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Blutenthaltung

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Blutenthaltung

Beitrag  Otto am Sa 20 Jun 2009, 11:52

Darf ich, biblisch gesehen, Blut zu mir nehmen, z.B. in Form von Blutwurst (lecker), oder auch als Steak "rear", also englisch oder im Extremfall durch Bluttransfusion?
Blut ist der Sitz des Lebens und in der Apg. wird darauf hingewiesen, Blut nicht zu sich zu nehmen und zwar im Einverständnis mit dem Heiligen Geist.
28. Denn es hat dem Heiligen Geiste und uns gut geschienen, keine größere Last auf euch zu legen, als diese notwendigen Stücke:
29. euch zu enthalten von Götzenopfern und von Blut und von Ersticktem und von Hurerei. Wenn ihr euch davor bewahret, so werdet ihr wohl tun. Lebet wohl!"
L.G. Otto

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Re: Blutenthaltung

Beitrag  Heidi am Sa 20 Jun 2009, 23:12

Einige Judenchristen gingen zu den Heidenchristen
und belehrten sie: "
Wenn ihr euch nicht beschneiden lasst, nach den Ordnungen
des Mose, könnt ihr nicht selig werden!" (ApG 15,1) Auch die
christlichen Pharisäer besiegelten das noch lehrmäßig mit: "
Man muss sie
beschneiden und gebieten, das Gesetz des Mose zu halten!"(15,5)

Genau wegen dieser Streitfrage zwischen den
Judenchristen und den Heidenchristen
zog Paulus dann nach Jerusalem. Man muss
bedenken, dass die Judenchristen ja an das Halten der Gesetze zeitlebens gewöhnt
waren und es schwer für sie war, das nun alles dranzugeben. In ApG 21, 20 liest
du, dass viele Juden gläubig geworden sind und trotzdem noch Eiferer für das
Gesetz waren
. Ein weiteres Problem zeigt ApG 15,21 damit auf, dass Mose auch weiter in den
Synagogen gelesen und gepredigt wird und damit das Problem bestehen bleibt.

"Um des lieben Friedens willen" hat daher Paulus
wegen der Juden sogar Timotheus beschneiden lassen. (ApG 16,3) Und genau "um des lieben Friedens willen" hat Paulus dann dann vorgeschrieben, dass sich die Heidenchristen vom Blut enthalten sollen. Und das nennt Gott sogar eine
LAST (ApG 15,28) , die den Heidenchristen auferlegt wurde und nicht etwa ein Gebot. Eine Last eben zu Liebe der Judenchristen.


Alter Bund:
5. Mose 12,23:
Allein achte darauf, dass du das Blut nicht isst; denn das
Blut ist das Leben; darum sollst du nicht zugleich mit dem Fleisch das Leben
essen


Neuer Bund...in Jesus Blut ist das Leben für uns:
Joh. 6,54:
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das
ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage
auferwecken.


heidi

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Re: Blutenthaltung

Beitrag  Günter am So 21 Jun 2009, 12:42

Ich habe versucht, den Gedankengang, den Heidi mit den letzten Bibelversen angedeutet hat, noch etwas weiter zu entwickeln.


Die Bedeutung des Blutes im Alten und im Neuen Bund:

Alter Bund:

5. Mose 12,16+23:
16 Nur das Blut sollst du nicht essen, sondern auf die Erde gießen wie Wasser.
23 Allein achte darauf, dass du das Blut nicht isst; denn das Blut ist das Leben; darum sollst du nicht zugleich mit dem Fleisch das Leben essen,


3. Mose 17,11:
Denn das Blut ist die Entsühnung, weil das Leben in ihm ist
.


Das Blut diente im Alten Bund der Sühnung, nicht der Ernährung. Das Prinzip der Sühnung lautet "Leben für Leben".

Jedes Opfer auf dem Altar war eine Vollstreckung des Todesurteils des Gesetzes an einem Stellvertreter für den Schuldigen; es wies hin auf den stellvertretenden Tod Christi, der allein der Gerechtigkeit Gottes Genüge tun konnte. So haben wir bereits hier im Alten Testament einen weiteren Hinweis auf Jesus und sein Erlösungswerk.

John MacArthur Studienbibel zu 5. Mose 12,23:
das Blut ist das Leben. S. 1Mo 9,4-6; 3Mo 17,10-14 . Das Blut symbolisierte Leben. Wenn der Israelit kein Blut aß, bewies er Respekt vor dem Leben und letzten Endes vor dem Schöpfer des Lebens. Blut, das Leben darstellte, war das Lösegeld für Sünden. Somit war Blut heilig und sollte vom Volk nicht gegessen werden. Das steht in Verbindung mit der Sühne in 3Mo 16; Hebr 9,12-14; 1Pt 1,18.19; 1Joh 1,7 .

Neuer Bund:

[b]1Joh. 1,7:
das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.[/
b]

Joh. 6,54:
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das
ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage
auferwecken.


Das Blut im Allgemeinen dient heute nicht mehr der Sühnung. Das Prinzip der Sühnung lautet immer noch "Leben für Leben", aber eben das eine Leben, das Jesus für uns hingegeben hat.

Und damit noch mal zurück zur Ausgangsfrage:

Otto schrieb:Darf ich, biblisch gesehen, Blut zu mir nehmen, z.B. in Form von Blutwurst (lecker), oder auch als Steak "rear", also englisch oder im Extremfall durch Bluttransfusion?

Ich denke mal: Ja, du darfst.

Ich persönlich empfinde vor Blutwurst Ekel und kann ein Steak "englisch" auch nicht herunterbekommen, nicht einmal "rosa". Die lebenserhaltende Bluttransfusion ist etwas gänzlich anderes, als Blutvergießen, das man der Blutwurst und dem "englischen" Steak im weitesten Sinn noch unterstellen könnte.

Ich sehe die Bibel nicht als großes Mystherium, sondern suche nach dem Sinn, der bei einzelnen Vorschriften dahintersteht. Natürlich kann ich da auch mal falsch liegen, und natürlich muss man sich meiner Meinung nicht anschließen.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Blutenthaltung

Beitrag  Otto am So 21 Jun 2009, 20:58

Heidi schrieb:Neuer Bund...in Jesus Blut ist das Leben für uns:
Joh. 6,54:
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das
ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage
auferwecken.
Das ist doch wohl symbolisch gemeint und hat mit dem realen Blutkonsum nichts zu tun. Übrigens ging´s bei diesem Streitgespräch um die Bekehrung der Heiden, bzw. Beschneidung.
Günther schrieb:Alter Bund:

5. Mose 12,16+23:
16 Nur das Blut sollst du nicht essen, sondern auf die Erde gießen wie Wasser.
23 Allein achte darauf, dass du das Blut nicht isst; denn das Blut ist das Leben; darum sollst du nicht zugleich mit dem Fleisch das Leben essen,

3. Mose 17,11:
Denn das Blut ist die Entsühnung, weil das Leben in ihm ist.
Hier bezieht es sich auf das Blutessensverbot und auf das Blut-Ritual des auf die Erde Giessens.
Aber wie steht es mit dem Heiligen Geist, der es ebenfalls verbietet, wie beschrieben?
Apg. 15,28. Denn es hat dem Heiligen Geiste und uns gut geschienen, keine größere Last auf euch zu legen, als diese notwendigen Stücke:
29. euch zu enthalten von Götzenopfern und von Blut und von Ersticktem und von Hurerei. Wenn ihr euch davor bewahret, so werdet ihr wohl tun. Lebet wohl!"
Also wenn´s vom Heiligen Geiste kommt?
L.G. otto

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Re: Blutenthaltung

Beitrag  Heidi am So 21 Jun 2009, 21:07

1. Kor. 10,25:
Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das esst und forscht nicht nach, damit ihr das Gewissen nicht beschwert.


Aber Otto, wenn du mal nach Israel kommst und dort auf neubekehrte Israelis
triffst, dann bist du vom Geist Gottes gut beraten, wenn du nicht vor
denen eine Bratwurst oder Hamburger isst, denn dann gilt das, weswegen die Blutverbotsstelle als Last gegeben wurde:


1. Kor. 10,28:
Wenn aber jemand zu euch sagen würde: Das ist Opferfleisch, so esst nicht davon, um dessentwillen, der es euch gesagt hat, und damit ihr das Gewissen
nicht beschwert.

Heidi
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Re: Blutenthaltung

Beitrag  Günter am So 21 Jun 2009, 23:55

Hallo Otto,

der im Alten Testament beschriebene Umgang mit dem Blut gehört zum so genannten Alten Bund, den Gott am Berg Sinai mit seinem Volk geschlossen und ihm auch das Gesetz gegeben hat. Wir leben heute aber nicht mehr in diesem Bund. Seit Jesus Christus gilt die neue Ordnung des Neuen Bundes, denn er hat das Gesetz erfüllt (Matthäus 5,17). Jesus hat die Speisegesetze aufgehoben und durch seinen stellvertretenden Tod die kultischen und zeremoniellen Gesetze des Alten Testaments ein für alle Mal erfüllt. Das habe ich in meinem Beitrag beschrieben, so gut ich das eben hinbekommen habe.

Jesus hat gesagt:

Markus 7,15:
Es gibt nichts, was von außen in den Menschen hineingeht, das ihn unrein machen könnte; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist's, was den Menschen unrein macht.


Zu Apg. 15,28-29 habe ich bei [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] folgende Auslegung gefunden:

Weshalb war es notwendig, den Christen aus heidnischem Hintergrund das Halten dieser Verbote abzuverlangen? Vermutlich handelt es sich beim Enthaltungsgebot des Essens von Götzenopferfleisch, Blut und Fleisch von erstickten Tieren um ein „höfliches und zeitlich beschränktes – wenn auch bei manchen Gelegenheiten ‚notwendiges’, V. 28 – Zugeständnis an das Gewissen der Juden“ (J. Stott, Die Botschaft der Apostelgeschichte, S. 362). Die neubekehrten Christen heidnischer Herkunft sollten sich also an gewisse Regeln halten, um das Zusammenleben mit den Christen jüdischer Herkunft zu erleichtern - es geht hier um einen praktischen Kompromiss, der zur damaligen Zeit seine Berechtigung hatte.

Damit habe ich zu diesem Thema mein Pulver verschossen. Wenn dir das nicht genügt und du immer noch davon ausgehst, dass man kein Blut verzehren darf, dann musst du eben konsequent sein und deine Ernährung umstellen.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Blutenthaltung

Beitrag  Otto am Mo 22 Jun 2009, 11:59

Hallo Günther!
Ich weiss nicht, ob Dir nicht aufgefallen ist, dass DER HEILIGE GEIST darüber entschieden hat, kein Blut zu sich zu nehmen und wer der Heilige Geist ist, brauche ich Dir ja nicht zu erklären.
Übrigens halte ich die  Auslegung aus Nikodemus.de schlichtwegs als nicht zutreffend, denn das Gebot aus dem Alten Bund beruft sich darauf, dass das Blut der Sitz des Lebens ist. 1. Mos. 9,4; 3.Mos. 17,14; und last but not least Apg. 15, 28, 29. Es ist nun mal Fakt, dass es so drinnen steht.
Ich grüsse Dich und Gott segne dich
Otto

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Re: Blutenthaltung

Beitrag  Günter am Mo 22 Jun 2009, 18:03

Wie ich schon geschrieben habe: Dann musst du auch konsequent sein und deine Ernährung umstellen.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Blutenthaltung

Beitrag  Heidi am Mo 22 Jun 2009, 19:01

Lieber Otto, danke für deinen Anruf gestern...aber, aber du weißt, halb 10 ist bei mir Sandmännchenzeit...meine Tochter hat mir das mit dem Heiligen Geist ausgerichtet und es ist echt witzig, Günter hat das geschrieben, was ich dir gestern auch dazu gesagt hätte:
Wenn du es für dich so erkannt hast, dann solltest du kein unausgeblutetes Fleisch mehr essen. In vielen ausländischen Geschäften gibt es das zu kaufen...die Moslems essen auch nur geschächtetes Fleisch.

heidi

PS. Wenn du gegen 18 Uhr anrufen würdest, bin ich auch noch wach und nicht mit Einseifen beschäftigt.

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Re: Blutenthaltung

Beitrag  Harald am Sa 30 Aug 2014, 00:37

Hallo,

das Thema ist schon älter, aber ich möchte es doch nochmal aufgreifen, da es mich die letzte Zeit beschäftigte.
Ein Bruder aus "meiner" Brüdergemeinde sagte mal vor einiger Zeit, dass er als er noch nicht so lange gläubig war von einem Bruder darauf aufmerksam gemacht wurde, dass man als Christ keine Blutwurst essen sollte, weil er das beim Abendessen wohl aus Unwissenheit aufgetischt hatte.
Apg. 15:19-20:
Darum halte ich dafür, daß man diejenigen aus den Heiden, die sich zu Gott bekehren, nicht weiter belästigen soll, sondern ihnen nur anbefehle, sich von der Verunreinigung durch die Götzen, von der Unzucht, vom Erstickten und vom Blut zu enthalten.

Einige Zeit später hörte ich in einem christlichen Vortrag aus den 1990er Jahren, der genau die gegenteilige Ansicht vertrat und dies mit ...
Markus 7:14-23:
Höret mir alle zu und merket! Es ist nichts außerhalb des Menschen, das, wenn es in ihn hineingeht, ihn verunreinigen kann; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist es, was den Menschen verunreinigt. Hat jemand Ohren zu hören, der höre! Und als er vom Volke weg nach Hause gegangen war, fragten ihn seine Jünger über das Gleichnis. Und er sprach zu ihnen: Seid auch ihr so unverständig? Merket ihr nicht, daß alles, was von außen in den Menschen hineingeht, ihn nicht verunreinigen kann? Denn es geht nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und wird auf dem natürlichen Wege, der alle Speisen reinigt, ausgeschieden. Er sprach aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen. Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen hervor die bösen Gedanken, Unzucht, Mord, Diebstahl, Ehebruch, Geiz, Bosheit, Betrug, Üppigkeit, Neid, Lästerung, Hoffart, Unvernunft. All dies Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.

Mir erschienen die letztgenannten Argumente immer noch einleuchtender, dass eben den heutigen Christen dieses nicht mehr gilt, dass man sich von Blut enthalten sollte.

Heute ging es in "meinem" Andachtsbuch auch um dieses Thema. Ich war vor dem Lesen noch überzeugt, dass sich jetzt aber so mancher Bruder aus dem Kreis der Brüdergemeinden wundern dürfte, wenn der Verfasser zum Ergebnis kommt, dass der Christ zur Freiheit berufen ist.
Tja dem war dann aber doch nicht so.

Ich habe auch mal im Internet etwas rumgelesen und denke mal, dass dieses Gebot auch heute noch für uns Gültigkeit hat, da ...
a) wir genauso Heiden sind/waren wie die an die damals dieses Konzil geschickt wurde (siehe eben Apg 15)
b) das Gebot Gottes längst vor dem Gesetz von Gott für den Menschen gegeben wurde, es also nichts mit dem Gesetz zu tun hat, das die Juden viel später erhielten. (z.B. 1. Mose 1,30: aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was auf Erden kriecht, allem, was eine lebendige Seele hat, ; 1. Mose 9,4: Nur das Fleisch mit seiner Seele, seinem Blute, sollt ihr nicht essen;)
c) Gott sagte das zu Noah unmittelbar nach dem Zurückweichen des Wassers nach der Sintflut, dass sie kein Blut essen sollen, ABER Gott sagte ihnen quasi im selben Satz, dass ...  3 Alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen;

Es ist also nicht so, dass man Fleisch nicht essen darf, weil da eben auch etwas Blut mit verarbeitet ist. Hier würde ich dann die Grenze ziehen zu dem was Jesus in Markus 7 sagte, oder Paulus zum Ausdruck bringt ...
1. Korinther 10:23-27:
Es ist alles erlaubt; aber es frommt nicht alles! Es ist alles erlaubt; aber es erbaut nicht alles! Niemand suche das Seine, sondern ein jeder das des andern. Alles, was auf dem Fleischmarkt feil ist, das esset, ohne um des Gewissens willen nachzuforschen; denn «die Erde ist des Herrn und was sie erfüllt». Wenn aber jemand von den Ungläubigen euch einladet und ihr hingehen wollt, so esset alles, was euch vorgesetzt wird, und forschet nicht nach um des Gewissens willen.
Unser Heil hängt davon nicht ab, ob wir nun mal Blutwurst gegessen haben oder essen, oder nicht. Nur wenn es uns aufgegangen ist, dass Gott es nicht möchte, dann wird es zur Sünde, und darum sollten wir es lassen. Selbst dann, wenn ich weiß, dass ein anderer damit Probleme hat, sollte ich auf ihn Rücksicht nehmen und nicht demonstrativ genau das Gegenteil tun, um meine "Freiheit" zu demonstrieren - eine Form von Arroganz, würde ich denken.

Arroganz war es auch, dieser Gedanke, den ich hatte, ehe ich den Text im Andachtsbuch gelesen hatte.

Im Andachtsbuch wird noch darauf hingewiesen, dass Gott das Blut von reinen Tieren als Opfer wollte zur Vergebung der Sünden. Dies war auch ein Hinweis auf das Opfer von Jesus Christus, dessen Blut uns allein von der Sünde reinigen kann.
Jesaja 53:12:
Darum will ich ihm unter den Großen seinen Anteil geben, und er soll Starke zum Raube erhalten, dafür, daß er seine Seele dem Tode preisgegeben hat und sich unter die Übeltäter zählen ließ und die Sünden vieler getragen und für die Übeltäter gebetet hat!
Das Blut gehört also sozusagen Gott. Setzen wir uns darüber hinweg, ist das wohl nicht gerade ein Zeichen dafür, dass wir Gottes Willen respektieren.

Ob das nun die einzig richtige Sichtweise ist, kann ich nicht abschließend sagen, da ich ja bis heute morgen eigentlich noch anders argumentiert hätte, mit der anderen Sichtweise geliebäugelt hatte.

Grüße von Harald

Harald
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Re: Blutenthaltung

Beitrag  Heidi am Sa 30 Aug 2014, 16:09

Lieber Harald,

hmmm, du schreibst, dass deine Erkenntnis nun ist, dass du keine Blutwurst mehr essen darfst, wohl aber Fleisch, wo ein bisschen Blut mit verarbeitet ist.
Es gibt Leute, die essen gern Steak. In der Regel wird das Rind in hierzulande nicht geschächtet. "Medium" oder "englisch" ist das Steak aber mehr oder weniger "blutig". Was denkst du darüber?

Ich bin immer noch der Meinung, wie ich sie 2009 hier im Forum schrieb. Da das AT das NT vorschattet, ist den Juden gesagt, dass sie kein Blut essen sollen, weil im Blut das Leben ist. Das ist die Begründung in 5. Mose 12,23.

Ich bin der Meinung, es sollte "vorgeschattet" werden oder eben "sitzen", welche Bedeutung einmal die Bedeutung des Blutes Jesu haben wird.

viele grüße
heidi




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Re: Blutenthaltung

Beitrag  Harald am So 31 Aug 2014, 00:00

Hallo,

wie ich ja schon schrieb ...
c) Gott sagte das zu Noah unmittelbar nach dem Zurückweichen des Wassers nach der Sintflut, dass sie kein Blut essen sollen, ABER Gott sagte ihnen quasi im selben Satz, dass ... 3 Alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen;
gehe ich davon aus, dass Gott nichts gegen den Verzehr von Fleisch hatte und hat.
Ebenfalls lese ich da nichts davon, dass das Fleisch erst geschächtet werden muss, ausbluten oder was auch immer. Noah bekam die Anweisung, Fleisch darfst du essen, Blut nicht.
Ich bin kein Metzger, aber wenn ich weiß, dass etwas zum Großteil aus Blut hergestellt wird, dann würde ich das aus meiner heutigen Sicht eher lassen.

Wenn ich denke, Gott möchte dies oder das, dass ich es nicht tue, esse, mitmache, höre, lese, sehe ... dann ist es doch besser, es zu lassen, anstatt drüber zu überlegen, ob es eventuell Grauzonen geben könnte oder Ausreden, dass es mit anderem ja auch so ähnlich sein müsste.

Aber wenn es jemand anders sieht, muss es für den dann ja nicht falsch sein.
Ob wir einen Tag hoch halten oder alle gleich, jeder tue es aus dem reinen Gewissen heraus, dass er es für Gott tut - so ungefähr heißt es.
Römer 14: 5 Dieser achtet einen Tag höher als den andern, jener hält alle Tage gleich; ein jeglicher sei seiner Meinung gewiß! 6 Wer auf den Tag schaut, schaut darauf für den Herrn, und wer nicht auf den Tag schaut, schaut nicht darauf für den Herrn. Wer ißt, der ißt für den Herrn; denn er dankt Gott, und wer nicht ißt, der ißt nicht für den Herrn und dankt Gott.

Grüße Harald


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Re: Blutenthaltung

Beitrag  Günter am So 31 Aug 2014, 20:47

Für mich ist Blutwurst kein Thema. Wie ich hier früher schon mal geschrieben habe, empfinde ich Ekel vor Blutwurst und ich kann ein Steak "englisch" auch nicht herunterbekommen, nicht einmal "rosa". Fleich esse ich nur, wenn es gut durch ist!

3. Mose 17,11:
Denn des Leibes Leben ist im Blut .....


So richtig verstanden habe ich das (noch?) nicht.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Ihr sollt keines Leibes Blut essen

Beitrag  Günter am Mo 01 Sep 2014, 00:55


Günter schrieb:
3. Mose 17,11:
Denn des Leibes Leben ist im Blut .....


So richtig verstanden habe ich das (noch?) nicht.

Ich habe das Thema noch mal durchdacht. Zunächst einmal sollten wir den zentralen Begriff der Frage klären:

Was ist Leben? Meines Wissens ist das wissenschaftlich nicht geklärt. Nur eines ist sicher: Der lebende Körper ist ein äussert komplexes, hochorganisiertes System, das sich entgegen naturwissenschaftlich erkannter Prinzipien selbst aufrecht erhält. Zum Zeitpunkt des Todes hört das Leben, und damit die Selbstorganisation des Lebens von einer Sekunde zur nächsten sofort auf und der Körper zerfällt in seine elementaren Bestandteile, die alle Samt so auch in der Erde (im Acker) enthalten sind. Wir nennen diesen Vorgang „Verwesung“.

In der Bibel wird dieser Sachverhalt so dargestellt:

1. Mose 2,7:
Leib von der Erde + Geist von Gott →  lebende Seele

Das „Leben“ --> die „lebende Seele“, steht hier im Gegensatz zum „Tod“, der sich durch  die Abwesenheit des Geistes und durch die Verwesung des Leibes zeigt. Ich möchte das „Leben“ hier ausdrücklich unterscheiden vom „Geist“, der von Gott kommt und bei unserem Tod (hoffentlich) wieder zu Gott geht.

Nach dem Tod ist kein Leben und natürlich auch keine Persönlichkeit mehr im Leib, weil der Geist nicht mehr an den Leib gebunden ist. Damit ist auch kein Leben und keine Persönlichkeit mehr im Blut, das Teil des Leibes ist (Leib von der Erde + Geist von Gott →  lebende Seele).

Das „Leben“ ist nach meiner Erkenntnis also nicht in der Blutwurst und auch nicht in einem „englisch“ zubereiteten und damit noch blutigen Steak. Und es wird auch bei der Bluttransfusion im Krankenhaus nicht (!) übertragen.

Auch die Blutwurst wird verwesen, wenn wir sie nicht konservieren. Man spricht hier jedoch davon, dass sie verdirbt.

3. Mose 17,11:
Denn des Leibes Leben ist im Blut .....

In alttestamentlichen Zeiten hat man einem Menschen oder einem Tier das Leben durch vergießen von Blut genommen. Das ist keine allgemeingültige wissenschaftliche Feststellung, sondern eine Alltagserfahrung in biblischen Zeiten.

Das Blut spielt als Garant des Leben in der Bibel deshalb die Hauptrolle, weil es in alttestamentlichen Zeiten an den Altar gegossen werden konnte, wenn man mal wieder Mist gebaut hatte. Durch das Blut wurden Dinge gesühnt (= wiedergutgemacht!?)

Der “Wert“ des Blutes zeigt sich im Neuen Testament am Kreuztod Jesu, wo er sein Leben zur Sühnung unserer Sünden für uns hingegeben hat, in dem sein Blut vergossen wurde.

Scofield-Studienbibel zu 3. Mose 17,11:
Der Wert des "Lebens" (der Seele) wird gemessen nach dem Wert des "Blutes". Das gibt dem Blut Christi seinen unbegreiflichen Wert. Als es vergossen wurde, gab der sündlose Gott-Mensch Sein Leben.

3. Mose 17,14:
Denn des Leibes Leben ist in seinem Blut und ich habe den Israeliten gesagt: Ihr sollt keines Leibes Blut essen; denn des Leibes Leben ist in seinem Blut.


Die erste Bibelstelle mit dieser Aussage findet sich in 1. Mose 9,4 an Mose und seine Famillie (Noah, seine Frau, seine 3 Söhne und den Frauen seiner Söhne = 8 Menschen = gesamte Menschheit), also in einer Zeit, bevor es das Volk Israel gab. Ich wüsste jetzt nicht, an welcher Stelle des Neuen Testamentes Jesus dieses Verbot Gottes aufgehoben hätte.

Der von Gott geforderte Verzicht von Blut in der Nahrung ist dem Respekt des Blutes von Opfertieren zur Sühnung vor Gott im AT und letztlich dem Blut Christi zur Sühnung unserer Sünden vor Gott geschuldet.


Insofern muss ich meine früheren, anderslautenden Anworten zu diesem Thema korrigieren:

Nein, wir sollen kein Blut essen.


Viele Grüße und Gottes Segen,

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Re: Blutenthaltung

Beitrag  Henoch am Fr 30 Jan 2015, 10:21

Hallo Ihr Lieben,
ich stimme zu, dass die Heidenchristen auf das Blut verzichten sollten, allerdings wegen des Liebesgebotes, meine ich. Es war für die Judenchristen sehr entsetzlich, wenn jemand Blut aß.

Dazu gibt es eine interessante Aussage im Zusammenhang mit dem Götzenfleisch, das ja gegessen werden darf. Allerdings nur, wenn niemand dabei zu Fall kommen könnte, der noch schwach im Glauben ist.

Es heißt in 1 Kor 8: 1 Was aber das Götzenopfer angeht, so wissen wir, dass wir alle die Erkenntnis haben. Die Erkenntnis bläht auf; aber die Liebe baut auf.
2 Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, der hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll.

Nun, wie erkennen wir richtig?
Also hier heißt es: Gemäß dem neuen Bund erkennt man richtig, wenn man erkennt, dass man Götzenopferfleisch essen darf. Aber man erkennt trotzdem falsch, was das Liebesgebot betrifft. Demnach soll man aus Liebe verzichten, wenn es einem Anderen zum Anstoß werden könnte.

Übertragen wir das auf das Problem mit dem Blut. Die Apostel hatten erkannt, dass die Juden litten, weil sie mit Menschen aßen, die Blut ebenfalls verzehrten. Nun gebot das Liebesgebot, dass die Heiden darauf Rücksicht nehmen und verzichten sollen.

So verstehe ich das....deshalb esse ich nicht koscher. In meiner Umgebung ist keiner darüber entsetzt oder auch nur unangenehm berührt. Weiß ich das aber von jemandem, dann berücksichtige ich das, indem ich frage, was derjenige gerne isst.

Henoch

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Re: Blutenthaltung

Beitrag  Eliah am Fr 30 Jan 2015, 12:45

also es ist eig. ganz einfach: da es erheblich ist, ist es auch in der Schrift erläutert.


Es gibt aber zunächst mal
1.)allgemeine Gebote und "Gesetze" und
2.) explizite Anweisungen für den Konkreten Fall. - (wie sooft also Ausnahmen der Regel sozusagen)

Es sollte niemals Wort gegen Wort gehalten werden, also sich die "Klingen kreuzen", dies ist eher des Feindes Taktik, wenn das geschieht, sollten wir schnell inne halten, mE.

Was aber nicht mE. ist, ist dies zu unterscheiden, was nun allgemein gilt, was explizit ist.

Wenn allgemein gesagt ist, das wir nicht mehr unter Gesetz (Der Juden, oder eig. genauer der ISRAELIS) sind, im alten Bund, wegen dem neuen in s. Blut- so ist uns prinzipiell alles erlaubt, sogar Götzenopferfleisch, wie Paulus sagt.

D.h. nicht das wir Blut essen sollen, /dürfen, denn es wird im AT klar W A R U M wir dies nicht tun sollen, da dort die Seele dessen ist, den wir trinken würden.

(Auf Christus bezogen, wo es heist das wir sein Blut trinken sollen und s. Leib essen sollen hat mir d.HERR klar gemacht, das dies bedeutet, das wir sein Wort essen- seine Speise, sein Wort ist unsere Speise, wie in den Psalmen gesagt. Sein Blut ist unser Sühneopfer, das wir verinnerlichen müssen, das ist alles!)

Es gab letztlich in der Anfangszeit der Gemeinde genau diese Problem, indenen diese Dinge disktutiert wurden:
Die einen meinten etwa man müsse auch die Nationen beschneiden etc.
Die andere Fraktion das dies nicht nötig sei, wegen des neuen Bundes, und da sie keine Juden /ISRAELIS seien.

LEtztlich wurde klar das die Nationen durch nichts weiter "belastet" werden sollten, außer sich

*der Unzucht zu enthalten,
*des Götzendienstes,
*von Ersticktem und
* von BLUT (!)

dies stellte das Apostelkonzil fest mit den damaligen Säulen Jakobus, Petrus und Johannes, und wer kann sagen, das diese nicht von hl. Geist erfüllt waren?

Dies stellte ebenso ein Wort Gottes dar, und zwar ein explizites "Gebot", wie erwähnt wird dies auch klar, wenn man dran denkt, was im Blut ist.

UND es steht im NT, im Neuen Bund! ES ist eine explizite Anweisung /Gebot /Ordnung, die durch eine allgemeine Aussage und allgemeinem Verhaltenskodex nicht ausgehebelt wird, das uns im Prinzip alles erlaubt wäre.

Man sollte also nicht der Versuchung erliegen sich die Pralinen oder Rosinen aus dem Kuchen zu picken, sondern mit Freude sein Wort tun und etwa sein Steak durchbraten oder sein Hackfleisch auswaschen, jedenfalls tue ich dies, und Blutwurst und innereien usw. sind mir ein GREUEL nebenbei, ebenso der Gedanke BLUT zu essen oder zu trinken.

Und? ist das denn so ein großes Problem?
Dann gieße ich halt das Blut weg, tut mir das weh? = was hindert mich hier gehorsam zu sein, nicht wie ich meine, sondern micht unter sein Wort zu demütigen? Nichts, richtig. ER weis wozu was gut ist, nicht ich. Und ich habe ihn lieb, drum tue ich was ER sagt und das nennt sich nicht "gesetzlich" im Übrigen, wie aufgezeigt, es steht im NT!- sondern das nennt sich "Liebhaben/Liebe".

Shalom Geschwister!


Eliah
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