Wer ist online?
Insgesamt sind 6 Benutzer online: 0 Angemeldete, kein Unsichtbarer und 6 Gäste :: 1 Suchmaschine

Keine

[ Die ganze Liste sehen ]


Der Rekord liegt bei 69 Benutzern am Di 15 Sep 2015, 08:23
Besucher

counteronline.de

Die neuesten Themen
» Danke für den Regenbogen
von budde harald Gestern um 20:44

» Den Feind segnen, was passiert dann?
von Eliah Gestern um 07:33

» Das Buch Susanne
von Heidi Di 19 Sep 2017, 19:55

» Würde Luther wirklich diese Partei wählen, wie das Plakat sagt?
von Eliah Mo 18 Sep 2017, 07:56

» Gute Bibel?
von Eliah Sa 16 Sep 2017, 19:09

» Lieber Gott ich habe viel zu danken ...
von budde harald So 27 Aug 2017, 09:11

» Der Vorhang und die Bundeslade im Neuen Testament
von Eliah Do 17 Aug 2017, 19:49

» Viele Grüße
von Harald Do 17 Aug 2017, 00:20

» Ein sehr erfreulicher Bibelabschnitt
von Eliah Mi 16 Aug 2017, 17:09

» Jesaja 53,10 ... warum?
von Henoch Sa 05 Aug 2017, 07:49

» Das zweischneidige Schwert ...
von Eliah Do 03 Aug 2017, 17:57

» Jesus und der Islam
von Eliah Fr 28 Jul 2017, 08:37

» Wort + Wissen, Schöpfung vs. Evolution
von Harald Fr 21 Jul 2017, 23:22

» Ehe für alle
von Günter Do 20 Jul 2017, 19:11

» Werden wir Essen und Trinken im Himmel bzw. auf der neuen Erde?
von Heidi Mo 17 Jul 2017, 20:32

» Was mann nicht hören will ...
von Harald Mo 17 Jul 2017, 00:33

» Geheiligt werde dein Name (Vater Unser Gebet)
von Eliah So 16 Jul 2017, 18:37

» Toleranz ... einem liberalen Christentum
von Harald Sa 15 Jul 2017, 22:13

» Ehe für Alle – Eine Stellungnahme aus meiner Sicht als gläubiger Christ
von Harald Do 13 Jul 2017, 22:51

Einer Meinung ?

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Einer Meinung ?

Beitrag  Neale D. am Do 22 Okt 2009, 19:00

Hallo !

Ich bin ziemlich neu hier, habe aber laut Harald bereits gegen die Forenregeln verstößen , was mir leid täte. Ich habe aber auch nicht den Grund erfahren, wo ich gegen was verstoßen habe, denn ich habe (!) durchaus die Regeln vorher gelesen... tongue Wenn meine andersartige Meinung aber nicht gewünscht ist, dann bestätigt das in weiten Teilen meine bisherige Ansicht zu christlicher Toleranz. Ich bin nun zwar von Harald auf die Forenregeln aufmerksam gemacht worden, habe aber weder von ihm, noch von anderen eine Antwort auf mein Geschriebenes erhalten. Stattdessen habe ich ein bißchen das Gefühl, das meine Meinung, die Krabat's näher kommt, als manch anderer hier, nicht wirklich gewünscht ist. Wobei ich mir wünsche, mich da zu täuschen, denn ich würde mich tatsächlich über einen regen Austausch mit Euch freuen, da ich sicher bin, das es hier für mich auch einiges gemeinsames mit Euch zu teilen gibt. Ich habe auch gleich eine diesbezügliche Frage an Euch : glaubt ihr, das Gott in *gut* und *böse* unterteilt, also quasi richtet..? Ich persönlich glaube an einen liebenden Gott, was es mir unmöglich macht, auch an einen strafenden, bösen Gott zu glauben. Gegenüber Kindern spricht man ja schon vom "lieben Gott". Ihn da auch als zornig, böse und unterteilend in "gut" und "böse" dazustellen, würde m.M. nach den "lieben Gott" als Kinderschreck wirken lassen. Und ich glaube nicht, das das in seinem Sinne ist. Crying or Very sad

Ich möchte wissen, ob ihr hier mehr oder weniger alle derselben Meinung seid, was die Bibel und die Vorstellung über Gott angeht. Und vor allem möchte ich wissen, ob es möglich ist, hier zu diskutieren, auch wenn jemand in vielen Dingen komplett anderer Ansicht ist, sehr vieles auch total in Frage stellt.

Neale D.
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Einer Meinung ?

Beitrag  Gast am Do 22 Okt 2009, 19:56

Hallo Neale D.
willkommen hier im Forum--gleich ein Wort zur Toleranz- wer sie einfordert, sollte auch Toleranz zeigen, allerdings wirst Du von einem wirklichen Christen nicht verlangen können, dass er seinen Glauben mit weltlichen Ansichten verquirllt. Wie aus Deiner Antwort schon ersichtlich ist, gehörst Du zu denjenigen, die Gott aus dem eigenen Baukasten erzeugen, anstatt ernsthaft in seinem Wort zu suchen. Prüfe doch einmal, was Jesus oft gepredigt hat: Buße d.h. Umkehr- weshalb? weil allesamt Sünder sind und Lösegeld brauchen- und weil wir unsere Schuld selbst nicht bezahlen können, allerdings hat er es getan:
Er wuchs auf vor ihm wie ein Schoß, wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; wir sahen ihn, - aber sein Anblick gefiel uns nicht.
3. Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Krankheit vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten seiner nicht.
4. Doch wahrlich, unsere Krankheit trug er, und unsere Schmerzen lud er auf sich; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und geplagt;
5. aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
6. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn.
7. Da er mißhandelt ward, beugte er sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das vor seinem Scherer verstummt und seinen Mund nicht auftut.
also- es gibt zwar eine Allversöhnlichkeitslehre, aber diese führt nicht zum Ziel : Exclamation
Deine Zustimmung zum "Zauberlehrling (Krabat)" solltest Du vielleicht noch einmal überdenken.

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Einer Meinung ?

Beitrag  Neale D. am Do 22 Okt 2009, 21:08

Ist es nicht ein wenig hochmütig, jemand als "Zauberlehrling" hinzustellen, weil man offenbar dessen Meinung nicht akzeptiert und damit ganz sicher keine sonderliche Toleranz an den Tag legt. Du hast Recht, mein Gott hat eher ein "Baukastendenken" an sich. Macht es das schlechter - oder besser (!) - als ein Buch mit symbolüberfrachteter Sprache ? Das ein "Christ seine Ansichten nicht mit weltlichen Ansichten verquirlt", macht ihn das in Gottes Augen denn zu einem besseren Menschen ? Abgesehen, das ich auch diese Wortwahl wieder als extrem hochmütig und arrogant empfinde. (was ich empfinde muß ja nicht der Wahrheit entspringen, also sieh es mir bitte nach. Es ist einfach "nur" mein Gefühl, meine Empfindung, wenn ich Dich hier so lese)) und ich frage mich, ob Gott auch das tolerieren würde. Gibt es den "guten" und den "bösen, strafenden" Gott, möchte ich noch einmal fragen. Nein, ich frage mich, was Gott wohl tun oder denken würde, wenn er das hier alles lesen würde. Würde er dann wohl zum strafenden, bösen Gott, weil offenbar doch nicht alle seine Schäflein hinter dem einen herlaufen ? Oder würde er mich weiterhin lieben und es würde ihn nichtmal jucken, was ein Würmchen, ein Nichts, ein weniger als ein Staubkorn von ihm, oder seinen anderen Schafen hält und denkt ? Ich (!) glaube, ich bin ihm nicht egal. Er liebt mich sowieso, egal was ich tue, nicht tue oder denke. Weil er Liebe IST. Nicht Strafe, Schuld und Sühne, das hält m.A. nach allerdings prima die Angst am laufen und die Leute im Namen der Kirche unter Kontrolle. Ach ja, die Kirche...es gibt wohl keine Institution, in deren Namen mehr Blut und Schuld angehäuft wurde, als ausgerechnet in ihr, wo wir Gott lieben und preisen und "und befreie uns von der Schuld" reden. Gibt es hier NIEMANDEN, der gar nichts hinterfragt ??? Ach ja, Krabat, unser "Zauberllehrling"...[i]


Zuletzt von Neale D. am Fr 23 Okt 2009, 09:39 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Neale D.
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Einer Meinung ?

Beitrag  Neale D. am Do 22 Okt 2009, 21:31

P.S.Ich möchte nicht mißverstanden werden : ich möchte hier keine "Überzeugungsarbeit" leisten, das hätte auch sicher keinerlei Sinn. Ich möchte nur meine Ansichten zur Diskussion stellen. Ich bin weder ein besonders fleißiger Kirchengänger, noch sonderlich "bibelfest". Trotzdem habe ich eine Meinung, die ich auch ohne Bibelzitate gerne und, denke ich, gut vertreten kann. Und es wäre schön, wenn das auch hier möglich für mich wäre. Very Happy


Zuletzt von Neale D. am Fr 23 Okt 2009, 09:51 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

Neale D.
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Einer Meinung ?

Beitrag  Gast am Do 22 Okt 2009, 22:05

@Neale
zunächst, der Name Krabat stammt aus einem Buch von O. Preußler und hat eine sorbische Volkssage zum Hintergrund;)
Deine Antwort kann ich "tolerieren" - Du schreibst ja nur so, wie Du denkst- allerdings ohne die nötigen Bibelkenntnisse und : nach was sieht es hier aus? confused nach einem weltlichem Allerleiforum? oder werden hier vllt. u.a. Fragen zur Bibel erörtert? Ich erscheine Dir sicherlich arrogant mit meiner Antwort, aber Du forderst zu diesen Antworten heraus (wenn Du die Bibel kennen würdest, wüsstest Du wieso) Ein Satz von Dir Z.B.:
Er liebt mich sowieso, egal was ich tue
Und das hört sich danach an, als wenn Du weiterhin unbußfertig leben könntest- lies einmal Offb. 20,15.
Es geht in der Bibel um Errettung: Joh. 3,16- das ist die Liebe Gottes, der sich in Jesus Christus im Heiligen Geist offenbart hat. Vielleicht würdest Du das,was ich Dir mitteilen möchte, besser verstehen,wenn Du einmal das Buch "Die Pilgerreise" von John Bunyan lesen würdest. Bitte tue mir diesen Gefallen Very Happy
gruß
joachim

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Einer Meinung ?

Beitrag  Gast am Fr 23 Okt 2009, 03:46

Neale schrieb:Ich persönlich glaube an einen liebenden Gott, was es mir unmöglich macht, auch an einen strafenden, bösen Gott zu glauben.
Um es in einem Bild zu verdeutlichen, wirken solche Aussagen auf mich immer, wie wenn jemand behaupten würde, er glaube nur an die „gute“ Gravitation, die ihn auf der Erde hält. Aber nicht an die „böse“ Gravitation, dass wenn man bei einem sechzigstöckigen Hochhaus über den Rand tritt, böse unten aufschlagen wird. Die Realitätsverweigerung wird aber in der Konsequenz den Aufschlag nicht verhindern.

In unserer Sprache unterstreichen wir wichtige Dinge fett oder schreiben sie kursiv. Im hebräischen werden wichtige Dinge durch Wiederholung oder durch Parallelismen hevorgehoben. Nur einmal wird eine Wesensart Gottes in dreifacher Weise betont, nämlich das Gott heilig, heilig, heilig ist.
Nirgendwo lesen wir das Gott Liebe, Liebe, Liebe ist. Gottes Liebe und auch seine Gerechtigkeit sind beide heilig. Sogar das Gericht Gottes wird an manchen Stellen der Schrift mit einem dreifachen Weh ausgedrückt. Warum?

»Da wir nun den Schrecken des Herrn kennen, so überreden wir die Menschen, Gott aber sind wir offenbar geworden; ich hoffe aber, auch in euren Gewissen offenbar geworden zu sein.« (2. Korinther 5,11; Elb.)
»Denn die Liebe des Christus drängt uns, indem wir also geurteilt haben, dass einer für alle gestorben ist und somit alle gestorben sind.« (2. Korinther 5,14; Elb.)

Die Liebe Gottes zeigt sich im Tod Seines Sohnes, der notwendig war um die Gerechtigkeit eines heiligen Gottes vollkommen befriedigen zu können, der keine Gemeinschaft mit Sündern haben kann (sonst wäre er nicht heilig!): »Darum bestehen Gottlose nicht im Gericht, noch Sünder in der Gemeinde der Gerechten.« (Psalm 1,5; Elb.) So konnte Paulus auch sagen: »Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.« (2. Korinther 5,21; Elb.)

Wir wissen aber auch, das Gott »...einen Tag gesetzt hat, an welchem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn auferweckt hat aus den Toten.« (Apostelgeschichte 17,31; Elb.). Niemand wird mit seiner eigenen Gerechtigkeit in diesem Gericht bestehen können, denn: »Wir alle sind wie ein Unreiner geworden und all unsere Gerechtigkeiten wie ein beflecktes Kleid.« (Jesaja 64,6a; ElbRev.)

Der Herr Jesus hat gesagt: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.« (Johannes 14,6b; Elb.). Außerhalb des Herrn Jesus Christus gibt es keine Gerechtigkeit, die Gott zufriedenstellen könnte.

Wer auf Ihn als Herrn und Erretter - auf Sein Werk von Golgatha – vertraut, darf die Worte Gottes in Anspruch nehmen, wenn er sagt: »Kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht Jahwe. Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, wie Schnee sollen sie weiß werden; wenn sie rot sind wie Karmesin, wie Wolle sollen sie werden.« (Jesaja 1,18; Elb.)

Nun, um es deutlich zu sagen, so sind wir nicht „schlechter - oder besser“ als irgend jemand anders. Wahre Christen haben erkannt, dass ihre eigene „Gerechtigkeit“ vor Gott vollkommen wertlos ist. So wie Jesaja mit seinem „Weh mir…“ (6,5) das Gericht Gottes über sich selbst verkündete; Wir haben Gottes Urteil Recht gegeben:
Wolfgang Nestvogel schrieb:In Gottes Urteil wird der Mensch – obwohl als Geschöpf geliebt – als Feind Gottes bewertet, der unter dem Gericht und Zorn Gottes steht (Joh 3,36; Röm 5,8ff. u.a.); er tut nicht nur einzelne Sünden, sondern ist im Kern seines Wesens Sünder (Mt 15,18f.), d.h. in rebellischem Stolz gegen Gott gerichtet.
Quelle: Wolfgang Nestvogel, Evangelisation in der Postmoderne, 1. Auflage 2004, ClV, Bielefeld

Das ein "Christ seine Ansichten nicht mit weltlichen Ansichten verquirlt", dass wollen wir tun aus Dankbarkeit und aus Liebe im Gehorsam zu unserem Herrn Jesus Christus, der uns erlöst hat...
»und wisset, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem eitlen Wandel nach väterlicher Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes,« (1. Petrus 1,18-19; Lut.)
...denn wir wissen welchen Preis Er für uns am Kreuz bezahlt hat. In Ihm sind wir Begnadigte! Oder wie es Rolf Scheffbuch einmal ausdrückte:
Rolf Scheffbuch schrieb:Es soll doch unüberhörbar und auch scharfkantig laut werden, was man sonst in der Welt nirgends hört: nämlich dass wir in den Himmel kommen können, die wir eigentlich die Hölle verdient haben.

Die einzige Frage die zählt ist: Mit welcher Gerechtigkeit willst Du einmal vor Gott stehen? Mit deiner eigenen oder mit der des Herrn Jesus Christus? Das Blut Jesu ist genug diejenigen von ihrer Schuld zu reinigen (s. 1. Johannes 1,7), die durch das Wort Gottes an Ihn glauben werden (s. Johannes 17,20).

Neale schrieb:Ach ja, die Kirche...es gibt wohl keine Institution…
Ich fürchte das Du hier (wie viele andere auch) Dinge durcheinander bringst. Ich schrieb einmal woanders:
Auch wenn wir heute die Christenheit in vielerlei Denominationen (Benennungen) zerfallen sehen, so kennt doch Gottes Wort nur eine Gemeinde (o. Versammlung), die aus allen wahrhaft wiedergeborenen Christen besteht; Dies ist der eine Leib Christi; jeder der an den Herrn Jesus Christus als seinen Erretter glaubt. So werden sich auch in allen „Kirchen“ oder „Gemeinden“ letztlich gläubige Christen finden lassen.
Praktisch wird die Wahrheit des einen Leibes Christi aber dort verdunkelt (oder gar geleugnet), wo Sonderbekenntnisse im Namen Ausdruck finden, man Institutionen und Organisationen gründet oder Mitgliedschaften einführt. In der Tat: Wir wollen nicht mehr sein als Christen und wenn wir als solche zusammenkommen nicht mehr als eine christliche Versammlung auf der Grundlage des Wortes Gottes.
Georg von Viebahn schrieb:Gott hat die ewige Einheit aller wahren Kinder Gottes geschaffen, weder Satan noch Sünde noch Torheit der Menschen noch Untreue der Gläubigen kann sie zerstören, wir brauchen sie nicht zu machen, wir brauchen sie nur anzuerkennen und zu verwirklichen.
Quelle: Georg von Viebahn, Was ich bei den Christen gefunden habe, die sich nur im Namen Jesu versammeln, www.bruederbewegung.de / Hervorhebung von mir

Auch heute gibt es Christen, die sich allein zum Namen Jesu versammeln, ohne dabei irgendeiner Denomination, Institution oder Organisation anzugehören; die sich auch in dieser Frage vollkommen dem Wort unterwerfen wollen.

Neale schrieb:Gibt es hier NIEMANDEN, der gar nichts hinterfragt ???
Die Frage ist doch welcher Maßstab angelegt wird. Von den Beröern wird gesagt: »Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf, indem sie täglich die Schriften untersuchten, ob dies sich also verhielte (Apostelgeschichte 17,11; Elb.)
»Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, auf dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke völlig geschickt.« (2. Timotheus 3,16; Elb.)
»Die Summe deines Wortes ist Wahrheit.« (Psalm 119,160a; Elb.)

Wir vertrauen Gottes Wort, weil wir demjenigen vertrauen der es gegeben hat, dem heiligen Gott!

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Einer Meinung ?

Beitrag  Gast am Fr 23 Okt 2009, 07:21

das hört sich danach an, als wenn Du weiterhin unbußfertig leben könntest-
das ist richtig, ja, das kann ich. Ich sollte mich ja auch bei einem Menschen entschuldigen, wenn ich ihm z.B unrecht getan habe.
Ich möchte aber noch einmal versuchen, (ernsthaft - und in meinen Augen nicht zynisch gemeint) eine Art "Brücke" zwischen meinem und Deinem Glauben zu schlagen. Ich mag auch kein s/w Denken, daher..: ist es nicht sinnvoll, sich darauf zu konzentrieren, was wir alle (!) gemeinsam haben, statt nur das zu sehen, was uns trennt, - wie in diesem Falle vllt einen unterschiedlichen Glauben. Die Bibel, oder auch die Kirchen sind auch meiner Meinung nach eine durchaus sinnvolle Institution. Sie gibt Menschen Halt in vielen Situationen und das ist eine für mich total gute Sache, die vieles rechtfertigt, aber eben nicht alles. Ich kenne die Bibel tatsächlich nicht besonders gut, das ist richtig. Aber das, was ich kenne, handelt von Mord, Totschlag, Inzest und vielen andern "interessanten" Dingen. ("interessant" im ironischen, nicht bös gemeintem Sinne)

Ich möchte hier ein Beispiel "totaler Toleranz" geben :

mein Onkel ist ein äußerst strenggläubiger Christ. Als er damals seine Frau kennengelernt und heiraten wollte, hat er zur Bedingung (!) gemacht, das sie ihren Glauben wechselt und seinem beitritt. Sie liebt ihn wirklich, hat das getan und geht heutzutage 2 x die Woche mit ihm in die Kirche. Eine glückliche Ehe, die führen sie, ohne Frage. Aber unter welchen Vorraussetzungen ? Der Gott meines (!) Glaubens, der fordert nicht, er gibt...oder gibt sie..? Oder "er" und "sie"? Auch das zu entscheiden, maße ich mir nicht an.

Und wie ist das mit "Gottes Gericht" ? Dem "Schrecken des Herrn", Himmel und Hölle. Ich würde meinen Kindern nicht zumuten wollen, daran zu glauben, durch bestimmtes "Fehlverhalten" vor Gericht, in der Hölle, oder im Fegefeuer zu landen. Ich würde gerne zum Leben animieren wollen, dazu, das zu tun, woran sie Spaß haben und, ja, ihnen ihren freien Glauben zu lassen. Denn den haben wir ja heute auch. Wenn jemand seinen Glauben wechselt, prima, soll er das tun, es heißt ja nicht, das ich das auch muß. Und ich glaube auch nicht, das sein/ihr Glaube besser oder schlechter ist als meiner.

Wolfgang Nestvogels Zitat ist ein wunderbares Beispiel, was mich an unserer weltlichen Kirche zweifeln läßt. Da geht es immer nur um "Urteil, Feind, Gericht, Zorn und Sünde". Und das alles in einem einzigem Satz ! Das beeindruckt mich, denke ich, fraglos am meisten !

P.S. Siehst Du eigentlich eine Gemeinsamkeit zwischen uns, unserem Glauben ? Oder bin ich einfach nur ein "fehlgeleitetes Schaf" in Gottes Herde, das sich seinen Platz erst noch "verdienen" muß...?

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Einer Meinung ?

Beitrag  T. J. Walker am Fr 23 Okt 2009, 12:01

Neale schrieb:Siehst Du eigentlich eine Gemeinsamkeit zwischen uns, unserem Glauben ?
Nein. Die Bibel sagt, dass es keine Gemeinsamkeit zwischen Gläubigen und Ungläubigen gibt. »Seid nicht in einem ungleichen Joche mit Ungläubigen. Denn welche Genossenschaft hat Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: "Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein".« (2. Korinther 6,14; Elb.)

Das Beispiel bei Deinem Onkel kann ich nicht einordnen. Es geht jedenfalls nicht um billige Zugeständnisse, sondern um echten Glauben. So kann auch ich nur eine Person heiraten, bei der ich mir sicher bin, dass sie den Herrn Jesus als Erretter angenommen hat und liebt.

Neale schrieb:Wolfgang Nestvogels Zitat ist ein wunderbares Beispiel, was mich an unserer weltlichen Kirche zweifeln läßt. Da geht es immer nur um "Urteil, Feind, Gericht, Zorn und Sünde". Und das alles in einem einzigem Satz ! Das beeindruckt mich, denke ich, fraglos am meisten !
Du hast es nicht verstanden. Es geht nicht um die Kirche, sondern um Jesus Christus. »Jetzt aber, in Christo Jesu, seid ihr, die ihr einst fern waret, durch das Blut des Christus nahe geworden.« (Epheser 2,13; Elb.) Keine Kirche wird dich retten, wer das behauptet ist ein Narr und ein Lügner, sondern allein der Herr Jesus Christus. »Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen (Apostelgeschichte 4,12; Elb.)
Ja, müssen! Und das kann nur Er tun, der den Preis für Sünden am Kreuz von Golgatha getragen hat. »Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.« (Johannes 3,36; Elb.)

Das ist es was die Schrift sagt! Man kann sich natürlich weigern das zu glauben, aber das wird die Realität nicht ändern. Das ist wie bei einem kleinen Kind, das sich die Augen zuhält und meint dann nicht mehr gesehen zu werden, weil es selbst ja auch nicht mehr sieht.

Neale schrieb:Ich würde gerne zum Leben animieren wollen...
Gerne! Der Herr Jesus Christus sagt: »Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du dies?« (Johannes 11,26-26; Elb.)
Er ist DAS Leben! Mehr Leben als bei Ihm wirst Du nicht finden.

T. J. Walker
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Einer Meinung ?

Beitrag  Neale D. am Fr 23 Okt 2009, 15:35

T. J. Walker schrieb:
Neale schrieb:Siehst Du eigentlich eine Gemeinsamkeit zwischen uns, unserem Glauben ?
Nein. Die Bibel sagt, dass es keine Gemeinsamkeit zwischen Gläubigen und Ungläubigen gibt.
Schade...auch nicht das einfache *Menschsein*? Wenn ich ein wirklich 100% gläubiger Mensch bin, regelmäßig "Buße" tue, in meine Kirche gehe, bete und nur eine Frau mit gleichem Glauben heirate (ist das noch notwenig in unserer heutigen Zeit.. Question ), darf ich das dann nur als Christ, oder ist das in Deinen Augen relativ "egal", solange ich ein gläubiger Mensch bin ? Ich frage einfach, weil sich Menschen aller Nationen und Länder bisher nicht auf den EINEN Gott einigen konnten, weil sich in manchen Ländern ja sogar angebliche "Gotteskrieger" Question  befinden. Ich vermute, das ihr damit sicher eher weniger zu tun haben wollte, was ich gut verstehen kann. Irritieren tut mich halt diese Vielfalt an offensichtlichen Vorstellungen von Gott, die so in der Welt kursieren. Und ich wage nicht, irgendeine davon als *besser*, oder *schlechter* hinzustellen.

Ich halte mich für einen durchaus gläubigen Menschen, auch wenn ich seit etlichen Jahren keine Kirche mehr von innen gesehen habe und Bibelstellen nicht am Fließband aus mir strömen. In meinen Augen hat das nichts mit Gott zu tun. Gott ist um mich, jeden Tag, in jedem einzelnen Moment und an jeder Stelle, das glaube ich. Ich glaube aber z.B. nicht, das er gewollt hätte, das man ihn in einer von Menschen erbauten Kirche einsperrt.

Interessant finde ich auch, das man auch hier immer nur vom *Glauben* spricht, denn glauben kann ich ja vieles. "Weiß" denn hier niemand genaueres..?"Vllt habe ich das ja falsch verstanden, dann möchte ich mich auch entschuldigen, aber ich habe hier schon den Eindruck gewonnen, das ein "Glauben"als"Wissen"propagiert wird. Gläubig bin ich auch, aber WISSEN kann ich gar nichts. Bestenfalls kann ich mich einer Gruppe anschließen, die meinen Glauben teilt, aber das wär's dann doch auch schon. Und was mich angeht...ich möchte meinen Glauben mit Euch teilen, mein Wissen hält sich aber leider in Grenzen.

Liebe Grüße,

Neale

Neale D.
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Einer Meinung ?

Beitrag  Joachim am Fr 23 Okt 2009, 18:26

@Neale
Interessant finde ich auch, das man auch hier immer nur vom *Glauben* spricht, denn glauben kann ich ja vieles. "Weiß" denn hier niemand genaueres..?"Vllt habe ich das ja falsch verstanden, dann möchte ich mich auch entschuldigen, aber ich habe hier schon den Eindruck gewonnen, das ein "Glauben"als"Wissen"propagiert wird. Gläubig bin ich auch, aber WISSEN kann ich gar nichts.
Wir reden hier nicht vom "selbst hergestelltem" Glauben. Der Glaube ist auch eine Gabe Gottes- wie erhalte ich diesen Glauben? Indem ich meine Sünden erkenne und bekenne (überführt durch den Heiligen Geist) und Jesus als meinen HErrn und Erretter annehme und Ihm gehorsam werde bzw. mich von Ihm leiten lasse- wie im 23. Psalm so schön steht:
er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Wenn meine Absichten Gott gegenüber ehrlich sind, so ist er mir gegenüber treu und gerecht: er zählt  mich zu den Erlösten d.h. ich bin dann durch sein Handeln d.h. durch seine Gnade errettet. Lies mal dazu auch den Dialog bei der Kreuzigung mit dem einen Schächer, der dann auch noch gerrettet wurde.
Dann gilt auch für Dich:
Denn durch die Gnade seid ihr gerettet, vermittels des Glaubens, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es;
9. nicht aus Werken, damit niemand sich rühme
Jetzt geht es im Glaubensleben weiter und das ist oft genug nicht einfach- Rolling Eyes
soweit erst einmal
gruß
joachim

Joachim
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Einer Meinung ?

Beitrag  Gast am Fr 23 Okt 2009, 19:32

Neale schrieb:ich habe hier schon den Eindruck gewonnen, das ein "Glauben"als"Wissen"propagiert wird.
Um das schon von Joachim geschriebene zu ergänzen: Ja, das ist es auch!
»Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht. Durch den haben die Alten Zeugnis überkommen.
Durch den Glauben merken wir, dass die Welt durch Gottes Wort fertig ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist. Durch den Glauben hat Abel Gott ein größeres Opfer getan denn Kain; durch welchen er Zeugnis überkommen hat, dass er gerecht sei, da Gott zeugte von seiner Gabe; und durch denselben redet er noch, wiewohl er gestorben ist. Durch den Glauben ward Henoch weggenommen, dass er den Tod nicht sähe, und ward nicht gefunden, darum dass ihn Gott wegnahm; denn vor seinem Wegnehmen hat er Zeugnis gehabt, daß er Gott gefallen habe.
Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde.«
(Hebräer 11,1ff.; Lut.)
Und so weiter, das ganze Kapitel!

»Sind wir aber mit Christo gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, und wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, hinfort nicht stirbt; der Tod wird hinfort nicht mehr über ihn herrschen.« (Römer 6,8-9; Lut.)
»und wissen, dass der, so den HERRN Jesus hat auferweckt, wird uns auch auferwecken durch Jesum und wird uns darstellen samt euch.« (2. Korinther 4,14; Lut.)
»Wir wissen aber, so unser irdisch Haus dieser Hütte zerbrochen wird, daß wir einen Bau haben, von Gott erbauet, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist, im Himmel.« (2. Korinther 5,1; Lut.)
»doch weil wir wissen, dass der Mensch durch des Gesetzes Werke nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesum Christum, so glauben wir auch an Christum Jesum, auf dass wir gerecht werden durch den Glauben an Christum und nicht durch des Gesetzes Werke; denn durch des Gesetzeswerke wird kein Fleisch gerecht.« (Galater 2,16; Lut.)

»Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und hat uns einen Sinn gegeben, daß wir erkennen den Wahrhaftigen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.« (1. Johannes 5,20; Lut.)

Die Sprüche, das „Glauben ein Nichtwissen“ sei, sind im Licht biblischer Wahrheit unsäglich falsch. Gott gibt den Glaubenden durch seinen Geist Gewissheit; »Derselbe Geist gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.« (Römer 8,16; Lut.) – das ist gewiss wahr!
»Dies aber ist das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen.« (Johannes 17,3; Elb.)

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Einer Meinung ?

Beitrag  Günter am Fr 23 Okt 2009, 22:55

Hallo Neale D.

Wie du an den vorherigen Beiträgen sehen kannst, sind wir der Ansicht, dass du auf dem "Holzweg" bist. Aber das macht nichts. Jetzt bist du hier und wir können dir weiter helfen. Zunächst einmal solltest du die Bibel einmal ganz durchlesen, um zu sehen, über was wir uns hier überhaupt unterhalten. Als Christ sollte man wissen, worin der christliche Glaube eigentlich besteht. Ich schreibe hier ganz bewusst, du sollst die Bibel lesen und nicht etwa, du sollst jeden Sonntag in die Kirche gehen. Die Wahrheit der Bibel wird durch Lesen und Annehmen offenbar. Kirchenbesuche und natürlich auch Diskussion können intensives Bibelstudium nicht ersetzen.

Ich rede nicht von Kirche, von Dogma, von Religion und allem Möglichen. Das sind eigene Themen, die vom Wichtigen ablenken. Ich rede vom lebendigen Gott und seiner Offenbarung an uns Menschen: die Bibel.

Für den Anfang muss man eigentlich nicht einmal die Bibel richtig kennen:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Wie du siehst, ist das gar nicht so schwierig, man muss nur eben den richtigen Weg gehen und darf das nicht alles dem Zufall überlassen.

Deshalb lege ich so viel Wert auf die Bibel:

Ich glaube, dass Gott dafür gesorgt hat, dass in der Bibel genau das steht, was er uns mitteilen wollte. Und ich halte es eher für unwahrscheinlich, dass der Schöpfer des Himmels und der Erde tatenlos zusieht, dass die Bibel als ein Sammelsurium von Halbwahrheiten, Sagen und Märchen uns heute nichts verbindliches zu sagen hat und jeder das herauslesen kann was ihm gefällt.

Wenn Gott Himmel und Erde geschaffen hat, dann wird er auch dafür gesorgt haben, dass sein Wort unbeschadet die Jahrhunderte überdauert und sowohl uns, als auch künftigen Generationen in aller Wahrhaftigkeit und Autorität zur Verfügung steht.
Wir können uns nicht damit herausreden, dass wir es nicht kannten oder es nicht für wahr hielten.


Im Grunde ist es einfach: Du liest die Bibel, vergleichst das mit deinem Leben und an dem Fehlbetrag musst du arbeiten.

Ein Punkt ist mir noch wichtig:

Die Errettung ist ein Geschenk Gottes, das nicht durch Werke verdient werden kann. Doch für die Unerlösten sind die Werke Grundlage ihres Urteils. Mit anderen Worten, sie werden anhand ihrer Taten und ihres Wissens gerichtet werden, wenn sie nicht die Vergebung ihrer Sünden bei Jesus erbitten.
Wer die Vergebung wirklich sucht, dem wird sie auch trotz größter Verfehlungen zuteil:
„Und wenn eure Sünde blutrot wäre …“ (Jes 1,18). Zugespitzt können wir es auch so formulieren:
Der Mensch geht nicht an der Sünde verloren, sondern an seinem Willen, d. h. an seiner Unbußfertigkeit. In Gottes Himmel gibt es einmal nur Freiwillige und keine Zwangseinquartierten.




Viele Grüße und Gottes Segen,


<°)))>< Günter

Anmerkungen:
- Ich habe mich für die Luther- und die Elberfelderübersetzung entschieden.
- Ich sehe schon die Proteste bezüglich meiner Aussagen zur Kirche vor mir.
- Auch ein, der christlich-abendländischen Kultur entwachsener Atheist sollte als gebildeter Mensch wenigstens die Wurzeln kennen, von denen er sich abgeschnitten hat und die Bibel auch wirklich mal lesen.

Günter
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1372
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Rheinland-Pfalz

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten