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Der rettende Glaube der Juden im AT

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Der rettende Glaube der Juden im AT

Beitrag  Heidi am Do 20 Mai 2010, 21:05

Wenn man sich fragt, welcher Glaube im alten Bund notwendig war, dass ein Jude gerettet wurde - denke ich zunächst an einen Glauben, wie er bei Abraham war und der auf Unmögliches vertraute oder bei so manch einem Glaubenshelden, der in Gehorsam auf Gottes Stimme seinen Weg machte.

Im NT findet sich allerdings der HInweis darauf, dass der Glaube auf den Heiland, den Messias - also Jesus gerichtet war.

In Eph. 1,12 steht etwas von einer Hoffnung, die z u v o r auf Christus gesetzt wurde
und in ApG 26,6 steht Paulus vor Gericht wegen der Verheißung, die den V ä t e r n gegeben wurde.

Vielleicht habt ihr einen Gedanken dazu, ob das so sein kann.

heidi

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Re: Der rettende Glaube der Juden im AT

Beitrag  Ralf-Peter am Fr 21 Mai 2010, 08:07

Hallo Heidi,

für mich ist das eins, weil wenn ich Gott glaube und auf ihn vertraue (so wie Abraham das im alten Bund tat), dann glaube ich auch Jesus, wie Paulus schreibt:

Denn die Verheißung, dass er der Erbe der Welt sein solle, ist Abraham oder seinen Nachkommen nicht zuteil geworden durchs Gesetz, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens.
Römer 4, 13

oder

Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus;

Ich denke es geht Gott gerade um das Vertrauen, um den Glauben. Ich denke Jesus hätte nicht sterben müssen, wenn Israel nicht dem Gesetz geglaubt hätte, sondern Gott bzw. dann Jesus.

Jesus sagt ja auch selbst von sich: "Wer mich sieht, sieht den Vater" - das gilt (das denke ich) auch umgekehrt, am Vater kann ich auch den Sohn erkennen.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Der rettende Glaube der Juden im AT

Beitrag  Heidi am Fr 21 Mai 2010, 21:19

Hm, das hatte ich bis gestern auch so gedacht, dass allein der Glaube zählt, der sich im Vertrauen (vgl. auch Daniel in der Löwengrube) zeigt.
Dann kriege ich die Bibelstelle, die ich eingangs erwähnte, aber gar nicht richtig untergebracht.
Na ja, lassen wir es mal stehen.

grüße von heidi

Heidi
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Re: Der rettende Glaube der Juden im AT

Beitrag  Ralf-Peter am Fr 21 Mai 2010, 21:27

Die Verheißung bezieht sich meiner Meinung nach auf Jesaja 53 - eigentlich ein sehr bekanntes Bibelwort - der Gottesknecht. Und von daher verstehe ich auch den Ephesertext und die Apostelgeschichte in Bezug auf Glauben.

Außerdem steht die Verheißung auf Christus auch noch in Micha 5 (noch viel deutlicher)

Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.

ALSO GOTT - Jesus - Heiliger Geist (der kam allerdings erst zu Pfingsten).

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Der rettende Glaube der Juden im AT

Beitrag  Ralf-Peter am Fr 21 Mai 2010, 21:41

Heidi,

kann es sein, dass Du die Dreieinigkeit Gottes trennst?? (vielleicht unbewusst??)

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Der rettende Glaube der Juden im AT

Beitrag  Heidi am Fr 21 Mai 2010, 21:49

Nein, das trenne ich sicher nicht.
Und ja, genau, das sind die Verheißungen über den Messias, die den Vätern gegeben wurden...das meinte ich ja! Und in Verbindung mit der Epheserstelle dachte ich also, dass der Glaube eben nicht nur auf Gott-Vertrauen, sondern auch auf den zu erwartenden Messias gerichtet sein muss. Und somit ja eigentlich ein Glaube auf Jesus - denn der ist ja der Messias.
Besser kann ich es nicht erklären, es ist aber nun auch nicht überlebenswichtig. Mir hat das gestern jemand so erklärt und ich hatte das verstanden und wollte das hier eben auch gleich "kund tun" - aber schon gestern sagte ich dazu, dass ich in diesem Verstehen nicht so sattelfest bin, dass ich das auch so vermitteln kann.

heidi mit den Hierogyphen

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Re: Der rettende Glaube der Juden im AT

Beitrag  Ralf-Peter am Fr 21 Mai 2010, 22:41

Heidi schrieb:Nein, das trenne ich sicher nicht.
Und ja, genau, das sind die Verheißungen über den Messias, die den Vätern gegeben wurden...das meinte ich ja! Und in Verbindung mit der Epheserstelle dachte ich also, dass der Glaube eben nicht nur auf Gott-Vertrauen, sondern auch auf den zu erwartenden Messias gerichtet sein muss. Und somit ja eigentlich ein Glaube auf Jesus - denn der ist ja der Messias.
Besser kann ich es nicht erklären, es ist aber nun auch nicht überlebenswichtig. Mir hat das gestern jemand so erklärt und ich hatte das verstanden und wollte das hier eben auch gleich "kund tun" - aber schon gestern sagte ich dazu, dass ich in diesem Verstehen nicht so sattelfest bin, dass ich das auch so vermitteln kann.

heidi mit den Hierogyphen

Setze doch mal für Gott einfach Jesus ein - oder für Jesus Gott den Vater - oder für Gott den Vater den Heiligen Geist, verstehst du?? Gott ist eins, also ist jede Bibelstelle, die sich auf Jesus bezieht auch genau der gleiche Bezug auf den Vater und den Heiligen Geist - ich kann das nicht trennen, auch wenn die Juden im Alten und jetzt auch neuem bund immer noch auf den Gott als fleischgewordener Erlöser - Messias - Retter - Tröster (oder wieviele Namen du Gott auch noch geben willst) warten.

Hoffentlich verstehst du jetzt, was ich meine, das ist alles so schwer zu erklären.

Liebe Grüße und gute Nacht
Ralf-Peter

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Re: Der rettende Glaube der Juden im AT

Beitrag  Harald am Fr 21 Mai 2010, 23:44

Hallo,
ich verstehe zwar nicht wirklich, was nun eigentlich deine Frage ist, so wird doch aber z.b. in der Apostelgeschichte ein paar Verse später die Antwort gegeben, was die Zusage Gottes ist, die ER den Vätern gegeben hat...
Apg 26:8 Warum fällt es euch Juden denn so schwer zu glauben, dass Gott Tote auferweckt?
Paulus erzählte den Juden von Jesus, wollte daß sie an IHN glauben.
Und von Abraham heißt es doch genauso, daß er ...
Jakobus 2:23:
und so erfüllte sich die Schrift, die da spricht: «Abraham hat Gott geglaubt, und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet», und er ist «Freund Gottes» genannt worden.

Es war vermutlich im AT auch nichts anderes als im NT, daß es auf den Glauben ankam.
Ich blicke es nicht, was du uns sagen möchtest scratch oder was deine Frage ist.
Grüße von Harald

Harald
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Re: Der rettende Glaube der Juden im AT

Beitrag  Ralf-Peter am Sa 22 Mai 2010, 08:29

Hallo Heidi, im gewissen Sinne hast Du ja gerade, weil Gott EINS ist recht mit der Annahme, dass der vertrauende Glaube auch der Glaube an den "Messias" war, siehe HIOB - "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.", sagt er.

Und Jesus behauptet ja in einer Auseinandersetzung mit den Pharisäern: "Bevor Abraham wurde, BIN ICH", verstehst Du, er spricht den Gottesnamen aus, den "ICH BIN" - Namen. Wir können es sehen wie wir wollen, es bleibt immer EIN Gott. Also beteten die im alten Testament aus Glauben gerecht gewordenen wie Abraham und Hiob und Daniel u.s.w. auch alle drei Formen Gottes an, denn sie haben ihn ja gerade durch ihren vertrauenden Glauben so erfahren - als Schöpfer - als Erlöser und als Heiliger Geist.

Hoffe ich konnte Dir damit helfen.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Der rettende Glaube der Juden im AT

Beitrag  arena am Mi 26 Apr 2017, 12:36

Ralf-Peter schrieb:Hallo Heidi,

für mich ist das eins, weil wenn ich Gott glaube und auf ihn vertraue (so wie Abraham das im alten Bund tat), dann glaube ich auch Jesus, wie Paulus schreibt:

Denn die Verheißung, dass er der Erbe der Welt sein solle, ist Abraham oder seinen Nachkommen nicht zuteil geworden durchs Gesetz, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens.
Römer 4, 13

oder

Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus;

Ich denke es geht Gott gerade um das Vertrauen, um den Glauben. Ich denke Jesus hätte nicht sterben müssen, wenn Israel nicht dem Gesetz geglaubt hätte, sondern Gott bzw. dann Jesus.

Jesus sagt ja auch selbst von sich: "Wer mich sieht, sieht den Vater" - das gilt (das denke ich) auch umgekehrt, am Vater kann ich auch den Sohn erkennen.

Liebe Grüße
Ralf-Peter
Bei dem Glauben ist der Gehorsam die Tat daruaf aber zwingend notwendig.
siehe
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Deshalb opferte Abraham Issak,
Hebräer 11,17 Durch Glauben brachte Abraham den Isaak dar, als er geprüft wurde, und opferte den Eingeborenen, er, der die Verheißungen empfangen hatte,
Deshalb baute Noah die Arche
ansonsten ist es toter glaube
und es IST KEINE Werksgerechtigkeit wenn man aus glauben handelt.

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AT Gläubige - NT Gläubige

Beitrag  UriKulm am Sa 29 Apr 2017, 18:20

AT Gläubige
Römer 4,1 -8 1 Was wollen wir denn sagen, dass Abraham, unser Vater, nach dem Fleisch gefunden habe? Denn wenn Abraham aus Werken gerechtfertigt worden ist, so hat er etwas zum Rühmen, aber nicht vor Gott. Denn was sagt die Schrift? „Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.“2 [1. Mo 15,6]
... 6 Wie auch David die Glückseligkeit des Menschen ausspricht, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke zurechnet: „Glückselig die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind! [Ps 32,1-2] Glückselig der Mann, dem der Herr Sünde nicht4 zurechnet!

AT Gläubige werden errettet durch Gnade aus Glauben im Hinblick auf das, aus ihrer Sicht, verheißene zukünftige Erlösungswerk am Kreuz durch Jesus Christus.

NT Gläubige
Epheser 2,8-10 Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

NT Gläubge werden errettet durch Gnade aus Glauben im Hinblick auf das bereits geschehene Werk Christi.

Fazit
Die Verheißung für beide Gruppen von Gläubgen wurde von Gott bereits vor ewigen Zeiten gefasst und in dem Herrn Jesus zur Ausführung gebracht.

Titus 1,1 ff ... der Glauben der Auserwählten Gottes und nach der Erkenntnis der Wahrheit, die nach der Gottseligkeit ist, aufgrund der Hoffnung des ewigen Lebens, das Gott, der nicht lügen kann, verheißen hat vor ewigen Zeiten, zu seiner Zeit aber durch sein Wort offenbart hat

Das erste Kommen des Herrn Jesus als Erlöser wurde bereits Adam und Eva verheißen. 1.Mose 3,15 Sie gehören zu den AT-Gläubigen aufgrund des Opfers Christi am Kreuz für Sünder.

PS.: Werke aus Glaubensgehorsam hat nichts mit ewiger Errettung zu tun. Der oben genannte Link führt zu der Sichtweise einer Glaubensgemeinschaft der messianischen Juden.

Beachte den Unterschied:
> Errettung in zeitlichen Umständen
> Errettung zum ewigen Leben

Uri Kulm

Apg 16,31 Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden ....

UriKulm
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Re: Der rettende Glaube der Juden im AT

Beitrag  arena am Sa 29 Apr 2017, 18:46

Oh oh das dachte ich einst auch
aberr der hebräische/biblische Glaube sagt was anderes als "unser deutscher" Glaube

auch das AT (was eighentlich Tora = Gesetzbuch heißt ist NICHT aufgelöst sondern Christen halten es hoch durch ihr TUN  darin
Röm 2,13 Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein.
Röm 3,31 Wie? Heben wir das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf.

Im NT hat sich lediglich das Opfer geändert nicht aber das Gesetz -  wandelt der Christ im Geist Gottes (nach dem Wort was schlußendlich die Gebote beinhaltet - ja sogar verschärft sie Jesus sogar noch zB das Ehebrechen)

zum Glauben
Leider ist das Wort Glaube eines der am häufigsten missverstandenen Worte in der Bibel. Selbst in
der englischen Sprache wird das Wort Glaube in so unterschiedlicher Weise gebraucht, dass es
eigentlich ein sehr subjektive Bedeutung trägt. In vielerlei Hinsicht ist es schwierig sich auf dieses
Wort einen Reim zu machen.
Beim Versuch biblische Wörter zu definieren, ist es sinnvoll zunächst zu bestimmen, wie unser
Schöpfer dieses Wort in der Sprache seiner Wahl, ursprünglich gegeben hat. Das Wort für „Glaube“
im hebräischen ist „emunah“ (H530). Es wird oft übersetzt als Treue, Beständigkeit, oder
Vertrauenswürdigkeit.
Das erste Mal kommt das Wort in Exodus 17 vor.
Exodus 17:12
Da jedoch Moses Hände schwer wurden, nahmen sie einen Stein und legten den unter ihn,
und er setzte sich darauf. Dann stützten Aaron und Hur seine Hände, der eine auf dieser, der
andere auf jener Seite. So blieben seine Hände fest (emunah), bis die Sonne unterging.
Und dann sehen wir im 5. Buch Mose:
Deutoronomium 32:4
Der Fels; vollkommen ist sein Tun, denn alle seine Wege sind recht. Ein Gott der Treue und
ohne Trug, gerecht und gerade ist er!“
Das Wort “emunah” ist linguistisch verwurzelt im hebräischen Wort “amon,” was so viel bedeutet
wie “sicher” or “fest.” Dieses Wort wird auch in Jesajah 22:23 verwendet für einen Nagel, der an
einem Ort „fest“ reingehauen wird.
Jesajah 22:23
Und ich werde ihn als Pflock einschlagen an einen festen Ort; und er wird seinem Vaterhaus2/4
zum Thron der Würde sein.
Jesajah 7:9 nutzt das Wort “amon” auf interessante Weise, und zwar drei mal in einem Satz, die
Verbindung zwischen „Festigkeit“ und „Glauben“ demonstrierend.
Isaiah 7:9
Glaubt (amon) ihr nicht fest (fest), dann bleibt ihr nicht fest (amon) bestehen!
Das Wort für Handwerker ist „emun“ und es ist ebenfalls linguistisch im Hebräischen Wort Glaube,
„emunah“ verwurzelt. Ein Handwerker ist so sicher und fest in seinem Wissen und in seiner
Fertigkeit, dass er sein Wissen und seine Fertigkeiten in dem was er tut zeigt.
Vielleicht kannst du nun mehr sehen, wie dies mit der biblischen Definition von Glauben
zusammenpasst. In der modernen Theologie, ist das Wort Glaube an dem Wort Wissen oder
Hoffnung angelehnt, oder vielmehr Hoffnung basierend auf Wissen. Diese Definition ist lediglich
ein mentales Konzept oder Übung und nicht mit einem richtigen Verhaltenswechsel verbunden.
Echter biblischer Glaube jedoch ist, wenn einer so sicher und fest in seinem Verständnis von
Wahrheit ist, dass er die Wahrheit praktiziert und tut. Darum sagte Jakobus folgendes:
Jakobus 2:18-26
Da wird dann einer sagen: »Du hast Glauben, und ich habe Werke. Beweise mir doch deinen
Glauben aus deinen Werken, und ich werde dir aus meinen Werken meinen Glauben
beweisen!« Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust wohl daran! Auch die Dämonen
glauben es — und zittern! Willst du aber erkennen, du nichtiger Mensch, dass der Glaube
ohne die Werke tot ist? Wurde nicht Abraham, unser Vater, durch Werke gerechtfertigt, als er
seinen Sohn Isaak auf dem Altar darbrachte? Siehst du, dass der Glaube zusammen mit
seinen Werken wirksam war, und dass der Glaube durch die Werke vollkommen wurde? Und
so erfüllte sich die Schrift, die spricht: »Abraham aber glaubte Gott, und das wurde ihm als
Gerechtigkeit angerechnet«, und er wurde ein Freund Gottes genannt. So seht ihr nun, dass
der Mensch durch Werke gerechtfertigt wird und nicht durch den Glauben allein. Ist nicht
ebenso auch die Hure Rahab durch Werke gerechtfertigt worden, da sie die Boten aufnahm
und auf einem anderen Weg entließ? Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also ist
auch der Glaube ohne die Werke tot.
Darin unterscheidet Jakobus den Unterschied zwischen dem griechischen Verständnis von Glauben
und dem hebräischen Verständnis von Glauben, etwas mit dem noch viele heute Probleme haben.
Hierin lehrt Jakobus nicht, dass unsere Werke uns retten, sondern wiederholt einfach, dass wahrer
Glaube im Wort Gottes sich darin zeigt und beweist, in jenen, die ein Verlangen verspüren das Wort
Gottes einzuüben und das Wort Gottes schließlich tun. Darum sagte auch unser Messias, „Ihr
werdet sie an ihren Früchten erkennen.“ Diejenigen im Glauben werden die Werke tun, die unser
Schöpfer in seinem Wort vorherbestimmt, umschrieben hat.
Johannes hat etwas ähnliches gesagt. Johannes fängt an indem er uns daran erinnert, dass unsere
Sünden beglichen sind, sollten wir sündigen, jedoch, diejenigen die wirklich im Glauben sind
werden einen Lebensstil leben oder so gehen, dass es dem Wort Gottes nahe kommt

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AT Gläubige und NT Gläubige

Beitrag  UriKulm am Sa 29 Apr 2017, 20:10

Und woher kommt der Wind der Lehre jetzt auf einmal? ZJ, STA, NA andere Gesetzliche?

Das Wort ihr sollet lassen stahn! Luther

Röm 3,20 Darum, aufgrund Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

Röm 3,28 Denn wir urteilen, dass ein Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne2 Gesetzeswerke.

Gal 2,16 aber wissend, dass der Mensch nicht aufgrund Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesus Christus, auch wir haben an Christus Jesus geglaubt, damit wir aufgrund Glauben an Christus gerechtfertigt würden, und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt werden wird.

Gal 3,2 Dies allein will ich von euch lernen: Habt ihr den Geist aufgrund Gesetzeswerken empfangen, oder aus der Botschaft6 des Glaubens?

Gal 3,5 Der euch nun den Geist darreicht und Wunderwerke unter euch wirkt, ist es aus Gesetzeswerken oder aus der Botschaft des Glaubens?

Gal 3,10 Denn so viele aus Gesetzeswerken sind, sind unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun!“

1. Tim 1,3ff So wie ich dich bat, als ich nach Macedonien reiste, in Ephesus zu bleiben, damit du einigen gebötest, nicht andere Lehren zu lehren, noch mit Fabeln und endlosen Geschlechtsregistern sich abzugeben, die mehr Streitfragen hervorbringen, als die Verwaltung Gottes fördern, die im Glauben ist ... Das Endziel des Gebotes2 aber ist: Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben, wovon einige abgeirrt sind und sich zu eitlem Geschwätz gewandt haben; die Gesetzlehrer sein wollen und nicht verstehen, weder was sie sagen, noch was sie fest behaupten. Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn jemand es gesetzmäßig gebraucht, indem er dies weiß, dass für einen Gerechten das Gesetz nicht bestimmt ist, sondern für Gesetzlose .... und wenn etwas anderes der gesunden Lehre zuwider ist, nach dem Evangelium der Herrlichkeit des seligen Gottes, das mir anvertraut worden ist.

> Rettender Glaube zum ewigen Leben
> und daraus folgend aus Wiederliebe Werke des Glaubens betreiben
schließen sich gegenseitig nicht aus, sondern ein.


Das mosaische Gesetz (Thora, AT=Tanach) ist nicht Lebensregel eines Cristen.
Gesetz und Gnade schließen sich gegenseitig aus. Joh 1,17

Alles an seinem Platz.

Gerechtfertigt aufgrund Glauben kannten schon die Alten. Auch ihnen zum Heil.

Uri Kulm

Gal 6,14ff Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch den mir die Welt gekreuzigt ist, und ich der Welt. Denn weder Beschneidung noch Vorhaut ist etwas, sondern eine neue Schöpfung. Und so viele nach dieser Richtschnur wandeln werden – Friede über sie und Barmherzigkeit, und über den Israel Gottes!
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist, Brüder! Amen.

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Re: Der rettende Glaube der Juden im AT

Beitrag  arena am Sa 29 Apr 2017, 20:26

Nein ganz normal aus der Bibel ohne STA ich habe viel geforscht weil ich es wissen möchte (auch jetzt) was stimmig ist

Das ganze Verständnis von Glaube ist in der Torah verwurzelt.
Paulus hat dies auch erkannt und in
Römer 10:6
gesagt:
Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht so (5.Mose 30,11
-
14): Sprich nicht in
deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren
?
-
nämlich um Christus
her abzuholen
.
Weil Paulus Deutoronomium 30 zitiert, sollten wir vielleicht auch lesen, um zu verstehen, was hier
unter Gerechtigkeit zu verstehen ist.
Deutoronomium 30:11
-
15
Denn das Gebot, das ich dir heute gebiete, ist dir nic
ht zu hoch und nicht zu fern. Es ist nicht
im Himmel, dass du sagen müsstest: Wer will für uns in den Himmel fahren und es uns
holen, dass wir's hören und tun? Es ist auch nicht jenseits des Meeres, dass du sagen
müsstest: Wer will für uns über das Meer fa
hren und es uns holen, dass wir's hören und tun?
Denn es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es
tust. Siehe, ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute, den Tod und das Böse.
Also nach Paulus, ist die Ger
echtigkeit aus Glauben verwurzelt in dem Gehorsam gegenüber den
Geboten.
Wenn du gehorchst den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete,
dass du den HERRN, deinen Gott, liebst und wandelst in seinen Wegen und seine Gebote, Gesetze
und Re
chte hältst...
Noch mal, dies bedeutet nicht, dass unser Gehorsam uns erlöst. Unser fester Glaube in Gottes Wort
leitet uns in die Erlösung durch Gnade, jedoch unser fester Glaube, wenn er echt ist, wird ebenfalls
so fruchten, dass wir den Instruktionen
unseres Schöpfers gehorchen wollen. Glaube wird sichtbar.
Es wird durch unser Verhalten bewiesen. Wenn wir glauben haben, dann werden diejenigen um uns
herum das Wort Gottes in unserem Handeln sehen.

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Re: Der rettende Glaube der Juden im AT

Beitrag  Eigner am Do 11 Mai 2017, 16:23

ZJ und STA glaube ich zu wissen. Aber was ist NA?
Danke
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Rettung im AT

Beitrag  UriKulm am Fr 12 Mai 2017, 13:04

NA ist besser NAK.

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