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Müssen Frauen Röcke tragen AT

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Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Heidi am Sa 08 Aug 2009, 00:56

In den vielen Gesetzen und Vorschriften in 5 Mose finden wir bei
5. Mose 22,5
dieses:
Eine Frau soll nicht Männersachen tragen und ein Mann soll nicht Frauenkleider anziehen; denn wer das tut, der ist dem Herrn, deinem Gott, ein Gräuel. (Luther)

oder so übersetzt:

Männerzeug darf nicht auf einer Frau sein, und ein Mann darf nicht das Gewand einer Frau anziehen. Denn jeder, der dieses tut, ist ein Gräuel für den Herrn, deinen Gott.
(Rev. Elberfelder)

Hier gibt es einen Link: wo es sehr gut erklärt ist, dass es sich bei den Männersachen nicht um Kleidungsstücke handelt, sondern um sogenannte "Geräte eines Ermächtigten".
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Ich glaube nun einfach mal, was in dem Link zu der Bedeutung der hebräischen Wörter. ausgearbeitet ist.

Und bin auch damit einig, dass es sich um eine alttestamentarische Gesetzesstelle handelt und wenn jemand sagt, dass das auch noch heute für Christen unter dem neuen Bund gültig sei, dann würde ich auch gern die Begründung wissen, warum
d i e s e Vorschrift rausgegriffen wurde, aber die ganzen andern Anweisungen unbeachtet bleiben. So z.B. Kleidungsstücke aus Mischgewebe getragen werden vgl. 5. Mo 22,11 oder auch 3. Mose 19,19:
...lege kein Kleid an, das aus zweierlei Faden gewebt ist.



heidi

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Harald am So 09 Aug 2009, 01:26

Hallo,
dein link geht nicht, man kommt nur auf die startseite, muß man sich dann eben selber suchen.
Ich verstehe gar nicht, wieso du dir scheinbar in dieser Sache ein schlechtes Gewissen machen läßt, mutmaße ich jetzt einfach mal. Spricht dir die Bibel, das Wort Gottes etwa den Heiligen Geist ab, daß ER dir nicht selber klarmachen könnte, wenn du quasi in Sünde leben würdest?
Ja es ist emotional und zu allgemein ausgedrückt, ich verstehe es nur nicht, wenn Gläubige, wiedergeborene Christen anderen wieder Gesetze/Weisheiten/Doktrinen auferlegen, wie sie vermeintlich als "wahre" Christen leben müßten.

Natürlich verstehen wir nicht alles sofort, natürlich machen wir jetzt sicher noch manche Dinge, über die wir in 5 Jahren vielleicht den Kopf schütteln, daß wir das damals (also heute) als Christen noch machten, die jetzt (also in 5 Jahren) vollkommen unvorstellbar sind. Das ist Wachstum, geistliches Wachstum, also gut und richtig. War unser Glaube deswegen nicht ehrlich, aufrichtig, echt, oder sonstwas? Kannst du dir sicher selbst beantworten.
Seien wir doch dankbar, daß wir in der Gewißheit leben dürfen, daß Jesus immer bei uns ist, daß ER uns niemals losläßt, daß ER uns führt.

Ich kann es mir nicht vorstellen, daß wir in 5 Jahren die Erkenntnis gewinnen mögen, daß man zwingend Rock tragen muß als Frau. Ich weiß es z.b. auch nicht, ob Jesus was dagegen hätte, daß sich seine Nachfolger im Alter dann die Haare färben u.ä.
Würdest du den Glauben einer Schwester oder eines Bruders daran festmachen, ob er nun einen Bart hat, rote Turnschuhe anhat, die Haare färbt, lange Haare hat (als Mann), einen Rock anhat, tätowiert ist, einen Anzug trägt ... ???

Ich denke in allen Bereichen wird es unterschiedliche Meinungen geben, was man als Christ tun sollte und was man tunlichst lassen sollte. Vielleicht würden es manche Christen als falsch ansehen, weil ich ne zeitlang mit roten Turnschuhen in den Gottesdienst gegangen bin, und das mit 48 Jahren.
Mir kommt es wieder in den Sinn: "Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst die niemand kann." Natürlich liegt mir nichts daran, meinem Bruder/meiner Schwester vielleicht auch noch absichtlich ein Ärgernis zu sein, darum nehme ich dann schon Rücksicht, wenn ich das weiß. Ok das wäre dann der Idealfall Smile

Um es nochmal auf den Punkt zu bringen, ich denke nicht daß du die Gesetze des AT erfüllen mußt, wenn du durch Jesus wiedergeboren wurdest und gerechtfertigt bist.

Dein Gewissen wird dir und uns sicher sagen, daß du in bestimmten Situationen vielleicht schicker gekleidet teilnehmen solltest als sonst - wenn das möglich ist. Und dann denke ich an ärmere Christen, die eben nicht schön angezogen zu einer Festveranstaltung kommen können, die man dann auch schief anschaut, ich auch, kurz zumindest, ABER das ist kein Kriterium bei Jesus, ER liebt uns deswegen nicht mehr oder weniger. ER sieht unser Herz, ER kennt uns.

einen gesegneten Sonntag
Harald

PS: ja, mir ist auch klar, daß mir durchaus auch der Heilige Geist durch Geschwister (ja auch durch Nichtchristen) etwas klarmachen kann, ohne daß denen das selber überhaupt bewußt sein muß.

Harald
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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Günter am So 09 Aug 2009, 10:44

Ich finde das Thema in dem Link gut herausgearbeitet. So könnte ich das akzeptieren. Hier und jetzt beim durchlesen. Zumindest bei der Kleidung. Bei den Übersetzungen muss ich passen.

BONA FIDE - Nach bestem Wissen und Gewissen

(Religions-) Gemeinschaften sind da etwas unflexibler. Da gibt es Lehrmeinungen und Traditionen, die sich verselbstständigen. So eine (Religions-) Gemeinschaft kann nicht ständig ihre Grundlagen auf den Prüfstand stellen und sich je nach Erkenntnisgewinn einzelner Mitglieder auch sofort anpassen. Da wird es der großen Masse beim zusehen schwindlig und die Mitglieder bleiben weg. Menschen wollen etwas, an dem sie sich halten können, sie wollen Kontinuität. Deshalb werden viele formelle und informelle Regeln, wie etwa die Röcke für die Frauen, der Bibel nicht widersprechen. Bei genauerem hinsehen wird man aber erkennen, dass sie in der Bibel aber auch nicht explizit gefordert sind.



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am So 09 Aug 2009, 16:30

liebe heidi,

als ich hier im ort an einem stand der brüdergemeinde vorbei lief und ihre heftchen ansah und darin kuckte, kam einer von dieser gemeinde zu mir her und belehrte mich, dass ich mich als braves christenmädel nicht so "aufhübschen" dürfte, weil es sünde sei. sie bemängelten, dass ich jeans und ne figurbetonte lederjacke trug. was daran so außergewöhnlich ist, weiß ich bis heute nicht.
ich entgegnete ihnen, dass ich im neuem bund MIT christus lebe und sie mir ihre alttestamentarischen lebensweisen nicht aufzubürden bräuchten.

die brüdergemeinde ist auch für das kopftuchtragen im gottesdienst und das eine frau lange haare trägt.
ich kenne einen fall aus der brüdergemeinde, die aufgrund ihres kurzhaarschnittes nicht am abendmahl teilnehmen durfte. sie trennte sich daraufhin sehr schnell.

ich habe etwas dagegen, eine frau nur auf ihr geschlecht zu reduzieren.

eine frau hat auch von gott ihren eigenen willen und entscheidungsfreiheit geschenkt bekommen!

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Heidi am So 09 Aug 2009, 19:26

Lieber Harald, Günter, Sephora-Claudia,

ich antworte mal so allgemein in die Runde: Also, ein schlechtes Gewissen habe ich nicht wegen meiner Hosen...gestern in der Gemeinde sagte noch ein Ältester dazu ein weises Wort:
Es gehe Gott darum, dass die Frau eben als solche auch äußerlich zu erkennen bleibt und eine Hose ist noch lange nicht Männerkleidung...zumal es vor vielen 1000 Jahren nicht mal Hosen gab, sondern Gewänder. Auch bei Hosen gibt es Unterschiede für Männer und Frauen...er könne z.B. nicht die Hosen seiner Frau tragen (sie hatte sogar noch eine rosa Hose an) und seine Frau nicht seine Hosen.

Als ich die ganzen Moseverse im Zusammenhang nochmal durchlas, kam mir auch der Gedanke, dass Gott insgesamt keine Vermischungen von Dingen mag.

Aber ich wollte eben gern wissen, was dieser Bibelvers bedeutet, an dem sich doch einige Christen reiben, wie auch Sephora schrieb.
Über das Wort "aufhübschen" musste ich sehr lächeln...wenn ich eines zum Wort des Jahres wählen sollte, dann dieses.
Ich bewundere Christinnen, die ganz auf Schminke und Nagellack und so verzichten...und akzeptiere das gern. Da hast du der Brüdergemeinde aber eine harte Antwort gegeben. Ich würde nur zu gern hören, was sie dann zu der anderen Bibelstelle sagen, dass man keinen Stoff aus 2 verschiedenen Garnen tragen soll. Ich habe so viele Sachen mit Viskose UND Baumwolle, Leinen UND anderes.

Hat mich gefreut Günter, dass du den Link durchgelesen hast. Ich finde ihn auch gut.
Kann man den nicht so angeben, dass man direkt dorthin kommt?

heidi


PS: Harald, deine roten Schuhe...macht nix, siehe hier:
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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am So 09 Aug 2009, 20:30

liebe heidi,

Es gehe Gott darum, dass die Frau eben als solche auch äußerlich zu erkennen bleibt und eine Hose ist noch lange nicht Männerkleidung
ich habe mich mit diesem thema aus der bibel sehr gut auseinandergesetzt und bin der überzeugung, dass es gott nicht um die art der kleidung im 21. jahrhundert geht, da die frau heutzutage eben auch gut hosen tragen kann, sondern um "transvestieren= " geschlechterspielen". nicht zu verwechseln mit transsexualität, dem eine genetische krankheit zugrunde liegt und damit garnichts zutun hat (ohne das nun vertiefen zu wollen) !
Ich bewundere Christinnen, die ganz auf Schminke und Nagellack und so verzichten...und akzeptiere das gern. Da hast du der Brüdergemeinde aber eine harte Antwort gegeben.
in meinem beruf ist dezentes auftreten verlangt und habe garkeine zeit, mich morgens um 5 uhr groß herzurichten. Very Happy
wenn ich mit meinem mann unterwegs bin, dann verzichte ich natürlich nicht ganz darauf. Wink
ansonsten mag ich von haus aus eher natürlickeit und mag eh kein make up und das ganze zeugs..dann leg ich mich lieber mal unters solarium, um auch natürlich frisch und knackig auszusehen...grinsbreit.. cheers

btw.: der mann aus der brüdergemeinde vermittelte überlegenheit, als ob seine ansicht die weisheits allerletzter schluß gewesen wäre. er erlaubte sich, sogar in gegenward meines mannes so ungehobelt mit mir zu reden, was ich eigentlich garnicht abhaben kann. sorry

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Harald am Mo 10 Aug 2009, 00:13

Hallo Tobias,

ich würde dein Posting gerne verschieben, bzw. du kannst das auch selbst. Es paßt vermutlich besser in den Thread [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] .
Jedenfalls denke ich, daß es ein Unterschied ist, ob es um Rock oder Hose geht oder um Schweigen der Frau in der Gemeinde. Und darum geht es in dem von mir hier verlinkten Thread.

Grüße Harald

PS: ich weiß, daß es vor deinem Beitrag schon vermischt wurde, aber irgendwie sollten wir das wirklich trennen, zumal es zu dem anderen Thema schon einen Thread gibt.

Harald
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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Harald am Mo 10 Aug 2009, 00:35

Hallo,

@ Günther,

also wenn ich dich richtig verstehe, denkst du daß größere Gruppen gewisse Regeln brauchen um ein "Zusammenleben" zu gewährleisten.
Und deshalb haben es eben manche (vielleicht auch viele) Gemeinden u.a. eben auch geregelt, wie sie es in ihrer Gemeinde handhaben möchten bzgl. der Kleidung.
Und eben, daß man dann nicht jedem diese Freiheit lassen könne, daß jeder einzelne Christ dann für sich sagt "aber Jesus hat mir das bisher so gezeigt, daß ich auch im bauchfreien Top in den Gottesdienst gehen darf" - überspitzt ausgedrückt.

Tja, wenn jetzt meine Arbeitskollegen hier lesen würden Smile ich bin ansich auch jemand der für klare Strukturen ist, gerne möglichst viel regelt, und das dann für die ganze Gruppe möglichst auch gleich gilt.

Ich habe also eine gewisse Sympathie für Regeln. Nur denke ich nicht unbedingt, daß diese "Regelwut" unbedingt so weit gehen muß, daß man auch noch festschreibt, ab wann eine Hose noch als Männerhose durchgeht und wann es eine Frauenhose ist (z.b. den "Schlag" der Hose, wenn der zu groß ist, darf das ein Mann nicht mehr anziehen ..., oder eine zeitlang gab es so Stretchjeans, also ganz enge ... ob das nun "männlich" ist/war?). Oder eben ob eine Frau zwingend einen Rock tragen muß im Gottesdienst.

Ich würde mich natürlich unterordnen, wenn eine Gemeinde dies so sieht in ihren Statuten. ODER aber ich würde für mich entscheiden, daß dies für mich nicht hinnehmbar ist, nicht der richtige Platz für mich ist und dann gehen. Ohne Groll oder Theater zu machen, denke ich. Das soll dann aber nicht bedeuten, daß ich damit absolut richtig gehandelt habe. Es kann durchaus auch sein, daß mir später mal bewußt werden könnte, wie verkehrt ich mit meinen Ansichten mal gelegen habe. Jesus ist sehr nachsichtig mit uns, wenn wir nicht in böser Absicht handeln. ER wird es vergeben, wenn ich später dann erkenne, daß ich früher eine falsche Entscheidung getroffen hatte.
Es geht nicht darum, egoistisch den eigenen Willen durchzusetzen und bei jeder Kleinigkeit sofort die Gemeinde zu wechseln, ich hoffe, das ist klar.

Wenn mich also jemand aus meiner Gemeinde auf mein Äußeres ansprechen würde, würde ich mir darüber schon Gedanken machen, bzw. darüber hoffentlich viel beten um Weisheit, vermutlich auch andere Geschwister fragen.

Grüße von Harald

Harald
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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am Mo 10 Aug 2009, 06:32

lieber harald
Wenn mich also jemand aus meiner Gemeinde auf mein Äußeres ansprechen würde, würde ich mir darüber schon Gedanken machen, bzw. darüber hoffentlich viel beten um Weisheit, vermutlich auch andere Geschwister fragen
noch nie war es der fall bei mir. ob dieser jener überhaupt mein bruder gewesen ist, möchte ich sehr in den waagschalen werfen, denn er hatte einen richtgeist, indem er nicht die rkk in ihrer lehre bewertete, sondern alle katholikken zusätzlich für die hölle schon gerichtet hat wie er sagte, was der grund auch gewesen ist, dass ich mich von seinen frauenfeindlichen äußerungen sehr distanziert habe.
er meinte, dass der katholikk ansich nicht errettet wird und in die hölle kommt. ich sagte ihm, dass christus uns ausdrücklich vorm richten gewarnt hat und er somit menschen fürs feuer bestimmt hat, indem der herr sein gutes werk noch vollenden wird. tja...meine aussage als frau nahm er ja garnicht ernst..

es war auch der grund, dass mich nicht nur dieser mann, sondern auch die haltung der gemeinde frauen gegenüber derartig abgeschreckt hat, dass ich von dem sicher nichts hätte gutes abverlangen können.


lg,

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am Di 11 Aug 2009, 23:53

"Müssen" ist denke ich nicht das Wort der Wahl.

Rudolf Ebertshäuser schreibt in Seinem Buch "Als Frau zur Ehre Gottes leben" einiges über dieses Thema und da er es als pdf-Datei auf Seiner Homepage zum freien Download anbietet, möchte ich es als Literaturempfehlung an dieser Stelle nennen: http://www.das-wort-der-wahrheit.de/03216e9b870800a01/index.html

Unter anderem legt der Bruder dort dar:
Rudolf Ebertshäuser schrieb:Als gläubige Christen dürfen wir hier nach meiner Überzeugung nicht einfach die Maßstäbe des endzeitlichen Verfalls und der Gesetzlosigkeit übernehmen und den seit vielen Jahrhunderten geprägten kulturellen Maßstab der »westlich-abendländischen Kultur« für schickliche weibliche Kleidung, nämlich lange, weite Röcke und Kleider, über Bord werfen.
Rudolf Ebertshäuser schrieb:Heute gilt geistlich gesehen: Allein das Tragen anständiger Röcke und Kleider bezeugt in der abendländischen Kultur wirklich den schöpfungsgemäßen Unterschied zwischen Mann und Frau und wirkt der endzeitlichen Vermischung der Geschlechter und der Vermännlichung der Frau entgegen.
Es ist ja bezeichnend, daß auch im »emanzipierten« 21. Jahrhundert weltweit das Symbol für Damentoiletten eine Frau im Rock zeigt, weil man sonst die Toiletten leicht verwechseln würde! Die Hosenmode führt dazu, daß die Frau dem Mann äußerlich angeglichen wird, was dem Willen Gottes widerspricht.
Daher legt die gläubige Frau, wenn sie Hosen anzieht, vor Gott und den Menschen ein negatives Zeugnis der Angleichung an den Mann ab, das sich gewiß auch auf die innere Haltung und Gesinnung auswirkt.
Ich bin davon überzeugt, daß eine Frau, die Hosen trägt, sich damit innerlich wie äußerlich dem Einfluß der endzeitlichen, feministischen Geistesströmung öffnet: Sie kann m. E. ihre gottgewollte Weiblichkeit, Weichheit und Zurückhaltung nicht wirklich so empfinden und ausleben, wie es der Herr möchte.
[...]
Dazu kommt der Umstand, daß die Hosenmode für Frauen auch unter den Gesichtspunkten der Schamhaftigkeit und des Anstands nicht den biblischen Maßstäben entspricht. Tatsache ist, daß viele Frauenhosen stark figurbetont sind und fast alle die Konturen des Unterleibes besonders hervorheben. Wenn Frauen in Hosen laufen, dann wirkt das auf die gefallene männliche Natur in der Regel nicht wirklich züchtig und anständig. Das gilt besonders für die heute üblichen sehr enganliegenden und knapp geschnittenen Jeanshosen.
Quelle: R. E., Als Frau zur Ehre Gottes leben, 1. Auflage 2008, CLKV Verlag, Steffisburg

Ich habe mehrere lose Gedanken zu diesem Thema. Ich bin ja nun nicht in Kreisen "aufgewachsen", in denen das Tragen von Röcken üblich gewesen wäre. In der Tat wurde dieser Punkt auch niemals von irgend einer Seite aus betrachtet. Und genau darin sehe ich das große Problem. Der Grund ist wohl, das man meinte, dass man sich mit diesem Thema nicht zu beschäftigen brauche. Aber eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Sowohl von weiblicher als auch von männlicher Seite gibt es falsche Vorstellungen davon, was wahrhaft schön ist. Um es einmal hart zu sagen, so erinnerte mich manche Frau in ihrem Verhalten und ihrer Kleidung mehr an die Verführerin aus Sprüche 7,5ff als eine Frau die mir eine Schwester im Herrn sein will.

Ich glaube viele Frauen würden sich anders kleiden, wenn sie überhaupt wüssten welche Gedanken eine bestimmte Kleidung in einem Mann auslösen kann. Viele Frauen denken in diesem Punkt wahrscheinlich zu naiv, es ist ihnen schlicht egal oder - noch schlimmer - sie beabsichtigen genau dies.

Die Schrift weiß um dieses Spannungsfeld in dem - auch der geistlich gesinnte - Mann steht und hat meines Erachtens die Frau in dem Bereich nicht ihrer Verantwortung enthoben. Paulus forderte Timotheus auf: »Die jugendlichen Lüste aber fliehe« (2. Timotheus 2,22a; Elb.). Was ist das für eine traurige Sache, wenn man als Mann vor einer Schwester fliehen muss, weil ihre ganze Kleidung eine einzige Herausforderung ist?

Letztlich werten sich die Frauen sogar selbst ab. Ich sage das ganz offen, sie lenken die Aufmerksamkeit eines Mannes auf einen tertiären Bereich. Wir Männer "funktionieren" in diesem Bereich sehr einfach und es ist prinzipiell leicht unsere Gedankenwelt hier gefangenzunehmen. Ob das allerdings erstrebenswert ist, ist die andere Frage; denn ein wirklich geistlicher Mann kann bei einem solchen Verhalten nur fliehen. Legt man die biblischen Kriterien zugrunde, sollte eine Frau zuallererst im geistlichen Bereich durch ihre Liebe zum Herrn Jesus und im seelischen Bereich durch einen "sanften und stillen Geistes" (s. 1. Petrus 3,4) "auffallen". Das ist es was wahre Schönheit ausmacht. Und ich gebe es zu, das auch wir Männer auf diesem Gebiet sehr versagt haben, indem wir oftmals den falschen Prioritäten - und der Lust der Augen - gefolgt sind. Doch diese klaren Prioritäten brauchen wir. Ich bin heute nicht mehr bereit im geistlichen und seelischen Bereich irgendwelche Kompromisse* zu machen und muss auch Bruder Ebertshäuser zustimmen, dass das was wir tun "sich gewiß auch auf die innere Haltung und Gesinnung auswirkt." Eine Frau die bezüglich ihrer Kleidung keine Herausforderung an den Mann darstellt, lässt den Blick frei für ihre geistliche und seelische Schönheit. Und im Gegensatz zu natürlicher Schönheit, die vergeht, dürfen wir im geistlichen und seelischen zum Herrn Jesus hinwachsen und - hoffentlich - immer schöner werden.
* Aber natürlich ist immer Veränderung und Einsicht möglich!

Grüße und Gottes Segen
Tobias

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am Mi 12 Aug 2009, 10:12

Hallo Tobias,
Du hast sehr interessante und schlüssige Aspekte zum tragen für Röcke aufgezeigt.Jetzt kommt das ABER:meine Erfahrungen haben gezeigt,daß ich in Röcken wesentlich häufiger "angemacht" worden bin,als wenn ich Hosen trage (und ich trage bestimmt keine Miniröcke oder dergleichen) . Mein Mann findet mich im Kleid oder Rock auch viel attraktiver,gerade weil Kleider und Röcke meine Weiblichkeit betonen.
Ein spannendes Thema und ich bin gespannt wie es weitergeht,
Gottes Segen euch allen,Diana

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am Mi 12 Aug 2009, 17:03

Diana schrieb:meine Erfahrungen
Ich will das nicht abwerten, aber als Argumentationsgrundlage ist so etwas immer sehr brüchig, weil man mit Erfahrung letztlich alles beweisen kann. An anderer Stelle hatte ich die Abwandlung eines Zitats von Wilhelm Busch dargelegt: "Entweder waren unsere Väter Narren, ... - oder wir sind die Narren".

Natürlich finden in einem gewissen Umfang immer Veränderungen statt, es gibt aber auch gewisse Grundsätze die gleich bleiben. In Bezug auf die Endzeit müssen wir einfach festhalten, das wir es mit einer progressiven Steigerung zu tun haben, die einem Höhepunkt entgegengeht. Der Herr Jesus bezeichnet dies als Wehen (z.B. Matthäus 24,8 ). Allein die Entwicklung der letzten hundert Jahre zeigt uns unzählige Dammbrüche im moralischen Bereich; das Aufkommen der Okkult- und Drogenwelle; 1966 die Entstehung der Satanskirche; die s-exuelle Revolution; die 68-Bewegung; New-Age; die "Große proletarische Kulturrevolution" in China; Beginn der Christopher-Street-Märsche; Abtreibungen... und man könnte die Liste noch um einiges andere ergänzen. Die Mode ist davon selbstverständlich nicht ausgenommen und ich darf in diesem Zusammenhang noch einmal das Zitat von Rudolf Ebertshäuser wiederholen:
Rudolf Ebertshäuser schrieb:Als gläubige Christen dürfen wir hier nach meiner Überzeugung nicht einfach die Maßstäbe des endzeitlichen Verfalls und der Gesetzlosigkeit übernehmen und den seit vielen Jahrhunderten geprägten kulturellen Maßstab der »westlich-abendländischen Kultur« für schickliche weibliche Kleidung, nämlich lange, weite Röcke und Kleider, über Bord werfen.
Quelle: R. E., Als Frau zur Ehre Gottes leben, 1. Auflage 2008, CLKV Verlag, Steffisburg / Hervorhebung von mir

Wenn unsere Väter lange, weite Röcke und Kleider als schickliche weibliche Kleidung ansehen, waren sie dann Narren? Darüber müssen wir doch einmal nachdenken. Oder sind wir nicht vielmehr die Narren, wenn wir all diese Dinge verwerfen.
Diana schrieb:gerade weil Kleider und Röcke meine Weiblichkeit betonen
Die Frage dürfte sein auf welche Art und Weise die Weiblichkeit hier betont wird, denn darauf hatte Bruder Ebertshäuser ja in dem zweiten Zitat das ich brachte aufmerksam gemacht. Es gibt einen schöpfungsgemäßen Unterschied zwischen Mann und Frau. Und diesem wird mit dem "Tragen anständiger Röcke und Kleider" insofern Rechnung getragen, als man der endzeitlichen "Vermischung der Geschlechter und der Vermännlichung der Frau entgegen"steht.

Ich sage ja nicht, das eine Frau unter gar keine Hosen tragen dürfe. In manchen Fällen mag dies beruflich notwendig sein und bei gewissen Betätigungen wie dem Fahrradfahren würde ich eine Hose auch schicklicher finden als einen Rock. Insofern rate ich bei dem Thema auch ein wenig Gelassenheit an. Prinzipiell glaube ich jedoch einige Gründe genannt zu haben, warum meiner Meinugn nach für eine geistliche Frau das Tragen von Röcken im Allgemeinen dem Tragen von Hosen vorzuziehen ist.

Grüße und Gottes Segen
Tobias


Zuletzt von T. J. Walker am Mi 12 Aug 2009, 17:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Heidi am Mi 12 Aug 2009, 17:09

Lieber Tobias,

deine Ausführungen kann ich verstehen, wenn auch nicht als Frau ganz nachvollziehen. Ich weiß nicht, was ich einem Bruder raten sollte, der mit dem Gucken bei normal sitzenden und nicht schlabbernden Hosen z.B. ein Problem hat...vielleicht die Gedanken unter den Gehorsam Christi nehmen? (2. Kor. 10,5), dann wäre der "Bu-mann" wieder bei euch. Zudem lässt die AT- Kleiderstelle nicht mal den kleinsten Schluss zu, dass es hier im das "Guck-Problem" ging, ob Hosen oder Röcke anzuziehen sind...das mal nebenbei gesagt.
Ich finde das aber gut, wenn du / ihr euch da so Mühe gebt, auch gedanklich nicht abzugleiten. Bei dir weiß ich ja, ernst du es mit Gott nimmst - das macht mich auch mit froh.

Die Begründung von Ebertshäuser finde ich hier allerdings sehr überzogen, wenn er den Kleidungsstil der heutigen Zeit mit Verfall und Gesetzlosigkeit in Verbindung bringt.
Auch das WC-Schild Argument ist sehr herbeigezogen und Quatsch, denn es gibt zig andere Zeichen für die Damentoilette, als die Dame mit Rock.

grüße von heidi

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am Mi 12 Aug 2009, 17:19

Heidi schrieb:vielleicht die Gedanken unter den Gehorsam Christi nehmen? (2. Kor. 10,5)
Das wäre ein anderes Thema... Es gibt da zwei Bereiche, z.B.
1) Daher, meine geliebten Brüder, seid fest, unbeweglich, allezeit überströmend in dem Werke des Herrn, da ihr wisset, daß eure Mühe nicht vergeblich ist im Herrn. (1. Korinther 15,58; Elb.)
2) Fliehet die Hurerei! Jede Sünde, die ein Mensch begehen mag, ist außerhalb des Leibes; wer aber hurt, sündigt wider seinen eigenen Leib. (1. Korinther 6,18; Elb.)

Es ist schlicht Wahnsinn zu glauben wir könnten in Bereichen feststehen, in denen Gott uns auffordert zu fliehen. Dadurch ist schon mancher gefallen.

Grüße und Gottes Segen
Tobias

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Heidi am Mi 12 Aug 2009, 17:24

T. J. Walker schrieb:[Fliehet die Hurerei!

Trotzdem, Tobias, entfernen wir uns aber hiermit ganz und gar von dem Sinn der Bibelstelle in Mose zu den Röcken. Dort stehen noch ähnliche Verse über eine Garnart in der Kleidung, nicht mit Esel und Ochsen pflügen usw.

Und als Erklärung fand ich dann, dass es Gott darum geht, dass es in keinem Bereich irgendwelche Vermischungen der gottgeschaffenen Dinge geben soll.

heidi

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am Mi 12 Aug 2009, 17:57

Da hast Du recht, entschuldige, ich argumentiere auch nicht mit dem mosaischen Gesetz, da wir als Christen - gemäß Römer 7 - nichts mit dem mosaischen Gesetz zu tun haben. Dazu hatte ich schon mal was geschrieben und krame das sobald wie möglich für einen neuen Thread heraus. Heute abend bin ich jedoch in der Versammlung und unpässlich...

Grüße und Gottes Segen
Tobias

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Günter am Mi 12 Aug 2009, 20:46

Ich habe mir den Beitrag von Tobias heute Morgen bereits durchgelesen und ich frage mich seit dem, ob ich denn solche Frauen im heirats- und gebärfähigen Alter kenne, die solch hohen Ansprüchen genügen. Ich befürchte, in meinem näheren Bekanntenkreis gibt es sie eben so wenig, wie an meinem Arbeitsplatz.

Was in der Bibel beim genaueren hinsehen auffällt, sind die überraschend vielen Liebesheiraten. Und natürlich soll ein verheirateter Mann nicht seines nächsten Weib begehren, auch nicht in Gedanken. Aber gehört für eine neue Liebe unter unverheirateten nicht auch zumindest ein wenig Attraktivität mit dazu, die Gott für mein empfinden gerade auch bei den Frauen so trefflich bereitet hat, ohne dass man gleich an Unzucht denken muss?

Was den Thementitel angeht, kann ich Diana nur recht geben:

Mein Mann findet mich im Kleid oder Rock auch viel attraktiver, gerade weil Kleider und Röcke meine Weiblichkeit betonen.
Hosen sind, so glaube ich, eher ein Beitrag zur Bequemlichkeit. Attraktiver finde auch ich Röcke und Kleider. Aber gerade das war ja eben nicht gefragt.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am Do 13 Aug 2009, 00:12

Günter schrieb:Ich befürchte, in meinem näheren Bekanntenkreis gibt es sie eben so wenig, wie an meinem Arbeitsplatz.
Da wären wir wieder bei der Erfahrung. Ich kenne Schwestern, die sich genauso kleiden wie ich es dargelegt habe. Der Punkt ist, das diese Sichtweisen nicht in allen Kreisen über Bord geworfen wurden. Und ich finde das sehr gut. Niemand käme dort auf die Idee dies als einen "hohen Anspruch" anzusehen, wobei ich mich frage worin der inhaltlich überhaupt begründet sein soll. Bequemlichkeit (nicht in der Kleidung, sondern) im Denken scheint mir eher die Grundlage zu sein. Wenn ich zurückblicke auf den Weg den ich seit 2004 gegangen bin, als ich die ev. Kirche verließ, da hat Gott mein Denken in vielen Punkten umgestaltet. Da merkt man erst was es heißt: »Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, daß ihr prüfen möget, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. (Römer 12,2; Elb.). Wer sagt denn, dass das einfach ist? Es gab Zeiten, da hat mich Gott regelrecht zerbrochen, aber der Weg lag gerade vor mir und ich bin ihn gegangen - Gott weiß in welchem erbärmlichen Zustand.

Ich weiß das ist hart, aber ich glaube mittlerweile, manchen könnte es Gott persönlich zeigen und sie würden ihre Gesinnung nicht ändern - weil sie nicht wollen! Das ist die Zeit in der wir leben und Paulus hat es in seinem zweiten Brief an Timotheus (im 4 Kapitel) auch genau so dargelegt.

Bin ich etwa vollkommen naiv? Natürlich ist das was ich bis jetzt geschrieben habe für manche Schwestern unbequem, sowohl zu hören, als auch umzusetzen. Aber ist das das Argument? Dann brauchen wir in der Tat kein weiteres Wort zu verlieren, es wäre vergeudet. "Sich selbst zu verleugnen" (z.B. Lukas 9,23) um dem Herrn zu folgen ist eben keine Frage von Bequemlichkeit.

Zu den anderen Ausführungen hatte ich zum Teil auch schon Dinge dargelegt. Natürliche Schönheit ("Attraktivität") ist ein tertäres Attribut, das hinter geistlicher Schönheit (primär) und seelischer Schönheit (sekundär) zurücktreten sollte (Geist, Seele, Körper - in der Reihenfolge!). Das ist auch der Zeitgeist, das die natürliche Schönheit so maßlos überbewertet und eben auch unangemessen herausgestellt wird. Wenn Du fragst ob Attraktivität nicht auch dazu gehört: Natürlich, aber wo ist das Problem? Vielleicht hast Du mittlerweile ein zu romantisches Bild von uns Männern. Im Normalfall kann ich Dir beim ersten Treffen sagen ob ich eine Frau was ihre natürliche Schönheit angeht "schön" finde oder nicht* - und da kann sie meinetwegen in einem Sack stecken.
*Einmal abgesehen davon, dass das dann kein abschließendes Urteil sein muss.

Anstatt die Aufmerksamkeit also auf den natürlichen Bereich zu legen, sollte eine Frau vielmehr versuchen einen Mann durch ihr geistliches und seelisches Wesen zu gewinnen. Aber ich wiederhole mich. Das wäre vielleicht der Punkt an dem ich sagen sollte, dass manchen Männern ein wenig geistliche Reife bezüglich der Prioritäten die sie haben gut täte, bevor sie sich entschließen eine Frau suchen. Und wie wunderschön kann eine Frau durch ihre Liebe zum Herrn Jesus Christus und einen sanften und stillen Geist erst sein, die einem vielleicht vorher im Bezug auf das Körperliche gar nicht mal so sehr aufgefallen ist.
Günter schrieb:Attraktiver finde auch ich Röcke und Kleider.
Das könnte aber auch damit zusammenhängen, was Bruder Ebertshäuser "Vermischung der Geschlechter", "Vermännlichung der Frau" und "Angleichung an den Mann" nennt. Das dies einhergeht mit einer starken Betonung der Figur ist eine andere Seite des Problems.
Die Frage ist ja nicht ob Röcke oder Kleider Weiblichkeit herausstellen, sondern auf welche Art und Weise sie das tun und auf welche nicht.

Grüße und Gottes Segen
Tobias

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am Do 13 Aug 2009, 09:11

hallo ihr lieben,

irgendwie fand ich solche grundsatzdiskussionen immer irgendwie gaga, denn es schleicht sich somit am wesentlichen vorbei, das jesus christus ist.
ich glaube, dass der herr seine schäfchen mit solchen fragen nicht alleine läßt, falls es einem wirklich so sehr überfordert, mich tut es nicht, darum hier mal etwas zum nachdenken:
Matthäus 6,25 schrieb:Darum sage ich euch: Sorget euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung?
Matthäus 6,28-32 schrieb:Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und spinnen nicht; 29ich sage euch aber, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie deren eine. 30Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, also kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? 31Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, oder was werden wir trinken, oder womit werden wir uns kleiden? 32Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden; aber euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles bedürft.
Matthäus 6, 33-34 schrieb:Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werden. 34Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tage genügt seine eigene Plage!

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am Do 13 Aug 2009, 11:42

Ich muss ja nicht alles kommentieren, es reicht schon...
Sephora schrieb:am wesentlichen
Das ist eine ganz einfache Sache: »Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht.« (Lukas 16,10; Elb.)

Das Geringste ist beim Herrn wesentlich. Deshalb sagte Charles H. Spurgeon einmal über eine Person, die der Meinung sei auch selig werden zu können ohne getauft zu werden:
Charles H. Spurgeon schrieb:Niedrig denkendes Geschöpf! So willst du also nicht tun, was Christus befiehlt, wenn du, ohne es tun zu müssen, doch selig werden kannst? Du bist kaum wert, überhaupt selig zu werden. Ein Mensch, welcher stets für das, was er tut, bezahlt werden möchte, dessen einzige Idee von der Religion die ist, daß er nur tun will, was er zu seinem Seligwerden für wesentlich hält, wird auch nur dafür Sorge tragen seine eigene Haut zu retten, und Christus kann seinetwegen bleiben, wo Er will.
Quelle: C. H. Spurgeon, Die heilige Taufe / Hervorhebung von mir

Man kann nicht einfach Schrift gegen Schrift stellen, schon gar nicht wenn man den Kontext nicht beachtet. Es geht in Matthäus 6 um existentielle Sorgen, nicht darum das wir heute in westlichen Ländern im Überfluss leben. Früher hatte man auch bei uns im Normalfall maximal zwei Gewänder - eins für werktags und eins für den Sonntag. Da kann es tatsächlich zu einer Sorge werden, was man unter Umständen anzieht. Auch die Apostel waren ja »in Arbeit und Mühe, in Wachen oft, in Hunger und Durst, in Fasten oft, in Kälte und Blöße (2. Korinther 11,27; Elb.) Darum geht es und nicht darum welches Kleidungsstück ich heute mal wieder aus dem Schrank ziehe, gelb, rot oder blau...
Jemand sagte einmal, dass unser Wohlstand uns zu Wohlstandslehren geführt hat. Davon bin ich auch immer mehr überzeugt, wenn ich solche Anwendungen von Bibeltexten lese.

Es ist ja keine Frage die allein Frauen betrifft, auch Männer können sich unangemessen kleiden. Ich finde die Frage danach, was eine anständige Kleidung ist und wo man die Grenzen permanent überschreitet durchaus einer geistlichen Bewertung - schon allein wegen der Konsequenzen - für notwendig. Auch wenn man sich dezent kleidet kann man sich gut anziehen, ich sehe da keinen Widerspruch.

Grüße und Gottes Segen
Tobias

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Heidi am Do 13 Aug 2009, 16:20

Auf Tobias guckend:

Ich habe jetzt dein Statement gelesen und wollte zum Abschluss dann lieber nochmal fragen, ob du diese alttestamentarische Stelle nun als verbindlich ansiehst, dass wir nur Röcke tragen d ü r f e n .
Und wenn du das mit "Ja" beantworten solltest, dann auch die Auskunft, wie es sich dann aber für a l l e mit den Mischgeweben verhält.

Lieben Gruß
von deiner Schwester in Jesus
Heidi

(PS. Manchmal schreib ich die Extra-Grußformel so an Tobias, weil wir schon ein paar ganz kleine "Kämpflein" hinter uns haben in den vielen Forumsjahren auch früher...und uns doch immer wieder dann in Jesus wiedergefunden haben)

Heidi
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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am Do 13 Aug 2009, 16:24

ob du diese alttestamentarische Stelle nun als verbindlich ansiehst
Das hatte ich doch schon beantwortet: Nein. Ich hatte es nur noch nicht begründet, das wollte ich in einem separaten Thread machen, weil es dabei nicht primär um diese Stelle, sondern um die Frage nach dem mosaischen Gesetz geht.

Grüße und Gottes Segen
Tobias

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am Do 13 Aug 2009, 20:19

lieber tobias

Auch wenn man sich dezent kleidet kann man sich gut anziehen, ich sehe da keinen Widerspruch.
es ging euch aber nicht um dezenter kleidung.

letztlich ist es doch egal, ob eine frau hosen mit rollkragenpulli trägt, wenn sie im dienste des herrn ihre mission in christus erfüllt, wo soll da noch ein problem sein?

btw.: damenjeans haben übrigens einen ganz anderen schnitt als die von männern. taille ist wesentlich schmaller und gesäß und beine dafür etwas weiter....beim mann umgekehrt...dann zieh mal einer die hosen des anderen geschlechts an..wie sieht das bitteschön aus?
bisher habe ich noch keinen mann in damenjeans und frauen in männerjeans gesehen. Very Happy

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am Fr 14 Aug 2009, 00:09

Sephora schrieb:es ging euch aber nicht um dezenter kleidung.
Es geht mir genau um das, was ich auch gesagt habe (Wer ist euch?). Das die Beurteilung davon was dezent ist verschieden ausfällt ist Grundlage dieser Diskussion. Ich hatte einige berechtigte Zugeständnisse gemacht, z.B. das auch Männer sich unangemessen kleiden können oder auch in diesem Abschnitt:
T. J. Walker schrieb:Ich sage ja nicht, das eine Frau unter gar keine Hosen tragen dürfe. In manchen Fällen mag dies beruflich notwendig sein und bei gewissen Betätigungen wie dem Fahrradfahren würde ich eine Hose auch schicklicher finden als einen Rock. Insofern rate ich bei dem Thema auch ein wenig Gelassenheit an. Prinzipiell glaube ich jedoch einige Gründe genannt zu haben, warum meiner Meinung nach für eine geistliche Frau das Tragen von Röcken im Allgemeinen dem Tragen von Hosen vorzuziehen ist.
Ich habe nicht den Eindruck, das überhaupt jemand an einer sachlichen Erörterung interessiert wäre. Insbesondere dann nicht, wenn er dafür sein Verhalten ändern müsste. Wir führen diese Diskussion allerdings nicht zum Spaß. Der biblische Befund ist nun mal, das die folgenden Belehrungen ausschließlich an Frauen gerichtet sind:
»Desgleichen auch, dass die Weiber in bescheidenem Äußeren mit Schamhaftigkeit und Sittsamkeit sich schmücken, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung,« (1. Timotheus 2,9; Elb.)
»deren Schmuck nicht der auswendige sei durch Flechten der Haare und Umhängen von Gold oder Anziehen von Kleidern,« (1. Petrus 3,3; Elb.)

Ich hatte das schon einmal gesagt und wiederhole es jetzt deutlich: Die Frau hat eine besondere Verantwortung in Bezug auf ihre Kleidung. Das geht aus diesen Versen ganz eindeutig hervor.
Wenn wir uns nun mit dem Begriff „Schamhaftigkeit“ beschäftigen, müssen wir feststellen, dass es dabei ja nicht vorrangig um die Frau selbst geht, sondern darum das sie Einfluss auf ihre Umwelt hat. Und hier können wir gleich festhalten, das der Schmuck einer geistlichen Frau „nicht der auswendige sei“. In der Tat wird eine geistlich gesinnte Frau sich nicht übermäßig mit ihrem Äußeren beschäftigen. Ihr Sinnen wird auf andere Dinge gerichtet sein, aber auch davon habe ich schon einiges dargelegt.
Um mich ein wenig in praktischer Belehrung zu üben, bedeutet dies für mich: Nicht das Teuerste, nicht immer nur das Neuste und in vernünftig überschaubarer Menge.

Wenn wir dann weiterlesen, so heißt es: »sondern der verborgene Mensch des Herzens in dem unverweslichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, welcher vor Gott sehr köstlich ist.« (1. Petrus 3,4; Elb.)
Das ist vollkommen unabhängig von jeglicher konkreten Kleiderfrage. Jede Kleidung die den Blick vom inneren Menschen weg und vorrangig auf den äußeren Menschen lenkt ist verkehrt. Und es stellt sich die Frage für die Frau: Ist mein unverweslicher Schmuck wirklich ein sanfter und stiller Geist?

Um aber zurückzukommen auf das was ich am Anfang von mir zitierte, so glaube ich nicht das eine Frau Röcke anziehen muss, wohl aber das es Gründe gibt warum das Tragen von Röcken im Allgemeinen dem Tragen von Hosen vorzuziehen ist. Verständlicher kann ich es nicht formulieren, dass es nicht um ein „muss“ geht, sondern ich die ganze Zeit darzulegen versuche „sollte nicht, weil...“! Unter anderem fiel dabei dieses Argument vollkommen unter den Tisch:
Rudolf Ebertshäuser schrieb:Tatsache ist, daß viele Frauenhosen stark figurbetont sind und fast alle die Konturen des Unterleibes besonders hervorheben. Wenn Frauen in Hosen laufen, dann wirkt das auf die gefallene männliche Natur in der Regel nicht wirklich züchtig und anständig. Das gilt besonders für die heute üblichen sehr enganliegenden und knapp geschnittenen Jeanshosen.
Quelle: R. E., Als Frau zur Ehre Gottes leben, 1. Auflage 2008, CLKV Verlag, Steffisburg

Das Männerhosen und Frauenhosen unterschiedlich sind ist letztlich ein Scheinargument, wenn es um die grundsätzliche Frage geht. Das wäre genauso als würden wir uns generell über Autos unterhalten und jemand würde einwerfen, das ein VW ja kein Opel sei. Einmal abgesehen davon, dass ich meine das Karl Lagerfeld auch schon Damenhosen getragen hat und ich jemand kenne, der durch Untergewicht auch schon mal Damenhosen trug. Das interessiert aber letztlich niemand.
Ich habe mittlerweile meine Meinung ausreichend dargelegt und sehe im Moment keine Notwendigkeit das noch ausführlicher zu tun.

Grüße und Gottes Segen
Tobias

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am Fr 14 Aug 2009, 08:09

hallo tobias

In der Tat wird eine geistlich gesinnte Frau sich nicht übermäßig mit ihrem Äußeren beschäftigen. Ihr Sinnen wird auf andere Dinge gerichtet sein
finde ich auch und ich habe auch wirklich noch keine "geistlich gesinnte frau" gesehen, die sich eher unangemessen im dienste des herrn, also extrovertiert anzieht/schminkt oder sonst dergleichen der öffentlichkeit presentiert.

Rudolf Ebertshäuser schrieb:
Tatsache ist, daß viele Frauenhosen stark figurbetont sind und fast alle die Konturen des Unterleibes besonders hervorheben. Wenn Frauen in Hosen laufen, dann wirkt das auf die gefallene männliche Natur in der Regel nicht wirklich züchtig und anständig. Das gilt besonders für die heute üblichen sehr enganliegenden und knapp geschnittenen Jeanshosen

diese sog. "hot pants" tragen idr mehr diejenigen, die christus noch nicht kennen und sie werden ganz sicher nicht über kritik ihrer kleidung, sich über jesus christus und der bibel anfangen, sich ernsthafte gedanken zu machen. menschen für christus gewinnt man NICHT, wenn man ihnen sagt, was sie alles im leben falsch gemacht haben. vermutlich soll dein anliegen in richtung evangelisation gehen, was auch richtig wäre.
diese kritik wäre meiner ansicht nach nur an solche frauen zu richten, die christus bereits schon kennen und mit solcher kleidung kein unrechtsbewußtsein haben...aber wie gesagt, mir sind solche christinnen unbekannt.

außerdem finde ich es schon arg bedenklich, (wie ebertshäuser oben schrieb), dass frauen durch "laufen in jeans" bei männern sexualität erweckt.
ich finde, dass nicht die sexualität den mann, sondern der mann seine sexualität beherrschen sollte und wenn er ein aufrichtiger christ ist, mögliche unzüchtige gedanken unters kreuz trägt und auch nichtmehr dort hinkuckt, wo nur ihr ehemann hinkucken darf.
wie sieht es eigentlich mit dem "inneren menschen" bei frauen aus, die eine überproportionale oberweite haben, bei denen sich auch im xxxl-pulli arg viel abzeichnet, die sich nicht extra in kartoffelsäcke vermummen können, nur um anstößige pantasien zu vermeiden?
ich finde, dass viele männl. christen sehr souverän damit umgehen, weil sie selbst auch eine partnerin haben, mit der sie sexualität erleben dürfen.
problematisch finde ich solches thema für unverheiratete, was auch darauf schließen lassen könnte, dass du, lieber tobias keine partnerin hast, weil du sehr abgeklärt wirkst. Wink
ob das "besser" oder "schlechter" ist, weiß ich nicht, nur haben nicht ALLE vor solchen situationen eine dentenz zum fliehen, weil es ihnen keinen reiz gibt und es rein subjektiv ist, ob dies oder jenes "aufreizbar ist, oder nicht.

in einem sind wir uns aber einig...ich bin auch für dezentes und schlichtes aussehen für christen. Rolling Eyes

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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Günter am Fr 14 Aug 2009, 22:24

Sephora schrieb:
wie sieht es eigentlich mit dem "inneren menschen" bei frauen aus, die eine überproportionale oberweite haben, bei denen sich auch im xxxl-pulli arg viel abzeichnet, die sich nicht extra in kartoffelsäcke vermummen können, nur um anstößige pantasien zu vermeiden?
Vor einiger Zeit war ich in der Mittagspause in der Fotoabteilung eines Kaufhauses. Dort gibt es eine junge Verkäuferin, die eben die von Sephora beschriebene Oberweite im XXL-Format nicht nur einfach hat, sondern (nicht nur) an diesem Tag auch publikumswirksam zur Schau stellte. Aufmerksam wurde ich, als sie einem männlichen Kollegen lautstark vorwarf, dass er ihr in den Ausschnitt gesehen hat (der auch durchaus sehenswert war). Dieser hat das dann nicht abgestritten, sondern sie nur aufgefordert, sich anders anzuziehen, wenn sie das nicht wolle.

Sephora schrieb:
ich finde, dass nicht die sexualität den mann, sondern der mann seine sexualität beherrschen sollte .....
Irgend wie leuchtet mir das Argument nicht so recht ein.

Ich sehe das so wie Martin Luther:
Der Sexu@ltrieb ist eine elementare Macht, die der Mensch nicht einfach abstellen kann. Die Natur will heraus und sich besamen und vermehren. ..... Ebensogut könnte man das Gebot aufstellen, daß der Mensch seinen Harn oder seinen Mist halten müßte. Sie müßten halten, was nicht zu halten ist.
2.Tim 2,22:
Fliehe die Begierden der Jugend!


Da werden wir nicht aufgefordert, der Versuchung zu widerstehen, sondern vor den Begierden zu fliehen. Aus gutem Grund, wie ich annehme.

Kausalitätsprinzip: Wenn Frauen mit ihrer Kleidung die Ursache setzen, dürfen sie sich über die Wirkung nicht wundern. Dass sie "angebaggert" werden, ist ja noch vergleichsweise harmlos. Bei s?xueller Belästigung hat das schon arbeits- und strafrechtliche Relevanz.

Sephora schrieb:
..... und auch nicht mehr dort hinkuckt, wo nur ihr ehemann hinkucken darf.
Ich bin der Ansicht, dass jede Frau für sich entscheiden kann, was sie denn dem männlichen (Ziel-) Publikum zum sehen gibt und was nicht. Damit sage ich ausdrücklich nicht, dass sich Frauen in Säcke kleiden sollen. Und die Aufregung um passgenaue Damenjeans kann ich nicht so recht nachvollziehen. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Da ich im Zeitalter der "Bravo" aufgewachsen bin und schon seit vielen Jahren mit der s?xuellen Revolution lebe, finde ich mittlerweile Frauen interessanter, wenn sie nicht alles zeigen. Und ich habe ohnehin nicht das Bedürfnis, alles angreifen zu müssen, was mir gefällt. Vermutlich wäre ich mit einer weiteren Frau ohnehin überfordert, genau so, wie manche meiner Arbeitskollegen, die mitnehmen was sie bekommen können und sich dann irgend wann wundern, dass ihr Privatleben in Trümmern liegt.



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


Was die langen Haare angeht, die Frauen haben sollten, so grenzte man sich seinerzeit gegen Huren ab, die aus hygienischen Gründen kurze Haare trugen. Es ging da außerbiblischen Quellen zufolge um Läuse, die man sich damals bei HWGs besonders leicht einfangen konnte (HWG= häufig wechselnder Geschlechtspartner im heutigen Polizeijargon). Auch das Mischgewebe, das Heidi so beschäftigt, hat ganz sicher einen praktisch nachvollziehbaren Grund, warum das damals nicht verwendet werden sollte, den ich aber nicht kenne.

Günter
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Re: Müssen Frauen Röcke tragen AT

Beitrag  Gast am So 16 Aug 2009, 20:03

Aufmerksam wurde ich, als sie einem männlichen Kollegen lautstark vorwarf, dass er ihr in den Ausschnitt gesehen hat
t`schuldigung, aber sowas finde ich ja meeega doof...so sorry, aber da hat sie vor lüsternden männeraugen ganz schön eins auf "fishing for compliments" gemacht.
anständiger wäre es gewesen, wenn man es schon so extrovertiert vor sich her schieben muß und weiß, dass es ein hinkucker ist, solche blicke stillschweigend anzunehmen. ist ja peinlich...uahhh
Irgend wie leuchtet mir das Argument nicht so recht ein.
viele männer lassen sich schon durch die erotische ausstrahlung einer frau, ob beruflich oder privat, sehr arg beeinflussen.(war ja auchmal "jung UND schön"...mittlerweile nur noch "UND" Laughing ) diese frau von der du geschrieben hast, hat eben diese eigenschaft des mannes sehr geschickt zu ihrem persönlichen nutzen gemacht... Wink

lg

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