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Lk 1,18 - Woran soll ich erkennen? /komische Ausdrucksweise?

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Lk 1,18 - Woran soll ich erkennen? /komische Ausdrucksweise?

Beitrag  Heidi am Sa 04 Feb 2017, 13:54

Ich verstehe einen Satz nicht und habe in mehreren Übersetzungen bis hin zu King James geguckt, überall heißt es in Lk 1,18.

Und Zacharias sprach zu dem Engel: Woran soll ich das erkennen? Denn ich bin alt und meine Frau ist hochbetagt.

o.k. Zacharias wird auf jeden Fall gewusst haben, dass Abraham und Sara im hohen Alter auch noch ein Kind bekamen und er bezweifelte dies für sich und Elisabeth sogar in Gegenwart des Engels Gabriels.
Daher wurde er stumm...keine Frage.

Aber mir will einfach Zacharias Ausdrucksweise nicht in den Kopf gehen.

Also der Engel Gabriel sagte es so:

Da erschien dem Zacharias ein Engel des Herrn; er sah ihn auf der rechten Seite des Rauchopferaltars stehen.12 Zacharias erschrak und wurde von Furcht gepackt.13 Doch der Engel sagte zu ihm: »Du brauchst dich nicht zu fürchten, Zacharias! Dein Gebet ist erhört worden. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn schenken; dem sollst du den Namen Johannes geben.14 Du wirst voller Freude und Jubel sein, und auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen.15 Denn er wird groß sein in den Augen des Herrn. Er wird keinen Wein und keine starken Getränke zu sich nehmen, und schon im Mutterleib wird er mit dem Heiligen Geist erfüllt sein.16 Viele Israeliten wird er zum Herrn, ihrem Gott, zurückführen.17 Erfüllt mit dem Geist und der Kraft des Elia, wird er vor dem Herrn hergehen. Durch ihn werden sich die Herzen der Väter den Kindern zuwenden, und die Ungehorsamen werden ihre Gesinnung ändern und sich nach denen richten, die so leben, wie es Gott gefällt.1 So wird er dem Herrn ein Volk zuführen, das ´für ihn` bereit ist.« 18 Zacharias sagte zu dem Engel: »Woran soll ich erkennen, dass das alles geschehen wird? Ich bin doch ein alter Mann, und meine Frau ist auch nicht mehr jung.«19 Der Engel erwiderte: »Ich bin Gabriel; ich stehe vor Gott und bin von ihm gesandt, um mit dir zu reden und dir diese gute Nachricht zu bringen.
20 Doch nun höre: Du wirst stumm sein und nicht mehr reden können bis zu dem Tag, an dem diese Dinge eintreffen, denn du hast meinen Worten nicht geglaubt. Sie werden aber in Erfüllung gehen, wenn die Zeit dafür gekommen ist.«


Nach meinem Wortverständnis passt der Satz von Zacharias gar nicht so richtig. Wie er das erkennen soll? Na ja, indem er sieht, dass Elisabeth schwanger wird...???

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Re: Lk 1,18 - Woran soll ich erkennen? /komische Ausdrucksweise?

Beitrag  Eliah am Sa 04 Feb 2017, 14:10

Hallo Heidi,

was Zacharias da tat, ist vielen heute unbekannt, somit verstehe ich was du meinst.
Es ist aber schon so, das man vom AT an bereits in den Dingen des Tages dem Herrn Situationen vortrug, das wenn sie sich so erfüllten, sie erkennen konnten das es Gottes Wille war.
Denke an die vielen Könige Israels usw. oder spätestens Davids Freund Jonathan mit seinem Waffenträger, als sie zu einem Wachposten der "Philister" gingen und als er sagte: "wenn es so und so ist, so erkennen wir das wir dies und das tun sollten..." (Sinngemäß)
Auch heute ist dies noch durchaus üblich für die, die auch im Alltag ernsthaft seinen Willen tun wollen. Wie soll man es sonst "erkennen"?
Man gibt ihm die Situation hin und wartet dann ob sich etwas genau so erfüllt, wenn nicht, tut man es nicht. Punkt. (= nicht mein Wille)
= das ist prinzipiell biblische Praxis seit der Urzeit, wenn man nichts genaues weiß,...

Was Zacharias betrifft so hätte er aber bereits eine direkte Antwort Gottes durch den Engel gehabt und nicht nötig gehabt noch nach weiteren Bestätigungen zu fragen. (Wie soll ich das denn nun erkennen?) Das war übel, wenn man bedenkt das nicht jedem mal so eben ein Engel erscheint.
Normalerweise haut es einen dann um, oder "von den Socken" sozusagen, tw. ist man halbtot und ggf. tagelang "krank" [vor Schreck] - Er scheinbar nicht und fragte noch nach einem bestätigendem Zeichen - wie irre ist das denn?

= Darum wurde er nach mE. stumm - bezeichnender Weise, weil er dumm daher geredet hatte im Unglauben bei einer so großen Sache.
Er hätte - was Gott ihm eindrucksvoll durch die Engelserscheinung auftrug  (!) - einfach glauben sollen und gut.
Tja, da war er dann sprachlos sozusagen... study

Eliah

Anmerkung: da der Engel "ein Engel d. H." genannt wird, könnte es sogar Gabriel gewesen sein, oder ein ähnlich Gewaltiger wie bei Daniels Erscheinung, dem ja Michael, ein anderer (gewaltiger) Engelsfürst zur Hilfe kam. Die Situation würde es fast angemessen erfordern, da es um das größte Ereignis der Menschheitsgeschichte ging, nicht?
Es muss aber nicht so sein. Jedenfalls liegt dann aber nahe, das er ähnliche Herrlichkeit hatte, wie bei Daniel, was Zacharias eigentlich hätte umhauen müssen. Um so erstaunlicher ist auch für mich seine Reaktion auf die Erscheinung!

Eliah
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Re: Lk 1,18 - Woran soll ich erkennen? /komische Ausdrucksweise?

Beitrag  Heidi am Sa 04 Feb 2017, 15:14

ah, o.k. hab ich verstanden. Er suchte quasi mit seinem "Woran soll ich das erkennen?" nach noch einem weiteren Zeichen oder Bestätigung. (Richter 6,37 wäre eine Stelle, die sich auf deine Erklärung bezieht)
Dankeschön!


Heidi

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