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Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

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Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Christia am Fr 31 Okt 2008, 20:23

aus dem Mund des "Vater des Pietismus" Johann Heinrich Jung-Stilling kostenlos downloadbar.

Bei "Google" den URL suchen; hier kann er nicht eingegeben werden.

Sind ganz gute Sachen dabei, wie etwa das zum Autowahn heute, und wie das Auto zum Ersatzgott geworden ist.

Alles darf man sich für private Zwecke auf den Computer kopieren.

Liebe Grüsse, Christiane.

Christia
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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Heidi am Fr 31 Okt 2008, 21:25

Hallo,

ich habe einen Link mit 27 Seiten im HTML Format gefunden und ein bisschen gelesen von Jung-Stilling`s Lebenswerdegang (bis zum Studenten) ...aber mir fehlt jetzt die wichtige Voraussetzung um das verstehend zu lesen, denn ich begreife irgendwie trotz Nachschlagen bei Wikipedia nicht, was genau "Pietismus" ist. Es ist irgendwas mit Absonderung und Frömmigkeit.

Ist Pietismus etwas Gutes? Kann mir das jemand in einfachen Worten und an einem Beispiel "aus dem Christenleben" erklären?

grüße von heidi

Heidi
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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Harald am Sa 01 Nov 2008, 02:03

Hallo Christiane,
ich habe da so meine Zweifel, ob Jung-Stilling als Vater des Pietismus taugt?
was ich gefunden habe, hat teilweise relativ wenig mit biblischen Aussagen gemein. Mir erscheint das ganze recht philosophisch angehaucht.
Es geht um Geistwesen, mit denen er sich unterhält, die ihm Ratschläge geben etc.
Es geht um Aufklärung, um Vernunft, es geht darum, daß Gott die Welt in Milliarden von Jahren durch einen Prozeß erschaffen hat bzw. dieser Prozeß eben immer weiter geht, es geht darum, daß Christen, "Selige" in verschiedene "Stufen" eingeteilt sind, die ihren Stand im "Himmel" darstellen, es geht darum, daß es ein Fegefeuer gibt laut Jung-Stilling.
Schließlich lese ich, daß er sich mit den Pietisten verworfen hat ...
"aber die Schattenseiten des Pietismus erschienen ihm jetzt weit gefährlicher als das Gute"
"schließlich steigerte er seine Kritik in dem stark autobiografisch getönten Roman *Theobald oder die Schwärmer* zu einer wahren Abrechnung mit den Pietisten.
Ich lese weiter und dann kommt die Umkehr zu seinem alten Glaubensverständnis, das er als Kind hatte. Er distanziert sich von seinen Ansichten und nähert sich wieder den Pietisten an, die ihn dann auch wieder aufnehmen.
Wie es scheint, hat Jung-Stilling im Alter wieder zurück, zu dem für mich als solchem nachvollziehbaren biblischen Glaubensverständnis gefunden, das mich dazu bringt, daß ich wohl meine eingangs getätigte Aussage wieder zurücknehme. Jung-Stilling hatte wohl ein bewegtes Leben und einige Irrwege, aber das ist wohl niemandem fremd.
Seien wir also dankbar, daß Gott/Jesus so unendlich geduldig mit uns Sündern umgeht und uns nicht mit einem Etikett versieht, in eine Schublade steckt und sagt, daß diese Schublade nun endgültig zubleibt, wie ich es wohl auch manchmal mache und vermutlich jede/r mal bzw. immer wieder mal so leichtfertig macht.
Es war interessant vieles über Johann Heinrich Jung-Stilling zu lesen.

Für mich ist es nun zu spät um noch was über den Pietismus ansich zusammenzusuchen.

Grüße von Harald


Zuletzt von Harald am So 16 Nov 2008, 17:12 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : anfangs hatte ich noch Jung-Stilling geschrieben, später hat sich dieser fehlerhafte Name Jung-Schilling irgendwie festgesetzt - ist geändert)

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Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Martin am Sa 01 Nov 2008, 13:52

Gott zum Gruß!

Vorhin habe ich mir das einmal angeguckt, was Jung-Stilling (nicht: Jung Schilling!) zum Autowahn heute sagt. Es ist bei

http://www2.uni-siegen.de/~stilling/downloads/auto_wahn.pdf

vom Server der Universität Siegen kostenlos zu kriegen, und ich habe es mir auf meinen Laptop gesaugt und auch ausgedruckt.

Ehrlich gesagt: sowas Gutes habe ich noch nie über die Autoversessenheit gelesen!
Mir ist dabei manches erst klar geworden.

Hier wird ganz genau nachgewiesen, wie die Sucht nach Auto und Geschwindigkeit eigendlich eine Verbiegung unseres Triebes zu Gott hin ist.

Also ich kann jedem nur empfehlen, sich das auch herzuholen.

Alles Liebe, Martin


Zuletzt von Harald am Sa 01 Nov 2008, 22:49 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : Bilder gehen im Forum nicht, was mir auch recht ist - scheinbar ist es so, daß wenn man bilder einfügt, dann wird der ganze Beitrag unsichtbar. ich hab jetzt mal das bild rausgenommen, mal schauen, ob der beitrag dann sichtbar wird.)

Martin
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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Heidi am Mo 03 Nov 2008, 19:55

Huch, es sind fast 70 Seiten so etwas wie ein Gedicht.

Da ich nicht autoversessen bin und auch keinen Versessenen kenne, dem ich eventuelle Weisheit aus dem Gedicht nahe bringen könnte , fehlt mir leider das angesprochen-Sein, um das alles aufmerksam zu lesen. Daher mache ich mir das mal leichter und frage Christiane, was genau vielleicht die Kernaussage in den vielen Seiten ist; bzw. Martin, was ihm denn dabei klar geworden ist?

grüße von heidi

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Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Erich am Sa 15 Nov 2008, 16:26

Kernaussage ist:

bei vielen Leuten ist das AUTO an die stelle GOTTES gerückt!

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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Heidi am So 16 Nov 2008, 15:06

Auf Grund von Erich`s Satz habe ich mir überlegt, dass das Auto oder den Fußball oder sonst etwas, in das man viel Zeit und Geld investiert, gleich als Götze bezeichnet wird und mich gefragt, ob die Bibel das auch so angibt.

Wenn ich jetzt an das bekannteste Beispiel der Götzenverehrung, nämlich die des Goldenen Kalbes (2. Mose Kap. 32) denke, sehe ich da eigentlich gar keinen Zusammenhang von dem biblisch beschriebenen Götzendienst hin zu dem, dass das Auto ein Götze ist, wie ihn die Bibel beschreibt.

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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Günter am So 16 Nov 2008, 16:56

2. Mose 32,
4 ..... bildete das Gold in einer Form und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat!
…..
6 Und sie standen früh am Morgen auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer dar.


Ich gebrauche mein Auto zum fahren. Ich bete es nicht als Gott an und ich bringe ihm keine Brand- und Dankopfer dar.

Mein Auto ist mein Auto, mehr nicht. Und schon ganz und gar nicht ist es mein Götze! Das ist meine ganz persönliche Meinung, die grundsätzlich diskussionsfähig ist. Wir können uns da gerne austauschen, aber ein Link mit 70 Seiten ist für mich ein Totschlagargument. Dafür fehlt mir die Zeit. Kann man das nicht prägnant in wenigen Sätzen auf den Punkt bringen?


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Autowahn

Beitrag  Informat am Mo 08 Dez 2008, 22:22

Grüß GOtt, lieber Günter!

Leider kann man miteinander verkettete und vermaschte Zusammenhänge bis heute noch immer nicht in einem Satz ausdrücken.

Wenn Du in Schule Chemie, Physik oder Informatik gehabt hast, dann wirst Du Dich erinnern, dass hier eines auf dem anderen notwendig aufbaut.

So ist es auch bei der Abhandlung "Vom folgeschweren Autowahn", über die in diesem Thread gesprochen wird.

Um das ganz zu verstehen und vor allem auch die vielen theologischen Bezüge zu spüren, musst Du schon Deine Zeitökonomie anders ordnen.

Übrigens: ein König verlangte von Thales von Milet, er solle ihm die Mathematik "einfacher" bzw. "kürzer" erklären! Thales erwiderte, es gäbe keinen "Königsweg" zum Verständnis der Mathematik. So wird es auch kein "Günterweg" zur vollen Einsicht dessen geben können, was uns dieser Text zu sagen hat: und das ist (in auffallendem Gegensatz zu machem groß herausgestellten Palaver) sehr viel und tief=gründig dazu!

Liebe Grüße, Very Happy Informatiker.

Informat
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Autowahn

Beitrag  Ruth am Di 23 Dez 2008, 22:53

GOtt sei mit Dir, Informatiker!

Das hast Du gut gesagt!

Ich hatte mir übrigens den "Autowahn" heruntergeladen und gestern durchgearbeitet.
Mir ging in manchem ein Licht auf; so auch, daß die ziellose Herumfahrerei vieler lieber Mitmenschen nichts anderes ist als eine Flucht vor dem Anruf GOttes.
Auch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen der Automanie hatte ich bisher ehrlich gesagt noch gar nicht so deutlich erkannt.

Jedenfalls ist es diese "nachtodliche Belehrung" wert, beachtet zu werden.

Liebe Grüße an alle, Ruth.

Ruth
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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Hannah am Do 01 Jan 2009, 19:13

Mir ging in manchem ein Licht auf; so auch, daß die ziellose Herumfahrerei vieler lieber Mitmenschen nichts anderes ist als eine Flucht vor dem Anruf GOttes.

Ja: das wurde auch mir nach dem Lesen klar!
Hier möchte ich mich einmal ganz herzlich bedanken dafür, daß diese "Jenseitsbotschaft" für alle frei downloadbar ins Internet gestellt wurde.
Sprachlich wie inhaltlich gehört das zum Besten, was im Internet angeboten wird.

Wie ich über Google herausfand, ist "Freimund Biederwacker" der Theologieporfessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.

Allen im neuen Jahr alles Liebe und das ständige Gespür der Begleitung durch unseren Herrn Jesus Christus,

Hannah.

Hannah
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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Harald am Do 01 Jan 2009, 23:00

Hallo Hannah,
Sprachlich wie inhaltlich gehört das zum Besten, was im Internet angeboten wird.
Ehrlich gesagt, erstaunt mich dieses Interesse an diesem Thema.
Ehrlich gesagt liegt mir nicht viel an Philosophie.
Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, daß man Jesus philosophisch erleben kann. Mit erleben meine ich eben genau dies, daß es meines Wissens nur einen Menschen gibt, der auferstanden ist von den Toten und in den Himmel aufgefahren ist, und von Gott dadurch gerechtfertigt und quasi seine Aussagen dadurch bestätigt wurden, daß ER Gottes einziger Sohn ist und war.
Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, da du am Ende deines Postings selbst auf Jesus hinweist, warum für dich diese Autogeschichte das Beste ist, was im internet zu finden ist, wo es Terrabyte-weise Bibeln, Bibelkommentare, Predigten, Bibelarbeiten etc. gibt, die alle weitaus mehr über Gott und Jesus und UNSER Verhältnis zu Gott und Jesus aussagen als diese Autowahngeschte.
Ich verstehe nicht, warum Menschen denn bloß nicht direkt dort lesen, warum man sich nicht an der Quelle informiert, sondern solche Umwege vorzieht. Mir ist es wichtig, Gott kennenzulernen, was ich kann, indem ich in seinem Wort lese, der Bibel, und wenn ich von Jesus lese, und wenn ich mit Gott und Jesus kommuniziere, also bete und Gemeinschaft habe mit Geschwistern.

Ob nun das Auto oder der PC oder meine Arbeit oder das Rauchen oder mein Stolz oder was auch immer mein "Götze" ist, spielt doch keine Rolle. Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der nicht die Vergebung für seine Sünden bräuchte, keiner ist besser, unschuldig vor Gott.

Ich hoffe und wünsche Dir deshalb sehr, daß du dies in Deinem Leben schon erfahren hast, oder irgendwann erfährst, daß Dir Jesus diesen Frieden in dein Herz legen kann, daß Du weißt, Du bist geliebt von IHM und Du bist IHM sehr sehr wichtig - so sehr, daß ER schon alles über Dich wußte, noch ehe Du geboren warst.
Matthäus 6:
24Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
25Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn Speise? und der Leib mehr denn die Kleidung? 26Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? 27Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen möge, ob er gleich darum sorget?
Oft fällt es uns schwer, Gott zu glauben, Gott zu vertrauen, und doch kann ER eben weit mehr als wir für möglich halten.

Vielleicht könntest Du, Hannah, mich/uns aufklären, woher dieses Interesse an gerade diesem Thema kommt.

liebe grüße
harald

Harald
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Nachtodliche Belehrungen Jung-Stilling

Beitrag  Hannah am Di 10 Feb 2009, 20:27

GOtt zum Gruß, lieber Harald!

Entschulidge, daß ich jetzt erst auf Deine Frage antworte; beruflich stand viel Arbeit an.

Die Jung-Stilling-Gedichte erklären (1) einleuchtend, verständlich, leicht fasslich wesentliche Elemente unseres Glaubens und sind dazu (2) sprachlich anmutig, formschön dargeboten.

Natürlich glaubt wohl kaum jemand, daß es sich um "Jenseits-Botschaften" im engeren Sinne handelt. Vielmehr sind die Aussagen Johann Heinrich Jung-Stiling, einem "Vater des Pietismus", in den Mund gelegt.

Freilich sollte nicht unter den Tisch gekehrt werden, daß Jung-Stilling in seinen Schriften das reformatorische sola scriptura nicht anerkennt und stets für Bibel und Vernunft, Glauben und Wissen, Beten und Handeln eintritt.

Hier der Standpunkt von Jung-Stilling zur Heiligen Schrift:

"Der Standpunkt "nur die Bibel" (SOLA SCRIPTURA)
ist offensichtlich erkennbar falsch


...(2) Die Wahrheit für den Christenglauben
Darf nie man bloss an Bibel schrauben.8
Denn erst der Glaube, dann die Schrift!
Wenn Glauben einen Menschen trifft,
Wird dieser nämlich erst sensibel:
Beginnt Verständnis für die Bibel.

(a) Es steht im Neuen Testament
Im Mittelpunkt kein Dokument
Von JEsus, der als GOttes Sohn
Ward Fleisch in menschlicher Person.
Es steht vielmehr am Anbeginn,
Wie Menschen wenden ganz sich hin
Zu JEsus, sind von IHm gepackt,
Nachdem mit IHm sie in Kontakt;
Wie neu ihr Leben ward gelenkt,
Sie reich mit Gnade7 auch beschenkt;
Urplötzlich selbst ein Ruf erging,
Wozu der Einzlne Kraft empfing.

(b) So bildete Gemeinde sich
In JEsu Namen brüderlich.
Viel später erst schrieb man dann auf,
Der Christen Anfang und Verlauf.

(c) Gar manche Schriften, die man kennt
Recht gut vom Neuen Testament,
Geschrieben oft sind nicht von jenen,
Die man als Autor tut erwähnen.

So ist der Zweite Petrusbrief
Verfasst gewiss, definitiv,
Von einem frühen Christen der
Vom Judentum kam sicher her,
Doch war vom Griechentum geprägt,
Wie klar der Text ringsum belegt.
Durch Forschung sicher ist fundiert,
Dass er um 100 wird datiert:
Auf eine Zeit, da Petrus schon
Geheiligt stand an GOttes Thron.

Der Brief an die Hebräer ward,
Verfasst um 100 in der Art:
Im Grunde durchaus judenchristlich,
Jedoch im Beiklang hellenistisch.

Ihr seht beinebens daraus schon,
Dass Bibel folgt der Tradition!
Doch dies zu andrem Thema leitet:
Es sei jetzt hier nicht ausgebreitet.

Wie entsteht heutzutage neuer Glaube?

(3) Nun möchte ich zwar nicht bestreiten,
Dass Bibel kann auch Weg bereiten,
Schon weil vom Glauben9 Zeugnis sie:
Bericht, wie Gläubigkeit gedieh.

Doch neuer Glaube wird geweckt,
Indem sich jenen GOtt entdeckt,
Die heutig sind in diese Welt
Als Menschen just hineingestellt.
Der Glaube damit Gnade ist,
Die GOtt aus freier Huld bemisst.10

Dass daher Glaube stets Geschenk.
Scheint dann man nicht mehr eingedenk,
Wenn wähnt man, dass durch Bibellesen
Entstünde wie von selbst sein Wesen.

Bibel nicht wörtlich, sondern beim Wort nehmen!

(4) Man möge drum sich anbequemen,
Die Schrift doch wörtlich nie zu nehmen.
Doch ist es wohl am rechten Ort,
Wenn nehmen Bibel wir beim Wort!

(a) Das meint, dass GOttes Gnade wir
Erwarten dürfen jetzt und hier;
Dass GOtt gab nicht allein Geleit
Den Menschen in vergangner Zeit;
Dass JEsus keinen heut vergisst,
Der IHm verknüpft in Treue ist;
Dass Wunder wie zu jenen Tagen
Auch jetzt wird nimmer GOtt versagen.
Lest hierzu, Haltaus, was erklärt
Mein Bruder Sturm fromm und gelehrt.11

(b) Es andrerseits doch töricht wäre,
Wenn jede einzlne Bibel-Märe
Als Wort des HErrn man wollte sehen:
Das hiesse Bibel missverstehen!

Solch falscher Bibelglaube führt
Nach rückwärts flugs und Abgunst schürt
Dann gegen die moderne Welt,
In die doch jeder ist gestellt,
Um helfend, fördernd mitzuwirken –
Nicht schmollend sich einzubezirken;
Denn nicht der Glaube ist allein
Der Massstab für das Seligsein.
Es ist vielmehr auch noch das Tun:
Die Weltgestaltung hier und nun!

(c) Bei allem aber muss stetsfort
Begleiten Liebe auch das Wort!
Es machen sich sonst eilends breit
Verblendung und Unduldsamkeit:
Zwei Übel, die schon stets bedräuen
Insonders grad die Bibeltreuen.

Bibel muss Weckruf für die Jetztzeit sein

(6) Ein Missverständnis sei geklärt!
Ich halte es für wissenswert,
Was uns die Heilge Schrift berichtet;
Ein Narr ist, wer darauf verzichtet.

(a) Doch darf das Wissen niemals sein
Ein Zweck bloss ganz für sich allein!
Man muss aus altem Heils-Geschehen
Den Weckruf für die Jetztzeit sehen;
Nicht stehenbleiben bei Geschichte,
Das Handeln heute macht zunichte.

(b) Hier sehe ich auf falschem Gleis
So manchen frommen Bibelkreis.
Es häuft sich solche Sicht dermalen
Im Trupp der 'Evangelikalen',
Die gar beseelt noch von dem Tick,
Dass teuflisch jede Schrift-Kritik.
Hier wird der Glaube falsch gesehen:
Man kann sein Wesen nicht verstehen.

(c) Die Schrift kann Glauben nicht entzünden,
Vermag ihn kaum auch zu ergründen:
Gewissheit sie im Glauben schenkt
Für den, mit Glauben schon getränkt.
Sie ist kein Lehrbuch der Dogmatik,
Enthält auch keine Systematik.

Geschichte ist sie: was geschehen
An Menschen, die zum HErren stehen.
Sie ist der Güte Widerhall,
Die GOtt tat seit dem Sündenfall
An SEiner Schöpfung, SEinen Treuen,
Damit sich Heutge dran erfreuen.

Was die Bibel ist und was sie nicht sein kann

(5) Zusammenfassend lasst mich sagen:
Die Schrift lehrt, was sich zugetragen
An Heil den Menschen alter Zeit,
Von heutger Lebensform sehr weit.

(a) Man darf zu fordern nicht erlauben:
'Es steht geschrieben – du musst glauben.'
Vielmehr muss jene GOtt-Erfahrung
Den Heutgen bieten Geistes-Nahrung,
Aus der erschliesst sich Wirklichkeit
Für Dinge der modernen Zeit.

(b) Auch umgekehrt kann die Erfahrung
Mit Leben, Welt und Offenbarung,
Die machte jeder einzlne Christ,
Erschliessen helfen, was ermisst
Die Bibel, die aus ihrer Sicht
Von GOtt, der Welt und Menschen spricht.

Der Glaube so sich dann vergleicht
Mit dem, was frühre Zeit erreicht.
Er wird drum Schwärmerei verlieren,
Am Vorbild sich der Schrift normieren.

(c) Es darf der Eindruck nicht entstehen,
Dass GOtt wirkt nur in dem Geschehen,
Das einstens war zu alter Zeit,
Wovon die Schrift uns gibt Bescheid...."


Viele liebe Grüße, Hannah.

Hannah
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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Harald am Do 12 Feb 2009, 01:53

Hallo Hannah,

verzeih mir, wenn ich nicht wirklich darauf eingehe, was du über Jung-Stilling schreibst.
Es mag sprachlich anmutig, formschön dargeboten sein, und dennoch widerspricht es dem Glauben der Bibel, des Gottes der Bibel, Seinem Sohn Jesus Christus, DER von sich behauptet, daß ER die Wahrheit ist.
Nur mal einige Beispiele diesbzgl.:

Johannes 1:17:
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.
Johannes 8:40:
Nun aber suchet ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, welche ich von Gott gehört habe; das hat Abraham nicht getan.
Johannes 14:6:
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!
Johannes 17:17:
Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.
1. Timotheus 2:4-6:
welcher will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat.
Dann noch ein, zwei Verse über die Weisheit dieser Welt, wozu ich nun dein Posting dazuzählen möchte, nicht weil ich das denke, sondern weil du die Bibel als Gottes Wort ablehnst bzw. in Frage stellst:

1. Korinther 1:19-25:
denn es steht geschrieben: «Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.» Wo ist der Weise, wo der Schriftgelehrte, wo der Disputiergeist dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht? Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Predigt diejenigen zu retten, welche glauben. Während nämlich die Juden Zeichen fordern und die Griechen Weisheit verlangen, predigen wir Christus den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit; jenen, den Berufenen aber, sowohl Juden
als Griechen, predigen wir Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn Gottes
«Torheit»
ist weiser als die Menschen sind, und Gottes
«Schwachheit» ist stärker als die Menschen sind.

1. Korinther 2:5:
auf daß euer Glaube nicht auf Menschenweisheit beruhe, sondern auf Gotteskraft.
Ich kann dir weder Wahrheit noch Weisheit beweisen, kann dir nicht beweisen, daß die Bibel Recht hat, daß sie Gottes Wort ist, daß Jesus Gottes Wort ist, das lebendig wurde zur Vergebung unserer Schuld, daß Gott alle Menschen liebt und möchte, daß alle Menschen errettet werden, daß Gott die Menschen aber so sehr liebt, daß ER sich nicht aufdrängt, sondern ihnen die Freiheit läßt, sich für IHN oder gegen IHN zu entscheiden.

So viel wird an der Bibel herumgedeutelt, weshalb sie nicht Gottes Wort sein soll, ja sein kann. Aber WENN dieser Gott der Bibel der Gott ist, DER alles erschaffen hat, der aus NICHTS ALLES erschaffen hat, ist es dann so abwegig daran zu glauben, daß diesem Gott nicht möglich gewesen sein soll, dafür Sorge zu tragen, daß genau das in der Bibel zu finden ist, was ER wollte, daß es da drin stehen wird?

Sicher gibt es viele „Aufhänger“ an denen man sich stoßen kann, aber ich muß nicht alles bis ins Detail wissen (wie anmaßend wäre das, daß ich alles gleich kapiere, was Gott sich bei Seiner Schöpfung nun immer gedacht hat), letztlich geht es darum, ob Du Vertrauen hast zu Gott, DER Dich letztlich geschaffen hat, DER Dich wollte, DER „Ja“ zu dir sagte, noch ehe du geboren wurdest.

Matthäus 16:26:
Denn was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, büßte aber seine Seele ein? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?

Was hilft die ganze Weisheit, Philosophie, jede menschliche Religion, wenn sie mich letztlich nicht von meiner Schuld/Sünde befreit, wenn sie mich von Gott trennt, wenn ich an meiner Bestimmung vorbeilebe? Für mich bedeutet Bestimmung nicht, daß ich 2 Meter über der Erde schwebe, ich nicht auch öfter „genug“ habe, aber für mich bedeutet es, daß ich darauf vertraue, daß das absolute Wahrheit ist, was in der Bibel steht (auch wenn ich nicht annähernd alles verstehe, erklären und nachvollziehen kann), weil ich es erfahre – in meinem Herzen habe ich inneren Frieden,
die Gewißheit, daß Jesus mir meine Sünden vergeben hat und dies täglich weiterhin tut.

Es gibt nur eine Möglichkeit herauszufinden, ob Jesus Christus der Sohn Gottes ist oder ein Lügner. Probiere es aus. Laß Dich auf IHN ein.

Offenbarung 3:20:
Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür
öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.
Unser Verständnis von Glauben, von Nachfolge, aber auch von alltäglichen Problemen, Schwächen und dergleichen, kannst du hier im Forum in zig Beiträgen nachlesen.

Ich kann und möchte eigentlich in diesem Thread nichts weiter (nichts Neues, nichts "Weiseres") dazu schreiben.
Mir ist kein Mensch gleichgültig, doch wird es wohl nicht gelingen, jemand mit Worten/Argumenten zu überzeugen.

Dir Gottes Segen
Grüße von Harald

Harald
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Nochmals kurz zurück zu Jung-Stilling

Beitrag  Sebulon am Sa 27 Apr 2013, 21:38

und dessen "nachtodliche Belehrungen".

Dazu ist eine meines Erachtens alles klärende Diskussion auf der Plattform

uni-siegen.de/fb5/merk/stilling

geführt worden.

Gott der Herr segne Seine Schöpfung!


Sebulon
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Sehr unterschiedliche Beurteilung

Beitrag  Christine Reiser am Mo 14 Apr 2014, 21:14

Grüß Gott, Sebulon!
'
Über eine geschlagene Stunde lang blieb ich bei den an die 600 Einträgen zu den "nachtodlichen Belehrungen" von Johann Heinrich Jung-Stilling hängen!
'
Es finden sich sehr viele gute und unseren Glauben auf das Fundement führende Beiträge aus allen christlichen Lagern (auffällig viele auch von Amtsträgern und Mitgliedern der EMK).
'
Meines Erachtens verdienen diese Zuschriften genau so viel Aufmerksamkeit (wenn nicht: noch mehr) als die "Belehrungen" selber.
'
Immerhin lohnt es sich, diese Kundmachungen zu überdenken.
'
Denn nichts ist schlimmer, als wenn man sich gegen andersgeartete Dinge, wie wir sie gewöhnt sind, sperrt.
'
Gott segne Dich und alle Leser,
'
Christine

Christine Reiser
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Mit das Beste im Netz, finde

Beitrag  Martin Hägele am So 08 Jun 2014, 15:01

ich, und heute habe ich mir die Datei "Vom folgeschweren Autowahn" downgeloadet.

Da ist mir erst bewußt geworden, wie die Motorsucht mit der Abkehr von Gott zusammenhängt.
Das gibt es auch als Buch für 10 Euro zu kaufen mit Abbildungen und Register.

Wirklich empfehlenswert!

Martin.

Martin Hägele
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Danke für den Hinweis!

Beitrag  Bettina Fuhrmann am So 01 März 2015, 19:53

Das ist wirklich bedenkenswert!
Mann kann das aber auch (dann freilich ohne die beigegebenen Bilder und Register)  kostemlos, anonym und sicher downloaden bei der über Google leicht zu findende Web-Adresse

Universität Siegen, Forschungsvorhaben Jung-Stilling

und sicher darf man sich das auch für private Zwecke ausdrucken.

GOtt sei gelobt!
Bettina.

Bettina Fuhrmann
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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Henoch am Mo 02 März 2015, 11:09

Hallo Ihr Lieben,

es gibt einen wichtigen Satz in der Bibel: 2Joh 9 Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn.

Deshalb hüte ich mich vor Irrlehren von selbsternannten Propheten Very Happy .

Ebenso heißt es: 1Kor 2,12 Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist.

Deshalb weiß ich mit zuverlässiger Sicherheit, dass dies nicht von Gott ist. cheers

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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Eliah am Mi 04 März 2015, 10:49

hallo Ihr lieben, nur damit das nich in Vergessenheit gerät,- Heidi hat mich gestern im Chat erinnert, das es im AT eine Stelle gibt, die ausdrücklich sagt, das wir uns nicht mit diesen "fremden Göttern" beschäftigen sollten! (Ich hatte dies wohl vergessen, als ich sie nach einem Koran fragte um mal was entgegnen zu können)
Vllt. ergibt sichs noch das sie die Bibelstelle einstellt, oder ich such danach, mal sehen.

Jedenfalls ist es interessant, das der HERR uns hierzu auch was dringend sagen möchte, study  das wir nicht so einfach übergehen wollen, nicht?
Hat nicht Salomo so eine "Warnung" missachtet? Und wie war sein Ende?

zum Thema vorher, dieses Bibel und... Glaube und... usw. - = nicht biblisch und damit für mich nicht lesenswert und wegwisch... cheers
Wie Harald schreibt: Die Bibel ist entscheidend und wie Harald zitiert... "Es steht ABER geschrieben..." Basketball

und ganz nebenbei: wenn ich was erst nach 70 Seiten aussagen kann, das vorher nicht aussagekräftig war, dann ist das zudem fragwürdig und geblappere und Labern, heute würde man sagen: "Spam"

Es gibt ein altes Lied das heist: "Trust and obey, Trust and obey, thats the only way to be happy IN Jesus, - as to trust and obey!"
(hier ist in einem Vers das ganze Evangelium zusammengefasst, in verständlichen Worten)

By the way: ... was ist eig. Pietismus? - nein, lasst mal sein, wenn ich das bisher nicht wusste, und mit meinem Herrn, dem ich mein Leben gab nicht brauchte, brauch ichs heute auch nicht wissen.
Und "der Vater von..." - Mein Vater weis alles und hat alles, in ihm hab ich genug und weit darüber hinaus^^

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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Heidi am Mi 04 März 2015, 17:15

Eliah schrieb:hallo Ihr lieben, nur damit das nich in Vergessenheit gerät,- Heidi hat mich gestern im Chat erinnert, das es im AT eine Stelle gibt, die ausdrücklich sagt, das wir uns nicht mit diesen "fremden Göttern" beschäftigen sollten! (Ich hatte dies wohl vergessen, als ich sie nach einem Koran fragte um mal was entgegnen zu können)
Vllt. ergibt sichs noch das sie die Bibelstelle einstellt, oder ich such danach, mal sehen.

Du kannst aufhören zu suchen Laughing

5. Mose 12,30:
so hüte dich, dass du dich nicht verführen lässt, es ihnen nachzutun, nachdem sie vertilgt sind vor dir, und dass du nicht fragst nach ihren Göttern und sprichst: Wie haben diese Völker ihren Göttern gedient?
Ebenso will auch ich es tun!

Wir wollen natürlich nicht ebenso auch tun, aber ich kenne genug Leute, die sich etliche Zeiten mit allen möglichen Heilswegen und "Gottheiten" beschäftigt haben und doch nirgends angekommen sind. Daher ist es auf jeden Fall vertane Zeit.

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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Eliah am Mi 04 März 2015, 17:22

ja Danke Heidi, ich denke da grad an Salomo, der ja so sehr gesegnet war, aber wenns dem Esel ZU WOHL wird, geht er halt aufs Eis.

Der HERR warnte ihn, doch er wollte nicht hören und nahm sich Frauen aus allen Kulturkreisen mit den dazugehörigen "Religionen" und hat sich dabe heftig "den Magen verdorben" sag ich mal gelinde - es ging übel aus, das Ganze.

Ist also mE. nicht nur ein "Tip" den unser Herr da gibt, sondern ne Warnung, nicht?

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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Heidi am Mi 04 März 2015, 17:42

Ja stimmt, magst du mal raussuchen, wo das steht, dass er sich auch mit den "Göttern" der ausländischen Frauen "anfreundete" - ich will dich mal blättern hören.

heidi

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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Eliah am Mi 04 März 2015, 17:54

im Buch der Könige sollte das stehen. Jedenfalls "neigten diese Frauen ihn zu deren Göttern". (sinngemäß)

muss mal gucken, bin grad zu müde für, sorry, vllt. morgen, ok?

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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Heidi am Mi 04 März 2015, 18:18

Eliah schrieb:im Buch der Könige sollte das stehen. Jedenfalls "neigten diese Frauen ihn zu deren Göttern". (sinngemäß)

muss mal gucken, bin grad zu müde für, sorry, vllt. morgen, ok?

Rolling Eyes

1. Kön. 11,1-5

Aber der König Salomo liebte viele ausländische Frauen: die Tochter des Pharao und moabitische, ammonitische, edomitische, sidonische und hetitische - aus solchen Völkern, von denen der HERR den Israeliten gesagt hatte: Geht nicht zu ihnen und lasst sie nicht zu euch kommen; sie werden gewiss eure Herzen ihren Göttern zuneigen. An diesen hing Salomo mit Liebe.
Und er hatte siebenhundert Hauptfrauen und dreihundert Nebenfrauen; und seine Frauen verleiteten sein Herz. Und als er nun alt war, neigten seine Frauen sein Herz fremden Göttern zu, sodass sein Herz nicht ungeteilt bei dem HERRN, seinem Gott, war wie das Herz seines Vaters David.
So diente Salomo der Astarte, der Göttin derer von Sidon, und dem Milkom, dem gräulichen Götzen der Ammoniter.

Viele Grüße von
study - Heidi an Sleep -Eliah Very Happy ...hoffentlich findest du das jetzt auch witzig

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Re: Botschaften zu verschiedenen Aspekten des Glaubens und des Lebens

Beitrag  Eliah am Mi 04 März 2015, 18:27

ja is witzig, und danke fürs raussuchen. Ja, so wie ich sinngemäß und grob sagte, das es geschrieben ist in den Königen. Jup!
Interessant ist, das es mir am Herzen war die Tage (seit 3 Tagen) die Könige zu lesen. Idea

ja die Astarte etwa: Astarte, ugaritisch ʿAthtartu, phönizisch: ʿštrt, griechisch: Αστάρτη (Astártē), hebräisch Aschtoret, aramäisch: ʿAthtar; war die Himmelskönigin und Liebesgöttin mehrerer westsemitischer Völker. Auf einer Inschrift von Delos wird die Astarte von Askalon zusammen mit Aphrodite als die Göttin der Seefahrer genannt. --> @Wikipedia

Astarte = die Himmelskönigin (römische Kriche /Muttergottes etc) vermischt mit ISIS und Anderen ähnlichen Figuren. Die "Mutter-mit-Kind-Statue" ist also keine Erfindung der Römer, eher eine "Übernahme" aus dem Orient.

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