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Die Frage nach dem Sinn des Lebens

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Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Harald am Mi 22 Apr 2009, 17:52

Hallo,

vor einigen Tagen sah ich einen Bericht im Fernsehen, in dem über das Selbstverständnis weiten Teilen der Bevölkerung aufgezeigt wurde, teilweise auch in Interviews von Betroffenen aus den Randgruppen der Gesellschaft und teilweise von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Dieses Bild wurde durch eine Zahl in mein Hirn gemeiselt. Es sind die überwiegend Jugendlichen/jungen Erwachsenen, die in einer derart tiefen Sinnkrise stecken, daß pro Monat 1000 Menschen nur diesen einen Ausweg noch sehen und sich selbst töten.
Das hat mich doch sehr betroffen gemacht.
Ich hab mich nun etwas, vermutlich auch nur oberflächlich, in die Problematik eingelesen.
Auch in dem Fernsehbericht fielen diese Bezeichnungen, die die Menschen als unwert abstempeln, und die sich selbst auch so sehen.
Die werden als Freeter bezeichnet, Menschen die meist nie die Chance auf einen normal bezahlten Job hatten. Die sich keine Wohnung leisten könnten, da sie so wenig bezahlt bekommen. Es wurde einer aus dieser Gruppe begleitet, wie er die Nächte in einem Internetcafe verbringt, damit er ein Plätzchen hat. Dann wurden junge Menschen interviewt, die einhellige Meinung war, daß sie nie mit einem Freeter etwas anfangen würden. Arbeit ist in Japan dermaßen wichtig, ja lebenswichtig, es ist im Denken der Menschen so tief verwurzelt, daß man ohne Arbeit gleichzeitig auch fast jedenfalls seine Daseinsberechtigung verloren hat und dies auch selbst so sieht.

Hikkomori: Japans verschwundene Jugend
Die Hartgesottenen unter den "Hikikomori" (zu Deutsch: "sich zurück ziehen") bringen es auf über 20 Jahre: Sie verkriechen sich in den eigenen vier Wänden, isoliert und ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt - wenngleich nicht ganz freiwillig. "Das 'Hikikomori'-Problem ist ein nationale Tragödie", urteilt der japanische Psychiater Tamaki Saito, der es in seinen 17 Berufsjahren bereits mit mehr als 3000 Fällen zu tun hatte. Seinen Schätzungen zufolge gibt es in Japan rund eine Million 'Hikikomori'.
Der Artikel ist von 2004.
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IJIME – Schikane an japanischen Schulen
Definition nach Erbe (1994): "Einem Schwächeren bewußt seelisches oder körperliches Leid zufügen. Quälen, indem man Boshaftes tut. Schlecht behandeln. Peinigen."
1995: 166 Schülerselbstmorde / 56.600 Fälle von ijime
Kiyoteru Okawachi (13) nimmt sich im November 1994 das Leben. Er erhängt sich, weil er die Schikane durch seine Klassenkameraden nicht länger ertragen kann. Er hinterläßt ein recht ausführliches Testament, das einige Aufschlüsse über das Erleben und Empfinden des Jungen gibt.
Selbstmord oder Mord?
Letzter Ausweg für einige ijime-Opfer: Selbstmord. Die betroffenen Schüler scheinen am Ende ihrer Kräfte angelangt. Ständige Bedrohung, Erpressung und Hänseleien machen das Leben unerträglich.
Ein anderes Extrem: Grenzenloser Haß gegenüber dem Peiniger führt zum Mord. (November 1984: zwei ijime-Opfer ermorden auf grausame Weise ihren Peiniger)
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Zu dieser Thematik wird ein wissenschaftliches Buch empfohlen, also wen es sehr interessiert, der kann sich das ja zulegen: Carola Hommerich „Freeter“ und „Generation Praktikum“ - Arbeitswerte im Wandel? Ein deutsch-japanischer Vergleich
2009, iudicium Verlag, München, 293 S. geb., ISBN 978-3-89129-856-5, € 35.-
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] aus dem DEUTSCHEN INSTITUT FÜR JAPANSTUDIEN.
Rezension:
Dass im Angesicht der gegenwärtigen Wirtschaftslage – Japans Industrieproduktion der letzten Monate hat ein Dezennientief erreicht – deutlich mehr Menschen in die beschriebenen Unsicherheiten abgedrängt werden, scheint einerseits absehbar. Andererseits wäre eine verstärkte gesellschaftsweite Debatte darüber zu führen, welche Auswirkungen es auf lange Sicht gesehen noch zeitigen wird, mit der ‚Ressource Mensch’ derartig zu verfahren.
Fazit: Eine aufschlussreiche, nachdenklich stimmende Studie.

Mich beschäftigt das aus christlicher Sicht. Mich beschäftigt die Frage, wieso Japan scheinbar kein so typisches Missionsland ist. Wenn sich in einem Volk pro Monat 1000 Menschen selbst umbringen, sähe ich da einen großen Bedarf nach einer frohen und lebensbejahenden Nachricht von unserem Heiland Jesus Christus.
Ja ich weiß, auch bei uns gibt es dermaßen viel Leid und Not und auch wenn es bei uns "nur" halb so viele Menschen sein sollen, die ihrem Leben ein Ende setzen, so ist ansich jeder einzelne Mensch zu viel, der in seinem Leben nur noch diesen Ausweg sieht.

Weiter zeigt es, wie wir Menschen im allgemeinen doch "ticken", Christen mit eingeschlossen. Wir lassen uns prägen von allgemeinen Werten, das was in der Gesellschaft Ansehen hat, erstrebenswert ist, das übernehmen wir doch erst mal auch so. Und viele hinterfragen dies nicht wirklich, solange es ihnen/uns einigermaßen gut geht. Und noch weniger machen sich Gedanken, wie es wohl den Menschen geht, die aus welchen Gründen auch immer, nicht diesem Bild entsprechen können, die diese Ideale nicht erfüllen können, wie es denen geht, wie sie sich fühlen müssen.
Ich denke, wir leben heute schon in diversen Parallelwelten/-gesellschaften, da gibt es die Obdachlosen, die Ausländer, die Behinderten, die Alten, die Arbeitslosen, die Sozialhilfeempfänger...
Die meisten dieser Gruppen leben abseits des als "normal" bezeichneten und verursacht zudem durch dieses Nichtexistieren in der "normalen" Welt bzw. ihrer Wahrnehmung auch noch Berührungsängste.

Ich kann nun kein Rezept schreiben, wie man das alles nun in seiner Umgebung sofort alles ganz anders angeht. Und jetzt würde ich gerne einen Bibelvers nennen, aber mir fällt in solchen Situationen meist dann kein passender ein, aber ich weiß, daß ich mich nicht so verändern kann, daß ich nicht auf andere herabsehe, oder Angst vor ihrer Andersartigkeit habe, oder daß ich mich von diesen Werten nicht einnehmen lasse, all das kann ich nicht, nicht mal für mich.
Aber ich kann jeden Tag immer wieder neu meine Hoffnung auf Jesus setzen, den Anfänger und Vollender des Glaubens. ER verändert Menschen, daß sie (ich auch) die Anderen sehen.
Was mir noch am Herzen liegt ist, daß vielleicht der eine oder die andere beginnt zu beten für die jungen Menschen in Japan (ok, auch bei uns).

Sorry für den langen Bericht.
Grüße von Harald

Anmerkung:
Dezennientief: soll wohl heißen "Jahrzehnttief"


Zuletzt von Harald am Fr 08 Mai 2009, 03:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Ich bin das Nichts

Beitrag  Harald am Fr 08 Mai 2009, 03:40

Hallo,

nach dem Film "Hallo Jule, ich lebe noch" kommen Erinnerungen hoch.
"Ich bin das Nichts" ist ein Zitat aus dem Film aus einer email einer jungen Frau mit Suizidgedanken.
Ein paar Zahlen dazu:
Im Jahr 2007 waren es 7009 Männer und 2393 Frauen. Diese Zahlen sind deutlich höher als die der Verkehrstoten (2007: 5011). Die Suizidziffer beträgt in Deutschland 17,4/100.000 für Männer und 5,7/100.000 für Frauen. In Deutschland stirbt daher jeder 87. Mann (bei einer mittleren Lebenserwartung von 76,2 Jahren) und jede 243. Frau (bei einer Lebenserwartung von 81,8 Jahren) durch Suizid.
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In Deutschland nimmt sich durchschnittlich alle 56 Minuten ein Mensch das Leben
... alle sechs Minuten, so vermuten Fachleute, versucht es jemand. Bei jungen Menschen unter 25 Jahren wird vermutet, dass die Suizidversuchsrate weitaus größer ist...
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Mir sind aus meiner eigenen Vergangenheit diese Gedanken nicht fremd. Ich bin das Nichts; keinen interessiert es, wie es mir geht; niemand vermißt mich; die Welt ist besser dran ohne mich ...

Dagegen sagt Gott von der Bibel, die SEIN Wort ist, daß sie die Wahrheit ist. Und dort kann man was ganz anderes lesen ...
Zefanja 3:17:
Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der helfen kann; er wird sich über dich freuen mit Wonne, er wird schweigen in seiner Liebe, er wird über dir jubelnd frohlocken.
2. Thessalonicher 2:16:
Er selbst aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns geliebt und einen ewigen Trost und eine gute Hoffnung durch Gnade gegeben hat, 17tröste eure Herzen und stärke euch in jedem guten Wort und Werk!
1. Johannes 4:10:
Darin besteht die Liebe, nicht daß wir Gott geliebt haben, sondern daß Er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsre Sünden.
Matthäus 6:26+30:
26Sehet die Vögel des Himmels an! Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?
30Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, also kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen?
Jeremia 1:4+5:
Und das Wort des HERRN erging an mich und sprach: Ehe denn ich dich im Mutterleibe bildete, kannte ich dich, und bevor du aus dem Mutterschoße hervorgingst, habe ich dich geheiligt
Matthäus 11:28:
Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!
Schließlich hat Gott Seinen einzigen Sohn für dich und mich geopfert. DAS ist das größte Zeichen, die größte Tat, die deutlich dafür spricht, daß wir, jede/r Einzelne, Gott so lieb und teuer sind.

Es macht sehr traurig, wenn Menschen, v.a. junge Menschen, für sich keinen Lebenssinn sehen können.

grüße von harald

Harald
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Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Günter am Fr 17 Jul 2009, 22:45

Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Die Antwort hängt wesentlich davon ab, was eigentlich das Leben ist: Ist es zufällig und evolutionär aus einer Ursuppe in einem sinnlosen, kalten Universum entstanden, dann ist auch das Leben selbst sinnlos.

1.Kor 15,32
Wenn die Toten nicht auferstehen, dann »lasst uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot!«
(Jesaja 22,13)

Gibt es aber einen Schöpfergott, der den Menschen als Ewigkeitsgeschöpf (Prediger 3,11) geschaffen hat, ihm den „Odem des Lebens“ in seine Nase geblasen hat (1.Mose 2,7), dann sieht das anders aus, weil die Perspektive eine andere ist.

Dann sollten wir den nach dem Sinn des Lebens fragen, der uns das Leben gegeben hat, dann sollten wir Gott danach fragen. Die Antwort nach dieser Frage finden wir in seiner Offenbarung an uns Menschen. Wir finden sie in der Bibel.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

Wenn es keinen Gott gibt, ist die Frage nach dem Sinn des Lebens eine Frage der reinen Vernunft und damit der Philosophie. Gibt es aber den Gott der Bibel, dann ist es eine Frage des Evangeliums.

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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Gast am Sa 18 Jul 2009, 06:38

hallo harald,

wundern tut es mich nicht, dass es sehr viele menschen gibt, die den sinn des lebens nicht verstehen.
aber nichts desto trotz darf man dabei nicht vergessen, dass sich diese menschen ihren weg selbst so gewählt haben. diese krise entsteht, wenn man durch eigenen willen gott verlassen hat.
in der heutigen zivilisation ist das evangelium um die ganze erde gegangen. es gibt keine entschuldigung für diesen gottlosen zustand, den haben sie selbst herbeigeführt und den lohn ihrer abirrung an sich selbst empfangen.
was aber jesus christus ganz persönlich mit diesen menschen noch vor hat, ist eine ganz andere sache..entweder sie lehnen weiterhin ab, oder sie erlauben christus eintritt ins herz und dann wird alles wieder gut.

ich habe für die folgen eines gottlosen wandels KEIN mitleid. sie könnten es anders haben....wenn sie es gewollt hätten.

es bezeugt ja unser leben, dass wir in jesus christus von neuem wiedergeboren wurden und eine völlig neue kreatur wurden.


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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Harald am So 19 Jul 2009, 01:22

Hallo Sephora,
ich wundere mich etwas über deine Zeilen, verstehe es nicht ganz, wie du es meinst.
Mir fallen dazu diese Verse ein ...
Römer 3:9:
Wie nun? Haben wir etwas voraus?
und weiter ...
Ganz und gar nichts! Denn wir haben ja vorhin sowohl Juden als Griechen beschuldigt, daß sie alle unter der Sünde sind, 10wie geschrieben steht: «Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; 11es ist keiner verständig, keiner fragt nach Gott; 12alle sind abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; es ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer! 13Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen trügen sie; Otterngift ist unter ihren Lippen; 14ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit, 15ihre Füße sind eilig, um Blut zu vergießen; 16Verwüstung und Jammer bezeichnen ihre Bahn, 17und den Weg des Friedens kennen sie nicht. 18Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.»
Du hast kein Mitleid? Ich verstehe das nicht. Ich war so, bin auch heute noch manchmal so, daß ich Sachen mache oder vor allem denke, für die ich mich schäme, ich das Gericht verdient hätte, wenn nicht Jesus mir vergeben würde, meine Schuld getragen hätte ...

ALLE Menschen kommen so in diese Welt, und die überwiegende Mehrheit der Menschen lebt immer noch in diesem Zustand: in Sünde, getrennt von Gott.

Das Evangelium, die Frohe Botschaft geht schon Jahrzehnte, Jahrhunderte auch durch Deutschland, und doch hat es mich erst ergriffen, als die Zeit reif dafür war. Doch Jesus und unser liebender Vater hatte schon lange vorher gute Gedanken über und für mich, wie für jeden Menschen.

Ich möchte eigentlich hoffen bis zum letzten Atemzug eines jeden Menschen, daß er sich doch noch zu Jesus bekehren kann, ER die ausgestreckte Hand des Erlösers ergreift - sicher wissen wir niemals, wann dieses "ZU SPÄT" im Leben eines Menschen sein wird. Sicher sind nicht alle in der Lage auf dem Sterbebett noch eine Kehrtwende herbeizurufen, das haben wir nicht in der Hand.

Wie gnädig, wie viel gnädiger und barmherziger ist doch Jesus Christus mit uns, als wir mit uns selbst und mit Anderen. DAS ist es, was mein Herz jubeln läßt. Es ist unverdiente Gnade, reine Barmherzigkeit, wir/ich muß und kann es mir nicht verdienen.

Müßte ich, nein laß es mich als Frage formulieren: Hat mir Jesus das alles vorgehalten, als ich zu IHM kam und IHN um Vergebung bat, daß ER mein Leben unter seine "Fittiche" nimmt, ER mein Herr werden sollte? Hat ER gesagt: Hey ich hab mit den Folgen deines gottlosen Wandels kein Mitleid? Gott hatte kein Interesse daran, daß ich IHM alle meine Sünden aufzähle, ER wußte sie eh schon längst (ich habs trotzdem gemacht), IHM war viel wichtiger, daß ich zurückkam, umkehrte, ER mich in seine ausgestreckten Arme nehmen konnte. DAS ist Frohe Botschaft.

Für mich ist das eine freimachende, eine erlösende Botschaft. Aber keine billige Gnade, und doch stelle ich mir vor, daß Gott auch über jeden Menschen weint, der sich gegen IHN entschieden hat, denn ER macht ja zunächst mal Jedem dieses Angebot der Errettung. Gott sieht, daß der in sein Unglück rennt, muß ihn aber rennen lassen, weil ER den Willen des Menschen akzeptiert.

Jesus sagte über sich selbst dieses:
Lukas 19:10:
denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist.


Zum Schluß möchte ich aber auch dies nicht verschweigen:
Als Beispiel: Wenn die Folge meines Wandels ohne Gott war, daß ich z.b. Hepatitis bekommen habe, oder ich eine Strafe im Gefängnis absitzen muß, oder oder oder, so wird es nicht die Regel sein, daß mir diese Folgen nach meiner Bekehrung sofort weggenommen werden. Manche Folgen muß ich also als Christ schon tragen wegen meines Lebenswandels ohne Gott.

Grüße von Harald

Harald
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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Gast am So 19 Jul 2009, 07:25

lieber harald,

ich hatte keine ahnung, dass dieses thema dich in deiner lebenssituation ergriffen hat. verzeih mir bitte, wenn ich dich durch meine äußerung in einer predullie brachte. ich versuchs trotzdem zu erklären, okay? ;-)
ich gehe NICHT von der allversöhnungstheorie aus. ich gehe davon aus, dass es am ende der welt mehr menschen geben wird, die sich GEGEGN, als anstatt sich FÜR christus entschieden haben. es bezeugt mit unter auch matthäus 7,13-14
Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der ins Verderben führt, und viele sind es, die da hineingehen. 14Aber die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden

die von dir angeführte stelle ausm römer betrifft aber meinem verstand nach gottlose und nicht die in christus gerechten, also von neuem geborenen! Wink
Du hast kein Mitleid? Ich verstehe das nicht. Ich war so, bin auch heute noch manchmal so, daß ich Sachen mache oder vor allem denke, für die ich mich schäme, ich das Gericht verdient hätte, wenn nicht Jesus mir vergeben würde, meine Schuld getragen hätte
ja, nur der unterschied daran ist, dass du durch deinen glauben an jesus christus und durch die ernsthafte nachfolge gerecht gemacht BIST und dir bereits alle sünden in der vergangenheit, gegenwart und zukunft schon vergeben wurde. du bist in jesus eine neue kreatur, was aber NICHT heißt, dass du fortan niemehr sündigen wirst. das allerwichtigste ist, christus nichts vorzumachen und ihm etwas vorzuenthalten, es mit christus zu besprechen. ich kenne übrigens diese situation, wenn man sich selbst für manche gedanken schämt....allerdings vielmehr vor christus, als vor mir selber....mir tut es dann auch gut, wenn ich christus das alleine LAUT, beispw. im auto beim fahren vorbringe und das mit ihm kläre. ich bitte dann christus sogleich auch um vergebensgewissheit und der herr schenkt es auch direkt.
ALLE Menschen kommen so in diese Welt, und die überwiegende Mehrheit der Menschen lebt immer noch in diesem Zustand: in Sünde, getrennt von Gott.
genau...und ich finde sowas unheimlich traurig und es ist eine schande, wenn man betrachtet, dass in vielen familien der wert JESUS CHRISTUS verloren gegangen ist, den sinn des lebens, eben unser heiland nicht an ihren kindern überliefert wird.
ich glaube aber an einen gerechten gott und ich glaube nicht, dass durch gottlose erziehung das letzte wort schon gesprochen ist. ich bin sehr fest davon überzeugt, dass jeder mensch auf irgendeiner weise chancen bekommen wird, auf das er umkehren darf. christus läßt solche ehemaligen kinder aus problemfamilien NICHT im stich. in unserem eigenen willen zeichnet sich die liebe gottes aber wieder...der herr zwingt ja keinen, zu ihn zu kommen...wer nicht will und ständig ablehnt , dem wird schon irgendwann von christus offenbar gemacht werden, an welcher stelle seines lebens er hätte "einsteigen" können.
ich glaube NICHT, dass menschen ungerechterweise in die hölle kommen.

das uralte menschen auf dem sterbebett eine "kehrtwendung" machen, klingt zwar zunächst mal sehr schön, aber in den meisten fällen nicht möglich. zur kehrtwendung gehört der eigener wille. dann muß man ja erstmals christus kennenlernen, bevor man ihn lieben und nachfolgen kann. man kann nicht jemanden lieben, den man nicht kennt. ich liebe jesus christus, WEIL ich ihn kenne. wie sieht es auf dem sterbebett aus? wenn jemand 90 jahre ohne christus lebte, meinst du, er wird sich aus liebe für christus entscheiden? nicht vielmehr aus angst?
natürlich kann es das geben, dass schließe ich auch nicht aus, aber es ist sicherlich nicht der regelfall.


Müßte ich, nein laß es mich als Frage formulieren: Hat mir Jesus das alles vorgehalten, als ich zu IHM kam und IHN um Vergebung bat, daß ER mein Leben unter seine "Fittiche" nimmt, ER mein Herr werden sollte? Hat ER gesagt: Hey ich hab mit den Folgen deines gottlosen Wandels kein Mitleid? Gott hatte kein Interesse daran, daß ich IHM alle meine Sünden aufzähle, ER wußte sie eh schon längst (ich habs trotzdem gemacht), IHM war viel wichtiger, daß ich zurückkam, umkehrte, ER mich in seine ausgestreckten Arme nehmen konnte. DAS ist Frohe Botschaft.

Als Beispiel: Wenn die Folge meines Wandels ohne Gott war, daß ich z.b. Hepatitis bekommen habe, oder ich eine Strafe im Gefängnis absitzen muß, oder oder oder, so wird es nicht die Regel sein, daß mir diese Folgen nach meiner Bekehrung sofort weggenommen werden. Manche Folgen muß ich also als Christ schon tragen wegen meines Lebenswandels ohne Gott.
du hast dir die antwort schon selbst gegeben. es dient aber dazu, auch aus dieser situation mit jesus christus weiter vorranzukommen, wie du OHNE diese erfahrung vielleicht niemals soweit gekommen wärst.
ich klammere hier trotzdem vorsichtshalber erkrankungen aus, für das man keine eigenverschuldung erkennt, beispw. krankheiten aus der kindheit/geburt an.
trotzdem müssen wir nicht alles verstehen, wozu dies oder jenes gut war. der herr weiß es ganz ganz sicher und wenn der herr in seiner herrlichkeit kommen wird, so werde ich ihn schon fragen, wozu dies oder jenes gut gewesen ist. ob mich dann diese fragen noch interessieren, weiß ich nicht.

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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Harald am So 19 Jul 2009, 22:53

Hallo,
oh nein du hast mich nicht in einer bestimmten Lebenssituation "getroffen" oder "betroffen" gemacht oder in Predouillie gebracht. Mir ging es nur um diesen Ansatz, daß Jesus wirklich zunächst für ALLE ans Kreuz ging und dort ALLE Sünden zunächst gesühnt hat.
ABER: Genau wie du bin ich kein Vertreter der Allversöhnungstheorie, denn Jesus läßt jedem Menschen seinen freien Willen, was er will, ob er Jesus als Herrn möchte oder nicht.
ABER jedem steht dieser Weg offen. Darum ging es mir. Natürlich bin ich dann wieder einig mit dir, daß wir dann sicher alle dies als gerecht empfinden werden, wenn Jesus dann wieder kommt und dann das Buch des Lebens aufgeschlagen wird und dann da eben manche leider nicht zu finden sind.
Gott ist heilig und gerecht und richtet auch so. Das werden mal alle Menschen anerkennen müssen.
Rein menschlich darf ich aber vielleicht während meines Irdenlebens doch mit jedem Menschen Mitleid haben, der das Angebot von Jesus nicht annimmt, zumindest soweit wir das überhaupt beurteilen können.

Grüße von Harald

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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Heidi am Mo 20 Jul 2009, 00:00

Harald schrieb:

Rein menschlich darf ich aber vielleicht während meines Irdenlebens doch mit jedem Menschen Mitleid haben, der das Angebot von Jesus nicht annimmt, zumindest soweit wir das überhaupt beurteilen können.

Ja, guck mal, wie betroffen der Paulus war:
Rö. 9,3: Ich selber wünschte, verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder, die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch,

und ich meine, es gibt einen Vers, wo Jesus über Jerusalem weinte.

heidi

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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Harald am Fr 24 Jul 2009, 00:32

Hallo,
das steht hier:
Lukas 19:41:
Und als er näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie
grüße

Harald
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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Heidi am Fr 24 Jul 2009, 19:22

Ah ja, das meinte ich und konnte es nicht finden!

Thanks!

Heidi
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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Günter am So 26 Jul 2009, 22:51

Die Wissenschaft hat auf Grund ihrer Beobachtungen verworfen, dass die Welt ewig existiert. Sie legt den Beginn von Raum und Zeit mit dem Urknall fest und das Ende beschreibt sie mit der ewigen Expansion des Weltalls und damit letztendlich dem "Kältetot" (Ein Zustand, der sich stetig dem thermodynamischen Nullpunkt bei ca. -273 Grad Celsius nähert, weniger geht nicht!). Da wird absolut nichts bleiben, von dem was unsere Welt ausmacht. Wir werden keine Spuren hinterlassen, die auf unsere Existenz schliesen lassen. Wenn es denn für Atheisten einen Sinn des Lebens geben sollte (z.B. Fortpflanzung einschl. Seitensprünge zur Erhaltung der eigenen Gene, oder einfach ein Optimum aus dem eigenen Leben herauszuholen) ist auch dieser temporär und wird spätestens mit dem Kältetot unseren Universums sinnlos.

Einen Sinn des Lebens gibt es also nur, wenn es auch einen Gott gibt und wir als Ewigkeitsgeschöpfe diese Welt hinter uns lassen können.

Ob es einen Gott gibt oder ob es keinen Gott gibt, ob das Leben einen Sinn hat, oder ob es keinen Sinn hat, macht einen Unterschied:

Der nicht an Gott gebundene Mensch hält sich für autonom und kennt keine Einschränkungen in seinem Handeln.

Der an Gott glaubende Mensch wird nach biblischen Maßstäben suchen und nicht alles tun, was machbar ist.



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Günter am So 30 Aug 2009, 15:16

Der Sinn des Lebens besteht für mich darin, das ewige Ziel zu erreichen:

ApG 17,26+27:
Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, ..... er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen ..... damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns.



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Günter am Mi 05 Mai 2010, 19:47

Altbundeskanzler Helmut Kohl zieht heute Bilanz über sich selbst zu seinem 80. Geburtstag:
"Es war ein Leben, von dem ich sagen darf, es hat einen Sinn gehabt!"

Über die Jahre war Helmut Kohl im Fernseher einige male publikumswirksam in einer Kirche zu sehen. Wenn er da nicht nur so rum gesessen hat, sondern wirklich Gott gesucht hat, hat er den Sinn seines Lebens möglicherweise wirklich gefunden. Wenn diese Kirchenbesuche nur dazu gut waren, seine Popularität zu mehren, hat er zwar die deutsche Einheit vollbracht, aber den eigentlichen, gottgegebenen Sinn seines Lebens auf höchstem Niveau verfehlt. Helmut Kohl wird wissen, ob der Sinn seines Lebens mit der deutschen Einheit im diesseits endet oder ob er einen Sinn des Lebens gefunden hat, der über den Tod hinaus tragfähig ist.



Viele Grüße und Gottes Segen,


<°)))>< Günter

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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Ralf-Peter am Di 11 Mai 2010, 18:01

Hallo,

ich weiß zwar nicht, ob es wirklich hierher gehört, aber ich wüsste nicht, wo sonst.

Ich habe große Schwierigkeiten damit, wenn ich sehe, wie Angehörige von diesem unseren Gott nichts wissen wollen und ich mit ansehen muss, wie sie sicher in ihr Verderben gehen. Dann könnte ich auch wie Jesus in Wehklagen ausbrechen.
Wie geht es Euch damit, geht Euch das nahe oder verdrängt Ihr das??

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Heidi am Di 11 Mai 2010, 18:24

Meinst du an dieser Stelle d e i n e Angehörigen oder überhaupt die Leute?
Wenn du die e i g e n e n Angehörigen meinst, dann würde es mir vor der Beerdigung dieser GRAUEN, wenn ich wüsste, die haben Gott nicht finden gewollt. Mein Vater ist z.B. ungläubig...also, so langsam fruchtet es und er zieht mal einen "lieben Gott" in Erwägung, der seinen Garten so schön gemacht hat und der seine guten Taten hoch bewertet.
Ich habe regelrecht Angst zusammenzuklappen, wenn ich hinter dem Sarg hergehen müsste und der wäre noch unerrettet. Jetzt ist er schon 76. Aber es ist schon, wie Jesus sagte: Ein "Prophet" im eigenen Haus ist "nix wert". Daher bin ich immer froh, wenn mal andere Christen kommen und auch bestätigen, was die Bibel sagt.

Aber auch sonst...hab ich immer Bange, dass einer verloren geht und hoffe, dass sich mal jemand die Mühe macht, das Evangelium zu erklären, es ist doch so simpel.

Aber noch wichtiger ist das Gebet, dass Gott den Anderen zu sich zieht.

Und was machst du / ihr?

heidi

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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Ralf-Peter am Di 11 Mai 2010, 18:30

Hallo Heidi,

das Gebet ist das einzige was mir Mut und Halt gibt, weiß ich doch, dass Gott letztendlich alles in seiner Hand hat.
Ich habe einen sehr guten Freund, der in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen ist. Dieser hat sehr viel Leid erfahren müssen und daher Gott den Rücken gekehrt. Wenn ich ihn auf Gott hin anspreche, gibt er mir oft recht, aber er will einfach nicht über seinen Groll hinweg. Das tut mir fast körperlich weh.

Liebe Grüße
Ralf-Peter


Zuletzt von Ralf-Peter am Do 13 Mai 2010, 19:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Heidi am Di 11 Mai 2010, 18:50

Oh je, ja das ist das Schlimmste. Ich weiß dann auch nicht mehr so richtig, was ich sagen soll. Ich habe mal folgendes irgendwo gelesen und mir vorn in die Bibel geschrieben:
Deine Segenshände lagen stets auf mir
und es ging am Ende jeder Weg zu dir
Eh ich dich gefunden, kamst du mir schon nah
Und von dir umfangen war auch meine Schuld
Nichts traf mich vergebens
Glück und auch Gefahr
weil der Grund des Lebens deine Liebe war.

Ja, wir wissen das im Rückblick, dass uns nichts vergebens traf und wir haben so manches Mal gesehen, wie Gott massiv in Sorge und Not eingreift, wenn man schon denkt, es geht nichts mehr.
Aber das jemandem so klar zu machen, der diesen Weg noch nicht so richtig gegangen ist, ist schwer.
Dennoch macht das ja zuversichtlich, wenn dein Freund schon Christeneltern hat, die sicherlich auch von Herzen bleibend beten und dann noch du...ich bin immer ziemlich sicher, dass Gott dieses Gebet erhört und der Umbetete letzten Endes doch noch zum Glauben kommt.

heidi

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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  budde harald am Do 13 Mai 2010, 12:32

ja es ist schwer



so hoch der himmel ist sind Gottes gedanken (wege)
also wir können sie nicht verstehen
wir können jedoch darauf vertrauen das wir zum zeil kommen
beten wir nicht Dein Wille geschehe # ?
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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  budde harald am Do 13 Mai 2010, 12:58

..... als es um die bewahrung ging.........
haben wir auch geschrieben was hierher gut paßt..
in d. zeiten wo ich viel schwerzen habe ich gedacht wenn es mich von großen torheiten abhält.......
so in diesen sinne

was ist diese kleine zeitspanne schon gegen die ewigkeit

ich weis jedoch es ist leicht das zu sagen wenn man nicht betroffen ist

der sinn des lebens ist
Gott zu lieben,zu loben zu ehren
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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Ralf-Peter am Do 13 Mai 2010, 13:04

budde harald schrieb:
beten wir nicht Dein Wille geschehe # ?

Ja, das ist ist manchmal gar nicht so einfach, wenn der Wille Gottes evtl. dem meinen widerstrebt.
Du hast aber recht, es ist meist so, dass wir Gott so viele Lösungsvorschläge machen, und er löst es doch ganz anders und viel besser als wir es uns je ausdenken könnten. Im Nachhinein sieht man dann immer erst, was daraus geworden ist.

Viele Grüße

Ralf-Peter

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lieber ralf peter

Beitrag  budde harald am Do 13 Mai 2010, 13:23

......... genau so meine ich es



man müßte sich soweit bringen d. der eigene wille auch der Wille Gottes ist
gruß harald budde

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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Günter am Do 17 Jun 2010, 22:09

Heute habe ich eine Dokumentation über das 3. Reich gesehen. Da wurde ein Ungar gefragt, warum er sich im 2. Weltkrieg an Hitlers Seite an einem offensichtlich verlorenen Krieg noch beteiligt hat. Die Antwort: "Weil wir Soldaten waren und einen Eid geschworen hatten".


Viele Grüße und Gottes Segen,


<°)))>< Günter

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Re: Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Beitrag  Ralf-Peter am Fr 18 Jun 2010, 22:43

Die Antwort: "Weil wir Soldaten waren und einen Eid geschworen hatten".

Schade um so ein vergeudetes und sinnloses Leben, dass für falsche Ideale sogar noch aufs Spiel gesetzt wurde.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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