Wer ist online?
Insgesamt sind 4 Benutzer online: 0 Angemeldete, kein Unsichtbarer und 4 Gäste :: 1 Suchmaschine

Keine

[ Die ganze Liste sehen ]


Der Rekord liegt bei 69 Benutzern am Di 15 Sep 2015, 08:23
Besucher

counteronline.de

Die neuesten Themen
» Wort + Wissen, Schöpfung vs. Evolution
von Harald Fr 21 Jul 2017, 23:22

» Ehe für alle
von Günter Do 20 Jul 2017, 19:11

» Werden wir Essen und Trinken im Himmel bzw. auf der neuen Erde?
von Heidi Mo 17 Jul 2017, 20:32

» Was mann nicht hören will ...
von Harald Mo 17 Jul 2017, 00:33

» Geheiligt werde dein Name (Vater Unser Gebet)
von Eliah So 16 Jul 2017, 18:37

» Toleranz ... einem liberalen Christentum
von Harald Sa 15 Jul 2017, 22:13

» Ehe für Alle – Eine Stellungnahme aus meiner Sicht als gläubiger Christ
von Harald Do 13 Jul 2017, 22:51

» Ehescheidung
von Eliah Di 04 Jul 2017, 20:14

» Habt Ihr die Bibel schon mal ganz gelesen?
von Eliah Di 04 Jul 2017, 18:08

» Schön das es sowas gibt
von budde harald Mo 26 Jun 2017, 23:01

» Lieber Gott ich habe viel zu danken ...
von budde harald Mo 26 Jun 2017, 22:35

» Ist es untersagt?
von Eliah So 25 Jun 2017, 16:33

» Tod von Otto Warmbier - Gebetsanliegen
von fetarubil Mi 21 Jun 2017, 22:10

» Das zweischneidige Schwert ...
von Eliah Sa 17 Jun 2017, 08:48

» Gehört nicht sehr viel Mut dazu ...?
von Eliah Sa 17 Jun 2017, 08:15

» Danke für den Regenbogen
von budde harald Di 06 Jun 2017, 21:28

» Jesus und der Islam
von Harald So 04 Jun 2017, 18:44

» Christliche WHATS APP gesucht
von Heidi Fr 02 Jun 2017, 18:52

» Wenn Jesus heute wiederkäme ...
von Eliah Do 01 Jun 2017, 18:46

TV Empfehlungen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

TV Empfehlungen

Beitrag  Harald am Mo 19 Jan 2009, 01:37

Hallo,
ich habe diesen ersten Beitrag etwas verändert bzw. setze diese Zeilen nun davor:
Hier können wir "weltliche" Fernsehsendungen weiter empfehlen, Dokus über sozialkritische Fragen etc.pp.
Was ich in dem "Brett" über Kinofilme schrieb, gilt hier in gleicher Weise auch.
Grüße Harald

-----------------------------------------------------------------------------------

Eben lief auf Bayern ein Dokufilm, der erst im August in den Kinos lief.

Hier über den Inhalt des Films:

Die Todesreiter von Darfur

Originaltitel: The Devil Came on Horseback (USA, 2007)
Regie: Ricki Stern, Anne Sundberg
Länge: 85 Min.


Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm hat den Völkermord im sudanischen Darfur im Fokus, gesehen mit den Augen eines amerikanischen Zeitzeugen, des ehemaligen US-Marinehauptmanns Brian Steidle, der dort 2004 bis 2005 für die Afrikanische Union als unbewaffneter militärischer Beobachter tätig war.

"2004 wurde der Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südsudan nach mehr als 20 Jahren durch ein Waffenstillstandsabkommen beendet. Ein Jahr später wurde ein umfassendes Friedensabkommen unterzeichnet.Brian Steidle, ein ehemaliger Captain der US-Marines, übernahm die Aufgabe eines Militärbeobachters über die Einhaltung des Waffenstillstandsabkommens. Binnen weniger als sechs Monaten wurde Steidle Augenzeuge eines aufkommenden Konfliktes in Darfur im Westen des Sudan, der drohte, auf die gesamte Region überzugreifen".

So der lakonische einleitende Text zu dem erschütternden Dokumentarfilm über "den ethnischen Konflikt zwischen arabischen und afrikanischen Gruppen in der sudanesischen Region von Darfur, der gegenwärtig als die schlimmste humanitäre Krise der Welt bezeichnet wird. Seit Ausbruch der Kämpfe vor fünf Jahren sind fast 500.000 Menschen umgekommen, 2.5 Millionen haben ihre Heimat verloren und sind zu großen Teilen in den Nachbarstaat Tschad geflohen. Längst sprechen auch internationale Beobachter von einem Genozid, der von der arabischstämmigen Regierung in Khartum praktiziert wird, die den afrikanischen Bevölkerungsanteil ethnisch säubern' will" (David Siems).

Die beiden Filmemacherinnen Ricki Stern und Anne Sundberg erzählen die Geschichte des ehemaligen US-Marines Brian Steidle, der 2004 in den Sudan geschickt wurde, um die Rolle eines neutralen Beobachters zu spielen und unsägliches Leid sehen musste. Auf sich allein gestellt und unbewaffnet - nur mit einer Kamera ausgerüstet - dokumentiert Steidle in entlarvenden Bildern die grauenvolle Entwicklung des blutigen Konflikts. Dort, wo es keine Journalisten gibt, erlebt er mit, wie die berittene Dschandjawid - arabischstämmige, von der Regierung rekrutierte Milizen - in die Dörfer einfällt, die afrikanischen Bewohner niedermetzelt und deren Frauen vergewaltigt, bevor auch sie getötet werden. Steidle erzählt rückblickend von dem Alptraum, den er sah und dokumentierte. Er erzählt von der ohnmächtigen Wut, die ihn ob seiner Hilflosigkeit befiel, weil er den Massakern nichts entgegensetzen konnte.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Ende Februar soll der Film als DVD rauskommen.

Schon seit einigen wenigen Jahren beschäftige ich mich mit Darfur, sicher zu wenig, es ist schrecklich, wenn man immer wieder sieht, welch Leid auf der Welt geschehen kann, ohne daß dies die Weltöffentlichkeit groß zu interessieren scheint, ODER wirtschaftliche Interessen ein intervenieren unmöglich zu machen scheint, die "Welt" jedenfalls nicht eingreift - oder seeehr lange nicht - oder nur so, daß es eher nach ... wie sagt man gleich, wenn es solche Aktionen sind, die man macht, damit man sein eigenes Gewissen beruhigt oder den andern sagen kann: Seht doch, uns sind die Menschen nicht egal, wir tun doch was - auch wenn sich kaum etwas oder nichts verändert für die Menschen vorort confused

Nie wieder Darfur - wenige Jahre davor: Nie wieder Ruanda - als nächstes Simbabwe, oder ?

News über Simbabwe z.b. hier: Simbabwe in Zeiten der Cholera
Zum Völkermord in Ruanda kann man hier nachlesen: Völkermord in Ruanda 1994
Sudan | 15.01.2009
Darfur-Konflikt: UN-Soldaten lösen EU-Truppe ab
Während die Kämpfe in Darfur weitergehen, hat der UN-Sicherheitsrat eine erweiterte Mission zum Schutz von Flüchtlingen in den Nachbarländern beschlossen. Die innenpolitischen Spannungen im Sudan nehmen zu.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

All das macht betroffen.

In dem Film sieht man Fotos darüber, wie die Dschandschawid (die Todesreiter) ganze Städte und Dörfer niederbrennen, und die Menschen gleich bei lebendigem Leib mit verbrennen, wie sie sie zerstückeln oder ihnen Augen ausstechen u.ä., oder Frauen erst vergewaltigen. Es wurde eine Stadt von 20.000 Einwohnern gezeigt. Zunächst wurde sie bombardiert von der Regierung, danach kamen die Reitermilizen, die ihre Befehle von der Regierung bekommen, alle zu ermorden. Die mußten jedes Haus einzeln in Brand stecken. Es ist ein Kampf der arabischen Stämme gegen Schwarzafrikanische, soweit ich das verstanden habe. 2,3 Millionen Menschen von ca. 7 Millionen, die in Darfur lebten, wurden vertrieben, fast 500.000 sind umgekommen. Die Überlebenden erzählen von ihrem Leid, manche wissen nichts von ihren Kindern oder sonstigen Verwandten, ob sie noch leben, andere wissen, daß die qualvoll umgekommen sind, andere müssen damit leben, daß sie vergewaltigt wurden, sie daraufhin von ihren Männern verlassen wurden. Kinder müssen auch irgendwie mit dem Erlebten klarkommen.
All das geht immer noch weiter. Wie die obige Meldung ja besagt, könnte es auch wieder eskalieren.

Ich möchte mich dem anschließen, was jemand anders als Empfehlung im net geschrieben hat:
Wem die Ausstrahlung zu spät ist, der sollte sich diesen Film aufzeichnen oder sich ggf. die DVD, die erst am 27. Februar 2009 erscheinen wird, wenigstens ausleihen.
Mal 80 Minuten für solch ein Thema aufzubringen, dürfte uns “satten” Menschen doch nicht schwer fallen. Danach können wir uns ja wieder dem Krawall-Fernsehen hingeben!
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

grüße von harald

PS: mir ist klar, daß es auch anderswo auf der Welt Leid gibt und das erst mal nicht direkt mit dem Glauben zusammenhängt, also zunächst das Leid der Menschen betroffen macht und man dagegen etwas tun möchte bzw. ihnen helfen möchte, und erst dann überlege ich, daß die menschen dort nicht nur materielle hilfe bräuchten sondern auch, wie alle anderen menschen auf der welt, die noch nicht zu Jesus Christus gefunden haben, eben auch Jesus als ihren persönlichen Retter bräuchten.
Natürlich dürfen wir Jesus auch diese Anliegen vorbringen und IHN um Hilfe und Abhilfe bitten, daß ER sich dieser verfolgten Menschen annimmt und ihnen beisteht, ganz egal ob nun in Darfur, Simbabwe, Afghanistan, Irak, Israel, Gaza oder sonstwo.


Zuletzt von Harald am Sa 24 Okt 2009, 23:39 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet (Grund : siehe Einleitung)

Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1682
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 57
Ort : Schwörstadt

http://jesus.aktiv-forum.com

Nach oben Nach unten

Re: TV Empfehlungen

Beitrag  Harald am Di 20 Jan 2009, 02:23

Da mir dieses Lied sehr gefällt, auch wenn die Bilder teilweise zu obigem Film passen in ihrer erahnbaren Grausamkeit ... so sieht man auch hoffnungsvolle Bilder.

Mattafix - "Living Darfur"

In Darfur herrscht tagtäglich der Genozid! Damit wir nicht vergessen welche grausamen humanitären Zustände in dieser Region herrschen wird mit der von vielen Künstlern unterstützten "Save Darfur Kampagne" für mehr Aufmerksamkeit gesorgt. Unter den Aktivisten befinden sich jetzt auch die Jungs von Mattafix, die sich mit ihrer neuen Single "Living Darfur" an diesem guten Zweck beteiligen. Das Video, welches in der Kriegszone im Ost Tschad gedreht wurde ist nicht nur ein Hinweis auf die schrecklichen Zustände in dieser Region, sondern auch ein Hilfeschrei einer ganzen Bevölkerung!

grüße von harald

Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1682
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 57
Ort : Schwörstadt

http://jesus.aktiv-forum.com

Nach oben Nach unten

Re: TV Empfehlungen

Beitrag  Harald am Do 12 März 2009, 01:32

INTERNATIONALER HAFTBEFEHL
Sudans Präsident droht Uno mit Ausweisung

Den Menschen im Sudan könnte die nötige Hilfe bald verwehrt werden. Präsident Omar el Baschir, der wegen der Gräuel in Darfur mit internationalem Haftbefehl gesucht wird, droht mit Massenausweisung von Ausländern. Betroffen sind Diplomaten, Uno-Truppen und Hilfsorganisationen.

El Fascher - Sudans Präsident Umar al-Baschir hat den Uno-Friedenstruppen und den Diplomaten in seinem Land mit der Ausweisung gedroht. Die im Sudan vertretenen Nichtregierungsorganisationen, die Diplomaten und die Blauhelmtruppen müssten sich entweder an das Gesetz halten oder das Land verlassen, sagte der mit einem internationalen Haftbefehl gesuchte Staatschef am Sonntag bei einem Besuch in der westlichen Krisenregion Darfur.
...
Durch den Bürgerkrieg in Darfur starben nach Uno-Angaben rund 300.000 Menschen.
...
Die Vereinten Nationen fürchten, dass die Ausweisung Auswirkungen auf das Leben von zwei Millionen Menschen in Darfur hat. Betroffen sind fast 40 Prozent aller internationalen Hilfskräfte in der Krisenregion.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Meldung vom 08.03.09

zunächst dachte ich, daß es zwar ein gewagter, aber doch aller Ehren werter Schritt ist, daß die Staatengemeinschaft sich zu diesem Schritt bewogen hat.
Aber darüber weiß ich zu wenig Bescheid, denn wie dort auch zu lesen ist, ist die Staatengemeinschaft auch weiterhin nicht einmütig zu einer Resolution fähig, da Staaten wie China und Libyen wirtschaftliche Interessen höher berwerten als humane Aspekte. Aber darin werden sich diese zwei Staaten vielleicht nicht wirklich stark von anderen Staaten unterscheiden, die auch zunächst an ihre Interessen denken.

Und wie es nun den Anschein hat, hat dieser internationale Strafbefehl zunächst erst mal die Folge, daß die Menschen in Darfur u.U. noch mehr darunter zu leiden haben, da eben die Hilfsorganisationen ausgewiesen werden könnten.
Auch schon früher las man eh immer wieder, daß die Regierungstruppen die Hilfslieferungen zumindest teilweise für sich einkassierten und/oder für Geld weiterverkauften.
Das erinnert mich nun wiederum an die Vorgeschichte des Auszugs des Volkes Gottes aus Ägypten, also bis es dazu kam wurde das Volk auch immer mehr unterdrückt. Nun ist der Sudan nicht Gottes auserwähltes Volk, aber doch hoffe ich, daß dieses Leid bald ein Ende haben darf, wie es derzeit den Anschein hat, würde das wohl bedeuten, daß dieser Präsident abgesetzt werden müßte. Vielleicht müßte hier also nicht ein Volk ausziehen, sondern der Präsident ...
Ob das die Lösung wäre, kann ich aber nicht so wirklich beurteilen/einschätzen.
Zu den geschätzten 300.000 Toten kommen noch ca. 2.300.000 Flüchtlinge, die alles verloren haben.

Grüße von Harald

PS: die oben erwähnte DVD gibt es inzwischen auch zu kaufen, z.b. bei amazon.

Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1682
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 57
Ort : Schwörstadt

http://jesus.aktiv-forum.com

Nach oben Nach unten

Re: TV Empfehlungen

Beitrag  Harald am Do 28 Mai 2009, 00:05

Hallo,

da der Dokumentar-Kinofilm "Die Todesreiter von Darfur" nochmals ausgestrahlt wird, wollte ich euch kurz Bescheid geben. Schauts euch an. Aber Vorsicht, es ist keine leichte Kost.
Donnerstag, 28. Mai 2009, 23.15 - 00.37 Uhr im WDR-Fernsehen.
Dort gibt es auch weitere Infos zum Film, oder ihr schaut etwas weiter oben Cool

Grüße von Harald

Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1682
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 57
Ort : Schwörstadt

http://jesus.aktiv-forum.com

Nach oben Nach unten

Re: TV Empfehlungen

Beitrag  Harald am Fr 29 Mai 2009, 02:01

Hallo,

ich habe das Thema verändert, weil es erschütternd ist, was auf der Welt geschieht - ja wovor die Weltöffentlichkeit allzu oft die Augen verschließt. Zumindest hat es den Anschein.

Die Überschrift ist ein Zitat aus dem Film.

Man stelle es sich einmal vor, dies würde bei uns geschehen. Erst bombardieren Regierungstruppen eine Stadt von 20.000 Menschen, danach kommen Reitertruppen und brennen jedes Haus einzeln nieder, plündern alles. Eine Frau erzählte (ich weiß nicht, ob aus dieser Stadt oder einer anderen), daß sie nichtmal mehr eine Schaufel hatte, damit sie ihren Mann begraben konnte. Mit dem niederbrennen dieser Stadt waren sie eine Woche lang beschäftigt.
Können wir uns das vorstellen, daß das geschieht, und keinen scheint dies wirklich zu interessieren confused
In dem Film wurde gezeigt, wie der Beobachter nach Ruanda reiste und dort Kammern/Häuser aufsuchte, in denen die Überreste (in Kalk mumifizierter Skelette) der Bevölkerung einer Stadt von 50.000 Menschen aufbewahrt wurden, die sie aus Massengräbern holten. Man konnte noch sehr genau erkennen, wie die Menschen aufs brutalste umgebracht wurden.
Auch da schaute die Menschheit zu oder besser gesagt weg, oder treffender, die Welt beobachtete, tat aber nichts dagegen.

Der amerikanische Beobachter Brian Steidle berichtet davon, wie er diesen sudan. Anführern gegenübersaß, die die Befehle gaben, die die Menschen abschlachteten, aber zuvor noch die Augen ausstachen, die Ohren abschnitten um sie dann bei lebendigem Leib zu verbrennen.
Frauen werden selbst noch in Flüchtlingslagern bzw. beim Holz sammeln vergewaltigt. Flüchtlingslager in Darfur werden auch noch angegriffen.

Der Tschad ist selber so arm, daß er die vielen Tausend Flüchtlinge nicht versorgen kann.

Wie sieht es heute aus in Darfur?

Sudan
Elend der Menschen in Darfur nimmt zu

© ZEIT ONLINE, dpa 27.5.2009 - 13:00 Uhr

Die UN haben vor einer Verschlimmerung der Lage in der westsudanesischen Krisenregion gewarnt. Grund ist die Ausweisung mehrerer Hilfsorganisationen

Nach Angaben des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) hat sich die Lage von mehr als einer Million Flüchtlingen in der Provinz Darfur massiv verschlechtert. Demnach können derzeit etwa 1,1 Millionen von insgesamt 3 Millionen Flüchtlingen im Westen des Sudans nur noch eingeschränkt mit Trinkwasser und Lebensmitteln versorgt werden. Dazu komme die jetzt beginnende Regenzeit, durch die weitere Probleme drohen.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der internationalen Staatengemeinschaft vorgeworfen, die UN-Blauhelmtruppen in Darfur im Stich zu lassen.

"Angesichts unzureichender Ausrüstung und mangelnder logistischer Unterstützung sind die Friedenstruppen im Westen des Sudan mehr mit sich selbst beschäftigt als mit dem Schutz der Zivilbevölkerung, den sie eigentlich garantieren sollen", sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius anlässlich des internationalen Tages der UN-Friedenstruppen (29. Mai 2009). 22 Monate nach dem Beschluss des Weltsicherheitsrates, Blauhelme nach Darfur zu schicken, seien dort erst 65 Prozent der geplanten Sollstärke von 26.555 Soldaten, Polizisten und Beratern einsatzbereit. "Das ist ein Debakel für die Vereinten Nationen", kritisierte Delius.

Schleppende Stationierung kostet Menschenleben

"Diese schleppende Stationierung der gemischten UNAMID-Friedenstruppen, die sowohl von den Vereinten Nationen als auch der Afrikanischen Union gestellt werden, mussten schon Zehntausende Zivilisten mit ihrem Leben bezahlen." Mit jeder Woche, die Gewalt und Vertreibung andauerten, steige die Zahl der zivilen Toten.
[url][Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Und Darfur ist nicht das einzige Land in der Welt, in dem es Not, Leid, Elend, ... gibt.

Brian Steidle sagte mal an einer Stelle, er bat seinen Vorgesetzten, daß er ihm 10 Mann geben soll, und ihm die Vollmacht geben soll, dann würde er den nächsten Rebellenangriff abwehren, das nächste Dorf schützen, sodaß keine Menschen mehr vergewaltigt, vertrieben oder verbrannt würden. Er durfte nicht gehen.

Auch dieser "Part" ist nicht einfach, du schaust 6 Monate lang zu, jeden Tag, diesen grauenhaften Verbrechen, dir erzählen lebendige, geschundene Menschen, was sie durchgemacht haben, wen sie alles aus ihrer Familie verloren haben, und darfst nur fotografieren u. Berichte schreiben, die keinen interessieren (obwohl er mit offiziellem Mandat dort eingesetzt war ... als Beobachter).

Was macht das mit mir? Wie stehe ich als Christ zu alldem, egal wo auf der Welt dies auch immer geschieht?

Auch diesmal wieder sehr betroffene Grüße von Harald

Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1682
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 57
Ort : Schwörstadt

http://jesus.aktiv-forum.com

Nach oben Nach unten

Re: TV Empfehlungen

Beitrag  Harald am Fr 29 Mai 2009, 02:17

Ein Artikel einer Holocaust-Überlebenden möchte ich noch zitieren. Er stammt aus dem Jahr 2006, vom 13.07.

Holocaust-Überlebende drängt auf Eingreifen in Darfur
Vor 64 Jahren schickte man meine Familie und mich ins litauische Ghetto Siauliai. Und irgendwie gelang es mir, ein Konzentrationslager, vier Arbeitslager und einen Todesmarsch zu überleben.

Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an meine Familie und Freunde denke, die ich im Holocaust verloren habe. Aber in diesem Jahr, in dem die Welt den 60. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung der Konzentrationslager begeht, richte ich meine Gedanken nicht bloß auf die Schrecken der europäischen Vergangenheit, sondern auch auf Afrikas Gegenwart.

Heute denke ich auch an die Menschen von Darfur im Sudan – aus ihrer Heimat vertrieben, all ihrer Besitztümer bestohlen, von ihren Familien getrennt und der Brutalität und dem Tod jeden Tag hilflos ausgeliefert. Wie diese Menschen sich fühlen müssen, weiß ich aus eigener Erfahrung gut genug...

Bekanntlich wandte sich der Großteil der Welt während des Holocaust von den europäischen Juden ab. Doch ich überlebte die Nazis und ihre Kollaborateure, weil jüdische Frauen damals ihr Brot mit mir teilten, als ich am Verhungern war, weil sie mich wärmten, wenn ich fror und mir aufhalfen, wenn ich allein nicht mehr aufstehen konnte.
Als ich diesen Frauen damals versprach, niemals zu vergessen, was sie für mich getan hatten, versprach ich auch mir selbst, die Welt niemals vergessen zu lassen, dass Hass und Gleichgültigkeit schreckliches Leid erzeugen können. Ich schreibe diesen Text für jene jüdischen Frauen und für all die Menschen in Darfur, die heute dringend unsere Hilfe brauchen.

Mein Herz schlägt für die, die allein aufgrund ihrer Herkunft angegriffen und umgebracht werden, denn dies weckt schreckliche Erinnerungen an die Misshandlungen der Juden während des Holocaust – angegriffen und ermordet ebenfalls nur wegen dem, was sie waren, nämlich Juden.
Praktisch jeden Tag werden unschuldige Menschen von den Soldaten der sudanesischen Regierung und mit ihnen verbündeten Milizen vergewaltigt und ermordet, ihre Dörfer werden niedergebrannt.

Diese Familien haben nichts getan, mit dem sie solche Gewalttaten verdient hätten. Als jemand, der die Gräueltaten des Holocaust am eigenen Leib erfahren musste – und als menschliches Wesen, das an ein „Niemals vergessen!“ glaubt – kann ich dabei einfach nicht untätig und schweigend zusehen.

Vergangenes Jahr stand ich Seite an Seite im U.S. Holocaust Memorial Museum mit Amal Allagabo von der Darfur-Gemeinschaft im Exil, um die Welt auf das grausame Vorgehen in Darfur aufmerksam zu machen. Ms. Allagabo hat den Kontakt zu ihrer Familie verloren und vermutet sie in einem Flüchtlingslager, irgendwo herumirrend in der Wüste oder tot.
Die Zeit ist ein entscheidender Faktor! Mit jedem Tag, der vergeht, gehen auch mehr Menschenleben verloren! Am 17. März 2005 hielten die Colleges in den USA eine Schweigeminute für Darfur ab in der Hoffnung, dass ihre Gemeinden, die Regierungen der „freien Welt“ und die Vereinten Nationen ihr Schweigen als Anstoß zum Handeln annehmen würden.

Sieben Wochen später werden immer noch unschuldige Menschen abgeschlachtet. Was müssen wir noch alles tun, um der Welt begreiflich zu machen, dass Genozid niemals hingenommen werden darf?

Als Holocaust-Überlebender fühle ich mich ganz besonders verantwortlich für Ms. Allagabo und die Menschen von Darfur. Als Bürger der Vereinigten Staaten, als führende Mitglieder der Welt-Gemeinschaft und als menschliche Wesen haben wir alle die Verpflichtung, uns für ein Ende dieses Genozids stark zu machen. Wir müssen unsere Kinder darüber informieren, wir müssen Handlungen setzen und vor allem müssen wir die Welt dazu bringen, diesen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein für alle Mal Einhalt zu gebieten!

Als ich noch im Ghetto lebte, kurz bevor ich meine Familie verlor, kam eine junge Frau mit Papieren zu uns, die uns vor der Deportation bewahren sollten. Sie hatte allerdings ein Dokument zu wenig – meines. Meine Mutter flehte sie an, es noch zu beschaffen, damit ich bei meiner Familie bleiben konnte. Und wir bekamen dieses Dokument. Diese junge Frau traf damit eine Entscheidung, die mein Leben rettete.

Eine einzige Person kann einen großen Unterschied bedeuten. Jedes Mal, wenn ich über meine Erlebnisse im Holocaust spreche, spreche ich auch über Darfur. Und ich habe das auch bereits bei vielen Gelegenheiten getan.

Ich werde auch nicht aufhören, darüber zu sprechen, denn ich habe selbst einen Genozid überlebt. Ich werde – und kann – dazu nicht schweigen.

Vor 60 Jahren war unsere Welt geschockt. Die Welt gab vor, nichts über den Holocaust gewusst zu haben. Das war damals nicht wahr und ist es auch heute nicht, was Darfur betrifft. Wann werden wir endlich etwas aus den Schrecknissen des Holocaust lernen? Wann werden wir endlich zur Verantwortung stehen, die unsere Heimatstaaten und die auch wir persönlich haben, den Genozid auf der Welt ein für allemal zu beenden?
Wann hören wir auf, von „niemals wieder“ zu sprechen, aber „nicht dieses Mal“ zu leben?
Nesse Godin, Holocaust-Überlebende, lebt in Silver Spring, Md., und arbeitet ehrenamtlich für das Holocaust Memorial Museum in Washington.

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

man muß nicht bis in kleinste Einzelheiten dieselbe Meinung haben. Mich beeindruckte das auch in dem Film sehr, daß sich Überlebende des Holocaust nun für Darfur einsetzen.

Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1682
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 57
Ort : Schwörstadt

http://jesus.aktiv-forum.com

Nach oben Nach unten

Die teuerste Ampel der Welt - "Entwicklungshilfe" für Afghanistan

Beitrag  Harald am Do 22 Okt 2009, 17:27

Hallo,

ich hab nur einen Teil dieser Reportage gesehen, aber sie wird wiederholt ...

Dunkle Geschäfte mit der Entwicklungshilfe

Sendetermin: 29.10.2009 | 20:15 Uhr auf "Eins.Extra"

Selbst bei der Entwicklungshilfe geht es scheinbar nicht darum, Menschen zu helfen in ihrer Not, sondern darum, möglichst viele Millionen Gewinn zu machen. Und dabei spielen eben deutsche Firmen scheinbar auch eine nicht gerade rühmliche Rolle.

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Grüße von Harald

PS: das soll bitte niemand dazu verleiten, sein Geld lieber für sich auszugeben, statt etwas oder viel von seinem "Überschuß" den ärmsten Menschen zukommen zu lassen.

Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1682
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 57
Ort : Schwörstadt

http://jesus.aktiv-forum.com

Nach oben Nach unten

Re: TV Empfehlungen

Beitrag  Harald am Sa 24 Okt 2009, 01:44

ich hatte nur den Schluß noch gesehen und ... mir verschlug es mehr und mehr die Sprache ... Ich war bisher der Meinung, daß man über diese Art von Hilfe für die Armen längst hinausgekommen sei.

Es scheint doch einem Schildbürgerstreich gleich zu kommen, wenn 5 Millionen Euro ausgegeben werden für Straßenlaternen, die aber auch nach Jahren noch nicht leuchten.
Es scheint ein Schildbürgerstreich zu sein, daß die normalen Menschen in Kunduz wenn sie Strom haben wollen ein Stromaggreggat kaufen müssen, das viel Geld kostet, stinkt und sehr laut ist.
Es scheint einem Schildbürgerstreich gleich, daß der afghanische Energieminister nichts mehr zu sagen hat, weil die MVV Energie u.a. entscheiden, was mit den Entwicklungshilfemitteln gemacht wird.
Es ist mehr als ein Schildbürgerstreich, daß mit vielen Millionen Euro ein Umspannwerk an der Grenze zu Usbekistan gebaut wurde. Erst nach der Fertigstellung fiel es auf, daß man den Strom nicht in das Stromnetz von Kunduz einspeisen kann, weil das Stromnetz nicht für 150 MW ausgelegt ist. Darum sind wohl die Straßenlaternen immer noch dunkel und die Bevölkerung kauft weiterhin Stromaggreggate aus China ...

Irgendein afghanischer Minister meinte noch, die Geberländer müßten dringend umdenken, es könne nicht sein, daß Afghanistan verboten wird, selbst Waren zu produzieren. Bisher ist das Volk von den großen ausländischen Konzernen abhängig. Wie aber sollen sie unabhängig werden, wenn sie abhängig "gehalten" werden?

Wenn das nun so zutrifft, wie es der Film darstellt, braucht man sich nicht wundern, wenn das normale Volk dort nicht mehr sonderlich froh über die mal als Befreier ins Land gekommenen Ausländer sind.

Ein "normaler" Mensch kann das auch alles kaum nachvollziehen, nicht mal ein europäischer ...
Die am logisch erscheinenste Erklärung bleibt wohl die, daß nicht die Hilfe für die Menschen gemeint ist mit Entwicklungshilfe, sondern wohl eher die Hilfe zur "Entwicklung" bzw. Steigerung der Gewinne großer international agierender Unternehmen.

Harald

Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1682
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 57
Ort : Schwörstadt

http://jesus.aktiv-forum.com

Nach oben Nach unten

Re: TV Empfehlungen

Beitrag  Harald am Do 05 Nov 2009, 22:05

Hallo,

diesmal möchte ich einen "Märchenfilm" empfehlen, in dem man aber einiges aus der Bibel wiederentdeckt und manches auf Gott und Jesus übertragen kann.

Do, 12. Nov · 20:15-22:55 · Sat.1
Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia

Genre
Märchenfilm, Fantasyfilm, Abenteuerfilm

Beschreibung
Der Auftakt der Trilogie Die Chroniken von Narnia wurde als Blockbuster zu Weihnachten 2005 inszeniert und handelt von vier Geschwistern, die dem Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges in eine Phantasiewelt namens Narnia entkommen.

Bewertung
5,7/10

Herkunft/ Produktionsjahr
USA 2005

Regie
Andrew Adamson

Drehbuch
Ann Peacock, Andrew Adamson, Christopher Markus, Stephen McFeely

Weitere beteiligte Personen
C. S. Lewis (Autor)

Originaltitel
The Chronicles Of Narnia: The Lion, The Witch And The Wardrobe

FSK 12

Sendungsdauer/ -ende
160 min (bis 22:55)

Grüße von Harald

Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1682
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 57
Ort : Schwörstadt

http://jesus.aktiv-forum.com

Nach oben Nach unten

Re: TV Empfehlungen

Beitrag  Harald am Fr 30 Apr 2010, 23:33

EinsFestival - Die teuerste Ampel der Welt
01.05.2010 12:30-13:15

Dunkle Geschäfte mit der Entwicklungshilfe - Ein Film von Ghafoor Zamani


Beschreibung
Ein Beispiel für viele, ein Beispiel für unsinnige Entwicklungshilfe: Mehr als 50 Jahre lang wurde ein staatlicher afghanischer Energieversorger zum größten Teil mit Millionen deutscher Gelder finanziert. Beim deutschen Musterprojekt, dem Wasserkraftwerk 'Mahipar', hat die Bundesregierung Millionen buchstäblich im Sand versickern lassen. Sogar beim Bau unsinniger Straßen wurden Millionen verschwendet, inklusive Verkehrsampeln, die niemand braucht. Autor Ghafoor Zamani dokumentiert, wie die Entwicklungspolitik nicht die Entwicklung fördert, sondern in Wahrheit Abhängigkeiten schafft. Entwicklungshilfe ist längst zu einem der härtesten Geschäfte weltweit geworden. Geberländer, staatliche und nichtstaatliche Hilfsorganisationen ringen um ihren Anteil und grasen die ärmsten Länder regelrecht nach lukrativen Aufträgen ab. Die Entwicklungsindustrie hat inzwischen ihre eigenen Regeln. Wer diese Regeln beherrscht, kann sehr gut daran verdienen. Für Außenstehende sind die Geschäfte oft nicht durchschaubar, geschweige denn steuerbar. Das ist einer der Gründe dafür, warum die Hilfe oft fehlschlägt. Allein in Afghanistan investierte Deutschland in den letzten Jahren über vier Milliarden Euro in Entwicklungshilfeprojekte.

Sendungsdauer/ -ende
45 min (bis 13:15 - 45 min netto)

Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1682
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 57
Ort : Schwörstadt

http://jesus.aktiv-forum.com

Nach oben Nach unten

Re: TV Empfehlungen

Beitrag  Harald am Fr 30 Apr 2010, 23:35

EinsFestival - Kindersklaven
01.05.2010 11:45-12:30

Ein Film von Rebecca Gudisch und Tilo Gummel

Beschreibung
Der zehnjährige Junge sitzt auf dem Boden eines schmutzigen Kellers und stickt Perlen auf Stoff, 14 Stunden am Tag. 'Los jetzt, arbeite weiter!', blafft ihn sein Aufseher an. Der Junge duckt sich und macht weiter. Die Chancen, dass der Zehnjährige seine Eltern jemals wiedersieht, sind gering; er ist Hunderte von Kilometern von ihnen entfernt und wurde von ihnen für umgerechnet 20 Euro verkauft - als Kindersklave. Wenn Eltern nicht 'freiwillig' verkaufen, werden Kinder sogar entführt. Der kleine Junge heißt Sumit und produziert im indischen Neu-Delhi Souvenirs, die dann in Deutschland verkauft werden. Das Geschäft mit Kindersklaven läuft erstklassig. Getarnt als interessierte Käufer für verschiedene Produkte und ausgerüstet mit versteckten Kameras dringen die beiden Reporter Rebecca Gudisch und Tilo Gummel in dieses System der Kindersklaverei ein und spüren Kinder, Eltern, Schlepper, Firmenchefs auf - gemeinsam mit denen, die die Kinder befreien wollen. Dem Filmteam gelingen dabei seltene Aufnahmen, zum Beispiel, als einige Kinder ihre Eltern nach Jahren der Sklavenarbeit zum ersten Mal wiedersehen. Ein verwirrendes Netz aus Zwischen- und Unterhändlern macht es oft schwer nachzuweisen, wo die von Kindern produzierten Waren letztendlich landen. Doch jetzt gelingt der Nachweis bei verschiedenen Produkten, z. B. bei indischen Pflastersteinen. Sie sind mittlerweile der Renner bei den deutschen Steinhändlern - und kosten nur rund die Hälfte eines deutschen Steins. Nur solche billigen Steine haben bei öffentlichen Ausschreibungen inzwischen überhaupt noch eine Chance. Viele deutsche Firmen behaupten, ihre Steine seien 'kinderarbeitsfrei'. Doch gerade Pflastersteine werden von Kindern geschlagen. Also wird getrickst: Ein deutscher Steinhändler wirbt zum Beispiel mit einem UNESCO-Zertifikat, das angeblich kinderarbeitsfreie Ware garantiert. Wieder als Großhändler aus Deutschland getarnt, findet das Reporterteam jedoch genau in den Steinbrüchen dieser Firma Kinder, die dort Pflastersteine schlagen. Und das UNESCO-Zertifikat, so stellt sich heraus, wurde nie von der UNESCO ausgestellt. Die Autoren fahren zu der deutschen Firma und konfrontieren die Chefs mit ihren Bildern.

Sendungsdauer/ -ende
45 min (bis 12:30 - 45 min netto)

Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1682
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 57
Ort : Schwörstadt

http://jesus.aktiv-forum.com

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten