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Der Haß in der Welt

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Der Haß in der Welt

Beitrag  Harald am Mo 16 Aug 2010, 03:23

Hallo,

zunächst machte die Nachricht betroffen, daß 10 Mitarbeiter einer christlichen Hilfsorganisation (IAM) in Afghanistan ermordet wurden. Darunter war eine Frau aus Chemnitz, die als Dolmetscherin eingesetzt war. Die Mitarbeiter wollten keinen Polizeischutz, sich stattdessen auf Gott verlassen. Ihnen war auch bewußt, daß es heikel würde in diese Region mit so vielen Ausländern zu gehen. Trotzdem entschieden sie sich dafür, dieses Risiko einzugehen, weil sie, wie aus der Organisation verlautete, in der Region diese Spezialisten vor Ort gebraucht wurden um den Menschen adäquat helfen zu können. Und die Spezialisten waren eben Ausländer. Die Organisation IAM wies darauf hin, daß sie schon seit 40 Jahren in Afghanistan tätig sind und dies auch künftig im Vertrauen auf Gott weiterhin tun möchten. So hörte ich es in den Medien. Es gab auch Stimmen von anderen Organisationen, die meinten, daß es leichtsinnig gewesen sei und sie schon länger nur noch Einheimische in diese Regionen (Talibanhochburgen) lassen.

Heute las ich es wieder, was vor kurzem auch in den Nachrichten ein Thema war, nämlich, daß die Taliban eine schwangere Witwe hingerichtet haben. Man vergißt recht schnell, daß genau diese Praktiken sogar mehr als üblich in Afghanistan waren, als die Taliban dort noch regiert hatten. Da gab es diese Hinrichtungen und Steinigungen sogar in Stadien mit Zuschauern auf den Rängen.
Die Witwe S. sei zunächst drei Tage eingesperrt worden (von den Taliban), sagte Saleh (Der Vize-Polizeichef der Provinz Badghis). Danach sei sie mit 200 Hieben ausgepeitscht und mit drei Schüssen in den Kopf getötet worden. Ein Taliban-Kommandeur in dem entlegenen Distrikt Kadis namens Mullah Mohammad Jusif habe das Todesurteil gefällt und die Frau am Sonntag persönlich hingerichtet.
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Genauso schlimm ist es, wenn bei Angriffen (gegen die Taliban) der Amis oder gar der Deutschen Soldaten (wie geschehen bei dem Angriff auf den LKW, der mit Treibstoff beladen war und geklaut wurde), wenn dabei unschuldige Menschen ums Leben kommen. Wobei anzumerken wäre, daß die Menschen, die um den LKW herum waren vielleicht keine lauteren Motive hatten, mit denen sie ihre Anwesenheit hätten rechtfertigen konnten.

Ja, es macht mir Angst, wenn ich solch schlimmen Dinge höre, zu was Menschen fähig sind. Und wenn ich mir vorstelle, daß das noch zunehmen wird, und es vermutlich immer schlimmer kommen wird, u.a. mit der Christenverfolgung, bzw. mit allem, was anderer Meinung ist. Und da bin ich dann auch beim Staate Israel, der wohl weiterhin diesen Anfeindungen ausgesetzt sein wird, und das ebenfalls noch zunehmen wird.
Wir können uns vieles nicht einmal im Traum vorstellen, was Christen heute schon überall auf der Welt erdulden müssen, um ihres Glaubens willen. Dabei sollen die Christen das erdulden und sich keinesfalls wehren, sondern ihre Feinde lieben und noch für sie beten, daß Gott ihnen dies nicht zurechnen möge. Das ist ein viel stärkeres Zeugnis als zurückzuschlagen - die Ära "Auge um Auge" ist längst vorbei. So wie Jesus sich für uns hingegeben hat, so wie ER der Löser war für unsere Sünden/Schuld, so wie ER unsere Strafe für uns getragen hat, so wie ER sich wie ein Lamm zur Schlachtbank führen ließ, so sollen wir, es IHM gleichtun, wenn nötig bis zum Tod. DAS wünsche ich keinem, daß es so kommt, leider ist es in manchen Staaten längst so, daß Christen das am eigenen Leib erfahren. Unser Vater im Himmel möge ihnen beistehen.
Was die Angst hemmt ist, daß ich natürlich weiß, daß Gott der ist, der die Fäden in der Hand hält, egal was geschieht, ER bleibt der Handelnde, auch wenn uns das nicht immer einleuchtet (gelinde gesagt). ER wird auch für seinen Augapfel (Israel) Sorge tragen und es nicht zulassen, daß es untergeht, egal wieviele Staaten sich zusammentun werden um gegen sie Krieg zu führen.

Für uns ist es Gott sei Dank noch eher eine theoretische Erörterung, wie wir wohl in einer solchen Ausnahmesituation reagieren würden, ob wir uns wehren würden, oder, falls wir überleben würden, ob wir Rache üben wollten für verlorene liebe Menschen ...? Oder wie wir reagieren würden, wenn jetzt bei uns in der Nachbarschaft so etwas geschehen würde, also daß die Witwe mit 200 Hieben ausgepeitscht würde und so weiter? Würden wir ihr beistehen, selbst wenn das für uns dieselben Konsequenzen nach sich ziehen könnte? Das erinnert stark an die Sache mit der Hure, die gesteinigt werden sollte, und Jesus dann sagte: "Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein" und dann alle wegliefen.

Aber wir dürfen bei alldem nicht verkennen, daß der Haß der Welt bei uns selbst im Kleinen beginnt. In unserem Herzen, wenn wir neidisch sind auf andere, darauf, daß sie mehr besitzen, mehr gemocht werden, mehr Ansehen haben, Einfluß, eine tolle Frau, ein schöneres Haus ... Oder oder oder, es gibt unzählige Beispiele, z.b. auch, wenn wir ungerecht zu anderen sind, unsere Kinder anschreien, wenn wir vielleicht nur gestresst von der Arbeit kommen, oder die Ehefrau nicht achten, etc. ...
Genau das war schon ganz in den Anfängen der Menschheit das Problem, daß der eine Bruder neidisch war auf den anderen (Kain und Abel und ähnliche Beispiele).

Grüße von Harald

Harald
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Re: Der Haß in der Welt

Beitrag  Günter am Mo 16 Aug 2010, 07:28

Harald schrieb:
Die Mitarbeiter wollten keinen Polizeischutz, sich stattdessen auf Gott verlassen.

Großes Gottvertrauen

Deichbruch: In Minutenschnelle steigt das Wasser. Der Pastor klettert auf das Dach seines Hauses. Nach ein paar Minuten kommen die Nachbarn in einem Boot vorbei und bieten ihm an, ihn mitzunehmen: "Danke, Kameraden, aber ich vertraue darauf, dass Gott mich rettet."
Eine Halbe Stunde später: Das Wasser steht an der Regenrinne. Die Feuerwehr kommt mit einem Rettungsschiff, wieder lehnt der Pastor dankend ab: "Ich vertraue auf den Herrn."
Als ihm das Wasser schon über die Knie geht kommt endlich ein Hubschrauber der Polizei und will in retten, aber der Pastor verweist wieder auf sein Gottvertrauen. Beim nächsten Besuch sehen die Feuerwehrleute nur noch ein paar Luftblasen.

Der Pastor steht also vor seinem Herrn: "Ich bin enttäuscht! So sehr hab ich auf Dich vertraut, und Du hast mich einfach absaufen lassen!"
Darauf der Allmächtige: "Hey... Ich hab Dir Deine Nachbarn geschickt, ich hab Dir die Feuerwehr geschickt und ich hab Dir sogar einen Hubschrauber geschickt. Was erwartest Du denn? Hätte ich Dich persönlich von dem Dach holen sollen?"

Quelle:
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Harald schrieb:
Dabei sollen die Christen das erdulden und sich keinesfalls wehren, sondern ihre Feinde lieben und noch für sie beten, dass Gott ihnen dies nicht zurechnen möge. Das ist ein viel stärkeres Zeugnis als zurückzuschlagen - die Ära "Auge um Auge" ist längst vorbei. So wie Jesus sich für uns hingegeben hat, so wie ER der Löser war für unsere Sünden/Schuld, so wie ER unsere Strafe für uns getragen hat, so wie ER sich wie ein Lamm zur Schlachtbank führen ließ, so sollen wir, es IHM gleichtun, wenn nötig bis zum Tod.

Jesus hat sich für uns hingegeben und wie ein Lamm zur Schlachtbank führen lassen zu seiner Zeit, er hat aber auch den Tempel von den Geldwechslern gereinigt zu seiner Zeit. Ich bin mir nicht sicher, was gerade angesagt ist. Darüber werde ich noch mal nachdenken.


<°)))>< Günter


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Re: Der Haß in der Welt

Beitrag  Gast am Mo 16 Aug 2010, 16:10

Ich denke, dass man sein Leben doch schützen darf; wenn notwendig auch mit dem "Schwert". Wie anders soll man sonst Lukas 22,36 verstehen?
Nun sprach er zu ihnen: Aber jetzt, wer einen Beutel hat, der nehme ihn, ebenso auch die Tasche; und wer es nicht hat, der verkaufe sein Gewand und kaufe ein Schwert.
Dass diese lediglich nur zum Schutz gegen wilde Tiere benützt werden sollen, halte ich nicht für plausibel, wohl aber auch zur Verteidigung gegen eventuelle menschliche Angreifer.
L.G. Otto

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Re: Der Haß in der Welt

Beitrag  Heidi am Mo 16 Aug 2010, 22:20

Otto schrieb:
Dass diese lediglich nur zum Schutz gegen wilde Tiere benützt werden sollen, halte ich nicht für plausibel, wohl aber auch zur Verteidigung gegen eventuelle menschliche Angreifer.

Ich habe schnell das Auslegerbuch geholt und schreib dir, was da steht, weil das wirklich gut belegt ist.

Du musst ja gucken, ob die Verteidigung und ein Dreinschlagen mit dem Schwert mit der BIBEL konform geht. Das geht nämlich nicht, wenn du folgende Verse liest.

Joh. 18,36:
Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich
von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden
nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von dieser
Welt.


Mt. 5,44:
Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen

Mt 5,39:
Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern:
wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere
auch dar.

2.Kor. 10,4:
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes..

Ich meine mit dem Ausleger, dass Jesus damit klarmachen wollte, dass er nun zum Vater geht und die Jünger wie angekündigt in Schwierigkeiten kommen würden und auch angegriffen werden.
Die Jünger missverstanden Jesus vollständig und zeigten ihm 2 Schwerter und meinten, dass sie damit gegen alle kommenden Schwierigkeiten gewappnet seien. Aber Jesus beendete das Gespräch damit, dass er sagte: "Es ist genug!".

Ich finde, besser als Harald kann man es nicht sagen.


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Re: Der Haß in der Welt

Beitrag  Günter am Di 17 Aug 2010, 00:13

Überall in der islamischen Welt sehen sich Christen diskriminiert, verfolgt und mit dem Tod bedroht. Die Ursache ist der Koran, in dem recht eindeutig steht, wie mit Ungläubigen zu verfahren ist (das Thema hatten wir schon mal). Wir sollten uns auch nicht täuschen lassen durch die Muslime in der Türkei, denen wir im Urlaub Teppiche und Goldschmuck abkaufen oder von dem netten Kebab-Verkäufer um die Ecke. Das sind längst in den Augen ihrer Landsleute keine richtigen Gläubigen mehr. Das, was wir da über Afghanistan hören, fernab der Touristenhotels, ist das wahre Gesicht des Islam.

Christliche Helfer sind da immer latent in Lebensgefahr. Ich glaube nicht, dass man Menschen gegen ihren Willen glücklich machen kann. Wenn ich mich schon entschließe, im Auslandseinsatz zu helfen, dann doch in einem Land, in dem ich willkommen bin. Und wenn es schon unbedingt Afghanistan sein muss, dann ist doch ein Mindestmaß an Sicherheitsdenken mehr als angebracht! OK, die haben auf Polizeischutz verzichtet, jetzt haben sie ein Zeichen gesetzt, sind aber tot. Es war auch nicht einfach eine Hilfsorganisation, sondern eine christliche (!) Hilfsorganisation, die da unter den einheimischen Moslems, wenn schon nicht offensichtlich missioniert, dann doch zumindest Flagge zeigen will. Ich nehme an, das ist eine extreme Provokation.

Was kann man also in einem solchen Land tun, wenn man selbst keine Waffe benutzen will?

- Wegbleiben und anderswo hingehen, wo man willkommen ist.
- Hilfe leisten mit Polizeischutz, wenn man den schon angeboten bekommt.

Harald schrieb:
Dabei sollen die Christen das erdulden und sich keinesfalls wehren, sondern ihre Feinde lieben und noch für sie beten, dass Gott ihnen dies nicht zurechnen möge. Das ist ein viel stärkeres Zeugnis als zurückzuschlagen - die Ära "Auge um Auge" ist längst vorbei. So wie Jesus sich für uns hingegeben hat, so wie ER der Löser war für unsere Sünden/Schuld, so wie ER unsere Strafe für uns getragen hat, so wie ER sich wie ein Lamm zur Schlachtbank führen ließ, so sollen wir, es IHM gleichtun, wenn nötig bis zum Tod. DAS wünsche ich keinem, dass es so kommt, leider ist es in manchen Staaten längst so, daß Christen das am eigenen Leib erfahren. Unser Vater im Himmel möge ihnen beistehen.
Beten kann man ja für seine Feinde und lieben sollte man sie auch. Nichts für den Selbstschutz tun und ums Leben kommen, um eines stärkeren Zeugnisses willen, halte ich aber für ...... (sucht euch selbst ein Wort aus). Was für eine Verschwendung nach 13 Jahren Schulausbildung und weiteren (wie viele eigentlich) Jahren Arztausbildung lässt man sich töten, anstatt seine Ausbildung über viele weitere Jahre zum Guten einzusetzen.

Jesus ist den Weg gegangen, der Ihm (!) vorherbestimmt war. Wer verlangt eigentlich von uns, den selben Weg zu gehen? Im Gegensatz zu Ihm können wir die Sünden der Welt nicht auf uns nehmen. Unser Weg ist also ein anderer. Unser Tod erlöst die Welt nicht. Nur lebend sind wir nützlich.

Wir leben in einem christlich geprägten Land und denken in den Kathegorien des Neuen Testamentes. Wenn ich mir aber Dokumentationen über islamische Länder ansehe, sehe ich mich meist in die Zeit des Alten Testamentes zurückversetzt. Und da ist die Ära "Auge um Auge" längst noch nicht vorbei!

Mein Fazit: Auch wenn ich selbst keine Waffe in die Hand nehme, würde ich da keinesfalls auf ein Minimum an Personenschutz verzichten wollen.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter



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Re: Der Haß in der Welt

Beitrag  Heidi am Di 17 Aug 2010, 20:34

Günter schrieb:

Christliche Helfer sind da immer latent in Lebensgefahr. ...Wenn ich mich schon entschließe, im Auslandseinsatz zu helfen, dann doch in einem Land, in dem ich willkommen bin...
Was kann man also in einem solchen Land tun, ...

- Wegbleiben und anderswo hingehen, wo man willkommen ist.

Lieber Günter,
ich habe das noch nie so gesehen, aber das ist ein Gedanke, über den ich gern mit euch sprechen würde.
In der Bibel wird und folgendes gesagt...ob das auch auf Afghanistan passen würde?????:

Mt 10,23:
Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere...

Lk. 10,10:
Wenn ihr aber in eine Stadt kommt und sie euch nicht aufnehmen, so geht hinaus auf ihre Straßen und sprecht: Auch den Staub aus eurer Stadt, der sich an unsre Füße gehängt hat, schütteln wir ab auf euch. Doch sollt ihr wissen: das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Ich sage euch: Es wird Sodom erträglicher ergehen an jenem Tage als dieser Stadt.


Ja, nun sind die christlichen Helfer tot. Ich habe da ja manchmal eine ganz "eigene" Meinung und ich hätte es wohl nicht anders gemacht und hätte mich ganz auf Gott verlassen. Ich meine ja immer, dass Gott den Tod hätte verhindern können, wenn Er es so gewollt hätte. Denkt mal an die ganzen Geschichten aus dem AT dazu, wie Gott sein Volk schützen kann. Er kann einen "Gottesschrecken" kommen lassen, sodass Angreifer fliehen, er kann Feinde sich gegen sich selber erheben lassen, er kann mit unsichtbaren Armeen die Seinen schützen, er kann machen, dass man von andern gar nicht gesehen oder gefunden wird (das habe ich schon selber erlebt) Engel können Löwen das Maul zu halten usw...aber Er hat es nicht und so sind diese Christen nun schon bei Gott angekommen. Damit gab es nun von ihnen keine Hilfe mehr.
Für mich jedenfalls war das eher mutmachend, dass es noch andere Christen gibt, die sich auch nur auf Gott verlassen wollen und nicht auf die Hilfe von Menschen...auch wenn es eben so ausgegangen ist.

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Re: Der Haß in der Welt

Beitrag  Günter am Di 17 Aug 2010, 21:42

Heidi schrieb:
Ja, nun sind die christlichen Helfer tot. ..... Ich meine ja immer, dass Gott den Tod hätte verhindern können, wenn Er es so gewollt hätte.
Deshalb wissen wir davon, weil er den Tod dieser Helfer nicht verhindern wollte. Sonst wäre es keine Nachricht gewesen, die durch die Medien geht.

Mt 10,23:
Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere...


Erklärungen zur Bibel (Elberfelder Übersetzung) zu Mt 10,23:
Jesus will kein bewusst herbeigeführtes Märtyrertum. Deshalb gilt es immer wieder auszuweichen und anderswo nach neuen Möglichkeiten für das Evangelium zu suchen.
Man könnte auch sagen, wir sollen möglichst Situationen meiden, in denen wir auf Gottes Hilfe angewiesen und selbst nicht mehr Herr der Lage sind. --> Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Re: Der Haß in der Welt

Beitrag  Heidi am Di 17 Aug 2010, 21:50

Günter schrieb:. --> Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.

Lieber nicht...und...das "Hilf dir selbst" m e i n t man immer, würde auch die Bibel hergeben...aber guck mal nach, w e r das gesagt hat. Lk. 23,39

Gute Nacht
heidi

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Re: Der Haß in der Welt

Beitrag  Günter am Di 17 Aug 2010, 22:05

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OK, Heidi, das war jetzt keine so gute Aussage von mir!


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Re: Der Haß in der Welt

Beitrag  Ralf-Peter am Di 17 Aug 2010, 22:40

Könnte es sein, dass ihr die Themen vermengt habt???

(Haß in der Welt und Schatz im Himmel?)

LG
Ralf-Peter


Zuletzt von Harald am Di 17 Aug 2010, 23:53 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Ich habs nun geändert, daß es wieder stimmt. Danke für den Hinweis. Grüße vom Admin)

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Re: Der Haß in der Welt

Beitrag  Harald am Di 17 Aug 2010, 23:35

Hallo,
ich hatte letzte Nacht schon angefangen und dann war ich doch zu müde ... darum ein neuer Versuch.
Mein English ist leider schlecht. Auf der Homepage der Organisation ist eine Stellungnahme zu lesen. Am Ende steht da - von Google übersetzt:
Die IAM Augenpflege Arbeit allein hat geschätzte 5 Millionen Afghanen seit 1966 profitiert. Die überwiegende Mehrheit der Menschen vor Ort begrüßen IAM Arbeit in ihren Gemeinden. So Gott will, werden wir auch weiterhin für das afghanische Volk zu dienen.
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und hier ist ein blog, wo eine Teilnehmerin, die britische Allgemeinmedizinerin Dr.Karen Woo (36), einen kleinen Einblick gab, über die Planung der Reise.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Von daher kann man nicht unbedingt sagen, daß die Organisation grundsätzlich falsch gehandelt hat, wenn sie über die Jahre doch vielen helfen konnten.

Ich fand den "Witz" über das große Gottvertrauen naja ansich amüsant, doch nicht in diesem Zusammenhang, da paßt er eher nicht her, denn ich denke, es ist ein Unterschied, ob ich bete, daß Gott mir hilft und ich dann zig Menschen die kommen um mir zu helfen, wenn ich die gehen lasse und mich anschl. beschwere, daß Gott mich wohl überhört hat.

Diese ermordeten Menschen hatten zumindest teilweise viele viele lange Jahre Erfahrung mit Einsätzen in Afghanistan, so wie es sich anhörte, waren sich die Teilnehmer dieser "Mission Licht", weil sie den Menschen Licht bringen wollten, also Augenlicht; jedenfalls waren sich alle der Gefahren bewußt, die sie eingehen. Wer mag aus einer Entfernung von tausenden von Km und in Unkenntnis der wirklichen Sachlage, die dann zu dieser Entscheidung führte, diesen humanitären Einsatz durchzuführen, behaupten, sie wären wohl ziemlich blauäugig an das Unternehmen herangegangen? Diese Organisation ist seit 40 Jahren in Afghanistan tätig.
Vielleicht wurde ihnen im Gebet oder durch den Heiligen Geist klar, daß sie gehen müssen, vielleicht war es eine Entscheidung im Abwägen des für und wider?

Das bedeutet ja nun nicht, daß Gott von jedem Christen verlangen würde, daß er sein Leben gibt, indem er ihn nach Afghanistan oder in sonstige Krisenherde schickt. Es war ihr Weg, hoffentlich von Gott so gewollt. Mein Hoffen bezog sich darauf, daß sie eben hoffentlich eine echte Beziehung mit Jesus hatten, denn dann sind sie jetzt im Himmel.

Manchmal bin ich bei meiner Arbeit mit psychisch kranken Menschen am Limit und ich will mich dann wehren und verbal so kontern, was mir alles an den Kopf geworfen wird. Aber genau da fängt es an, ich will nicht Gleiches mit Gleichem vergelten, stattdessen möchte ich meine Mitmenschen mit Jesu´ Augen sehen, sehen was sie jetzt eigentlich bräuchten, wonach sie lechzen, warum sie so unzufrieden sind, warum sie verletzend sind. Es ist eine ganz normale menschliche Reaktion, daß man sich verteidigen will, wenn man angegriffen wird, wenn einem jemand zu nahe kommt.

Nur, wir leben nicht mehr für uns, sondern Christus lebt in uns.
Philipper 1,20 ..., daß ich in nichts zuschanden werde, sondern daß in aller Freimütigkeit, wie allezeit, so auch jetzt, Christus hochgepriesen werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. 21 Denn für mich ist Christus das Leben, und das Sterben ist mein Gewinn.
Römer 14,7: Denn keiner von uns lebt sich selbst und keiner stirbt sich selbst. 8 Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn; ob wir nun leben oder sterben, so sind wir des Herrn.

Wir können hier vermutlich wirklich nicht verstehen, wie es in der Welt, und noch weniger in der islamischen Welt zugeht. Genauso wenig kann ich es verstehen, wieso ..., nein ich kann es verstehen, denn humanitäre Organisationen bzw. Mitarbeiter dieser Organisationen, und wohl noch mehr christlicher Organisationen, die denken in erster Linie daran, wie sie die Not lindern können, den Menschen in Not helfen können. Und diesen notleidenden, betroffenen Menschen ist vermutlich egal, ob ihnen ein Christ oder ein Muslim das Augenlicht schenkt oder ihr Leben rettet durch eine nötige OP oder durch Medikamente, die sie dringend brauchen, etc. Dass mir halt als Christ auch noch was daran liegt - wenn sich die Gelegenheit ergibt - meinen Nächsten auch noch was von Jesus zu erzählen, sei nicht verschwiegen. Schließlich ist DAS meine Motivation zu helfen, also wäre es, wenn ich einen solchen Einsatz machen würde.

Ich habe manche Berichte von Missionaren der früheren Jahrzehnte gehört, was sie teilweise alles erleiden mußten, viele ihr Leben ließen für ihren Dienst für Jesus, manche davon starben sehr jung. Manche durften nicht mal miterleben, daß sich auch nur ein einziger Mensch bekehrt hatte, während ihres Dienstes. Das Ernten war seinen Nachfolgern bestimmt - muß auch "schlimm" gewesen sein für diesen Missionar, ich hätte viele Selbstzweifel gehabt. Es ist Gottes Entscheidung, wem ER welche Aufgabe überträgt, wer welche Früchte sehen kann. Vielleicht wäre der Missionar auch hochmütig geworden, wenn sich da scharenweise Menschen bekehrt hätten?

Für mich ist nicht in erster Linie unser Menschenverstand entscheidend, sondern letztlich die Gewißheit, daß mich Gott dazu berufen hat, diesen Dienst zu machen. Verschwendung ist es dann niemals, egal wie alt wir werden (nach menschlichem Ermessen natürlich schon).

Grüße von Harald

Harald
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