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Toleranz ... einem liberalen Christentum

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Toleranz ... einem liberalen Christentum

Beitrag  Eliah am Sa 15 Jul 2017, 08:38

einer sagt: "Ach seht nur, welch ein schöner kleiner Pfeil, sieht er nicht hübsch aus mit seinen bunten Federn und so klein und niedlich"
ein anderer Be-Urteilt diesen und bemerkt: "er hat eine kleine feurige Spitze mit etwas Gift daran"
der eine wieder: "ach, aber er ist doch so hübsch"...

Toleranz kennt die Bibel nicht, nach meinem Verständnis, denn sie bedeutet befürworten oder anerkennen.
Was genau das Gegenteil von dem ist, was Gott will, denn wir sollen umkehren von unseren Sünden.  study
Denn genau die Sünde ist es ja, "die uns von unserem Gott scheidet"!

Weder Jesaja, noch Eliah tolerierten was Sünde war, sondern nannten sie beim Namen. Und nein, auch im AT gab es das Gebot der Nächstenliebe bereits(!)
Aber gut, was sagt das NT? Auch Petrus, Paulus und die anderen, ja selbst Christus selbst im Fleisch gekommen tolerierte nichts, sondern nannte klar, was falsch war.
Gott ändert sich nicht, er muss nichts tolerieren und tut dies auch nicht und kann dies auch nicht, da er gerecht und heilig ist.

Toleranz ist wieder der Schrift, sie steht ihr direkt entgegen. Und -  liebe Freunde - nicht  verwechseln  mit Nächstenliebe. (weil das oft kommt!)
Doch die Liebe freut sich mit der Wahrheit nicht mit der Sünde, die sie klar nennen muss.
Toleranz wäre etwa einem der augenscheinlich nicht wiedergeboren ist, dies nicht zu sagen und ihn so zu tolerieren wie er ist (Womit er selbst mit Religiosität in die Hölle fahren würde) Liebe hingegen deckt klar auf und benennt und hilft und weißt den Weg. Oder einem, der klar gegen die Schrift sündigt, ja unter Gericht steht ...
Gott liebt nicht die Sünde und kann sie nicht tolerieren, das geht nicht. ER liebt den Sünder, nicht aber seinen eigensinnigen Weg! Sünde kann nicht bestehen vor ihm und der Sünder auch nicht.

Unsere Liebe zu ihm ist nun Umkehr nach seinem Wort. Egal was, egal wo, was die Schrift sagt zählt - only!
Umkehr von unseren eigensinnigen Wegen und Irrwegen zu ihm und seinem Angesicht.
Das ist nicht bequem, es bedeutet den Tod unseres Eigenwillens, wenn wir (bereits) "erkannt haben, das wir mit ihm gestorben, begraben und auferstanden sind."
Natürlich dürfen wir unseren Willen behalten, doch ganz hinten anstellen, wie Jesus im Garten Gethsemane.

Toleranz ist das Gegenteil von Bekehrung. Sie ist dem Evangelium entgegen, da sie Sünde toleriert mit all ihren zerstörerischen Folgen (!)
Schauen wir ins AT, das mE. "das Bilderbuch des NTs" ist, dort wird aufgezeigt was Sünde in der Gemeinde bedeutet und lassen wir uns warnen. Denn diesen feurigen Pfeil hat der Widersacher abgefeuert, auch wenn er noch so "lieblich" aussieht, ihr Lieben Wink Suspect
Und Liberalismus ist nicht das Evangelium, damit das keiner verwechselt. Die Bibel kennt dieses Wort nicht.

Spurgeon hat ein Buch geschrieben, "der gute Kampf des Glaubens", darin heißt es so schön:
Wer nicht IN der Arche, das ist Christus, war, der kam um. - Jeder, auch die es gut meinten, oder Befürworter, oder "Priester" oder nette Leute, auch Bettler, Arme, Kranke, Reiche, Fromme, religiöse, - alle die nicht IN der Arche waren kamen um - ohne Ausnahme.

"Ich bin entschieden zu folgen Jesus,
die Welt liegt hinter mir, das Kreuz steht vor mir" ... (nicht umgekehrt: das Kreuz liegt hinter mir, die Welt steht vor mir!)

Schalom, wer Christus nachfolgt in aller Ernsthaftigkeit und Liebe von Herzen und mit vollem Herzen!
und Unfriede denen, die auf den falschen Dampfer aufgestiegen sind!

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Toleranz - der Versuch einer Worterklärung

Beitrag  Harald am Sa 15 Jul 2017, 22:13

Hallo,

schauen wir bei Wikipedia, so heißt es dort zuallererst: Toleranz, auch Duldsamkeit.
https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz
Der Duden erklärt es so: (bildungssprachlich) das Tolerantsein; Duldsamkeit
http://www.duden.de/rechtschreibung/Toleranz

Bei meiner Recherche über das Wort Toleranz bin ich auch auf einen Artikel über den Pastor Olaf Latzel gestoßen. Daraus möchte ich ein paar Zeilen zitieren, weil ich denke, es dient hoffentlich dazu, ggf. verschiedene Interpretationen und daraus entstehende Missverständnisse zu entkräften. Denn eins ist mir sehr wichtig: Es gibt nur EINEN GOTT und EINEN WEG zu GOTT, und wer diesen Weg, wer Jesus Christus nicht in sein Herz aufnimmt als seinen Herrn und Retter, der wird verloren gehen.

Die alte und die neue Toleranz

Die Antwort liegt in dem Konzept begründet, was man als Toleranz bezeichnet. Seit der Aufklärung, also seit etwa 300 Jahren, ist die Forderung nach Toleranz eines der höchsten ‚Gebote‘ unserer westlichen Gesellschaft. Seit dieser Zeit gibt es in Europa immer mehr Religionen und Weltanschauungen, die alle nebeneinander existieren und miteinander klarkommen müssen. Dies sei nur möglich, indem wir uns gegenseitig dulden (lateinisch: tolerare). So forderte es beispielsweise der Engländer John Locke Ende des 17. Jahrhunderts und prägte damit unser Denken. Nach dieser Sichtweise kann es sein, dass ich eine Meinung habe, und du die gegensätzliche. Toleranz bedeutet nun, dass ich zwar sage: „Ich habe recht und du liegst falsch“. Trotzdem respektiere ich dich und gestehe dir das Recht zu, deine Meinung frei zu äußern. Für mehr als zwei Jahrhunderte war das das allgemein akzeptierte Verständnis der Toleranz.

Seit einigen Jahrzehnten wird dieses Verständnis der Toleranz langsam aber sicher von einem anderen Verständnis verdrängt. Diese neue Sichtweise argumentiert so: „Ich habe eine Meinung, du hast vielleicht eine andere. Ich bin nur dann tolerant, wenn ich dich mit deiner Meinung fördere und unterstütze, selbst wenn ich sie nicht teile.“ Auf den ersten Blick unterscheidet sich dieser neue Toleranzbegriff nur geringfügig vom alten, aber die Verschiebung hat große Auswirkungen. In seiner umstrittenen Predigt gibt Pastor Latzel selbst ein Beispiel dafür, wie die neue Toleranz funktioniert. Er berichtet, dass es im Gebiet seiner früheren Gemeinde evangelische Landeskirchen gebe, die Geld für die Moschee im Ort gesammelt hätten. Akzeptiert man nun die Existenz der Moschee, wehrt sich aber gegen den Gedanken, für diese Moschee zu spenden, dann ist man nach der alten Definition der Toleranz tolerant, nach der neuen Definition intolerant.
http://www.freiewelt.net/blog/der-fall-latzel-die-intoleranz-der-neuen-toleranz-10053384/
und, ich möchte doch auch noch zitieren, wie der Text weiter geht ...
Mit der alten Definition der Toleranz können Christen gut leben. Sie gehen sogar noch einen Schritt weiter, als einfach nur tolerant zu sein. Christen sollen Andersdenkende nicht einfach dulden. Sie sollen sie sogar lieben, selbst wenn die anderen Feinde sind (Matthäus 5,43-48). Die neue Toleranz können Christen auf der anderen Seite nicht akzeptieren. Denn die neue Toleranz sagt: „Keine Religion darf einen absoluten Wahrheitsanspruch haben.“ Jesus sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Johannes 14,6) Die neue Toleranz sagt: „Keine Religion darf sagen, dass sie der einzige Weg zu Gott und der einzige Ausweg aus den Problemen des Lebens ist.“ Die Bibel sagt: „Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ (Johannes 3,36)

Aus der Perspektive der neuen Toleranz sind bekennende Christen intolerant. Die Ironie ist: Die neue Toleranz ist ebenso intolerant gegenüber bekennenden Christen.

Zum Schluss möchte ich noch einen Teil von Pastor Lützels damaliger Predigt zitieren ...

https://www.evangelisch.de/inhalte/112787/03-02-2015/die-predigt-von-olaf-latzel-gideon-die-reinigung-von-den-fremden-goettern-lernen

Man sagte, wir brauchen ein Gebetshaus für Muslime, Christen und Juden. Die haben zwar alle unterschiedliche Gebetsräume, aber die sollen sich zusammen treffen, die sollen zusammen lernen, miteinander leben. "House of one" heißt Haus des Einen.
...
Aber eins muss ich machen, wenn das von einem ehemaligen Hirten dieser Gemeinde gesagt wird: Wir brauchen so ein "Haus of one" in Bremen, dann sage ich: Das ist das Allerletzte, was wir brauchen.

Wir brauchen klare Verkündigung von Jesus Christus. Und immer wieder klar zu sagen: Es gibt nur einen wahren Gott. Wir können keine Gemeinsamkeit mit dem Islam haben. Das heißt nicht - das sag ich auch in aller Klarheit -, dass wir nicht den Muslimen in Liebe und Nähe begegnen zu haben. Das ist ganz wichtig. Gott unterscheidet zwischen der Sünde und dem Sünder. Sünde und Sünder sind unterschieden. Das absolute Nein zur Sünde, aber das Ja zum Sünder. Wir haben den Menschen muslimischen Glaubens in Liebe und Barmherzigkeit zu begegnen. Und wenn die verfolgt werden, dann haben wir uns vor sie zu stellen. Das ist unsere Aufgabe als Christen. Um da nicht missverstanden zu werden.
Das ist unsere Aufgabe, denen wirklich in Nächstenliebe zu begegnen.

Aber zu falscher Lehre müssen wir genauso klar hinstellen und sagen: Das geht nicht! Und wenn die EKD fordert: Nein, wir müssen das zusammen machen. Es gibt landauf, landab bei den Landeskirchen gemeinsame Gottesdienstentwürfe für Schuleröffnungen, nicht, da beten dann eben der Pfarrer und der Imam und der Katholik alle zusammen halt, nicht, zu vermeintlich dem einen Gott. Das ist Sünde, und das darf nicht sein.

So verstehe ich Toleranz auch, wie ich hier versuchte darzulegen und wie ich finde, dass es sich mit der Bibel deckt.

Ich finde daher nun nicht, dass es ein liberales Christentum ist, wie ich hier versuchte zu verdeutlichen, wenn man Toleranz übt gegenüber Andersgläubigen. Wie du ja eigentlich auch schriebst, dass man den Sünder lieben soll, ABER die Sünde eben nicht bzw. die hassen soll, das sehe ich genauso.

Grüße Harald

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