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Das zweischneidige Schwert ...

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Das zweischneidige Schwert ...

Beitrag  Eliah am Di 06 Dez 2016, 12:26

hallo Geschwister,
hallo Interessenten,
hallo sonstige,

wie oft wird das Wort Gottes als "zweischneidiges Schwert" bezeichnet?
man könnte nun theoretisch darüber "diskutieren", wie ein gutes Schwert beschaffen sein sollte, aber welche Bedeutung hat diese treffende Bezeichnung geistlich?

Ein Beispiel aus dem 1. Petrusbrief: [rev. Elberfelder Bibel 1985]

ab 1. Petrus 1,14
...
14 Als Kinder des Gehorsams passt euch nicht den Begierden an14, die früher in eurer Unwissenheit herrschten,
15 sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr im ganzen Wandel heilig!
16 Denn es steht geschrieben: "Seid heilig, denn ich bin heilig."
17 Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person nach eines jeden Werk richtet, so wandelt die Zeit eurer Fremdlingschaft15 in Furcht!
18 Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen16, von den Vätern überlieferten Wandel,
19 sondern mit dem kostbaren Blut Christi als eines Lammes ohne Fehler und ohne Flecken.
20 Er ist zwar im Voraus vor Grundlegung der Welt erkannt, aber am Ende der Zeiten offenbart worden um euretwillen,
21 die ihr durch ihn an Gott glaubt, der ihn aus den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, so dass euer Glaube und eure Hoffnung auf Gott gerichtet ist.
22 Da ihr eure Seelen durch den Gehorsam gegen die Wahrheit zur ungeheuchelten Bruderliebe gereinigt habt, so liebt einander anhaltend, aus reinem Herzen!
...
und weiter ...
Kap. 2...:
(die Hohe Berufung der Erlösten)
1 Legt nun ab alle Bosheit und allen Trug und Heuchelei und Neid1 und alles üble Nachreden,
2 und seid wie neugeborene Kinder, begierig nach der vernünftigen2, unverfälschten Milch - damit ihr durch sie wachset zur Rettung3 -,
3 wenn ihr wirklich geschmeckt habt, dass der Herr gütig ist!
4 Zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar,
5 lasst euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um geistliche Schlachtopfer darzubringen, Gott hochwillkommen durch Jesus Christus!
6 Denn es ist in der Schrift enthalten: "Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt4, wird nicht zuschanden werden."
7 Euch nun, die ihr glaubt, bedeutet er die Kostbarkeit; für die Ungläubigen aber gilt: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein5 geworden",
8 und: "ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses6". Da sie nicht gehorsam sind, stoßen sie sich an dem Wort7, wozu sie auch bestimmt8 worden sind.
9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden9 dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat;
10 die ihr einst "nicht ein Volk" wart, jetzt aber ein Volk Gottes seid; die ihr "nicht Barmherzigkeit empfangen hattet", jetzt aber Barmherzigkeit empfangen habt.
... soweit erst mal der Text im Kontext.

Nun hebe ich mal heraus was mir aufgefallen ist, und dir lieber Bruder, liebe Schwester, lieber Interessierter oder Fan,- die Zweischneidigkeit vor Augen führen kann, wenn dein Herz offen ist für seine Wahrheit und den Gehorsam. ("Kinder des Gehorsams")
Das Markierte sollte vor Augen führen worum es dabei geht, also bei der Zweischneidigkeit, die trennt, wie ein scharfes Schwert.
Lies den Text aber erst mal als Fließtext, am besten langsam und wenn  möglich unter Gebet - für den Kontext, damit klar ist, das ich  nicht einfach so aus mir heraus schreibe und dann noch mal mit Fokus auf die Markierungen, bzw. Heraushebungen, dann wird klar, warum und wie diese Zweischneidigkeit ist:

Der Wiedergeborene Gläubige "Nachfolger" wird sich am Wort freuen, der andere - jeder prüfe sich selbst, wenn er sich nicht selbst betrügen möchte - wird sich an der Wahrheit stoßen!
Spätestens dann, wenn es "ernst" wird, also etwa wenn Verfolgung oder Nachteile entstehen, oder wenns eben ans "Eingemachte" geht und wirklich ernst wird, wie im Johannesevangelium beschrieben. (da rief das Volk zunächst hosiannah und später "kreuzigt ihn, wir wollen nicht das dieser über uns herrscht!") --> zu Letzt wurde deutlich, das es sich nur um unverbindliche Schwärmerei handelte, doch am Ende, als es ernst wurde mit der Nachfolge, stießen sie sich an ihm und wollten ihn nicht wirklich als "Herr-scher".
Letztlich stießen sie sich am Stein des Anstoßes, an seinem Wort, seiner Wahrheit und daran das ER der Eckstein war. Sie stießen sich an der Wahrheit, an ihm selber... Wie dramatisch, wo sie doch eine gewisse "Sympatie" hatten für "Jesus"!
Wohl dem, der zu sich selbst ehrlich ist.

"heute, wenn ihr seine Stimme hört, verstockt eure Herzen nicht" ...

soweit erst mal.
Nimm es ernst, sein Wort, sehr ernst, es bedeutet Leben oder Tod.

so, das wars erst mal wieder von mir!
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Re: Das zweischneidige Schwert ...

Beitrag  Günter am Di 06 Dez 2016, 14:20


Und hier sind die (mir bekannten) Belegstellen zum zweischneidigen Schwert:

Hebr 4,12 (Luther 2017):
Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige a Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein b Richter der Gedanken und Sinne des Herzens
.
a) Ri 3,20-21;
b) Jer 11,20

Offb 2,12 (Luther 2017):
Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe: Das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert:



Viele Grüße, Günter

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Re: Das zweischneidige Schwert ...

Beitrag  Eliah am Di 06 Dez 2016, 17:12

ja, klar... die Stellen kenne ich klar auch - auswendig - jup, gut aufgepasst...(oder sind wir nur "gut gelehrt in den Schriften", die die Schriften vllt. kennen aber nicht tun?)
... aber warum habe ich die nicht gebracht hierbei?

Aber ich habe ein Beispiel für "inwendig" gegeben, dafür, was es praktisch heißt...
auch wenn dies offenbar nicht ankam... Wink

ist die Bibel nicht ein Spiegel denen, die sie lesen, wenn sie sie in Wahrheit lesen mit gehorsamem Herz?
ist sein Wort nicht (mein) Licht auf meinem Weg, oder seine Ordnungen mein Sehnen, verzehre ich mich nicht nach seinem Wort?

beste Wünsche mit
Jak 1,22

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Re: Das zweischneidige Schwert ...

Beitrag  Günter am Mi 07 Dez 2016, 14:18


Zum Thema "Zweischneidiges Schwert" habe ich hier einige allgemeine Anmerkungen ohne direkten Bezug zu Eliahs Beitrag:


1.) Wikipedia:

Wikipedia schrieb:Die Redewendung vom „zweischneidigen Schwert“ kommt bereits in der Bibel vor (Hebräerbrief 4:12)

Der ursprünglich positiv, als Qualitätsmerkmal angesehene Begriff wandelte sich zu der späteren ambivalenten Verwendung, in der „ein zweischneidiges Schwert“ etwas ist, das in irgendeiner Weise sowohl von Vorteil als auch nachteilig sein kann.

Da hat sich mit der Zeit unser Sprachgebrauch deutlich geändert!


2.) Einfache Worte für einfache Menschen:

Ich bin ein bekennender Anhänger der These, dass in der Bibel einfache Worte für einfache Menschen stehen. Einfache Menschen sind die Hirten an Jesu Grippe oder auch die Oma des einen oder anderen Mitleser hier im Forum. Eben ohne akademischem Abschluss. In diesem Sinn wird diese Diskussion schon wieder zu kompliziert.

Schon Luther wollte mit seiner Übersetzung, dass die einfachen Leute die Worte verstehen.


3.) Was ich persönlich an Heb. 4,12 nicht verstehe:

"Schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, ....." - Die Schärfe ist doch eigentlich keine besondere Eigenschaft eines "zweischneidigen" Schwertes?!? - Gibt es da noch Hintergrundwissen, das sich mir bisher noch nicht erschlossen hat?


4.) Eine kurze, prägnante Zusammenfassung:

Was mir hier (und nicht nur hier) von dir Eliah fehlt, ist eine kurze, prägnante Zusammenfassung deiner Meinung in einem oder in möglichst wenigen Sätzen. Der Leser muss sich das zu einem Gutteil selbst erarbeiten und kann nichts direkt für sich mitnehmen. So ist das nicht besonders Nachhaltig. Wenn ich das in einem halben Jahr noch mal lese, muss ich mir das wieder erarbeiten und in zwei Jahren auch noch mal. --> Bitte nicht wieder als Frechheit verstehen, sondern als konstruktive Kritik.


Viele Grüße, Günter

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Re: Das zweischneidige Schwert ...

Beitrag  Henoch am Mi 21 Dez 2016, 18:59

Hallo Günther,
eine einfache Antwort. Mark und Bein sind inniglich verwoben durch superfeine Oberflächenstrukturen im harten Bein (Knochen) und einer weichen, fettigen Masse (Mark), die sich daran anschmiegt und alle Unebenheiten wunderbar ausfüllt. Das zu trennen bedeutet, äußerste Präzision und Feinstarbeit im nahezu unsichtbar winzigen Bereich. Das Wort Gottes ist also vollkommen und kann präzise Licht und Finsternis im kleinsten Detail trennen. Es gibt nicht die geringste Unreinheit oder Grauzone.
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Re: Das zweischneidige Schwert ...

Beitrag  Eliah am Do 22 Dez 2016, 11:22



3.) Was ich persönlich an Heb. 4,12 nicht verstehe:

"Schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, ....." - Die Schärfe ist doch eigentlich keine besondere Eigenschaft eines "zweischneidigen" Schwertes?!? - Gibt es da noch Hintergrundwissen, das sich mir bisher noch nicht erschlossen hat?  

Das ist eben der lebendige Unterschied, lieber Günter, zwischen der grauen Theorie [Hintergrundwissen/ Theorie/ Theologie] ÜBER das Wort und der Praxis.
Es schneidet in zwei Richtungen: dem einen ist es ein Geruch zum Tode, dem anderen zum Leben.
Der eine freut sich über die Ordnungen*², der andere stößt sich, wenns ernst wird an seinen Ordnungen.
Der eine liebt und sucht sie, der andere nur sich selber und stößt sich am Eckstein/ dem Wort. (er will sich nur selbst rechtfertigen und verachtet im Grunde sein Wort wenns konkret wird.) Er ist nur Hörer des Wortes... Wink --> das ist das Schwert in der Praxis.

besinnliche Feiertage

Eliah

*² Ordnungen, Gebot, Gesetz, Wort - Vgl. Psalm 119 mit dem ich meine Geschwister grüße

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Re: Das zweischneidige Schwert ...

Beitrag  Pavle am So 25 Dez 2016, 16:37

Hallo, ich habe gehört, dass Schwerter im NT Symbole für das Gericht sind. Also ein Schwert teilt, Sünde von Gerechtigkeit. Also kein wischi-waschi sondern eine klare Trennung zwischen dem was Gott verlangt und dem Rest. Ich habe dann die Stellen verglichen und ich konnte kein Problem in dieser Auslegung finden.

Aber ich gebe zu, dass ich mich nur am Rande mit dem Thema befasst haben.

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Re: Das zweischneidige Schwert ...

Beitrag  Günter am Mo 26 Dez 2016, 09:48


Henoch und Pavle haben die Schärfe des Schwertes gut beschrieben, bleibt immer noch meine Frage nach den zwei Schneiden. Ich versuche hier mal eine Antwort:

Die zwei Schneiden des Schwertes waren dazu da, um besser kämpfen zu können. Der Kämpfer brauchte das zweischneidige Schwert nicht rumdrehen, sondern er konnte direkt in jede Richtung schlagen, beide Schneiden erfüllten also also einen und den selben Zweck. Das war wohl das ultimative, von Menschen gemachte Hightech-Schwert zu biblischen Zeiten.

--> Das Wort Gottes ist schärfer als jedes von Menschen gemachte zweischneidige Hightech-Schwert (das natürlich nur ein Bild zum Vergleich ist). --> Das Wort Gottes genügt für jeden und für alle Fälle (--> für den Zweck Gottes siehe Antworten von Henoch und Pavle).


Viele Grüße, Günter

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2. Chronik 16,9 ... u.f. --- Schärfer als ein zweischneidiges Schwert ist etwa bei uns ein Skalpell...

Beitrag  Eliah am So 29 Jan 2017, 13:56

kam heute in meinem Andachtsbuch. Ich dachte an den Vers im Altenheim, wo ich die Schwächsten und Ärmsten eine Zeitlang betreute und geschmäht und geschlagen wurde trotz meiner Hingabe....

Nein, er gab mir in der Sache keine neue Kraft, aber er stand mir bei...

Luther 1984:
9 Denn des HERRN Augen schauen alle Lande, dass er stärke, die mit ganzem Herzen bei ihm sind. Du hast töricht getan, darum wirst du auch von nun an Krieg haben.

Luther 2017:
9 Denn des Herrn Augen schauen alle Lande, dass er stärke, die mit ganzem Herzen bei ihm sind. Du hast töricht getan, darum wirst du auch von nun an Krieg haben.
10 Aber Asa wurde zornig über den Seher

Schlachter 2000:
9 Denn die Augen des Herrn durchstreifen die ganze Erde, um sich  mächtig zu erweisen  an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist. Du hast hierin töricht gehandelt; darum wirst du von nun an Krieg haben!
10 Aber Asa wurde zornig

rev. Elberfelder:
Denn des HERRN Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen 3, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist. Hierin hast du töricht gehandelt. Darum wirst du von nun an Kriege haben.
10 Und Asa wurde ärgerlich über ...

Da wundert man sich, warum manches manchmal nicht passt, wenn es nicht korrekt übersetzt ist...
Da wundert man sich, warum manches so nicht "funktioniert" "wie der Herr gesagt hat" (oder besser wie man meint das er gesagt hat)
Da wundert man sich, warum es so viele verschiedene Fraktionen gibt, die sich tw. sogar ernsthaft widersprechen oder gar bekämpfen...

Bei mir steht in der rev.  Elb. 1984 noch recht kernig:
"...beizustehen.... deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist..."

Wer hier keinen Unterschied feststellt beim schnellen lesen, der lese es genauer!
Im Wohnzimmer habe ich einen Vers dick dran stehen, das seine Augen den ganzen Erdkreis durchlaufen zu sehen, wessen Herz  ungeteilt  auf ihn gerichtet ist ... das ist noch kerniger und trifft die Sache noch konkreter und schärfer, es schneidet feiner und klarer als bei manch anderer Übersetzung.

-------------------------------------------------------

Wozu neue Bibeln immer wieder "neu formulieren", wenn das Wort gewissenhaft und exakt treffend bereits vorhanden ist - Es soll ja schneiden?
Denn ganz ehrlich: ... "ich bin bei ihm" und j,a mit ganzem Herze,n tät ich auch sagen... aber ungeteilt? No (aber ich "arbeite daran")

Ähnliches hatte ich ja bei Jakobus schon geschrieben, (ihr erinnert euch?) wo es etwa dort konkret "Anfechtung" genannt wurde, nicht schlicht nur "Versuchung" - was ja auch zwei deutlich unterschiedliche Dinge sind in ihrer Auswirkung auf den "Knecht".
Oder das es ferne ist zu denken, unsere Erkenntnis sei nur "Stückwerk", dabei ist es bei genauer Ü: ein "Stückweise" Erkennen..., also zunehmend aber nicht auf ein Mal...usw...

DAS ist das scharfe Schwert. Entschärfen wir es nicht und lassen wir es anrichten wozu es heilsam gekommen ist, auch wenn es mal unbequem ist.

Schalom Geschwister!
Eliah
--------------------------------------------------------

hier läuft es mir fast kalt den Rücken runter, sobald ich es lese, anders als bei manch anderer Ü, wo nur "bei ihm sind" steht!
Da ist das nur ein "naja stimmt ja so"...
Das ist der kleine, aber feine Unterschied  seines  Wortes, wenn es exakt wiedergegeben wird, soweit möglich!
Wenn wir es aufnehmen und tun, sind wir dann Täter des Wortes.

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schärfer als jedes zweischneidige Schwert

Beitrag  UriKulm am Fr 10 März 2017, 21:12

Hallo Zusammen
Ich nehm den thread noch mal auf. Als Ergänzung.

Da gibt es insgesamt 7 Stellen in der Schrift in der ein zweischneidiges Schwert erwähnt wird. Ri 3,16; Ps 149,6; Spr 5,4; Heb 4,12; Off 1,16; 2,12; 19,15

Dazu findet man ca. 450x das Wort Schwert in ca. 400 Stellen.

Mithin kann wohl deutlich gesagt werden, was mit dem Vergleich des Wortes Gottes, das schärfer ist als jedes zweischneidige Schwert, ausgesagt wird.

Tatsächlich schneidet, trennt, tötet ein Schwert.

Eine Anwendung für uns ist das rechte Teilen oder Schneiden, Abschneiden, Abtrennen, Verurteilen, Richten durch die Wirkung des Wortes Gottes mittels des Heiligen Geistes, dem Schwert des Geistes Eph 6,17.

Das hat zwei Seiten für uns, um das Wort Gottes anzuwenden
> für den Kampf als Verteidungs- und Angriffswaffe im Nah- (Kurzschwert) und Distanzkampf (lang oder großes Schwert) oder Richtschwert gegen das Böse um uns her.
> zum Selbstgericht und Verurteilung der Regungen der alten Natur, des Fleisches in uns, um dieses im Tode zu halten.

Die eine Schneide zeigt auf den Angreifer, die zweite Schneide auf denjenigen, der das Schwert benutzt.

Benutzen wir das Wort Gottes in diesem doppelten Sinn in gleichbleibender Schärfe.

So geht auch das zweischnidige Schwert (Gottes Wort) in aller Schärfe aus dem Mund des Herrn Jesus hervor.
> Beurteilung seine Gemeinde Off 2,12
> Verurteilung des Bösen off 19, 15

Uri
De Gott des Friedens sein mit eurem Geiste.

Eph 6,12 Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Fürstentümer, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern.

Röm 6,11 So auch ihr, haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus.

2. Tim 2,15 Befleißige dich, dich selbst Gott bewährt darzustellen als einen Arbeiter, .... der das Wort der Wahrheit recht teilt/schneidet.

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Re: Das zweischneidige Schwert ...

Beitrag  Heidi am Sa 11 März 2017, 17:21

UriKulm schrieb:Hallo Zusammen
Ich nehm den thread noch mal auf. Als Ergänzung.

Da gibt es insgesamt 7 Stellen in der Schrift in der ein zweischneidiges Schwert erwähnt wird. Ri 3,16; Ps 149,6; Spr 5,4; Heb 4,12; Off 1,16; 2,12;  19,15

Da ich die Bibelstellen nachgelesen habe, schreibe ich sie auch gleich hierhin:

Ri 3,16 machte sich Ehud einen zweischneidigen Dolch, eine Hand lang, und gürtete ihn unter sein Kleid auf seine rechte Hüfte

(Ehud wurde von Gott auf Gebet seines Volkes gesandt, dass vom Mohabiterkönig Eglon unterdrücke wurde. Ehud erstach dann den sehr dicken Eglon mit dem Dolch)

Ps 149,6 Lobpreis Gottes sei in ihrer Kehle und ein zweischneidiges Schwert in ihrer Hand,(Elberfelder)
(Begründung weiß ich nicht)

Spr 5,4 hernach aber ist sie bitter wie Wermut und scharf wie ein zweischneidiges Schwert
(gemeint als so bitter und zerschneidend ist die fremde Frau, Untreuer Ehemann)

Hebr. 4,12
Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

Off 1,16 ...und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.
(Jesus, der ja auch in Joh. das Wort Gottes genannt wird, heißt vielleicht, dass das Wort Gottes richten wird, was man alles dafür oder bewusst dagegen getan hat)

 Off 
2,12 eigentlich wie 1,16 und bei 19,15 lese ich nur von dem scharfen (nicht zweischneidig) Schwert, dass die Völker schlägt

...weiß nicht, ob uns das nun weitergeholfen hat.

heidi

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wenn Jesus heute wiederkäme ...

Beitrag  UriKulm am Sa 11 März 2017, 19:55

Hallo Heidi,
weiß auch nicht, ob deine Einlassungen hilfreicher sind.
> Ps 149,6 bitte weiterlesen. Antwort in Vers 7
> Offb 19,15 steht "zweischneidig" in eckigen Klammern (Elberfelder), heißt: nicht in allen Grundtexten enthaltenes Wort, aber sachlich korrekt an diese Stelle

Uri

Bis morgen in der Kirche

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...in der Praxis ...

Beitrag  Eliah am Fr 28 Apr 2017, 11:18

Gal.5,24:


"Die aber dem Christus Jesus angehören habe ihr Fleisch gekreuzigt, samt den Begierden und Leidenschaften."



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der glimmende Docht...

Beitrag  Eliah am Mi 07 Jun 2017, 21:01

ER wird ihn nicht auslöschen. Vermutlich - das wäre logisch, wird er ihn ab und zu etwas anblasen - sonst würde er von selbst aus gehen! (Das tun Dochte normaler Weise nach einer gewissen Zeit, wenn nicht eingegriffen und beeinflusst wird, oder?)
Vermutlich hat seine Güte und Treue ihn dazu bewegt. Und da ein von oben neu geborener nicht mehr verloren werden kann, naja...so bläst er halt bis wir uns beugen und es ganz wagen... denke ich....
Doch es liegt an uns - auch wenn er wohl im Hintergrund eifrig "zieht" an uns - doch nie gegen unseren Willen. (!)
Er nimmt uns nichts, was wir ihm nicht freiwillig geben.

Vielleicht sollte ich hinter meinem Eliah noch - "der glimmende Docht" schreiben - zu seiner Ehre, denn ER ist treu, auch wenn wir untreu sind ...
Er hat ihn nun wohl wieder angeblasen als ich ganz neu die GNADE mit dem Herzen aufnahm und neu erkannte das ich ja bereits mit ihm gekreuzigt bin, gestorben und begraben und entsprechend mich verabschiedet habe von allem, was ich noch nicht in seine Hand und Führung gelegt hatte.
Ob ich nun wieder etwas besser "Leuchte" müsst ihr beurteilen, jedenfalls leuchtet sein Licht in mir wieder deutlicher auf, wie mir scheint, Langmütiger und gnädiger Herr ....

Ist es nicht Misstrauen, wenn wir ihm nicht voll vertrauen?
Ja, die Gnade muss mit dem Herzen erfasst werden, nicht mit dem Verstand, der lediglich dazu da ist verständig zu sein, aber keine Stütze ist und auch nicht das Heil bring.
Auch geglaubt wird ja nicht mit dem Verstand, sondern lt. Hebräer mit dem Herzen (!)

Gott ist treu, und treu ist, der euch berufen hat. Er wird sicher vollenden, was er mit euch begann! Denn es ist sein Werk.
Wann und wie liegt an unserem Glauben/echtem Vertrauen, das ER das alles noch viel besser weis und regeln kann, - alles - als wir.

Jes 42,3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue bringt er das Recht hinaus.
Mt 12,20 ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht hinausführe zum Sieg;

Euer Bruder

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Gal. 5,21 b

Beitrag  Eliah am Sa 17 Jun 2017, 08:48



... ...
"von denen sage ich euch im Voraus, wie ich es im Voraus (bereits) gesagt habe, das die, die solches tun, das Reich Gottes nicht erben werden"


...

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Mt. 10 ...

Beitrag  Eliah am Do 03 Aug 2017, 17:57

Mt. 10. 37-39:
" ... wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird`s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird`s finden. "

hart, aber fair. Denn auch ER gab für uns alles ...

Schalom ihr, die ihr ihm aus Liebe nachfolgen wollt!

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