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Sünde und Wiederherstellung

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Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  David am Di 24 Nov 2009, 18:04

Hallo,

eine kurze Frage... Wie kann nach der Sünde der Hurerei Wiederherstellung stattfinden?

Ja, deshalb habe ich mal "David" gewählt. Der war in der gleichen Schei...! Da ging der Weg auch nur bergab und irgendwie ist dem das dann über den Kopf gewachsen. Da denkt man dann immer, nee, das passiert mir net. Das sind ja erst mal nur Bildchen und harmlose Gedanken - so denkt man eben. Aber da denkt man wohl falsch. Ja, wie eben gesagt, die Frage steht oben... Ich weiß einfach nimmer.

David
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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  Heidi am Di 24 Nov 2009, 18:54

Vielleicht wäre es gut, wenn da einer der männlichen Christen etwas zu sagt.

Bis dahin weiß ich nur, dass diese Sünde der "Behandlung" bedarf, wie andere Sünden auch und die heißt: Gebet um Vergebung und Gebet, dass man gern den Wunsch hat oder bekommen würde, die Verführung zu lassen und Gott einen Weg finden möge. Und dann aufmerksam warten und so gut es geht runterfahren.

Ich habe bisher erlebt, dass Gott für alle meine Sünden und Gebundenheiten einen Weg in die Freiheit gefunden hat, der maßgeschneidert und voller Liebe war - aber ich habe eben auch die Einsicht gehabt, dass was falsch war....aber zunächst hatte die Einsicht immer genügt, den Rest machte Gott. Manche Sachen brauchten ein paar Anläufe oder es dauerte - aber es ging und ich würde heute nicht mehr gern ins alte Raster fallen, aus dem Grund, weil Gott sich solche MÜhe gegeben hat, einen Weg für mich zu finden und das will ich nicht so einfach wieder kaputtmachen.

Ich wünsche dir, dass Gott mit seiner Nähe und seinem Wort Freude und Ausfüllung in dein Christenleben bringt, dass du nix vermisst.

heidi

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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  Gast am Di 24 Nov 2009, 20:37

Kein einfaches Thema!

Außer dem Vortrag hier habe ich jetzt auf die Schnelle auch nichts gefunden;
-->Davids Fall und Wiederherstellung

Das ist halt immer die Frage... »Da sprach David zu Nathan: Ich habe gegen Jahwe gesündigt. Und Nathan sprach zu David: So hat auch Jahwe deine Sünde hinweggetan, du wirst nicht sterben.« (2. Samuel 12,13; Elb.)
Vergebung ist die eine Seite - die Konsequenzen aus einer Tat die andere Seite, vor der wir nicht unbedingt bewahrt bleiben.

Vielleicht wusste David noch am Besten darüber Bescheid: --> Psalm 51 --> Psalm 32

P.S. Harald, kann man das nicht irgendwie einstellen, das Links besser hervorgehoben werden?


Zuletzt von Harald am Mi 25 Nov 2009, 02:07 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : so vielleicht? Grüße Harald)

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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  Günter am Di 24 Nov 2009, 22:38

Sünde und Wiederherstellung?

Hallo David,

habe ich die Frage richtig verstanden, dass du wissen willst, wie man nach einer Sünde wieder einen sündlosen Zustand wieder herstellen kann?

Mir fällt da der Pastor Wilhelm Busch ein, der die Sünde mal so beschrieben hat:

»Stellt euch mal vor, wir haben von Natur einen eisernen Ring um den Hals. Und jedes Mal, wenn ich sündige, wird ein Kettenglied angeschmiedet. Ich habe einen schmutzigen Gedanken: ein Kettenglied. Ich bin frech gegen meine Mutter: ein Kettenglied. Ich habe böse geredet über andere Leute: ein Kettenglied. Ein Tag ohne Gebet, als wenn Gott nicht wäre: ein Kettenglied. Unehrlichkeit, Lüge: ein Kettenglied.«
Überlegen Sie mal, wie lang die Kette ist, die wir hinter uns herschleifen! Verstehen Sie: die Schuldkette! So real ist Schuld vor Gott - auch wenn man diese Kette nicht sieht! Aber sie ist riesenlang. Und wir schleppen sie mit uns herum.

Quelle:
Wilhelm Busch, "Jesus unser Schicksaal"
Daran musste ich auch denken, als ich zu folgender Erkenntnis gelangt bin:

Während wir von der Vergangenheit in die Zukunft hinein leben und nur die Gegenwart mit unseren Sinnen und unserem Vorstellungsvermögen erfassen, können wir davon ausgehen, dass Gott die gesamte Zeit gleichzeitig erfasst:

Quelle:
einer meiner älteren Beiträge aus diesen Forum, den man aber nicht unbedingt lesen muss:
http://jesus.aktiv-forum.com/philosophie-esoterik-anthroposophie-u-a-weisheiten-f16/zeit-und-ewigkeit-aus-physikalischer-und-biblischer-sicht-t300.htm?highlight=zeit

Wenn mein derzeitiger Kenntnisstand richtig ist, dass Gott (im Gegensatz zu uns, die wir in der Gegenwart leben) die ganze Zeit gleichzeitig erfasst, sieht er uns mit unserer ganzen Kette an Sünden und nichts kann sie mehr ungeschehen machen, wenn wir sie erst einmal in die Welt gesetzt haben. Wenn wir aber Sünden durch nichts mehr ungeschehen machen können, bleibt uns als einzige Hoffnung nur die Vergebung aus Gnade. Und genau das lehrt uns die Bibel.


Viele Grüße und Gottes Segen,


<°)))>< Günter

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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  David am Di 24 Nov 2009, 23:19

Hallo,
danke erst mal an alle.

Zitat: „…wie man nach einer Sünde wieder einen sündlosen Zustand wieder herstellen kann?“

Vielleicht – ich weiß jetzt net genau, wie das gemeint sein soll. Gemeint ist schon so wie bei David mit Batseba. Da war eben eine junge Frau und das ging zu weit. Da war net mal Liebe dabei. Ich mein: Ich bin net verheiratet – aber das machts ja net besser. Das ist wohl der Tiefpunkt meines Christenlebens. Ich hät nie gedacht, dass es mal so tief runter geht. Und jetzt tuts einfach nur noch weh…

David
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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  Harald am Mi 25 Nov 2009, 03:21

Hallo David,

1. Johannes 1:
6Wenn wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit; 7wenn wir aber im Lichte wandeln, wie er im Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.
8Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns; 9wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit. 10Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

Manchmal ist es so, daß man die Vergebung zugesprochen bekommen muß, daß man sie annehmen kann. Oben in dem Bibelvers heißt es auch "bekennen", ich denke, daß es Situationen gibt, wo das notwendig ist. Hilfreich ist es, wenn man einen Seelsorger, Pastor od. Ältesten hat, dem man vertraut. Unter Umständen brauchst du eine zeitlang Begleitung, Hilfe, Unterstützung, Gebet.

Keine Ahnung wie alt du bist ...
Vielleicht wär es auch hilfreich, hier mal etwas zu lesen oder zu hören. Z.B. hier: Wie weit darf man vor der Ehe gehen? http://www.soundwords.de/artikel.asp?id=1047 Auf der Seite werden unten noch weitere ähnliche Beiträge angezeigt.

Oder hier: http://www.loveismore.de/menu1/buecher.html
Auszug aus dem Buch "Mein Weg zur Heilung - Eine Biographie" - Mike Genung kann man durch anklicken unter dem Buch anhören.

Du mußt dich nicht selbst verdammen, aber gewisse Schritte im Glauben tun (Wie kannst Du weitestgehend ausschließen, wieder in eine solche Situation zu kommen, oder auf solche Gedanken zu kommen? Wie gehst du ggf. mit solchen Gedanken um? ... Jesus ist da und hilft dir). Jesus liebt Dich ... wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit.

Grüße Harald

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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  Gast am Mi 25 Nov 2009, 10:46

Harald schrieb:Wie weit darf man vor der Ehe gehen?
Nichts für ungut, aber wie ich das sehe, sind wir über diesen Punkt schon hinaus...

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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  Heidi am Mi 25 Nov 2009, 20:54

Ich verstehe nicht so ganz richtig, worum es geht. Also Batseba war verheiratet mit Uria und bekam ja dann später von David noch ein Kind, das aber dann starb.

Manchmal kann man sich über die Vergebung hinaus bei Gott sogar noch tief bedanken, wenn die Folgen einer Schuld noch ausgeblieben sind -
und aus dieser dankbaren Motivation heraus dann einen weiteren Fehltritt neu bedenken.

heidi

PS EDIT: Kannst du bitte sagen, was du unter "Wiederherstellung" verstehst?

Heidi
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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  Otto am Mi 25 Nov 2009, 23:26

Harald schrieb:
Manchmal ist es so, daß man die Vergebung zugesprochen bekommen muß, daß man sie annehmen kann. Oben in dem Bibelvers heißt es auch "bekennen", ich denke, daß es Situationen gibt, wo das notwendig ist. Hilfreich ist es, wenn man einen Seelsorger, Pastor od. Ältesten hat, dem man vertraut. Unter Umständen brauchst du eine zeitlang Begleitung, Hilfe, Unterstützung, Gebet.
Da ist das Problem: Warum muss ich mit einem Pastor oder Pfarrer (Mundbeichte) über meine Sünden unterhalten, die ausschliesslich meine Angelegenheiten mit Gott - und nur mit Ihm - sind? Genügt es denn nicht, dass ich vor Gott meine Sünden bekenne um Seine Vergebung zu erbitten, was Er mir letztendlich auch zugesprochen hat?
1Joh 1,9
1 9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

L.G. Otto

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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  David am Do 26 Nov 2009, 12:41

Zitat: Ich verstehe nicht so ganz richtig, worum es geht.

Na ja, da steht halt 1. Kor 6,9: „Habt ihr vergessen, dass für Menschen, die Unrecht tun, in Gottes neuer Welt kein Platz sein wird? Täuscht euch nicht: Wer verbotene "zensiert" Beziehungen eingeht, andere Götter anbetet, die Ehe bricht, wer sich von seinen Begierden treiben lässt und "zensiert" verkehrt, wird nicht in Gottes neue Welt kommen.“

Ich mein halt, Buße, ok, aber wie kann ich mir dann sicher sein, das es echt ist. Das ist ein Problem. Reue muss ja net Buße sein. Und passiert ist es schon. Aber man kann ja net einfach sagen Schwamm drüber. Und was wenn es wieder passiert? Da hab ich Angst vor.
Aber echt danke erst mal. Muss mal über das alles nachdenken.

David
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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  Harald am Mo 30 Nov 2009, 22:41

Hallo "David",

mich würde natürlich interessieren, ob du hier noch liest, wie es dir geht, ob du ggf. etwas unternommen hast?

Garantie, daß du etwas nie wieder tust, wirst du nie bekommen, solange du auf der Erde lebst. Es genügt auch, wenn du die Sorge auf den heutigen Tag begrenzt, und nicht schon für die "Ewigkeit" vorausdenkst. Heute kannst du dein Leben, dein Körper, deine Seele, dein Herz Jesus geben, daß ER der Herr ist, daß ER dich behüten möge, deine Augen leiten möge etc. - eben daß Jesus der Fahrer ist und du auf dem Beifahrersitz Platz nimmst. Herr Jesus, Dein Wille geschehe. Ich möchte mich nach dir richten.
Wenn wir uns nur bewußt machen würden, jederzeit, daß Jesus da ist, daß wir nicht allein sind und sich das dann in unserm Denken niederschlägt, daß wir nicht mehr sagen, "ich mache dies und jenes" oder "ich gehe da hin oder dort hin", sondern aus diesem "ich" ein "WIR" wird, nämlich JESUS und ich, dann würden wir viele Dinge schon gar nicht mehr machen wollen.

Sich jemandem anzuvertrauen muß man nicht zwingend machen um die Sünde vergeben zu bekommen, es ist nur manchmal hilfreich, wenn man von jemand anderem die Vergebung zugesprochen bekommt, damit man sie selber auch annehmen kann. Dazu hilft auch das gemeinsame Gebet. Meiner Meinung nach hat das nichts mit Beichten zu tun, für mich ist das Seelsorge. Das geht auch mit einem Bruder, wenn der sich das zutraut.
Ein weiterer Aspekt ist, daß man ggf. auch einen Hinweis bekommt, was man machen sollte, damit man nicht ständig wieder in dieselbe "Falle" tappt, also Vorsichtsmaßnahmen ergreift und/oder konsequent handelt, die Falltüren schließt. Das heißt z.b. daß ich meine Augen kontrolliere, ihnen nicht erlaube, daß sie Frauen hinterhersehen und so die Gedanken auf Abwege geraten - gleiches gilt natürlich auch für die Gedanken ...
Wenn ich merke, daß es dennoch in diese Richtung geht, sollte man sich bewußt abwenden und zu Jesus flüchten, beten. Du bzw. jeder hat schon gesündigt, wenn er "nur" sündige Gedanken z.b über oder mit einer fremden Frau hatte. Auch dafür sollten wir geöffnete Augen und ein sensibilisiertes Herz haben. Es beginnt nicht erst da, wenn man diesen Gedanken die Tat folgen läßt.

Aber bei allem gilt immer noch:
Jeder kann gerettet werden, denn wir alle sind Sünder. Und keine Schuld ist so groß, daß sie nicht vergeben werden könnte.
Jesaja 1,18: "So kommt denn und laßt uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde gleich blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden; und wenn sie gleich ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden."


Grüße Harald

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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  Heidi am Di 01 Dez 2009, 21:15

Harald schrieb: Heute kannst du dein Leben, dein Körper, deine Seele, dein Herz Jesus
geben, daß ER der Herr ist, daß ER dich behüten möge, deine Augen
leiten möge etc. - eben daß Jesus der Fahrer ist und du auf dem
Beifahrersitz Platz nimmst. Herr Jesus, Dein Wille geschehe. Ich möchte
mich nach dir richten.

Lieber Harald,

Das ist so leicht? War und ist das bei dir zu jeder Zeit deines Christseins und in jedem Hoch und auch Tief, in Geselligkeit und in Einsamkeit immer so leicht, wie der Beitrag klingt?


Harald schrieb:Aber bei allem gilt immer noch:
Jeder kann gerettet werden, denn wir alle sind Sünder.

Ich würde meinen, David ist Christ.

Lieben Gruß
heidi

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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  Harald am Mi 02 Dez 2009, 23:07

Hallo,
ich bezog mich auf das was David zum Schluß schrieb ...
Aber man kann ja net einfach sagen Schwamm drüber. Und was wenn es wieder passiert? Da hab ich Angst vor.
... und wollte Mut machen. Vielleicht kann man es nicht unbedingt aus dem Thread herauslesen, von daher: Nein, es ist nicht einfach, und Nein es gelingt nicht immer. Aber Jesus liebt die Seinen und vergibt, und das steht etwas weiter oben. ER nimmt uns immer wieder an, ER ist so gnädig wie kein Mensch auf der Welt, ER vergibt wenn es sein muß 7x70 Mal ein und dieselbe Sache am Tag. Das soll nun KEIN Freibrief zum sündigen sein, denn keiner kann es ernsthaft in Erwägung ziehen, diese Gnade "auszureizen", wenn er wirklich Jesus liebt. Wenn ich jemand liebe, möchte ich dem gefallen und ihm nicht zuleide leben.
Grüße Harald

Ich verstehe nicht, daß Christen oft dazu tendieren, das Haar in der Suppe zu suchen. Sicher bin ich da auch oft so.

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... bekennt UND lässt ....

Beitrag  Gast am Fr 04 Dez 2009, 13:00

Sprüche 28,13: Wer seine Missetat leugnet, dem wird's nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen.

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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  Heidi am Sa 05 Dez 2009, 21:00

Jemima schrieb:... und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen.

Was genau versteht man hier unter der "Barmherzigkeit"? Was versteht man im Allgemeinen unter "barmherzig sein"?

grüße von heidi

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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  Harald am So 06 Dez 2009, 01:25

Hallo,
mit dem "lassen" wird jeder hier so seine Probleme haben und schon mal gehabt haben. Ich denke, es wird im Leben immer wieder Situationen geben, wo wir merken, daß wir es nicht "lassen" können. Darum, schau weg von dir, schau auf den, der alles längst "erledigt" hat.
Da fällt mir die Frage ein, die ein Suchender einem Pastor stellte. Er wollte wissen, was er tun müsse um errettet zu werden. Der Pastor hat nur gesagt: "da bist du ca. 2000 Jahre zu spät gekommen, es ist alles erledigt"
Oder so ähnlich. Gott/Christus schenkt das Wollen und das Vollbringen. Es ist vermessen, wenn ich denke, ICH kann es schaffen mit Disziplin und eisernem Willen.
WENN solche Situationen eintreten, die dich aufs Glatteis führen, lauf weg. Renn zu Jesus.

Wikipedia sagt dies zu Barmherzigkeit:
Die Barmherzigkeit (Lehnübersetzung von lat. misericordia) ist eine Eigenschaft des menschlichen Charakters. Eine barmherzige Person öffnet ihr Herz fremder Not.

Grüße Harald

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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  Gast am So 06 Dez 2009, 07:03

hallo allerseits,

ich finde, dass harald hier das wesentlichste schon geschrieben hat, find aber heidi's "einspruch"...
Das ist so leicht?
...amüsant,aber auch wichtig, es mal heranzuziehen und es anzusprechen.

ich bin der ansicht, dass die summe der sünden noch nie ausschlaggebend waren für die heils-u. vergebensgewissheit. eines ist allerdings klar, dass wenn wir leichtfertig sündigen, wir von christus immer weiter weg schwimmen und nichtmehr genau wissen, was sünde ist, weil sich der hl geist in uns dann auch zurückzieht.

dazu nochwas:
Aber man kann ja net einfach sagen Schwamm drüber. Und was wenn es wieder passiert? Da hab ich Angst vor
mußt du aber nicht. veränderung in christus braucht seine zeit! wir sind mit uns öftermal ungeduldig und denken, wieso dies oder jenes schon wieder passiert. aber christus lebt außerhalb unseres zeitfensters und WANN es zeit ist, dies oder jenes nichtmehr zutun,entscheidet der herr alleine.... denn der herr hat uns versprochen:
Philipper 1,6 schrieb:und weil ich davon überzeugt bin, daß der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi.
zwischen "angefangen" und "vollenden" muß ja ein prozess stehen. also bezieht hier christus die individualität auch mit ein. das ist LIEBE, dass uns der herr niemals gegen unseren verstand und willen verändern wird. dann fällt mir noch das hier ein:
1.Johannes 3,19 schrieb:Daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und damit werden wir unsre Herzen vor Ihm stillen, 20daß, wenn unser Herz uns verdammt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß

wir sind gegen den verstoß aller gebote sog. "wiederholungstäter", sonst würden wir ja nur "10 schuß" frei haben und danach würde ja die hölle auf uns warten.

liebe grüße

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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  Gast am So 06 Dez 2009, 17:45

Natürlich führt Sünde die ein Christ begeht nicht dazu, dass er den Heilsanspruch verliert. Und natürlich ist das "Lassen-Können" nicht leicht. Sonst täte es wohl ein jeder Christ. Man sollte aber auf keiner Seite "vom Pferd fallen". Sich nicht lässig zurücklehnen und denken "Ich kann ohnehin nicht sündlos leben ... " aber auch nicht krampfhaft versuchen, dem Erlösungswerk durch Wohlverhalten etwas beisteuern zu wollen.
Dennoch denke ich, dass es Arbeit und Einsatz bedeutet und immer wieder Überdenken eingenen Verhaltens und des Daran-Arbeitens. Gott hat uns "Pfunde anvertraut" mit denen wir arbeiten sollen. Auch an uns. Gott gestaltet uns doch nicht "einfach so" in sein Bild - ohne eigenes Wollen und Dazutun. Quasi "automatisch". Ich denke schon, dass es eigenen Engagements bedarf. Aber dabei dürfen wir immer wieder Gottes Hilfe erbitten, sind aber genauso nach wie vor abhängig von seiner Vergebung und Barmherzigkeit. Barmherzigkeit hat für mich einen ähnlichen Beigeschmack wie "Gnade" - sie ist unverdient und macht sich nicht am eigenen Wohlverhalten fest sondern wird gewährt, obwohl wir sind wie wir sind und handeln wie wir es eben tun. 

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Re: Sünde und Wiederherstellung

Beitrag  Heidi am So 06 Dez 2009, 21:38

Ziporra schrieb:
zwischen "angefangen" und "vollenden" muß ja ein prozess stehen.

Boah, danke für den Hinweis zu Philpper 1,6!


Und ja Jemima, ich sehe das auch so, dass man die Gnade nicht missbrauchen darf und sich in der Sünde zurücklehnen darf und sagen: Ach, ich kann ja nicht anders.

Ich nehme für mich manchmal diesen Vers:
Phil. 3,16:
Nur, was wir schon erreicht haben, darin lasst uns auch leben.

Das meine ich so: Wenn ich manche Sünde durch Gottes Rat und Hilfe überwunden habe und sein lassen kann, dann möchte ich darin auch standhaft bleiben!!!
z.B. habe ich seit ca 4 Jahren das Rauchen aufgegeben...das habe ich erreicht, weil Gott für mich einen gangbaren, liebevollen Weg fand...und ich wäre undankbar, wenn ich das Erreichte nach so langer Zeit wieder kaputt mache.

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