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Reformation

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Reformation

Beitrag  UriKulm am Di 31 Okt 2017, 19:23

Hallo zusammen
Jetzt ist wohl erst einmal wieder Ruhe um den vielseitig vorgetragenen Lutherismus.
Wer sich da nicht alles ein Urteil über Luther und die Folgen der gesamten Reformation bis heute erlaubt hat! Und was für teils obskure Veranstaltungen abgehalten wurden!

Ich danke jedenfalls Gott! Er hat Luther und andere benutzt, um die Wahrheiten über die Rechtfertigung allein aus Glauben (Hab.2,4; Röm. 1,17;Gal ; Hebr. 6,), aus Gnade, durch das Blut Christi, durch Gott allein wieder aus der Knute des Katholizismus des dunklen Mittelalters auf den Leuchter zu heben. Und so auch mir zum Heil die Möglichkeit gegeben den Herrn Jesus als Heiland annehmen zu dürfen durch die Belege der Schrift, die ich selbst lesen kann.

Aber ist nicht auch heute wieder eine "Reformation" oder besser eine Erneuerung/Erweckung in der christianisierten Welt und weltweit notwendig?

Das meiste was zu lesen und zu hören und zu sehen war (Zeitung, Fernsehen, Radio, Kanzeln ...) hat gesellschaftspolitische Veränderungen beschrieben. Auch nicht müde wurde man Luther böswillige Entgleisungen(aus heutiger, insbesondere deutscher Sicht) zu unterstellen und sein Verdienst in Bezug auf den Glauben an Gott zu diskreditieren.

Fällt nicht die säkularisierte protestantische Kirche unter das Urtel: du hast den Namen, das du lebst, bist aber tot"? (Offb. 3,1)

Was wird vor und nach Luther und wird noch heute in weiten Teilen der Christenheit gelehrt und praktiziert?

> Katholizismus: allein die Kirche macht Christen.
> Protestantismus: Nur Christen machen Kirche.
> Aber was sagt die Bibel, Gottes Wort? Nur der Geist Gottes macht Christen durch Wiedergeburt (Joh.3,5) und die Kirche ist gebildete Einheit aus allen wahren Gläubigen weltweit durch die Taufe des einen Geistes (1.Kor.12,13).

Allen Aufrichtigen einen gesegnten Abend und Gott zum Gruß
Uri Kulm

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Re: Reformation

Beitrag  Heidi am Di 31 Okt 2017, 23:44

Hallo Uri,

peinlicherweise weiß ich gar nicht, wie die 95 Thesen lauteten. Da suche ich mir demnächst mal eine Internetseite heraus, um diese immense Bildungslücke zu stopfen.

Ich liebe meine Lutherbibel und finde das sehr mutig, wie Luther damals auch gegen den ganzen Ablassschwindel für die Wahrheit eingetreten ist.

Aber hast du vielleich eine Antwort darauf, wie er hinsichtlich der Juden feindlich sein konnte? Wie kann das sein, dass einer mit dem Bibelwissen und Geist Gottes da so irrt? - vorausgesetzt, das stimmt, was man so vom Hörensagen zu Luther und dem Thema Juden / Israel kennt.

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Re: Reformation

Beitrag  Henoch am Mi 01 Nov 2017, 00:09

Hallo Heidi,
hier lt Wikipedia die 95 Thesen. https://de.wikipedia.org/wiki/95_Thesen#Inhalt_der_Thesen_im_Einzelnen
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Re: Reformation

Beitrag  Eliah am Mi 01 Nov 2017, 07:05

ja, These 7 ist schon mal komplett falsch, das der Papst vergeben muss, zudem kennt die Schrift keinen Papst.
Ebenso die Sache mit dem Fegefeuer und anderes ist auch schräg, wie die "Sakramente". Sollte er eigentlich wissen, da er woanders ja vehement predigte :"aus Glauben allein".
Ein Fegefeuer wäre ja ganz praktisch: Man tut hier unten also doch was einem gerade so beliebt und kann ja dann hernach ja noch "büßen" - sehr praktisch und komplette Lüge.
sollte Martin eigentlich gewusst haben, oder es ist nicht mehr original, oder ... oder ...
ist auch egal.
Nicht Luther ist die "Kirche", nicht Darby, nicht Calvin, nicht Zinsendorf, nicht Spurgeon, oder sonst wer, sondern Christus. Amen
"Er kennt die Seinen, und wer seinen Namen nennt, stehe ab von Ungerechtigkeit".
Mk 8,34 Und als er die Volksmenge samt seinen Jüngern herzugerufen hatte, sprach er zu ihnen: Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach! [solo skriptum!]

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Re: Reformation

Beitrag  Heidi am Mi 01 Nov 2017, 10:33

Hallo Eliah,

ja, nicht alles perfekt in den Thesen. Das meiste in den Thesen geht gegen den Ablass der Sünden durch die Kirche bzw Zahlungen der Ablassbriefe.
Aber genau  d a s  ist ja schon mal ein "sieben-Meilen-Schritt". Vielleicht war  d a s  zu  d e r  Zeit dran für die Leute, die sich nach Vergebung der Sünden sehnten und auch einen Glauben hatten, der von Himmel und Hölle "ahnte"...immerhin.

Ich habe noch einen Link z den Thesen gefunden:
https://www.ekd.de/95-Thesen-10864.htm

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Re: Reformation

Beitrag  Eliah am Mi 01 Nov 2017, 11:53

hallo Heidi,

freilich: du hast schon Recht: Das gute sehe ich ja auch. Er hat in der düsteren Zeit viel geleistet. Und einiges Re-Formiert, das ist so.
Er war zwar nicht so klar und konsequent wie einige seiner Zeitgenossen mit ihm (!), aber immer hin hat er einiges geleistet in die richtige Richtung.
Das wollte ich auch gar nicht schmälern. Und es bleibt ihm ja auch.
Da er aber massive Schnitzer in der Lehre hatte, sollte man "ihm nicht nachfolgen", so war das gemeint.

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Lutherismus

Beitrag  UriKulm am Mi 01 Nov 2017, 13:02

Was Luther über die Juden dachte hat er in diversen allgemein bekannt gewordenen Schriften veröffentlicht.
Was die Bibel sagt und Luther nicht voll umfänglich erkannt hat:
> Jeder der den Namen des Herrn anruft wird errettet werden.
> Denn Gott hat die Welt (alle Menschen ausnahmslos) so sehr geliebt, dass er seinen eigenen Sohn gab, auf das jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht.
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grüßt Euch mit Galater 6,16

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Re: Reformation

Beitrag  Henoch am Mi 01 Nov 2017, 14:53

Es ist schwierig, sich ein Urteil über diese "Judenfeindlichkeit" von Luther zu erlauben. Ich denke, wir müssen aufpassen, denn er hatte den heiligen Geist und damit ein gutes Urteilsvermögen. Wir wissen nicht, was der Grund für die Bitterkeit war.
Ich las mal in einem Buch, dass Luther ein großes Herz für die Juden hatte und erst durch deren Verstocktheit gegenüber dem Evangelium und deren Abweisung des Christus eine Bitterkeit gegen sie entwickelte. Wir waren nicht dabei, ...Also, niemand denke Arges ohne ein oder zwei ZEUGEN.
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Re: Reformation

Beitrag  Heidi am Mi 01 Nov 2017, 19:55

Liebe Henoch,

ich habe mir darüber noch weiter Gedanken gemacht und war heute kurz bei meinen Eltern zu Besuch.

Meine Mutter meinte dann, dass Luther gern gehabt hätte, dass sich die Juden auch zu Jesus bekehren. Und weil das nicht geschah, war er - jetzt übernehme ich mal deine Worte oben - war er verbittert.

Ich - für mich - habe nun so eine Antwort gefunden auf meine Frage.

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Re: Reformation

Beitrag  Harald am Mi 01 Nov 2017, 23:48

Hallo,

ich möchte mal diese Aussagen herausnehmen ...
UriKulm schrieb:
Ich danke jedenfalls Gott! Er hat Luther und andere benutzt, ....

Aber ist nicht auch heute wieder eine "Reformation" oder besser eine Erneuerung/Erweckung in der christianisierten Welt und weltweit notwendig?

Auch nicht müde wurde man Luther böswillige Entgleisungen (aus heutiger, insbesondere deutscher Sicht) zu unterstellen und sein Verdienst in Bezug auf den Glauben an Gott zu diskreditieren.

Uri Kulm
Genau das, was ich Fett gemacht habe ist doch der richtige Ansatz, der einzige biblische, Göttliche. Gott wirkt, Gott macht, Gott lenkt, Gott lässt zu oder verhindert ...

Warum Luther in manchem versagte, wird meines Erachtens damit zusammenhängen, dass er ebenso wenig vollkommen war, wie jemand von uns jemals vollkommen sein wird (wobei ich mich jetzt nicht mit Luther vergleichen möchte), solange wir noch hier als Menschen aus Fleisch und Blut leben. Kein David, kein Abraham, kein Mose noch irgendein "Glaubensheld" war sündlos.

Gott, unser geliebter Vater im Himmel, hat in Seiner Gnade entschieden, Luther und andere dazu zu gebrauchen, dass jetzt speziell unserem Volk nochmals die Bibel geschenkt wurde, nachdem die katholische Kirche dafür sorgte, dass das Wort Gottes vom Volke nicht mehr gelesen werden durfte, weil sie zu dumm seien, es recht zu verstehen. Und weil die Bibel nur noch in Latein herausgegeben werden durfte. In der Schweiz war es Zwingli und so gab es in verschiedenen Ländern Menschen, die Gott gebrauchen konnte bzw. die sich gebrauchen ließen.

Die Frage nach einer erneuten Reformation würde ich mit "JA" beantworten, es wäre genial, wenn sich die Evangelische Kirche mehr an Luther orientieren würde wie an ökumenischen Bestrebungen oder daran sich eins machen zu wollen mit anderen "Weltreligionen" (Stichwort: wir glauben alle an denselben Gott) etc.

Grüße Harald

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Re: Reformation

Beitrag  UriKulm am Do 02 Nov 2017, 22:59

Henoch schrieb: (Luther) hatte den heiligen Geist und damit ein gutes Urteilsvermögen. Henoch

Reformation bedeutet nicht: Erneuerung von Grund auf mit Einsicht und Beugung und Bekenntnis der Abweichung bis hin zur Rückkehr an die Stelle, wo die Abweichung begann und Umkehr zum Herrn, um ausschließlich seinen Willen zu tun. Psalm 32.

Zitat
Jeremia 4, 1 ff Wenn du umkehrst, Israel, spricht der HERR, zu mir umkehrst, und wenn du deine Scheusale von meinem Angesicht wegtust und nicht mehr umherschweifst, sondern schwörst: So wahr der HERR lebt! ... Pflügt euch einen Neubruch, und sät nicht unter die Dornen. Beschneidet euch für den HERRN und tut weg die Vorhäute eurer Herzen, ... damit mein Grimm nicht ausbreche wie ein Feuer und unauslöschlich brenne wegen der Bosheit eurer Handlungen.

Luther hat für sich und Andere "nur" Teilaspekte (aber Grundlegende und äußerst Wichtige) wiedererkannt durch Lesen der Schrift und sicherlich durch die Wirkung des Heiligen Geistes in seinem Herzen ihm zur eigenen Heilsgewissheit:
Römer 1,17 „Der Gerechte aber wird aus Glauben leben.“

Aber das hat ihm nicht geholfen, die Schrift letztkonsequentlich in eigene und gemeindliche Praxis umzusetzen.

Das wurde erst in der sogenannten Brüderbewegung um ca. 1850 erkannt und durch Buße und Trennungsbestrebung von allem Bösen, auch religiös Bösem in der Christenheit, praktiziert.

Den Heiligen Geist 1. besitzen und 2. von ihm erfüllt sein und 3. ausschließlich auf ihn zu hören und zu gehorchen, sind wohl verschiedene paar Schuhe.

Obwohl die Korinther geistgewirkte wiedergeborene Heilige waren, mussten sie doch fleischlich genannt werden, wegen ihres Verhaltens.

Man kann den Heilgen Geist dämpfen, betrüben, auslöschen, d.h. sein Wirken im eigenen Leben und in der Gemeinde negieren.

Insofern möchte ich die Kurzsichtigkeit Luthers vor dem Herrn entschuldigen. Aber für uns heute gibt es die volle Wiedererkenntnis des Heils und der persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens als Christen.

Mit steht nicht zu, alle Entgleisungen des Protestantismus und des Katholizismus aufzuzeigen. Aber die Schrift ist eindeutig und fordert zu konsequenten Schritten im Glauben auf: z.B. 2. Timotheus 2,19 ff

Meine eigene Kurzsichtigkeit und mangelndes Verständnis bedarf ebenfalls ständiger Korrektur und Wachstum in der Erkenntnis des Willens des Herrn.

Aber die Berufung und Benennung von "Kirchen" auf Luther und sein "Besserkatholiksein" verhindert die Besinnung auf die Anfänge der Christenheit.

> Sola scriptura, sola, fide, sola gratia, solus Jesus Christus, soli Deo gloria. <

Welch großartige Leitlinien. Wo ist der Jünger, der sie verwirklicht?

Uri Kulm

Philiper 3,15 So viele nun vollkommen sind, lasst uns so gesinnt sein; und wenn ihr etwas anders gesinnt seid, so wird euch Gott auch dies offenbaren.

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