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Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

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Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Gast am So 01 März 2009, 17:57

Eine Frage, die mich schon lange beschäftigt:
Lange Zeit hat Gott zu den Menschen gesprochen. Die Bibel erzählt uns davon; vom Kontakt, den die Menschen damals zu Gott hatten.
Gott sprach zu den Menschen, und er sagte ihnen, was sie tun sollen.

Nun, die Handlungen der Bibel enden vor rund 2000 Jahren.

Wie war eigentlich während dieser langen Zeit der Kontakt zwischen Gott und den Menschen?
Gab es in den letzten 2000 Jahren Propheten, als „Sprachrohr Gottes“ sozusagen?
Wenn ja: welche, und was hatten sie uns mitzuteilen?
Gibt es heute noch Propheten?
Kann Gott in den letzten 2000 Jahren seine Meinung geändert haben?
Schließlich hatte er bereits in früherer Zeit schon Meinungswechsel.
So reute es ihn im AT schon, z.B. den Menschen erschaffen zu haben. (! Mose 6,6; oder auch: 2 Mose 32,14; 1 Samuel 15,35 etc.)
Wenn uns nun Gott heute einige Veränderungen, einige „Reformationen“ mitteilen wollte – wie würde er das machen?
Durch einen Propheten? Aber wer würde ihm glauben?
Die Bibel warnt selbst vor falschen Lehrern. Ist es da nicht nahe liegend, dass jeder „moderne“ Prophet als falscher Lehrer bezeichnet würde?

Jede Reformation, die Gott uns dann mitteilen wollte, stünde doch dann im Widerspruch zur Bibel.
KANN Gott heute nicht mehr seine Meinung ändern, weil sein damaliges überliefertes Wort von keinem Gläubigen in Zweifel gezogen würde, sein neues Wort dadurch keinen Anklang fände?

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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Heidi am So 01 März 2009, 19:40

Krabat schrieb:Eine Frage, die mich schon lange beschäftigt:

Lieber "Krabat", wenn du mit deiner Frage mit offenem Herzen s u c h e n d zu dem Bibelgott kommen würdest, hättest du sicher schon die Antwort.


Im AT hatten die Propheten die Aufgabe, Zukünftiges vorauszusagen.

In 5. Mose 18,15 wurde Jesus als Prophet angekündigt mit den Worten:
Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.
(Wenn du den Zusammenhang von Mose zu Jesus wissen willst, frag)

Ich glaube, dass mit Jesus alle Prophetie in diesem Sinne abgeschlossen ist, dass Jesus das letzte W o r t Gottes im Sinne einer vorhersagenden Prophetie ist.

Aus 1. Kor. 13,8-10 entnehme ich, dass genau wie die Zungenrede die Prophetie aufgehört haben. Übrig geblieben ist ein prophetischer Dienst, der dann in 1. Kor 14, 3.31 und ApG 15,32 als ermahnendes, erbauendes oder tröstendes Wort Gottes gesagt wird - aber nicht mehr als Zukunftsschau über das hinaus, was Gott uns über das Ende der Zeit und der Welt und die Ewigkeit gesagt hat.

Hiermit konnte ich dir mein Verständnis über Prophetie vielleicht klar machen.

- Bleibt die Frage, warum Gott die Boshaftigkeit und durch und durch Schlechtigkeit und Verderbtheit (steht alles in der Nähe deiner Bibelstelle 1. Mo. 6,6) der Menschen reuen konnte.

- Bleibt die Frage, warum Gott Moses Gebet erhörte, das halsstarrige Volk am Leben zu lassen (steht in der Nähe deiner Bibelstelle 2. Mo. 32,14)

- Bleibt die Frage, warum Gott einen ungehorsamen, seiner Anordnungen widerstrebenden und sich seinem Wort widersetzenden König (steht so in der Nähe deiner Bibelstelle 1. Sam 15,35) als König verworfen hat.

Wenn du die Gründe so liest...und daran denkst, dass Gott den Menschen eine freie Entscheidung hab bzw eine Wahlmöglichkeit...ist das echt noch eine bleibende Frage, der du nun gar nicht näher gekommen bist?

Ich hoffe trotzdem, hier reihen sich jedoch noch weitere Antworten an, wieso Gott etwas "reute".

heidi

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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Gast am So 01 März 2009, 21:17

Ich glaube, dass mit Jesus alle Prophetie in diesem Sinne abgeschlossen ist, dass Jesus das letzte W o r t Gottes im Sinne einer vorhersagenden Prophetie ist.
Dem kann ich mich nicht ganz anschließen. Einerseits steht dem die Offenbarung des Johannes so halbwegs entgegen, die ja nicht eindeutig zu interpretieren ist.
Andererseits gibt es auch (bisher) unerfüllte Prophezeiungen.
Nicht zuletzt gibt es Prophezeiungen, die nicht in der vorhergesagten Form erfüllt wurden!

So z.B.

Jesaja 7;14-15

Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau hat empfangen und wird Mutter eines Sohnes, den sie Immanuel nennen wird.
Butter und Honig wird er essen, wenn er das Schlechte zu verschmähen und das Gute zu erwählen weiß.

Mt 1;23

«Siehe, die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären, und man wird ihm den Namen Emmanuel geben; das heißt übersetzt: Gott mit uns.»

Der Name „Immanuel“ taucht nur in Jesaja 7;14/8;8 auf; „Emmanuel“ nur bei Mt 1;23.
An keiner anderen Stelle wird der (kommende) Messia Immanuel/Emmanuel genannt, obwohl die Jungfrau (Maria) ihn doch so nennen würde.
Stattdessen soll er Jesus genannt werden:

Mt1;21
Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.
Und daß er Butter und Honig genoß (also das Schlechte schmähte) - darüber ist nichts überliefert.

Aus 1. Kor. 13,8-10 entnehme ich, dass genau wie die Zungenrede die Prophetie aufgehört haben
Ich glaube auch nicht, dass laut 1 Kor 13 die Prophetie abgeschlossen ist:

1 Kor 13:
Die Liebe hört niemals auf. Aber seien es Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. Denn wir erkennen stückweise und wir weissagen stückweise; 1wenn aber einmal das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk weggetan.

Es ist von „wegtun“ die Rede, nicht von „aufhören“.


Übrig geblieben ist ein prophetischer Dienst, der dann in 1. Kor 14, 3.31 und ApG 15,32 als ermahnendes, erbauendes oder tröstendes Wort Gottes gesagt wird - aber nicht mehr als Zukunftsschau über das hinaus, was Gott uns über das Ende der Zeit und der Welt und die Ewigkeit gesagt hat.
Das ist Auslegungssache, was ein ermahnendes, erbauendes oder tröstendes Wort ist. Die prophetische Voraussage, dass ein Messias kommen wird, war sicherlich ebenso erbaulich. Aber auch ein Blick in die Zukunft....

- Bleibt die Frage, warum Gott die Boshaftigkeit und durch und durch Schlechtigkeit und Verderbtheit (steht alles in der Nähe deiner Bibelstelle 1. Mo. 6,6) der Menschen reuen konnte.

- Bleibt die Frage, warum Gott Moses Gebet erhörte, das halsstarrige Volk am Leben zu lassen (steht in der Nähe deiner Bibelstelle 2. Mo. 32,14)

- Bleibt die Frage, warum Gott einen ungehorsamen, seiner Anordnungen widerstrebenden und sich seinem Wort widersetzenden König (steht so in der Nähe deiner Bibelstelle 1. Sam 15,35) als König verworfen hat.

Ja.
Hast Du auf diese Fragen Antworten?


Wenn du die Gründe so liest...und daran denkst, dass Gott den Menschen eine freie Entscheidung hab bzw eine Wahlmöglichkeit...ist das echt noch eine bleibende Frage, der du nun gar nicht näher gekommen bist?
Durchaus!
Einerseits: wenn Gott allwissend ist, hätte er doch auch wissen müssen, „woran“ er bei Saul ist. Warum hat er ihn also zuerst ausersehen, dann aber verworfen?

Und wenn Gott dem Menschen eine freie Entscheidung eingeräumt hat – konnte er Saul übel nehmen, dass er sich so entschieden hat, wie er sich eben entschieden hat?
Ich kann doch niemandem Entscheidungsfreiheit einräumen und anschließend „stinkig“ sein ob dessen Entscheidungen.
Wenn sich derjenige so entscheidet, wie ICH es gerne hätte (also lediglich mir zuliebe oder weil er meinen Zorn fürchtet): was wäre daran noch frei?

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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Heidi am Mo 02 März 2009, 19:17

Lieber "Krabat",

also, den ersten Teil zu der Namensgebung Immanuel bzw Jesus hatten wir hier schon mal. Du findste das im Unterforum Neues Testament "Jesus oder Immanuel (Namensgebung).

Den Rest, hoffe ich, schaffen wir demnächst ein bisschen erklärbarer zu machen.

heidi

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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Heidi am Di 03 März 2009, 19:49

Hallo "Krabat",

ich schrieb:
"Ich glaube, dass mit Jesus alle Prophetie in diesem Sinne abgeschlossen ist, dass Jesus das letzte W o r t Gottes im Sinne einer vorhersagenden Prophetie ist."

Darauf du:
Krabat schrieb:Dem kann ich mich nicht ganz anschließen. Einerseits steht dem die Offenbarung des Johannes so halbwegs entgegen, die ja nicht eindeutig zu interpretieren ist.
Andererseits gibt es auch (bisher) unerfüllte Prophezeiungen.
Nicht zuletzt gibt es Prophezeiungen, die nicht in der vorhergesagten Form erfüllt wurden!.

Ich glaube, hier haben wir uns missverstanden. Ich verstehe unter Prophetien Dinge, die für die Zukunft vorausgesagt werden und meine somit dass Jesus als Sohn Gottes und angekündigter letzter Prophet alles bis hin zur himmlischen Vollendung übermittelt hat, was wir wissen müssen. Mehr gibt`s ja nicht!, weiter geht`s ja nicht!

Viele Prophezeitungen aus dem AT und dem NT sind bereits erfüllt, einige sind noch offen...ja da hast du Recht.

Ich habe Kor. 13,8.10 also so verstanden, dass es keine weiteren Zukunftsoffenbarungen mehr gibt.

Du sagtest darauf:
Krabat schrieb: Es ist von „wegtun“ die Rede, nicht von „aufhören“.

Je nach Übersetuzung heißt es wegtun, aufhören, vorbei sein, vergehen - also zu Ende sein.


Dann bleibt die Frage, wie es sein kann, dass Gott etwas gereuen kann.

Krabat schrieb: Hast Du auf diese Fragen Antworten?
Ich habe sehr viel nachgedacht und bin mit Hilfe von Erklärungen in der Bibel und eigenem Verständnis darauf gekommen, dass Gottes Auswirkungen eine REAKTION auf das Verhalten der Menschen ist.

Ich suche nicht so gern bei "google" Links, aber diesmal greife ich doch auf einen zurück. Ich muss sagen, hier ist es nicht zu lang und einfach beschrieben:
http://www.bibelstudien-institut.de/bibelfragen/detail/bq/altes-testament/wenn-gott-laut-1-mose-66-bereute-dass-er-die-menschen-geschaffen-hat-bedeutet-dies-dass-er-fehl/

Mach dir doch bitte die Mühe und lies die eine Seite dort mal durch.

Mir ist nur ein ziemlich komisches "Gleichnis" aus dem Leben für
1. etwas im Voraus wissen und
2. reuen und
3.ändern
eingefallen.

Also bei uns lebten alle Haustiere tagsüber frei in der Wohnung (z.B. Hase, Meerschweinchen, Wellensittiche). Ich liebe Tiere und ließ mich immer neu verleiten noch eins und noch eins dazu zu kaufen und die Tiere auch nicht in der Wohnung zu beschränken- obwohl ich schon im Voraus wusste, dass es irgendwann nicht mehr geht...die Tapeten, die Chouch, der Teppich...leiden ziemlich. Ich wusste im Voraus, dass Vögel Dreck machen und Hasen Sachen anfressen und Meerschweinchen pinkeln - aber erst nachdem es nicht mehr ging, musste ich Maßnahmen der Beschränkung treffen....also REAGIEREN auf das Verhalten der Tiere...das mir ja schon von Vornherein klar war.
Keine Sorge, ein paar Kleinigkeiten wurden geändert. (Schlafzimmertüre blieb zu, etwas vor die Taptenecken gemacht, Kissen auf Chouchecken angenäht, damit die Chouch nicht ganz aufgefressen wurde usw).

Um mal von Haustieren zu König Saul zu kommen.
"Krabat", Saul war ein K ö n i g und hatte damit alle Verantwortung für das Volk...eine große Aufgabe!
Saul hatte als K ö n i g einen großen Fehler gemacht: Er war Gott ungehorsam, weil er d a s V o l k fürchtete und wollte hinterher noch vor dem V o l k "glänzen" (1.Sam. 15,24.30) - du musst zugeben, d i e s ist für einen K ö n i g eine schlechte Voraussetzung das Volk Gottes zu führen, oder?

Gott hat dann sein K ö n i g t u m verworfen. (1. Sam 15,26), dass er nicht mehr König über Israel sein sollte.

Auch mit der Sintflut hat Gott auf die Bosheit und Schlechtigkeit und Gottesverachtung r e a g i e r t.


Krabat schrieb: Und wenn Gott dem Menschen eine freie Entscheidung eingeräumt hat – konnte er Saul übel nehmen, dass er sich so entschieden hat, wie er sich eben entschieden hat?
Ich kann doch niemandem Entscheidungsfreiheit einräumen und anschließend „stinkig“ sein ob dessen Entscheidungen.

Wenn du oben aufmerksam gelesen hast, was ich über Saul zusammengetragen habe - hätte Gott ihn denn als König lassen sollen??...jemanden, der Entscheidungen aus
F u r c h t vor dem Volk trifft?


Krabat schrieb: Wenn sich derjenige so entscheidet, wie ICH es gerne hätte (also lediglich mir zuliebe oder weil er meinen Zorn fürchtet): was wäre daran noch frei?

Ich verstehe deine Frage gut - es ist nicht leicht zu erklären. Gott lässt jedem doch die Freiheit, sich ihm zuzuwenden oder sich von ihm abzuwenden. Er wünscht sich freiwillige Liebe und zwingt auch niemanden, der Ihn nicht will, in seine Ewigkeit. Du bist doch frei!
Wenn wir jedoch Gottes Liebe annehmen möchten und durch Jesus kennengelernt haben, ist keine Furcht mehr da. Christen treffen freiwillig die glückliche Entscheidung für Gott und seinen Dienst, weil sie es aus Dankbarkeit tun. Gnade ist das Geschenk, was jedem offen steht...warum ist das bloß so schwer?

Gottes gute Gedanken
wünscht heidi

Heidi
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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Gast am Mi 04 März 2009, 18:55

Auch wenn´s jetzt ein wenig "hart" klingt - einfach mal zum Nachdenken.....


Ich verstehe unter Prophetien Dinge, die für die Zukunft vorausgesagt werden und meine somit dass Jesus als Sohn Gottes und angekündigter letzter Prophet alles bis hin zur himmlischen Vollendung übermittelt hat, was wir wissen müssen. Mehr gibt`s ja nicht!, weiter geht`s ja nicht!

Ich habe Kor. 13,8.10 also so verstanden, dass es keine weiteren Zukunftsoffenbarungen mehr gibt.

Sind die Offenbarungen des Johannes, die ja reine Prophetie sind, noch VOR Jesu Ankunft geweissagt worden?
Wenn nicht, kann Jesus schon nicht mehr der letzte Prophet gewesen sein.
Und was verstehst Du unter "himmlische Vollendung"?
Viele Prophezeitungen aus dem AT und dem NT sind bereits erfüllt, einige sind noch offen...ja da hast du Recht.
Was ist mit denen, die nicht in der vorhergesagten Form erfüllt wurden?
Hat sich der Prophet geirrt?
Und die „Erklärung“ zu Immanuel/Emmanuel/Jesus –sorry- finde ich nicht gerade überzeugend….. Sad
Je nach Übersetzung heißt es wegtun, aufhören, vorbei sein, vergehen - also zu Ende sein.
In meiner Einheitsübersetzung steht: „Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht.
Dieser Vers und die Umschreibung „hat ein Ende“ beziehen sich allerdings nicht auf den Moment, in dem sie niedergeschrieben wurden, sondern lassen sich auch als „Prophetisches Reden wird ein Ende haben“ ausdrücken. Also rückt es in ungewisse Zukunft.
Ansonsten hätte seit diesem Zeitpunkt auch keine Erkenntnis mehr stattfinden können….. Rolling Eyes

Andererseits ergibt sich hier natürlich auch ein Problem: ein einziges anderes Wort kann den gesamten Sinn eines Abschnitts verändern. Wenn es also verschiedene Übersetzungen gibt – welche ist die „richtige“?
Kann ich so lange nach der „richtigen“ Übersetzung suchen, bis ich die Aussage gefunden habe, die mir „in den Kram passt“?
Dann bleibt die Frage, wie es sein kann, dass Gott etwas gereuen kann.

http://www.bibelstudien-institut.de/bibelfragen/detail/bq/altes-testament/wenn-gott-laut-1-mose-66-bereute-dass-er-die-menschen-geschaffen-hat-bedeutet-dies-dass-er-fehl/

Mach dir doch bitte die Mühe und lies die eine Seite dort mal durch.
Habe ich, aber diese Seite gibt gar keine Antwort, sondern vermittelt ein Konstrukt, welches in sich keine Logik hat Crying or Very sad
In der genannten Seite heißt es: „Diese Traurigkeit zeigt, wie sehr er uns liebt."
Aber auch hier stellt sich doch wieder die gleiche Frage: Warum ist Gott traurig, wenn wir als seine Geschöpfe einen anderen Weg einschlagen? Er muß es doch gewusst haben, wenn er allwissend ist.
Und widerspricht das nicht dem Freien Willen?
Gott hat den Menschen fehlbar erschaffen, aber über seine Verfehlungen ist er betrübt?
Warum hat er den Menschen nicht vollkommen erschaffen?
Als die frühe Menschheit moralisch so verdorben war, dass sie sich nicht mehr von Gottes Geist beeinflussen ließ, resignierte Gott nicht. Er zog sich nicht einfach von der Erde zurück, um die gesamte Schöpfung bis zum bitteren Ende sich selbst zu überlassen. Er wollte einen Schnitt machen und mit den Menschen, die auf ihn hörten, noch einmal von vorn anfangen. In diesem Zusammenhang lesen wir in 1 Mose 6,5.6: „Es reute Gott, dass er die Menschen gemacht hatte."
Noch einmal: er hätte es wissen müssen!
Und wenn er die Menschheit nicht bis zum bitteren Ende sich selbst überlassen hat, warum sieht es denn jetzt so aus, als ob er es täte?
Er hat die Weltkriege nicht verhindert.
Der erste Weltkrieg hat rund 17 Millionen Opfer gefordert, der zweite etwa 60 Millionen.
Über den nächsten möchte ich nicht erst nachdenken…
One push on the button – we shot the world wide” sangen Bob Dylan / Joan Baez schon sehr treffend in “With God on our Side” – ein Lied, welches seit seiner Erscheinung nie an Aktualität verloren hat.

Wettrüsten, Atomwaffen, Klimazerstörung – und Gott greift nicht ein? Die Menschheit wird sich selbst und den Planeten Erde zerstören, wenn sie "die Kurve nicht kriegt".
Mir stellt sich zudem die Frage, warum Gott betrübt war.
Hatte er Wünsche? Bedürfnisse? Präferenzen?
Konnte er diese nicht selbst befriedigen? Dann ist er ein Gott, der nicht alles vollbringen kann.

Wenn du oben aufmerksam gelesen hast, was ich über Saul zusammengetragen habe - hätte Gott ihn denn als König lassen sollen??...jemanden, der Entscheidungen aus
F u r c h t vor dem Volk trifft?
Ich frage mich an dieser Stelle, warum Gott Saul überhaupt als König eingesetzt hat, denn wenn Gott allwissend ist, hätte er auch wissen müssen, dass Saul langfristig nicht der „richtige Mann“ dafür ist.

Es läuft immer wieder auf den gleichen Punkt hinaus: Gott hätte es wissen müssen, und wenn er es hätte wissen müssen, hat er wider besseren Wissens gehandelt.

Ich verstehe deine Frage gut - es ist nicht leicht zu erklären. Gott lässt jedem doch die Freiheit, sich ihm zuzuwenden oder sich von ihm abzuwenden. Er wünscht sich freiwillige Liebe und zwingt auch niemanden, der Ihn nicht will, in seine Ewigkeit. Du bist doch frei!
Was ist denn für Dich Freiheit?

Die Sache sieht doch so aus:
Ein Mensch macht von dem Gebrauch, was ihm Gott gegeben hat: den Freien Willen.
Und dieser Mensch trifft eine entsprechend „freie“ Entscheidung, die Gott aber nicht gefällt: er entscheidet sich gegen Gott, weil er vielleicht nicht glauben KANN. Er hat vielleicht seine Familie im Krieg verloren, Angehörige bei Unfällen, seinen Arbeitsplatz und seine Wohnung, und fragt sich, warum Gott soviel Leid zulassen kann. Er versteht es nicht, und daher kann er nicht glauben, dass es Gott gibt.
Und nun – als wenn dieser Mensch noch nicht genug gelitten hätte – erhält er nicht einmal das Ewige Leben.
Bums! Er kriegt auch noch einen Tritt in den Pöppes!
Wie „frei“ ist der Freie Wille, wenn einem das Ewige Leben vorenthalten wird oder man in der Hölle landet, wenn man vom Freien Willen Gebrauch macht und Entscheidungen trifft, die Gott nicht gefallen?
Was ist für Dich denn Freiheit? Daran ist nämlich nichts mehr frei!

Christen treffen freiwillig die glückliche Entscheidung für Gott und seinen Dienst, weil sie es aus Dankbarkeit tun.
Oder, weil sie Angst vor der Hölle und ewiger Verdammnis haben?
Gnade ist das Geschenk, was jedem offen steht...warum ist das bloß so schwer?
Wem die Freiheit geschenkt wird, der bedarf keiner Gnade, denn Freiheit und Gnade schließen sich gegenseitig aus.
Ist das so schwer zu verstehen?

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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Günter am Mi 04 März 2009, 22:56

Ich bin es leid, vermeintliche Widersprüche in der Bibel aufzuklären, es gibt da sehr gute Literatur, z.B.:

"Die Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit der Bibel"
Stephan Holthaus, Karl-Heinz Vanhaiden (Hg.)
Verlag : VTR / JOTA
ISBN: 978-3-933372-38-3


Wenn du ernsthaft an diesem Thema interessiert bist, wirst du nicht daran vorbei kommen, dir die Zeit für solche Bücher zu nehmen. Für andere Aspekte, die du hier angesprochen hast, kann ich dir andere Bücher empfehlen, denn offenbar bist du mit den im Umfang beschränkten Antworten, die so ein Forum ermöglicht nicht zufrieden.

Nur auf einen Punkt möchte ich etwas näher eingehen:

Krabat schrieb:
Und dieser Mensch trifft eine entsprechend „freie“ Entscheidung, die Gott aber nicht gefällt: er entscheidet sich gegen Gott, weil er vielleicht nicht glauben KANN. Er hat vielleicht seine Familie im Krieg verloren, Angehörige bei Unfällen, seinen Arbeitsplatz und seine Wohnung, und fragt sich, warum Gott soviel Leid zulassen kann. Er versteht es nicht, und daher kann er nicht glauben, dass es Gott gibt.
Und nun – als wenn dieser Mensch noch nicht genug gelitten hätte – erhält er nicht einmal das Ewige Leben.
Bums! Er kriegt auch noch einen Tritt in den Pöppes!

Das ewige Leben erhält er schon, schließlich sind wir Menschen alle (!) Ewigkeitsgeschöpfe. Er wird sich nur eben über seinen Anteil der Ewigkeit wundern!

Mt. 25,30
Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern.


Er war draußen seiner Gesinnung nach, und darum sagte sein Herr: „Bleibe draußen!“

Bist du nach deiner Gesinnung auch draußen?

Wir wohnen in einem Land, wo das Evangelium gepredigt wird und unser Blut kommt auf unser eigenes Haupt, wenn wir verloren gehen (frei nach Spurgeon).

Lk. 8,12:
Die aber auf dem Weg, das sind die, die es hören; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihrem Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden.


Ich habe den Eindruck, dass du nicht zu denen gehörst, bei denen der Same hundertfach, fünfzigfach oder wenigstens dreißigfach Frucht trägt. Es hängt aber wohl nicht am Samen. Es ist der selbe Same, der uns befruchtet und dich eben nicht. Ich denke, dass du für das Evangelium nicht vorbereitet bist, weit davon entfernt, ein gepflügtes und für den Samen vorbereitetes Feld zu sein. Du hast das Evangelium bekommen und bist trotzdem Besitzer eines toten Glaubens. Man könnte das damit vergleichen, dass du an der Quelle sitzt, aber kein Wasser trinkst oder damit, dass du Korn in der Scheune hast und trotzdem verhungerst. (auch frei nach Spurgeon).

All das, was du da in Frage stellst, habe ich mir über nunmehr fast ein Jahrzehnt erarbeitet. Ich habe diese Dinge nicht einfach übernommen und es ist mir auch nichts zugefallen. Es hat mir Arbeit gemacht und mich Mühe gekostet. Als Ingenieur mit einer fundierten naturwissenschaftlichen Ausbildung bin ich keineswegs geneigt, alles kritiklos anzunehmen. Wenn ich mit deiner Einstellung herangegangen wäre, hätte ich die Bibel längst in die Ecke geworfen. Lies doch mal Bücher von bibeltreuen Autoren, wie z.B. in meinen Literaturempfehlungen und beobachte mal, wie weit du da mitgehen kannst. Ich bin längst an einem Punkt angelangt, wo ich sagen kann, dass ich das meiste verstehen und akzeptieren kann und die wenigen (!) offenen Punkte lasse ich so stehen, wenn ich sie nicht klären kann.
Letztlich bringt dieses herumgeeiere an der Heiligen Schrift nichts, sondern versperrt dir den Blick auf das wesentliche. Wir sollten uns hier vorrangig darüber austauschen, wie wir unsere Alltagsprobleme im biblischen Sinn bewältigen und unsere Entscheidungen im Einklang mit Gottes Wort treffen können.

Gott hat uns die Bibel nicht gegeben, damit wir sie zerpflücken, sondern damit wir unser Leben an ihr ausrichten und zum Heil kommen!

Warum dir das alles hier von uns gesagt wird? Spurgeon hat das so ausgedrückt:

Wenn ihr verloren geht, wird euer Blut von meiner Hand gefordert werden, wenn ich euch nicht vor der Strafe der Sünde gewarnt habe.

Auch wenn das jetzt nicht das war, was du dir an Antworten vorgestellt hast, sende ich dir viele Grüße und wünsche dir Gottes Segen,

<°)))>< Günter

Das Buch, das ich gerade lese: "Gehe in den Weinberg!" - Wenn ich deine Beiträge hier lese, habe ich den Eindruck, Spurgeon (1834 - 1892) die Predigten in diesem Buch speziell für dich gehalten hat!

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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Harald am Fr 06 März 2009, 01:37

Hallo,

bei Sermon-online gibts über 50 Bücher und Andachten und Predigten von Charles Haddon Spurgeon in Deutsch, die HIER zu finden sind.
Dort gibt es auch das Buch zum DL als PDF-Datei (7MB) bzw. direkt Gehe in den Weinberg v. Ch.H. Spurgeon
Das vorletzte Kapitel hat die Überschrift: "Das Finden des verlorenen Schafes"

Ich habe es nicht gelesen. Dennoch ist unsere Zeit, seit Jesu´Tod und Auferstehung von diesem Gegensatz gekennzeichnet. Einerseits ist Gnadenzeit, andrerseits das unwillkürliche Ende diesen Lebens. Tod und Auferstehung - für die einen zum Gericht für die anderen zum ewigen Leben.
Das ist ansich uneingeschränkt eine Frohe Botschaft, weil Gottes Liebe, der Opfertod Jesu´allen Menschen diese Möglichkeit eröffnet.
Des Menschen Problem ist immer, daß er frei sein möchte, sich nichts sagen lassen möchte, niemand über sich haben, der ihm befiehlt. Das ist leider ein Trugschluß. Neutralität gibt es nicht. Solange wir Jesus nicht angenommen haben, das Licht der Welt, den ERRetter, solange leben wir weiter in der Finsternis.
Da können wir noch so mit den Füßen stampfen, es ist Tatsache.

Der Mensch kann sich auch nicht am eigenen Schopfe aus dem Sumpf/Dreck herausziehen, es geht auch nicht durch Freunde, Parties, Alkohol, Drogen, Philosophien. All das betäubt, lenkt ab, dient meinem Egoismus, der Selbstbeweihräucherung, oder dem Selbstmitleid etc.
Jesus hat den Maßstab weit über den der 10 Gebote hochgesetzt. Wer eine Frau ansieht hat sie schon begehrt und mit ihr die Ehe gebrochen. Auch wenn sie gar nicht verheiratet sein sollte. Wenn ich nur schlecht über jemand rede oder denke, ist das vor Gott Sünde. Und und und - nachzulesen in Matth. 5,28ff.

Ich kann mich lange damit aufhalten, wie ungerecht ich Gott finde, wieso ER dies und jenes so gemacht hat, wie ER es gemacht hat, doch spätestens dann wenn Jesus wiederkommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten (1. Petrus 4:5)
Offenbarung 16:7:
Und ich hörte vom Altar her sagen: Ja, Herr, allmächtiger Gott, wahrhaft und gerecht sind deine Gerichte!
wird jeder Mensch erkennen, daß Gottes Gericht wahrhaft und gerecht ist.

Genau das kann einem aber auch schon zu Lebzeiten bewußt werden, daß man ohne Jesu´Gnade verloren ist, Buße tun und umkehren, in Gottes weit geöffnete Arme rennen. Gott erwartet nicht, daß ich mich erst kasteie, daß ich erst 100x das Vater-unser bete, daß ich erst 100 Sozialstunden ableiste, oder mir sonstwie seine Gnade, sein Erbarmen verdiene, Gott steht da mit offenen Armen und wartet, daß du kommst.

Das Gericht ist Folge der eigenen Schuld, dann muß ich das auslöffeln was ich mir eingebrockt habe. Auch hier kann ich wütend werden, schimpfen und toben, mit Gott hadern, daß er kein liebender Gott sein kann etc.
Helfen wird es wenig. Nicht Gott ist "schuld", daß ich die Sünden begangen habe, es war MEINE Entscheidung.

Dabei sollen nun alle Christen ihren Beitrag leisten, daß eben möglichst viele Menschen noch zu ihren Lebzeiten erkennen, daß sie so ein verlorenes Schaf oder eben ein solcher verlorener Sohn bzw. verlorene Tochter sind. Dabei sind dann die Gläubigen ein Sprachrohr Gottes, die SEINE Botschaft weitersagen, in aller Unvollkommenheit. Aber es kommt auch nicht auf Weisheit an.
1. Korinther 1:17:
denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen, nicht in Redeweisheit, damit nicht das Kreuz Christi entkräftet werde.

1. Korinther 1:21:
Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Predigt diejenigen zu retten, welche glauben.

Grüße von Harald

also spricht Gott heute eindeutig noch:
durch Sein Wort
durch den Heiligen Geist in unser Herz
durch die Predigt
durch jeden Gläubigen
durch Umstände, daß uns Gott Wege versperrt u.ä.
durch ungläubige Menschen, wo ich immer wieder erkennen muß, wie egoistisch ich mich mal wieder verhalten habe
...
ist aber nicht so gemeint, daß dies immer und überall so ist, Bsp. die Predigt, oder daß Gott immer durch alle Gläubigen spricht.

Harald
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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Otto am Fr 06 März 2009, 17:33

Hallo Krabat,
Ich sehe mir Deine Postings an und gucke und überlege, wie man Dir auf Deine Fragen antworten kann.
Antworten wird man Dir wohl können, aber es wird nichts bringen, weil nämlich Deine Grundhaltung dagegen spricht und somit ist es auch folgerichtig, dass Du nichts von dem verstehst, was  Heidi und Co. Dir jemals antworten werden. Das ist so, wie wenn beide Parteien in verschiedenen Sprachen reden würden und keiner kennt die Sprache des anderen. Da kann nichts daraus werden und egal welches Forum Du aufsuchst, Du wirst überall als Fremdkörper wahrgenommen werden, weil Du fragst und fragst aber keine Antworten auf alle Deine Fragen bekommst.
Solange Du an die Bibel im Lichte der "Gespräche mit Gott" herangehst und sie dahingehend "zerfledderst", oder wo da nicht wieder ein "Widerspruch" zu finden wäre, tust Du weder Dir noch sonst jemanden einen Gefallen: Du wirst weiterhin im Dunkeln tappen. Das finde ich und jeder ehrliche Christ findet das schade, denn Gott will jeden Menschen ins ewige Leben führen. Du musst aber wollen.
Frage Dich doch mal, warum es eigentlich so ist, dass jeder Christ, sollte sie oder er, egal welche Fragen bezüglich Gott oder der Bibel haben - und die haben wir wahrlich nicht zu knapp - sie oder er durch gläubiges Herangehen an die Fragen, zwar vielleicht nicht sofort, aber ganz bestimmt irgendwann Antworten wird finden und verstehen  können. Egal von wem sie auch kommen mögen und sicher wird der gläubige Christ  - da bin ich mir relativ sicher - auch nicht auf alles eine Antwort finden, denn um alles verstehen zu wollen, reicht ein Leben  nicht aus. Aber wir Christen werden sicherlich in manchen Fragen unterschiedlicher Meinung sein, aber im Konsens sind wir uns einig.
Schmeiss doch mal Deine "Gespräche mit Gott" in den Müll und befasse Dich mit der Bibel, dem wahren Wort Gottes. Die ist viel spannender, alleine schon deshalb, weil die Antworten nicht wie im oben angesprochenem Buch einem so einfach in dem Schoss purzeln, sondern weil man am Ball bleiben muss, immer und immer wieder mal da  nachsehen muss, oder dort wieder einmal was zum Überdenken hat, usw. usf. Vorgegebene Antworten sind keine Antworten!
Du bist doch am Suchen, also ein Suchender, denn sonst würdest Du Dich nicht an uns wie eine Klette dranhängen, denn nur um zu nerven, das glaube ich mittlerweile nicht mehr. Also, dann suche an der richtigen Stelle.Gott lässt sich finden wenn man Ihn sucht, aber Gott ist keinSoftygott, Er ist schon mal ganz schön sperrig. Aber sperrig schööön.
In diesem Snne
Otto
P.S.: Geh mal davon aus, dass Gott durch mich zu Dir gesprochen hat!

Otto
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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Heidi am So 08 März 2009, 15:52

oehmspecht schrieb:Hallo Krabat,
... schade, denn Gott will jeden Menschen ins ewige Leben führen. Du musst aber wollen...
P.S.: Geh mal davon aus, dass Gott durch mich zu Dir gesprochen hat!

Ja, durch alle hier. Heute morgen fand ich einen Bibelvers und dachte damit recht betroffen an "Krabat", der durch die Foren "tingelt":

Jer. 32,33b:
Und obwohl ich sie stets lehren ließ, wollten sie nicht hören, noch sich bessern.


Günter hat Recht, wenn er sagt, dass wir deine Fragen in einem Forum nur in begrenzter Weise versuchen können zu beantworten. Das klappt eh nur bei einem wollenden Herzen.
Vielleicht ist es noch ein "Wink Gottes", wenn Günter meint, dass das Buch von Spurgeon "Gehe in den Weinberg" wie für dich gemacht ist. Harald hat es auch noch mal "gelinkt". Wenn es von ebay kommt und du es haben und l e s e n willst (mir dann sagen bitte) , schicke ich es dir gern! Vielleicht findest du persönlich darin ein prophetisches Wort für dich.

heidi

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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Gast am So 08 März 2009, 17:06

Heidi schrieb:
oehmspecht schrieb:Hallo Krabat,
... schade, denn Gott will jeden Menschen ins ewige Leben führen. Du musst aber wollen...
P.S.: Geh mal davon aus, dass Gott durch mich zu Dir gesprochen hat!

Ja, durch alle hier.

Gott spricht also durch alle hier in diesem Forum.
Auch durch oehmspecht?
Gott spricht somit durch einen Menschen, der mir im Chat Fangfragen stellt?
Fragen, deren Beantwortung immer „falsch“ ist, egal, wie sie auch ausfällt?
Der dann versucht, mir einen Strick daraus zu drehen?

Soll ich den Chat-Auszug hier veröffentlichen, oder ist Dir klar, welche „Unterhaltung“ ich gerade meine?

Bedient sich Gott also solcher „Propheten“?

Sorry, aber ich glaube, da ist mir noch der Teufel höchstpersönlich lieber... Sad

Günter hat Recht, wenn er sagt, dass wir deine Fragen in einem Forum nur in begrenzter Weise versuchen können zu beantworten.

Meine Frage war, ob Gott heute noch, nach 2000 Jahren, zu den Menschen spricht.
Also nach Abschluß der biblischen Erzählungen.
Und wie er – sofern er zwischenzeitlich seine Meinung(en) geändert haben sollte, uns diese vermittelt, wenn man an die Bibel als unveränderliches Wort Gottes festhält.

Für mich ist ohnehin nicht nachvollziehbar, warum man hier aus der Bibel zitiert, wenn doch die Frage auf die Zeit NACH den biblischen Handlungen abzielt.

Ist diese meine Frage so schwer zu beantworten?

Sind „Steintafelchristen“ - wie Du es selbst einmal ausdrücktest - nicht in der Lage, selbst zu denken, eine eigene Meinung zu haben?
Oder sind es „Bibel-Roboter“ die auf alle Fragen stets Bibelverse abschießen, aber die Antworten schuldig bleiben?

Das klappt eh nur bei einem wollenden Herzen.

In der Tat.
Und ich frage mich, warum man auf diese Fragen keine Antworten gibt.
Mangelt es am „wollenden Herzen“?

The answer, my friend, is blowing in the wind.
The answer is blowing in the wind.
(B.Dylan)

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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Heidi am So 08 März 2009, 18:20

Krabat schrieb:
Auch durch oehmspecht?
Gott spricht somit durch einen Menschen, der mir im Chat Fangfragen stellt?...
Soll ich den Chat-Auszug hier veröffentlichen, oder ist Dir klar, welche „Unterhaltung“ ich gerade meine?

Ja, ich weiß das. Dein Verständnis ist ja so, dass es keine Sünden gibt. Und dann wurdest du gefragt, ob Lügen Sünde ist. Und dann hast du gesagt: Nein, das ist keine Sünde! Und dann hat oehmspecht und ich auch draus geschlossen, dass - wenn dir ja lügen erlaubt ist - man damit rechnen muss, DASS du lügst.
Du hast den Chatauszug? Dann kannst du ihn gern posten.


Krabat schrieb: Sorry, aber ich glaube, da ist mir noch der Teufel höchstpersönlich lieber

Das hat mich im ersten Moment getroffen, aber wenn ich das genau betrachte, ist es keine Kränkung für "oehmspecht"....aber trotzdem, ich hoffe, wir verlieren uns nun nicht in persönlichen Angriffen - das wäre total schade. Wenn du dich gekränkt fühlst, kann ich ganz ehrlich sagen: Das war von niemandem hier Absicht.

heidi

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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Gast am So 08 März 2009, 18:44

Heidi,

warum gibst Du den Sachverhalt eigentlich falsch wieder?

oehmspecht hat gefragt, ob man lügen darf, und ich habe geantwortet, daß die Bibel aussagt:
"Du sollst nicht lügen"
und nicht:
"Du darfst nicht lügen".

Es ist ein Unterschied, ob ich einem Kinde sage:
"Du sollst nicht auf die heiße Herdplatte fassen"
oder:
"Du darfst nicht auf die heiße Herdplatte fassen".

Wenn das Kind es unbedingt will: bitte!
Aber mit den Konsequenzen muß es dann leben.

Wenn es wider besseren Rates handelt....

Nichts anderes habe ich verdeutlicht!
Und ich habe im gleichen Moment, als oehmspecht diese Frage stellte, klargemacht:
"Das ist eine Fangfrage!"

oehmspechts Reaktion:
[19:59:00] oehmspecht : aha, also kann man dir nicht trauen

Gott spricht durch alle hier im Forum?
sorry, aber mir wird da gerade ganz anders..... Sad

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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Otto am So 08 März 2009, 20:30

[quote="Krabat"]Heidi,

warum gibst Du den Sachverhalt eigentlich falsch wieder?

oehmspecht hat gefragt, ob man lügen darf, und ich habe geantwortet, daß die Bibel aussagt:
"Du sollst nicht lügen"
und nicht:
"Du darfst nicht lügen".

Es ist ein Unterschied, ob ich einem Kinde sage:
"Du sollst nicht auf die heiße Herdplatte fassen"
oder:
"Du darfst nicht auf die heiße Herdplatte fassen".

Wenn das Kind es unbedingt will: bitte!
Aber mit den Konsequenzen muß es dann leben.

Wenn es wider besseren Rates handelt....

Nichts anderes habe ich verdeutlicht!
Und ich habe im gleichen Moment, als oehmspecht diese Frage stellte, klargemacht:
"Das ist eine Fangfrage!"

oehmspechts Reaktion:
[19:59:00] oehmspecht : aha, also kann man dir nicht trauen

Hallo Krabat,
Es wäre  nicht schlecht, wenn Du den Chat posten würdest (nachdem Du schon die Chats aus welchen Gründen auch immer abspeicherst), dann liesse sich der Sachverhalt besser klären, denn ehrlich, ich kann mich nicht mehr so genau daran erinnern.
Jedenfalls, so wie ich es dunkel in Erinnerung habe, hatte ich gefragt, ob man lügen darf - was garantiert keine Fangfrage war, denn diese Frage stelle ich meistens eher spasseshalber bei Unterhaltungen, ist so ein Snack von mir - aber anhand Deiner Reaktion ist dann wohl eine Debatte daraus geworden.
Aber, Lügen ist nunmal Sünde, kannste nachlesen und wenn jemand behauptet, man dürfe lügen, dann weiss ich ja nicht, wann dieser Jemand die Wahrheit spricht. Ist doch logisch, oder etwa nicht? Also misstraue ich diesen Jemand.
G.O.

Otto
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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Gast am So 08 März 2009, 21:28

Ganz kurz nur, weil ich mich an diesen Dingen nicht aufhängen möchte:

Ich habe unmittelbar auf deine Frage gesagt, daß es eine Fangfrage ist – und nicht antworten wollen, weil mir sofort klar war, worauf es hinausläuft.
Du aber hast auf eine Antwort beharrt!
Ich habe daraufhin den Sachverhalt erklärt – wie oben auch – und in keinster Weise gesagt, daß Lügen erlaubt ist.
Ich habe gesagt, daß geschrieben steht „Du sollst nicht...“ und nicht „Du darfst nicht...“ – und daß jeder seinen eigenen Schluß daraus ziehen kann.
Damit habe ich Lügen nicht legitimiert.

Was mir aber immer wieder auffällt:
Sobald man dich selbst überführt, willst du dich plötzlich nicht mehr erinnern können.....

Aber, Lügen ist nunmal Sünde, kannste nachlesen und wenn jemand behauptet, man dürfe lügen, dann weiss ich ja nicht, wann dieser Jemand die Wahrheit spricht. Ist doch logisch, oder etwa nicht? Also misstraue ich diesen Jemand.

Ich frage mich, ob ich daraus schließen soll, daß du selbst nie gelogen hast?
Darf man dir trauen?

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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Otto am So 08 März 2009, 23:09

Krabat schrieb:Ganz kurz nur, weil ich mich an diesen Dingen nicht aufhängen möchte:

Ich habe unmittelbar auf deine Frage gesagt, daß es eine Fangfrage ist – und nicht antworten wollen, weil mir sofort klar war, worauf es hinausläuft.
Du aber hast auf eine Antwort beharrt!
Ich habe daraufhin den Sachverhalt erklärt – wie oben auch – und in keinster Weise gesagt, daß Lügen erlaubt ist.
Ich habe gesagt, daß geschrieben steht „Du sollst nicht...“ und nicht „Du darfst nicht...“ – und daß jeder seinen eigenen Schluß daraus ziehen kann.
Damit habe ich Lügen nicht legitimiert.

Was mir aber immer wieder auffällt:
Sobald man dich selbst    überführt, willst du dich plötzlich nicht mehr erinnern können.....

Aber, Lügen ist nunmal Sünde, kannste nachlesen und wenn jemand behauptet, man dürfe lügen, dann weiss ich ja nicht, wann dieser Jemand die Wahrheit spricht. Ist doch logisch, oder etwa nicht? Also misstraue ich diesen Jemand.

Ich frage mich, ob ich daraus schließen soll, daß du selbst nie gelogen hast?
Darf man dir trauen?
Ich behaupte nicht, dass ich noch nie gelogen hätte, sondern ich behaupte, dass die Lüge Sünde ist.
Aber ist schon ok. Ich denke, dass wir es jetzt bleiben lassen können, meinst Du nicht auch?
G.O.

Otto
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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Günter am Mo 09 März 2009, 00:21

Ich möchte noch mal auf die eigentlichen Fragen zurückkommen:

Krabat schrieb:
Meine Frage war, ob Gott heute noch, nach 2000 Jahren, zu den Menschen spricht.
Also nach Abschluß der biblischen Erzählungen.
Die Bibel enthält alle für uns notwendigen Grundsätze. Sie ist in dem Sinne vollständig, als sie alles Notwendige beinhaltet, um sowohl in diesem Leben zu Recht zu kommen als auch das ewige Ziel zu erreichen (Jes. 34,16).

Ich nehme an, dass Gott noch zu einzelnen Menschen persönlich, wie auch immer, in Kontakt tritt, aber Propheten sind das dann nicht, die etwas weiterzugeben haben, was alle angeht. In diesem Sinne wird es keine Prophetie ausserhalb der biblischen Überlieferung geben.

Krabat schrieb:
Und wie er – sofern er zwischenzeitlich seine Meinung(en) geändert haben sollte, uns diese vermittelt, wenn man an die Bibel als unveränderliches Wort Gottes festhält.
Gott wird seine Meinung nicht ändern.

Wenn ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag (2. Petrus 3,8 ), dann gibt es keinen Grund, anzunehmen, dass Gott seine Meinung immer mal wieder ändert. Es gibt den Gott der Bibel und es gibt die biblische Erzählung von der Schaffung der Welt und des ersten Menschen und der Entwicklung der Menschheit über das Heute hinaus. Gott hat sich im Verlauf der Bibel nicht auf einmal, sondern fortschreitend offenbart, so wie es der Entwicklung der Menschheit dienlich war.

Krabat schrieb:
Für mich ist ohnehin nicht nachvollziehbar, warum man hier aus der Bibel zitiert, wenn doch die Frage auf die Zeit NACH den biblischen Handlungen abzielt.
Die Bibel spannt den Bogen von der Erschaffung der Welt in 1.Mose 1,1 bis zum neuen Himmel und der neuen Erde im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung. Wir befinden uns also durchaus innerhalb des Zeitrahmens, den die Bibel beschreibt und damit mitten im prophetisch offenbarten Geschehen. Warum also denkst du, dass die Bibel ein altes, überholtes Buch ist, das vor 2.000 Jahren seine Gültigkeit verloren hat?

Krabat schrieb:
Sind „Steintafelchristen“ - wie Du es selbst einmal ausdrücktest - nicht in der Lage, selbst zu denken, eine eigene Meinung zu haben?
Oder sind es „Bibel-Roboter“ die auf alle Fragen stets Bibelverse abschießen, aber die Antworten schuldig bleiben?
Das mit der eigenen Meinung ist so eine Sache. Ich kenne viele Mitmenschen, die lautstark ihre eigene Meinung vertreten, sich aber nicht die Mühe machen, sich mit den Fakten auseinander zusetzten, um darauf eine Meinung zu begründen. Ich nehme mir die Freiheit, diese Art von eigener Meinung als Wertlos zu erachten, weil ihr die Basis fehlt.

Gebt mir einen festen Punkt, und ich werde die Welt aus den Angeln heben
(Archimedes, Physiker 287-212 v.Chr.).

Mein fester Punkt ist die Bibel. Deshalb sollte es dich auch nicht verwundern, wenn ich hin und wieder „Bibelverse abschieße“. Dafür ist sie schließlich auch da:

2. Tim. 3,16:
Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Gast am Mo 09 März 2009, 20:36

Die Bibel enthält alle für uns notwendigen Grundsätze. Sie ist in dem Sinne vollständig, als sie alles Notwendige beinhaltet, um sowohl in diesem Leben zu Recht zu kommen als auch das ewige Ziel zu erreichen (Jes. 34,16).
Wenn du dich auf Jesaja 34;16 berufst, um zu deklarieren, daß die Bibel alles Notwendige beinhaltet, um sowohl in diesem Leben zurechtzukommen als auch das ewige Ziel zu erreichen, dann hätte die Bibel bereits mit dem Buch Jesaja beendet werden können.
Ich sehe aber in Jesaja 34;16 keinerlei Bezug zu deiner Aussage.
Kannst du den Zusammenhang – sofern es den denn tatsächlich geben sollte - erklären?
Ich nehme an, dass Gott noch zu einzelnen Menschen persönlich, wie auch immer, in Kontakt tritt, aber Propheten sind das dann nicht, die etwas weiterzugeben haben, was alle angeht. In diesem Sinne wird es keine Prophetie ausserhalb der biblischen Überlieferung geben.
Du nimmst an. Das ist also lediglich deine persönliche Meinung.
Krabat schrieb:
Und wie er – sofern er zwischenzeitlich seine Meinung(en) geändert haben sollte, uns diese vermittelt, wenn man an die Bibel als unveränderliches Wort Gottes festhält.

Gott wird seine Meinung nicht ändern.
Gott hat bereits mehrfach seine Meinung geändert.
Beispiel:
Erst erschafft er den Menschen (1 Mose 1,26):
Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen nach unserem Bild,
Dann aber reut es ihn, und er will die Menschheit vom Erdboden vertilgen:
(1 Mose 6; 5-8 )
Als aber der Herr sah, daß die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanke seines Herzens allezeit nur böse, da reute es den Herrn, daß er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen. Und der Herr sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe!

Noah aber fand Gnade in den Augen des Herrn.


Die Menschheit überlebt also lediglich dadurch, daß Mose Gnade vor seinen Augen findet.
Warum also denkst du, dass die Bibel ein altes, überholtes Buch ist, das vor 2.000 Jahren seine Gültigkeit verloren hat?
Werter Günter, ist das deine Art, zu „argumentieren“?
Wo, bitteschön, habe ich jemals gesagt, daß die Bibel ein überholtes Buch sei, das vor 2000 Jahren seine Gültigkeit verloren hat?
Du legst anderen also Worte in den Mund, die sie niemals gesagt haben, und nimmst somit deine eigene Fiktion als Diskussionsgrundlage?
Das mit der eigenen Meinung ist so eine Sache. Ich kenne viele Mitmenschen, die lautstark ihre eigene Meinung vertreten, sich aber nicht die Mühe machen, sich mit den Fakten auseinander zusetzten, um darauf eine Meinung zu begründen. Ich nehme mir die Freiheit, diese Art von eigener Meinung als Wertlos zu erachten, weil ihr die Basis fehlt.
Kommt darauf an, was man als „Fakt“ betrachtet....
Daß es keine Prophetie außerhalb der biblischen Überlieferung geben wird, wie du sagtest, ist sicherlich kein Fakt.
Denn – siehe oben – du nimmst es an.
Sorry, aber solche Annahmen sind für mich auch wertlos.

2. Tim. 3,16:
Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,

In der Tat. Dieser Vers schließt allerdings nicht aus, daß es neben der Bibel noch andere, von Gott eingegebene, Schriften gibt.


Gott zum Gruße

Krabat

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Re: Spricht Gott heute noch zu den Menschen?

Beitrag  Harald am Mo 09 März 2009, 22:06

Hallo,

ich denke, es sind genügend Statements ausgetauscht worden. Jeder kann sich nun selbst eine Meinung bilden, welche Beiträge ihm hilfreich erscheinen und welche weniger. Wenngleich es niemals um Rhetorik geht - denn nicht der hat Recht, der sich am Besten aus der "Affäre" zieht, der die besseren Argumente hat. Dies möchte ich zu bedenken geben.

Für mich ist das Thema ausgiebig erörtert und ich möchte hier keine Threads, die in "Duelle" ausarten. Darum schließe ich dieses Thema.

Grüße von Harald

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