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Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

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Studienbibeln

Beitrag  Günter am Do 19 Feb 2009, 22:15

Die beste Auslegung zur Bibel ist die Bibel selbst. Mit diesem Argument lehnen viele Christen Bibelkommentare ab.

Ich halte es mit dem Kämmerer aus Äthiopien:

Apg 8,30+31:
Da lief Philippus hin und hörte, dass er den Propheten Jesaja las, und fragte: Verstehst du auch, was du liest? Er aber sprach: Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet?


Ich nutze mehrere Studienbibeln parallel:

- MacArthur Studienbibel mit der Schlachterbibel 2000,
- Thompson Studienbibel mit der Lutherbibel 1984,
- Stuttgarter Erklärungsbibel mit der Lutherbibel 1984 einschl. Apogryphen,

Kommentare haben immer etwas mit der Überzeugung des Kommentators zu tun. Bleibt die Frage, welche Überzeugungen steht nun eigentlich hinter der jeweiligen Studienbibel?

Für die 3 von mir benutzten Studienbibeln habe ich folgendes gefunden:

MacArthur Studienbibel:
---> Theologisch ist MacArthur calvinistisch und vom Dispensationalismus geprägt.

Stuttgarter Erklärungsbibel:
---> Die Erklärungen spiegeln die Ergebnisse der historisch-kritischen Forschung wieder.

Thompson Studienbibel:
---> Theologisch neutral bis konservativ.

Ich möchte jetzt nicht im einzelnen auf die Begriffe eingehen. Erklärungen findet man mit [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] oder
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Ein Bibelkommentar hat keinesfalls den Stellenwert der Bibel selbst. Kommentare sind zum Verständnis nützlich, sollten aber immer auch auf Plausibilität geprüft werden.

Die beste Auslegung zur Bibel ist die Bibel selbst. Kann ich das, was da steht, auch so aus der Bibel herauslesen oder geht das deutlich über das hinaus, was da geschrieben steht? Diese Fragen kann ich natürlich umso besser beantworten, je besser ich mich in meiner Bibel auskenne.

Vorwort zur " John MacArthur Studienbibel":

Während das Wort Gottes inspiriert, fehlerlos und vollkommen ist, haften jeder Auslegung auch des begabtesten Bibellehrers menschliche Schwächen und Einseitigkeiten an. Daher können wir es dem Leser nicht ersparen, auch diesen Kommentar zur Bibel betend zu überdenken und anhand der Bibel zu überprüfen.

Mir ist es wichtiger, mehrere Kommentare miteinander und mit der Bibel vergleichen zu können, als dicke Wälzer zu haben. Deshalb ist für mich auch die Form der Studienbibel optimal. Ich erwarte eher kurze, auf den Punkt gebrachte Kommentare. Wenn diese einleuchtend sind, habe ich davon auch einen bleibenden Gewinn.


Hier ist meine Einschätzung zu den Studienbibeln:

- Wenn es um das Verständnis bestimmter Bibelstellen geht, an denen man beim Lesen hängen bleibt, bieten sie meist wertvolle Informationen.
- Wenn man gezielte Fragen hat, wird man in den Kommentaren deutlich weniger fündig.
- Die Kombination der verschiedenen Studienbibeln und Kommentare hat sich für mich bewährt.
- Gelegentlich gehen mir die Kommentare zu weit, das kann ich dann so nicht aus dem Bibeltext herauslesen. Da spielt wohl auch etwas die Weltanschauung (sowohl der Kommentatoren, als auch meine) eine Rolle
- Die versweise Auslegung macht nur dann Sinn, wenn man auch wirklich alle Aussagen der Bibel für wahr hält.


Mein Fazit: Auch wenn die Kommentare nicht immer auf meine Fragestellungen passen, hat sich die Investition für mich gelohnt und ich kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen. Natürlich nicht alle gleichzeitig, das wäre zu teuer.

Ich habe eine für mich gute Auswahl gefunden und bin damit zufrieden. Trotzdem stelle ich aber fest, dass die MacArthur Studienbibel für mich oft (aber nicht immer) die besseren Resultate bringt, obwohl diese im Internet auch die umstrittenste Studienbibel ist.

Ich habe mir zur Gewohnheit gemacht, alle Kommentare nochmals an den konkreten Aussagen der Bibel zu messen und da gehen mir schon öfter mal Kommentare auch zu weit. Einige Kommentare muss man auch einfach mal als bloße Möglichkeit so stehen lassen.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


PS: Keine Studienbibel, aber recht brauchbare Kommentare:

Kommentar zur Bibel
R. Brockhaus Verlag 2003,
1648 Seiten, gebunden,
ISBN 3-417-24740-3
19,90 EUR

Günter
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Bibelübersetzungen

Beitrag  Günter am Do 19 März 2009, 21:33

Bibelübersetzungen

Krabat schrieb:
So ist auf alten Gemälden (z.B. Chagall und Michelangelo) Mose mit Hörnern abgebildet, da man über einen Übersetzungsfehler gestolpert ist.
(Lateinische Übersetzung Hieronymus von Exodus 34:29
"cumque descenderet Moses de monte Sinai tenebat duas tabulas testimonii et ignorabat quod CORNUTA esset facies sua ex consortio sermonis Dei*"
Ein Übersetzungsfehler aus der hebräischen Textquelle: "QaRaN" [Strahl] von "QeReN" [Horn], zu seiner Zeit noch nicht Vokalisiert (hier als Kleinbuchstaben), daher missverständlich.)

Wie kann ich also sicherstellen, daß Bibelstellen ohne Irrtum sind?

Wer sich ernsthaft mit der Bibel befassen möchte und die alten Sprachen nicht beherrscht, ist auf eine Übersetzung angewiesen. Zunächst einmal sind Übersetzungen keine Originale. Aber wir haben heute auf Grund der modernen wissenschaftlichen Textkritik (nicht Bibelkritik!) die bisher besten Bibelübersetzungen aller Zeiten zur Verfügung.

Die namhaften und renommierten deutschen Bibelübersetzungen sind trotz ihrer Schwächen so zuverlässig und sorgfältig erarbeitet, dass jeder, der Gott kennen lernen und dessen Willen erkennen will, Ihn in der Bibel findet.

Wenn wir einige Zeit zurückgehen, war das ganz anders. Erst Luther hat „erschwingliche“ deutschsprachige Bibeln auf den Markt gebracht, die aber immer noch den Gegenwert einer Rinderherde gekostet haben. Wer also eine Bibel hatte, hatte in der Regel nur eine einzige Ausgabe. Zumindest die Lutherbibeln früherer Zeiten können an Genauigkeit schon noch mithalten, was den Sinn angeht, obwohl der Grundlagentext sicher nicht so genau war, wie er es heute durch den wissenschaftlichen Abgleich von zig tausend Vorlagen ist.

Ich habe schon häufiger einzelne, schwierige Texte in verschiedenen Bibelübersetzungen verglichen und dabei nie Abweichungen gefunden, die den Sinn entstellt hätten. Was es schon mal gibt, sind unscharfe Formulierungen, die im Vergleich auffallen.

Auch den Lesern der Übersetzung, die Mose Hörner angedichtet hat, sollte es möglich sein, mit ihrer Bibel den Weg zum Heil zu finden! Ebenso, wie in der so genannten „Ehebrecher-Bibel“ von 1731, bei der in der in 2. Mose 20,14 das Wörtchen „nicht “ fehlte. „Du sollst ehebrechen“ war da wohl eine eindeutige Aufforderung. Die sogenannte Fegefeuerbibel hatte einen Satzfehler in Judas 23. Dort stand anstatt „….. und rücket sie aus dem Feuer“ dann „….. und rücket sie aus dem Fegefeuer“. Das hat aber wohl eher zur Belustigung beigetragen.

Eine meiner Lieblingsthesen:
Ich glaube, dass Gott dafür gesorgt hat, dass in der Bibel genau das steht, was er uns mitteilen wollte. Wenn Gott Himmel und Erde geschaffen hat, dann wird er auch dafür gesorgt haben, dass sein Wort unbeschadet die Jahrhunderte überdauert und sowohl uns, als auch künftigen Generationen in aller Wahrhaftigkeit und Autorität zur Verfügung steht.

Jetzt fehlt nur noch meine Stellungnahme, was für mich eine „namhafte und renommierte deutschen Bibelübersetzung“ eigentlich ist:

Alltagstaugliche Bibeln, Bibeln für die Bibelarbeit:
Die Elberfelder-, die Luther- und die Schlachterübersetzung kann ich aus eigener Anschauung empfehlen. Ich spreche mich nicht explizit gegen freier übersetzte Bibeln (Gute Nachricht, Hoffnung für alle, …..) als Lesebibel aus, die sicher für viele Menschen hilfreich sind, auch wenn ich hier schon einen qualitativen Unterschied sehe und diese insgesamt nicht empfehlen mag, erscheinen sie mir wegen der Ungenauigkeiten, gemessen am Urtext, nicht geeignet für die Bibelarbeit.
Tendentiöse Übersetzungen ("Bibel in gerechter Sprache", "Neue Welt"-Übersetzung der Zeugen Jehovas, DaBhaR-Übersetzung der Allversöhner, die katholische Einheitsübersetzung bezüglich des Umfangs) weichen unzulässig vom Urtext ab, um bestimmte Sonderlehren zu legitimieren und bringen bei der Bibelarbeit falsche Ergebnisse, auch wenn sie teilweise zu mehr als 99 % durchaus sehr zuverlässige Übersetzungen sind!

Ich persönlich nutze vorrangig die Lutherbibel als Lesebibel und die Elberfelder Bibel zur Bibelarbeit.

Krabat schrieb:
Wie kann ich also sicherstellen, daß Bibelstellen ohne Irrtum sind?

Ich befürchte, dass dass ich dir auf diese Frage keine Antwort geben kann, die dich zufrieden stellt. Du kannst die Übersetzungen verwerfen, oder wie ich das Risiko eingehen, dass du in den Himmel kommst, aber eben wie Mose mit Hörnern oder sonst einem Makel, der dir nicht gefällt, weil deine Übersetzung doch etwas ungenau war. Für mich ist das nicht schlimm. Ob das für dich akzeptabel ist, musst du selbst entscheiden. ;-)



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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MacArthur Studienbibel

Beitrag  Harald am Mo 15 Jun 2009, 16:58

Hallo,

eigentlich hätte ich fast eine MacArthur Studienbibel - Schlachter 2000 gekauft - mit leichten Fehlern für 20 Euro statt 34,50 Euro oder so. Ich hab da auch ein paar Seiten davon gelesen, fand nichts was mich jetzt gestört hätte.
Naja vielleicht hätte ich mir auch die teuerste Variante für über 79 Euro mit Fadenheftung, Fibroleder, Goldschnitt u. Reißverschluß gekauft.
Aber dann fand ich diesen Artikel bei Soundwords und bin nun etwas durcheinander.

Ich möchte wieder mit Bibellesen, bzw. "Bibelstudium" beginnen, dachte mir, daß mir die Kommentare am Seitenende hilfreich sein könnten u. auch die angeführten Parallelstellen den gelesenen Text besser zu verstehen.

nur mal ein Auszug aus dieser Seite bei soundwords
MacArthurs Deutung von "Glaubensgehorsam" in Römer 1,5 ist ein Missverständnis. Er versteht "Glaubensgehorsam" als Gehorsam, der auf den rettenden Glauben folgt. Aber mit "Glaubensgehorsam" ist, wie W. Kelly treffend sagt, "nicht der durch den Glauben bewirkte praktische Gehorsam im Wandel gemeint, sondern der erste Akt der Seele, Gottes Wort im Glauben zu ergreifen. Das ist der eigentliche Herzensgehorsam, der Gehorsam gegenüber der Wahrheit, die Annahme des Zeugnisses Gottes über Seinen Sohn". [10] In ähnlichem Sinn sagt Apostelgeschichte 6,7, viele Priester seien dem Glauben gehorsam geworden (vgl. auch Röm. 10,16).
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Irgendwie finde ich, daß beides zutreffend ist. Wenn ich gläubig geworden bin, denke ich, daß mich der Geist Gottes auch in den Gehorsam führt, nicht aus Pflichtbewußtsein, sondern weil ich den Willen Gottes tun möchte, in Anlehnung an Jesus, der auch den Willen Gottes über den eigenen Willen stellte.
Für den Beginn, die wichtigste aller Entscheidungen in einem Menschenleben, ist es sicher auch richtig, daß dann irgendwann der Punkt erreicht ist, an dem ich mich bewußt entscheide, daß ich das Geschenk Gottes durch Jesus annehmen möchte. Auch dafür ist gehorsam nötig, wenn man das so nennen mag, wobei es ja eher eine absolute Befreiung ist, wenn man seine Schuld getilgt bekommt.

Naja jedenfalls wäre ich dankbar für Tipps, ggf. auch dafür wie man am meisten Nutzen daraus zieht. Manche/Viele befürworten ja ein 4-Farben-Anstreichsystem, andere empfinden das aber wiederum hinderlich, weil man sich nach dem anstreichen beim wiederholten lesen keine Gedanken mehr macht, da man ja schon mal was dazu angestrichen, unterstrichen od. dazugeschrieben hat. Bei dieser 4-Farben-Geschichte denke ich, wie ich mich kenne, wird das so aussehen, daß ich den Text nur noch danach abgrase nach diesen 4 Bereichen und gar nicht mehr wirklich lese.
die 4 Bereiche wären:
Rot: Evangelium, Zentrales
Blau: Befehl, Aufforderung
Grün: Verheißung, Zusage
Schwarz: Warnung, Gefahr
hierbei geht es nur ums unterstreichen.

Das kann man dann noch weiterführen indem man diese 4 Farben benutzt um damit die Worte einzurahmen, dazu wäre dann dieses Schema:
Rot: Hauptperson
Blau: Schlüsselwort
Grün: Titel für mich
Schwarz: Widersacher
hierbei ging es ums einrahmen des Wortes/der Wörter

Als nächstes gäbe es noch die Möglichkeit die Worte zu mit einem Marker anzustreichen.
Dafür wird folgendes System vorgeschlagen:
Rot: der Vater
Orange: der Sohn
Gelb: der Geist
Grün: die Gemeinde
Braun: Ortsangabe
Grau: Sünde

Mir würde der erste Teilbereich schon genügen, und da liefe ich schon Gefahr, daß ich nur nach diesen Worten Ausschau halte und den Zusammenhang verpeile.

Wußtet ihr übrigens, daß man "nur" 70 Stunden braucht um die Bibel vorzulesen und "nur" 60 Stunden um sie zu lesen?
Wenn ich nur auf mich blicke ist das beschämend, wie wenig Zeit ich mir doch dafür nehme, um von Gott mehr zu erfahren.

Grüße von Harald


Zuletzt von Harald am Mo 28 Jun 2010, 19:35 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Harald
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Re: Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

Beitrag  Gast am Mo 15 Jun 2009, 19:21

Ich möchte wieder mit Bibellesen, bzw. "Bibelstudium" beginnen, dachte mir, daß mir die Kommentare am Seitenende hilfreich sein könnten u. auch die angeführten Parallelstellen den gelesenen Text besser zu verstehen.
Kommentare können durchaus hilfreich sein, einen Text besser zu verstehen, sie müssen es allerdings nicht. Sie müssen nicht einmal richtig sein.
Kommentare geben die persönliche Sichtweise des Verfassers wieder, und diese schließt den Irrtum nicht aus.
Wenn ich gläubig geworden bin, denke ich, daß mich der Geist Gottes auch in den Gehorsam führt, nicht aus Pflichtbewußtsein, sondern weil ich den Willen Gottes tun möchte, in Anlehnung an Jesus, der auch den Willen Gottes über den eigenen Willen stellte.
Warum – wenn du ein gläubiger Mensch geworden bist- steckst du nicht alle Kommentare, Interpretationen und Sichtweisen anderer dorthin, wo sie hingehören: in die Tonne!
Warum suchst du nicht deinen ganz persönlichen Kontakt zu Gott, richtest deine Fragen direkt an ihn, statt vorgegebene Antworten von anderen zu übernehmen? Das ist zwar bequem, wird dich aber auf Dauer nicht zufrieden stellen.
Gott ruft nicht die Befähigten, sondern befähigt die Berufenen. Und berufen ist ein jeder. Es ist die persönliche Wahl, ob man seiner Berufung folgt oder eben nicht.
wobei es ja eher eine absolute Befreiung ist, wenn man seine Schuld getilgt bekommt.
Wie befreiend ist es erst, sich von den Auslegungen anderer unabhängig zu machen, sich davon zu befreien, sein Denken, Fühlen und Handeln vorgeschrieben zu bekommen – und für sich selbst wieder die Verantwortung zu übernehmen?

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Begegnung fürs Leben - AT & NT

Beitrag  Harald am Fr 19 Feb 2010, 18:31

Hallo,
heute wurde diese Bibel auf ERF.tv vorgestellt, beworben.
Kennt ihr die Begegnung fürs Leben - AT & NT?
Die Studienbibel für jeden Tag
EAN/ISBN: 9783417250411
Preis: 49,95 Euro
erschienen im Brockhaus-Verlag
z.b. hier nachzulesen ... [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Zuvor gab es 2003 wohl die NT-Ausgabe für 14,95 Euro damals aus dem Hänssler-Verlag

Kurze Beschreibung, die sich für mich ja recht gut anhört...
Ansich wär ich ja daran interessiert, da mal einen Auszug draus anzuschauen, um zu sehen, wie groß die Schrift ist (in meinem Alter nicht unerheblich Smile ) und auch um einfach mal selber ein wenig zu lesen.
Endlich komplett: die beliebte Studienbibel "Begegnung fürs Leben" - jetzt auch mit dem Alten Testament.
Es gibt wohl keine Studienbibel, die die Bibeltexte so alltagsbezogen erklärt. Sie ist eine echte Brücke zwischen der Welt der Bibel und dem Leben im 21. Jahrhundert.

Besonderheiten dieser Studienbibel:
- Alltagsnahe und lebenspraktische Erklärungen
- Neues Leben Übersetzung
- Anmerkungen zu Kultur, Geschichte, Kontext, Textpassagen, Hintergründe, Geografie, theologische Konzepte
- Karten, Tabellen und grafische Darstellungen
- Einführungen in die biblischen Bücher
- Profile biblischer Personen
- Sorgfältig strukturiertes System mit zahlreichen Verweisstellen am Rand des Bibeltextes
- Vollständige Indizes zu allen Anmerkungen, Diagrammen, Karten und Profilen
Bei Amazon in den Rezensionen heißt es bei einem, daß die für evangelikale Kreise ganz gut sei ... würde dann ja passen.

Ich hab noch eine Leseprobe gefunden:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
tja hm, weiß jemand mehr über diese Studienbibel?

Grüße von Harald


Zuletzt von Harald am Mo 28 Jun 2010, 19:35 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Harald
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Studienbibeln + Einschätzung zur "Begegnung fürs Leben - AT & NT"

Beitrag  Günter am Fr 19 Feb 2010, 23:00

Günter schrieb:

Für die 3 von mir benutzten Studienbibeln habe ich folgendes gefunden:

MacArthur Studienbibel:
---> Theologisch ist MacArthur calvinistisch und vom Dispensationalismus geprägt.

Stuttgarter Erklärungsbibel:
---> Die Erklärungen spiegeln die Ergebnisse der historisch-kritischen Forschung wieder.

Thompson Studienbibel:
---> Theologisch neutral bis konservativ.

Ich möchte jetzt nicht im einzelnen auf die Begriffe eingehen. Erklärungen findet man mit [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] oder
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

So kann man sicher jeder Studienbibel eine theologische Grundrichtung zuordnen, die es vor dem Kauf herauszufinden gilt. Das kann auch nur so sein, weil die Autoren natürlich auch einer theologische Grundrichtung angehören und diese dann natürlich auch vertreten.

Die erste Studienbibel, die ich mir gekauft habe, war die Stuttgarter Erklärungsbibel. Dass diese "Ergebnisse der historisch-kritischen Forschung" wieder spiegelt, habe ich erst später erfahren. Da ich nicht aus der bibelkritischen Ecke komme, ist diese Studienbibel für mich auch nur eingeschränkt praxistauglich, obwohl sie zumindest teilweise schon brauchbare Ergebnisse liefert.

Auch wenn die "Begegnung fürs Leben - AT & NT" auf den ersten Blick einen guten Eindruck macht, solltest du zumindest klären, dass diese nicht bibelkritisch ist. Ich denke, dass du, so wie ich auch, an die Unfehlbarkeit und die Irrtumslosigkeit der Bibel der Bibel glaubst. Wenn du dir eine Studienbibel kaufst, die das nicht wieder spiegelt, wirst du nicht viel Freude damit haben.

Ich habe mich mal in die Leseprobe eingelesen und habe bei der Kommentierung von 1. Mose 1,1 den Eindruck, dass die Autoren herumeiern und unverbindlich bleiben, anstatt klar Stellung zur Sechstageschöpfung zu beziehen. Wenn sich das dann wie ein roter Faden so durchzieht, ist das nichts für mich.

Das waren mal jetzt so einige Gedanken zum Thema Studienbibel im Allgemeinen und speziell zur "Begegnung fürs Leben - AT & NT".



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

Für mich persönlich ist die MacArthur Studienbibel der Kommentar der Wahl. Für die "alltagsnahen und lebenspraktischen Belange" finde ich das Buch "Biblische Ethik" von Robertson McQuilkin gut geeignet.

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Lutherbibel 1534

Beitrag  Heidi am Sa 22 Mai 2010, 22:54

Luther übersetzte die Bibel im Jahre 1534.
Ich würde so gern mal diese Übersetzung lesen und frage mich, warum die nicht zu normalen Preisen einfach neu aufgelegt / abgeschrieben wird.
Oder wo kann man den Text kaufen oder lesen?

heidi

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Thomson-Studienbibel und Scofieldbibel

Beitrag  Heidi am Sa 22 Mai 2010, 22:57

Kann mir einer was zu diesen Bibelübersetzungen vorkauen? Ich hätte gern die gemeindliche Herkunft der Verfasser gewusst und eure Meinung dazu.


heidi

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Re: Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

Beitrag  Günter am So 23 Mai 2010, 00:54

Hallo Heidi,

hier findest du einige Bibelausgaben im pdf-Format zum kostenlosen Download, darunter die Lutherübersetzung von 1545:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


<°)))>< Günter


Nachtrag:

Ich gehe mal davon aus, dass die Inhalte der ersten vollständigen Lutherbibel (AT + NT) von 1534 identisch sind bis auf kleinere Verbesserungen in der Ausgabe 1545, die als "Ausgabe letzter Hand" bezeichnet wird. Bibelrevisionen gab es damals noch nicht. Ich nehme deshalb an, dass auch sehr viel spätere Ausgaben immer noch inhaltlich weitestgehend der ersten Lutherbibel von 1534 entsprechen. Erst 1912 gab es eine erste Bibelrevision.

Wenn ich Textstellen in verschiedenen Bibelübersetzungen vergleiche, finde ich kaum Unterschiede zwischen der Ausgabe von 1545 und 1984.

Günter
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Re: Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

Beitrag  Günter am So 23 Mai 2010, 01:26

Hallo Heidi,

- Thompson Studienbibel mit der Lutherbibel 1984
---> Theologisch neutral bis konservativ.


Aus meiner Erfahrung gut geeignet zum Herumschökern an einem Regentag, aber nicht so gut geeignet, wenn man zu einem konkreten Vers eine konkrete Auslegung sucht.


- Scofield Studienbibel mit der Elberfelder Übersetzung
--> Dispensationalistisches Bibelverständnis


Wenn ich konkret eine Auslegung zu einem bestimmten Vers suche, finde ich da häufig in der Scofield Studienbibel nichts dazu. Es gibt keine Vers zu Vers Kommentierung, Scofield waren eher Themen wichtig. Wenn aber was da steht, ist es meist auch hilfreich.


Für folgende Studienbibeln habe ich im Internet jeweils eine Einschätzung gefunden, die ich so auch bestätigen kann:

MacArthur Studienbibel mit der Schlachter 2000 Übersetzung:
---> Theologisch ist MacArthur calvinistisch und vom Dispensationalismus geprägt.


Stuttgarter Erklärungsbibel Lutherbibel 1984:
---> Die Erklärungen spiegeln die Ergebnisse der historisch-kritischen Forschung wieder.



<°)))>< Günter

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Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

Beitrag  Harald am So 23 Mai 2010, 20:20

Hallo,

ich möchte nur die Beiträge zu den einzelnen Bibelübersetzungen an einem Ort zusammenfassen, der Übersichtlichkeit wegen. Eigentlich dachte ich ja, daß Günter da schon mal einige Bibeln vorgestellt hatte, aber ich finde das "Brett" nicht. Ihr könnt mir gerne helfen, dann führe ich die Themen zusammen.
Grüße Harald

PS: sorry ich kenn mich halt auch nicht so gut aus - nu sind die Beiträge etwas durcheinander.

Harald
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Re: Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

Beitrag  Heidi am So 23 Mai 2010, 21:04

Och schade Harald, dass du das zusammengefasst hast...ich fand das vorher übersichtlicher, zu den einzelnen Übersetzungen was zu sagen bzw einzelne Übersetzungen unter ihrem "Brettnamen zu diskutieren.
Vielen Dank lieber Günter, vor allem für den Link zur alten Luther Bibel!!! Ich dachte, dass die gaaaanz anderes sein wird als die reviederte 1984-er Lutherbibel...aber so auf den ersten Blick ist es nicht so gaaaanz anders. Die alten Wörter "gehöret" oder "gefolget" sind ersetzt durch die Sprache von heute ohne die Endung -"et" und z.B. das Wort "gemeine Liebe" heißt heute besser verständlich "die Liebe zu allen Menschen".

Zur Thomson- und Scofield Bibel wusste ich gar nicht, dass denen Übersetzungen von Luther und Elberfelder zu Grunde liegen. Ich dachte immer, dass es hier eine eigene Übersetzung von einem Herrn "Thomson" oder Herr "Scofield" sein würde. Embarassed Embarassed Embarassed Embarassed

Siehst du Harald, jetzt gerät der Thread schon ziemlich durcheinander. Ich wollte so nach und nach vielleicht noch mehr fragen oder diskutieren, weil ich doch mein neues Ehrenamt in einem christlichen Buchverkauf habe und es gibt noch viele Übersetzungen z.B. die NgÜ von van Heiden. Diese soll eine sinngemäße Übersetzung sein oder was ganz Neues, nämlich "Das Buch". Hier sollen so ganz christenlike-hafte Begriffe entfernt sein.

Eigentlich verstehe ich nicht, dass es so viele Leute gibt, die sich immer wieder an eine neue Übersetzung ranmachen - es gibt doch schon so viele. Und ob die NgÜ die Hoffnung für alle - Übersetzung "schlägt", glaube ich nicht.

Jedenfalls habe ich zig andere Übersetzungen vom Trödelmarkt, die sicher noch keinem bekannt sind.

lieben gruß
heidi

Heidi
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Re: Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

Beitrag  Ralf-Peter am So 23 Mai 2010, 21:18

Hallo Heidi,

die bekanntesten Übersetzungen der Bibel sind die Luther-, die Elberfelder- sowie die Schlachter-Übersetzung.


über das verdeutschte Alte Testament von Martin Buber haben wir ja schon "gebrettet" ( Wink Very Happy - tolle Worterfindung)
dann kenne ich persönlich noch die Meine Übersetzung und die NgÜ (diese würde ich tatsächlich unter den Übersetzungen einordnen) - dann kommen noch die Studienbibeln, die eine der Überstzungen zur Grundlage haben, davon ist meines Wissen die Wuppertaler Studienbibel die ausführlichste.

Und dann kommen noch die sogenannten Übertragungen, die nicht wortwörtlich sondern wortverständlich übersetzt wurden wie z. B. Gute Nachricht Bibel, Hoffnung für alle ...

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Hoffnung für Alle

Beitrag  Heidi am So 23 Mai 2010, 22:00

Die Hoffnung für alle kann ich (bis auf vielleicht 4-6 Ungenauigkeiten) wirklich weiterempfehlen, weil ich sie g e l e s e n und verglichen habe und sage, dass sie den Sinn sehr gut trifft. Viele sagen, dass die nix taugt, aber ich frage mich, ob sie wirklcih gelesen wurde, oder ob man im Internet nur die schlecht wiedergegebenen Verse gelesen hat und nachredet, was Andere sagen.

Mit der NgÜ bin ich derzeit innerlich am "kämpfen", weil die in dem Buchgeschäft, wo ich stundenweise bin, ganz gut eingekauft wurde - ich kann ja nur eine Meinung haben, wenn ich sie gelesen habe. Hast du dich damit mal intensiver beschäftigt?

Die Gute Nachricht Bibel habe ich auch gelesen und würde die niemals(!!!) weiter empfehlen, weil sie einfach zu ausgeschmückt und zu viel zugedichtet wurde und m.E. auch an vielen Stellen nicht mal der Sinn getroffen wurde.

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Elberfelder Jubiläumsbibel mit Erklärungen + Kommentare von William Mc Donald

Beitrag  Heidi am So 23 Mai 2010, 22:07

Wo ich grad dabei bin:
Die "Elberfelder Jubiläumsbibel mit Erklärungen" habe ich auch. Sie kostet um die 40 Euro. Eine ganz gute Sache für welche, die anfangen, in der Bibel zu lernen, weil die Kommentare nicht länger sind, als der kommentierte Bibeltext. Etwas für Einsteiger eben.

Aber besonders gut sind 2 super dicke Kommentare von William Mc Donald mit je fast 1200 Seiten. Sie heißen:
"Kommentar zum alten Testament" bzw. "Kommentar zum Neuen Testament". Eine echt gute Vers für Vers Auslegung. Kosten grad mal 25 Euro pro Band - fast geschenkt für so viel Gutes!

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Die Gute Nachricht

Beitrag  Ralf-Peter am So 23 Mai 2010, 22:14

Hallo Heidi,

ich weiß nicht, welche "Gute Nachricht"-Übertragung du gelesen hast, da vor ungefähr einem bis zwei jahren hier eine Neuauflage mit revidiertem Text herausgegeben wurde. Mit der neuen "Guten Nachricht Bibel" bin ich jedenfalls wesentlich besser zufrieden als mit der alten. Das ist immer Geschmackssache. Ich gehe immer davon aus, dass das hier nur eine Übertragung.
Die NgÜ habe ich im Moment nur als PC-Bibel, habe hier allerdings noch nicht so große Unterschiede zu den anderen Übersetzungen gesehen, dass ich sie zu den Übertragungen zählen müsste.

Viele Grüße
Ralf-Peter

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Re: Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

Beitrag  Heidi am So 23 Mai 2010, 22:22

Ich habe von der "Gute Nachricht Bibel" eine ältere Ausgabe gehabt, als ich gläubig wurde. Das war 2001 und da war die schon älter. Ich habe sie damals doch verschenkt, kann also nicht mehr nachsehen.
Kannst du bitte mal in der NgÜ nachschlagen, was bei 1. Petrus 4,18 steht?
Und mir dann noch sagen, was du von dieser Übertragung hältst?
In Luther heißt es: Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird dann der Gottlose und Sünder bleiben?
(Wir hatten woanders rausgearbeitet, dass es hier um die Rettung in der Drangsal geht und auch in diesem Sinne mit um das Ewige Leben)

heidi

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Re: Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

Beitrag  Ralf-Peter am So 23 Mai 2010, 22:31

Das steht da so:

Oder, ´um es mit den Worten der Schrift zu sagen`: »Wenn schon der, der sich nach Gottes Willen richtet,16 nur mit knapper Not gerettet wird, wie wird es dann dem gottlosen und sündigen Mensch ergehen?«"
- das ist Neue Genfer Übersetzung

Denn "wenn schon die Gerechten kaum auf Rettung hoffen dürfen, wo werden sich dann die Gottlosen und Sünder wiederfinden?"
- das ist neue evangelistische Übersetzung von Vanheiden (die nenne ich NeÜ)

Liebe Grüße
Ralf-Peter

P.S. Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Meinst du mit NgÜ die Neue Genfer Übersetzung oder die Übersetzung von Vanheiden (Neue evangelistische Übersetzung)?


Zuletzt von Ralf-Peter am Mi 26 Mai 2010, 20:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : der Mann heißt Vanheiden, und nich van der Heiden)

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Re: Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

Beitrag  Heidi am So 23 Mai 2010, 22:44

Ich meinte schon die van Heiden Übersetzung. Wie findest du denn die Petrus-Stelle? Ich fand die schlimm, denn wir glauben doch an unsere Rettung....genau DAS ist doch unsere Hoffnung!

Das ging ja nun ziemlich zügig voran...jetzt wandere ich ins Bett und sage mal
Gute Nacht!

heidi

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Re: Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

Beitrag  Ralf-Peter am So 23 Mai 2010, 22:53

Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird dann der Gottlose und Sünder bleiben?
Das schreibt Luther

Denn "wenn schon die Gerechten kaum auf Rettung hoffen dürfen, wo werden sich dann die Gottlosen und Sünder wiederfinden?"
Das schreibt Vanheiden - Wo ist hier der Unterschied? confused Lass uns dass aber bitte in dem 1.Petrus-Brett beantworten bzw. diskutieren.

Eine Gute Nacht Sleep und viele Grüße
Ralf-Peter


Zuletzt von Ralf-Peter am Mi 26 Mai 2010, 20:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

Beitrag  Heidi am Mo 24 Mai 2010, 20:02

Ralf-Peter schrieb:Wo ist hier der Unterschied? confused
Huch!, stimmt!  Shocked  scratch - ohne Worte -
heidi

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Re: Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

Beitrag  Günter am Mo 24 Mai 2010, 21:05

Wir neigen alle etwas zum Perfektionismus. Es muss schon mindestens die genaueste Bibelübersetzung sein. Wenn ich sehe, wie unterschiedlich wir manchmal den selben Text auslegen, sehe ich das nicht mehr ganz so eng mit dem Unterschied zwischen den Übersetzungen.

Die folgenden Übersetzungen halte ich aus eigener Anschauung für alltagstauglich, habe sie im Gebrauch und sie stehen in meinem Bücherregal:

- Elberfelder Übersetzung (vorwiegend für die Bibelarbeit wegen der Genauigkeit der Übersetzung und den alternativen Lesarten in den Fußnoten.)

- Luther Übersetzung (als Lesebibel, wegen der Sprache)
Die Lutherbibel kenne ich schon vom Konfirmandenunterricht und der Wortlaut hat sich so tief eingeprägt, dass er auch mehr als 30 Jahre danach immer noch präsent ist. Wenn ich nach einer bestimmten Bibelstelle mit einem Begriff in der (PC-) Bibel suche, nutze ich deshalb vorzugsweise die Lutherbibel.

- Schlachter Übersetzung (als Vergleichsbibel)

Die "Hoffnung für alle (HfA)" und die "Gute Nachricht (GNB)" waren mir eigentlich mal zu frei übersetzt, ohne dass für mich persönlich die Lesbarkeit dadurch zunimmt. Für den Durchschnittsanwender halte ich sie als reine Lesebibeln für noch akzeptabel. Nach dem Heidi keine Gelegenheit auslässt, die "Hoffnung für alle" für Gut zu erachten, habe ich noch mal darüber nachgedacht. Wenn ich die HfA nicht als Bibelübertragung (wie allgemein üblich) ansehe, sondern als Kommentar, kann ich auch mit der HfA sehr gut leben.

Übrigens stehen in meinem Bücherregal auch Physik- und weitere naturwissenschaftliche Bücher. Auch das sind reale Aspekte unserer Welt, in der wir leben.

Auf dem PC habe ich noch einige weitere Ausgaben verfügbar, meist kostenlos als pdf-Dateien aus dem Internet, aber auch Bibelsoftware mit Kommentaren und Suchfunktionen.

Ich habe mir viele Übersetzungen mehr oder weniger ausgiebig angesehen, bin aber jetzt für meinen persönlichen Gebrauch im Wesentlichen bei der Elberfelder- und der Lutherbibel hängen geblieben.

Welche Bibelübersetzung benutzt ihr eigentlich?


Viele Grüße und Gottes Segen,


<°)))>< Günter


PS für Harald: Ich würde es vorziehen, wenn dieses "Brett" unter "Die Bibel/Allgemeine Fragen zur Bibel" stehen würde.

Günter
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Re: Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

Beitrag  Ralf-Peter am Mo 24 Mai 2010, 21:35

Hallo Günter,
ich benutze vorrangig zum blättern und arbeiten die Elberfelder und die Lutherübersetzung, wenn mir dann noch etwas unklar ist ziehe ich auch noch die Schlachter-Übersetzung zu Rate.

Dann hab ich noch ein PC-Programm, wo verschiedene Übersetzungen drin sind, die aktuellste von den ganzen Übersetzungen ist in diesem Programm die Neue evangelistische Übersetzung von Karl-Heinz Vanheiden. Die benutze ich meistens, wenn ich mal nur was nachgucken will (z.B. fürs Forumieren).

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

Beitrag  Heidi am Mo 24 Mai 2010, 21:36

Ich habe zum täglichen Gebrauch nur die Luther-Bibel 1984 und wenn ich nicht weiterkomme damit, noch den ganzen Schrank voll anderer.
heidi

PS. Günter, da musste ich aber sehr lachen, dass dir das auch schon aufgefallen ist mit der HfA (Heidi lässt keine Gelegenheit aus, die für gut zu befinden) Very Happy

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Re: Verschiedene Bibelübersetzungen und ihre Besonderheiten

Beitrag  Harald am Di 25 Mai 2010, 04:17

Hallo,
Heidi schrieb:
Siehst du Harald, jetzt gerät der Thread schon ziemlich durcheinander. Ich wollte so nach und nach vielleicht noch mehr fragen oder diskutieren, und es gibt noch viele Übersetzungen
inzwischen habt ihr ja doch eifrig weiter diskutiert über verschiedene Bibelausgaben etc.
Voschlag zur Güte:
Wenn es euch um eine bestimmte Bibelausgabe geht, könnt ihr diesem Beitrag ja einfach den Titel der Bibel geben. Wenn jemand darauf antwortet, kann er dann ebenfalls im Titel seines Beitrages dann die Bibelausgabe nennen, auf die er sich bezieht. Ihr könnt da auch noch eure bis jetzt geschriebenen Beiträge so abändern, wenn ihr das möchtet.
Nach wie vor finde ich es praktischer, wenn jemand der sich über Bibelausgaben informieren möchte, das nicht an zig verschiedenen Stellen tun muß.
Vielleicht kann ja noch jemand grundsätzlich erklären was Bibelausgaben, Bibelübersetzungen oder Bibelübertragungen sind bzw. was der Unterschied ist.

@Günter: hab ich erledigt mit dem verschieben, bzw. werde ich jetzt gleich tun.

Grüße von Harald


Zuletzt von Harald am Di 25 Mai 2010, 22:46 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Neue Genfer Übersetzung

Beitrag  Ralf-Peter am Di 25 Mai 2010, 20:49

Hallo ,
hat jemand von Euch schon mal in die Neue Genfer Übersetzung reingucken können? Falls ja, wie beurteilt Ihr die so? Nah am Originaltext oder mehr wie Gute Nachricht oder HfA?

Liebe Grüße
Ralf-Peter


Zuletzt von Harald am Mo 28 Jun 2010, 19:15 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : verschrieben - Wort fehlte)

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Neue Genfer Übersetzung

Beitrag  Harald am Di 25 Mai 2010, 22:59

Hallo,
ich hab sie zwar nicht gelesen, kann dir aber einen Link nennen von Sermon-Online.de wo du sie als Hörbibel runterladen und anhören kannst, zumindest die verfügbaren Teile ...
Matthäus 1, 1 - 1. Korinther 16, 24 (Matthäus-Evangelium, Mt.) (Erster Korintherbrief) und Galater 1, 1 - Epheser 6, 24 (Galaterbrief) (Epheserbrief) und 1. Timotheus 1, 1 - 1. Timotheus 6, 21 (Erster Timotheusbrief) und Hebräer 1, 1 - Hebräer 13, 25 (Hebräerbrief) und Offenbarung 1, 1 - Offenbarung 22, 21 (Offenbarung des Johannes)
Insgesamt 521 MB.
Oder du kannst dir auch einzelne Bücher des NT aussuchen - gib bei Sermon bei der Suche "Genfer" ein, dann kommen die Ergebnisse.
Der Link für das Gesamtpaket ist [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Grüße Harald

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Neue Genfer Übersetzung

Beitrag  Heidi am Mi 26 Mai 2010, 16:40

Ich habe ein bisschen im Internet über die Genfer gesucht und gefunden, dass sie auch in zeitgemäßer Sprache verfasst ist und sogar die Übersetzer der Hoffnung für alle I love you hier mitgewirkt haben sollen, der Text jedoch strenger ausgelegt ist beim Übertragen als in der Hoffnung für alle. Reinlesen habe ich leider noch nicht geschafft.
Wer was weiß, ich wäre sehr an einer Meinung interessiert. Auch, seit wann es die Genfer gibt. Ich glaube, ein AT ist hier noch nicht aufgelegt, oder?

heidi

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Neue Genfer Übersetzung

Beitrag  Ralf-Peter am Mi 26 Mai 2010, 20:58

Die Genfer Übersetzung ist noch sehr neu, ich glaub sie ist erst Mitte oder Ende 2009 aufgelegt worden.
Hier gibt es im Moment auch nur das Neue Testament. Aber ich guck mal auf [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
da sieht es so aus als wär die da schon mit drin.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Neue Genfer Übersetzung

Beitrag  Ralf-Peter am Fr 28 Mai 2010, 18:42

Hallo,

ich hab jetzt mal ein paar Kapitel der Neuen Genfer Übersetzung gelesen und muss sagen, dass mir persönlich die HfA verständlicher ist. Die Neue Genfer ist zwar ein Stück näher an der Wörtlichkeit, aber verständlicher wird sie damit nicht umbedingt. Ich würde die Neue Genfer auch zu den Übertragungen zählen.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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