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Erfahrungen mit einem Fernstudium?

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Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  SB1979 am Mo 09 Jan 2017, 17:02

Hey ihr Lieben, ich habe mal die Frage, ob es hier Menschen gibt, die schon mal ein Fernstudium der Theologie absolviert haben? Wenn ja, wäre ich an einem kleinen Erfahrungsbericht sehr interessiert.


Gibt es Menschen, die recht spät plötzlich das Gefühl hatten, dass es Gottes Wille ist, dass sie ihr Leben ihm mehr widmen und deshalb darüber nachdenken ein Theologiestudium aufzunehmen, um evt. seine berufliche Perspektive nochmal neu zu überdenken?

Freue mich auf Austausch.

SB1979
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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Günter am Di 10 Jan 2017, 11:10


Hallo Susanne,

ich habe weder ein Theologiestudium abgeschlossen, noch habe ich ein Fernstudium absolviert. Aber vielleicht helfen dir ja folgende Gedanken und Fragestellungen weiter:

Welche konfessionelle Richtung kommt in Betracht (evang., kath., freikirchlisch)?

Wie geht man in den angebotenen Studiengängen mit der Bibel um?
Betrachtet man sie als ganzes unantastbar, weil sie das inspiriere Wort Gottes ist oder bearbeitet man sie mit historisch kritischer Methodik?

Bist du ein Fernstudium-Typ?
Ich nicht. Ich brauche Dozenten (wegen der Prioritäten) und Kommilitonen (zur Bildung von Netzwerken). Größere Inhalte nur vom Papier lernen ist nicht so mein Ding.
Mehrere meiner Arbeitskollegen absolvieren gerade ein Batchelor-, bzw. ein Masterstudium berufsbegleitend in Vollzeit und mehrere haben auch schon auf diesem Weg ein Masterstudium erfolgreich abgeschlossen. Hierzu wurden mit dem Arbeitgeber Absprachen getroffen, bezüglich Teilzeit, flexibleren Arbeitszeiten und Zuschüsse zu den (auch für den Arbeitgeber interessanten) Ingenieurstudiengängen.

Kommst du mit Fremdsprachen klar?
Die Bibelsprachen sind wohl Pflicht. Gut sind Vorkenntnisse vom Gymnasium. Fehlende Sprachkenntnisse studienbegleitend nachzuholen stelle ich mir als sportliche Herausforderung vor.

Welche Möglichkeiten bietet das Theologiestudium?
Das habe ich im Internet gefunden: Angestellt, freiberuflich, selbstständig, Karriere in einer Amtskirche, Pfarrer, Religionslehrer, Lebensberatung und Seelsorge oder im Journalismus, in der Unternehmensberatung, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Personalwesen, in Bibliotheken, Verlagen, bei humanitären und sozialen Institutionen, in der Erwachsenenbildung an Akademien und Volkshochschulen, im Tourismus oder in der Entwicklungshilfe. Viele Gedanken kommen wohl erst im Studium. Da aber wohl eher in Praktikas und im Präsenzstudium, als am Küchentisch im Fernstudium.

Welche berufliche Perspektiven bieten der Batchelor bzw. der Master?
Reicht der Batchelor oder muss es dann doch sinnvoll wie in vielen Berufen auch noch der Master für die angestrebte Tätigkeit sein?


Viele Grüße, Günter

PS:
Ich hoffe mal, es meldet sich noch jemand zu Wort, der sich im Gegensatz zu mir wirklich auskennt. :-)

Günter
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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Heidi am Di 10 Jan 2017, 19:53

Lieber Günter,

da hast du doch schon eine sehr grooooße Menge Anregungen gebracht.
Als ich die Eingangsfrage las, dachte ich an 2 Sachen:
- das Alter des Studierenden.
- und dass es ja "coool" wäre, über Gott und die Bibel  l e r n e n  zu dürfen...wie interessant!!!, aber DEN Zahn hast du mir gleich mit deinen Hinweisen schon allein auf Fremdsprachen gezogen....so ein Studium ist kein Spaziergang, sondern setzt auch große Disziplin voraus - vor allem ein Fernstudium und finanziell muss es auch passen.

Interessant würde ich noch Religionslehrerin finden. Wie schön wäre es, wenn im Geist Gottes gelehrt würde...

heidi

Heidi
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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Harald am Mi 11 Jan 2017, 03:30

Hallo,

dadurch, dass ich öfter im Haus Felsen-Grund in Zavelstein bin, kam ich ein wenig mit dem Bibel-Center Breckerfeld in Berührung, da sie dort u.a. auch ihre WoBi - Wochenendbibelschule durchführen und auch gelegentlich bei Konferenzen Infostände hatten.
Ich könnte mir vorstellen, dass es hilfreich ist, das Wort Gottes etwas tiefergehender zu verstehen. Über die Kosten kann ich nichts sagen. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Diese WOBI-Schulungen umfassen ein ausgewogenes Studium des Alten und Neuen Testamentes, Themen der biblischen Lehre und des praktischen Glaubenslebens. Außerdem bieten sie die Möglichkeit vor Ort mit Lehrern im Gespräch zu sein und Fragen stellen zu können.

Dabei erhalten Sie nach jeder WoBi einen Fragebogen den Sie ausfüllen müssen. Diesen bekommen Sie dann korrigiert zurück. Wenn Sie auf diese Weise 16 WoBis absolvieren, haben Sie an 80 Stunden Unterricht teilgenommen und somit eine Kurzbibelschule absolviert. Das bestätigen wir Ihnen mit unserem „Zertifikat Kurzbibelschule“.
Das hätte noch den Vorteil, dass man sich eben 4x im Jahr an Samstagen trifft und sich austauschen kann.

Ich weiß nicht, ob das hilfreich ist, finde es aber auf jeden Fall interessant: Von der Bibelschule Brake werden die
Braker Theo-Notizen online zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um Manuskripte zu vier Semestern Theologie - Unterricht an der Bibelschule Brake.
Heinz Webers "Theo-Notizen" umfassen die biblische Lehre von der Bibel, dem Mensch, Jesus Christus und der Gemeinde.

Diese Unterlagen kommen nur in Ihre Hände, weil ich von vielen Seiten anhaltend gedrängt wurde, meinen Unterricht einem größeren Kreis zugänglich zu machen. Ich bin mir selbst dabei der Unzulänglichkeit meiner Ausführungen sehr bewußt. Sie stellen auch keine Endgültigkeit dar. In Wirklichkeit werden sie nach ein paar Jahren wieder revidiert werden müssen, damit sie in der jeweiligen Zeit verstanden werden können. Das ewige Wort Gottes ändert sich nicht.

Für das Selbststudium möchte ich Ihnen hier noch einige Tips geben:
•beten Sie um die Erleuchtung durch den Heiligen Geist, wenn Sie mit dem Studium beginnen (1.Kor 2,10-14)
•schlagen Sie Bibelstellen immer wieder in der Bibel nach, um sie im Kontext zu überprüfen (wenn nicht anders vermerkt, zitiere ich Bibelverse nach der revidierten Lutherbibel von 1984)
•setzen Sie sich mit dem Gelesenen betend auseinander und lassen Sie Überzeugungen reifen, die Ihnen eine gute Grundlage im christlichen Leben geben.

Nun wünsche ich Ihnen Gottes Segen beim Studium!
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

wäre also für ein Selbststudium vermutlich auch sehr interessant.

Soweit meine Gedanken dazu.
Viele Grüße
Harald

PS: hab noch die EBTC gefunden, hört sich auch interessant an, dieses Grundlagenjahr - ist wohl auch ähnlich aufgebaut wie die WOBI. Hier zu finden: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Harald
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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  SB1979 am Sa 14 Jan 2017, 15:57

Vielen Dank für all eure Gedanken zu dem Thema. Smile

Selbstdisziplin braucht man dazu sicher, ich denke jedoch, wenn man ein Ziel vor Augen hat, sollte die vorhanden sein. Natürlich weiß ich nicht, ob ich dies in aller Konsequenz dann auch hätte. Embarassed

Ich werde die hier empfohlenen Links mal ansehen, vielen Dank.

SB1979
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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Eliah am Mo 16 Jan 2017, 11:35

Welche konfessionelle Richtung kommt in Betracht (evang., kath., freikirchlisch)?  

hallo, und srry. wenn ich mich da mal einmische mit einer Bemerkung! (bzw. einem wichtigen Gedanken)

ist Gottes Reich denn aufgeteilt?
Gibt es verschiedene Lager und Parteiungen?
Wie es geschrieben steht: " ich bin des Paulus und ich bin des Johannes..." usw. study

Gibt es denn mehrere Wahrheiten?
Gibt es das Wort Gottes vielleicht sogar in meiner Denkrichtung, mehreren Evangelien?- entsprechend meinen Neigungen und ggf. sogar so das ich "meinen" Weg bestätigt finde vielleicht sogar  am liebsten  ohne gehorchen zu müssen? - Das könnte man meinen, wenn wer "seine" Lehre raus suchen will...Damit es passt und man ein gutes Gewissen hat oder so.
(wie bei Timoth. zum Ende vorausgesagt, das jeder seine eigene Lehre sucht, und Lehrer wie ihm die Ohren kitzeln sinngemäß)

Verzeiht bitte, wenn ich das so schreibe, aber ich denke, das ist nachdenkensswert warum man was tut. ("was steckt denn dahinter"?)

Alles was nicht im Wort Gottes im Zusammenhang und dem Grundkanon des Evangeliums steht, ist "daneben".
Es gibt bei ihm weder Katholiken, noch Lutheraner, noch Pfingstler, noch Anglikaner noch Babtisten oder sonst was.

Was will man also etwa "Lutherisch" studieren? dessen (Sonder-) Lehren, etwa das es ggf. doch Sakramente gibt, aber nur wenige und das es ok sei, als Säugling getauft zu sein, obwohl die Schrift das nie so behauptet? Ich schätze Luther, nebenbei, - aber manches ist schlicht daneben gewesen.- So,- was soll man etwa ihn studieren?

Es gibt bei Gott keine "konfessionelle Richtung", das kann man sich nicht raus suchen, wie in einer Pralinenschachtel!
Es gibt nur die Wahrheit, die ganze Wahrheit, oder gar nichts. Jesus only, sein Wort - only Wink

Schalom auf seinen Wegen!

und nebenbei: Bibelstudium mit zwei, drei guten Bibeln zum Vergleich ist erbauend, mutmachend, tröstend, leicht, spannend, lecker, fein, gut und schön,- dazu ermunternd und zielführend, lehrreich, korrektiv, dazu ein Spiegel seiner selbst, an Hand dessen man sich vergleichen kann was Sache ist, so man sich nicht selbst betrügt. Und - ... es ist - im Selbststudium - kostenlos. (!)
insofern schließe ich mich Haralds Vorschlag gern an:

wäre also für ein Selbststudium vermutlich auch sehr interessant.
Soweit meine Gedanken dazu.

Eliah Very Happy

Theologie im übrigen, wie sie in der Welt angeboten wird, lehrt genau davon am wenigsten, wie mir scheint. Da gehts vordergründig um die Menschenlehren wie um Kirchenlehre und Dogmen usw.
Das kann man sich sparen. Ein persönliches Studium, möglichst mit aufrichtigem Gebet bringt da weitaus mehr und ist umsonst.
Was wieder zu der Frage führen würde, wozu? Warum?

Eine Bibelschule wäre noch alternativ etwas, wenn die Grundlehre stimmt der Schule. Aber dazu bräuchte man Kenntnis was Gottes Wort ist, und was Menschenlehre um das unterscheiden zu können, nicht das da wieder "Kirchenlehre" gelehrt wird.
17.01.2017: * genannte Bibelschule gestrichen.


Zuletzt von Eliah am Di 17 Jan 2017, 10:24 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Harald am Mo 16 Jan 2017, 18:22

Hallo Eliah,

es erstaunt mich doch, dass du ausgerechnet die Bibelschule Wiedenest als "gut" bezeichnest. Ich würde diese Einschätzung nicht ohne weiteres teilen wollen. Wenn du dich informierst über Emerging Church, neue Gemeindegründungsbewegung, oder auch Liedgut in der Gemeinde, da wird dann öfter Wiedenest in diesem Zusammenhang genannt.
z.B. hier in diesem Buch [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ab Seite 190.

Oder hier man nachlesen unter den Ergebnissen: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

z.b. dieses bzgl. der Gemeindelieder --> [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Oder hier, wobei das von 2008 ist. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Ich würde zumindest ein Fragezeichen dahinter setzen, ob deine Einschätzung biblisch richtig ist.

Grüße Harald

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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Ralf-Peter am Mo 16 Jan 2017, 18:54

Hallo.

um nochmal einzuhaken,
Vor 4-5 Jahren hätte ich noch die Bibelschule Brake (bei Lemgo) empfohlen. Nur ist diese Bibelschule seit ungefähr 3 Jahren staatlich anerkannt und deswegen muss sie genauso wie alle anderen Hochschulen einen Lehrplan durchziehen, der die Bibel und den Glauben kritisch hinterfragt. Allerdings ist das in Brake wohl noch so, dass dies nur am Rande gelehrt wird und die Bibel dort glücklicherweise noch im Fokus als ganzes ist.

Trotzdem hat auch hier das sogenannte neue Liedgut schon Einzug gehalten.
Ich persönlich rate jedem von einem theologischen Studium ab, der nicht absolut bibelfest ist, viele haben aufgrund der sogenannten "historisch-kritischen" Theologie, die ja an allen Hochschulen gelehrt wird, den Glauben verloren.

Deswegen ist ein Theologiestudium auch immer eine große Herausforderung für den Glauben.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  SB1979 am Mo 16 Jan 2017, 19:01

Also wenn man alles hinnimmt, ohne es auch mal kritisch hinterfragen zu können, finde ich das ehrlich gesagt eher bedenklich. confused

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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Günter am Mo 16 Jan 2017, 19:16


Eliah
ist Gottes Reich denn aufgeteilt?
Gibt es verschiedene Lager und Parteiungen?

Hallo Eliah,

eigentlich nicht. Zumindest nicht, wenn man sich an der Bibel erbauen will. Aber Susanne ging es um etwas anderes:

Susanne
..... darüber nachdenken ein Theologiestudium aufzunehmen, um evt. seine berufliche Perspektive nochmal neu zu überdenken?

Wenn Susanne einen qualifizierten Berufsabschluß als Theologin in Betracht zieht, mit dem sie Ihre volle Arbeitskraft und nicht nur ihre Freizeit für Gott einbringen kann, wird sie dann auch damit ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Dann braucht sie natürlich auch einen Arbeitgeber, der ihr das Gehalt bezahlt. Da gibt es mehrere Möglichketen: Evang., Kath., Freikirchlisch. Insofern ist das Reich Gottes hierzulande tatsächlich aufgeteilt.

Wenn man Haralds Rat folgend eine Bibelschule als Fernstudium absolviert, wird Susanne vermutlich keinen Abschluss als Theologin bekommen, mit dem sie beruflich tätig sein kann. Dann bleibt beruflich eben alles bein alten und ihr Engagement wird sich ehrenamtlich auf die Freizeit beschränken müssen.


Eliah
und nebenbei: Bibelstudium mit zwei, drei guten Bibeln zum Vergleich ist erbauend, mutmachend, tröstend, leicht, spannend, lecker, fein, gut und schön,- dazu ermunternd und zielführend, lehrreich, korrektiv, dazu ein Spiegel seiner selbst, an Hand dessen man sich vergleichen kann was Sache ist, so man sich nicht selbst betrügt. Und - ... es ist - im Selbststudium - kostenlos. (!)

Das stimmt für Dich und für mich und für einige andere hier im Forum. Susanne hat aber nach etwas anderem gefragt.


Viele Grüße, Günter

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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  SB1979 am Mo 16 Jan 2017, 19:27

Günter, du hast ganz Recht. Der Besuch einer Bibelschule ist nicht das, was ich meinte.

Ich suche tatsächlich nach der Möglichkeit einer Ausbildung, mit der man dann auch beruflich tätig werden kann. Beispielsweise im Bereich der Seelsorge.

Ich habe jetzt schon mal an der Uni direkt geschaut und festgestellt, dass man dort auch ein Teilzeitstudium absolvieren kann, wenn man berufstätig ist. Das erfordert natürlich enorm viel Kraft und auch Zeit. Ich werde aber dran bleiben und schauen, ob das nächstes Jahr etwas werden könnte.

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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Ralf-Peter am Mo 16 Jan 2017, 19:34

Hallo Susanne,

vielleicht wäre diese Angebot ja etwas, falls Du Dich im Bereich Seelsorge beruflich orientieren willst:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Ich kenne allerdings die ALH-Akademie nicht. Hier ist aber bereits die Fachrichtung "Seelsorge" mit drin.

LG
Ralf-Peter

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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Günter am Di 17 Jan 2017, 06:55


Batchelor- und Masterabschlüsse sind heute anerkannter Standard und diese können von potentiellen Arbeitgebern zugeordnet werden. Aber was ist ein "Seelsorger (ALH)"? Da hat man als Bewerber Erklärungsbedarf, und das ist immer schlecht. Je mehr man zu erklären hat, um so schlechter ist es. Zudem stelle ich mir eine klassische Bewerbungssituation auf eine ausgeschriebene Stelle vor: Da gibt es einige Bewerber mit den klassischen Batchelor- und Masterabschlüssen, die das komplette Spektrum "Theologie" abdecken und da ist eine Bewerberin mit einem Seelsorgeschmalspurabschluß "Seelsorger (ALH)", mit dem man als potentieller Arbeitgeber nicht so recht etwas anfangen kann.

Wenn man seine Qualifikation schon von Grundauf neu gestalten will, sollte man auf den von Arbeitgebern nachgefragten und von Mitbewerben angebotenen Standard achten und das sind nun mal die Batchelor- und Masterabschlüsse. Warum hier und zu diesem Zeitpunkt einen exotischen Abschluß in Betracht ziehen, der die späteren Möglichkeiten begrenzt?

Im übrigen habe ich in meinem Beitrag vom 10. Jan. einige Kriterien genannt, die man sich vor der Studienwahl gründlich überlegen sollte. Zuerst genannt habe ich:

- Welche konfessionelle Richtung kommt in Betracht (evang., kath., freikirchlisch)?
- Wie geht man in den angebotenen Studiengängen mit der Bibel um?

Diese beiden Punkte besagen eigentlich das selbe.


Viele Grüße, Günter

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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Eliah am Di 17 Jan 2017, 10:30

hallo Harald,
Danke für den Hinweis! das hatte ich anders drin, aber wie gut, wenn wer korrigiert, sieht man mal wie wichtig das Prüfen ist.
Habe die o. genannte Bibelschule raus genommen aus dem Post. (Vielleicht waren die mal gut, mag sein, ist lange her, seit her habe ich das nicht mehr "geprüft" - tut mir leid!)

Was die Seelsorge betrifft, die genannt wurde als Grund für ein Theologiestudium, so könnte ein Wiedergeborener, der seine Bibel gelesen hat und "vor dem HERRn steht" mE. nach weit aus mehr erreichen, als einer der ein theoretisches Theologiestudium "vorweisen" kann.
Was kann man als Theologe, was man als "Normalbürger" mit dem Geist des Herrn nicht kann?
Im Gegenteil sagt die Geschichte, gerade über die "nicht gebildeten" Jünger staunten manche und in den Psalmen ist ebenso gesagt, das man "weiser als seine Lehrer" würde/wäre...  study

aber gut. Jeder wie er meint.
Wollte es nur anmerken Wink

Shalom Geschwister!
Eliah


Zuletzt von Eliah am Di 17 Jan 2017, 11:22 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Eliah am Di 17 Jan 2017, 10:53

hallo Günter,

Wenn Susanne einen qualifizierten Berufsabschluß als Theologin in Betracht zieht, mit dem sie Ihre volle Arbeitskraft und nicht nur ihre Freizeit für Gott einbringen kann, wird sie dann auch damit ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Dann braucht sie natürlich auch einen Arbeitgeber, der ihr das Gehalt bezahlt. Da gibt es mehrere Möglichketen: Evang., Kath., Freikirchlisch. Insofern ist das Reich Gottes hierzulande tatsächlich aufgeteilt.  

zum Thema "nicht nur die Freizeit":
also, wie sooft bereits von mir betont, ist eben gerade dies der "normale" "Gottesdienst": das Leben ansich, nicht die 2.3 Std. am Sonntag, das eine Versammlung darstellt.
Du/man wird fragen, was dies damit zu tun hat und warum dies immer wieder kommt (?)
Es ist so, das es ja gerade so elementar ist, das man sein Leben gibt als "Gottesdienst", nicht nur die Freizeit = Das sollte von Haus aus so sein bei dem der seinen Geist hat, das sollte normal sein oder dahin wachsen. hieran sieht man das dies überwiegend wohl noch gar nicht angekommen ist und von daher ständig relevant ist, da hier ggf. grundlegend was nicht stimmt (!)
Insofern ist jeder "Be-Ruf" eine Berufung, wenn man nicht seinen eigenwilligen Weg geht.

zum Thema "Lebensunterhalt"

habe ich nicht schon aus eigener Erfahrung und als Zeugnis berichtet, das Gott selbst für uns sorgen wird und es auch tut, wenns sein muss sogar ohne einen Cent Geld?
Ist denn sein Arm nicht ausreichend lang genug um die zu unterstützen, die ihr Leben im Vertrauen und Gehorsam ihm gaben?
Sollte er die verhungern lassen, die sich auf ihn völlig verlassen im Glauben nach bestätigtem Auftrag und willig SEINEN Willen tun?
Das sei ferne! Da brauchts keine feste monatliche Unterstützung wenn man einen echten Auftrag hat, das ist bibel-konträr.

und zum Thema "Aussuchen" - Röm-kath, Lutherisch, Freikirchlich nochmal:
Sein Weg und die Nachfolge ist keine Frage von Neigungen, oder Denominationen, wie sie einem gerade so gefallen, sondern der Wahrheit allein.
Es gibt nur 1 Evangelium und nur 1 Wahrheit, was daneben liegt (in meist dann sehr vielen teils sehr entscheidenden Fragen) ist NICHT das Evangelium!
Man sollte von daher auch diese Wahlmöglichkeit nicht anbieten.
Wie Henoch schon sagte, was mit dem sei, der ein falsches Evangelium anbietet, ich wiederhole es nicht an dieser Stelle aber es ist eine ernste Warnung!
(wenn ich dies wiederholen würde, gäbe es nur wieder Ärger)

Man kann es sich aber nicht raus suchen: die Wahrheit ist nur genau 1x vorhanden.
Denominationen oder "ich bin Lutheraner", "ich charismatiker",  usw. ist genau definiert dies hier:
"ich bin des Paulus, ich des Stehpanus, ich des Jakobus..." usw. - das ist genau das was explizit dem der gehorchen will untersagt ist es zu tun, weil es schlicht feischliche Gesinnung ist, die verdirbt und entzweit bis hin zu ganz üblen Dingen - das genau will nur der Widersacher.

des weiteren wurde zum Thema "Lehren von Frauen" ja bereits schon viel gesagt, denn ein Theologe will lehren, nicht?
Das erspare ich mir und uns hier an dieser Stelle.

Das Fazit, für den der seinen Willen tun will wäre demnach:
Zusammengenommen spricht viel biblische-elementares dagegen ein Theologiestudium anzustreben, wie RP auch schon andeutet, es verdirbt eher als das es hilft.

bis dann...
Eliah Very Happy

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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Günter am Di 17 Jan 2017, 19:09



Eliah

zum Thema "Lebensunterhalt"
habe ich nicht schon aus eigener Erfahrung und als Zeugnis berichtet, das Gott selbst für uns sorgen wird und es auch tut, wenns sein muss sogar ohne einen Cent Geld?
Ist denn sein Arm nicht ausreichend lang genug um die zu unterstützen, die ihr Leben im Vertrauen und Gehorsam ihm gaben?
Sollte er die verhungern lassen, die sich auf ihn völlig verlassen im Glauben nach bestätigtem Auftrag und willig SEINEN Willen tun?
Das sei ferne! Da brauchts keine feste monatliche Unterstützung wenn man einen echten Auftrag hat, das ist bibel-konträr.


Mt 17,20 (Luther 2017):
Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.


Eine Gruppe enthusiastisch glaubender Koreaner bereist Deutschland. Als der ICE bei Hildesheim die norddeutsche Tiefebene erreicht, ruft einer: "Hier müssen fromme Menschen wohnen: Alle Berge sind versetzt!".

Hallo Eliah,

ich nehme mal an, dass es um Deinen Wohnort herum auch keine Berge mehr gibt. Alle versetzt durch den Glauben.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es um meinen Wohnort herum zwar nicht bergig, aber doch leider sehr hügelig ist. Aber das hast Du dir sicher schon beim Lesen meiner Antworten gedacht.


Viele Grüße, Günter

;-)



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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Heidi am Di 17 Jan 2017, 19:36

Vielleicht ist meine Antwort nun voll daneben. Ich habe drüber nachgedacht, ob ich das für mich schön finden würde, mit Seelsorge Geld zu verdienen. Hm, na ja, geht so....
Dann habe ich drüber nachgedacht, dass man seine Eignung ja vielleicht mal in der überall bekannten Telefonseelsorge prüfen kann -  dazu bedarf es dann auch eines Kurses.
Allerdings wäre das ein Ehrenamt.

Dann habe ich für MICH weiter überlegt, wie ich mich mit meinem Glauben in die Seelsorge einbringen würde....was es alles für Bereiche gäbe (z.B. Krankenhausseelsorge, Unfallseelsorge - und was gibts noch???) - und dann habe ich mir gedacht, dass ich dort auch aus meinem Glauben heraus Stellung nehmen würde...z.B. das Thema Abtreibung oder bei Andersgläubigen oder ob meine Antworten so streichelzart für die Seele des Angeknacksten wären, wenns um Sünde geht - um die Frage Richtig oder Falsch?

Ich habe schon hier in meinem "normalen Leben" oft genug erlebt, wie "freudig" Ratschläge eines Christen gehört werden, wenns z.B. um Ehrlichkeit oder Teilnahmen an irgendwelchen doofen Sachen geht. Und im Beruf "Seelsorge" wird man womöglich seitens des Arbeitgebers nicht nur "fromm mit der Bibel daherkommen" dürfen. Ich jedenfalls hätte damit in DIESEM Bereich - speziell der Seelsorge -  ein Problem - eben weil es um Seelsorge geht und nicht um irgendeinen anderen Beruf.

Als Christ und Verkäufer z.B. kann man seinen Glauben zwar auch nicht ungefragt jemandem aufdrücken, der ´z.B. auf der Kasse etwas aufs Band legt, wo sich einem Christen die Haare sträuben würden - aber im Bereich der Seelsorge sähe ich mich dann  g e f r a g t  aus meinem Glauben heraus zu beraten und nicht meinen Glauben zu verraten, damit sich der Andere besser fühlt mit einer evtl falschen Sache. Christus, der Eckstein, der verworfen wurde - Christen, die anecken, weil sie sich nach Ihm richten.


Das waren ein paar Gedanken zu Susannes Frage.....

heidi

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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Eliah am Di 17 Jan 2017, 19:55

hallo Günter,

dieser Text liest sich für mich wieder mal wie häme..denke ich das immer nur von dir so, oder wie ist es nun gemeint?

ich nehme mal an, dass es um Deinen Wohnort herum auch keine Berge mehr gibt. Alle versetzt durch den Glauben.  
nimmst du meinen Glauben auf die Schippe?

wenn nicht, was stößt dich denn daran, wenn einer es schafft (auch nicht immer bin auch nur ein Mensch) völlig zu vertrauen was er zusagte?
...das du so was schreibst?

@Heidi: alle Christen sind Seelsorger, in allen Bereichen. Dazu braucht es keinen Kurs oder gar Ausbildung - nebenbei Wink
oder willst du in der Welt lernen, was geistlich beurteilt werden muss?
Und christliche "Ehrenämter" gibt es nicht. Auch keine Ordinierten oder "professionellen". "Seid nicht gleichförmig dieser Welt". Wink
wir nehmen außerdem auch keine Ehre voneinander, oder? Wink

Gedanken über Gedanken....

Very Happy Eliah

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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Günter am Mi 18 Jan 2017, 07:29


Eliah

hallo Günter,

..... oder wie ist es nun gemeint?

Hallo Eliah,

da Du mich explizit danach fragst:

Im Grunde sind wir hier im Forum unter den landläufig als Christen bezeichneten Mitmenschen die "Exoten", die wir an die Inspiration und Irrtumslosigkeit der Bibel glauben.

Wenn ich mich mal innerhalb dieses schon recht kleinen Kreises der "Exoten" als "Normal" ansehe (wir neigen ja alle dazu, das so zu sehen), dann nehme ich Dich als "Hochleistungschrist" wahr.

Deinen Standpunkt kann ich so stehenlassen, auch wenn ich ihn des Öfteren so nicht teilen kann, zumindest so lange Du nicht wieder in einem Nebensatz ganze Gruppen diskreditierst. Umgekehrt kannst Du (nicht nur) meinen Standpunkt scheinbar oft nicht so neben Deinem stehen lassen.

Was das eigentliche Thema "Erfahrungen mit einem Fernstudium?" angeht, denke ich, sind wir durch. Die Standpunkte sind dargestellt und auf einen gemeinsamen Nenner lassen sie sich nicht bringen.

Viele Grüße, Günter

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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Eliah am Mi 18 Jan 2017, 11:01

nun, jeder muss sich an der Schrift selbst messen. Dann kann man sich dran stoßen wenn wer darauf hinweist, oder eben nicht;)
Mehr tue ich auch gar nicht, als auf die Schrift hinzuweisen. Das ist kein Diskreditieren, sondern ein Hinweis.

Deine Schreibe mir gegenüber hingegen lese ich als nicht selten "hämisch" bis spöttisch, um nicht zu sagen verachtend. Aber "jeder prüfe sich selber" Wink

Und nein, ich bin kein Hochleistungs-Christ, ich habe selbst noch Baustellen, kein Thema,- nur versuche ich bei der Bibel zu bleiben, das ist alles.
Denn sonst sind wir schnell bei den teils fatalen Kirchen-Lehren, die z.T. sogar gegen das Evangelium sind, teilweise sogar sehr!
Wollten wir dies hier, gäbe es dieses Forum nicht, das sich ja genau deshalb auf  die Brüder  stützt, oder anlehnt, die ihre Sache bisher schon recht genau und gut machen.

soweit von mir als Exkurs, Danke!

Was ein Studium betrifft, abschließend auch von mir als pers. Fazit,- so wäre das Selbststudium der eigenen Bibel, oder/und eine anständige Bibelschule einem "staatlichen Abschluss" dringend vorzuziehen!



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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  SB1979 Gestern um 09:08

Eliah schrieb:hallo Günter,

Wenn Susanne einen qualifizierten Berufsabschluß als Theologin in Betracht zieht, mit dem sie Ihre volle Arbeitskraft und nicht nur ihre Freizeit für Gott einbringen kann, wird sie dann auch damit ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Dann braucht sie natürlich auch einen Arbeitgeber, der ihr das Gehalt bezahlt. Da gibt es mehrere Möglichketen: Evang., Kath., Freikirchlisch. Insofern ist das Reich Gottes hierzulande tatsächlich aufgeteilt.  


zum Thema "Lebensunterhalt"[/b]
habe ich nicht schon aus eigener Erfahrung und als Zeugnis berichtet, das Gott selbst für uns sorgen wird und es auch tut, wenns sein muss sogar ohne einen Cent Geld?
Ist denn sein Arm nicht ausreichend lang genug um die zu unterstützen, die ihr Leben im Vertrauen und Gehorsam ihm gaben?
Sollte er die verhungern lassen, die sich auf ihn völlig verlassen im Glauben nach bestätigtem Auftrag und willig SEINEN Willen tun?
Das sei ferne! Da brauchts keine feste monatliche Unterstützung wenn man einen echten Auftrag hat, das ist bibel-konträr.


bis dann...
Eliah Very Happy


Mich würde interessieren, was du beruflich machst. Question

Zu der hier grundsätzlich entstandenen Diskussion muss ich leider sagen, dass es genau das ist, was mich an christlichen Foren abschreckt...

Im Grunde genommen, war meine Frage lediglich, ob jemand eine Erfahrung mit einem Fernstudium hat und es endet in einem Diskurs über (in meinen Augen) ganz andere Dinge.

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Re: Erfahrungen mit einem Fernstudium?

Beitrag  Eliah Heute um 10:37

ja, es kann für die einen klar abschreckend sein, wenn wer konsequent im Glauben lebt und nur auf den Herrn vertraut und dann damit abschreckt, weil man selbst gesicherte Wege gehen will, ebenso biblische Alternativen können klar auch abschrecken, oder der Glaubensgehorsam wo ihn einer tut.
Das sind dann i.d.R. und nach meiner Beobachtung genau die, die eben dort noch Probleme haben gehorsam zu sein. So stoßen sie sich "an dem Wort" wie es ja auch geschrieben steht*² und geistlich verständlich und nachvollziehbar ist.
In manchen Ländern wurden und werden Christen deshalb sogar gesteinigt oder heute noch gekreuzigt. Und dies nur weil sie liebevoll die Wahrheiten der Bibel erzählten.

Was Ausschweifungen vom Thema betrifft, so sind dies meist mit dem Thema zwingend verknüpfte Dinge oder Grundhaltungen wie hier, wo man nachdenken sollte, ob das Motiv denn stimmt - Das rechte Maß zu finden was man noch erwähnen sollte, fällt mir halt manchmal nicht ganz leicht.
Ich habe es nur gut gemeint, darum habe ich geschrieben alles zu bedenken, das ist alles. Aus Liebe, wenn man so will...

Was meinen Beruf* betrifft, so weiß ich nicht was das mit dem Thema zu tun hat, Vertrauensvoller Gehorsam hingegen jedoch zwingend - ja, darum habe ich geschrieben wie es "besser" wäre. Daran kann man sich nun "stoßen" oder nicht, es war und ist biblisch.

*ich war im Sozialen Dienst tätig, den Beruf hatte ich dem Herrn hingelegt und war gehorsam als er ihn mir zeigte, obwohl ich wusste, das es sehr sehr schwer werden würde und ich ihn aus mir selbst heraus nie tun könnte...
vgl. 1. Petr. 2,8: das sind die einen, die anderen 1. Petr. 2,7

so, bin mal wieder raus...Sad
Danke fürs "zuhören"!

Eliah

Kurze Erläuterung zum Verständnis:
* Wenn ich ein Theologiestudium machte, lernte ich vorrangig Kirchengeschichte, Kirchliche Dogmen und nur wenig bis kaum Evangelium. (Und wenn dann von dort geprägt)
* Zudem wäre ich - so ich mich von der jew. Organisation bezahlen ließe - von ihnen abhängig und ginge nicht im vollen Glauben.
* Außerdem: wenn der HERR wen ins Feld schickt, dann hat man den Segen und das Gelingen, wenn nicht, braucht man erst gar nicht gehen.
* und wenn einen der HERR (mehrfach bestätigt) schickt, dann sorgt er auch für dich [Punkt] - so einfach ist das!

Eliah
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