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So sehe ich das...

Beitrag  Gast am Sa 17 Jul 2010, 21:34

"Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht."


Albert Schweitzer

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Re: So sehe ich das...

Beitrag  Günter am So 18 Jul 2010, 18:40

lilime schrieb:"Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht."

Albert Schweitzer
Das mag von Fall zu Fall so richtig sein:

Wenn euer Leben die ganze Woche hindurch dem Leben Christi entgegengesetzt ist, was tut ihr am Sonntag unter seinem Volk?

Charles Haddon Spurgeon
So etwas hat es schon immer gegeben und so etwas wird es auch immer geben.

Liebe (r) ="lilime",

mir fällt auf, dass du das nicht etwa unter Zitate eingebracht hast, sondern es war dir ein eigenes Thema wert. Ich nehme mal an, dass du das eher rethorisch gemeint hast.



Viele Grüße und Gottes Segen,


<°)))>< Günter

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So sehe ich das...

Beitrag  Gast am So 18 Jul 2010, 19:01

Hallo!

Nein, absolut nicht No Ich habe nur nicht gewusst, dass es für Zitate hier ein eigenes Forum gibt.

Ich wollte auch eigentlich nur etwas ausdrücken:

Ich habe bei dem anderen Thema, wo ich mitgeschrieben habe, den Eindruck gewonnen, dass hier viele mitschreiben, die sich zwar "Christen" nennen, aber für mein Empfinden ziemlich intolerant anderen Menschen und deren Glauben gegenüber sind. Das lässt sich für mich nicht mit dem "Christ sein" vereinbaren.

Nicht mehr und nicht weniger Smile

Gruß

lilime

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Re: So sehe ich das...

Beitrag  Günter am So 18 Jul 2010, 20:46

lilime schrieb:Hallo!

Ich habe bei dem anderen Thema, wo ich mitgeschrieben habe, den Eindruck gewonnen, dass hier viele mitschreiben, die sich zwar "Christen" nennen, aber für mein Empfinden ziemlich intolerant anderen Menschen und deren Glauben gegenüber sind. Das lässt sich für mich nicht mit dem "Christ sein" vereinbaren.
Ich habe mir vor meiner Antwort deine letzten Beiträge angesehen und habe mir das auch so gedacht.

Das steht dazu in der Bibel im Neuen Testament und das ist deshalb für alle, die an das Wort Christi glauben, eine der zentralen christliche Lehren:

Joh. 14,6:
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.


Ich sehe das einfach mal als Tatsache an, weil es im Neuen Testament steht und weil Jesus Christus selbst das so gesagt hat. Natürlich bin ich tolerant gegenüber Menschen anderer Religionen, die sich damit nicht in Einklang bringen lassen. Ich beschimpfe sie nicht und ich lasse ihnen ihren Glauben. Ich glaube eben nur, dass man damit das Heil nicht erreichen kann, eben weil es in Joh. 14,6 so steht und gelegentlich sage ich das auch. Das halte ich für den christlich gebotenen Standpunkt.

Bei deinem Standpunkt, den du christlich nennst, sparst du Teile der Bibel (zumindest Joh. 14,6) aus, weil sie nicht in dein Konzept passen. Auch diesem Standpunkt bin ich tolerant gegenüber. Aber den Hinweis, dass dein "christlicher" Standpunkt nicht mit dem in Einklang zu bringen ist, was Jesus Christus aussagt, sei mir bei aller Toleranz erlaubt.

Ansonsten spekuliere ich ungerne über die Heilserwartung anderer Menschen. Das soll jeder für sich klären. Was zum Heil führt, kann man in der Bibel nachlesen, wenn man daran glaubt. Diejenigen, die an die Bibel glauben, nennt man gemeinhin Christen. Ob Menschen auch noch Christen sind, wenn sie zentrale Aussagen von Jesus Christus selbst außen vor lassen, bezweifele ich. Aber das ist meine persönliche Meinung, die sich durch die Beschäftigung mit der Bibel bei mir immer mehr gefestigt hat.

Der Begriff „evangelikal“
Das relativ junge Wort evangelikal ist heute ein feststehender Ausdruck für ein protestantisches Christentum geworden, das in seinem Selbstverständnis auf besondere Weise bibeltreu sei und sich daher von liberaler Theologie, Säkularismus, aber meist auch von liturgisch orientierten evangelischen wie nichtevangelischen Kirchen abgrenzt.

..... da aber aufgrund der geistlichen Liberalität des größten Teils der Menschen in den Landeskirchen „evangelisch“ eher in der Ausnahme auch gleichzeitig „bibeltreu“ bedeutet, wird „evangelikal“ als Abgrenzung zu nichtbibeltreuen Richtungen benutzt.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelikalismus
Darin könnte ich mich wieder finden. Oder eben in der benannten Ausnahme, wo evangelisch auch gleichzeitig „bibeltreu“ bedeutet.

Obwohl ich noch Mitglied in der evangelischen Amtskirche bin, bin ich wohl nicht "typisch evangelisch", sondern innerhalb der evangelischen Kirche eher die Ausnahme. Sola scriptura (lat. „Allein (durch) die Schrift“), das war mal zu Luthers Zeiten evangelisch, ist aber irgend wie in der evangelischen Amtskirche über die Jahrhunderte verwässert.

Du bist da nach heutigen Maßstäben eher "typisch evangelisch" im heutigen Sinn. Ob du damit auch im Recht bist, ist eine andere Sache.

Damit habe ich unser beider Standpunkte inhaltlich abgegrenzt und lasse das einfach mal so stehen.


Viele Grüße und Gottes Segen,


<°)))>< Günter




Zuletzt von Günter am So 18 Jul 2010, 21:35 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Toleranz - Joh. 14,6 und Mt. 25,30 für technisch interessierte

Beitrag  Günter am So 18 Jul 2010, 21:30


Toleranz (Technik) - aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


Die Toleranz bezeichnet den Zustand eines Systems, in dem eine von einer störenden Einwirkung verursachte Abweichung vom Normalzustand (noch) keine Gegenregulierung oder Gegenmaßnahme notwendig macht oder zur Folge hat. Im engeren Sinn ist Toleranz das Ausmaß der Abweichung einer Größe vom Normzustand oder Normmaß, das die Funktion eines Systems eben noch nicht gefährdet.
Man könnte auch sagen, so lange ein zu produzierendes Teil mit seinen Maßabweichungen innerhalb des Toleranzbereiches liegt, ist es in Ordnung, wenn es außerhalb des Toleranzbereiches liegt ist es Ausschuss.

Mt. 25,30:
Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern.


Jetzt kann sich jeder mal überlegen, ob z.B. der Islam oder der Hinduismus noch im Toleranzbereich von Joh. 14,6 liegen.


Viele Grüße und Gottes Segen,


<°)))>< Günter

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Beitrag  Andreas am So 24 Okt 2010, 19:01

die menschen klammern sich heute zu sehr an gott fest.
es gibt soviel schlechtes auf der welt, und es ist teil von uns, auch von der kirche (missbräuche).
man ist sich selbst immer der nächste, so ist es leider nunmal.
spätestens dann, wenn man von dem sog. 'rechten weg' abkommt.
dann wird man von allen gemieden, christen sind keine besseren menschen.

Andreas
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Re: So sehe ich das...

Beitrag  Ralf-Peter am So 24 Okt 2010, 20:09

Andreas schrieb:die menschen klammern sich heute zu sehr an gott fest.
es gibt soviel schlechtes auf der welt, und es ist teil von uns, auch von der kirche (missbräuche).
man ist sich selbst immer der nächste, so ist es leider nunmal.
spätestens dann, wenn man von dem sog. 'rechten weg' abkommt.
dann wird man von allen gemieden, christen sind keine besseren menschen.

Hallo Andreas,
hier hast Du völlig recht, Christen sind beileibe keinen Deut besser als andere Menschen, manchmal habe ich sogar das Gefühl, Christen seien die schlechteren Menschen. Aber: Wir Christen halten uns gerade deswegen an Gott fest, weil er Mensch wurde und uns all die Schuld, die wir auf uns geladen haben abnahm, er starb am Kreuz für uns. Und nur durch den Tod Jesu Christi wurden wir wieder mit ihm (Gott) versöhnt. Christen sind also besser dran, wenn sie eines Tages vor Gott stehen. Das berechtigt sie allerdings keinesfalls, andere Menschen und vor allem Kinder zu missbrauchen.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: So sehe ich das...

Beitrag  Heidi am So 24 Okt 2010, 20:12

Andreas schrieb: die menschen klammern sich heute zu sehr an gott fest.
Lieber Andreas,
ich habe länger drüber nachgedacht, was du damit meinst, denn ich kenne eher wenige, die sich für Gott ernsthaft interessieren oder sich gar an ihm festklammern.
Meinst du vielleicht, dass sich die Menschen zu sehr auf Gott berufen - so in dem Sinne, dass Gott für alles herhalten muss?

Andreas schrieb: es gibt soviel schlechtes auf der welt, und es ist teil von uns, auch von der kirche (missbräuche).
Ja, das stimmt leider - aber Gott will das nicht...würden sich alle Menschen nach seinem Wort richten, gäbe es diese Missstände nicht. Jesus hat gesagt, dass wir den Nächsten wie uns selbst lieben sollen und die Liebe tut dem Nächsten nun mal nichts Böses.

Andreas schrieb: man ist sich selbst immer der nächste, so ist es leider nunmal.
Ja, stimmt auch und ich glaube, dass ist auch bei Christen manchmal so - aber man kann dagegen auch mal bewusst ansteuern und eben nicht nur auf den eigenen Vorteil gucken. Bei meiner Oma hing früher ein kleines Bild an der Wand, da stand drauf: ...denn die Freude, die man gibt, kehrt ins eigne Herz zurück.

Andreas schrieb: spätestens dann, wenn man von dem sog. 'rechten weg' abkommt.
dann wird man von allen gemieden, christen sind keine besseren menschen.

Also, ich kann hier nur für mich persönlich sprechen. Mir sind die, die vom rechten Weg abgekommen sind, nicht unangenehm. Soweit ich weiß, gibt es niemanden, der immer nur auf dem rechten Weg war, also ist es nichts Besonderes zum Weglaufen, wenn einer nicht auf dem sog. "rechten Weg" ist.
Aber wenn sich jemand "rühmt", Christ zu sein und r ü h m t sich fast des unrechten Weges oder heißt diesen gut, das ist dann was anderes...dann will ich manchmal weggehen - und bleibe doch.

viele grüße von heidi



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Re: So sehe ich das...

Beitrag  Heidi am So 24 Okt 2010, 20:28

Ralf-Peter schrieb:Christen sind beileibe keinen Deut besser als andere Menschen, manchmal habe ich sogar das Gefühl, Christen seien die schlechteren Menschen.

Lieber Ralf-Peter,
da habe ich mich aber erstmal erschrocken, das zu lesen!!!So sollte es ja nicht sein, dass Christen die schlechteren Menschen sind - aber ich glaube, das Gefühl kommt daher, weil Christen ihr Verhalten ja am Willen Gottes prüfen und an diesem Maßstab gemessen, steht man tatsächlich manchmal ziemlich schlecht da. Das sind dann nicht nur die eigenen Tatsünden, sondern auch die vielen Unterlassungssünden, wo wir unsern Nächsten mal wieder total übersehen haben z.B. , die uns eben eher auffallen, weil wir Gottes Willen ja kennen.

Und weil wir dann eben kein unverletztes Gewissen mehr haben, sehen wir unsere eigenen Fehler und die der anderen Christen dann bedeutungsvoll größer an. Die Anderen, die sich Gott nicht unterstellen wollen - die tun einfach....und da man es so gewohnt ist, fällt es dann nicht mehr so auf, sondern scheint dann eben normal zu sein.

heidi


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Re: So sehe ich das...

Beitrag  Ralf-Peter am So 07 Nov 2010, 17:39

Heidi schrieb:
Lieber Ralf-Peter,
da habe ich mich aber erstmal erschrocken, das zu lesen!!!So sollte es ja nicht sein, dass Christen die schlechteren Menschen sind

Das sollte niemals unser Anspruch sein, denn der Mensch ist nun mal von Natur aus auf seinen eigenen Vorteil bedacht und tut nun mal aus sich selbst heraus wenig wirklich gutes. Deswegen sollte ein Christ niemals glauben, dass er besser wäre als andere Menschen. Paulus schreibt: "Da ist keiner der gerecht ist, auch nicht einer!" Und das ist bei jedem Menschen so, egal ob Christ oder nicht. Wir sind nur durch die Gnade Gottes wie oben schon beschrieben vor Gott "unschuldig" und untadelig geworden, weil Christus uns unsere Untaten und Ungerechtigkeiten, die wir oft genug auch als Christen an anderen begehen, abgewaschen und weggenommen hat. Wie schon vorhin gesagt, Christen sind keine besseren Menschen auf Erden, sondern sie sind genauso sündig (wenn ich dieses Wort hier mal gebrauchen darf) wie andere Menschen auch.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: So sehe ich das...

Beitrag  Heidi am So 07 Nov 2010, 18:04

Lieber Ralf-Peter,

wir hatten heute gerade eine Predigt darüber, dass man einen Christen an den guten Werken erkennen sollte. Alle Sendschreiben in der Offenbarung beginnen damit, dass Jesus sagt: Ich kenne deine Werke!

Gibt es denn keinen Unterschied 1) über die guten Werke und keinen Unterschied 2) über die Früchte, die der Heilige Geist wirkt?

Ich behaupte nicht, dass ein Christ in seinem täglichen Leben so 100-prozentig sein kann, dass er selber von sich sagen kann: "Ach Gott, diese Woche war ich ja so klasse, dass ich durch m e i n G u t - S e i n vor dir gerecht bin. Rö 3,9 verstehe ich im Zusammenhang so, dass die Aussage sein soll, dass die Juden, die meinen, durch die Gesetze halten und nach Geboten und Sondervorschriften tun, eben diese Gerechtigkeit vor Gott zu erlangen suchten.

grüße von heidi

Heidi
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Re: So sehe ich das...

Beitrag  Ralf-Peter am So 07 Nov 2010, 18:13

Alle Sendschreiben in der Offenbarung beginnen damit, dass Jesus sagt: Ich kenne deine Werke!

Ja, und wenn wir uns diese Sendschreiben ansehen, dann sehen wir ganz genau, welche Werke denn aus den Gemeinden entstanden sind, eigentlich wird nur eine einzige Gemeinde hier wirklich lobend erwähnt, nämlich die, die eine sehr kleine Kraft hat, wo also Menschen leben, die erkannt haben, dass sie nur durch Gott allein etwas wirken und demnach sein Wort bewahrt haben.
Will damit sagen, dass der Mensch von sich aus einfach nicht besser werden kann!!
Darum geht es, dass wir erkennen, dass wir durch unser alleiniges Streben nach sogenannten guten Werken, Gott niemals gefallen könnten, also doch nicht besser sind als andere Menschen.
Wir müssen uns darüber im klaren sein, dass wir eben nicht besser sind als andere, sondern dass nur durch das Wirken Gottes selbst der Mensch liebevoller wird und deswegen gute Werke tut.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: So sehe ich das...

Beitrag  Heidi am So 07 Nov 2010, 19:20

Lieber Ralf-Peter,
dann haben wir uns missverstanden. So sehe ich das auch, dass der Mensch durch GOTT verändert wird in seinem Wesen und Gott ihn bewegt eben zu guten Werken.

heidi

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Wiedergeburt

Beitrag  Christof am Mo 20 Dez 2010, 15:56

Nun war da unter den Pharisäern ein Mann namens Nikodemus, ein Mitglied des Hohen Rates der Juden; 2dieser kam zu Jesus bei Nacht und sagte zu ihm: »Rabbi (= Meister), wir wissen: du bist als Lehrer von Gott gekommen; denn niemand kann solche Wunderzeichen tun, wie du sie tust, wenn Gott nicht mit ihm ist.« 3Jesus gab ihm zur Antwort: »Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Wenn jemand nicht von oben her (oder: von neuem) geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.« 4Nikodemus entgegnete ihm: »Wie kann jemand geboren werden, wenn er ein Greis ist? Kann er etwa zum zweitenmal in den Schoß seiner Mutter eingehen und geboren werden?« 5Jesus antwortete: »Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Wenn jemand nicht aus (oder: durch) Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes eingehen. 6Was aus dem (oder: vom) Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem (oder: vom) Geist geboren ist, das ist Geist. 7Wundere dich nicht, daß ich zu dir gesagt habe: Ihr müßt von oben her (oder: von neuem) geboren werden. 8Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er fährt. Ebenso verhält es sich auch mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.« 9Nikodemus entgegnete ihm mit der Frage: »Wie ist das möglich?« 10Jesus gab ihm zur Antwort: »Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht? 11Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und geben Zeugnis von dem, was wir gesehen haben, und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. 12Wenn ich von den irdischen Dingen zu euch geredet habe und ihr nicht glaubt: wie werdet ihr da glauben, wenn ich von den himmlischen Dingen zu euch rede? 13Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem einen, der aus dem Himmel herabgekommen ist, (nämlich) der Menschensohn, der im Himmel ist.

Es geht hier nicht, wie oft viele denken, um die Taufe oder Buße. Die so denken sind aus dem Fleisch, denn sie können nicht glauben, dass es sich um eine "tatsächliche" Wiedergeburt handelt. Jeder wird so oft wiedergeboren, bis er die Erkentniss Gottes erlangt. Würde Jesus denn sonst nicht einfach antworten:"Kehre um". oder "Lasse dich taufen"?

Christof
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Re: So sehe ich das...

Beitrag  Günter am Mo 20 Dez 2010, 21:03

Christof schrieb:
Jeder wird so oft wiedergeboren, bis er die Erkentniss Gottes erlangt.

Hebr 9,27:
Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht:


Lieber Christof,

deine Aussage passt nicht so recht zu Hebr. 9,27. Ich würde mal lieber vorsichtshalber mein Leben so einrichten, als ob es keine zweite Chance geben wird, mit Wiedergeburt und so was. Möglicherweise ist die Bibel ja doch irrtumsfrei und Hebr. 9,27 ist richtig in seiner Aussage. Ich jedenfalls glaube daran.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: So sehe ich das...

Beitrag  Heidi am Mo 20 Dez 2010, 22:45

Lieber Christof,

mit der Römerstelle, die Günter erwähnte, ist es ja ausgeschlossen, dass man etliche Male stirbt und solange neu geboren wird, bis man die Erkenntnis Gottes erlangt. Was sagst du dazu???

Aber du hast Recht, es drängt sich wirklich der Gedanke auf, warum Jesus sich hier so kompliziert ausgedrückt hat und nicht einfach gesagt hat: Tue Buße und glaube daran, dass ich derjenige bin, von dem Jesaja 53,5 vorhergesagt hat: Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten.
Es darf nicht vergessen werden, dass Nikodemus ein Lehrer der Pharisäer war und sich somit im Alten Testament bestens auskannte. Und wir wissen, dass die Juden ja genau auf die Erfüllung der einzelnen Prophetien achten.

Nikodemus hätte wissen müssen, dass sich geistig mit Jesus Hes 36,46 erfüllt:
Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.

Wenn du ein bisschen über diesen Vers nachdenkst, wird klar, dass man ja gestorben ist, wenn einem das alte Herz weggenommen wird und dann neu geboren wird, wenn einem ein neues Herz geschenkt wird.

Mit der neuen Geburt verändert sich die Herzenseinstellung aus der man Dinge tut in Hinsicht auf Gott tatsächlich.

Viele grüße und gute Nacht
wünscht Heidi

Heidi
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Beitrag  Christof am Fr 18 Feb 2011, 23:51

Ich beziehe mich auch nicht auf Hebr. 9,27 sondern auf das neue Testament in welchem Jesus sprach.

Christof
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Re: So sehe ich das...

Beitrag  Günter am So 20 Feb 2011, 11:26

Christof schrieb:Ich beziehe mich auch nicht auf Hebr. 9,27 sondern auf das neue Testament in welchem Jesus sprach.

Für den eiligen Leser, darum geht es:

Christof schrieb:
Jeder wird so oft wiedergeboren, bis er die Erkentniss Gottes erlangt.


Lieber Christof,

wenn du dich auf Jesus beziehst, dann sehen wir doch mal gemeinsam nach, was er genau gesagt hat. Er hat z.B. die Geschichte vom reichen Mann und dem armen Lazarus erzählt:

Lk. 16,19-31:
Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte alle Tage herrlich und in Freuden.
Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voll von Geschwüren
und begehrte sich zu sättigen mit dem, was von des Reichen Tisch fiel; dazu kamen auch die Hunde und leckten seine Geschwüre.
Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben.
Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.
Und er rief: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und mir die Zunge kühle; denn ich leide Pein in diesen Flammen.
Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet und du wirst gepeinigt.
Und überdies besteht zwischen uns und euch eine große Kluft, dass niemand, der von hier zu euch hinüber will, dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns herüber.
Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn sendest in meines Vaters Haus;
denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.
Abraham sprach: Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören.
Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.
Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.


Das hört sich für mich nicht so an, dass der reiche Mann so oft wiedergeboren wird, bis er die Erkentniss Gottes erlangt hat, ganz im Gegenteil.

Für die Erkentniss Gottes ist es aber auch gar nicht notwendig, mehrmals wiedergeboren zu werden, weil jeder in seinem Leben zur Erkentniss Gottes erlangt!

Röm 1,20
Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben.


Das Fazit steht in Psalm 90,12:
Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.


Lieber Christof , eines will ich zum Schluss aber doch noch loswerden:

Christof schrieb:Ich beziehe mich auch nicht auf Hebr. 9,27 sondern auf das neue Testament in welchem Jesus sprach.

Wie du oben schon gesehen hast, gibt es den von dir vermuteten Unterschied nicht zwischen Hebr. 9,27 und dem, was Jesus sprach. Und den kann es auch gar nicht geben, sonst würde etwas grundlegendes mit der Bibel nicht stimmen. Das sagt die Bibel über sich selbst:

2.Tim 3,16
Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,


Hier steht ausdrücklich "alle Schrift"!



Viele Grüße und Gottes Segen,

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