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Wer erklärt 2.Mose.4,24

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Wer erklärt 2.Mose.4,24

Beitrag  budde harald am Sa 18 Jun 2016, 21:22

.............Und als Moses unterwegs in der Herberge war,kam ihm der Herr entgegen und wolle ihn töten ..................


kann doch nicht sein,verstehe ich falsch ?????



Gru ß
Harald Budde


Zuletzt von budde harald am So 19 Jun 2016, 17:31 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

budde harald
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Re: Wer erklärt 2.Mose.4,24

Beitrag  Henoch am Sa 18 Jun 2016, 23:24

Hallo Harald,

Wer von Gott in den Dienst genommen wird, muss natürlich die Beschneidung als Bundeszeichen ernst nehmen, insbesondere, wenn er, wie hier Mose, als Richter gesandt wird, der für das Volk Gottes Befreiung und für die Ägypter Gericht verkündigt. Und wer für Gott in den Dienst genommen werden soll, muss Bewustsein haben für diese heiligen Dinge, für das, was die Basis ist, als Gesandter Gottes berufen zu werden und daher auch in seiner Familie treu handeln.

Gott will das Fleisch gerichtet sehen. Die Beschneidung ist ein Vorschatten auf den Kreuzestod Christi und die Beschneidung am Herzen des Gläubigen. Heute ist das Voraussetzung dafür, in den Dienst eintreten zu können.

Nun hatte Mose eine Frau geheiratet, die aus dem Volk der Midianiter stammt, Tochter eines midianitischen Priesters.
Sie hatten den gemeinsamen Sohn nicht beschnitten. Damit hat Mose seiner Frau nachgegeben wider den Geboten Gottes, der die Beschneidung als Zeichen des Bundes angeordnet hatte. Bevor Mose den Dienst antreten konnte, musste diese Sache in Ordnung gebracht werden. Die Tatsache, dass Mose das gar nicht so recht im Kopf hatte war sozusagen das "i-Tüpfelchen", da Mose ja vorher auch schon ein "Haus des Widerspruchs" war, als er den Auftrag Gottes empfing.

So stand er als aktuell Ungehorsamer (Mose stand für die Zeit unter Gesetz) aktuell unter dem Zorn Gottes. Er "lief Gefahr", dafür gerichtet zu werden.

Interessant ist, dass Zippora, die Tochter des midianitischen Priesters die Aufgabe übernahm, obwohl es Mose tun sollte! Da sieht man auch, dass ihr das Thema sehr wohl bekannt war! Sie hatte umfassende Einsicht in die Wege des Gottes Israels. Mose hatte es ihr also sehr wohl erklärt. So gut, dass sie wusste, was zu tun ist.
Wie gnädig ist der Herr, das gelten zu lassen, Mose am Leben und sogar weiterhin im Dienst zu lassen!

Wir vergessen gerne, dass Gott Ungehorsam richtet. Uns Gläubige (Mose war ja auch einer) zwar nicht mehr im Sinne von Verdammnis, aber im Sinne von Erziehung und das kann schon auch mal der Tod sein.

Mose hatte nach diesem Erlebnis sicher wieder "im Sinn", dass Gott dem Abraham das Land und viele Nachkommen versprochen hat und diese Verheißung wird ihn oftmals getragen haben, wenn "sich die Welt gegen Mose verschwor" und alles "aussichtslos erschien".

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Re: Wer erklärt 2.Mose.4,24

Beitrag  Heidi am So 19 Jun 2016, 13:11

Henoch hat den Dienst von Mose und dem damit verbundenen notwendigen Gehorsam schon gut beschrieben. Man muss auch dran denken, dass Mose eine Vorschattung auf Jesus ist. Da wäre es ja sehr dramatisch, wenn Mose die Beschneidung als Bundeszeichen aus Ungehorsam nicht erfüllt hätte.

Henoch, ich habe mir dazu mal was überlegt, aber ich weiß nicht, ob du es nachvolziehen kannst oder ob es überhaupt richtig sein kann:

Also:

Wenn Mose eine Vorschattung auf Jesus ist, dann wären die 2 Söhne von Mose eine Vorschattung auf Israel (Gottes erstgeborener Sohn) und auf die Heiden (der zweite Sohn).

Die Beschneidung ist lt 1. Mose 17,11 ein Zeichen des Bundes mit Israel. Daher war es wichtig, dass der erstgeborene Sohn, der ja symbolisch für Israel steht, beschnitten wurde.

Ich sehe im AT immer wieder, dass der erstgeborene Sohn (steht für Israel) sein Erstgeburtsrecht gar nicht so in Anspruch nahm (z.B. Esau und Jakob)

heidi


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Re: Wer erklärt 2.Mose.4,24

Beitrag  Henoch am So 19 Jun 2016, 19:00

Hallo Heidi,
Mose war in mancherlei Hinsicht ein Vorschatten auf Jesus, z.B. dass er vor Gott lag und für sein abtrünniges Volk am Sinai betet und fastete...
Aber in erster Linie stand er für den Bund mit Gott unter dem Gesetz.

Die beiden Söhne haben Namen, die durchaus eine solche Vermutung zulassen, wie Du sagst.
2 Mose 18: 2 Da nahm er mit sich Zippora, die Frau des Mose, die er zurückgesandt hatte, 3 samt ihren beiden Söhnen; von denen hieß einer Gerschom, denn Mose sprach: Ich bin ein Gast geworden in fremdem Lande, 4 und der andere Eliëser, denn er sprach: Der Gott meines Vaters ist meine Hilfe gewesen und hat mich errettet vor dem Schwert des Pharao.

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