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An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

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An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Heidi am Mo 08 Aug 2016, 10:31

Dass das Vater-unser-Gebet (Mt. 6,9 ff) ja nur von KINDERN Gottes durch Jesus Christus gebetet wird ist klar. Es ist in der sogenannten Bergpredigt enthalten.

Ich verstehe aber jetzt etwas nicht:
In Mt. 4,25 steht, dass ihm eine große Menge Volk aus den jüdischen Städten, aber auch aus den heidnischen 'Zehn-Städten' folgte.

In Mt 5,1-2 steht, dass Jesus, als er das Volk sah, auf einen Berg ging und seine Jünger zu ihm traten und er dann seinen Mund auftat und sprach: ....- dann folgt die sogenannte Bergpredigt über die Themen :

-die Seligpreisungen
-Salz- und Lichtsein
-Jesu Stellung zum Gesetz
-vom Schwören
-von der Feindesliebe
-vom Almosengeben
-das Vater-unser-Gebet
-vom Fasten
-vom Schätzesammeln und Sorgen
-vom Richtgeist
-vom Tun des Willens Gottes (enge Pforte=

Und zum Abschluss der sogenannten Bergpredigt heißt es dann in Mt. 7,28-29, dass ich das Volk über seine Lehre entsetzte, denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

Wieso sagen dann die gängigen Ausleger, dass die Worte nur an die Jünger gerichtet waren?


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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Eliah am Mo 08 Aug 2016, 10:42

Hallo Heidi,

Mt. 5,1 & 2

Tat er seinen Mund auf und lehrte "SIE" - die gerade zu ihm traten, das waren klar die Jünger!
Was auch rund und stimmig ist, da nur sie das Licht der Welt sein konnten und das "Salz" usw.

Die Antwort liegt also direkt in der Schrift selbst, mal wieder.

Dabei ist es völlig unerheblich was 1000 Ausleger sagen, man muss nur genau lesen und ggf. beten, dann "sieht man es" oder biblisch: "da wurden seine Augen aufgetan" - weil wir von Natur aus eher die Tendenz zum Blindsein haben, und zum Taub- sein,- also der "natürliche Mensch". - Wie Jesaja ja prophezeite das sie sehend nicht sehen und hörend nicht hören - genau das wiederholt sich ständig, und die Betroffenen merken es noch nicht einmal....  No

Das dort eine große Volksmenge erwähnt wird, zeigt doch nur, das es eine eher große Begebenheit war und beschreibt doch nur, wer so in der Gegend war gerade, als er das Wort an seine Jünger richtete.

"traten seine Jünger zu ihm" und "tat er seinen Mund auf und lehrte sie" - zeigt exakt an, das er zu seinen Jüngern redete, nicht zur Welt!
Der Schlüssel zum Verständnis ist mal wieder das Wort selbst. Wink

Und das sich das Volt entsetzte, ist auch x- fach verheißen und ganz normal. Den "Juden" ein Ärgernis und den "Griechen" (Nationen) eine Torheit. Das ist das kleine 1x1 sozusagen, für jeden der ernst macht mit dem Herrn, der 1. Psalm quasi, mit dem es los geht  I love you

Allet jute! :d

Eliah

Edit: 7,28...? ... also da steht bei mir, nicht das sich das Volk entsetzte, sondern verwundert war... was hast du für eine Ü? -
Entsetzen stellt mE. nicht die treffendste Wortwahl da, wie man im nächsten Vers gut sieht, wo die Erklärung kommt, was genau war: da passt das "Entsetzt" eher nicht so, drum wohl auch deine Verwunderung, - klar --- Verstehe!
Sieht man mal wieder (! wie oft schon?) wie wichtig eine gute Ü ist, oder 2, oder 3 zum vergleichen. Die besten sind die bei denen am Ende auch alles rund ist, und sich nichts wiederspricht (!) was hier bei deiner nicht so zu sein scheint: das ist eben nicht rund!^^
Allerdings kann es klar sein, etwa bei Luther, ich hab nun nicht geguckt, das er das schrieb, weil sie vllt "außer sich vor Verwunderung" waren, da er blabla... dann kann man klar dieses Wort wählen. Passender wäre mE. aber Verwunderung, ggf. hätte man noch "starke Verwunderung" setzen können. Aber gut.
Wenn man nun das für uns eher negativ besetzte Wort "entsetzt" so nimmt wie wir es eben hernehmen, passt es halt nicht mehr genau. Das ist oft ein Problem, das die Worte der Schrift anders belegt sind als wir sie heute kennen.
In der Schriftstelle tät ich heute vllt. wählen, als passendste Worte: "das Volk aber war [über die Maßen/sehr] erstaunt [und erschrocken] (in Klammern zur Erläuterung setzen)b wie es die Elb gern macht, gar nicht soo doof, nicht?


Zuletzt von Eliah am Mo 08 Aug 2016, 10:55 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Heidi am Mo 08 Aug 2016, 10:54

Hallo Eliah,

ich sitze gerade in der Küche und habe die Verse wieder und wieder gelesen...
Du und die Ausleger sagen, dass nur die Jünger angesprochen waren.

Aber guck mal, es heißt ja in Mt 4,25 dass ihm eine große Menge Volk aus den jüdischen Gegenden und dem heidnischen 'Zehn-Städte-Zusammenschluss' folgte!!!

Und dass sie sich entsetzten heißt ja, dass sie es gehört haben.

Könnte man dann nicht sagen, dass Jesus mit dem Inhalt der sogenannten Bergpredigt seine Jünger, aber auch das Volk unterweisen wollte, das ihm interessiert folgte?

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Eliah am Mo 08 Aug 2016, 10:58

Hallo Heidi,

na und? und wenn da 30 Kamele gefolgt sind und 3 Giraffen und 1 Erdhörnchen, so what? , er sprach zu den Jüngern (wie geschrieben steht) und "Lehrte sie"- was auch nur passt, wenn man sieht was er SIE lehre als JÜNGER, ... und die Volksmenge  folgte ihnen, na und?

Das die das dann tw. mithörten, so what? Very Happy - sie hörten was ER zu den JÜNGERN sagte, wie es klar geschrieben steht, und waren "außer sich vor verwunderung"  -hätte man auch übersetzen können.
Ich sehe da kein Problem... :d

und das die Rede(n) nicht ans Volk gerichtet waren, wird mE. deutlich zudem, in dem was er "Jüngern" also "Schülern" lehrte, Die Welt etwa war nicht "Salz" oder "Licht der Welt" usw. und all das andere passt nicht auf die Welt, auch wenn sie ihm nachfolgte, vllt manche eher von fern?  - ist ja egal, sie hörten eben auch davon, wie beim Gleichniss vom Sähmann...:

sie hörten es, hörten aber nicht, sahen, sahen aber nicht, denn die Vögel des Himmels kommen schnell daher, wie die kreisenden Geier, sag ich mal ganz frei... study
Und klar entsetzten sie sich, denn sie wollten wohl, wie sooft mutmaßlich nur seine Heilungen, seinen Segen sein weis ich was, aber nicht ihn selbst, und schon gar nicht das ER ihr HERR würde und über sie "herrsche" sag ich mal. Sonst würden sie sich auch nicht "entsetzen", über die für Unerettete "scharfe Rede" (!!)

Eliah Very Happy

PS: aber wir können hier gern noch ein wenig "diskutieren", - kein Problem. Am Ende sollte halt nur das raus kommen was auch so geschrieben steht.

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Heidi am Mo 08 Aug 2016, 11:13

Eliah schrieb: sie hörten was ER zu den JÜNGERN sagte
Ja!!! Ich glaube, so ist es treffend!!!! Danke!!

Und zum Ende die Reaktion der Mithörer:
Eliah schrieb: wie es klar geschrieben steht, und waren "außer sich vor verwunderung" -hätte man auch übersetzen können.
...
Sonst würden sie sich auch nicht "entsetzen"

Ja, hier hat Luther ein komisches Wort verwendet. Folgende Übersetzungen hierzu, wie du auch schriebst eher:

Konkordant: Verwunderten sich
Elberfelder: erstaunten

heidi

PS: Denke, die Frage ist gelöst.

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Eliah am Mo 08 Aug 2016, 11:19

ja,... also die Ü der Elb.Ü sind schon sehr gesegnet gewesen, wie man sieht!
Es ist immer wieder richtig erstaunlich wie gut die übersetzt haben! Surprised

Obwohl sie nur tw. TR und MT ist, hat sie meist die zutreffendsten Worte gefunden, die am besten zur Gesamtsituation/Aussage passten. - Es ist meine Hauptbibel, die Schlachter ist ähnlich, nur nicht ganz so knackig aber unbedingt ein Muss die Beiden meine ich und die Luther 1912.
Nicht zufällig benutzen die meisten Brüder und ernsthaften freien Gemeinden vorrangig die rev. Elb. und an 2. Stelle die Schlachter (Was nicht heißen soll das die schlechter ist)

aber das nur am Rande, sonst vllt. in Bibelübersetzungen-Thread.

Eliah Very Happy

Anmerkung zu "Auslegern": mE. braucht man die nur wenn man gar nicht weiterkommt, Heidi. Lass dir doch nix vorkauen, was die schon im Munde gehabt haben: Kau selber, lies selber und vergleiche etwa anhand der Parallelstellen und prüfe anhand des Gesamtkanon des NTs - eig. findest da für alles ne runde Erklärung, die die Schrift eig. immer selbst gleich mitliefert, wenn wir das wissen sollen.
Aber musst du wissen, nur so als Tip, sonst hast deine "Erkenntnisse" ja immer nur aus 2. Hand.

ach ja, und wenn "die Ausleger" sagen das das Wort "nur" an die Jünger gerichtet war, liegen sie neben der Schrift, denn das geht nicht daraus hervor. OB das VOLK das hören sollte oder nicht, ist hier nicht geklärt. Vllt. sollten ja manche genau das hören was er geziehlt (eigentlich) an die Jünger richtete. Vllt. sprach er ja auch so laut, das das Volk es durchaus hören konnte und sollte - wäre jedenfalls ein Gedanke, da man ja nicht leise reden kann, wenn "das Volk" es mithören kann. - Könnte man also durchaus mutmaßen das er "extra" so laut redete, das vllt einigen aus dem Volk ein Lichtlein aufgehen sollte? Könnte man... ist aber nur laut gedacht und keine Lehre. Der HERR ist weise!

interessant ist für mich auch MT. 7,24 - "jeder nun der meine Worte hört und sie TUT..." - das ist recht allgemein gehalten, obwohl er seine Schüler ansprach. Wie auch alles andere dort mit "wer immer..." oder so - gehalten ist: also er redete diese Reden recht unpersönlich an "alle die...." -
sicherlich wusste er genau, das es hier und da noch ziemlich "fehlte"... sozusagen. study

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Henoch am Mo 08 Aug 2016, 18:00

Hallo ihr Lieben,

ich denke, Jesus predigte sehr wohl zu allen Anwesenden, also auch zum Volk, wenn auch mit einem anderen Ziel. Sonst hätte er es weggeschickt und wäre mit seinen Jüngern alleine geblieben. Er ließ das Volk aber dabei und sorgte dafür, dass sie hörten und verstanden, was m.E. nicht selbstverständlich ist, weil es viele waren.

Wenn wir lesen, was davor geschehen war und warum die Vielen nachfolgten, dann lesen wir, dass es wegen vieler Wunder war (Krankenheilungen)...

Mt 4, 23 Und Jesus zog umher in ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk. 24 Und die Kunde von ihm erscholl durch ganz Syrien. Und sie brachten zu ihm alle Kranken, mit mancherlei Leiden und Plagen behaftet, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte; und er machte sie gesund. 25 Und es folgte ihm eine große Menge aus Galiläa, aus den Zehn Städten, aus Jerusalem, aus Judäa und von jenseits des Jordans.

Wie wir auch an anderen Bibelstellen erkennen können, sorgte der Herr gelegentlich dafür, dass sich die Spreu vom Weizen trennt. Er will keine Nachfolge der Wunder wegen, sondern aus Glauben der aus Gott ist.

Die für den gefallenen Menschen unerträgliche Bergpredigt ist so ein Stein des Anstoßes. Alle entsetzen sich über die Ansprüche Gottes. Der eine will gehorchen und fällt auf die Knie und bittet um Gnade, und der andere will nicht, dass dieser über ihn herrsche.

Der Herr will Nachfolger, die ihn begehren allein um seinetwegen und nicht wegen etwas, was er gibt (Wunder, Segen .....) Diese Nachfolge kann nur von Gott gewirkt sein. Die, die ihm der Vater gibt, kommen zu ihm, alle andern gehen. Dafür sorgt der Herr selbst.

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Harald am Mo 08 Aug 2016, 20:51

Hallo,

als Ergänzung möchte ich erzählen, dass wir vor kurzem in der Bibelstunde auch kurz darüber redeten, wie man das verstehen kann, dass der Herr zu den Jüngern redete und nachher sich das Volk "entsetzte".
Ein älterer Bruder berichtete, dass er vor vielen Jahren an diesem Ort in Israel war, und zwar nicht wo wohl eine Kirche errichtet wurde, sondern an dem Ort, wo man annimmt, dass der Herr wirklich lehrte (was wohl etwas abseits von der Kirche war). Jedenfalls berichtete er, dass es kein Berg ist, wie wir uns das vielleicht vorstellen, dass da oben auf der Spitze nur Platz für ein paar wenige war, sondern es eben eher eine Erhöhung ist, und die vermutlich auch bewusst ausgewählt wurde, weil die Akustik es erlaubte, dass IHN alle hören konnten. Die Entfernung dieser Stelle bis zum Volk war wohl auch nicht so weit.

Ich denke, dass der Herr wollte, dass die Juden, die ja die Gebote kannten, das hören, und erkennen, dass sie diese Gebote niemals halten können und so eben auf die Errettung durch ihren Erlöser angewiesen sind und nicht durch Halten der Gebote gerecht werden können. Darum "entsetzten" sie sich dann auch.

muss los, arbeiten, ...

Grüße Harald

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Eliah am Di 09 Aug 2016, 11:26

ja, das mutmaßte ich auch, da er ja wohl augenscheinlich recht laut "gepredigt" hatte, aber es bleibt eine Mutmaßung, die jedoch naheliegt, stimmt:

ach ja, und wenn "die Ausleger" sagen das das Wort "nur" an die Jünger gerichtet war, liegen sie neben der Schrift, denn das geht nicht daraus hervor. OB das VOLK das hören sollte oder nicht, ist hier nicht geklärt. Vllt. sollten ja manche genau das hören was er gezielt (eigentlich) an die Jünger richtete. Vllt. sprach er ja auch so laut, das das Volk es durchaus hören konnte und sollte - wäre jedenfalls ein Gedanke, da man ja nicht leise reden kann, wenn "das Volk" es mithören kann. - Könnte man also durchaus mutmaßen das er "extra" so laut redete, das vllt einigen aus dem Volk ein Lichtlein aufgehen sollte? Könnte man... ist aber nur laut gedacht und keine Lehre. Der HERR ist weise!

Es ist die unerreichbare Weisheit d. Herrn, das er so redete und agierte. Selbst das Wort das auf den "Stein" fiel oder sonst wo hin, richtete noch aus wozu es gesandt war:
Den einen zum Heil, den anderen zum Verderben. So ist das nun mal. Letztlich liegt es am Eigensinn des Menschen, was aus ihm wird. Jeder muss selbst schauen was er mit dem Wort tut, das an ihn gerichtet ist, oder das er nur so "aus der Ferne" hört....
Es hat Folgen wenn man es zu leicht nimmt und es sich wieder rauben lässt und nicht befolgt aus Liebe.
Das ist nur gerecht.

Eliah Very Happy

übrigens, die Parallelstelle Luk. 6 gibt auch Auskunft wie es war: " ... Er erhob seine Augen zu  seinen  Jüngern  und sprach: Glückselig....  "*²
Er sah die Volksmengen (Beachte übrigens die Mehrzahl!) und stieg dann auf einen Berg, wohl mutmaßlich ein großer breiter Hügel.... Er wusste um die Völker die um ihn waren, wendete aber seine Augen zu den Jüngern und (Mutmaßlich) sprach so laut, das ALLE es hörten.
Insofern stimmt es durchaus, das er zu den Jüngern geredet hatte, was auch der Inhalt der Worte ausschließlich klar machen sollte. Dennoch sprach er indirekt an alle die es hören konnten, bzw. hörten es eben auch "die Völker" um ihn herum, wie es augenscheinlich war, denn sonst hätten sie nicht so "dermaßen erstaunt" gewesen sein können, "das er nicht lehrte wie die Schriftgelehrten, sondern wie einer der Vollmacht hatte." - Und das war ihm durchaus bewusst, wurde er doch vom Vater geleitet nur zu reden was er sah oder von ihm hörte... Er war der Sämann, der ausstreute.... .."wer immer..." klingt auch nicht allzu persönlich an die Jünger, sondern an beide Gruppen - er wusste klar das neben den Jüngern noch andere zuhören würden.... Aber die primäre Gruppe waren klar die Jünger, an die er sich wendete.

*² wobei die Parallelstelle nur als solche zur Seligpreisung ausgewiesen wurde, da das selbe Thema. OB es die identische Situation war ist mE. dadurch nicht erwiesen.
Es sind ja auch tw. andere Worte.
Wie bei dem "vater-unser" - das es ja 2x gibt, aber zwei mal von einander abweichend, da scheinbar 2x "vorgebetet" wurde. Die Jünger waren ja auch noch nicht mit hl. Geist erfüllt, so musste vllt. mehrmals "gesäht" werden tongue

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Pavle am Sa 13 Aug 2016, 13:34

Heidi schrieb:Dass das Vater-unser-Gebet (Mt. 6,9 ff) ja nur von KINDERN Gottes durch Jesus Christus gebetet wird ist klar.

Was meinst du damit?

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Heidi am Sa 13 Aug 2016, 21:06

Lieber Eliah, DANKE für die Querverweisstelle. Damit ist es glasklar!

Lieber Pavle,
ich meinte, dass das Vater- unser - Gebet ja eigentlich von denen "angewandt" wird, die Kinder Gottes sind. Sonst können sie ja nicht Vater zu Gott sagen.

Hm, als ich noch früher irgendwie "gläubig" war, habe ich dieses Gebet allerdings auch gebetet, weil es ja in den Kirchen immer vorkommt, kannte ich es. Aber es hatte für mich leider damals ohne Jesus als Weg zum Vater zu kennen, gar keinen wirklichen Inhalt. Ich hab das früher immer so runtergeleiert.
Wenn ich das heute in einer Gemeinde oder Gemeinschaft als vorgefertigtes Gebet mit den anderen Christen bete, dann MEINE ich es auch so, was ich sage, dann hat das Inhalt.
Konnte ich dir die Frage beantworten?

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Eliah am So 14 Aug 2016, 15:37

Hallo Heidi,

ja:  
Hm, als ich noch früher irgendwie "gläubig" war, habe ich dieses Gebet allerdings auch gebetet, weil es ja in den Kirchen immer vorkommt, kannte ich es. Aber es hatte für mich leider damals ohne Jesus als Weg zum Vater zu kennen, gar keinen wirklichen Inhalt. Ich hab das früher immer so runtergeleiert.  
- genau das ist der Unterschied. Jesus sagte deutlich das wir nicht plappern sollen wie die Heiden - und ja, damit sind auch heruntergeleierte Gebete wie das Vater unser in der "Kirche" gemeint, und ja das sind Heiden, solange sie noch nicht wiedergeboren sind,- durchaus kann man dies so sehen. study

Darum auch mein Appell nicht gleichförmig dieser Welt zu sein in "Gottesdienst" oder deren seltsamen und eigenwilligen Formen, Zeremonien, Riten, Kleidungen, und teils widergöttlichen "religiösen" Lieder die tw. sogar an den Feind, den "Herrn" dieser Welt gerichtet sind und Götzendienst, Bilderdienst, Statuen, Hostien und und und ... Ich könnte die ganze Seite hier füllen mit dem teils direkt widergöttlichen Unsinn.
Der Unterschied ist mE. das Herz und wie wir es meinen. Und das geht halt erst MIT SEINEM Geist,- ohne sind das religiöse Floskeln,...

Eben hatte ich mich, also heute morgen, gefreut das in Bayern1 im Radio eine Predigt kam mit durchaus sinnvollen Inhalten und meinen Dank und Bitte an ihn geschickt das doch beizubehalten und diejenigen zu segnen, die das durchgedrückt hatten... Dann kam eine Professorin der Theologie, die zu aller erst "Kirchliche Liturgie" gelernt hatte - und scheinbar Freude daran hatte - welch Irrsinn,  oder?
Wie heißt es in den Psalmen? "weiser bin ich als meine Lehrer" sinngemäß.
Die ist Professorin und hat keine Ahnung von was sie da redet und denen kommt nichts besseres in den Sinn als diese Liturgie erst mal zu lehren... = tot, toter gehts nicht, oder? Klar kam dann alles mögliche "in Menschenweise" heraus, wie Paulus zu recht schimpft, nur kaum was,- bis eig. fast gar nix vom Evangelium, sondern nur menschliches blabla - klar ...  

Aber sie wissen nicht was sie tun, wie [der Schriftgelehrte!!] Nikodemus, der (wohl aus Scham) bei Nacht kam und Jesus ihn fragte: "Du bist Lehrer Israels und weist das nicht ??" - so kommt tote Religion zustande: Hüllen ohne Inhalt, Wolken ohne Wasser, zerbrochene Zisternen, Nebel im Wind, Irrsterne....allesamt.
DARUM sollen wir ihnen nicht gleichförmig sein Heidi, und nein, Nicht nur Kinder Gottes beten das Vater unser, eher die, die es nicht sind - (denn die Wiedergeborenen wissen, das das keine Zauberformel ist, auch nicht "im Namen Jesu, oder des Vater, des Sohnes, usw." - sie wissen wie sie beten sollen, ohne was nachzuplappern ohne Herz und Inhalt.)

Sonst können sie ja nicht Vater zu Gott sagen.  
Eher wer nicht beten kann, "betet" das Vater-Unser nach, Heidi. Oder eher "Plappert"....
Und wer ihr "Vater" ist, sagt Jesus mehrmals überdeutlich! Sie können, liebe Heidi, sie können -, wissen aber nichts und "beten an, was sie nicht kennen" wie Der Herr Jesus schon damals (!) sagte ...

zum Thema nur noch abschließend von mir:
Also es ist klar primär erst mal zu den Jüngern geredet, vom Herrn, darauf deuten sowohl seine Körperhaltung als auch der Inhalt hin, aber eben indirekt, sekundär ggf. auch zu denen die es hören konnten, die auch prompt reagierten.
Wenn "die Ausleger" (brrr. wie das klingt!) nun sagen das er an/zu den/ die Jünger geredet hat, ist das insofern schon richtig, aber immer selber genau gucken. Das  "nur" hätte ich weggelassen, und gesagt das er sich primär an die Jünger wendete. Wink
(das er "über die Jünger hinaus" geredet hat, [scheinbar] wird übrigens auch daran deutlich, das später ein: "wer immer ... , der..." - predigte, was nun nicht sehr persönlich an die Jünger allein gerichtet klingt, nicht!?)

Schönen Rest-Sonntag noch! Very Happy

Eliah


Zuletzt von Eliah am So 14 Aug 2016, 16:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Pavle am So 14 Aug 2016, 16:07

Ok, aber das gilt doch für alle Gebete. Wenn wir nicht von Herzen beten, ist jedes Gebet vergeudete Zeit.

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Eliah am So 14 Aug 2016, 16:09

ja.

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Günter am Mi 17 Aug 2016, 20:37


An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

An mich! 2.000 Jahre später und in einer anderen Ecke der Welt fühle ich mich als Christ von der Bergpredigt direkt angesprochen. Das ist heute noch so universell gültig, wie damals und wird es in weiteren 2.000 Jahren für Christen auch noch sein.

Wer dazu noch einen Bibelvers braucht:

2.Tim 3,16:
Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,


Ich schließe aus diesem Vers, dass (auch) alles, was Jesus gesagt hat und in den Schriften dokumentiert ist, nie nur für seine unmittelbaren Zuhörer bestimmt war, sondern immer auch für alle Christen (oder solche, die es noch werden), überall und zu allen Zeiten.

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Eliah am Fr 19 Aug 2016, 10:25

ja, "glückseelig seid ihr wenn ihrs tut..."

Joh 14,21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Very Happy
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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Eliah am Sa 24 Sep 2016, 16:41

ach ja, das wollte ich noch loswerden:

Es tut mir leid, das ich nicht die Gabe besitze, mich mit wenigen Worten gezielt auszudrücken.
Stattdessen schreibe ich gern um schweifender um alle möglichen Fragen im Vorfeld zu klären, das will ich mir abgewöhnen, sorry dafür das ich hier noch nicht das nötige Gespür habe.

Auf den Thread als kurze Antwort bezogen wäre dies: (so gewesen)


Die Predigt war in erster Linie und hauptsächlich an die Jünger gerichtet.
- Aber so laut, und allgemein, das "wer immer...." sie hörte auch angesprochen wurde, was auf Vorsatz hinweist.


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Eliah

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Günter am Di 27 Sep 2016, 09:48


Eliah schrieb:Auf den Thread als kurze Antwort bezogen wäre dies: (so gewesen)

Die Predigt war in erster Linie und hauptsächlich an die Jünger gerichtet.
- Aber so laut, und allgemein, das "wer immer...." sie hörte auch angesprochen wurde, was auf Vorsatz hinweist.

Hallo Eliah,

zumindest wäre es das Fazit gewesen, das man dann (idealerweise) noch ebenso knapp und prägnant mit Bibelversen belegen sollte.

Meist bleiben derart knapp formulierte und auf den Punkt gebrachte Sätze im Gedächtnis hängen! (Im Gegensatz zu .....)

Die Lesbarkeit wird besser, wenn man lesbare Absätze bildet und wichtige Aussagen durch Fett schrift und/oder dezenter (!) Farbzuweisung hervorhebt (--> das mal als Wunsch an alle Schreiber hier im Forum). Das setzt dann natürlich auch wieder voraus, dass man seine Aussagen auf den Punkt gebracht hat!

Zur Sache selbst:
Was du geschrieben hast, ist sicher so korrekt, wenn man sich diese Verse durchliest und sich überlegt, was man da gerade gelesen hat.

Wenn man den zeitlichen Rahmen im Sinne einer fortschreitenden Offenbarung der Bibel weiter spannt und die Inhalte der "Lehrtätigkeit" Jesu in der Summe als Evangelium begreift, kommt man zum Missionsbefehl:

Markus 16,15 (Elberfelder):
Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung


Hier wird klar, für wen die Lehren (--> Evangelium) gedacht waren, die Jesus zunächst seinen Jüngern vermittelt hat: für die ganze Schöpfung, also für jede Kreatur, wie Luther das ausgedrückt hat.

"Die Predigt war in erster Linie und hauptsächlich an die Jünger gerichtet." --> Seine Jünger wurden im Evangelium gut und umfassend belehrt (= ausgebildet) und haben dann das Evangelium auf Geheis Jesu weitergetragen, sehr efektiv, wie ich meine. Heute nennt man in Unternehmen in speziellen Themen gut ausgebildete Mitarbeiter, die ihr Wissen an die Basis weitervermitteln "Multiplikatoren", wenn man (aus welchen Gründen auch immer) nicht die ganze Belegschaft schulen will. Ein Konzept, das sich bewährt hat, auch heute noch, 2.000 Jahre später.

Ich hoffe, dass wir uns auf meine Sicht der Dinge hier verständigen können.


Viele Grüße,

Günter


PS:
Ich habe im Urlaub hier mitgelesen, aber Antworten auf den Smartphone schreiben ist mir dann doch zu "fummelig".

Einen Text dann anstelle von "Schnellschußantworten aus der Hüfte" auch mal einige Zeit einfach so stehen lassen kommt sicher auch der "Qualität" der Antwort zugute, zumindest bei mir. Außerdem kann sich jeder mal die Beiträge durchlesen, ohne dass sie zuvor zugetextet werden und im Datennirvana von den meisten ungelesen verschwinden.



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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  fetarubil am Fr 30 Sep 2016, 07:56

Ich lasse mal einen Gedanken hier:

Ich verstehe die Rede Jesus so, dass sie durchaus an die Volksmenge gerichtet war. Einmal wegen des Verses die Henoch gepostet hat, wodurch ich die Volksmenge herauslese; Die Jünger waren Anwesend, haben aber eher wenig Handlung gehabt.

Sicher hatte Jesus nahestehende Jünger die er auf zukünftige Ereignisse vorbereitete/ausbildete - aber warum sollte er dies ausgerechnet unter den Augen einer großen Volksmenge auf einen Berg tun?! (unter anbetracht der vorhergehenden Ereignisse)

Und für mich scheint die Rede an die Volksmenge auch ganz logisch: Warum sollten sich denn nur seine Jünger an die Anweisungen halten? Seine Weisheiten sind doch für alle Menschen. Er ist doch bestrebt, dass möglichst viele Leute davon hören, damit sie "richtig leben" können. Das ist nichts was den Jüngern vorbehalten bleibt. Auch wenn er vom Salz und Licht u.ä. redet, meint er jeden, der das hört und ihm nachfolgen möchte. Einfach weil der Mensch als solches es Wert ist, die Jünger sind da nicht höher gestuft.


LG
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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Günter am So 02 Okt 2016, 11:56


Hallo fetarubil,

auch nicht schlecht, der Gedanke, den du da mal hier gelassen hast.

Da Heidi  in ihrer Ausgangsfrage "An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?" explizit auch die Bergpredigt benannt hat, hier noch mal sinngemäß eine Anmerkung von "Werner Gitt" zur Bedeutung der Bergpredigt:

Werner Gitt
Werner Gitt schrieb:Wenn du den christlichen Glauben kennenlernen willst, liest die Bibel (--> ca. 85 Stunden). Wenn du wenig Zeit dazu hast, lies das Neue Testament (--> ca. 20 Stunden). Wenn du in Eile bist, lies die Bergpredigt (--> ca. 20 Minuten).

In der Bergpredigt ist vieles von dem, was den christlichen Glauben beschreibt, sehr dich gepackt. Das hat Jesus alles direkt auf den Punkt gebracht. Diese Rede war auch deshalb für eine große Menschenmenge gut geeignet. Da gab es viele Ansagen "ohne wenn und aber", die man direkt so mit nach Hause nehmen konnte. Er lehrte sie mit Vollmacht.

Zuletzt noch meine Feststellung, dass die sich die letzten Beiträge nicht widersprechen, dass hier die Bergpredigt lediglich unter verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wurde.


Viele Grüße,

Günter

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Eliah am So 09 Okt 2016, 10:29

hallo,

Abschließend überlegt hätte ich auch gleich so antworten können:

1. Auf den 1. Blick ist sie an alle gerichtet.
2. auf den 2. Blick an die Jünger, weil er sich an sie "wendete". - somit hätten die "Ausleger" klar nicht Unrecht.
3. auf den (immer guten) 3. Blick aber an die Jünger zunächst und primär, aber auch an alle, die "ein Ohr haben", wie sooft! (Da man ja von "Nachfolgern "mehr erwartet, als von bloßen "Hörern des Wortes". (Vgl. Jakobusbr.)

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Re: An wen war die Bergpredigt (eingeschlossen Vater-unser-Gebet) gerichtet?

Beitrag  Günter am So 09 Okt 2016, 14:44


Meine abschließende Antwort sieht so aus:

Wenn Jesus die Bergpredigt nur an die Jünger und an das zufällig anwesende Publikum gerichtet hätte, dann wüssten wir heute nichts mehr davon und würden uns deshalb auch keine Gedanken darum machen.

Die Bergpredigt ist an alle Menschen zu allen Zeiten gerichtet!


Viele Grüße, Günter

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