aufgabe gibt, dann sorgt er auch dafür, dass wir sie am Ende lösen können!


Ich wünsche einen gesegneten Abend!

Gast
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Re: Zuviel des Glauben?

Beitrag  Heidi am Fr 08 Apr 2016, 22:38

Neben der Spur schrieb:
Wenn er uns eine Aufgabe gibt, dann sorgt er auch dafür, dass wir sie am Ende lösen können!



Alles, was du geschrieben hast, war sehr schön und danke besonders für den Satz oben.

heidi

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