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1. Mose 2,17: Adam und die Konsequenzen seines Handelns

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1. Mose 2,17: Adam und die Konsequenzen seines Handelns

Beitrag  Günter am Di 08 Sep 2009, 23:07

Adam und Eva hatten die herrliche Stellung, von allen Geschöpfen die einzige Widerspiegelung Gottes zu sein – als Abbild von Gottes Heiligkeit und Größe und als Gottes Repräsentanten auf Erden. Ihr Leben war für die Ewigkeit mit Gott bestimmt. Leid und Tod gab es nicht. Zu Adams vorzüglicher Stellung gehörte auch sein Gehorsam gegenüber Gott.

Gott gab ihm eine Grenze und warnte ihn: An dem Tag, wenn er von der verbotenen Frucht essen würde, »wirst du gewisslich sterben« (1. Mose 2,17).

Da Adam von Anfang an mit einem perfekten Sprachverständnis erschaffen war, verstand er, was »sterben « bedeutet – auch wenn er den Tod aus Erfahrung nicht kannte. Er begriff, dass Sterben die Konsequenz und Strafe für Ungehorsam war. Er verstand, dass der heilige und gerechte Gott ihn strafen wird, wenn er sich nicht an Gottes Wort und Willen hält. Rebellion gegen Gott muss bestraft werden, und die verheißene und gerechte Strafe sollte der Tod sein. Wir wissen nicht, ob Adam vielleicht sogar verstand, dass es einen »zweiten Tod« geben wird, von dem uns erst das Neue Testament berichtet: Die Hölle, der ewige »Feuersee «, wird im letzten Buch der Bibel »der zweite Tod« – der letztendliche und eigentliche Tod – genannt (Offenbarung 20,6.14; 21,8 ). Auf jeden Fall muss Adam verstanden haben, was ihm drohte: Verbannung aus der Gemeinschaft mit dem heiligen Gott, Verstoßung aus dem paradiesischen Leben der Unschuld und der ungetrübten Beziehung zum liebenden Gott, und eine schreckliche Strafe.

..... Wir wissen nicht, ob Adam schon vorher über den Teufel Bescheid wusste – aber spätestens, als die Schlange Eva verführte, hätte ihnen klar sein müssen: Hier behauptet jemand, Gott würde lügen, Gott würde Gutes vorenthalten und es sei am besten, Gott zu hintergehen. Was war diese Schlange für ein widerwärtiges, hochkriminelles, ja terroristisches Wesen!

Quelle:
Hans-Werner Deppe
Wie wird es in der Hölle sein?


Was meint ihr dazu? Hat Adam die Konsequenzen seines Handelns voll überblickt? Wusste er, was »sterben« bedeutet?


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: 1. Mose 2,17: Adam und die Konsequenzen seines Handelns

Beitrag  Heidi am Mi 09 Sep 2009, 20:59

Günter schrieb:
Was meint ihr dazu? Hat Adam die Konsequenzen seines Handelns voll überblickt? Wusste er, was »sterben« bedeutet?

Ich habe durch das Zitat verstanden, dass Adam gewusst haben muss, was sterben bedeutet. Gott wird ihm ja nicht etwas angekündigt haben, mit dem er GAR NICHTS anfangen konnte. Auch wenn sich jemand unter "sterben" nichts vorstellen kann, wohl aber darunter, dass man dann w e g ist. Und Gott hat sicherlich m e h r als nur die wenigen Sätze mit Adam und Eva gesprochen, die uns im 1. Mose überliefert sind.

Ich habe den Bibeltext nochmal gelesen und es klingt gar nicht danach, dass Adam auch nur im Geringsten an die Konsequenz gedacht hat. Wenn in 1. Mo. 3,6 nicht stehen würde, dass Adam b e i Eva war (auch während der Diskussion mit der Schlange?) hätte ich gemeint, Adam hätte nicht im Geringsten an Sünde gedacht.

Eigentlich ist das alles HEUTE ja gar nicht anders! Die Leute sündigen munter drauf los und denken nicht an die Konsequenzen. Vielleicht halten sie die nicht für wahr, oder übersehen Gottes Gerechtigkeit.

Weißt du, was mir eben noch auffiel? Adam hat mit keinem Wort gesagt, dass es ihm sein Ungehorsam leid tut, sondern nur Ausflüchte gesucht.

heidi

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Re: 1. Mose 2,17: Adam und die Konsequenzen seines Handelns

Beitrag  Günter am Mo 14 Sep 2009, 16:38

1. Mose 3,9-11:
Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du?
Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich.
Und er sprach: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen?


Eine etwas ungewohnte Vorstellung:
Wissen, was gut und böse ist. Führt das zur Erkenntnis der Nacktheit und der Scham? - Ja, auch. Im Kern geht es aber wohl um folgendes:

Verloren ist die Vertrautheit mit Gott, der Mensch versteckt sich mitten zwischen den Bäumen: Was Gott ihm zur Freude gegeben hat, muss nun missbraucht werden, um der Begegnung mit Gott auszuweichen.

Quelle:
"Erklärungen zur Bibel (Elberfelder Übersetzung)"
Die Erkenntnis der Nacktheit war eher ein "Nebenkriegsschauplatz". Entscheidend war das verlorenen Vertrauen zwischen den Menschen und Gott.

Heidi schrieb:
Weißt du, was mir eben noch auffiel? Adam hat mit keinem Wort gesagt, dass es ihm sein Ungehorsam leid tut, sondern nur Ausflüchte gesucht.
Das hast du besser beobachtet, als ich.

MacArthur Studienbibel Zu 1. Mose 3,9 Wo bist du? Mit dieser Frage drückte Gott keine Unwissenheit über den Aufenthaltsort des Menschen aus, sondern brachte ihn damit dazu, zu erklären, warum er sich versteckte. Scham, Gewissensbisse, Verwirrung, Schuld und Angst führten allesamt dazu, dass sie sich heimlich verbargen. Doch es gab und gibt keinen Platz, um sich vor Gott zu verstecken. S. Ps 139,1-12.

MacArthur Studienbibel Zu 1. Mose 3,11 Adams Sünde kam zum Ausdruck durch seine neu erlangte Erkenntnis, dass Nacktheit übel ist. Doch immer noch wartete Gott darauf, dass Adam das bekannte, wovon Gott längst wusste, dass er es getan hatte. Hier wird das grundsätzliche Widerstreben von Sündern dargelegt, ihre Übeltaten zuzugeben. Buße ist gefragt. Wenn Sünder die Buße verweigern, erleiden sie das Gericht; wenn sie Buße tun, empfangen sie Vergebung.
Soweit finde ich das alles plausibel. Jetzt bleibe ich nur noch hängen an der Aussage, dass " Adams neu erlangte Erkenntnis der Nacktheit übel ist".

Was ist an der Nacktheit eigentlich übel? Ich kann mir nur vorstellen, dass es übel ist, wenn sie öffentlich gezeigt wird.


Viele Grüße und Gottes Segen,


<°)))>< Günter

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