Wer ist online?
Insgesamt sind 6 Benutzer online: 0 Angemeldete, kein Unsichtbarer und 6 Gäste :: 1 Suchmaschine

Keine

[ Die ganze Liste sehen ]


Der Rekord liegt bei 69 Benutzern am Di 15 Sep 2015, 08:23
Besucher

counteronline.de

Die neuesten Themen
» Frage zum Vater unser
von Henoch So 10 Dez 2017, 21:12

» Advent, Advent
von UriKulm So 10 Dez 2017, 13:23

» Lieber Gott ich habe viel zu danken ...
von budde harald Fr 08 Dez 2017, 23:05

» ´Luther - teuflisch gut`
von budde harald Fr 08 Dez 2017, 22:43

» Psalm 22
von UriKulm Fr 08 Dez 2017, 00:23

» Erkenntnis von Gott gegeben
von UriKulm Sa 02 Dez 2017, 15:47

» Eine kleine Postkarte für verfolgte Christen?!
von Heidi Mi 29 Nov 2017, 20:18

» Gebetskampagne Nordkorea
von Heidi Mi 29 Nov 2017, 19:47

» Prädestination
von Henoch Mo 27 Nov 2017, 22:58

» Der Vorhang und die Bundeslade im Neuen Testament
von Henoch Mo 27 Nov 2017, 09:20

» Joh. 6.6: Was wollte Jesus prüfen?
von fetarubil So 26 Nov 2017, 17:38

» Das Evangelium, das der APOSTEL Paulus predigte ...
von Heidi Sa 25 Nov 2017, 11:56

» - Zitate -
von UriKulm Mi 22 Nov 2017, 15:01

» Weihnachten
von Heidi So 19 Nov 2017, 16:17

» Traum vom Abschied
von budde harald Sa 18 Nov 2017, 23:59

» Danke für den Regenbogen
von budde harald So 12 Nov 2017, 09:23

» Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?
von Eliah Do 09 Nov 2017, 18:52

» Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"
von UriKulm Fr 03 Nov 2017, 12:19

» Reformation
von UriKulm Do 02 Nov 2017, 22:59

Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Beitrag  Henoch am Di 03 Okt 2017, 23:02

Etwas zum Nachdenken. Kann ein wiedergeborener Christ ein Verkläger der Brüder sein wie es Satan ist? Bitte nicht einfach losschreiben, ich hab jetzt einige Monate immer wieder nachgedacht darüber. Also was meint ihr?
Henoch

Henoch
Treuer User
Treuer User

Anzahl der Beiträge : 340
Anmeldedatum : 17.01.15
Ort : Bayern

Nach oben Nach unten

Re: Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Beitrag  Günter am Mi 04 Okt 2017, 07:31

Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Nein, ich denke wir sollten keine "Verkläger der Brüder" sein und wir können das auch nicht. Wer kann schon in andere hineinschauen? - Ich nicht.

Mt. 7,16:
An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.


Eine Meinung nach dem äußeren Anschein kann ich mir also schon bilden. Von einer expliziten Aufforderung zum "Verklagen" in der Bibel ist mir nichts bekannt. Ich  sehe auch keine Notwendigkeit, jemanden vor Gott zu verklagen.

In den "Klagepsalmen" und an anderen Stellen kommt das dann schon mal vor, dass jemand verklagt. Aber da bekommt Gott keine neuen Informationen, die er bisher nicht hatte. Das Verklagen dient da nach meiner Ansicht eher der "Seelenhygiene" des Klägers. Wir Menschen sind nun mal so gestrickt.

Viele Grüße und Gottes Segen,

Günter


Zuletzt von Günter am Mi 04 Okt 2017, 07:57 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Günter
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1373
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Rheinland-Pfalz

Nach oben Nach unten

Re: Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Beitrag  Eliah am Mi 04 Okt 2017, 07:54

hallo Henoch,

meine Frage wäre wie du darauf kommst? Also was ist der Grund für die Frage?
Was für eine "Geschichte" steckt dahinter - damit wir es verstehen können?

Denke wir können klar "alle Anliegen vor ihm kundtun, mit Danksagung..." usw. also auch wo was im argen ist, oder uns was angetan wurde, aber ich meine wie Günter eher im Guten, also zum Guten hin.
Also wir können natürlich die Dinge vor dem Herrn ausbreiten, auch im Detail und ihm sagen was vorgefallen ist und wie es uns damit geht, oder wenn was sehr daneben ist und schadet. Was und wie Gott dann "richtet" oder die Dinge "hin-richtet", und wann ist dann seine Sache, oder?

Davon unabhängig ist natürlich das Be-Urteilen, was wir ja sollen, also wir verurteilen nicht ("vor der Zeit" im Sinne von Richten) sondern beurteilen die Dinge nach Gottes Wort. (Das sollen und müssen wir ja auch tun!) Nicht das dies verwechselt wird und als "verklagen" verstanden würde, was es ja nicht ist.
Nur Gott richtet gerecht, das können wir hier unten ja gar nicht, wir wissen ja nicht alle Details, Beweggründe, wie es gemeint war, oder was wen wozu auch immer getrieben hat usw usw. Das weiß nur er allein, der die Herzen erforscht. Und auch wenn es vordergründig gar nicht um "richten" geht, es hängt zusammen: Darum "richtet nicht vor der Zeit", und die Klage kommt doch nach dem "Richterspruch", als zwingende Folge oder?

Aber so theoretisch ist die Sache unklar wie oder was genauer gemeint ist, verstehst mich?

Schalom Geschwister!

Eliah

Eliah
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1191
Anmeldedatum : 18.01.15
Alter : 58
Ort : 86xxx

Nach oben Nach unten

Re: Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Beitrag  Heidi am Mi 04 Okt 2017, 10:07

Liebe Henoch,

eigentlich müssten wir erstmal klären, was überhaupt mit Verklagen gemeint ist.


Ist damit gemeint, dass jemand "etwas grob falsch gemacht"hat? Hiob meinte, sein Siechtum würde ihn verklagen (Hi. 16,8.

Oder auch in Mt. 12,10 geht es m.e. erstmal darum, dass die Pharisäer Jesus verklagen im Sinne von "beschuldigen" könnten, er habe am Sabbat geheilt.Also zeigen wollten: Er hat was falsch gemacht!


Aber dann gibt es noch eine Steigerung. Nämlich von Verklagen im Sinne von "der hat den Tod verdient! In ApG 22,22 fordern die Juden: "Hinweg mit diesem!, Er darf nicht mehr länger leben!". Oder Oberst wollte dann den Grund wissen, warum sie ihn verklagen. (ApG 22,30) Hier sehen wir, dass das Verklagen im Sinne von: Du darfst nicht mehr leben!, gemeint ist.

In Mt 5,22 steht, dass steht, dass wer zu seinem Bruder "du Narr" sagt, des höllischen Feuers schuldig ist. Für Narr steht hier das Wort "raka", was meint: Du Gottloser, du gehörst in die Hölle.
(Das habe ich von einem Ausleger)

Ich habe mal die SprachschlüsselelberfelderBibel genommen. Das griech Wort für verklagen hat die Bedeutung: offen gegen jemanden reden, Verklagen, beschuldigen, anklagen, meistens im jur. Sinn.

Mit schlechtem Gewissen muss ich grad dran denken, ob ich somit also auch schon vor Gott zu einem Verkläger der Geschwister wurde, wenn ich z.B. sage: "Schau mal Vater, dieser oder jener Bruder/Schwester hat so und so gemacht!"...aber ich sag das nicht zum Verklagen, sondern weil ich nicht mehr weiß, wie die Sache zu lösen ist, sondern bitte Gott, zu helfen - oder einfach, weil ich mich geärgert habe mit einer Sache zu meinem Vater komme. z.B. dass sich nicht nur immer dieselben in eine Sache einbringen, sondern alle beteiligt sind an Geben und Nehmen. Oder einer immer mal wieder bös oder entmutigend geredet hat o.ä.

Ich denke nicht, dass sich ein Wiedergeborener darüber hinaus dem Teufel gleichmachen würde und den Tod eines Mitchristen fordern würde, dass er also die Ewigkeit nicht verdient habe. Damit wollten wir ja dann sein wie Gott, nämlich Richter der Gedanken und des Heils, wenn wir jemandem offen ins Gesicht seine Gotteskindschaft absprechen. (s.o. Mt 5,22)

Aber Henoch, durch deinen Beitrag ist mir nun aufgefallen, dass wir unsere Gebete mit Weisheit formulieren sollten. Ich weiß nicht, ob es Gott gefällt, wenn wir wie "Petzliesen" auf das Geschwister zeigen oder aber ihn einfach um Verbesserung einer Situation bitten. Es also im Gebet anders formulieren.

Also entweder hab ich jetzt ganz vorbeigeschrieben an deiner Frage, oder wir kommen vielleicht in deiner Frage ins Gespräch.

Mich würde nun wirklich interessieren, WAS überhaupt damit gemeint ist, wenn der Teufel dauernd Verkläger der Brüder war. Ich glaube übrigens, dass Hiob ein Paradebeispiel war, an dem Gott zeigte, dass die Seinen nicht von Ihm lassen, wenn es bitter wird. Ich glaube nicht, dass Gott auf weitere Anklagen des Teufels, jedesmal den neuen Beweis durch so schwere Prüfungen bringt.

Außerdem habe ich die Bibel so verstanden, dass der Teufel sowieso seit Jesus keinen Zugang mehr zum Himmel hat. Jesus hat gesagt, er sah den Satan wie ein Blitz aus dem Himmel fallen (Lk. 10,18) und Epheser 4,12 sagt, dass das teuflische Reich unter dem HImmel ist.

heidi

Heidi
Methusalem
Methusalem

Anzahl der Beiträge : 3317
Anmeldedatum : 30.09.08
Ort : NRW

Nach oben Nach unten

Re: Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Beitrag  Eliah am Mi 04 Okt 2017, 11:11

hallo Heidi,

weil du es erwähnst und es immer wieder durchschimmert, wollte ich mal etwas klären, auch wenns ggf. etwas ot ist, bzw. nur anlehnend mit dem Thema zu tun hat:
und den Tod eines Mitchristen fordern würde, dass er also die Ewigkeit nicht verdient habe. Damit wollten wir ja dann sein wie Gott, nämlich Richter der Gedanken und des Heils, wenn wir jemandem offen ins Gesicht seine Gotteskindschaft absprechen. (s.o. Mt 5,22)
Also: zunächst bedeutet der Tod eines Geschwisters nicht automatisch dessen ewiges Verloren sein! Tod bedeutet nicht, das wer ewiges Leben verlöre oder sonst wie in der Art. Der Tod eines Christen ist nur der Übergang zum waren Leben Wink
Der Tot von Geschwistern, etwa wenn sie den "Leib des Herrn falsch beurteilen und sich selbst zu Gericht essen" - ist ggf. eine Art der Züchtigung, bzw. tatsächliche Strafe zum Tod, allerdings keineswegs zur Verdammnis. - Bitte dringend unterscheiden!
Viele Geschwister hat der Herr so schon vor der Zeit hinweg genommen (zu sich aber!)
Und dazu noch: wir sprechen niemandem seine (so vorhandene oder auch nicht in Wahrheit vorhandene) "Gotteskinschaft" ab: Zum einen können wir dies gar nicht, zum anderen tun wir dies nicht, auch wenn wir manches Anmahnen, oder ablehnen.- Bitte dringend unterscheiden!

Zu deiner Frage:
WAS überhaupt damit gemeint ist, wenn der Teufel dauernd Verkläger der Brüder war.
Jesus sagt davon, das er uns Tag und Nacht verklagt. Und das ist NT (!) und das ist nicht "war" sondern "ist", das ist noch Gegenwart, das sich hier keiner täuscht! Wink

In Lk. 10,18 schaut er was sein wird, bzw. wird hier nichts über die Zeit ausgesagt, er weissagte ja viel.
Eph 4:12 wirft mir der Bibelserver dies aus:
12 zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung4 des Leibes Christi,

er sah den Satan wie ein Blitz aus dem Himmel fallen  
Wie dem auch sei: in der Offenbarung geschieht, bzw. wird mit verschiedenen Zeiten das beschrieben was geschehen wird, auch der Sturz Satans.
Das meiste steht aber noch aus!

Übrigens: Wer denkt, das Hiob ja AT war, und der Satan längst entmachtet sei oder ähnliches, der liegt mE. nach weit daneben:
Man denke etwa an Petrus, wie Jesus ihm weissagte, das der Widersacher alle sichten würde - was auch geschah.
Und in Epheser und anderen Stellen wird der Fürst dieser Welt ja beschrieben.
Ebenso, das er in den Lüften herrscht,- und von den Geistern der Bosheit in den himmlischen Örtern, wie es heißt, im NT (!)
Auch heißt es das er umhergehe wie ein brüllender Löwe, wen er verschlingen kann usw.

Aber keine Bange, die Feinde können uns nichts tun, was der wahre HERR nicht zulässt oder wofür es keinerlei Gründe gibt. Sie können nicht einfach wahllos und frei tun was sie belieben. Dies ist keines Wegs so!
Wer IN ihm ist, ist rel. sicher. Relativ sage ich, nicht das wer meint es könne gar nix mehr passieren. Dem ist jedoch nicht so!
Es kann allerhand passieren und das tut es auch.

Doch zurück zum eigentlichen Thema.
Es wäre gut, liebe Henoch, wenn du uns mehr über die Sache schreibst, damit wir sie auch richtig be-urteilen können und dir auch recht antworten können, was so sehr schwer fällt und wir würden dir gern gut antworten. Wink
Nur kurz, so ich nicht mehr weiß: Verklagen im Sinne von "ich klage meinem Herrn mein Leid durch den und den...", -->ja,
oder "Herr, dieser tut so übles und lehrt so falsches, so das er damit andere bla bla...." --> ja, ggf., wenn es in Liebe geschieht, ok...
verklagen im Sinne von Verurteilen sehe ich -->  erst mal nicht. (aber ich lasse mich gern an Hand der Schrift korrigieren!)

schönen Tag euch allen!

Eliah

Anmerkung: Das es so sein  kann ,  also wie es tatsächlich formuliert ist in der Überschrift, ist außer Frage oder? Wink
Wenn er wirklich wiedergeboren ist, also Christus in ihm wandelt, wird er es aber wohl eher nicht tun^^

Eliah
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1191
Anmeldedatum : 18.01.15
Alter : 58
Ort : 86xxx

Nach oben Nach unten

Re: Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Beitrag  Henoch am Mi 04 Okt 2017, 22:30

Also, erst mal Danke für Eure Antworten. Viele gute Gedanken sind dabei.
Nun zu den Fragen, die gestellt wurden: Verkläger ist der, der den anderen einer Schuld bezichtigt und ggf. seine Rechte einfordert.
Satan wird der Verkläger der Brüder genannt und manchmal leider auch Geschwister von Geschwistern, wenn eine Sünde aufgedeckt wird.


Ich habe recherchiert: Also die Juden hielten im Tor Gericht. Der Richter, der Verkläger, der Fürsprecher und der Angeklagte, sowie mindestens 2 Zeugen mussten anwesend sein. Die Aufgabe des Verklägers war es, die Anklage vorzutragen und ggf. auch Forderungen, das Strafmaß. Also etwa so, wie heute der Staatsanwalt.

Wenn Satan Klage führt, dann, so meine ich, dürfte die in etwa so klingen: Erst bringt er die Beschuldigung vor den Richter (und die Zeugen können es bestätigen), dann fordert er das Strafmaß: "Gott, Du sagtest jede noch so kleine Sünde wird mit dem Tod bestraft. Willst Du Dein Wort brechen? Der Beschuldigte muss sterben und ich fordere seine Seele." Nun, die Antwort müsste eine Zustimmung sein, denn Gott ist seinem Wort treu, er hält, was er sagt. Jetzt kommt der Fürsprecher (Christus) und sagt: Ja, das Urteil ist die Todesstrafe, aber für diese Seele habe ich mit meinem Leben bezahlt, oder er sagt, ich kenne Dich nicht, weiche von mir, Du Übertäter.

Satan verklagt also, um denjenigen zu verderben und seine Seele zu besitzen.



Wird das ein Kind Gottes tun? Was ist sein Motiv, wenn es ein in Sünde verharrendes Geschwister anklagt wegen einer Schuld? (Z.B. wenn die Gespräche mit ihm nichts bewirkten und die Sache vor die Versammlung gebracht werden muss.)
Henoch

Henoch
Treuer User
Treuer User

Anzahl der Beiträge : 340
Anmeldedatum : 17.01.15
Ort : Bayern

Nach oben Nach unten

Re: Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Beitrag  Eliah am Do 05 Okt 2017, 08:03

hallo Henoch,

vielleicht kannst du das Ganze mit einem konkreten Beispiel belegen, so ist es etwas diffus, ich versteh nicht so Recht was genau Sache ist.
(man muss ja keine Namen nennen oder identifikations--Punkte, aber das konkrete Beispiel wäre schon sehr hilfreich, wenn wir vorankommen wollen.

Sonst bleibt es diffus und nebulös und wir rätseln im Nebel rum und wir können nicht wirklich helfen Wink

Vielleicht kannst du ja die ganze Geschichte in Kurzform mal hier vortragen, dann sehen wir vllt. klarer?

Eliah

Eliah
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1191
Anmeldedatum : 18.01.15
Alter : 58
Ort : 86xxx

Nach oben Nach unten

Re: Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Beitrag  Henoch am Do 05 Okt 2017, 15:00

Hallo Eliah,
nun, was für ein Beispiel soll ich Dir nennen ? Ich gehe davon aus, dass ein wiedergeborener Christ nicht der Verkläger der Brüder sein kann. Aber Du kannst ja mal versuchen, eines zu konstruieren.
Henoch

Henoch
Treuer User
Treuer User

Anzahl der Beiträge : 340
Anmeldedatum : 17.01.15
Ort : Bayern

Nach oben Nach unten

Re: Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Beitrag  Eliah am Do 05 Okt 2017, 15:06

hallo Henoch,

ich dachte es handelt sich um ein konkretes Problem, dann wäre die Geschichte eben hilfreich gewesen,-  sorry, dafür Wink

Liebe Grüße mit PS. 119,71

Eliah

Eliah
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1191
Anmeldedatum : 18.01.15
Alter : 58
Ort : 86xxx

Nach oben Nach unten

Re: Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Beitrag  Heidi am Do 05 Okt 2017, 19:30

Henoch schrieb:Satan verklagt also, um denjenigen zu verderben und seine Seele zu besitzen.
Ja, brrrr.

Hiob 1,11...da sagt der Satan: Aber strecke deine Hand aus und taste alles an, was er hat, ...er wird dir ins Angesicht absagen.

Die Anklage lautete ja, dass Hiob gottesfürchtig ist, nur weil Gott ihn mit allem Segen gesegnet hat (den er ja übrigens auch dem Gehorsamen verheißen hat) und wohl sonst gar nicht Gott lieb hat, oder?


Hallo Eliah,
du hast da etwas durchschimmern gesehen, was ich so gar nicht gemeint habe. Aber ich lass es einfach mal so stehen, damit wir uns nicht in lange Diskussionen darüber verlieren.

viele grüße
heidi

Heidi
Methusalem
Methusalem

Anzahl der Beiträge : 3317
Anmeldedatum : 30.09.08
Ort : NRW

Nach oben Nach unten

Re: Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Beitrag  Henoch am Do 05 Okt 2017, 21:57

Hallo Heidi,
ich finde, Du hattest hier schon die Antwort, zu der ich auch tendiere:

Mit schlechtem Gewissen muss ich grad dran denken, ob ich somit also auch schon vor Gott zu einem Verkläger der Geschwister wurde, wenn ich z.B. sage: "Schau mal Vater, dieser oder jener Bruder/Schwester hat so und so gemacht!"...aber ich sag das nicht zum Verklagen, sondern weil ich nicht mehr weiß, wie die Sache zu lösen ist, sondern bitte Gott, zu helfen - oder einfach, weil ich mich geärgert habe mit einer Sache zu meinem Vater komme. z.B. dass sich nicht nur immer dieselben in eine Sache einbringen, sondern alle beteiligt sind an Geben und Nehmen. Oder einer immer mal wieder bös oder entmutigend geredet hat o.ä.

Ich denke nicht, dass sich ein Wiedergeborener darüber hinaus dem Teufel gleichmachen würde und den Tod eines Mitchristen fordern würde, dass er also die Ewigkeit nicht verdient habe. Damit wollten wir ja dann sein wie Gott, nämlich Richter der Gedanken und des Heils, wenn wir jemandem offen ins Gesicht seine Gotteskindschaft absprechen. (s.o. Mt 5,22)

Aber Henoch, durch deinen Beitrag ist mir nun aufgefallen, dass wir unsere Gebete mit Weisheit formulieren sollten. Ich weiß nicht, ob es Gott gefällt, wenn wir wie "Petzliesen" auf das Geschwister zeigen oder aber ihn einfach um Verbesserung einer Situation bitten. Es also im Gebet anders formulieren.






Wenn wir gegen ein Geschwister eine Klage haben, dann wollen wir etwas anderes. Wir wollen für ihn Hilfe von Gott. Wir wollen, dass er seine Sünde bekennt, damit ihm diese Hilfe zuteil wird und er wieder zur Ruhe kommt und mit dem Herrn ins Reine. So kann er wachsen.
Ich denke, da sind wir einig.

Henoch

Henoch
Treuer User
Treuer User

Anzahl der Beiträge : 340
Anmeldedatum : 17.01.15
Ort : Bayern

Nach oben Nach unten

Re: Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Beitrag  Eliah am Fr 06 Okt 2017, 07:49

nochmal, weil es wieder kommt:
Ich denke nicht, dass sich ein Wiedergeborener darüber hinaus dem Teufel gleichmachen würde und den Tod eines Mitchristen fordern würde, dass er also die Ewigkeit nicht verdient habe.  
Der Tod bedeutet nicht automatisch, das wer in Ewigkeit verloren geht!
Wenn ein Christ stirbt, der wirklich von neuem, von oben wiedergeboren wurde, so geht er ins Paradies. Auch wenn der Leib stirbt. study

Und ja, natürlich wird ein Kind Gottes nichts böses ersinnen oder tun, was anderen schadet, das sollte außer Frage sein. Er wird es nicht tun, sondern nur zum guten beten oder handeln. Jedenfalls tendenziell in diese Richtung gehen und denken.
Also bei mir ist das jedenfalls so, selbst wenn ich ein Problem habe mit wem, dann bete ich im Guten, auch wenn ich die Dinge erwähne, die "mies" sind oder sonst was - wir dürfen ja "alle Anliegen vor ihm kundtun", dazu gehören eben auch Probleme. Aber immer in Liebe sozusagen Wink

Wir sinnen ja "auf das was Gottes ist" - in seinem Sinne (oder lernen dies jedenfalls schnell zu tun) und nicht auf Verderben, wie der andere.


Wenn wir gegen ein Geschwister eine Klage haben, dann wollen wir etwas anderes. Wir wollen für ihn Hilfe von Gott. Wir wollen, dass er seine Sünde bekennt, damit ihm diese Hilfe zuteil wird und er wieder zur Ruhe kommt und mit dem Herrn ins Reine. So kann er wachsen.
Ich denke, da sind wir einig.

ja, klar. Very Happy

Es kann natürlich sein, das wenn wer gegen einen anderen gesündigt hat, oder ihm schwer zugesetzt hat, das trotz des anderen "liebevollem" Gebet, der Herr handelt, auch ggf. züchtigt, weil der Vater ihn ja liebt (also eigentlich beide!) und ggf. korrigieren muss!
Dies bedeutet aber nicht, das der, dem geschadet wurde, schlecht oder böse gebetet hat. Das sollte man nie denken, denn dies wird so nie sein!
Und wenn der Vater uns "erzieht" - dann immer nur aus Liebe und zum Guten mit Mitgefühl. Auch wenn das oft in diesem Augenblick nichts Angenehmes ist.
Und: ... es wird einen guten Ausgang nehmen, wenn wir ihn lieb haben!

Schalom den Nachfolgern!

Eliah

Eliah
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1191
Anmeldedatum : 18.01.15
Alter : 58
Ort : 86xxx

Nach oben Nach unten

Re: Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Beitrag  Hakim am Sa 07 Okt 2017, 00:58

Hallo Henoch,

Ich denke im Idealfall ist es so, dass wir, wenn wir einen Bruder oder eine Schwester einer Sache beschuldigen, immer in erster Linie seine Umkehr zur Buße, sowie den Schutz der Gemeinschaft for einer Ausbreitung der Sünde zum Ziel haben sollten. Wenn eine Person einfach kampflos in Sünde verharren darf, und die Gemeinschaft toleriert das, dann werden daran auch andere Anstoß zur Sünde nehmen. Wenn man allerdings diese Person öffentlich zurechtweist, oder auch zum Schadenersatz oder Wiedergutmachung verpflichtet, dann gibt man der Person die möglichkeit ihr Handeln zu überdenken, und auch umzukehren, und dem Rest der Gemeinde wird signaisiert, dass so etwas nicht auf die leichte Schulter genommen wird. Tritt dann keine Änderung ein, kann man die person aus der Gemeinde ausschließen und so die Anderen vor weiterem Fehlverhalten schützen oder vor anderweitigem Schaden bewahren. Durch die Demütigung kann zudem auch hier wieder eine Umkehr und Buße eintreten und die verstoßene Person kann dann auch wiederhergestellt werden.

In der Praxis ist es leider so, dass oft Rachegedanken dazukommen. Das kann vielleicht sogar so weit gehen, dass man im Zorn dem anderen die Hölle an den Hals wünscht. In so einem Fall sollte man natürlich selber auch Buße tun, sobald der schlimmste Zorn verraucht ist. Wenn man an so einer Fehde festhält, dann verharrt man schließlich selber in Sünde, zumindestens wenn es um mehr geht als um das verhindern von weiteren Schäden und den Schutz anderer.
Ich denke schon, dass auch Christen nicht immer die besten Absichten haben, wenn sie einen bruder oder eine Schwester beschuldigen, aber man muss auch nicht vergessen, dass wir alle noch mit gewissen Unvollkommenheiten zu Kämpfen haben, und das führt eben manchmal zu Streit.
Ich denke aber dass wir beim Jüngsten Gericht nur vom Feind verklagt werden und nicht von den anderen Gliedern des leibes Christi.

Einen schönen Abend noch!
Hakim

Hakim
Ist noch neu hier
Ist noch neu hier

Anzahl der Beiträge : 12
Anmeldedatum : 17.08.17

Nach oben Nach unten

Re: Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Beitrag  Henoch am Sa 07 Okt 2017, 09:17

Danke Hakim, das sind wirklich gute und fundierter Gedanken zum Thema.
Henoch

Henoch
Treuer User
Treuer User

Anzahl der Beiträge : 340
Anmeldedatum : 17.01.15
Ort : Bayern

Nach oben Nach unten

Re: Kann ein wiedergeborener Christ ein "Verkläger der Brüder sein?"

Beitrag  UriKulm am Fr 03 Nov 2017, 11:32

Hakim schrieb:
dass wir beim Jüngsten Gericht nur vom Feind verklagt werden und nicht von den anderen Gliedern des leibes Christi.
> Das "Jüngste Gericht" , besser der große weiße Thron, wird der Teufel nicht erleben: er wurde vorher in den für ihn geschaffenen Feuersee geworfen.
> Ebenso wenig werden wir, die Gläubigen, als Angeklagte oder als Ankläger vor dem großen weißen Thron erscheinen.
> Wir sind Beisitzer in diesem Gericht an der Seite unseres Herrn Jesus Christus und werden sogar Engel richten.
> Vor dem großen weißen Thron müssen alle Ungläubigen erscheinen, um gerichtet zu werden. Diese gehen dann zu ihrem "Vater", dem Teufel. Aber auch diese kann der Teufel am großen weißen Thron nicht verklagen. Er ist dann in der Hölle.
> Der Teufel kann heute noch die Brüder bei Gott verklagen, wenn er es geschafft hat einen wahren Christen zur Sünde zu verleiten. Aber bald kann er auch das nicht mehr:
nach der Entrückung der Gemeinde gibt es keine Sünde bei Christus im Vaterhaus.
> Darüberhinaus wird der Teufel während der großen Drangsal aus dem Himmel geworfen und kann nicht mehr vor Gott erscheinen und anschließenden im tausendjährigen Friedensreich Christi ist der Teufel im Abgrund gebunden und unfähig Menschen zur Sünde zu verleiten.
> Erst nach dem Friedensreich Christi wird er wieder freigelassen, verführt erneut die gottlose Menschheit und wird ohne weitere Gerichtsverhandlung in die Hölle geworfen.
Denn das Gericht des Teufels fand bereits am Kreuz von Golgatha statt. Joh 12,31

Lies hierzu die Offenbarung

Uri Kulm

Offenbarung 22,11.12 Wer unrecht tut, tue noch unrecht, und wer unrein ist, verunreinige sich noch, und wer gerecht ist, übe noch Gerechtigkeit, und wer heilig ist, sei noch geheiligt. Siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um jedem zu vergelten, wie sein Werk sein wird.


UriKulm
Routinier
Routinier

Anzahl der Beiträge : 80
Anmeldedatum : 27.02.17
Ort : Norddeutschland

Nach oben Nach unten

Verkläger der Brüder

Beitrag  UriKulm am Fr 03 Nov 2017, 12:19

Henoch schrieb:Kann ein wiedergeborener Christ ein Verkläger der Brüder sein wie es Satan ist?
Der Teufel kann heute noch die Brüder, welche gesündigt haben, bei Gott verklagen. Er hat Zugang zum Regierungsthron Gottes. Hiob 1; Offb 12,10
Ein Christ kann das in diesem Sinne nicht. Aber er kann Klagegründe über seine Mitgeschwister im Gebet vor Gott bringen. Da gibt es immer wieder Anlässe.
Jedoch sollte der Christ im Beklagen von Fehlverhalten oder Missständen in der Christenheit sich an die Schrift halten:
> wenn dein Bruder wider dich sündigt Matthäus 18
> wenn einer (berechtigte) Klage hat gegen den anderen Kolosser 3,13
> wenn Sünde in der Gemeinde vorhanden ist Galter 6,1; 1.Korinther 5,13
> Das Prinzip des Handelns gegen einen Bruder/Schwester der gesündigt hat muss die Liebe und die Bereitschaft zum Vergeben sein mit dem Ziel der Wiederherstellung der verlorenen Gemeinschaft. 2. Korinther 2,8 Das gilt auch für die als letztes Mittel anzusehende Zuchthandlung des Ausschlusses.
> Der oder diejenigen Brüder, die sich mit einem sündigen Christen beschäftigen, müssen auf sich selbst und die Neigung des eigenen Fleisches achten (Galater 6,1) und sich unter den Sachverhalt der Sünde in der Christenheit demütigen/Leid tragen
1. Korinther 5,2
> Die Zucht des Ausschlusses der Gemeinde oder auch die des sich Trennens/sich Wegwendens von Sünde und Sünder, auch wenn er Bruder genannt wird, hat zwei Ziele: Wiederherstellung des Sünders und Wegreinigen vom Bösen. 1. Tim 6,20; 2.Tim 3,5; Röm 16,17; Matt. 18,17
> Schriftgemäße Behandlung einer Sache erfordert zwei oder drei Zeugen Matt 18,16; 1.Tim 5,19
> Wichtig scheint mir dass die Dinge tatsächlich angesprochen werden und entsprechend der Schrift gehandelt wird. Unterbleibt die Bemühung der Klärung kann es leicht zu Verhärtung und Bitterkeit (Hebr. 12,15) führen. Dann gibt es einen Richtgeist und die Gemeinschaft ist zerstört. Dann wird nur noch geklagt. Oft über eher nichtige Anlässe. Es soll Gläubige geben, die sich im Klagen über das Verhalten anderer gefallen und immer wieder eine Sache, die vielleicht längst bereinigt ist, anregen. Spr. 17,9

Uri Kulm

2. Kor 2,7 so dass ihr im Gegenteil vielmehr vergeben und ermuntern solltet, damit nicht etwa ein solcher durch übermäßige Traurigkeit verschlungen werde.
2. Kor 2,10 Wem ihr aber etwas vergebt, dem vergebe auch ich; denn auch ich, was ich vergeben, wenn ich etwas vergeben habe, habe ich um euretwillen vergeben in der Person Christi,
Eph 4,32 Seid aber gegeneinander gütig, mitleidig, einander vergebend, wie auch Gott in Christus euch vergeben hat.
Kol 3,13 einander ertragend und euch gegenseitig vergebend, wenn einer Klage hat gegen den anderen; wie auch der Christus euch vergeben hat, so auch ihr.

UriKulm
Routinier
Routinier

Anzahl der Beiträge : 80
Anmeldedatum : 27.02.17
Ort : Norddeutschland

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten